Unser sommerlicher, veganer Heidelbeerkuchen mit dicken, veganen Butterstreuseln und feinem Mürbeteigboden aus blütenzarten Bio-Haferflocken und Bio-Dinkelmehl ist ein echter Glücklichmacher! Bist du bereit für ein Stückchen Sommer-Seelenfutter?
Ich behaupte mal salopp, Kuchen ist immer gut zu einem. Du glaubst mir nicht? Ich kann es dir sogar beweisen. Erst einmal kommt die Vorfreude vor dem ganzen Süßkram-Happening, die ja bekanntlich die schönste aller Freuden ist. Das ist sogar wissenschaftlich belegt: Vorfreude erhöht den Endorphin-Spiegel und reduziert Stressgefühle. Klingt doch prima!
Dann gehts ans Eingemachte. Backen, ganz egal was, macht einfach happy. Ob gutes Brot, feiner Kuchen oder würziges Pide, you name it. Selbstvergessen, meditativ in Teigmassen herumwühlen, kreativ sein und mit den Händen arbeiten – gehört alles zu meinen verlässlichsten Entspannungsritualen.
Zum Schluss teilt man dann stolz das duftende Ergebnis der Mühen mit Familie und Freunden, erntet im besten Fall einige Ooohs und Aaahs und beschert sich mit dieser altruistischen Geste eine weitere Glücksdusche, von der man dann ganz „egotaktisch“ natürlich auch selbst etwas hat.
Nur in sehr seltenen Ausnahmefällen, wie ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann, wird man zum Gollum, gibt seinen Schatz nicht so einfach her und futtert die Leckerei am liebsten ganz alleine. Passiert mir vor allem bei frischem Bananenbrot. Keine Sorge, das ist ganz normal, solche Tage gibt es und ausgelebter Süßkram-Egoismus darf auch mal sein. Kein Grund, gleich einen Persönlichkeitstest zu machen.
Aber jetzt endlich zu den Heidelbeer-Streuselkuchen-Details!
Dass ich auf eher schlichte, einfache Kuchen mit Wow-Faktor stehe, ist ja kein Geheimnis. Die Back- und Naschlust kommt bei mir meist ganz spontan und dann freue ich mich immer, wenn ich an einem Gebäck nicht erst Ewigkeiten herumbasteln muss. Die Idee zum easy peasy Mürbeteigboden mit blütenzarten Bio-Haferflocken und Bio-Dinkelmehl, schwebte mir sowieso schon eine ganze Weile im Kopf herum. Der Haferflockenboden ist eine Wucht! Der riesengroße Haferkeks wird zusammen mit den frischen, saftigen Sommerheidelbeeren – die einen gerade beim Einkaufen gleich zu Beginn in unserem EDEKA-Markt ganz freudig begrüßen – und den veganen Butterstreuseln zum Gedicht.
Die dunklen Heidelbeeren köcheln wir ganz simpel nur kurz im eigenen Saft mit etwas aromatischem Bio-Ahornsirup und dicken die Beerenfüllung anschließend mit etwas Speisestärke an. Über Nacht wird die Masse im Kühlschrank dann schön schnittfest. Guck doch mal, wie das leuchtet!
Ich habe mich am Wochenende genüsslich durch alle drei Glücksstadien katapultiert und meine Family, die ich Corona-bedingt länger nicht gesehen habe, mit dem Kuchen verwöhnt. Der Anblick solch fröhlich mampfender Heidelbeerkuchengesichter ist wirklich unbezahlbar und der Nasch-Gollum in mir war quasi für kurze Zeit verschwunden. Ich hätte sogar getrost ganz freiwillig auf mein Stückchen verzichtet. Also nur theoretisch natürlich…
Wen machst du, außer dich selbst natürlich, am Wochenende mit einem Stückchen veganen Heidelbeer Streuselkuchen glücklich?
Veganer Heidelbeerkuchen mit Streuseln
Für den Boden
- 125 g blütenzarte Haferflocken z. B. von EDEKA
- 50 g Dinkelmehl Type 630
- 75 g Rohrohrzucker z. B. von EDEKA
- 75 g vegane Butter
- 1 Prise Salz
Für die Füllung
- ½ Vanilleschote
- 500 g Heidelbeeren z. B. von EDEKA
- 2 EL Speisestärke
- 2 EL Ahornsirup z. B. von EDEKA
Für die Streusel
- 75 g Dinkelmehl Type 630 z. B. von EDEKA
- 30 g Rohrohrzucker z. B. von EDEKA
- ½ Vanilleschote
- 1 Prise Salz
- 50 g vegane Butter kalt
Für den Boden
- Haferflocken, Dinkelmehl, Zucker und Salz vermengen. Kalte, vegane Butter in kleine Würfel schneiden und mit den Händen rasch zu einem bröseligen Teig verkneten.
- Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen, die Seiten mit etwas veganer Butter oder Öl einpinseln. Den Teig gleichmäßig mit den Händen in der Springform festdrücken und einen 2cm hohen Rand bilden. Zum Schluss alles mit einem Esslöffel glattstreichen und bis zur Weiterverarbeitung in den Kühlschrank stellen.
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Für die Füllung
- Die Heidelbeeren zusammen mit dem ausgekratzten Vanillemark und der Schote in einen Topf geben und vorsichtig aufkochen. Dabei öfter umrühren. Speisestärke mit 2 EL Wasser vermengen. Wenn der Saft ausgetreten ist und die Masse köchelt, Ahornsirup und Speisestärke unterrühren und bei niedriger Hitze 1 Minute unter Rühren köcheln lassen. Anschließend ausgekochte Vanilleschote entfernen.
- Masse in die Springform füllen und beiseite stellen.
Für die Streusel
- Dinkelmehl, Zucker, Vanillemark und Salz vermengen. Kalte Butter in kleine Würfel schneiden und zur Mehlmischung geben. Mit den Händen rasch zu Streuseln formen und auf die Kuchenmasse geben, so dass alles mit Streuseln bedeckt ist.
- Kuchen auf mittlerer Schiene 40-45 Minuten backen. Anschließend komplett abkühlen lassen.
Tipps
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Werbung! Dieser Beitrag wurde von EDEKA ZENTRALE AG & Co. KG unterstützt. Gesponserte Beiträge helfen uns dabei, regelmäßig neue Rezepte für unsere Leser zu kreieren, Inhalte spiegeln aber immer unsere eigene Meinung wider. Danke, EDEKA und Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten.








97 Kommentare
Ich habe den Kuchen zu meinem 21. Geburtstag zusammen mit meiner Mama gebacken. Ausgesucht habe ich ihn mir nicht nur, weil er so simple zu machen ist, sondern auch weil meine Eltern nicht vegan sind und der Kuchen für mich den Eindruck machte, als wäre er für alle etwas.
Es war ein voller Erfolg! Mir und meinen Eltern hat der Kuchen super geschmeckt.
10 von 10 Punkte 😉
Der Kuchen sieht extrem lecker aus, und als leidenschaftliche Blaubeerin würde ich ihn natürlich gerne mal ausprobieren. Die Zeit für Heidelbeeren ist leider vorbei (und im Sommer backen treibt mir schon beim Gedanken den Schweiß auf die Stirn), weshalb ich mich frage, ob sich auch Beeren aus dem Gefrierfach eignen und ob es da irgendwas zu beachten gilt. Habt ihr damit Erfahrung? Ich bin leider generell absolut backunerfahren.
Liebe Grüße aus Mainz 💜
Das sollte funktionieren. Falls die Beeren beim Kochen viel Flüssigkeit verlieren, lässt du sie einfach ein wenig länger einkochen. 🙂
Liebe Grüße
Jörg
Es funktioniert 😁 und der Kuchen schmeckt auch mit anderen Beeren sehr lecker! Ich hatte noch rote Stachelbeeren aus dem Garten vom letzten Jahr im Eisfach und habe die fehlende Menge mit TK-Heidelbeeren ergänzt ( ca. 350g Stachelbeeren und gut 150g Heidelbeeren ). Zusätzlich habe ich einen halben EL Ahornsirup mehr genommen, um das Säuerliche der Stachelbeeren auszugleichen. Perfekt! 😋
Klingt sehr lecker!
Tausend Dank für dieses köstliche Rezept!! Der Heidelbeerkuchen ist sooo lecker und saftig und gleichzeitig crunchig. Nächstes Mal -und das wird es definitiv geben- werde ich den Heidelbeerkuchen über Nacht in den Kühlschrank geben, damit die Füllung genug Zeit hat fest zu werden. Vielen Dank, dass ihr eure köstlichen Rezepte mit uns allen teilt:))!
Ganz lieben Dank für dein Feedback liebe Peggy, freuen wir uns riesig! Genau, so steht es ja auch in den Tipps und so mache ich es bei Kuchen generell, weil sie „durchgezogen“ auch einfach fast immer besser schmecken. 😉
Liebst,
Nadine
Hab ihn letzten Sonntag gemacht, meine Familie war begeistert. Werde ich sicher noch einmal backen. Danke für diese tolle Rezept, überhaupt finde ich immer gute Rezepte bei euch, genial, freut mich sehr.
Liebe Grüße
Doris
Heute mal mit Pflaumen und ohne Streusel. Immer noch super und mega schnell!
Jippie, sehr fein! ☺️
Mal wieder spektakuläres Rezept! Danke. Wird ins Repertoire aufgenommen.
Tausend Dank lieber Patrick, freut uns riesig!
Lieben Gruß,
Nadine
Wiedermal sehr geniales Rezept. Spektakulär.
Tausend Dank, freuen wir uns so ☺️
WIE kann ein so EINFACHER Kuchen denn bitte SOOOO KÖSTLICH sein?! 🙂
Dankeschön liebe Claudia! Ich freu mich so, dass er dir schmeckt! ☺️
Liebst,
Nadine
Vielen Dank für das Rezept! Da ich gehärtete Fette meide, habe ich das Rezept mit Öl gemacht (im Teig 60 ml + 2 EL Wasser). Hat wunderbar funktioniert. Nur für den Geschmack werde ich das nächste Mal Rapsöl mit Buttergeschmack verwenden.
Habe den Kuchen direkt gebacken, (leider) zuerst auch mit den Angaben für die kleine Form und habe eine große genommen, war wie schon geschrieben eine Tarte. Ein paar Tage später habe ich wie angegeben die 1,5-fache Menge genommen. Der Kuchen ist einfach unfassbar lecker und kam bei allen richtig gut an, jeder wollte direkt ein zweites oder sogar ein drittes Stück.
Habe die Zuckermenge noch ein klein wenig reduziert, war genauso lecker und hatte absolut kein schlechtes Gewissen beim zweiten Stück. 😉
Weiter so! und vielen lieben Dank für die vielen tollen Rezepte!!
Das freut uns mega liebe Carina! Bei uns hier ist er gerade auch ein Dauerbrenner 😀🙏 Ja, beim Zucker nehmen wir gerne auch so wenig wie möglich, aber da sind die Geschmäcker einfach total unterschiedlich bzw. die Gewohnheit bestimmt hier den süßen Zahn…
Lieben Gruß,
Nadine