#

Wie man ein veganes Weihnachtsdinner schmeißt

Wie man ein veganes Weihnachtsdinner schmeißt

Wir machen das Gan­ze hier ja nun schon eini­ge Jähr­chen. Du weißt also ver­mut­lich bereits, dass für uns Weih­nach­ten „hei­lig“ ist. Nicht wegen Weih­nach­ten selbst, noch weni­ger wegen dem Cha­os davor, son­dern weil über die Fei­er­ta­ge die Zeit ein­fach ein wenig lang­sa­mer zu lau­fen scheint und wir das ein­fach genießen.

Die Men­schen schei­nen ent­spann­ter zu sein – zumin­dest hat man den Ein­druck. Ein paar Tage lang hat man etwas Zeit für sich selbst und für die, mit denen man die­se Zeit auch ver­brin­gen möchte.

Für uns ist das natür­lich die bes­te Zeit, um groß auf­zu­ti­schen und zusam­men mit der Fami­lie und mit Freun­den zu essen.

Aller­dings – und dar­über wol­len wir uns nicht beschwe­ren, wir ste­hen ja schließ­lich ger­ne in der Küche – bleibt die Orga­ni­sa­ti­on meist an uns hän­gen. Und sind wir mal ehr­lich: Du liest die­sen Text doch, weil du das kennst und auf Tipps für die stress­freie Pla­nung hoffst, richtig?

Wir haben uns die­ses Jahr für unser Fei­er­tags­me­nü mit unse­ren Freun­den von EDEKA zusam­men­ge­tan und zei­gen dir heu­te in unse­rem „Kickoff“-Text, wie du ein per­fek­tes vega­nes Weih­nachts­din­ner schmeißt. So locker aus der Hüf­te. Mit mög­lichst wenig Stress und Hek­tik. Zumin­dest wird man dir bei­des nicht ansehen.

Und logo, die­se Tipps gel­ten im Grund­satz auch für nicht-vega­ne Weih­nachts­din­ner. So ist der Titel ein­fach ein biss­chen mehr click­bai­ty. ‚Tschul­di­gung.

Und du kannst wirk­lich etwas auf unse­re Tipps geben, denn für unser Weih­nachts­me­nü-Shoo­ting Anfang Novem­ber sind wir wirk­lich in so gut wie jedes Fett­näpf­chen gelatscht. Wir haben eine Loca­ti­on gemie­tet, die Fami­lie ein­ge­packt und stan­den dann mit­ten im Schwarz­wald in einem alten, wun­der­schön restau­rier­ten Bau­ern­haus und muss­ten durf­ten unser Menü in einer völ­lig frem­den Küche mit gera­de mal den Uten­si­li­en, die noch ins Gepäck gepasst haben für sechs Leu­te kochen.

Natür­lich ver­ga­ßen wir Zuta­ten und auch wich­ti­ge Küchen­ge­rä­te. Die Zeit? Haben wir auch völ­lig aus den Augen ver­lo­ren. Nein, wir sind nicht per­fekt und müs­sen zuge­ben: Unser vor­ge­zo­ge­nes vega­nes Weih­nachts­din­ner-Pogo lief ein biss­chen aus dem Ruder. Hän­de wur­den über den Köp­fen zusam­men­ge­schla­gen, Schimpf­wor­te fie­len zuhauf (Ja, auch laut. Sehr laut!) und genau des­halb wis­sen wir, wovon wir spre­chen. Ver­trau’ uns, wir wis­sen jetzt, wie man es bes­ser macht.

Realistisch bleiben (und das Dinner in den eigenen vier Wänden veranstalten)

Nein, es ist kei­ne gute Idee, blind­lings die Traum­lo­ca­ti­on zu buchen und ein­fach dar­auf zu ver­trau­en, dass die Sze­ne­rie alles wett macht. Auch wenn es wirk­lich traum­haft klingt, die Fei­er­ta­ge mit der Fami­lie an einem abge­le­ge­nen Ort in den Ber­gen zu ver­brin­gen (und Nadi­ne noch über unse­re Tage im wirk­lich mehr als emp­feh­lens­wer­ten Lan­gen­bach­hof berich­ten wird): Bleib’ zuhau­se. Echt jetzt, ey!

Das schont dei­ne Ner­ven, denn du kennst dich in dei­ner Küche aus. Du hast dei­nen Vor­rats­schrank in greif­ba­rer Nähe und allei­ne das Wis­sen, wo du hin­grei­fen musst, wird dir Ruhe ver­schaf­fen. Dass du weißt, wel­cher Super­markt in lauf- oder zumin­dest fahr­ba­rer Nähe ist? Unbe­zahl­bar. Wir haben den Knob­lauch ver­ges­sen und stan­den dann in der Pam­pa. Ja, den Knob­lauch. Wir! Ich habe gar nicht genug Stirn, an die ich mir schla­gen könnte.

Vorbereitung Teil 1 – Organisation

Genau zu wis­sen, was auf den Tisch kom­men soll, wie­vie­le Per­so­nen ver­sorgt wer­den wol­len und was du dazu im Kühl- und Vor­rats­schrank, aber auch im Geschirr­vor­rat haben soll­test, ist das A und O eines gelun­ge­nen Din­ners. Hast du genü­gend vor­zeig­ba­res Besteck? Siehste!

Außer­dem soll­test du dir genü­gend Zeit neh­men. Ich möch­te dich nicht scho­cken, aber wir spre­chen von drei Tagen, an denen wir unser Din­ner vor­be­rei­ten. Natür­lich stehst du in die­ser Zeit nicht dau­er­haft in der Küche (soll­test du zumin­dest nicht und wenn doch, kram’ sicher­heits­hal­ber schon­mal die Num­mer vom Piz­za­ser­vice raus, du scheinst, mit der Gesamt­si­tua­ti­on über­for­dert zu sein). Eher das Gegen­teil ist der Fall. Hier und da mal eine Stun­de in Vor­be­rei­tun­gen inves­tiert und du sparst dir einen Hau­fen Stress auf die sprich­wört­li­chen letz­ten Meter.

Und nein, man belä­chelt Leu­te nicht, die ihr Weih­nachts­me­nü pro­be­ko­chen. Das gehört sich nicht und ist auch ziem­lich däm­lich, denn die Pro­be­ko­cher haben’s raus: Nur durch Übung wird man bes­ser und wenn du jeden Hand­griff schon­mal getan hast, geht dir das Menü am Tag X um eini­ges ein­fa­cher von der Hand, wol­len wir wetten?

Zutatenplanung

Okay, du hast dein gutes Por­zel­lan her­aus­ge­kramt und fest­ge­stellt, dass man Sil­ber­be­steck viel­leicht doch ab und an mal put­zen soll­te. Glä­ser hast du auch gera­de genug, dann kannst du dich jetzt dem Ein­kauf wid­men. Bezie­hungs­wei­se den Men­gen, die du besor­gen musst.

Ich rüh­re noch mal die Wer­be­trom­mel für unser Menü und spoi­le­re schon mal, dass wir dir den Ein­kauf ein biss­chen wei­ter unten etwas ver­ein­fa­chen. Soll es etwas ande­res sein, gebe ich dir trotz­dem ein paar Tipps mit.

Bei den Vor­spei­sen-Klas­si­kern Sup­pe oder Salat rech­net man im Regel­fall mit etwa 250–300 ml oder etwa 80 g. Die Men­gen, die du nun ein­kau­fen musst, kannst du ein­fach hochrechnen.

Bei Haupt­spei­sen rech­nen wir mit etwa 200–250 g für den Haupt­gang und eben­so viel für Gemü­se­bei­la­gen. Von unse­rer bes­ten vega­nen Bra­ten­sauce hast du am bes­ten min­des­tens 100 ml pro Per­son vor­be­rei­tet. Bes­ser mehr, denn Bra­ten­sauce kann man nie genug haben.

Was die Geträn­ke angeht, fragst du? Naja, du kennst dei­ne Gäs­te am bes­ten. Sind eher Wein­trin­ker dar­un­ter oder geht’s nach dem Essen bei den meis­ten zu Bier über? Wie­vie­le Nicht­trin­ker sind dabei, die nicht nur Lei­tungs­was­ser schlab­bern möchten?

Als Richt­wert für alko­ho­li­sche Geträn­ke pla­ne mal mit 1/2 Fla­sche Wein oder etwa 1,5 l Bier pro Per­son. Muss ja nicht alles weg­ge­trun­ken wer­den. Anti­al­ko­ho­li­sches soll­test du etwa 1,5 l pro Gast im Vor­rat haben.

Schlau einkaufen

Den Groß­ein­kauf am Tag vor den Fei­er­ta­gen umschif­fen wir gekonnt, indem wir unse­re Vor­rä­te in weni­gen Etap­pen fül­len. Macht ja auch eher weni­ger Spaß, sich mit der Oma, die vor 2 Minu­ten irgend­wie noch ganz nett wirk­te, jetzt aber gei­fert und qua­si kurz vorm Feu­er­spu­cken scheint, um die letz­ten 100 g Cham­pi­gnons zu kloppen.

Ist zwar nicht nett, ihr jetzt die Brem­se am Rol­la­tor fest­zu­stel­len und mit­samt der Pilz­beu­te davon­zu­lau­fen, aber verständlich.

Aber man kann sich das auch spa­ren und schlau ein­kau­fen. Für unser dies­jäh­ri­ges Weih­nachts­me­nü bekom­men wir sämt­li­che Zuta­ten in unse­rem liebs­ten EDE­KA-Markt, vom Gemü­se aus der gro­ßen Fri­sche­ab­tei­lung – teils auch regio­nal mit dem „Unse­re Hei­mat“-Label, über das Buch­wei­zen­mehl für unse­re Bli­nis, Würz­mit­teln wie der Miso­pa­ste für unser Rot­kohl-Steak über Oli­ven­öl für unser cre­migs­tes vega­nes Sel­le­riepü­ree bis hin zu den Tro­cken­früch­ten und Nüs­sen für unse­re in Cider geschmor­ten Äpfel mit Früch­te­brot-Crum­ble – sogar in Bio-Qua­li­tät. Und nicht zu ver­ges­sen: Wir lie­ben die tol­le Aus­wahl an vega­nen Wei­nen, der mit 3,99 € sogar recht güns­ti­ge Bio-Caber­net-Sau­vi­gnon, qua­si der vega­ne EDE­KA-Haus­wein, ist ein Top-Trinkwein.

Den Ein­kauf split­ten wir ein­fach in zwei Tei­le. Bereits etwa 5–7 Tage im Vor­aus kau­fen wir ent­spannt die lager­fä­hi­gen Lebens­mit­tel ein. Dazu zäh­len selbst­ver­ständ­lich Tro­cken­wa­ren wie Mehl und Tro­cken­früch­te, aber auch die Kraut­köp­fe für unse­re Haupt­spei­se und den Knol­len­sel­le­rie für unser super-smoot­hes Sel­le­riepü­ree, wel­ches wir als Bei­la­ge ser­vie­ren. Mit die­sem Groß­ein­kauf sind bereits 80% der benö­tig­ten Waren abge­deckt und die gro­ßen und sper­ri­gen Sachen mit einer Auto­fahrt abgehakt.

Kurz vor dem eigent­lich Hap­pe­ning müs­sen wir nur noch ein­mal los, um Lebens­mit­tel ein­zu­kau­fen, die ein­fach ein wenig schnel­ler schlapp machen. Das gilt haupt­säch­lich für die fri­schen Kräu­ter, wobei du natür­lich auch hier auf Peter­si­lie und Dill im Topf zurück­grei­fen kannst, und die Pil­ze für die Bratensauce.

Ent­schei­dest du dich die­ses Jahr für ein ande­res Menü oder Gericht – zum Bei­spiel für unse­ren Süß­kar­tof­fel-Stru­del von 2016 –, sor­tierst du dei­ne Ein­kaufs­lis­te am bes­ten nach fol­gen­den Punkten:

1. Muss bestellt bzw. im Spe­zia­li­tä­ten­ge­schäft ein­ge­kauft werden.

Einen Trip zum Lieb­lings-Asi­a­laden planst du selbst­ver­ständ­lich geson­dert ein. Lager­fä­hi­ge Vor­rä­te bestellst du am bes­ten so früh wie möglich.

2. Min­des­tens 5 Tage lagerfähig

Die­sen Ein­kauf kannst du im Vor­aus pla­nen und ent­spannt abar­bei­ten. Hier tum­meln sich auch im Regel­fall alle schwe­ren und sper­ri­gen Zutaten.

3. Fri­sche Zutaten

Im Ide­al­fall besteht die­se Lis­te nur noch aus weni­gen, schnel­ler ver­derb­li­chen Arti­keln. Und dann heißt es ab ins Getüm­mel, da musst du jetzt ein­fach durch. Das Gute dabei? Den Ein­kaufs­wa­gen kannst du ste­hen las­sen und kannst so easy durch die Meu­te manö­vrie­ren, die alles auf den letz­ten Drü­cker gescho­ben hat. So machen das Profis!

Vorbereitung Teil 2 – Kochen nach Drehbuch

Die Mise en Place bezeich­net in der Gas­tro­no­mie die Vor­be­rei­tung des Arbeits­plat­zes oder eben auch der Zuta­ten, damit das Kochen selbst dann ein­fach und stress­frei von der Hand geht.

Und da die Pro­fis schon etwas von dem ver­ste­hen, über das sie reden, über­nimmst du die Mise en Place ab sofort am bes­ten auch in dei­nen Wort­schatz, denn eine gute Orga­ni­sa­ti­on macht dir das Leben in der Küche ein­fa­cher. Nicht nur beim Weih­nachts­me­nü und nicht nur am Tag des Din­ners selbst. Außer­dem bringt es dir viel­leicht den ein oder ande­ren Respekt­punkt dei­ner Gäs­te ein, wenn du mit fran­zö­si­schen Küchen­fach­aus­drü­cken um dich wirfst.

Ein­zel­ne Kom­po­nen­ten eines Menüs kön­nen in vie­len Fäl­len schon Tage im Vor­aus vor­be­rei­tet wer­den. Oder soll­ten sogar. Unser Karot­ten­lachs mit Gin schmeckt ein­fach bes­ser, wenn er min­des­tens zwei Tage durch­zie­hen konn­te und für das Rot­kohl-Steak mit Knob­lauch-Chips kannst du die Kraut­köp­fe bereits bis zu drei Tage vor­her in Schei­ben schnei­den und mari­nie­ren. Schreib’ dir ein­fach eine Check­lis­te für dein Din­ner, die du fol­gen­der­ma­ßen glie­derst und abha­ken kannst:

  • 3 Tage vorher
  • 2 Tage vorher
  • 1 Tag vorher
  • Am Din­ner-Tag morgens/vormittags
  • Am Din­ner-Tag bevor die Gäs­te kommen
  • Am Din­ner-Tag Zubereitung

Ein guter Gastgeber sein

Du hast ein­ge­kauft, berei­test stress­frei seit drei Tagen dein Menü zu, hast dar­über glück­li­cher­wei­se nicht ver­ges­sen, über­haupt jeman­den ein­zu­la­den und jetzt ste­hen sie vor der Tür, die­se Gäste.

Hat man zwar ger­ne um sich, aber irgend­wie nicht, wenn man noch ein paar Todos in der Küche vor sich hat. Ein schlech­ter Gast­ge­ber will man aber auch nicht sein und so wirfst du ein­fach unse­re Weih­nachts-Play­list an, nimmst dir jetzt ein­fach 20 Minu­ten Zeit, köpfst die Scham­pus­fla­sche und stößt erst­mal an.

Kli­cken Sie auf den unte­ren But­ton, um den Inhalt von open​.spo​ti​fy​.com zu laden.

Inhalt laden

Die Fra­ge, ob man dir hel­fen kann, winkst du locker ab, denn sind wir mal ganz ehr­lich: Dein Dad hat­te doch schon immer bereits Pro­ble­me damit, Karot­ten zu schä­len und bei den ande­ren Gäs­ten bist du dir auch nicht sicher, ob gleich der Not­arzt antan­zen muss, weil sich jemand in den Fin­ger geschnit­ten hat … oder schlim­me­res. Vor allem jedoch ver­der­ben vie­le Köche den Brei, wie wir alle wissen.

Relaxen

Hand auf’s Herz: So rich­tig völ­lig in die Hose geht sel­ten etwas. Wir konn­ten auch unser vega­nes Weih­nachts­din­ner im Cha­os und mit­ten im Schwarz­wald wup­pen und hat­ten trotz des­sen, dass eini­ges schief lief eine wun­der­ba­re (und lehr­rei­che) Zeit.

Was übri­gens auch dar­an lag, dass ein EDEKA für den Not­ein­kauf des Knob­lauchs in der Nähe war und Nadi­nes Eltern schnell für Knob­lauch-Nach­schub sor­gen konn­ten. Dan­ke, dafür, lie­ber Markt. Du hast uns sozu­sa­gen gerettet!

Und des­halb soll­test du vor allem eines nicht in der Orga­ni­sa­ti­on und Pla­nung ver­ges­sen: Den Spaß! Am Kochen, am Essen und dar­an, Zeit mit den Leu­ten zu ver­brin­gen, die du bekochst. Und glaub’ uns: Ent­we­der, sie mer­ken gar nicht, wenn etwas nicht ganz so aus der Pfan­ne kam, wie du es dir gewünscht hät­test oder sie haben zumin­dest den Anstand, nichts zu sagen. Inso­fern: „What hap­pens at the Weih­nachts­din­ner, stays at the Weih­nachts­din­ner“.

Wir wün­schen dir viel Spaß bei den Vor­be­rei­tun­gen und natür­lich auch beim Din­ner selbst. Ich habe dir hier noch­mal alle Gän­ge ver­linkt – für den bes­se­ren Überblick:

Gewinnspiel

Als Dan­ke­schön, dass du bis hier unten gele­sen hast und weil wir alle wis­sen, dass die Weih­nachts-Kas­se immer ein biss­chen mehr Bud­get gebrau­chen könn­te, ver­lo­sen wir zusam­men mit EDEKA fünf 50 € Ein­kaufs­gut­schei­ne, die in dei­nem Lieb­lings-Markt ein­lös­bar sind.

Du musst auch nicht viel dafür tun. Wir möch­ten bis zum 07.12.2018 um 23:59 Uhr ein­fach nur wis­sen, wel­ches Din­ner, wel­cher Pot­luck bei dir mal so rich­tig in die Hose ging und war­um. Schreib‘ uns ein­fach einen Kom­men­tar und mit ein biss­chen Glück über­neh­men wir dei­nen nächs­ten Ein­kauf. Hier geht’s zu den Teil­nah­me­be­din­gun­gen und Prost!


Werbung! Dieser Beitrag wurde von EDEKA unterstützt. Gesponserte Beiträge helfen uns dabei, regelmäßig neue Rezepte für unsere Leser zu kreieren, Inhalte spiegeln aber immer unsere eigene Meinung wider. Danke, und Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten.

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.

105 Kommentare

  1. Ich hat­te Gäs­te, wel­che sich auf mei­ne berühm­te Kür­bis-Man­go-Chi­li-Sup­pe gefreut haben. Fast fer­tig, habe ich in der Hek­tik die Sup­pen­kel­le in einem Topf zwi­schen­ge­la­gert, ohne dar­an zu den­ken, das in die­sem schon Was­ser und Spü­li zum Ein­wei­chen war. Gemerkt habe ich erst beim Abschme­cken, das ich die Kel­le anschlie­ßend wie­der für die Sup­pe benutzt habe – muss­te alles weg­wer­fen und von Vor­ne beginnen… 🙄

    Antworten
  2. Es ist Jah­re her. Mein ers­tes Vega­nes Weih­nach­ten. Ich woll­te natür­lich glän­zen und zum tra­di­tio­nel­len Raclette mei­nen eige­nen vega­nen Käse zau­bern, der alle umhau­en und sie von ihrem Kuh­kä­se weg­trei­ben sollte.
    Naja, blöd nur, dass ich in mei­ner weih­nacht­li­chen Auf­ge­regt­heit das Rezept falsch gele­sen habe und statt Hefe­flo­cken Hafer­flo­cken benutzt habe.
    Die Kon­sis­tenz wur­de – naja – schwie­rig und auch der Geschmack war nicht das, was ich heu­te gewohnt bin.
    Naja, sol­che Nie­der­la­gen kennt glau­be ich jeder Vega­ner aus sei­ner Anfangs­zeit :D.
    Aber um die Geschich­te mit einem Hap­py End zu beenden:
    Ich habe vor zwei Jah­ren euren Nuss­bra­ten mit der (oberaf­fen­gei­len) Bra­ten­so­ße gemacht und alle waren begeis­tert! Mei­ne Mama schwärmt heu­te noch davon. Und seit­dem ist es bei uns Tra­di­ti­on, dass der ers­te Weih­nachts­fei­er­tag kom­plett vegan gehal­ten wird und ich ein Fest­mahl für die gan­ze Fami­lie zau­bern darf. Hier­mit möch­te ich mich also auch ein­fach mal bei euch bedanken!
    Ich lese jetzt auch alle Rezep­te immer ganz auf­merk­sam. Versprochen!

    Antworten
  3. Mir ist in der Tat letz­tes Jahr Weih­nach­ten mein Rot­kohl kom­plett ange­brannt. War alles für die Ton­ne und bis der Topf end­lich sau­ber war! !!

    Antworten
  4. Letz­tes Jahr Weihnachten:
    Für das Weih­nachts­me­nü mit der gesam­ten Fami­lie (14 Per­so­nen!) stand ein Ofen­lachs als Haupt­ge­richt auf dem Plan. Tjaaaa.…. unser Ofen wird nicht nur zum Backen, son­dern in den Zei­ten dazwi­schen auch als Stau­raum für Pfan­nen genutzt. Als wir also den Ofen vor­hei­zen woll­ten, muss­ten erst mal die Pfan­nen raus.
    Lei­der rutsch­ten die­se aus der Hand! Mit einem rie­sen Knall zer­sprang das Sicher­heits­glas vom Ofen 💥🙈 Gut, wenn man im Bekann­ten­kreis jeman­den aus dem Küchen­bau hat! Mit eini­ger Ver­zö­ge­rung und einem dicken Herz­still­stand, konn­te der Lachs doch noch ser­viert werden😂🙏

    Antworten
  5. Ich bin kein all­zu guter Koch und kann ein Lied sin­gen von klum­pi­gen Sau­cen, aus­ein­an­der gefal­le­nem Fisch etc.
    Da cih aber immer für Gäs­te nur Sachen koche, mit denen ich gut ver­traut bin, hal­ten sich die mie­sen Erleb­nis­se meist in sehr pri­va­tem Rahmen

    Gruß, Frank

    Antworten
  6. Vegan kochen geht eigent­lich ganz gut. Und nach vier Jah­ren konn­te ich auch ganz gut vegan backen. Dann begann ich glu­ten­frei zu backen und da ging schon eini­ges schief. an Ostern vor 2 Jah­ren pro­bier­te ich einen vega­nen und glu­ten­frei­en Ost­erzopf, muss­te lei­der ent­sorgt werden.Der letz­te völ­lig unge­niess­ba­re Kuchen war ein Rhabarberkuchen.Ich habe mir angewöhnt,wenn ich was Neu­es für Gäs­te ausprobiere,dann noch einen 2.bewährten Kuchen zu backen und bei neu­en Rezep­ten erst­mal die Zuta­ten halbieren,dann ist es nicht so ärgerlich,wenn man den Kuchen nicht essen kann.
    LG

    Antworten
  7. Erst­mal dan­ke für die Tipps. Beson­ders das Ein­kau­fen zu ent­zer­ren ist mir sehr wich­tig, an Weih­nach­ten hat man in jedem Super- oder Bio­markt ja immer das Gefühl, es gibt nie wie­der was zu essen, so sehr tum­meln sich die Menschenmassen.

    Mein Desas­ter hat­te ich erst neu­lich. Denn natür­lich kann ich aller­lei gleich­zei­tig und habe schon­mal eine Tor­te für den nächs­ten Tag vor­be­rei­tet und neben­bei Abend­essen gemacht.
    Backen ging ja noch. Aber dann wur­de die Sah­ne für die Fül­lung nicht rich­tig fest und den Boden 2x durch­zu­schnei­den, erwies sich als mehr als ambi­tio­niert – eher als Uto­pie. Als ich dann vor den Krü­meln stand hät­te ich heu­len können.Das kann dann direkt danach, als ich fest­ge­stellt habe, dass das Kür­bis­r­i­sot­to fett ange­brannt ist. Ich dach­te, es kann ja nicht so schwer sein, man eben immer mal wie­der zu rüh­ren, das ist ja gera­de­zu ide­al, wenn man eh in der Küche ist.

    Mei­ne drei Leh­ren: Sah­ne wird nie steif wenn sie soll, Fin­ger weg vom Boden-schnei­den und Risot­to nur mit Muße 

    Ich wün­sche eine schö­ne Vorweihnachtszeit,

    net­ten Gruß, Silvia

    Antworten
  8. Hal­lo,
    ich weiß bis heu­te nicht, wie es pas­siert ist, aber eins steht fest – Kro­ket­ten mache ich nie wie­der. Ich habe noch zu Hau­se gewohnt, da habe ich mir wel­che gewünscht und mit mei­ner Mut­ter gemacht. Wir hat­ten so einen Fri­tier­topf, lan­ge bevor es die super­du­per fast ohne Fett Frit­teu­sen am Markt gab. Ich ver­mu­te, das Öl war so heiß, auf jeden Fall flog der Teig durch die Küche mit­samt dem Öl udn wir muss­ten nach­her tapezieren. 

    LG, Mela­nie

    Antworten
  9. Oh je … ehr­lich gesagt Koch­dis­as­ter gab es schon eini­ge bei mir 🙂
    Ich nen­ne ein­mal eins 🙂 Wir haben total lie­be Freun­de die uns jeden Som­mer zum Gril­len ein­la­den , super gutes Essen mit gutem Wein ser­vie­ren und es ein reins­ter Genuss ist.
    Ich woll­te sie im Gegen­zug auch ein­la­den und dach­te mir noch okay ich fahr auf Num­mer sicher und koche aber etwas was ich kann, also ita­lie­ni­sche Lasa­gne und Tiramisu.
    Tja.… viel­leicht wäre die Lasa­gne auch was gewor­den nur lei­der hat mein Ofen gestreikt und ich stand dann da mit den har­ten Lasa­gne­plat­ten. Wir haben Piz­za bestellt 🙂 Ich hat­te aber ja noch das Tira­mi­su im Ärmel. Nur lei­der war das so in Alko­hol „ersof­fen“ das es schon Kopf­weh beim ers­ten Löf­fel erzeug­te ! Na wir Habens mit Humor genom­men und ein Schnaps­spiel dar­aus gemacht nur gab es kei­nen Schnaps son­dern immer nen Löf­fel Tiramisu 🙂

    Antworten
  10. Mein ers­tes Probekochen/Dinner für die Abschluss­prü­fung am Plant Based Insti­tu­te war ein mega Fail. Das Rezept für die Haupt­spei­se war lei­der geschmack­lich nicht mal ansatz­wei­se das, was es in der gedank­li­chen Vor­weg­nah­me sein soll­te, der Rote Bete Hum­mus für die Vor­spei­se wur­de und wur­de nicht cre­mig und die Käse­küch­lein – das zen­tra­le Ele­ment des Des­serts – gin­gen nicht aus der Form. Aaaa­ber Ver­such mach­te auch hier klug und der zwei­te Ver­such wur­de umso besser.

    Antworten
  11. In den Jah­ren mei­ner hei­mi­schen „Koch­kar­rie­re“ ist mir so eini­ges schief gegan­gen. Gera­de bei Kuchen ver­ließ mich so man­ches Mal mein glück­li­ches Händchen.
    Beson­ders ein­präg­sam ist mir aller­dings ein Koch­ver­such aus mei­ner Schul­zeit in Erin­ne­rung. Mei­ne Mum arbei­te­te in Schich­ten, berei­te­te das Essen aber immer so vor, dass mein Bru­der und ich nicht mehr viel machen mussten.
    Eines Tages soll­te es als Bei­la­ge Klö­ße geben. (Eigent­lich) Idio­ten­si­cher als Pul­ver zum Ein­rüh­ren. Ich habe kei­ne Ahnung mehr, wie wir es geschafft haben. Auf jeden Fall war der Teig viel zu flüs­sig, um Klö­ße dar­aus zu for­men. Wir ver­such­ten alles mög­li­che, um den Teig fest zu bekom­men: Mehl & Stär­ke hin­zu­fü­gen bis die Packun­gen alle waren. Sogar Sem­mel­brö­sel rein­ge­rührt. Nichts half wirk­lich. In unse­rem jugend­li­chen Wahn stell­ten wir die Pam­pe sogar auf der Ter­ras­se in die Son­ne, um Flüs­sig­keit ver­duns­ten zu lassen…Das darf man eigent­lich kei­nem erzäh­len. Wir woll­ten es halt unbe­dingt ret­ten und bloß nicht weg­kip­pen. Letzt­end­lich haben wir die Mas­se por­ti­ons­wei­se in die Pfan­ne gekippt und gebraten.
    Im Lau­fe des Tages haben wir vor Albern­heit so viel gelacht, dass uns die Bäu­che weh taten. Und die gebra­te­ne Kloß­mas­se war sogar rich­tig lecker.

    Antworten
  12. Etwa zum Zeit­punkt der roya­len Hoch­zeit in die­sem Früh­jahr hat­ten wir Freun­de zum Kaf­fee und Kuchen ein­ge­la­den. Ich hat­te mir vor­ge­nom­men einen Vic­to­ria-Spon­ge zu backen, den ich als ganz gran­di­os (in sei­ner noch nicht vega­nen Form) aus einem Urlaub im Süden Groß­bri­tan­ni­ens in Erin­ne­rung hat­te. Der Teig gelang auch ganz wun­der­bar, ging schön auf und sah präch­tig aus. Die Sahne­creme­fül­lung ließ sich pro­blem­los aus auf­schlag­ba­rer Soja­sah­ne her­stel­len und die Erd­beer­mar­me­la­de hat­ten wir vor eini­gen Mona­ten selbst­her­ge­stellt. Der Kuchen woll­te nun aber nicht schnell genug abküh­len und ich war zu unge­dul­dig, so dass ich die Creme und Mar­me­la­de auf den schein­bar abge­kühl­ten Kuchen gab und dann, sobald die­ser an die Kaf­fee­ta­fel getra­gen wur­de, den obe­ren Teil des Kuchens abrut­schen sah. Die Saue­rei war groß – ein Gast gespren­kelt mit Kuchen, Sah­ne und Mar­me­la­de. Nach eini­gem Lachen wur­den die Res­te trotz­dem geges­sen, der Kuchen kam geschmack­lich auch so unför­mig schein­bar gut an.

    Antworten
  13. Habe mal zu mei­nem Geburts­tag im Kuchen das Back­pul­ver ver­ges­sen und dann einen stein­har­ten, bun­ten Klum­pen bekom­men. Danach war die Nudel­so­ße viel zu scharf und die Hälf­te der Gäs­te konn­te das nicht essen. Das war ein Abend der nicht wie­der­holt wer­den muss…

    Antworten
  14. Beim Kochen hat­te ich bis­lang erfreu­li­cher­wei­se fast immer Glück. Wenn etwas schief lief, ließ es sich meis­tens noch ret­ten oder ich hat­te genü­gend Zuta­ten zuhau­se, um einen zwei­ten Anlauf zu star­ten. Ganz anders ver­lief dafür eine Back-Ses­si­on, die mich an den Rand eines Ner­ven­zu­sam­men­bruchs gebracht hat. So schön und besinn­lich hat­te ich es mir vor­ge­stellt, ein Leb­ku­chen­haus zu bau­en. Schon allein der Teig ließ sich nicht gut aus­rol­len, was aber das kleins­te Pro­blem war. Viel schlim­mer gestal­te­te sich das Zusam­men­set­zen und Deko­rie­ren. Der Zucker­guss schaff­te es nicht, die ein­zel­nen Ele­men­te anein­an­der zu kle­ben und das Haus stürz­te immer wie­der ein. Am Ende habe ich auf­ge­ge­ben und statt eines Leb­ku­chen­hau­ses hat­ten wir dann wohl eher eine Lebkuchen-Ruine.

    Antworten
  15. Hal­lo,
    ich habe mei­nem Bru­der mal zum Geburts­tag einen Scho­ko­ku­chen geba­cken, bei dem ich Zucker mit Salz ver­wech­selt habe. Der schmeck­te dann lei­der so gar nicht 😉
    Vie­le Grü­ße und eine schö­ne Advents­zeit, die Alex

    Antworten
  16. Beim Weih­nachts­plätz­chen backen bei mei­ner Mut­ter habe ich ver­ges­sen Zucker in den Teig zu geben. Es fiel mir auf, als die Plätz­chen schon im Ofen waren. Um sie zu ret­ten hol­te ich sie schnell wie­der raus und bestreu­te sie mit Zucker. Hin­ter­her stell­te sich raus, dass es nicht Zucker son­dern Salz gewe­sen war, das ich drauf gestreut hat­te. Mei­ne Mut­ter und ich ver­such­ten nun die Plätz­chen erneut zu ret­ten, indem wir ver­such­ten das Salz abzu­wa­schen. Wir muss­ten dabei so lachen. Nach­dem wir die Plätz­chen getrock­net hat­ten, wur­den sie mit extra süßer Scho­ko­la­de über­zo­gen aber der sal­zi­ge Geschmack blieb trotzdem.

    Antworten
  17. In unse­rem Haus­halt war die vege­ta­ri­sche Küche schon lan­ge nor­mal. Mei­ne Mut­ter war auch sehr dar­an inter­es­siert neue Soja­pro­duk­te zu tes­ten, ob vom EDEKA, Lidl, Reform­haus oder vom Asia­markt. Tat­säch­lich ent­deck­ten wir in der Tief­kühl­ab­tei­lung beim Asia­markt ein „hal­bes Hähn­chen“, das gru­se­lig echt aus sah: die Imi­tat­haut hat­te sogar auf­ge­druck­te Poren. Ich schau­der­te, aber mei­ne Mut­ter war so neu­gie­rig, dass wir es in den Topf war­fen und war­te­ten. Es schmeck­te dann auch noch so echt, dass wir es dem Kater zu essen gaben, der sich natür­lich genüss­lich dar­über her mach­te. Bis heu­te ver­folgt mich das Imi­tat­hühn­chen – skep­tisch beäu­ge ich jedes Soja­pro­dukt und suche nach tie­ri­schen Spuren…

    Antworten
  18. Ich woll­te mal mei­nem Freund zu Weih­nach­ten ein typi­sches Weih­nachts­es­sen wie bei Oma ser­vie­ren d.h. mit Rot­kohl, Knö­deln und Enten­brust (das war natür­lich noch vor der vega­nen Zeit). Lei­der gab es kei­ne fri­sche Enten­brust sodass ich auf Tief­kühl­wa­re zurück grei­fen muss­te. Die Enten­brust war wohl lei­der noch nicht ganz auf­ge­taut denn als ich sie in die sehr hei­ße Pfan­ne leg­te fing es an zu zischen und zu qual­men. Zu allem Übel fing dann auch noch der Rauch­mel­der an zu pie­pen. Bei 4,30m hohen Decken gestal­te­te sich die Abmon­ta­ge etwas schwie­rig und genau in dem Moment kam auch noch mein Freund nach Hau­se. Da stand ich dann nun in einer völ­lig ver­qualm­ten und laut pie­pen­den Woh­nung wäh­rend mein Freund mich nur schmun­zelnd ansah.

    Antworten
  19. Aus­ge­rech­net ich muss­te Nach­tisch besteu­ern. Und wie so oft habe ich mich an Kuchen gewagt.
    Easy Zitro­nen­ku­chen. Haha. Natür­lich war er nicht durch und kom­plett mat­schig. Noch nicht übel genug, habe ich sogar noch die Plätz­chen ver­saut- zu lan­ge im Ofen. Haben im Grun­de auch nur nach Back­pul­ver geschmeckt.
    Nun darf ich nur noch mit­ko­chen, aber nicht mehr mit backen :‘)

    Antworten
  20. Zuge­ge­ben trau­te ich mich bis­lang noch nicht an die ganz gro­ßen Din­ner-Menüs ran, son­dern eher an diver­se zunächst locker-flo­ckig erschei­nen­de Par­tys­nacks, die aber auch Vor­be­rei­tung bedür­fen. Schön den gan­zen Tag in der Küche gestan­den (u.a. eure Blät­ter­teig-Spar­gel­stan­gen mit Pes­to gemacht) und vor lau­ter Auf­re­gung nicht gewusst, was denn als Nächs­tes von der 100-tei­li­gen To-do-Lis­te abzu­ar­bei­ten ist. So rich­tig schief­ge­gan­gen ist nichts, außer dass ich kurz vor knapp auch noch mal ein­kau­fen gehen muss­te (gott­sei­dank zufäl­li­ger­wei­se auch EDEKA nur 5 Minu­ten ent­fernt und mit dem bes­ten Sor­ti­ment aus­ge­stat­tet) und ohne mei­nen Freund das Gan­ze nie geschafft hät­te. Am Ende waren alle super zufrie­den und ich mit mei­nen beschei­de­nen Koch­küns­ten auch. Daher fin­de ich eure Tipps sehr hilf­reich, um sich zu wapp­nen. Dann kann ich mich viel­leicht auch mal an ein rich­ti­ges Drei-Gän­ge-Menü trau­en. Danke!

    Antworten
  21. Ein vega­ner Bra­ten zu Weih­nach­ten ist mal so rich­tig dane­ben­ge­gan­gen. Geschmack, Kon­sis­tenz, alles schrecklich

    Antworten
    1. bei mir ging die Nach­spei­se in die Hose .woll­te Vega­nen Käse­ku­chen machen lei­der fiel der kom­plett zusammen

      Antworten
  22. Ich habe vor 2 Jah­ren für unser Weih­machts­es­sen, einen Seit­an­bra­ten gemacht. Es hat ewig gedau­ert bis die­ser fer­tig war. Geduf­tet hat er ganz wun­der­bar und auch optisch mach­te er eini­ges her. Lei­der hat­te die Kon­sis­tenz eines Gum­mi­schuhs und war unge­nie­ßer. Zum Glück waren aber die Bei­la­gen lecker so das wir nicht hung­rig ins Bett mussten.

    Antworten
  23. Wenn bei uns in der Fami­lie eines in Rich­tung Pot­luck geht, dann sind es Kuchen­büf­fets. Jeder bringt was mit und am Ende reicht es für 40 Leute.
    In Vor­be­rei­tung auf die Hoch­zeit mei­ner Schwes­ter woll­te ich für den Geburts­tag mei­nes dama­li­gen Schwa­gers in spe ein altes Fami­li­en­re­zept aus­pro­bie­ren zu vega­ni­sie­ren, damit ich auch was für’s spä­te­re hoch­zeit­li­che Tor­ten­büf­fet gehabt hät­te, was vegan ist ohne dass es jemand wüss­te. Der ers­te Ver­such war schon in die Hose gegan­gen, wes­halb ich umso begeis­ter­ter davon war, her­aus­ge­fun­den zu haben, dass man Eier auch mit Back­pul­ver, Öl und Was­ser erset­zen kann. Dass das bei fünf Eier nicht so gut ist, stand da lei­der nicht. Ich war schon skep­tisch, als der rich­ti­ge Teig irgend­wie sehr back­pul­ver­do­mi­nant schmeck­te, aber mir blieb kei­ne Wahl: Ent­we­der zöge ich es durch oder ich hät­te nichts für den Geburts­tag gehabt.
    Was soll ich sagen? Die Sahne­creme auf dem Boden war rich­tig gut. Allein der Boden erin­ner­te mehr an einem sehr sau­res Bri­kett, wo es doch ein schwe­rer, aber locke­rer Boden wer­den soll­te. Wenig ver­wun­der­lich also, dass der Kuchen kaum wegging.
    Glück im Unglück: Es war die per­fek­te Gene­ral­pro­be, denn der drit­te Ver­such am Vor­abend der Hoch­zeit war genau siy, wie er sein sollte.

    Antworten
  24. Ich kann mich an ein rie­si­ges Gnoc­chi-Desas­ter erinnern:
    Ich habe damals in einer win­zi­gen WG-Küche ohne Back­ofen Kür­bis­gnoc­chis machen wol­len. Was ich nicht wuss­te: Mus­kat­kür­bis hat doch eine ande­re Kon­sis­tenz als zum Bei­spiel Hok­kai­do oder But­ter­nut. Und da ich kei­nen Ofen hat­te, habe ich den Kür­bis gedämpft. Unge­dul­dig, weil die Gäs­te bald anrück­ten, habe ich den Kür­bis nicht rich­tig aus­damp­fen las­sen. Und so begann die Geschichte…
    Ich habe zum Abbin­den nicht nur mei­nen gesam­ten Mehl­vor­rat (3 (!) kg) ver­braucht, son­dern auch den mei­nes Mit­be­woh­ners. Und damit war der Teig immer noch zu kleb­rig!!! Als die Gäs­te kamen, konn­te ich Ihnen nicht mal die Tür öff­nen, weil mei­ne Hän­de in der Teig­schüs­sel fest­steck­ten. Irgend­wie habe ich es dann doch geschafft, die kleb­ri­gen Klum­pen in das kochen­de Was­ser zu beför­dern. Es hat sehr meh­lig geschmeckt, über­haupt nicht mehr nach Kürbis.
    Ich habe die über­schüs­si­gen Gnoc­chi ein­ge­fro­ren, weil ich es nicht übers Herz gebracht habe, alles weg­zu­wer­fen. Die­ser Vor­rat hat lan­ge gereicht… 

    Mei­ne Freun­de lachen heu­te noch, wenn sie dar­an den­ken, wie ver­wüs­tet die klei­ne Küche war und ich ganz ver­zwei­felt und mit Pam­pe bedeckt mittendrin.

    Es ist schön zu hören, dass man mit sol­chen Geschich­ten nicht allei­ne ist. 

    Vie­len Dank für eure Inspiration!

    Lie­be Grüße
    Corinna

    Antworten
  25. Ganz am Anfang unse­rer Ernäh­rungs­um­stel­lung zu vegan woll­te ich mal was beson­de­res zau­bern und habe mich an einem vega­nen Hack­bra­ten gemacht. Als er auf dem Tisch stand, war ich sowas von stolz. Er sah toll aus, war nicht aus­ein­an­der gefal­len und mach­te optisch rich­tig was her. Ich schnitt ihn an und mein Sohn und mein Mann strahl­ten schon. Dann kam die ers­te Gabel in den Mund und wir haben alle gleich­zei­tig wie­der aus­ge­spuckt. So was macht man natür­lich nicht, aber es ging wirk­lich nicht anders. Der Grund war simp­le, zu viel Salz. Und nicht nur eine Pri­se zu viel, es schmeck­te, als hät­te ich ein gan­zes Päck­chen ver­wen­det. Bis heu­te ist mir unklar, wie das pas­sie­ren konn­te, es ist mir auch nie mehr pas­siert. Der vega­ne Hack­bra­ten flog dann lei­der in den Müll, was sehr sehr weh getan hat. Aber aus Feh­lern wird man klug und ich pas­se beim sal­zen jetzt ganz genau auf. Trotz­dem, es bleibt mir ein­fach ein Rätsel.

    Antworten
  26. Hal­lo, lie­bes Team

    Ich habe vor vie­len Jah­ren mal die Kir­schen eines Kir­schen­mi­chels anstatt mit Zucker mit Salz gekocht…Und obwohl ich es noch gemerkt und das Salz wie­der raus­ge­kratzt habe, war nichts mehr zu retten.
    Da half nur: Neu machen😊

    Antworten
  27. In mei­ner vega­nen Anfangs­zeit ging eini­ges in die Hose… Nicht, weil es nicht schmeck­te oder gelang, son­dern weil ich es dem Omni-Mann mit den Wor­ten ser­vier­te: „pro­bier mal, schmeckt genau wie.…“. Es schmeck­te oder war von der Kon­sis­tenz her eben nicht „genau wie“ – und das erzeug­te Stress und Ent­täu­schung auf bei­den Sei­ten. Mitt­ler­wei­le hat sich das geän­dert und jetzt schmeckt es wie es eben schmeckt 😉

    Antworten
  28. Eigent­lich das ges­tern. Wir beka­men wich­ti­gen Besuch und ich hat­te lie­be­voll ein Rezept für gefüll­te Hörn­chen vega­ni­siert. Beim Mah­len der Nüs­se fiel mir auf: Die Nüs­se waren etwas ran­zig. Mir blieb aber an einem Sonn­tag nichts ande­res übrig, als es durch­zu­zie­hen. Das eine Blech wur­de dann auch noch etwas sehr braun im Ofen … Sie schme­cken nicht wider­lich, aber eben auch nicht so (frisch), wie sie schme­cken soll­ten, ver­ur­sach­ten kein Bauch­weh, aber wur­den kaum ange­rührt, obwohl lau­tes Magen­knur­ren am Tisch zu hören war. Alter­na­ti­ven hat­ten wir eben auch nicht vor­be­rei­tet. Pein­lich, da unbe­dacht, und irgend­wie schon in die Hose gegangen …

    Antworten
  29. Ich habe mich für ein Weih­nachts­es­sen mit Freun­den (über­wie­gend Fleisch­esser) an einem Seit­an­bra­ten ver­sucht. Das Gan­ze hat Stun­den gedau­ert und war lei­der so tro­cken und fad, dass man es nur in Bra­ten­sauce ertränkt (die ist immer­hin echt gut gewor­den) run­ter­krie­gen konnte. 🙁

    Antworten
  30. bei mir ist letz­tens an Hal­lo­ween der Kuchen in die Hose gegan­gen, ich hat­te ein paar Freun­di­nen zu einer Har­ry Pot­ter Par­ty ein­ge­la­den und woll­te Sirupt­or­te machen, statt Sem­mel­brö­sel für die Fül­lung hab ich glau­be ich Gries erwischt und der Kuchen hat dann auch nicht sehr gut geschmeckt, zum Glück hat­te ich aber noch Pflau­men­streu­sel und das Haupt­ge­richt (Pump­kin Pas­ties) ist gut ange­kom­men, also war es kein gro­ßes Desaster
    lie­be Grüße

    Antworten
  31. Im Aus­lands­se­mes­ter haben wir ein super schick geplan­tes Weih­nachts­din­ner ver­an­stal­tet: mei­ne Freun­din und ich haben’s Kochen über­nom­men, was fei­nes, typisch deut­sches: Klö­ße, Rot­kohl und ein Nuss­bra­ten. Nuss­bra­ten und Rot­kohl hät­ten nicht bes­ser sein kön­nen, aber die Kar­tof­fel­klö­ße, nun ja, da hät­te wohl ein bes­se­res Rezept her­ge­musst. Die sich abge­setz­te Stär­ke der Kar­tof­feln im Was­ser hat nun gar nicht zum Bin­den des Tei­ges aus­ge­reicht, da half auch kein Dazu­mi­schen von Mehl..übrig blie­ben kleb­ri­ge Teig­bäl­le (natür­lich alles ande­re, als schön rund und fluffig). Begeis­tert vom Rest waren die ande­ren trotzdem!

    Antworten
  32. Das war noch in der nicht-vega­nen Zeit: wir backen zu jedem Geburts­tag immer etwas spe­zi­el­les. Für mei­ne Mut­ter hat­ten sich mei­ne Schwers­ter und ich Eclair mit Eier­li­kör­fül­lung über­legt, da mei­ne Mut­ter bei­des sehr mag. Unge­lernt in Brand­teig ging der ordent­lich in die Hose. Die Eclair kau­ten sich wie Schuh­soh­len und da sie nicht auf­gin­gen, lie­ßen sie sich auch nicht fül­len. Mei­ne Mut­ter hat trotz­dem tap­fer gegessen 🙂

    Antworten
  33. Dan­ke für den aus­führ­li­chen Post! 🙂
    Als ich das ers­te Mal für mei­ne Eltern vegan gekocht habe, habe ich das Gan­ze so ver­sal­zen, dass es unge­nieß­bar war 😢 inzwi­schen bin ich aber viel bes­ser im Kochen geworden 🙂

    Antworten
  34. Zum Glück muss­te ich noch nie ein rich­tig gro­ßes Din­ner aus­rich­ten. Aber ich woll­te mal für ein paar Freun­de eine schö­ne selbst­ge­mach­te Piz­za backen und vor lau­ter Quat­schen und Sekt trin­ken dann die schö­ne Piz­za im Ofen ver­ges­sen, die zu einem Stück Koh­le ver­brann­te… schluss­end­lich muss­te es dann der Lie­fer­dienst richten…😂

    Antworten
  35. Schief­ge­gan­gen? Da fällt mir spon­tan mein ers­ter selbst­ge­koch­ter Rot­kohl ein, den ich zum Weih­nachts­es­sen bei Schwie­ger­mut­ter bei­steu­ern woll­te. Ein abso­lu­tes Desas­ter. Ange­brannt und unge­fähr so schmack­haft wie pürier­te Schnür­sen­kel :(( Pein­lich, peinlich:((

    Antworten
  36. Ein Rie­sen din­ner hät­te ich noch nicht. Da hät­te ich bis jetzt Glück das noch nichts in die Hose gegan­gen ist! Vlg Tine

    Antworten
  37. Tja, total schiefgelaufen?
    Ich backe schon immer unheim­lich ger­ne. Aber was Mise en place von Früch­ten angeht: Hor­ror. Von der Ern­te bis zum Ent­stei­nen: ech­te Hassgefühle.
    Nichts­des­to­trotz als noch bart­lo­ses Jün­gel­chen für die ers­te heis­se Lie­be rauf auf die Lei­ter, Zwetsch­gen­ern­te. Ent­stei­nen, etc. pp nur mög­lich, durch die Hoff­nung auf spä­te­ren Lust­ge­winn (sei es durch den lecker Kuchen oder ande­rer Art 😂 ).
    Hefe­teig berei­tet, gehen las­sen, super fluffig, aus­ge­rollt, mit Grau­sen die Zwetsch­gen dar­auf ver­teilt, geba­cken, alles super. Schön dick mit Zucker (denks­te!!!) bestreut, vol­ler Stolz, schmach­ten­der Hin­ga­be und Vor­freu­de der Ange­him­mel­ten kredenzt!
    Und dann der Liebestodesstoß:
    Statt süß schmel­zen­dem Hoch­ge­nus­ses sal­zi­ger Wür­ge­reiz! Vor­bei war’s mit der Turtelei.
    Seit der Zeit fin­det in mei­ner Küche nur noch brau­ner Voll­rohr­zu­cker Ver­wen­dung, und wei­ße Streu­mit­tel wer­den vor Gebrauch seit mitt­ler­wei­le über 35 Jah­ren immer, aber wirk­lich IMMER per Fin­ger­ab­schleck­me­tho­de probiert.

    Antworten
  38. Dan­ke für die infor­ma­ti­ve Auf­zäh­lung. Obwohl ich im orga­ni­si­ern ganz gut bin, kann ich da noch
    ein paar Din­ge für mich rausziehen.
    Die­ses Jahr wird aber völ­lig enspannt wer­den, denn WIR sind ein­ge­la­den. Also nur ein Fläschchen
    Wein unter den Arm geklemmt und die Geschen­ke ein­ge­packt dann kann es ganz gemüt­lich losgehen.

    Antworten
  39. Vor ganz, ganz vie­len Jah­ren woll­te ich mein ers­tes Brot backen, Voll­korn natür­lich, und ich dach­te, beson­ders gesund wür­de es ohne Salz. Das war es sicher auch – aber geschmeckt hat es lei­der gar nicht!
    Übri­gens kann ich ver­ste­hen, daß Ihr Euch von Ede­ka spon­sern läßt, aber bei aller Lie­be muß man fest­stel­len, daß der wöchent­li­che Wer­be­pro­spekt alles ande­re als veg­an­freund­lich ist: die ers­ten bei­den Dop­pel­sei­ten sind blut­rot bis beige-braun (nur Fleisch und Wurst), dann kommt eine Dop­pel­sei­te mit Fisch und Käse, und erst danach wird es kurz gemü­sig-obs­tig-bunt, bevor es mit einer gan­zen Palet­te von Milch­pro­duk­ten wei­ter­geht. Außer­dem gibt es bei Ede­ka jeden (!) Diens­tag 20 % Rabatt auf Wurst – über die­se Gering­schät­zung von Tie­ren kön­nen auch Hafer­milch und vega­ner Wein nicht hinwegtrösten.

    Antworten
  40. Mit 12 oder 13 habe ich mich ange­bo­ten, die Bröt­chen zu backen, die es am Hei­lig­abend zu dem tra­di­tio­nel­len Weih­nachts­sa­lat unse­rer Fami­lie geben soll­te. Trotz Kör­ner selbst mah­len, etc. wun­der­te ich mich schon bei der Zube­rei­tung, war­um das Gan­ze eigent­lich so schnell ging. Wun­der­te mich auch etwas, dass Teig nach einer Stun­de Geh­zeit sein Volu­men nicht wirk­lich ver­grö­ßert hat­te und auch die Bröt­chen im Ofen nicht wirk­lich auf­gin­gen. Als wir am Abend dann beim Essen saßen und alle mit gro­ßer Mühe die mehr an Stei­ne als an frisch­ge­ba­cke­ne Bröt­chen erin­nern­den Tei­le ver­such­ten auf­zu­schnei­den, frag­te mei­ne Mut­ter nach einer Wei­le: „Hast Du viel­leicht etwas zu wenig Hefe genom­men?“ Ich sah sie völ­lig ver­dat­tert an, schlug mir mit der Hand an den Kopf und sag­te: “ Hefe???? Die habe ich total ver­ges­sen.“ (Hat­te den Teig aber brav eine Stun­de gehen lassen 🙂
    Ich wur­de noch Jah­re damit auf­ge­zo­gen und bei jeder Brot­back­ak­ti­on gefragt: Und – dies­mal Hefe dabei?“
    Über den Gut­schein wür­de ich mich freu­enund u.a. Hefe für die Weih­nachts­bröt­chen kaufen.

    Antworten
  41. Ich hat­te eine Weih­nachts­tor­te zube­rei­tet, die­se woll­te ich dann mit zum Weih­nachts­kaf­fee zu mei­nen Eltern mit­neh­men. Bepackt mit Tor­te und Geschen­ken habe ich dann lei­der die Tor­te fal­len las­sen 🙁 , das pas­siert wenn man zu viel auf ein­mal tra­gen möch­te. Mein Pech, so gab es dann für mich nichts vega­nes und auch Pech für mei­ne Schwä­ge­rin, sie ist lak­to­se­into­le­rant und hat­te sich schon sehr auf die Tor­te gefreut, da sie selbst nicht ger­ne backt.

    Antworten
  42. Ein rich­ti­ges Din­ner ist bei mir noch nie schief gelau­fen – weil ich noch nie eins gege­ben habe 😀
    Die­ses Jahr ist es soweit, ich lade 4 Freunde(alles Fleisch­esser, aber sehr expe­ri­men­tier­freu­dig) zu mir zum vega­nen Weih­nachts­din­ner ein. Mal schau­en, ob das gut geht 😉
    Aber mit euren Tipps hier, und der Tat­sa­che dass fast alle Rezep­te von euch sind, wird das schon!
    Ein rich­tig ver­mas­sel­tes Essen hab ich aber: ich habe mal eure Papri­ka-Sah­ne Soße aus ver­se­hen mit gesüß­ter Soja­milch gemacht… Das war echt wider­lich! Bal­sa­mi­co und Soja­so­ße haben es dann noch ess­bar gemacht, aber geär­gert habe ich mich trotzdem…
    Lie­be Grü­ße und eine schö­ne Advents­zeit euch beiden!

    Antworten
  43. Wir sind schon ein­mal viel zu spät zum gril­len gekom­men und das essen war kalt.
    Ich fin­de dei­ne Tipps rich­tig hilf­reich und wer­de defi­ni­tiv eini­ge davon umset­zen. Schö­nen ers­ten Advent.

    Antworten
  44. ich erin­ne­re mich an das Bay­ri­sche Kraut, wo sich der Deckel der Pfef­fer­streu­do­se gelöst hat :-(, also bes­ser Pfef­fer­müh­le benut­zen. Oder der Brand­teig, der nix wur­de, war aber egal, weil die vega­ne Sah­ne auch nicht steif zu schla­gen ging, sozu­sa­gen rund­um unge­lun­ge­ne Windbeutel

    Antworten
  45. Am liebs­ten Koche ich mit mei­ner Mit­be­woh­ne­rin, dann laden wir unse­re Freun­de in unse­re klei­ne WG ein. Wir expe­ri­men­tie­ren ger­ne mal mit neu­en Rezep­ten. Letz­tens woll­ten wir unbe­dingt ein Tofu-Tira­mi­su aus­pro­bie­ren, um unse­re nicht vega­nen Freun­de zu beein­dru­cken. Lei­der hat unser halb­star­ker Mixer bei der Creme nicht wirk­lich mit­ge­macht und die Kon­sis­tenz wur­de mehr als frag­lich. Wir haben ver­sucht das gan­ze mit einer ordent­li­chen Por­ti­on Kakao und viel selbst­ge­ba­cke­nem Bis­kuit zu über­tö­nen, unse­ren Freun­den woll­ten wir das dann aber doch nicht vorsetzten.
    Vie­len Dank für die Tipps und ich freue mich schon nächs­te Woche zu sehen, was für ein Menü ihr die­ses Jahr zusam­men­ge­stellt habt!

    Antworten
  46. Das ers­te Weih­nachts­din­ner, das ich selbst gekocht habe, ist zeit­plan-tech­nisch völ­lig in die Hose gegan­gen! 😉 Das Essen hät­te um 18:30h fer­tig sein sol­len, um 19 Uhr mein­te ich zu mei­ner Fami­lie „dau­ert nur noch ein hal­bes Stünd­chen“ … fer­tig war es erst um 21 Uhr. Nach­dem mir mei­ne Mut­ter auch noch unter die Arme gegrif­fen hat­te, damit es schnel­ler fer­tig wird. Wahr­schein­lich waren alle zu dem Zeit­punkt schon so ver­hun­gert, dass sie alles mit Genuss geges­sen hät­ten – jeden­falls lob­ten sie das Essen und ich war mit dem Geschmack auch zufrie­den und ein­fach nur erleich­tert, dass ich an dem Abend über­haupt noch etwas ser­vie­ren konnte.
    Ich habe dar­aus gelernt, und fan­ge jetzt immer extrem früh an zu kochen 😀
    Eure Tipps sind aber auch sehr hilf­reich, ich den­ke, ich wer­de die­ses Jahr mal ver­su­chen, das Gericht schon ein­mal vor­her pro­be­zu­ko­chen und auch das ein oder ande­re die Tage vor­her vorzubereiten!
    Über den EDEKA Gut­schein wür­de ich mich freuen!

    Lie­be Grüße
    Caro

    Antworten
  47. Vor drei Jah­ren haben wir an Hei­lig­abend für die gan­ze Fami­lie einen vega­nen Stru­del geba­cken der lei­der so staub­tro­cken war, dass selbst der Dip nichts mehr ret­ten konn­te. Was haben wir dar­aus gelernt? Ein Hei­lig­abend eig­net sich nicht als Ver­suchs­ka­nin­chen für neue Rezep­te und nie wie­der Stru­del an Weihnachten 😀
    Wir kön­nen alle pri­ma dar­über lachen und erin­nern uns seit­dem jedes Jahr daran 😉

    Antworten
  48. Als ich noch klein war, woll­te ich mei­nen Eltern mal zei­gen, dass ich ganz das gro­ße Mäd­chen, auch schon was kochen kann. Also beschloss ich, mich an einer „Spar­gel­creme­sup­pe“ zu pro­bie­ren. Also ging ich mit mei­nem Taschen­geld in den nächs­ten Super­markt und kauf­te, was ich mein­te, dazu zu brau­chen und was man sonst noch so lecke­res in die Sup­pe wer­fen könn­te: Spar­gel (natür­lich den ein­ge­leg­ten aus dem Glas), ein Tüt­chen Pul­ver für Spar­gel­creme­sup­pe, eine Dose Misch­ge­mü­se und noch irgend­ei­ne sal­zi­ge Wurst (so eine Art „Bifi“ oder Caba­nos­si, ich weiß es nicht mehr). Wor­an ich mich noch erin­ne­re ist, dass das Ergeb­nis sehr sal­zig und der Spar­gel ver­kocht war. 😂
    Aber mei­ne Eltern haben es ganz tap­fer gelöf­felt und sogar so getan, als ob es schme­cken würde.
    Zum Glück haben sich mei­ne Koch­fä­hig­kei­ten seit­dem deut­lich verbessert. 😂

    Antworten
  49. Ohhh je, ver­sem­melt hab ich erst letz­te Woche einen Vega­nen Kuchen, der nicht auf­ging, was aber eh gar nicht so ganz schlimm war, weil ich ihn sowie­so ver­bren­nen hab lassen 😉
    Über den Gut­schein wür­de ich mich rie­sig freu­en- per­fekt für Weih­nach­ten! Da ver­su­che ich ger­ne mein Glück 🍀
    Lie­be Grü­ße Catrin

    Antworten
  50. … und dabei woll­te ich doch noch sagen – Nadi­ne und Jörg‑, dass ich Euren Post für die „Koch­or­ga­ni­sa­ti­on“ hier so was von hilf­reich und wit­zig finde!
    Habe mich bei den vie­len Kom­men­ta­ren von den ande­ren Lesern wirk­lich schon köst­lich vergnügt 😉

    Antworten
    1. Das freut uns Iris 😂 Wir uns auch!

      Antworten
  51. Mein ers­ter Kas­ten­ku­chen, ich habe die Kas­ten­form falsch ver­stan­den, den fer­ti­gen Kuchen auf den Kopf gestellt und oben abgeschnitten…

    Antworten
  52. Mir sind immer mal wie­der irgend­wel­che klei­nen Kochun­ge­schi­cke pas­siert … oft, weil ich unbe­ab­sich­tigt nicht so ganz genau das Rezept befolgt habe 🙁
    Das letz­te dazu war ein von der Kon­sis­tenz her wun­der­bar ange­kün­dig­tes (weil doch so ein­fach nach­zu­ar­bei­ten) und dann miss­lun­ge­nes Rezept für Mousse-au-cho­co­lat … ich hat­te schon seit Jah­ren kei­ne Sah­ne (vegan) mehr geschla­gen … frü­her ist mir Sah­ne mal nicht gelun­gen, weil ich sie nicht kalt gestellt habe … das habe ich natür­lich die­ses Mal beach­tet! … aller­dings habe ich kur­zer­hand kal­te Sah­ne, Sah­nesteif, Vanil­le­zu­cker zusam­men­ge­rührt und ver­sucht steif zu mixen … öhm … von fluffig natür­lich kei­ne Spur … aber an Erfah­rung mit Humor rei­cher 😉 … war trotz­dem lecker!

    Antworten
  53. Ich muss­te ein biss­chen über­le­gen, aber dann fiel sie mir ein: Die schreck­lich ver­sal­ze­ne Lasa­gne, die ich ganz stolz für mei­ne Schwes­ter und ihren Freund als Dan­ke­schön für ein Besuchs­wo­chen­en­de gekocht habe. Wir haben sie aus lau­ter Ver­le­gen­heit geges­sen und dann vie­le Liter Was­ser getrun­ken. Viel hilft viel und so.

    Antworten
  54. Unge­duld an Hei­lig­abend ist kei­ne gute Zutat, so aßen wir halb­ga­ren Rosen­kohl aus dem Ofen. Brrr!

    Antworten
  55. Als ich 12 war oder so hat­te ich eine Vor­lie­be für Pfef­fer… und eines Tages kam ich auf die Idee, den Ein­topf, den mei­ne Mut­ter mit viel Lie­be gekocht hat­te, “nach­zu­wür­zen”
    Mein Vater war stink sau­er (war es doch sein Lieb­lings­es­sen) und mei­ne Mut­ter den Trä­nen nahe.
    Ich ent­schul­dig­te mich am Abend mit einem scho­ko­ku­chen aber seit­dem pas­se ich bes­ser auf und las­se lie­ber am Tisch nachwürzen

    Antworten
  56. Für die Soße eines Pas­ta­ge­rich­tes wur­den die Zuc­chi­ni mit Avo­ca­dos ver­wech­selt. 6 Avo­ca­dos für 2 Per­so­nen wirk­ten schon etwas merk­wür­dig. Nach­dem die Avo­ca­dos in der Pfan­ne gebra­ten und zur Soße wei­ter­ver­ar­bei­tet wur­den, war das Gericht dann doch eine recht säu­er­lich-bit­te­re und unge­niess­ba­re Ange­le­gen­heit. Wir schmun­zeln noch heu­te manch­mal darüber :).

    Antworten
  57. Ich woll­te mei­ne ers­te vega­ne Tor­te backen, es war eine mit Kokossah­ne. Nach­dem ich dafür 5 Stun­den ver­ka­tert in der Küche gestan­den hat­te und sie vom Küh­len auf dem Bal­kon her­ein­hol­te: Die ‚Kokossah­ne‘ wR ein­fach flüs­sig wie Was­ser gewor­den. Da die zwei Kuchen auch alles ande­re als gleich­mä­ßig geba­cken waren war es am Ende ein­fach nur ein viel zu süßer Hau­fen Teig. Ich weiß bis heu­te nicht war­um die Kokossah­ne nicht funk­tio­niert hat, aber ich hab mich bis heu­te auch nicht mehr rangetraut 😀

    Antworten
  58. Habe zusam­men mit einem Freund ein Cand­le-Light-Din­ner für ein befreun­de­tes Pär­chen geplant, das drau­ßen statt­fin­den soll­te. Im Ofen, der kei­nen Timer hat­te, war unter ande­rem eine Moussa­ka. Als jedoch ein Gewit­ter auf­zog und der Wind zu stark wur­de, muss­ten wir unser auf­wen­dig auf­ge­bau­tes Kon­strukt nach drin­nen ver­la­gern, wodurch wir die Zeit aus den Augen ver­lo­ren. Die Moussa­ka war dann pech­schwarz und nicht mehr ess­bar. Letzt­end­lich wur­de Piz­za bestellt und dazu der gute Wein getrun­ken. Die Bei­la­gen hoben wir für den nächs­ten Tag auf und die Moussa­ka, an der wir uns erneut ver­such­ten, gelang die­ses Mal einwandfrei.

    Antworten
  59. Ver­spro­chen, Rot­wein­ku­chen zu backen und mit­zu­brin­gen – und dann in der gan­zen Hek­tik (oder war es ein Glas zu viel??) ver­ges­sen, den Rot­wein in den Teig zu kip­pen … Tja, geschmack­lich und teig­tech­nisch KEINE gute Idee!

    Antworten
  60. Ich hab mal eine Moussa­ka gemacht, die schmeck­te ganz gut sah aber aus wie Katzenfutter! 🙂

    Antworten
  61. Oh, Essen an sich sind mir noch nicht in die Hose gegan­gen. Aber wenn man zum Kaf­fee lädt und einen neu­en Kuchen pro­bie­ren muss, der am Ende ein­fach nur ekel­haft ist und nicht im Ansatz wur­de, was er sollte.…zählt das dann?
    Ich wün­sche euch eine schö­ne Advents­zeit und bin gespannt auf Nadi­ne Bericht!

    Antworten
  62. Ich hab ein­mal gedacht, Kar­tof­fel­brei unbe­dingt pürie­ren zu müs­sen. Der wur­de dann wie Zement. Zum Glück hat­te ich ‘nur’ mei­ne Eltern zu Gast, die es lus­tig fan­den und den Zement trotz­dem geges­sen haben. 😂 haha

    Antworten
  63. Ich woll­te mal eine gan­ze Pute machen und habe sie lei­der nicht aus dem Fros­ter genom­men bzw erst rela­tiv spät. Das Ende vom Lied war- es gab kei­ne Pute, da wir sie nicht auf­ge­taut bekom­men haben bzw es ein­fach ewii­ig gedau­ert hat. Der gute alte Lie­fer­ser­vice muss­te her.

    Antworten
  64. Ich woll­te als Kind zusam­men mit mei­ner klei­nen Schwes­ter für mei­ne Mut­ter kochen. Sie kam spät von der Arbeit und hät­te sich bestimmt gefreut…wenn uns erlaubt gewe­sen wäre den Ofen zu benut­zen. Kein Pro­blem dach­ten wir und haben die Nuden ins war­me Was­ser gekippt. Nach nur ca. 30–45 min wur­den die­se end­lich weich, bzw zu einer eher homo­ge­nen Mas­se. Salz im Was­ser gab es natür­lich auch nicht. Mei­ne Mut­ter hat die­ses Desas­ter, aus Lie­be zu uns, mit see­ehr viel Ketch­up, den wir als Toma­ten­so­ße ser­vier­ten, ver­speist. Mir tut sie heu­te noch Leid 🙄

    Antworten
  65. Ein Rein­fall waren bei mir ‚ganz klas­sisch‘ Sem­mel­knö­del! Ich woll­te sie extra locker machen, das Ergeb­nis war dann völ­lig zer­fal­le­ne Dinger 😉

    Antworten
  66. Mein größ­tes Weih­nachts­es­sen Desas­ter war als ich mit mei­ner Oma damals das ers­te Mal gemein­sam das Weih­nachts­es­sen gekocht habe. Ich habe die Tra­di­ti­ons-Nach­spei­se gemacht, eine Art Pud­ding, und einen super typi­schen Feh­ler gemacht: Salz und Zucker ver­wech­selt. Mei­ne Oma hat das immer in sol­che Schüt­ten umge­füllt und Zucker und Salz stan­den direkt neben­ein­an­der. Ich dach­te ich wür­de mich in ihrer Küche eigent­lich aus­ken­nen aber Fehlanzeige.
    Über die Ess­bar­keit des Pud­dings brau­che ich wohl nichts zusa­gen. Und über die Ent­täu­schung der Nach­spei­sen ver­narr­ten Fami­lie auch nicht. Zum Glück hat­te mei­ne Oma noch Eis im Kel­ler. Das hat die Stim­mung gerettet
    P.S.: Ich habe ihre Schüt­ten am nächs­ten Tag beschrif­tet. So was pas­siert mir nur einmal 😀

    Antworten
  67. Vor eini­gen Jah­ren woll­te ich mei­ne klei­ne hung­ri­ge Schwes­ter mit Pas­ta und Käse­so­ße glück­lich machen. Also das ers­te Mal in mei­nem Leben eine Mehl­schwit­ze gemacht und nach Rezept irgend­wann Käse dazu­ge­ge­ben. Tja, was soll ich sagen…war völ­lig unge­nieß­bar und von komi­scher Kon­sis­tenz. Unse­re Hüh­ner fan­den es trotz­dem deli­zi­ös und mei­ne Schwes­ter zieht mich heu­te noch damit auf 😀

    Antworten
  68. Bis­her noch nichts schief­ge­gan­gen… kam die Jah­re aber auch immer ums kochen drum und war „nur“ Gast 😉

    Aber die­ses Jahr muss/darf ich in Gast­ge­ber sein. Somit war­te ich sehr gespannt auf euer Rezept am Mon­tag… ich suche schon drin­gend ein Rezept.

    Antworten
  69. Ein miss­lun­ge­nes Essen. Nun ja ich glau­be mein – ich gebe es ja zu – etwas ver­ka­ter­ter Ver­such mir Pom­mes sel­ber zu machen ist wohl das bes­te Bei­spiel. Ich habe jede Kar­tof­fel sorg­fäl­tig in dün­ne Strei­fen geschnit­ten, in ein wenig Öl und Gewür­zen geschwenkt und dann gin­gen sie in den Ofen. Ich freu­te mich schon sehr auf die gol­de­nen knusp­ri­gen Son­nen­strah­len. In der Zeit mach­te ich mir bereits einen vega­nen mint-knob­lauch dipp, der btw her­vor­ra­gend war. Nun­ja zurück zu den „Son­nen­strah­len“. Fast fer­tig began ich den Feh­ler indem ich mir dach­te, noch ein biss­chen mehr Hit­ze für das ulti­ma­ti­ve knusp­ri­ge Erleb­nis. Nun­ja man kann sich bereits den­ken was pas­sier­te. Wäh­rend ich dem Advents­ka­len­der für mei­ne Schwes­ter den letz­ten Schlif gab, wur­de aus mei­nen Son­nen­strah­len kom­plett (!) schwar­ze Strei­fen. Die Küche roch noch Tage danach und erin­ner­te mich an die­ses trau­ri­ge Ergebnis.

    Antworten
  70. Ich habe das Pro­blem hier schon das ein oder ande­re mal gele­sen und ich ken­ne es lei­der auch! Vegan zu backen ist eine ganz eige­ne Her­aus­for­de­rung! Mei­ne Fami­lie pro­biert zwar immer ganz tap­fer was ich so zube­rei­te, aber gera­de die älte­re Genera­ti­on ist skep­tisch! Daher gebe ich mir immer sehr viel Mühe zu zei­gen, dass sich Vegan zu ernäh­ren nicht heißt zu ver­zich­ten! Nun war ich lei­der nie der gro­ße Bäcker und beim Advent­kaf­fee letz­tes Jahr könn­te ich mei­nen Groß­el­tern nur einen flüs­si­gen Vega­nen Käse­ku­chen und einen staub­tro­cken, mili­me­ter­ho­hen Nuss­ku­chen vor­set­zen! Sie waren aber tap­fer und, ganz Groß­el­tern, haben sie die Kuchen auch gelobt! 

    Ich für mich habe dazu­ge­lernt und in den nächs­ten Wochen ganz viel geba­cken und aus­pro­biert! Jetzt habe ich vier Tor­ten in mein Reper­toire auf­ge­nom­men die wirk­lich super lecker und vor allem ein­fach sind. Somit kann ich mich jetzt wie­der auf das kochen konzentrieren 👏🏼

    Antworten
  71. Ich habe mich mal an geba­cke­nen Blu­men­kohl in Bier­teig ver­sucht, ist lei­der gar nicht gelungen.
    Lie­be Grüße
    Petra

    Antworten
  72. Gnoc­chi! Mehr­fach.. wur­den ein­fach jedes mal schlechter..

    Antworten
  73. Ui, ich hab mal den lecke­ren Kuchen, den ich als Nach­spei­se ser­vie­ren woll­te, vor den Gäs­ten erst zum Ofen getra­gen, denn der Kern (natür­lich Scho­ko) soll­te ja unbe­dingt noch flüs­sig sein u der Kuchen warm! Also schön die vor­be­rei­te­te Spring­form-ganz die orga­ni­sier­te Gast­ge­be­rin- vor den Augen der Gäs­te zum Ofen befördert!Soweit der Plan- hät­te tat­säch­lich klap­pen kön­nen- wäre denn die Spring­form rich­tig geschlos­sen gewe­sen. So aber stürz­te eine Scho­ko­fon­tä­ne zu Boden, Teig kleb­te in den Ril­len des Holz­bo­dens und auf sämt­li­chen Hosen.…
    Scha­de um den tol­len Kuchen !

    Antworten
  74. Dan­ke für den tol­len Bei­trag! Damit kann ich mich die­ses Jahr für die Fei­er­ta­ge noch etwas bes­ser vor­be­rei­ten. Vor­al­lem was die Geträn­ke- und Bei­la­gen­men­gen angeht. 

    Der schlimms­te Flop bei einem von mit zube­rei­te­ten Essen? Das ers­te Weih­nachts­es­sen bei mei­nen Eltern. Ich den­ke so alles, was Ihr in Eurem Bei­trag beschreibt, was man falsch machen kann, habe ich falsch gemacht. Unge­wohn­te Küche. Mich dar­auf ver­las­sen, dass die­se und jene Zutat bei mei­nen Eltern vor­han­den ist. Spoi­ler: war sie nicht! Tol­le Rezep­te vor­her raus­ge­sucht, die ich aber selbst vor­her nicht aus­pro­biert hat­te. Weil ich noch bei mei­nen Eltern wegen den ver­ges­se­nen Zuta­ten ein­kau­fen muss­te, hat­te ich weni­ger Zeit für die Vor­be­rei­tung und lei­der auch nicht alles bekom­men. Son­dern muss­te mit noch nie gekoch­ten Rezep­ten impro­vi­sie­ren. Dann war das Essen doch plötz­lich fer­tig obwohl ich zuvor gesagt hat­te, dass ich noch eine drei­vier­tel Stun­de brau­che… somit kam das All­tags­ge­schirr auf den Tisch und nicht das „gute“. Die Vor­spei­se war zu knapp kal­ku­liert, trotz dass wir nur zu dritt waren. 

    All das hat mich zwar sehr gestresst, aber mir nicht den Spass genom­men. Mei­ne Eltern haben sich gar nicht an all dem gestört, son­dern die Zeit mit mir genos­sen. Und natür­lich dass kei­ner von bei­den kochen musste. 

    Das war das ers­te Mal, dass ich an Weih­nach­ten für die Fami­lie gekocht habe. Seit die­sem einen Jahr mache ich das nun jedes Jahr. Und seit zwei Jah­ren lege ich noch einen drauf: an Sil­ves­ter gibt es ein eben­so fest­li­ches Essen. Ich lie­be es ein­fach das Jahr über Rezep­te aus­zu­pro­bie­ren und dann für Weih­nach­ten ein schö­nes Menü zusam­men zu stel­len. Für mich ist das wie ent­span­nen <3 – und letz­tes Jahr habe ich die Fleisch­esser etwas gefoppt. 😀 ich habe zwei Sou­ce­ri­en auf­ge­tischt – ein­mal vegan und ein­mal zum Fleisch. Dass bei­des Eure vega­ne Bra­ten­sauce ist, hat nie­mand gemerkt. 🙂

    Antworten
  75. Wir woll­ten ein­mal Pas­ta selbst machen. Mein Freund war für den Teig zustän­dig und hat sich beim Mehl ver­grif­fen. Anstatt Din­kel­mehl hat­te er aus Ver­se­hen Buch­wei­zen­mehl erwischt und sich wei­ter nicht beson­ders gewun­dert. Die Kon­sis­tenz des Tei­ges war and Ende, naja, sagen wir mal sehr schwer verarveitbar 😉
    Wir freu­en uns auf eure Weihnachtsrezepte!

    Antworten
  76. Eigent­lich woll­te ich jetzt auch schrei­ben, dass bei mir noch nie so rich­tig etwas schief­ge­gan­gen ist, aber wenn ich ehr­lich bin, läuft das Timing eigent­lich fast immer schief… Fami­lie oder Gäs­te sind schon halb ver­hun­gert, bis es dann end­lich mal los­geht, weil das Rezept eben doch min­des­tens die Zeit braucht, die ange­ge­ben ist und nicht etwa nur halb so lange.
    Genau des­halb bin ich so begeis­tert von Eurem aktu­el­len Arti­kel und wer­de jetzt mal schon vor Weih­nach­ten gute Vor­sät­ze schaf­fen. Viel­leicht bin ich ja doch noch lernfähig ;-).
    Auf ein rich­ti­ges Essen bezo­gen kann ich berich­ten, dass ich mal ein ganz lecke­res Gericht mit gebra­te­nem Blu­men­kohl und Polen­ta-Back­ofen­kar­tof­feln für mei­nen Vater und sei­ne kochen. Natür­lich nach dem Mot­to „Guckt mal: So geht vegan und gesund!“ Das Ende vom Lied war, dass der Blu­men­kohl immer noch nicht annä­hernd gar war (biss­fest ist ok, aber kom­plett hart ist für älte­re Gäs­te dann doch irgend­wie unan­ge­bracht), als die Kar­tof­feln im Ofen schon fast zu Brei wur­den. Die Begeis­te­rung hielt sich also sehr in Gren­zen. Und am nächs­ten Tag hat mein Vater sich dann über die Wir­kung des Blu­men­kohls auf sei­nen Ver­dau­ungs­trakt beschwert, obwohl er nor­ma­ler­wei­se damit nie Pro­ble­me hat. Nun ja.
    Jetzt freue ich mich jeden­falls auf ein ent­spann­tes und lecke­res Weih­nachts­din­ner mit eat-this und EDEKA!

    Antworten
  77. Mein größ­ter Flop war eine Lasa­gne, die Soße war zu dünn und die Teig­plat­ten nicht durch.

    Antworten
  78. Oh das waren Kartoffelklöße.Ich glau­be 10min. zu lan­ge gegart und dann zusammengefallen.
    Wir (Fami­lie) hat es mit Humor genom­mem. Trotz­dem mein Angst­geg­ner , seit dem.
    Ich wünsch Euch eine schö­ne Adventszeit
    Britta

    Antworten
  79. Bei Kochen ist zum Glück noch nie so rich­tig was schief gelau­fen, aber vega­nen Kuchen backen ist bei mir lei­der immer wie­der ein Glücks­spiel. Mal ist er zu fest oder er wird nicht fest. Und beim Kuchen merkt man das lei­der immer erst beim Anschnei­den, wenn die Gäs­te schon da sind..

    Antworten
  80. Das schlimms­te Weih­nachts-Din­ner hat­te ich vor 6 Jah­ren, als ich noch nicht mal Vege­ta­rie­rin war. Als USA-Fans woll­ten mein Mann und ich end­lich mal einen klas­si­schen gefüll­ten-Trut­hahn kre­den­zen. Wir hat­ten aller­dings bei­de vor­her noch nie einen geges­sen. Die Vor­spei­se war eine Erd­nus­sup­pe, die im übri­gen vegan und sehr lecker war, und in der Zeit ver­koch­ten die Kar­tof­fel­knö­del (also ähn­lich wie bei Nadi­ne) und es war Kar­tof­fel­brei in Was­ser und der Trut­hahn war irgend­wie furz­tro­cken und schmeck­te nach nichts. Das war im übri­gen auch das letz­te Mal, dass wir in gro­ßer Run­de zu Weih­nach­ten zu uns ein­ge­la­den haben. Danach blie­ben wir zu zweit und ich wür­de nur 3 Mona­te spä­ter Vegetarierin. 😁

    Antworten
  81. Vie­len lie­ben Dank für die Tipps, die wer­de ich brau­chen kön­nen wenn wie­der 12 Leu­te hung­rig im Wohn­zim­mer war­ten wer­den am zwei­ten Weihnachtsfeiertag.
    Ich hat­te letz­tes Jahr stun­den­lang Kar­tof­fel­klö­ße vor­be­rei­tet und sie schön sach­te sim­mern las­sen wäh­ren wir im Wohn­zim­mer die Sup­pe zu uns nah­men – nur um wie­der in der Küche zu mer­ken, dass das Was­ser zu kochen begon­nen hat­te und die wun­der­schö­nen Klö­ße nur noch Kar­tof­fel-Matsch waren *schnief*
    Aber was solls, Mat­sche mit Soße schmeckt auch wenn es die welt­bes­te Bra­ten­so­ße von eat-this ist 😉

    Antworten
  82. Hmm also ich muss ehr­lich geste­hen, dass mei­ne bis­her aus­ge­rich­te­ten Din­ner, tat­säch­lich immer glatt lie­fen. Da ich aber auch erst zwei aus­ge­rich­tet habe, besteht die Chan­ce ja auch noch, dass mal was rich­tig in die Hose geht. 😁
    Aber die vega­nen Weih­nachts­din­ner waren wirk­lich schmack­haft (auch dank eini­ger Rezep­te von euch!) und kamen bei allen Gäs­ten gut an.
    In zwei Wochen steht dann ein frü­hes Weih­nachts­din­ner mit der Fami­lie mei­nes Freun­des an, in unse­rer neu­en Woh­nung, mit neu­er Küche und end­lich etwas mehr Platz zum kuli­na­ri­schen Austoben!
    Das ist auch der Grund war­um ich hof­fent­lich trotz erfolg­rei­chen Din­ner­er­fah­run­gen am Gewinn­spiel teil­neh­men darf um davon bei Ede­ka eini­ge Lecke­rei­en und fri­sches Gemü­se zu kaufen!
    Macht wei­ter so 🎄
    P.S. Es wird auch die­ses Jahr wie­der die Schwarz­wur­zel­sup­pe geben 🤤

    Antworten
  83. Ich woll­te mal Kür­bis­do­nuts machen. De sahen auch ganz gut aus, aber die waren so tro­cken, dass sie kaum genieß­bar waren…

    Antworten
  84. Ich woll­te unbe­dingt sel­ber Sem­mel­knö­del machen (zu der zeit noch nicht vegan unterwegs).
    Das war mein ers­tes Weih­nach­ten zu dem ich mei­ne Eltern in mei­ne ers­te eige­ne Woh­nung ein­ge­la­den hat­te. Also woll­te ich groß auf­ti­schen *augen­ver­dreh*
    Also ein Klas­si­ker, Gans, Rot­kohl und Klö­ße, besag­te selbst­ge­mach­te Semmelknödel.
    Es war alles total hek­tisch, aber irgend­wie habe ich es hin­be­kom­men, bis die Knö­del ins Was­ser muss­ten… oh welch ein Graus, sie sind völ­lig aus­ein­an­der gefallen.
    Aber zum Glück war der Rest des Essens super, und wir haben uns noch Jah­re über die­se Geschich­te amüsiert.

    Antworten
  85. Hal­lo Jörg,
    erst ein­mal vie­len Dank für Dei­nen Arti­kel! Mei­ne Orga­ni­sa­ti­on lief bis­her lei­der noch nicht so rei­bungs­los wie gewünscht, wes­halb ich mir den ein und ande­ren Hin­weis von Euch gleich hin­ter die Ohren geschrie­ben habe.
    Nun aber zu mei­nem Cha­os-Din­ner, bei dem ich vor eini­gen Jah­ren mei­ne Freun­de zum Geburts­tags­es­sen ein­la­den woll­te. Gefei­ert wur­de bei einer Freun­din, aller­dings woll­te ich auf­grund von Zeit­man­gel das Din­ner vor­ab vor­be­rei­ten. Gesagt, getan und ver­kal­ku­liert, veließ ich erst mein Zuhau­se, als die ers­ten Gäs­te bei mei­ner Freun­din ein­tra­fen. Ich hat­te zum einen viel zu viel vor­be­rei­tet und dadurch auch das Pro­blem, alles über­haupt weg­zu­be­kom­men und hat­te mich zum ande­ren mit der Zeit­pla­nung total ver­tan. Als ich eine Stun­de nach Beginn mei­ner Fei­er end­lich dort ankam, waren die ers­ten Gäs­te schon betrun­ken und jemand erbrach sich auf den Fußboden.
    Mein Essen fand zwar bei jedem Anklang, aller­dings war es nur ein­ge­schränkt für betrun­ke­ne Bäu­che geeig­net und am Ende blieb noch mehr als die Hälf­te übrig. Ins­ge­samt war es den­noch ein schö­ner Abend, aber mei­ne Freun­de zogen mich natür­lich noch jah­re­lang damit auf, zu mei­ner eige­nen Geburts­tags­fei­er zu spät gekom­men zu sein.
    Nun bleibt mir nur noch zu sagen, dass auch ich mich auf Eure Menü-Vor­schlä­ge freue und eine schö­ne Weih­nachts­zeit wünsche.
    Vie­le Grü­ße, Alessa

    Antworten
  86. …als die Vanil­lem­ousse bei bes­tem Wil­len nicht die Form einer sämi­gen Creme mit Fluff annahm, son­dern (groß­zü­gig betrach­tet) bes­ten­falls als Vanil­le­so­ße durch­ge­hen konn­te. Zum Glück habe ich sehr lie­be Freun­de, die an Stel­le von „Vanil­lem­ousse auf Man­go“ auch „Man­go mit sowas ähn­li­chem wie Soße“ mit viel Eifer lob­ten und aufaßen 😀
    Die­ses Jahr gibts das ers­te Mal Weih­nachts­din­ner für die gesam­te Fami­lie bei mir. Ich freue mich schon sehr auf euer Menü, die haben sich in den letz­ten Jah­ren näm­lich immer sehr bewährt – auch bei Fleischessern 😉
    Dan­ke dafür und einen schö­nen ers­ten Advent!

    Antworten
  87. Völ­lig schief gegan­gen ist mal ein Sus­hia­bend: Wegen eines Denk­feh­lers bei der Was­ser­men­ge kam statt Sushireis am Ende Sushireis­schleim aus dem Topf. Die Gäs­te nah­men es mit Humor aber ich schaue seit­dem immer genau, wie­viel Was­ser ich auf den Reis gieße!

    Antworten
    1. Oh no! Kennt man, aber falls du beim nächs­ten mal auf Num­mer sicher gehen willst: Wir haben da auch ein Spe­cial zu Sushireis auf dem Blog 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  88. Hi Ihr Lie­ben, Euer Bericht spricht mir aus der See­le und wird mir sehr hel­fen, wenn ich am 28.12. für mei­ne Mädels koche.
    Als gro­ßen Rein­fall hat­te ich mal einen gefüll­ten Kür­bis gemacht, herz­haft ori­en­ta­lisch und die Joghurt-Sau­ce dazu mit Joghurt gemacht, der lei­der mit Zucker ver­setzt war. Das hat natür­lich so gar­nicht geschmeckt und die Gäs­te waren schnell bei ’siehs­te, vegan schmeckt nicht‘ und ‚ist schon schwie­rig mit den Zuta­ten, ne‘. Die­se Gäs­te kom­men nun auch wie­der und ich haue denen mal so rich­tig vegan eins um die Ohren. Daher freue ich mich auf einen Gut­schein von EDEKA. LG Corinna

    Antworten
  89. Darf man auch am Gewinn­spiel teil­neh­men, wenn noch nie etwas SO RICHTIG in die Hose gegan­gen ist? 😀
    Wir woh­nen glück­li­cher­wei­se direkt über einem Super­markt, also wirk­lich im glei­chen Gebäu­de. Wenn also nicht gera­de Fei­er­tag ist, kann man auch schnell noch in Pan­tof­feln run­ter­huschen und die feh­len­den Zuta­ten besorgen.
    Natür­lich geht immer mal was schief, bei mir vor allem, wenn ich die rich­ti­ge Fes­tig­keit mit­hil­fe von Stär­ke, Tapio­ka oder Agar-Agar errei­chen will – das wird ein­fach immer eke­li­ger Schlab­ber bei mir 😀 Aber sol­che Gerich­te wer­den dann ein­fach pro­be­ge­kocht oder bei wich­ti­gen Anläs­sen durch etwas weni­ger risi­ko­rei­ches ersetzt 🙂

    Antworten
  90. Der teig fuer einen Stru­del ging mal so in die Hose dass ich ihn durch die Kue­che ins Spuehl­baecken warf um Dampf ab zu las­sen 😆.… danach gings dann noch­mal von vor­ne los… mit mehr erfolg 😉

    Antworten
  91. Jo ihr zwei! Das ist ein groß­ar­ti­ger Bei­trag, Pla­nung ist alles und am bes­ten gefällt mir der letz­te Punkt: take it easy, immer Spaß dar­an haben für Gäs­te und für sich selbst ein Menü zu zaubern!

    Mir per­sön­lich ist mal pas­siert, dass ich für Gäs­te ein hüb­sches Lin­sen-Dal gekocht habe und beim Nach­wür­zen nicht das Gläs­chen mit dem Cur­ry­pul­ver gegrif­fen habe, son­der das mit dem Cayenne­pfef­fer – der war echt hell also schon oran­ge und der Cur­ry­mi­schung echt ähn­lich! Naja, ham alle echt gut geschwitzt beim Essen und mein Vor­rat an Joghurt war danach leer aber lecker wars trotzdem…!
    Lieb­gruß aus Ham­burg von
    Isabell

    Antworten
  92. Es ging zwar nicht in die Hose, aber blöd war es trotz­dem: ich hat­te kurz vor Weih­nach­ten mei­ne Weiß­heits­zahn-OP und die Hoff­nung, an Sil­ves­ter wie­der wei­che­re Sachen essen zu kön­nen. Habe also ein paar Freun­de ein­ge­la­den und gekocht, lei­der hat­te ich kurz vor­her noch eine Ent­zün­dung im Kie­fer und wäh­rend mei­ne Freun­de Nudeln mit 3 ver­schie­de­nen selbst gemach­ten Sau­cen und ver­schie­de­nem Gemü­se geges­sen habe, habe ich kläg­lich einen Smoot­hie geschlürft.

    Antworten
  93. Vor ein paar Jah­ren hat­te ich einen Mit­be­woh­ner den ich sehr lieb gewon­nen habe – uns hat vor allem die Lie­be zum Essen und die gemein­sa­me Hei­mat im Schwa­ba­l­änd­le ver­bun­den. Beson­ders gefreut haben wir uns immer, wenn wir und auf­ge­rafft und Spätz­le für Kas­spat­zen geschabt haben. Das waren dann herr­li­che Aben­de mit viel Wein und Spaß und dem Glück der Vollgefutterten.

    Als ich ihn dann letz­tens zum Essen ein­ge­la­den habe, woll­te ich trotz Glu­ten­un­ver­träg­lich­keit (die zwi­schen­drin fest­ge­stellt wur­de) unser Leib­spei­se auf­ti­schen. Also habe ich Buch­wei­zen­spätz­le ver­sucht. Die­se kamen schon sehr mat­schig aus dem Koch­was­ser, aber ich dach­te – ey, egal, wird schon wer­den – und habe sie mit dem Käse ver­mischt und in den Ofen geschoben.

    Als wir dann 15 Minu­ten spä­ter essen woll­ten, hat­ten sich die Spätz­le auf­ge­löst – das Ergeb­nis war ein ekli­ger, zäher Brei – aber als ech­te Schwa­ben haben wir die­sen Hor­ror natür­lich trotz­dem geges­sen.. 🤷‍♀️

    Antworten
  94. Hal­lo ihr zwei 🙂
    Da muss ich nicht lan­ge über­le­gen: als Mama letz­tes Jahr zu Besuch kam, woll­te ich eine vege­ta­ri­sche Gemü­se­la­sa­gne machen. Mama kocht aber rela­tiv viel Fleisch, da mein Papa und Bru­der über­haupt kein Gemü­se essen (ich muss adop­tiert sein!!!).. naja jeden­falls hab ich das Rezept vor­her noch nie aus­pro­biert – es war jetzt nicht schlecht, aber es hat an allem gefehlt. Das schlimms­te war aber: mei­ne Mama fand es total „unge­wöhn­lich“ und hat die Hälf­te der Lasa­gne wie­der in den sogen gescho­ben bis das gan­ze Gemü­se total mat­schig war… Da sind ein­fach zwei Wel­ten auf­ein­an­der getrof­fen. Ja, Gemü­se darf kna­ckig sein und nein, Mama, das ver­gif­tet dich nicht! Ich hät­te ein­fach mei­ne Hir­se­pfan­ne machen sol­len – die schmeckt immer und allen😅

    Antworten
  95. Ich woll­te letz­tes Jahr Kar­tof­fel­knö­del selbst machen. Irgend­wie zer­fie­len die Din­ger und mein vega­ner Bra­ten wirk­te auch viel­ver­spre­chen­der als er dann war. Mei­ne Toch­ter und ihr Freund, der das ers­te mal zum essen bei uns war, haben tap­fer was davon gege­ges­sen aber ich hab mich dol­le geschämt, dass ich nach Jah­ren des vegan Kochens aus­ge­rech­net an die­sen Tagen ein wirk­lich nur sehr grenz­wer­ti­ges Mahl zustan­de gebracht habe. Seit­dem den­ke ich, der Jun­ge muss den­ken, ich kann gar nix.…

    Antworten
  96. Bei uns ist ein Din­ner ein­mal in die Hose gegan­gen, weil ich unwis­send den Kühl­schrank auf­riss, in des­sen Innen­tür mein Freund die Glä­ser mit dem Des­serts ungüns­tig ver­staut hat­te. Das Ende vom Lied war ein mit Scho­ko­la­de und Glas­split­tern ver­zier­ter Küchen­bo­den. Wär ja auch lang­wei­lig, wenn gar nichts schiefgeht 😀

    Dan­ke für die tol­len Tipps und ich freue mich schon auf eure Rezepte.

    Antworten
  97. Lei­der die guten alten Sem­mel­knö­del, als die Mas­se ins Was­ser zum Kochen kam, sind sie sofort aus­ein­an­der gefallen 😂

    Antworten
  98. Vor 20 Jah­ren war ich noch Fleisch­esse­rin und woll­te zu Weih­nach­ten mei­nen ers­ten Weih­nachts­bra­ten auf­ti­schen. Dafür habe ich dann einen gro­ßen Vogel besorgt und ihn nach Anlei­tung zube­rei­tet. Das sich im Vogel mög­li­cher­wei­se ein Beu­tel mit den gesam­ten Inne­rei­en befin­det, den man vor der Zube­rei­tung ent­fer­nen muss, stand nicht im Koch­re­zept. Die­ses Weih­nachts­es­sen führ­te zu traumi­ti­schen Erleb­nis­sen auf vie­len Seiten.

    Antworten
  99. Erst­mal vie­len Dank für die Anre­gun­gen und die wirk­lich tol­len Fotos! Ich wer­de mich noch mal aus­gie­big dar­in ver­tie­fen. Bei mir ist es das 6. vega­ne und das äch­z­und­dreis­sigs­te vegetarische
    Weih­nachts­fest. So rich­tig doll schief­ge­gan­gen ist mir noch kein Fest­essen. Klingt blöd, ist aber wohl so. Oder ich habe es erfolg­reich ver­drängt. Ich mache, wenn es drauf ankommt, auch nur was ich kann. Kei­ne Expe­ri­men­te! Die dann gern an ande­ren Tagen. Also, höchs­tens ist mir mal det Salz­streu­er etwas ent­glit­ten. Da war ich wohl verliebt… 😉 😀 😊

    Antworten
  100. So völ­lig in die Hose gegan­gen ist mir mei­ne ers­te selbst­ge­mach­te Erb­sen­sup­pe. Ich war damals schon eher der Typ ich koche mit und nach Gefühl- Rezep­te sind was für Weicheier:)
    Mir war damals nicht bewusst, dass Brü­he­wür­fel auch so ver­dammt sal­zig sind und ich hab ordent­lich damit Gas gege­ben. Nach­dem die Sup­pe auf klei­ner Flam­me schön lan­ge gekocht hat und ver­führisch gero­chen hat- und nein Abschme­cken zwi­schen­durch ver­dirbt die Vor­freu­de- stand sie duf­tend vor mir auf dem Tisch. Das Was­ser lief mir schon im Mund zusam­men. Und was soll ich sagen. Löf­fel in den Mund und.…ja: aus­ge­spuckt und der Rest (ein Rie­sen­topf soll­te schließ­lich für meh­re­re Per­so­nen und Tage rei­chen) muss­te ent­sorgt werden.
    Ich koche auch heu­te immer noch viel mit und nach Gefühl aaaaa­ber manch­mal schme­cke ich ab und dosie­ren sehr vorsichtig 🙂

    Antworten
  101. Drei-Gän­ge-Menü mit der bes­ten Freun­din gekocht. Kurz vor dem letz­ten Hand­griff fest­ge­stellt: Kei­ne vega­ne Sah­ne mehr fürs Mousse-au-cho­co­lat! Aber abends um acht hat man nicht nur in der Klein­stadt kei­ne Chan­ce, die noch auf­zu­trei­ben. Da blieb nach der Pas­ta nur der Blick auf die sau­be­ren Dessertteller.

    Antworten
  102. Das Schlimms­te ist für mich, wenn ich Brot backen will und alle sich dar­auf freu­en und dann klappt es nicht und es kommt etwas echt Unge­nieß­ba­res aus dem Ofen. Für mich per­sön­lich der Hor­ror! Vor allem, wenn s vor­her schon 10 Mal funk­tio­niert hat…
    LG

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.