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Zero Waste im Bad – Unsere Tipps für weniger Müll

Zero Waste im Bad – Unsere gesammelten Tipps für weniger Müll

Tschüss häss­li­che Sham­poo­fla­schen, her­um­flie­gen­de Abschmink­pads und Zahn­sei­de aus Plas­tik! Heu­te gibt’s unse­re gesam­mel­ten Tipps für dein neu­es, vega­nes, ordent­li­ches und trotz­dem güns­ti­ges Zero Was­te Bad.

Halt, stopp! Bevor du schon vor dem Lesen kapi­tu­lierst: Nie­mand kann oder muss sich von heu­te auf mor­gen ein per­fek­tes Zero-Was­te-Bade­zim­mer ein­rich­ten. Haben wir auch nicht. Die Umstel­lung ist ein Pro­zess, man soll­te sei­ne gewohn­ten Pro­duk­te natür­lich auch erst ein­mal auf­brau­chen. Es wäre natür­lich kon­tra­pro­duk­tiv, halb­vol­le Body­lo­tions oder Sham­poo­fla­schen in den Müll zu wer­fen. Außer­dem darf man sich auf alle Fäl­le Zeit zum Um- und Ein­ge­wöh­nen nehmen. 

Es geht schlicht und ein­fach dar­um, sich bewusst zu machen, was beim der­zei­ti­gen Kon­sum und der damit ver­bun­de­nen Umwelt­be­las­tung gene­rell oft falsch läuft. Hast du dich nicht sel­ber schon viel zu oft über gro­ße Men­gen Ver­pa­ckungs­müll oder unnö­ti­ges und meist häss­li­ches Plas­tik­ge­döns im Bad geärgert?

Zum Glück gibt es jede Men­ge güns­ti­ge und schi­cke, vor allem aber auch gute und all­tags­taug­li­che Alter­na­ti­ven. Und das für wirk­lich alles, was man im Bad so braucht. Zum Teil las­sen sich sogar ein paar Pro­duk­te auch ganz sim­pel sel­ber herstellen.

Zero Waste im Bad – Unsere gesammelten Tipps für weniger Müll

Aller­dings haben die wenigs­ten im for­dern­den All­tag weder die Zeit, noch den Kopf, sich auch noch um eine kom­plet­te Umstruk­tu­rie­rung im Bad zu küm­mern. Nach und nach ist eine Umstel­lung aber sehr ein­fach umzu­set­zen und die Schrit­te zu sicht­bar weni­ger Müll im Bade­zim­mer kön­nen sogar regel­recht ent­span­nen. Des­halb haben wir dir in die­sem Bei­trag unse­re Erfah­run­gen mit Less Was­te in unse­rer Nass­zel­le zusam­men­ge­fasst und emp­feh­len dir nur das, was sich zumin­dest für uns als wirk­lich toll und vor allem auch umsetz­bar erwie­sen hat.

Zum “Zero-Was­te-Wie­so-Wes­halb-War­um” oder war­um Müll­re­du­zie­rung im All­ge­mei­nen so wich­tig ist, möch­te ich mich hier nicht noch mal lan­ge auf­hal­ten. Dazu habe ich mich ja letz­tes Jahr bereits an die­ser Stel­le schon genü­gend ausgelassen.

Die feh­len­de Nach­hal­tig­keit im Bade­zim­mer und auch in vie­len, um nicht zu sagen in allen Lebens­be­rei­chen, ist ja auch nicht gleich pau­schal mei­ne oder dei­ne Schuld. Es ist das Pro­blem unse­rer moder­nen, hoch­gra­dig kon­sum­ori­en­tier­ten Gesell­schaft, in der die­se Abfall­ber­ge nach und nach zur Nor­ma­li­tät gewor­den sind. Es gehört schlicht gesagt zum Kon­zept eines auf stän­di­gen Wachs­tum ange­wie­se­nes und damit für Mensch und Umwelt ein­deu­tig rück­sichts­lo­ses Wirt­schafts­sys­tem. Für sozia­le und öko­lo­gi­sche Ver­ant­wor­tung ist rela­tiv wenig bis kein Platz vorgesehen.

Auch wenn Covid-19 schon so rein gar nichts Gutes an sich hat, wäre es zumin­dest spä­tes­tens jetzt ein geeig­ne­ter Zeit­punkt, um kol­lek­ti­ve, nach­hal­ti­ge und sozi­al-gesell­schaft­li­che Ver­än­de­run­gen so schnell wie mög­lich anzu­pa­cken und umzu­set­zen. Die Kli­ma­kri­se dür­fen wir in all dem Cha­os nicht ver­ges­sen, denn es bleibt natür­lich wei­ter­hin genau­so brenz­lig. Mil­li­ar­den­hil­fen für die Auto­in­dus­trie und den Luft­ver­kehr sind für mich des­halb mit unse­rem vor­han­de­nen Wis­sen zu Kli­ma und Umwelt kaum aus­zu­hal­ten und völ­lig inakzeptabel. 

Aber zurück zum The­ma. Kei­ne Ban­ge, ich kann dir ver­si­chern, die Umstel­lung zu weni­ger Müll im Bade­zim­mer ist alles ande­re als kom­pli­ziert und soll jetzt nicht noch dei­nen aller­letz­ten Nerv for­dern. Im Gegen­teil, es soll ein­fa­cher und güns­ti­ger wer­den. Du brauchst auf gar kei­nen Fall gleich alles, was du noch in dei­nem Schrank und in dei­ner Dusche hast, raus­zu­wer­fen. Wie gesagt, der Schuss gin­ge nach hin­ten los.

Bes­ser ist es, wenn du, sobald dei­ne der­zei­ti­gen Pro­duk­te auf­ge­braucht sind, nach Alter­na­ti­ven Aus­schau hältst und die­se durch nach­hal­ti­ge­re, aber trotz­dem güns­ti­ge und hoch­wer­ti­ge Pro­duk­te ersetzt. Du wirst sehen, das ist kom­plett stress­frei und Ach­tung, jetzt kommts: Es macht sogar Spaß!

Viel­leicht geht’s dir dabei auch wie uns und du merkst, dass du sowie­so nicht so viel Gedöns brauchst, wie uns dau­ernd weiß gemacht wird und es außer­dem herr­lich ent­span­nend ist, sich nicht zwi­schen zwei Body­lo­tions und drei Gesichts­cremes ent­schei­den zu müs­sen. Und auf ein­mal ist auch noch viel mehr Platz und Ord­nung im Bad. Verrückt!

Bist du bereit für ein nach­hal­ti­ge­res, ordent­li­che­res und schö­ne­res Bad? Los geht’s!

Zero Waste im Bad – Unsere gesammelten Tipps für weniger Müll

Zähneputzen & Mundhygiene

Alle nach­hal­ti­gen Alter­na­ti­ven zu her­kömm­li­chen Plas­tik­bürs­ten, mit oder ohne Wech­sel­kopf, waren noch vor kur­zer Zeit in den Augen der All­ge­mein­heit nur was für eher spe­zi­el­le­re Leu­te, Ökos eben. Was einem im Übri­gen so man­cher skep­ti­scher Blick, wenn man auf sei­ne Zahn­putz­ge­wohn­hei­ten mit Bam­bus­zahn­bürs­te und selbst gemach­tem Mund­was­ser zu spre­chen kommt, auch heu­te noch manch­mal sagt. Aber who cares? 

Die Aus­wahl an ver­schie­de­nen umwelt­freund­li­chen Model­len hat recht flott zuge­legt und die manch­mal schon kom­plett kom­pos­tier­ba­ren Zahn­schrub­ber sind mitt­ler­wei­le in vie­len Dro­ge­rien oder online zu haben. Wenn du dann gleich für die gan­ze Fami­lie oder dei­ne WG eine Groß­pa­ckung Zahn­bürs­ten ein­kaufst, las­sen sich meist noch mal ein paar Cent extra spa­ren! #buyin­gin­bulk #auch­zahn­bürs­ten

Was mir an mei­ner Bam­bus­bürs­te – neben der Nach­hal­tig­keit und der Optik – am meis­ten gefällt, ist, dass es die Bors­ten end­lich auch wie­der in Här­te­grad „weich“ gibt. Die­se sanf­te Vari­an­te wur­de bei nor­ma­len Wech­sel­köp­fen aus Plas­tik in den letz­ten Jah­ren irgend­wie abge­schafft und mein Zahn­fleisch war davon über­haupt nicht begeis­tert. Noch ande­re „Weich“-Putzer hier?

Bei der Zahn­pas­ta wechs­le ich momen­tan immer noch zwi­schen ein paar Res­ten mei­ner her­kömm­li­chen Pas­te für emp­find­li­ches Zahn­fleisch, einer Zahn­creme auf Kokos­öl­ba­sis und äthe­ri­schen Ölen und einem Zahn­pul­ver. Die Haupt­sa­che ist aber sowie­so, dass man regel­mä­ßig, und gründ­lich putzt und nicht zu viel von dem Zeug fut­tert, was selbst wie­der­um ger­ne an der Zahn­struk­tur knab­bert. Das kann dann auch eine rotie­rend-oszil­lie­ren­de, ver­gol­de­te Zahn­bürs­te mit ein­ge­bau­tem Radio und Zahn­fön nicht mehr retten.

Ob man, wie ich, emp­find­li­ches Zahn­fleisch hat, ist wohl unter ande­rem lei­der gene­tisch bedingt und des­halb benut­ze ich für die zusätz­li­che Mund­hy­gie­ne täg­lich Mund­was­ser plus Zahn­sei­de. Für die Mund­spü­lung mische ich ein­fach abge­koch­tes Lei­tungs­was­ser, Haus­halts­na­tron, Meer­salz und ein paar Trop­fen äthe­ri­sches Bio-Pfef­fer­minz­öl für die Fri­sche. Und voi­là, fer­tig ist die schnie­ke und lecke­re alko­hol­freie Mund­spü­lung in der Lieb­lings­ge­schmacks­rich­tung und gewünsch­ten Inten­si­tät. Mei­ne vega­ne Zahn­sei­de besteht wie­der­um aus Mais­stär­ke anstel­le von Nylon oder ande­ren Kunststoffen.

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duschen & haarewaschen – die gute alte seife ist zurück

Frü­her habe ich immer ein paar schö­ne, brau­ne Pump­spen­der auf­ge­ho­ben und immer wie­der neu befüllt. Lei­der macht das auf Dau­er trotz­dem wenig Sinn, wenn man beim Nach­fül­len immer wie­der ande­re Plas­tik­ver­pa­ckun­gen aus der Dro­ge­rie dafür weg­wer­fen muss. Auch wenn es manch­mal – aber eher sel­ten von der gewünsch­ten Sei­fe – gro­ße Nach­füll­pa­ckun­gen gibt, so sind die­se den­noch aus Kunststoff.

Zu Omas und Opas Zei­ten hat man noch Sei­fe benutzt und wer hat eigent­lich mal gesagt, dass die nicht mehr gut genug für die täg­li­che Hygie­ne ist? Weil schö­ner, weil prak­ti­scher, weil ergie­bi­ger, weil günstiger?

Die Aus­wahl an vega­nen und gut duf­ten­den Sei­fen für jeden Haut­typ ist gemei­ner­wei­se rie­sig gewor­den und man hat fast schon wie­der die Qual der Wahl. Immer mehr klei­ne umwelt­freund­li­che Unter­neh­men haben sich dem alten Hand­werk der Sei­fen­ma­nu­fak­tur ver­schrie­ben und stel­len en mas­se der tol­len, flut­schi­gen Tei­le her. Mein mitt­ler­wei­le mitt­le­rer bis gro­ßer Sei­fen-Crush macht es hier nicht bes­ser und ich muss auf­pas­sen, die Din­ger nicht zu hor­ten. Ein Wort, das nicht beson­ders gut geal­tert ist, muss ich zugeben.

Aber sor­ry, wie schön sind bit­te die­se erdi­gen Far­ben und Kom­bi­na­tio­nen wie Mohn-Rin­gel­blu­me, Johan­nis­kraut­öl oder Man­del-Oli­ven­kern? Und die natür­li­chen Düf­te schla­gen die Aro­men jedes Sham­poos oder Dusch­gels, die ich vor­her benutzt habe um Län­gen! Abge­se­hen davon, dass ich syn­the­ti­sche, auf­dring­li­che Duft­stof­fe auch frü­her schon nicht so gut abkonn­te, lösen die künst­li­chen Gerü­che bei mir mitt­ler­wei­le fast schon Ekel aus. 

Zum Duschen und Haa­re­wa­schen wan­dern die flut­schi­gen Tei­le in ein prak­ti­sches Sei­fen­säck­chen aus Sisal. Zum einen lässt sich die Sei­fe damit sehr gut hän­deln und rutscht einem beim Duschen nicht stän­dig aus den nas­sen Fin­gern. Zum ande­ren lässt sie sich das Säck­chen nach dem Waschen auf­hän­gen und die Sei­fe kann so schnel­ler abtrop­fen und trock­nen, was ein­fach hygie­ni­scher ist. Außer­dem las­sen sich so aber auch klei­ne Sei­fen­res­te spar­sam auf­brau­chen und kön­nen ganz unkom­pli­ziert zusam­men mit einem neu­en Sei­fen­klotz ver­wen­det wer­den. So wird nichts verschwendet.

Vegane Körperseife

Haarpflege

Gibt es das per­fek­te Sham­poo? Da schei­den sich wahr­schein­lich die Geis­ter. Ich per­sön­lich glau­be es nicht. Ich habe mich über die Jah­re durch so vie­le ver­schie­de­ne güns­ti­ge, wie teu­re vega­ne Haar­wasch­mit­tel geschäumt und den hei­li­gen Sham­poo-Gral habe ich bis heu­te nicht gefun­den. Was ich aller­dings – oh Wun­der, oh Wun­der – fest­stel­len muss­te ist, dass mein Haar mehr als dank­bar ist, wenn ich es nicht zu häu­fig wasche. Und schon gar nicht mit zu aggres­si­ven Waschmitteln.

Der Hygie­ne­wahn hat es geschafft, dass sich die meis­ten Men­schen, die ich ken­ne, jeden oder zumin­dest jeden zwei­ten Tag die Haa­re waschen bezie­hungs­wei­se das mitt­ler­wei­le müs­sen. Die Kopf­haut trock­net aus, streikt irgend­wann und fet­tet dem­entspre­chend immer ordent­lich schnell nach. Fet­ti­ger Ansatz, tro­cke­ne Spit­zen. Wer kennt das Pro­blem nicht?

Inzwi­schen wasche ich mei­ne Haa­re, und das ohne dass sie schnell fet­tig wer­den oder rie­chen wür­den, nur noch ein bis maxi­mal zwei­mal die Woche. Das wäre frü­her für mich unvor­stell­bar gewe­sen und ich hät­te dir bei die­sem Vor­schlag wahr­schein­lich glatt den Vogel gezeigt. Aber es funk­tio­niert tipptopp.

Ob du gleich zu Haar­sei­fe wech­selst oder dich lang­sam über ein fes­tes Sham­poo an die neue Haar­rou­ti­ne her­an­tas­ten magst, bleibt dabei ganz dir über­las­sen. Das fes­te Sham­poo ist von der Zusam­men­set­zung her genau gleich wie die her­kömm­li­che flüs­si­ge Vari­an­te. Natur­haar­sei­fen wer­den dage­gen auf der Basis von Fet­ten her­ge­stellt wie zum Bei­spiel unter ande­rem häu­fig Kokos­öl, Oli­ven­öl, Wei­zen­keim­öl oder Shea­but­ter. Die­se Fet­te pfle­gen die Haa­re ganz natür­lich, aber man muss ein paar Din­ge beach­ten, damit man mit der Haar­sei­fe auch wirk­lich hap­py wird. 

Zum einen muss beim Ein­sei­fen und auch Aus­wa­schen auf Gründ­lich­keit geach­tet wer­den, sonst kön­nen sich lan­ge Haa­re durch die natür­li­chen, nicht ganz her­aus­ge­wa­sche­nen Öle schnell sträh­nig und unsau­ber anfüh­len. Das dau­ert, wie gesagt vor allem ab einer gewis­sen Haar­län­ge, zuge­ge­be­ner­ma­ßen etwas län­ger als mit nor­ma­lem Sham­poo. Zum ande­ren ist es wich­tig, dass man, je nach Was­ser­här­te­grad in sei­ner Gegend, eine soge­nann­te „sau­re Rin­se“ verwendet.

Sau­re Rin­se? Was sich so ein biss­chen nach Dorf­ju­gend-Schnap­pes anhört, ist nichts ande­res als eine sau­re Haar­spü­lung, damit der pH-Wert wie­der aus­ge­gli­chen wird. Die Rin­se sorgt dafür, dass sich die Schup­pen­schicht der Haa­re wie­der schließt und ver­hin­dert die Bil­dung von Kalk­sei­fe. Die­se ent­steht, wenn das Lei­tungs­was­ser in dei­ner Wohn­ge­gend sehr hart, also sehr kalk­hal­tig, ist und dadurch schlimms­ten­falls nach dem Waschen klei­ne Kal­kres­te in den Haa­ren zurück­blei­ben. Die Spü­lung ist aber zum Glück die Ret­tung und außer­dem pflegt sie die Haa­re rich­tig schön glänzend.

Ich habe die Mischung schon mit Apfel­es­sig, fri­schem Zitro­nen­saft und Zitro­nen­säu­re getes­tet und ich per­sön­lich füh­le mich mit der Zitro­nen­säu­re am wohls­ten. Den Apfel­es­sig­ge­ruch habe ich trotz gründ­li­chem Aus­spü­len der Haa­re noch lan­ge nach dem Duschen wahr­ge­nom­men. Und auch wenn ich Apfel­es­sig lie­be, habe ich ihn lie­ber im Salat als im Haar. Ob das an mei­ner emp­find­li­chen Nase liegt, weiß ich nicht, vie­le Leu­te kom­men wohl auch sehr gut mit dem Apfel­es­sig klar.

Die Umstel­lung von 0815-Sham­poos – im schlimms­ten Fall mit Sili­ko­nen – auf Haar­sei­fe klappt aller­dings nicht von heu­te auf mor­gen, da braucht es ein biss­chen Geduld. Aber wie klingt die­ser Anreiz: Nach geschaff­ter Über­gangs­zeit gibt es zur Beloh­nung gesun­de Kopf­haut, glän­zen­des Haar und mehr Zeit, die man nicht mehr mit Haa­re­wa­schen, Föh­nen oder Sty­ling ver­brin­gen muss. 

Wer es noch mini­ma­lis­ti­scher pro­bie­ren möch­te, der kann natür­lich auch mal das Haa­re­wa­schen mit Rog­gen­mehl oder sogar der „No-Poo“-Methode, also der Rei­ni­gung ganz ohne Sham­poo ver­su­chen. Mit bei­den haben wir aller­dings noch kei­ne Erfah­rung bezie­hungs­wei­se Erfolg. 

Vegane Seife

Monatshygiene – Nie mehr anders

Noch so ein emp­find­li­ches The­ma. Die Peri­ode wur­de seit ich den­ken kann immer rela­tiv pein­lich berührt behan­delt. „Dis­kret“, wie es in der Wer­bung mit der blau­en Flüs­sig­keit frü­her immer so schön hieß. War­um soll­ten sich Mäd­chen und Frau­en für etwas ganz Natür­li­ches schä­men oder etwas ver­heim­li­chen, was nun mal zum ganz nor­ma­len Frau­sein dazugehört?

Eine ganz ande­re Kate­go­rie von No-Go ist aber, dass Tam­pons, Bin­den und ande­re Hygie­ne­pro­duk­te für Frau­en bis zu die­sem Jahr mit 19 % Luxus­steu­er bepreist wur­den und erst seit Anfang 2020 nach lan­gem Kampf und Peti­tio­nen end­lich mit dem redu­zier­ten Mehr­wert­steu­er­satz. Unfass­bar. Kann man sich ja schließ­lich auch aus­su­chen, ob man men­stru­iert oder nicht.

Laut einer bri­ti­schen Stu­die gibt eine Frau cir­ca 500 Euro pro Jahr allein für Tam­pons, Bin­den, Schmerz­mit­tel und Tees etc. aus. Das geht sogar so weit, dass in Groß­bri­tan­ni­en #peri­od­po­ver­ty zum The­ma wer­den muss­te. Dort haben sich in den letz­ten Jah­ren Fäl­le gehäuft, bei denen Mäd­chen und Frau­en nicht zur Schu­le oder zur Arbeit gehen konn­ten, weil sie es sich schlicht­weg nicht leis­ten konn­ten, Tam­pons zu kau­fen. What the Fuck? In wel­cher ver­damm­ten Zeit leben wir? In ande­ren, nicht west­li­chen Län­dern ist das Pro­blem sowie­so schon seit jeher an der Tages­ord­nung. Zu allem Über­fluss ver­ur­sa­chen die gan­zen Pro­duk­te, wie man sich ja auch ganz ein­fach aus­rech­nen kann, enorm viel Abfall.

Die schlag­ar­tigs­te Lösung ist für mich gleich die geni­als­te Erfin­dung ever: die Mens­trua­ti­ons­tas­se. Nun könn­te man mei­nen, dass die­ser geni­al Cup eine moder­ne Ent­de­ckung der Zero-Was­te-Bewe­gung ist, oder? 

Weit gefehlt, tat­säch­lich wur­de die Tas­se schon genau so, wie sie heu­te ange­bo­ten wird, vor 80 Jah­ren von der Ame­ri­ka­ne­rin Leo­na Chal­mers aus­ge­klü­gelt. Was genau bei der dama­li­gen Ver­mark­tung so der­art schief gelau­fen ist, lässt sich lei­der nicht mehr so genau nach­voll­zie­hen. Ich tip­pe da ja schwer auf den wirt­schaft­li­chen Aspekt. Eine Mens­trua­ti­ons­tas­se hält laut Her­stel­lern um die zehn bis fünf­zehn Jah­re und kos­tet gera­de mal zwi­schen 15 und 30 €. Ein Tam­pon kos­tet im Schnitt um die 0,15 €, der Cup rech­net sich also bereits in den ers­ten drei Mona­ten. Aller­dings eben nur für die Ver­brau­che­rin. Ein Bom­ben­ge­schäft, wie mit Tam­pons und Bin­den, lässt sich damit also nicht machen.

Wie es schon die Jour­na­lis­tin Jule Hoff­mann in ihrem Arti­kel in der ZEIT so tref­fend schreibt, bin auch ich sehr trau­rig dar­über, dass ich die­ses fan­tas­ti­sche Teil erst so spät für mich ent­deckt habe. 

Hoch‘ die Tas­sen, Mädels!

Menstruationstasse

Die Vorteile einer Menstruationstasse

  • Auf lan­ge Sicht ist die Tas­se sehr viel güns­ti­ger als her­kömm­li­che Hygieneprodukte
  • Pro­du­ziert kei­ner­lei Müll
  • Bequem und sicher zu tra­gen (kein stö­ren­des Rückkhol­bänd­chen, dass ver­se­hent­lich aus der Biki­ni­ho­se bau­melt. Nope. Nope. Nope.)
  • Der Cup war­tet immer auf den Ein­satz und man muss sich nicht über Nach­schub Gedan­ken machen
  • Die Tas­se kann bis zu 12 Stun­den ohne Wech­sel getra­gen wer­den, so dass man das Aus­lee­ren, Rei­ni­gen und wie­der Ein­set­zen im, Ach­tung, jetzt kommt’s, Regel­fall (den konn­te ich mir nicht ver­knei­fen) in Ruhe zu Hau­se durch­füh­ren kann.

Wenn es mög­lich wäre, wür­de ich Leo­na Chal­mers ger­ne heu­te noch einen Orden für die­se Erfin­dung ver­lei­hen und dick umar­men. Dan­ke, Dan­ke, Dan­ke an eine groß­ar­ti­ge Frau, die mal wie­der über­gan­gen wur­de und in Ver­ges­sen­heit gera­ten ist.

Zero Waste im Bad – Unsere gesammelten Tipps für weniger Müll

Rasieren

So lang­sam set­zen sich die Mädels durch und es wird, zumin­dest auf Frau­en­sei­te, akzep­tiert, dass auch unser Geschlecht von Natur aus an sämt­li­chen Stel­len des Kör­pers – nicht nur auf dem Kopf – Haa­re besitzt.

Wenn ich als Tee­nie schon Schweiß­aus­brü­che bekom­men habe, wenn ich im Tages­licht zu vie­le Här­chen an mei­nem Knie oder Ober­schen­kel ent­deckt habe, ist mir das heu­te mehr als herz­lich egal. Deal with it. Haa­ri­ge Män­ner­bei­ne ertra­gen wir schließ­lich alle auch, oder?

Vom Epi­lie­ren bis hin zu Kalt- und Warm­wachs­ent­haa­rung habe ich natür­lich über die Jah­re auch alles Schmerz­haf­te aus­pro­biert und bin immer wie­der auf mei­nen guten alten Nass­ra­sie­rer zurück­ge­kom­men. Da habe ich seit Jah­ren – einen inzwi­schen ziem­lich abge­ar­bei­te­ten – schlich­ten sil­ber­nen Män­ner-Nass­ra­sie­rer. Die Klin­gen sind da fre­cher­wei­se auch etwas güns­ti­ger – wie übri­gens sehr vie­le Pro­duk­te für Män­ner – als die der häss­li­chen, meist quietsch­pin­ken Damen­va­ri­an­ten. Trotz­dem sind die Klin­gen ver­gleichs­wei­se teu­er und ent­hal­ten lei­der Plastik.

Bei mei­nen Recher­chen zu Alter­na­ti­ven bin ich dann recht schnell auf den guten, alten Rasier­ho­bel gesto­ßen. Ganz im Gegen­satz zu sei­nem etwas grob­schläch­ti­gen Namen ist der Hobel nicht nur ein Eye­cat­cher, son­dern auch ein ech­ter Klas­si­ker und ein Freund fürs Leben. Ganz aus Metall gefer­tigt, ent­hält der Rasie­rer außer­dem garan­tiert kein Plas­tik und die Klin­gen kos­ten gera­de mal etwa 15 Cent pro Stück.

Die Anschaf­fungs­kos­ten eines Rasier­ho­bels lie­gen bei etwa drei­ßig Euro. Natür­lich gibt es auch hier noch Luft nach oben und so komisch es klingt, aber auch – oder gera­de – beim Rasie­rer darf man sich etwas “Geschei­tes” gön­nen. Bei guter Pfle­ge beglei­tet er einen ein Leben lang und die Klin­gen sind, wie gesagt, sehr güns­tig und eben­falls plas­tik­frei in einem Mini­kar­ton erhält­lich. Auch die­se Inves­ti­ti­on rech­net sich also bereits nach kur­zer Zeit.

Ach ja, die größ­te Angst haben die meis­ten wohl vor den Klin­gen und dass sie sich ver­se­hent­lich etwas absä­beln oder, äh, ‑hobeln. Aber ich ver­si­che­re dir, die Bedie­nung ist nach kur­zer Auf­wärm- und Ein­ge­wöh­nungs­pha­se min­des­tens genau­so ein­fach wie bei jedem ande­ren Nass­ra­sie­rer auch. 

Kosmetik

Bei Kos­me­tik wird es zuge­ge­ben etwas schwie­ri­ger, ganz plas­tik­frei ein­zu­kau­fen. Foun­da­ti­on, Mas­ca­ras oder Lip­pen­stift – irgend­wie gibt’s das Zeug ja nur in äußerst sel­te­nen Fäl­len ohne Verpackung.

Abge­se­hen davon, dass ich auch hier stark auf „viel weni­ger, ist viel mehr“ set­ze, habe ich trotz­dem ein paar Lieb­lings­pro­duk­te wie Wim­pern­tu­sche oder Lip­pen­stift, die ich ein­fach gern benut­ze. Wich­tig ist mir hier vor allem, dass die Pro­duk­te vegan, tier­ver­suchs- und mikro­plas­tik­frei sind, alles ande­re ist momen­tan eben (noch) eine Kompromisslösung.

Zum Abschmin­ken benut­ze ich eigent­lich nur ein mil­des Rei­ni­gungs­gel oder „Black Soap“ – eine schwar­ze Sei­fe mit Aktiv­koh­le. Weil ich bequem bin und am liebs­ten was­ser­lös­li­che Wim­pern­tu­sche ver­wen­de, benut­ze ich momen­tan eine Mas­ca­ra von San­te. Abschmink­pads moch­te ich noch nie, aber wer nicht drauf ver­zich­ten kann, nimmt coo­le Stoff­pads, die man dann ein­fach in die Wasch­ma­schi­ne ste­cken und immer wie­der­ver­wen­den kann. Ach­tung, Micro­fa­ser­tü­cher und ‑lap­pen sind hier zwar sehr beliebt, die­se geben beim Waschen aber lei­der auch win­zig klei­ne syn­the­ti­sche Fasern ab, die sich nur schwer bis gar nicht aus unse­rem Was­ser fil­tern las­sen. Soll­test du schon sol­che Tücher besit­zen, die du natür­lich noch auf­brau­chen soll­test, kannst du sie beim Waschen zum Bei­spiel in einen spe­zi­el­len Wäsche­beu­tel ste­cken, der ver­hin­dert, dass Mikro­fa­sern ins Wasch­was­ser gelan­gen. Ansons­ten gibt es sol­che Tücher und Lap­pen auch aus natür­li­chen Mate­ria­li­en oder du nähst dir ein­fach ein paar schnie­ke Pads aus alten Stoffresten. 

DEO

Auch wenn ich frü­her ein Fan von Deosprays war, möch­te ich heu­te mein pfle­gen­des Creme­deo, dass die Ach­seln wirk­lich strei­chelz­art macht, nicht mehr mis­sen. Prak­tisch im wie­der­ver­wend­ba­ren Schraubtie­gel oder einer Metall­do­se macht sich das wich­tigs­te Uten­sil auch nach ganz hübsch im Bad­re­gal. Die Cremes sind wirk­lich spar­sam im Ver­brauch, sehr ergie­big, zuver­läs­sig und beim Auf­tra­gen brennt nichts. Ich habe beim Tes­ten Lieb­lin­ge wie das Veti­ver Gera­ni­um von [fì-ne] und die Deocreme Wee­ken­der von Wol­ken­sei­fen gefunden.

Zero Waste im Bad – Unsere gesammelten Tipps für weniger Müll

FAZit

Ich möch­te unbe­dingt noch mal klar­stel­len, dass wir kei­ner­lei Exper­ten in Sachen Zero Was­te bezie­hungs­wei­se Zero Was­te Bade­zim­mer sind. Nach­dem wir aber schon öfter auf unse­re vega­ne Bad­rou­ti­ne ange­spro­chen wor­den sind und ich auch Lust auf den Bei­trag hat­te, habe ich jetzt ein­fach mal aus mei­nem pri­va­ten Zero-Was­te-Käst­chen geplaudert. 

Momen­tan expe­ri­men­tie­re ich mit vie­len ver­schie­de­nen selbst gemach­ten Pro­duk­ten und wer­de in der nächs­ten Zeit auch mal das ein oder ande­re Rezept dazu pos­ten, das es neben dem Mund­was­ser in unse­re All­tags­fa­vo­ri­ten geschafft hat.

Hast du dich schon mit Zero Was­te im Bade­zim­mer oder im All­ge­mei­nen beschäf­tigt? Habe ich etwas total wich­ti­ges ver­ges­sen? Wenn du noch irgend­wel­che Erfah­run­gen, Tipps oder Anre­gun­gen und Fra­gen hast, freu­en wir uns auf dei­ne Nachricht!

Tol­le Infos rund ums The­ma Zero Was­te im Bad und Natur­kos­me­tik fin­dest du außer­dem bei Shia von Was­te­land Rebel!, Joan­nas Essen­ti­als und Pia Kraft­fut­ter.

Die­ser Arti­kel ent­hält zum Teil Affi­lia­te-Links, die Pro­duk­te haben wir alle selbst gekauft und ausprobiert.


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Seit 2005 aus ethischen Gründen glücklich vegan. Ist dem Backen von gutem Sauerteigbrot verfallen, würde für Kartoffeln ihr letztes Hemd geben und wird deshalb auch Mrs. Potato Head genannt. Träumt außerdem vom eigenen Permakulturgarten mit den Bremer Stadtmusikanten.

45 Kommentare

  1. Hal­lo, dan­ke für die­sen Bei­trag 🙂 Ich bin schon seit unge­fähr einem Jahr dabei, mein Bade­zim­mer so müll­frei zu gestal­ten wie mög­lich. Man­che Din­ge funk­tio­nie­ren super, ande­re nicht so. So suche ich zum Bei­spiel seit Ewig­kei­ten nach einer öko­lo­gi­schen Zahn­sei­de, die nicht gewachst ist. Mei­ne Zahn­ärz­tin hat mir ein­mal davon abge­ra­ten, gewachs­te Zahn­sei­de zu benut­zen, da sich das Wachs zwi­schen die Zäh­ne set­zen kann und zu Ent­zün­dun­gen füh­ren kann etc. Also wenn ihr da irgend­wann von einer Alter­na­ti­ve hört, immer her damit. 🙂

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    1. Hi Johan­na,

      lie­ben Dank für dein Feed­back! Das mit der Zahn­sei­de hat­te ich noch nicht gehört, ich hat­te aller­dings auch noch kei­ne Pro­ble­me mit mei­ner. Ich höre mich aber natür­lich mal um! 😉

      Liebst,
      Nadine

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  2. Lie­be Nadi­ne – ein Super­ar­ti­kel, vie­len Dank für’s Tei­len dei­ner Erfah­run­gen und die Recherche.
    Ich kann einen Buch­tipp tei­len: „Fünf Haus­mit­tel erset­zen eine Dro­ge­rie“. Hier erfährt man, dass man mit Natron, Zitro­nen­säu­re, Soda,Essig und Sei­fen­flo­cken ( plus äthe­ri­sche Öle ) den gesam­ten Haus­halt nach­hal­tig gestal­ten kann. Rezep­te für Kör­per­pfle­ge gibt es auch!

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    1. Hi Eve­lin,

      dan­ke dir! Ja, das ken­ne ich sogar – ich besit­ze es zwar sel­ber nicht, aber eine Freun­din von mir. 😉

      Lie­ben Gruß,
      Nadine

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  3. Wenn man nicht mit Mens­trua­ti­ons­tas­sen zurecht kommt, gibt es Stoff­bin­den und auch Sli­pein­la­gen aus Bio­baum­wol­le! Z.B. von kul­mi­ne, beson­ders das Modell Hela sitzt super­be­quem, auch wenn ich mir das am Anfang gar nicht vor­stel­len konn­te. Deut­lich beque­mer als die Weg­werf­mo­del­le; kön­nen ein­fach mit in die 60-Grad-Wäsche getan werden.

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    1. Hey!

      Dan­ke dir! Ja, die habe ich beim Recher­chie­ren auch ent­deckt – klingt super! Mitt­ler­wei­le gibt es ja auch schon „saug­fä­hi­ge“ Unter­wä­sche, in denen die Bin­de qua­si inte­griert ist. Hat die auch schon mal jemand getes­tet? Egal ob Stoff­bin­de oder „siche­re“ Unter­wä­sche – fin­de ich bei­des auf jeden Fall zusätz­lich toll für ganz leich­te Tage oder auch unter­stüt­zend für star­ke Blutungen. 👍

      Lie­ben Gruß,
      Nadine

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    2. Ja, Kul­mi­ne-Bin­den benut­ze ich auch und fin­de die super, nut­ze sie an stär­ke­ren Tagen ger­ne in Kom­bi mit der Mens­trua­ti­ons­tas­se. Einen wei­te­ren Vor­teil der Tas­se fin­de ich, dass sie im Gegen­satz zu Tam­pons die Schei­de nicht aus­trock­net. Das ist mir näm­lich nach mei­nen Schwan­ger­schaf­ten pas­siert, als ich erst­mal wie­der ein Gefühl dafür ent­wi­ckeln muss­te, wel­che Grö­ße und Tra­ge­dau­er bei Tam­pons pass­te. Seit­dem bin ich gro­ßer Fan von wasch­ba­ren Bin­den und Tasse.

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  4. Ich habe den Arti­kel auf­ge­ru­fen, weil ich dach­te, es sei ein Rezept für weis­se Scho­ko­la­de. XD

    Abger gutes The­ma. Zum Glück gibt es bei uns in der Stadt mitt­ler­wei­le einen Zero Wate Supermarkt.

    LG Eva

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    1. Nope, hier gibts kei­ne wei­ße Schoki 😅

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  5. Hal­lo lie­be Nadine,
    klas­se Bei­trag, ich kann mir dar­aus auch noch vie­le wei­te­re Ver­bes­se­run­gen raus­zie­hen. Mach auf jeden Fall wei­ter so!
    Zwei klei­ne Anmer­kun­gen habe ich für dich: 

    No. 1: San­té wur­de von L‘Oréal aufgekauft:
    „L’Oréal hat Logo­cos über­nom­men und damit gehö­ren die Natur­kos­me­tik Mar­ken SANTE, Logo­na, SANTE, Fit­ne, Helio­trop und Ihre Klas­si­ker zum Nest­lé Kon­zern.“ (Quel­le: https://​nach​hal​ti​ge​-deals​.de/​k​o​s​m​e​t​i​k​/​n​a​t​u​r​k​o​s​m​e​t​i​k​-​m​a​r​k​en/)

    Die Pro­duk­te sind somit einer Mar­ke zuge­hö­rig, die Pro­duk­te her­stellt, die weder nach­hal­tig noch tier­ver­suchs­frei sind. Dass über L‘Oréal noch Nest­lé sei­ne beschmutz­ten Hän­de legt, steht außer Frage… 

    No. 2: Viel­leicht kannst du ja auf Ama­zon Links ver­zich­ten?! Zur Ama­zon Kri­tik soll­te ja eigent­lich vie­les klar sein. 

    Liebs­te Grü­ße und dan­ke für dei­nen tol­len Blog!
    Caroline

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    1. Hal­lo lie­be Caroline,

      vie­len lie­ben Dank für dein Feedback!

      Das mit San­té wuss­te ich noch nicht, wie ärger­lich. 😞 Ja, ich ver­ste­he dei­ne Kri­tik zu Ama­zon. Nur müs­sen wir hier abwä­gen, ob wir es dadurch ermög­li­chen bzw. finan­zie­ren kön­nen kos­ten­lo­se vega­ne Rezep­te und Inhal­te zu Ver­fü­gung zu stel­len oder eben nicht. 

      Liebs­ten Gruß,
      Nadine

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  6. Lie­be Nadi­ne, hast du auch eine Alter­na­ti­ve für Body­lo­tion? Wür­de mich sehr inter­es­sie­ren, was du da emp­fiehlst. Dan­ke und lie­be Grüße!

    Antworten
    1. Lie­be Sharine,

      ja, ich benut­ze tat­säch­lich momen­tan nur ein biss­chen Jojoba­öl und ab und zu Shea­but­ter. Man braucht nur ganz wenig in die noch leicht feuch­te Dusch­haut ein­mas­sie­ren und bekommt wirk­lich schö­ne, zar­te, ent­spann­te Haut. Wenn man Lust und Zeit hat, kann man sich aus Shea­but­ter, Jojoba­öl und einem äthe­ri­schen Lieb­lings­duft auch eine indi­vi­du­el­le Body­creme zusam­men­mi­schen. Ich bin lei­der noch nicht dazu­ge­kom­men, will es aber dem­nächst mal ausprobieren. 😉

      Lie­ben Gruß,
      Nadine

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  7. Mich wür­de noch inter­es­sie­ren, was du als Body­lo­tion-Ersatz emp­feh­len kannst, benutzt du Öl und hast du da eine Emp­feh­lung? Das ist das ein­zi­ge, wofür ich noch kei­ne rich­ti­ge Alter­na­ti­ve für mich habe. Dan­ke dir für den tol­len und inspi­rie­ren­den Artikel!

    Antworten
    1. Lie­be Sharine,

      momen­tan benut­ze ich tat­säch­lich nur Jojoba­öl, im Win­ter auch ger­ne gemischt mit reich­hal­ti­ger Shea­but­ter. Wenn man Lust und Zeit hat, las­sen sich mit die­sen bei­den und einem hoch­wer­ti­gen äthe­ri­schen Lieb­lings­öl auch sel­ber Body­lo­tions her­stel­len. Wer­de ich dem­nächst mal aus­pro­bie­ren! Aber auch die puren Öle sind geni­al und hin­ter­las­sen in feuch­te Dusch­haut mas­siert eine baby­zar­te Haut. ☺️

      Lie­ben Gruß,
      Nadine

      Antworten
  8. Lie­be Nadi­ne habe auch das Wol­ken­sei­fe Deo benutzt aber lei­der ist da die Ver­pa­ckung auch aus Plas­tik. Die Mens­trua­ti­ons­tas­se habe ich auch peo­biert aber irgend­wie ging das dane­ben. Wer­de mir mal den rasie­rer besor­gen da hat­te ich bis jetzt kei­ne Alter­na­ti­ve. Für die Haa­re neh­me ich eh ein fes­tes Sham­poo und eine Dusch­sei­fe für den Rest. Dan­ke für den tol­len Arti­kel und eure fan­tas­ti­schen Rezepte.

    Antworten
    1. Lie­be Irena,

      vie­len Dank für dein Feed­back! Ja, fin­de ich auch sehr scha­de, dass das Wee­ken­der-Deo nicht auch in einem ande­ren Tie­gel zu haben ist. Oh wie scha­de – ich hat­te ganz zu Anfang lei­der auch eine Tas­se, die mir gar nicht gepasst hat und dann noch mal einen zwei­ten Ver­such gestar­tet. Jetzt klappts super! Viel­leicht hast du auch noch nicht die rich­ti­ge gefunden? 😉

      Lie­ben Gruß,
      Nadine

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  9. Hey,vielen Dank für die Tipps. Ich glau­be nun traue ich mich mal an den Rasier­ho­bel dran. Ich bin schon lan­ge dran mein Bad nach­hal­ti­ger zu gestalten…ich habe noch kei­ne gute Alter­na­ti­ve für Kajal aus der Natur­kos­me­tik gefun­den. Hastbdj da zufäl­lig einen Tipp?

    Lie­ben Gruß
    Julia

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    1. Hal­lo lie­be Julia, 

      yay, auf jeden Fall! Wird dir bestimmt gefal­len. 😉 Lei­der nein, einen rich­tig guten habe ich da lei­der auch nicht. Aber viel­leicht liest hier jemand mit, der einen Kajal emp­feh­len kann? 

      Liebst,
      Nadine

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  10. Lie­be Nadine,

    dan­ke für den wun­der­vol­len Bei­trag. Ich suche schon lan­ge erfolg­los nach einem guten Deo. Wenn mei­nes auf­ge­braucht ist, wer­de ich auf alle Fäl­le die von dir emp­foh­le­nen Deos ausprobieren. 🙂
    Eine Fra­ge: Wo bekommt man denn die Braun­glas-Fla­sche und das Eti­kett für die Mundspülung?

    Lie­be Grüße,
    Madeleine

    Antworten
    1. Lie­be Madeleine,

      vie­len Dank für dein net­tes Feed­back, freu ich mich! Hier kom­men die Links zum Eti­ket­tier­ge­rät und den Fla­schen. Viel Spaß!

      Lie­ben Gruß,
      Nadine

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  11. Hey Nadi­ne,

    Sehr coo­ler Bei­trag, vie­len Dank dafür 🙂
    Eini­ges setz­te ich schon um, freue mich aber auch über ver­schie­de­ne Anregungen!
    Vie­le Grü­ße und ein schö­nes Wochen­en­de, Jil

    Antworten
    1. Freut mich lie­be Jil, das wün­sche ich dir auch! ☺️

      Liebst,
      Nadine

      Antworten
  12. Hal­lo Nadine,
    erst­mal vie­len Dank für die­sen infor­ma­ti­ven Beitrag!
    Hast du ein Rezept bzw. Men­gen­ver­hält­nis für die Mund­spü­lung? Ich bin ziem­lich geschmacks­emp­find­lich, wes­halb ich gekauf­te Mund­spü­lung ein­fach nicht mag, aber dei­ne Vari­an­te klingt echt super!
    LG Katharina

    Antworten
    1. Lie­be Katharina,

      ent­schul­di­ge bit­te die spä­te Rück­mel­dung! Ich mache das für uns immer so Pi mal Dau­men: Auf etwa 300 ml abge­koch­tes und etwas abge­kühl­tes Was­ser gebe ich 1 TL Natron, 1 TL Meer­salz und 4–5 Trop­fen hoch­wer­ti­ges Bio-Pfef­fer­minz­öl. Schmeckt super lecker und frisch! 

      Liebst,
      Nadine

      Antworten
  13. Tol­le Zusam­men­fas­sung. Konn­te auf jeden Fall was für mei­nen Zero Was­te Plan von 2020 mitnehmen!

    Antworten
    1. Vie­len Dank Linh, freu ich mich! ☺️

      Antworten
  14. Ich habe auch sehr lan­ge gebraucht, bis ich die rich­ti­ge Sham­poo-Alter­na­ti­ve gefun­den habe. Momen­tan benut­ze ich Lava­er­de, mit Was­ser zu einer Pas­te ange­rührt, die ich kurz ein­mas­sie­re, wir­ken las­se und dann ausspüle.
    Vor­her hat­te ich sehr vie­le Schup­pen, oder muss­te mein Haar immer mit kal­tem Essig­was­ser aus­wa­schen, das war echt unge­müt­lich, aber mit der Lava­er­de wer­den mei­ne Haa­re rich­tig schön weich! Kann ich nur wei­ter­emp­feh­len und ist auch ver­gleichs­wei­se günstig:)

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    1. Hi Lae­ti­tia,

      vie­len Dank für dein Feed­back! Von Lava­er­de bzw. „Ghas­soul“ habe ich auch schon viel posi­ti­ves gehört. Cool, dass es bei dir auch als Anti-Schup­pens­ham­poo funk­tio­niert hat! Und wei­che Haa­re klin­gen natür­lich auch ver­lo­ckend. Wer­de ich auf jeden Fall auch mal ausprobieren.

      Liebst,
      Nadine

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  15. Hach, allein schon der ers­te Absatz bestä­tigt wie­der, wie sym­pa­thisch, lebens­nah und herr­lich undog­ma­tisch die­ser Blog ist!
    Inter­es­san­tes The­ma und tol­le Anre­gun­gen! Für mich wirft das The­ma aber auch vie­le neue Fra­gen auf: Glas­fla­schen sehen zum Bei­spiel super aus, sind mir als unge­schick­ter Mensch erfah­rungs­ge­mäß beson­ders in einem klei­nen, geflies­ten Bad aber ein wenig zu riskant.
    Vie­len Dank für die Tipps, die Mund­spü­lung wird direkt aus­pro­biert! Was den Rasie­rer betrifft, bin ich noch ein biss­chen skep­tisch, ob der auch für emp­find­li­che Haut geeig­net ist. Kannst Du dazu etwas sagen? Als Rasier­schaum dann Kokos­öl? Mein Haut­arzt emp­fiehlt jeden­falls Män­ner­ra­sie­rer und die­se Preis­un­ter­schie­de (für ein biss­chen rosa und einen Aloe-Vera-Strei­fen, den nie­mand braucht) waren Anfang der 00er Jah­re auch schon The­ma auf dem Pau­sen­hof (Pro Typ damals: Die bil­li­ge­ren Män­ner­ra­sier­klin­gen pas­sen auch auf den Damen­ra­sie­rer). Die Mens­trua­ti­ons­tas­se hal­te ich auch für eine genia­le Erfin­dung, wobei ich das Wort immer noch furcht­bar fin­de. Aller­dings kann ich die Rech­nung nicht ganz nach­voll­zie­hen: 500 € im Jahr? Ich glau­be, ich lag eher so bei 5‑maximal 10 € (mit den güns­ti­gen Dro­ge­rie­pro­duk­ten). Trotz­dem ist es allein schon wegen der Müll­ver­mei­dung eine tol­le Sache, auch wenn es etwas Übung und Geschick bedarf…
    Zur Gesichts­pfle­ge schwö­re ich auf Öle: Kokos­öl, Hage­but­ten­öl oder Argan­öl sind super zum Abschmin­ken, Argan­öl und Oli­ven­öl (in klei­nen Men­gen) auch für die Haa­re. Selbst­ge­mach­te Gesichts­mas­ken sind natür­lich auch immer ne gute Sache, z.B. kann man sich mit der Innen­sei­te einer Avo­ca­do­scha­le das Gesicht ein­rei­ben, nach 10 min abwa­schen – zack- super­wei­che Haut!
    Ein wei­te­res The­ma, das eigent­lich schon wie­der einen eige­nen Bei­trag ver­dient, sind Putz­mit­tel. Mit Essig, Natron, Zitro­nen­säu­re etc. kriegt man, wenn man ein paar Regeln beach­tet, eigent­lich auch fast alles hygie­nisch sau­ber, und zwar rela­tiv günstig.

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    1. Hi Eva,

      vie­len lie­ben Dank für dein Feed­back, das freut uns natür­lich. ☺️ Also mit den Glas­fla­schen hat­te ich, eben­falls zur Schus­se­lig­keit nei­gend, auch in unse­rem klei­nen geflies­ten Bad noch kein Mal­heur – Toi, toi, toi! 😅 Ich hat­te beim Rasie­ren noch nie gro­ße Pro­ble­me – es hat sich mit dem Rasier­ho­bel bei mir nix geän­dert. Klar, das kann natür­lich auch unter­schied­lich sein, wel­che und wie­vie­le Pro­duk­te man benutzt. Ich habe den Arti­kel dazu ver­linkt. Oh ja, den Avo­ca­do-Hack pro­bier ich bei der nächs­ten Gua­ca­mo­le-Ses­si­on gleich mal aus! 🥑👍

      Lie­ben Gruß,
      Nadine

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  16. Super Idee, Zero-Was­te! Wir haben im letz­ten Jahr, hier ein Fall von „gute Vor­sät­ze für‘s neue Jahr“, beschlos­sen, weni­ger Plas­tik­müll zu fabri­zie­ren. Auch wir haben im „Bad“ mit der guten, „alten“ Sei­fe ange­fan­gen und benut­zen Savion.
    Die diver­sen, tol­len Rei­ni­ger von Sonett gibt es in 5 oder 10 Liter Kanis­tern. Ein­fach ins klei­ne Fläsch­chen umfül­len…, dann muss man auch nicht jedes Mal das klei­ne Fläsch­chen nachkaufen.
    Ich hof­fe, es ist ok, ein­fach die Mar­ken zu nen­nen, die wir nutzen!?!

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    1. Hi Ilka,

      dan­ke dir! Klar ist das ok ☺️

      Lie­ben Gruß,
      Nadine

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  17. Tol­ler Text und hilf­rei­che Link­samm­lung. Lang­sam krie­ge ich es auch hin. Die Bestel­lung auf der Web­sei­te der Bam­bus­lie­be war güns­ti­ger und die Umsatz­steu­er bleibt in Köln, bei A*m*zon nicht. LG

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    1. Dan­ke dir, freut uns! 

      Lie­ben Gruß,
      Nadine

      Antworten
  18. Hi,
    Vie­len Dank für den tol­len Bei­trag. Zwar ver­wen­de ich schon seit eini­gen Jah­ren hoch­wer­ti­ge Natur­pro­duk­te in mei­ne Bade­zim­mer, jedoch bedeu­tet dies lei­der nicht gleich­zei­tig „Plas­tik­frei“!!. Was ande­res als Dusch­sei­fen kau­fe ich schon lan­ge nicht mehr, vor kur­zem bin ich auch auf Haar­sei­fe umge­stie­gen (bei­des von klei­nen regio­na­len Her­stel­lern). Die Mens­trua­ti­ons­tas­se beglei­tet mich auch schon eini­ge Zeit… Dank dir kommt als nächs­tes die Rasur an die Rei­he. Ehr­lich gesagt hab ich da noch nie an eine Alter­na­ti­ve zu den han­dels­üb­li­chen Rasie­rern gedacht… Hab gleich einen bestellt und bin schon sehr gespannt dar­auf. Vie­len vie­len Dank!!

    Antworten
    1. Hi lie­be Franzi,

      dan­ke­schön, freut mich! Dann wün­sche ich schon mal viel Spaß beim Rasieren 😀

      Liebst,
      Nadine

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  19. An sich ein guter und infor­ma­ti­ver Bei­trag, aber wie zum Hen­ker soll man für 500 € Tam­pons kaufen?
    Für das Geld wür­de ich ca. 8000 Tam­pons der DM-Eigen­mar­ke bekommen… 😉

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    1. Klar, das kann natür­lich bei jedem vari­ie­ren – ich habe den Arti­kel dazu verlinkt. 😉

      Antworten
  20. Ich fin­de den Bei­trag sehr inter­es­sant. Dan­ke dafür. Ich möch­te ger­ne den Abschnitt zur Haar­wä­sche mit mei­ner per­sön­li­chen Erfah­rung ergän­zen. Ich und mein Part­ner ver­wen­den seit Mona­ten nur mehr Rog­gen­mehl (um Krü­mel und Klum­pen­res­te zu ver­mei­den mixen wir das Mehl mit dem Was­ser mit­hil­fe eines Stab­mi­xers) und Essig­s­pü­lun­gen und unser Haar bzw. unse­re Kopf­haut dankt es uns. Juck­reiz, Schup­pen etc. sind zurück­ge­gan­gen. Und natür­lich lässt sich so ganz neben­bei jede Men­ge an plas­tik­ver­pack­ten Sham­poos ver­mei­den. Auch mit unver­pack­ten cre­mi­gen sowie fes­ten Deos habe ich sehr gute Erfah­run­gen gemacht!

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    1. Dan­ke­schön lie­be Nadia! Klingt super ☺️

      Antworten
  21. Hej, der wun­der­ba­re Arti­kel wur­de noch gar nicht kom­men­tiert? Ich muss zuge­ben, ich habe ihn gera­de erst zufäl­lig ent­deckt. Kam er nicht per News­let­ter oder ist er Coro­na-Cha­os ein­fach unter­ge­gan­gen? Egal! Ein wich­ti­ges The­ma und man kann es gar nicht oft genug aufs Tablett brin­gen. Wenn es dann noch so anspre­chend bebil­dert und gut geschrie­ben ist, soll­ten auch die letz­ten Schlaf­müt­zen um The­ma „Ret­tet den Pla­ne­ten- beginnt bei euch“ auf­wa­chen. Lie­be Grü­ße und bleibt gesund. Tanja

    Antworten
    1. Hi lie­be Tanja,

      doch, er war im Frei­tags-News­let­ter! 😉 Viel­leicht ein­fach über­se­hen, geht doch so schnell! Tau­send Dank für dein lie­bes Feed­back, freu ich mich.

      Liebs­ten Gruß,
      Nadine

      Antworten
  22. Neben den Wol­ken­sei­fen und sau­ber­kunst deos bin ich mitt­ler­wei­le auch fan von den natur­flue­gel deos. Vegan und nachfüllbar!
    🙂

    Antworten
    1. Dan­ke­schön Sven­ja, schau‘ ich mir gleich mal an!

      Lie­ben Gruß,
      Nadine

      Antworten

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