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Wie man ein veganes Weihnachtsdinner schmeißt

Wie man ein veganes Weihnachtsdinner schmeißt

Wir machen das Ganze hier ja nun schon einige Jährchen. Du weißt also vermutlich bereits, dass für uns Weihnachten „heilig“ ist. Nicht wegen Weihnachten selbst, noch weniger wegen dem Chaos davor, sondern weil über die Feiertage die Zeit einfach ein wenig langsamer zu laufen scheint und wir das einfach genießen.

Die Menschen scheinen entspannter zu sein – zumindest hat man den Eindruck. Ein paar Tage lang hat man etwas Zeit für sich selbst und für die, mit denen man diese Zeit auch verbringen möchte.

Für uns ist das natürlich die beste Zeit, um groß aufzutischen und zusammen mit der Familie und mit Freunden zu essen.

Allerdings – und darüber wollen wir uns nicht beschweren, wir stehen ja schließlich gerne in der Küche – bleibt die Organisation meist an uns hängen. Und sind wir mal ehrlich: Du liest diesen Text doch, weil du das kennst und auf Tipps für die stressfreie Planung hoffst, richtig?

Wir haben uns dieses Jahr für unser Feiertagsmenü mit unseren Freunden von EDEKA zusammengetan und zeigen dir heute in unserem „Kickoff“-Text, wie du ein perfektes veganes Weihnachtsdinner schmeißt. So locker aus der Hüfte. Mit möglichst wenig Stress und Hektik. Zumindest wird man dir beides nicht ansehen.

Und logo, diese Tipps gelten im Grundsatz auch für nicht-vegane Weihnachtsdinner. So ist der Titel einfach ein bisschen mehr clickbaity. ‚Tschuldigung.

Und du kannst wirklich etwas auf unsere Tipps geben, denn für unser Weihnachtsmenü-Shooting Anfang November sind wir wirklich in so gut wie jedes Fettnäpfchen gelatscht. Wir haben eine Location gemietet, die Familie eingepackt und standen dann mitten im Schwarzwald in einem alten, wunderschön restaurierten Bauernhaus und mussten durften unser Menü in einer völlig fremden Küche mit gerade mal den Utensilien, die noch ins Gepäck gepasst haben für sechs Leute kochen.

Natürlich vergaßen wir Zutaten und auch wichtige Küchengeräte. Die Zeit? Haben wir auch völlig aus den Augen verloren. Nein, wir sind nicht perfekt und müssen zugeben: Unser vorgezogenes veganes Weihnachtsdinner-Pogo lief ein bisschen aus dem Ruder. Hände wurden über den Köpfen zusammengeschlagen, Schimpfworte fielen zuhauf (Ja, auch laut. Sehr laut!) und genau deshalb wissen wir, wovon wir sprechen. Vertrau’ uns, wir wissen jetzt, wie man es besser macht.

Realistisch bleiben (und das Dinner in den eigenen vier Wänden veranstalten)

Nein, es ist keine gute Idee, blindlings die Traumlocation zu buchen und einfach darauf zu vertrauen, dass die Szenerie alles wett macht. Auch wenn es wirklich traumhaft klingt, die Feiertage mit der Familie an einem abgelegenen Ort in den Bergen zu verbringen (und Nadine noch über unsere Tage im wirklich mehr als empfehlenswerten Langenbachhof berichten wird): Bleib’ zuhause. Echt jetzt, ey!

Das schont deine Nerven, denn du kennst dich in deiner Küche aus. Du hast deinen Vorratsschrank in greifbarer Nähe und alleine das Wissen, wo du hingreifen musst, wird dir Ruhe verschaffen. Dass du weißt, welcher Supermarkt in lauf- oder zumindest fahrbarer Nähe ist? Unbezahlbar. Wir haben den Knoblauch vergessen und standen dann in der Pampa. Ja, den Knoblauch. Wir! Ich habe gar nicht genug Stirn, an die ich mir schlagen könnte.

Vorbereitung Teil 1 – Organisation

Genau zu wissen, was auf den Tisch kommen soll, wieviele Personen versorgt werden wollen und was du dazu im Kühl- und Vorratsschrank, aber auch im Geschirrvorrat haben solltest, ist das A und O eines gelungenen Dinners. Hast du genügend vorzeigbares Besteck? Siehste!

Außerdem solltest du dir genügend Zeit nehmen. Ich möchte dich nicht schocken, aber wir sprechen von drei Tagen, an denen wir unser Dinner vorbereiten. Natürlich stehst du in dieser Zeit nicht dauerhaft in der Küche (solltest du zumindest nicht und wenn doch, kram’ sicherheitshalber schonmal die Nummer vom Pizzaservice raus, du scheinst, mit der Gesamtsituation überfordert zu sein). Eher das Gegenteil ist der Fall. Hier und da mal eine Stunde in Vorbereitungen investiert und du sparst dir einen Haufen Stress auf die sprichwörtlichen letzten Meter.

Und nein, man belächelt Leute nicht, die ihr Weihnachtsmenü probekochen. Das gehört sich nicht und ist auch ziemlich dämlich, denn die Probekocher haben’s raus: Nur durch Übung wird man besser und wenn du jeden Handgriff schonmal getan hast, geht dir das Menü am Tag X um einiges einfacher von der Hand, wollen wir wetten?

Zutatenplanung

Okay, du hast dein gutes Porzellan herausgekramt und festgestellt, dass man Silberbesteck vielleicht doch ab und an mal putzen sollte. Gläser hast du auch gerade genug, dann kannst du dich jetzt dem Einkauf widmen. Beziehungsweise den Mengen, die du besorgen musst.

Ich rühre noch mal die Werbetrommel für unser Menü und spoilere schon mal, dass wir dir den Einkauf ein bisschen weiter unten etwas vereinfachen. Soll es etwas anderes sein, gebe ich dir trotzdem ein paar Tipps mit.

Bei den Vorspeisen-Klassikern Suppe oder Salat rechnet man im Regelfall mit etwa 250-300 ml oder etwa 80 g. Die Mengen, die du nun einkaufen musst, kannst du einfach hochrechnen.

Bei Hauptspeisen rechnen wir mit etwa 200-250 g für den Hauptgang und ebenso viel für Gemüsebeilagen. Von unserer besten veganen Bratensauce hast du am besten mindestens 100 ml pro Person vorbereitet. Besser mehr, denn Bratensauce kann man nie genug haben.

Was die Getränke angeht, fragst du? Naja, du kennst deine Gäste am besten. Sind eher Weintrinker darunter oder geht’s nach dem Essen bei den meisten zu Bier über? Wieviele Nichttrinker sind dabei, die nicht nur Leitungswasser schlabbern möchten?

Als Richtwert für alkoholische Getränke plane mal mit 1/2 Flasche Wein oder etwa 1,5 l Bier pro Person. Muss ja nicht alles weggetrunken werden. Antialkoholisches solltest du etwa 1,5 l pro Gast im Vorrat haben.

Schlau einkaufen

Den Großeinkauf am Tag vor den Feiertagen umschiffen wir gekonnt, indem wir unsere Vorräte in wenigen Etappen füllen. Macht ja auch eher weniger Spaß, sich mit der Oma, die vor 2 Minuten irgendwie noch ganz nett wirkte, jetzt aber geifert und quasi kurz vorm Feuerspucken scheint, um die letzten 100 g Champignons zu kloppen.

Ist zwar nicht nett, ihr jetzt die Bremse am Rollator festzustellen und mitsamt der Pilzbeute davonzulaufen, aber verständlich.

Aber man kann sich das auch sparen und schlau einkaufen. Für unser diesjähriges Weihnachtsmenü bekommen wir sämtliche Zutaten in unserem liebsten EDEKA-Markt, vom Gemüse aus der großen Frischeabteilung – teils auch regional mit dem „Unsere Heimat“-Label, über das Buchweizenmehl für unsere Blinis, Würzmitteln wie der Misopaste für unser Rotkohl-Steak über Olivenöl für unser cremigstes veganes Selleriepüree bis hin zu den Trockenfrüchten und Nüssen für unsere in Cider geschmorten Äpfel mit Früchtebrot-Crumble – sogar in Bio-Qualität. Und nicht zu vergessen: Wir lieben die tolle Auswahl an veganen Weinen, der mit 3,99 € sogar recht günstige Bio-Cabernet-Sauvignon, quasi der vegane EDEKA-Hauswein, ist ein Top-Trinkwein.

Den Einkauf splitten wir einfach in zwei Teile. Bereits etwa 5-7 Tage im Voraus kaufen wir entspannt die lagerfähigen Lebensmittel ein. Dazu zählen selbstverständlich Trockenwaren wie Mehl und Trockenfrüchte, aber auch die Krautköpfe für unsere Hauptspeise und den Knollensellerie für unser super-smoothes Selleriepüree, welches wir als Beilage servieren. Mit diesem Großeinkauf sind bereits 80% der benötigten Waren abgedeckt und die großen und sperrigen Sachen mit einer Autofahrt abgehakt.

Kurz vor dem eigentlich Happening müssen wir nur noch einmal los, um Lebensmittel einzukaufen, die einfach ein wenig schneller schlapp machen. Das gilt hauptsächlich für die frischen Kräuter, wobei du natürlich auch hier auf Petersilie und Dill im Topf zurückgreifen kannst, und die Pilze für die Bratensauce.

Entscheidest du dich dieses Jahr für ein anderes Menü oder Gericht – zum Beispiel für unseren Süßkartoffel-Strudel von 2016 –, sortierst du deine Einkaufsliste am besten nach folgenden Punkten:

1. Muss bestellt bzw. im Spezialitätengeschäft eingekauft werden.

Einen Trip zum Lieblings-Asialaden planst du selbstverständlich gesondert ein. Lagerfähige Vorräte bestellst du am besten so früh wie möglich.

2. Mindestens 5 Tage lagerfähig

Diesen Einkauf kannst du im Voraus planen und entspannt abarbeiten. Hier tummeln sich auch im Regelfall alle schweren und sperrigen Zutaten.

3. Frische Zutaten

Im Idealfall besteht diese Liste nur noch aus wenigen, schneller verderblichen Artikeln. Und dann heißt es ab ins Getümmel, da musst du jetzt einfach durch. Das Gute dabei? Den Einkaufswagen kannst du stehen lassen und kannst so easy durch die Meute manövrieren, die alles auf den letzten Drücker geschoben hat. So machen das Profis!

Vorbereitung Teil 2 – Kochen nach Drehbuch

Die Mise en Place bezeichnet in der Gastronomie die Vorbereitung des Arbeitsplatzes oder eben auch der Zutaten, damit das Kochen selbst dann einfach und stressfrei von der Hand geht.

Und da die Profis schon etwas von dem verstehen, über das sie reden, übernimmst du die Mise en Place ab sofort am besten auch in deinen Wortschatz, denn eine gute Organisation macht dir das Leben in der Küche einfacher. Nicht nur beim Weihnachtsmenü und nicht nur am Tag des Dinners selbst. Außerdem bringt es dir vielleicht den ein oder anderen Respektpunkt deiner Gäste ein, wenn du mit französischen Küchenfachausdrücken um dich wirfst.

Einzelne Komponenten eines Menüs können in vielen Fällen schon Tage im Voraus vorbereitet werden. Oder sollten sogar. Unser Karottenlachs mit Gin schmeckt einfach besser, wenn er mindestens zwei Tage durchziehen konnte und für das Rotkohl-Steak mit Knoblauch-Chips kannst du die Krautköpfe bereits bis zu drei Tage vorher in Scheiben schneiden und marinieren. Schreib’ dir einfach eine Checkliste für dein Dinner, die du folgendermaßen gliederst und abhaken kannst:

  • 3 Tage vorher
  • 2 Tage vorher
  • 1 Tag vorher
  • Am Dinner-Tag morgens/vormittags
  • Am Dinner-Tag bevor die Gäste kommen
  • Am Dinner-Tag Zubereitung

Ein guter Gastgeber sein

Du hast eingekauft, bereitest stressfrei seit drei Tagen dein Menü zu, hast darüber glücklicherweise nicht vergessen, überhaupt jemanden einzuladen und jetzt stehen sie vor der Tür, diese Gäste.

Hat man zwar gerne um sich, aber irgendwie nicht, wenn man noch ein paar Todos in der Küche vor sich hat. Ein schlechter Gastgeber will man aber auch nicht sein und so wirfst du einfach unsere Weihnachts-Playlist an, nimmst dir jetzt einfach 20 Minuten Zeit, köpfst die Schampusflasche und stößt erstmal an.

Die Frage, ob man dir helfen kann, winkst du locker ab, denn sind wir mal ganz ehrlich: Dein Dad hatte doch schon immer bereits Probleme damit, Karotten zu schälen und bei den anderen Gästen bist du dir auch nicht sicher, ob gleich der Notarzt antanzen muss, weil sich jemand in den Finger geschnitten hat … oder schlimmeres. Vor allem jedoch verderben viele Köche den Brei, wie wir alle wissen.

Relaxen

Hand auf’s Herz: So richtig völlig in die Hose geht selten etwas. Wir konnten auch unser veganes Weihnachtsdinner im Chaos und mitten im Schwarzwald wuppen und hatten trotz dessen, dass einiges schief lief eine wunderbare (und lehrreiche) Zeit.

Was übrigens auch daran lag, dass ein EDEKA für den Noteinkauf des Knoblauchs in der Nähe war und Nadines Eltern schnell für Knoblauch-Nachschub sorgen konnten. Danke, dafür, lieber Markt. Du hast uns sozusagen gerettet!

Und deshalb solltest du vor allem eines nicht in der Organisation und Planung vergessen: Den Spaß! Am Kochen, am Essen und daran, Zeit mit den Leuten zu verbringen, die du bekochst. Und glaub’ uns: Entweder, sie merken gar nicht, wenn etwas nicht ganz so aus der Pfanne kam, wie du es dir gewünscht hättest oder sie haben zumindest den Anstand, nichts zu sagen. Insofern: „What happens at the Weihnachtsdinner, stays at the Weihnachtsdinner“.

Wir wünschen dir viel Spaß bei den Vorbereitungen und natürlich auch beim Dinner selbst. Ich habe dir hier nochmal alle Gänge verlinkt – für den besseren Überblick:

Gewinnspiel

Als Dankeschön, dass du bis hier unten gelesen hast und weil wir alle wissen, dass die Weihnachts-Kasse immer ein bisschen mehr Budget gebrauchen könnte, verlosen wir zusammen mit EDEKA fünf 50 € Einkaufsgutscheine, die in deinem Lieblings-Markt einlösbar sind.

Du musst auch nicht viel dafür tun. Wir möchten bis zum 07.12.2018 um 23:59 Uhr einfach nur wissen, welches Dinner, welcher Potluck bei dir mal so richtig in die Hose ging und warum. Schreib‘ uns einfach einen Kommentar und mit ein bisschen Glück übernehmen wir deinen nächsten Einkauf. Hier geht’s zu den Teilnahmebedingungen und Prost!


Werbung! Dieser Beitrag wurde von EDEKA unterstützt. Gesponserte Beiträge helfen uns dabei, regelmäßig neue Rezepte für unsere Leser zu kreieren, Inhalte spiegeln aber immer unsere eigene Meinung wider. Danke, und Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten.

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt scharfes Essen und steht auf die Kombi Pasta & Brokkoli. Sammelt E-Gitarren und schreibt ab und zu darüber. Ist "eigentlich" Grafikdesigner und Webentwickler.

105 Kommentare

  1. Ich hatte Gäste, welche sich auf meine berühmte Kürbis-Mango-Chili-Suppe gefreut haben. Fast fertig, habe ich in der Hektik die Suppenkelle in einem Topf zwischengelagert, ohne daran zu denken, das in diesem schon Wasser und Spüli zum Einweichen war. Gemerkt habe ich erst beim Abschmecken, das ich die Kelle anschließend wieder für die Suppe benutzt habe – musste alles wegwerfen und von Vorne beginnen… 🙄

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  2. Es ist Jahre her. Mein erstes Veganes Weihnachten. Ich wollte natürlich glänzen und zum traditionellen Raclette meinen eigenen veganen Käse zaubern, der alle umhauen und sie von ihrem Kuhkäse wegtreiben sollte.
    Naja, blöd nur, dass ich in meiner weihnachtlichen Aufgeregtheit das Rezept falsch gelesen habe und statt Hefeflocken Haferflocken benutzt habe.
    Die Konsistenz wurde – naja – schwierig und auch der Geschmack war nicht das, was ich heute gewohnt bin.
    Naja, solche Niederlagen kennt glaube ich jeder Veganer aus seiner Anfangszeit :D.
    Aber um die Geschichte mit einem Happy End zu beenden:
    Ich habe vor zwei Jahren euren Nussbraten mit der (oberaffengeilen) Bratensoße gemacht und alle waren begeistert! Meine Mama schwärmt heute noch davon. Und seitdem ist es bei uns Tradition, dass der erste Weihnachtsfeiertag komplett vegan gehalten wird und ich ein Festmahl für die ganze Familie zaubern darf. Hiermit möchte ich mich also auch einfach mal bei euch bedanken!
    Ich lese jetzt auch alle Rezepte immer ganz aufmerksam. Versprochen!

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  3. Mir ist in der Tat letztes Jahr Weihnachten mein Rotkohl komplett angebrannt. War alles für die Tonne und bis der Topf endlich sauber war! !!

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  4. Letztes Jahr Weihnachten:
    Für das Weihnachtsmenü mit der gesamten Familie (14 Personen!) stand ein Ofenlachs als Hauptgericht auf dem Plan. Tjaaaa….. unser Ofen wird nicht nur zum Backen, sondern in den Zeiten dazwischen auch als Stauraum für Pfannen genutzt. Als wir also den Ofen vorheizen wollten, mussten erst mal die Pfannen raus.
    Leider rutschten diese aus der Hand! Mit einem riesen Knall zersprang das Sicherheitsglas vom Ofen 💥🙈 Gut, wenn man im Bekanntenkreis jemanden aus dem Küchenbau hat! Mit einiger Verzögerung und einem dicken Herzstillstand, konnte der Lachs doch noch serviert werden😂🙏

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  5. Ich bin kein allzu guter Koch und kann ein Lied singen von klumpigen Saucen, auseinander gefallenem Fisch etc.
    Da cih aber immer für Gäste nur Sachen koche, mit denen ich gut vertraut bin, halten sich die miesen Erlebnisse meist in sehr privatem Rahmen

    Gruß, Frank

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  6. Vegan kochen geht eigentlich ganz gut. Und nach vier Jahren konnte ich auch ganz gut vegan backen. Dann begann ich glutenfrei zu backen und da ging schon einiges schief. an Ostern vor 2 Jahren probierte ich einen veganen und glutenfreien Osterzopf, musste leider entsorgt werden.Der letzte völlig ungeniessbare Kuchen war ein Rhabarberkuchen.Ich habe mir angewöhnt,wenn ich was Neues für Gäste ausprobiere,dann noch einen 2.bewährten Kuchen zu backen und bei neuen Rezepten erstmal die Zutaten halbieren,dann ist es nicht so ärgerlich,wenn man den Kuchen nicht essen kann.
    LG

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  7. Erstmal danke für die Tipps. Besonders das Einkaufen zu entzerren ist mir sehr wichtig, an Weihnachten hat man in jedem Super- oder Biomarkt ja immer das Gefühl, es gibt nie wieder was zu essen, so sehr tummeln sich die Menschenmassen.

    Mein Desaster hatte ich erst neulich. Denn natürlich kann ich allerlei gleichzeitig und habe schonmal eine Torte für den nächsten Tag vorbereitet und nebenbei Abendessen gemacht.
    Backen ging ja noch. Aber dann wurde die Sahne für die Füllung nicht richtig fest und den Boden 2x durchzuschneiden, erwies sich als mehr als ambitioniert – eher als Utopie. Als ich dann vor den Krümeln stand hätte ich heulen können.Das kann dann direkt danach, als ich festgestellt habe, dass das Kürbisrisotto fett angebrannt ist. Ich dachte, es kann ja nicht so schwer sein, man eben immer mal wieder zu rühren, das ist ja geradezu ideal, wenn man eh in der Küche ist.

    Meine drei Lehren: Sahne wird nie steif wenn sie soll, Finger weg vom Boden-schneiden und Risotto nur mit Muße

    Ich wünsche eine schöne Vorweihnachtszeit,

    netten Gruß, Silvia

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  8. Hallo,
    ich weiß bis heute nicht, wie es passiert ist, aber eins steht fest – Kroketten mache ich nie wieder. Ich habe noch zu Hause gewohnt, da habe ich mir welche gewünscht und mit meiner Mutter gemacht. Wir hatten so einen Fritiertopf, lange bevor es die superduper fast ohne Fett Fritteusen am Markt gab. Ich vermute, das Öl war so heiß, auf jeden Fall flog der Teig durch die Küche mitsamt dem Öl udn wir mussten nachher tapezieren.

    LG, Melanie

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  9. Oh je … ehrlich gesagt Kochdisaster gab es schon einige bei mir 🙂
    Ich nenne einmal eins 🙂 Wir haben total liebe Freunde die uns jeden Sommer zum Grillen einladen , super gutes Essen mit gutem Wein servieren und es ein reinster Genuss ist.
    Ich wollte sie im Gegenzug auch einladen und dachte mir noch okay ich fahr auf Nummer sicher und koche aber etwas was ich kann, also italienische Lasagne und Tiramisu.
    Tja…. vielleicht wäre die Lasagne auch was geworden nur leider hat mein Ofen gestreikt und ich stand dann da mit den harten Lasagneplatten. Wir haben Pizza bestellt 🙂 Ich hatte aber ja noch das Tiramisu im Ärmel. Nur leider war das so in Alkohol „ersoffen“ das es schon Kopfweh beim ersten Löffel erzeugte ! Na wir Habens mit Humor genommen und ein Schnapsspiel daraus gemacht nur gab es keinen Schnaps sondern immer nen Löffel Tiramisu 🙂

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  10. Mein erstes Probekochen/Dinner für die Abschlussprüfung am Plant Based Institute war ein mega Fail. Das Rezept für die Hauptspeise war leider geschmacklich nicht mal ansatzweise das, was es in der gedanklichen Vorwegnahme sein sollte, der Rote Bete Hummus für die Vorspeise wurde und wurde nicht cremig und die Käseküchlein – das zentrale Element des Desserts – gingen nicht aus der Form. Aaaaber Versuch machte auch hier klug und der zweite Versuch wurde umso besser.

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  11. In den Jahren meiner heimischen „Kochkarriere“ ist mir so einiges schief gegangen. Gerade bei Kuchen verließ mich so manches Mal mein glückliches Händchen.
    Besonders einprägsam ist mir allerdings ein Kochversuch aus meiner Schulzeit in Erinnerung. Meine Mum arbeitete in Schichten, bereitete das Essen aber immer so vor, dass mein Bruder und ich nicht mehr viel machen mussten.
    Eines Tages sollte es als Beilage Klöße geben. (Eigentlich) Idiotensicher als Pulver zum Einrühren. Ich habe keine Ahnung mehr, wie wir es geschafft haben. Auf jeden Fall war der Teig viel zu flüssig, um Klöße daraus zu formen. Wir versuchten alles mögliche, um den Teig fest zu bekommen: Mehl & Stärke hinzufügen bis die Packungen alle waren. Sogar Semmelbrösel reingerührt. Nichts half wirklich. In unserem jugendlichen Wahn stellten wir die Pampe sogar auf der Terrasse in die Sonne, um Flüssigkeit verdunsten zu lassen…Das darf man eigentlich keinem erzählen. Wir wollten es halt unbedingt retten und bloß nicht wegkippen. Letztendlich haben wir die Masse portionsweise in die Pfanne gekippt und gebraten.
    Im Laufe des Tages haben wir vor Albernheit so viel gelacht, dass uns die Bäuche weh taten. Und die gebratene Kloßmasse war sogar richtig lecker.

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  12. Etwa zum Zeitpunkt der royalen Hochzeit in diesem Frühjahr hatten wir Freunde zum Kaffee und Kuchen eingeladen. Ich hatte mir vorgenommen einen Victoria-Sponge zu backen, den ich als ganz grandios (in seiner noch nicht veganen Form) aus einem Urlaub im Süden Großbritanniens in Erinnerung hatte. Der Teig gelang auch ganz wunderbar, ging schön auf und sah prächtig aus. Die Sahnecremefüllung ließ sich problemlos aus aufschlagbarer Sojasahne herstellen und die Erdbeermarmelade hatten wir vor einigen Monaten selbsthergestellt. Der Kuchen wollte nun aber nicht schnell genug abkühlen und ich war zu ungeduldig, so dass ich die Creme und Marmelade auf den scheinbar abgekühlten Kuchen gab und dann, sobald dieser an die Kaffeetafel getragen wurde, den oberen Teil des Kuchens abrutschen sah. Die Sauerei war groß – ein Gast gesprenkelt mit Kuchen, Sahne und Marmelade. Nach einigem Lachen wurden die Reste trotzdem gegessen, der Kuchen kam geschmacklich auch so unförmig scheinbar gut an.

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  13. Habe mal zu meinem Geburtstag im Kuchen das Backpulver vergessen und dann einen steinharten, bunten Klumpen bekommen. Danach war die Nudelsoße viel zu scharf und die Hälfte der Gäste konnte das nicht essen. Das war ein Abend der nicht wiederholt werden muss…

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  14. Beim Kochen hatte ich bislang erfreulicherweise fast immer Glück. Wenn etwas schief lief, ließ es sich meistens noch retten oder ich hatte genügend Zutaten zuhause, um einen zweiten Anlauf zu starten. Ganz anders verlief dafür eine Back-Session, die mich an den Rand eines Nervenzusammenbruchs gebracht hat. So schön und besinnlich hatte ich es mir vorgestellt, ein Lebkuchenhaus zu bauen. Schon allein der Teig ließ sich nicht gut ausrollen, was aber das kleinste Problem war. Viel schlimmer gestaltete sich das Zusammensetzen und Dekorieren. Der Zuckerguss schaffte es nicht, die einzelnen Elemente aneinander zu kleben und das Haus stürzte immer wieder ein. Am Ende habe ich aufgegeben und statt eines Lebkuchenhauses hatten wir dann wohl eher eine Lebkuchen-Ruine.

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  15. Hallo,
    ich habe meinem Bruder mal zum Geburtstag einen Schokokuchen gebacken, bei dem ich Zucker mit Salz verwechselt habe. Der schmeckte dann leider so gar nicht 😉
    Viele Grüße und eine schöne Adventszeit, die Alex

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  16. Beim Weihnachtsplätzchen backen bei meiner Mutter habe ich vergessen Zucker in den Teig zu geben. Es fiel mir auf, als die Plätzchen schon im Ofen waren. Um sie zu retten holte ich sie schnell wieder raus und bestreute sie mit Zucker. Hinterher stellte sich raus, dass es nicht Zucker sondern Salz gewesen war, das ich drauf gestreut hatte. Meine Mutter und ich versuchten nun die Plätzchen erneut zu retten, indem wir versuchten das Salz abzuwaschen. Wir mussten dabei so lachen. Nachdem wir die Plätzchen getrocknet hatten, wurden sie mit extra süßer Schokolade überzogen aber der salzige Geschmack blieb trotzdem.

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  17. In unserem Haushalt war die vegetarische Küche schon lange normal. Meine Mutter war auch sehr daran interessiert neue Sojaprodukte zu testen, ob vom EDEKA, Lidl, Reformhaus oder vom Asiamarkt. Tatsächlich entdeckten wir in der Tiefkühlabteilung beim Asiamarkt ein „halbes Hähnchen“, das gruselig echt aus sah: die Imitathaut hatte sogar aufgedruckte Poren. Ich schauderte, aber meine Mutter war so neugierig, dass wir es in den Topf warfen und warteten. Es schmeckte dann auch noch so echt, dass wir es dem Kater zu essen gaben, der sich natürlich genüsslich darüber her machte. Bis heute verfolgt mich das Imitathühnchen – skeptisch beäuge ich jedes Sojaprodukt und suche nach tierischen Spuren…

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  18. Ich wollte mal meinem Freund zu Weihnachten ein typisches Weihnachtsessen wie bei Oma servieren d.h. mit Rotkohl, Knödeln und Entenbrust (das war natürlich noch vor der veganen Zeit). Leider gab es keine frische Entenbrust sodass ich auf Tiefkühlware zurück greifen musste. Die Entenbrust war wohl leider noch nicht ganz aufgetaut denn als ich sie in die sehr heiße Pfanne legte fing es an zu zischen und zu qualmen. Zu allem Übel fing dann auch noch der Rauchmelder an zu piepen. Bei 4,30m hohen Decken gestaltete sich die Abmontage etwas schwierig und genau in dem Moment kam auch noch mein Freund nach Hause. Da stand ich dann nun in einer völlig verqualmten und laut piependen Wohnung während mein Freund mich nur schmunzelnd ansah.

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  19. Ausgerechnet ich musste Nachtisch besteuern. Und wie so oft habe ich mich an Kuchen gewagt.
    Easy Zitronenkuchen. Haha. Natürlich war er nicht durch und komplett matschig. Noch nicht übel genug, habe ich sogar noch die Plätzchen versaut- zu lange im Ofen. Haben im Grunde auch nur nach Backpulver geschmeckt.
    Nun darf ich nur noch mitkochen, aber nicht mehr mit backen :‘)

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  20. Zugegeben traute ich mich bislang noch nicht an die ganz großen Dinner-Menüs ran, sondern eher an diverse zunächst locker-flockig erscheinende Partysnacks, die aber auch Vorbereitung bedürfen. Schön den ganzen Tag in der Küche gestanden (u.a. eure Blätterteig-Spargelstangen mit Pesto gemacht) und vor lauter Aufregung nicht gewusst, was denn als Nächstes von der 100-teiligen To-do-Liste abzuarbeiten ist. So richtig schiefgegangen ist nichts, außer dass ich kurz vor knapp auch noch mal einkaufen gehen musste (gottseidank zufälligerweise auch EDEKA nur 5 Minuten entfernt und mit dem besten Sortiment ausgestattet) und ohne meinen Freund das Ganze nie geschafft hätte. Am Ende waren alle super zufrieden und ich mit meinen bescheidenen Kochkünsten auch. Daher finde ich eure Tipps sehr hilfreich, um sich zu wappnen. Dann kann ich mich vielleicht auch mal an ein richtiges Drei-Gänge-Menü trauen. Danke!

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  21. Ein veganer Braten zu Weihnachten ist mal so richtig danebengegangen. Geschmack, Konsistenz, alles schrecklich

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    1. bei mir ging die Nachspeise in die Hose .wollte Veganen Käsekuchen machen leider fiel der komplett zusammen

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  22. Ich habe vor 2 Jahren für unser Weihmachtsessen, einen Seitanbraten gemacht. Es hat ewig gedauert bis dieser fertig war. Geduftet hat er ganz wunderbar und auch optisch machte er einiges her. Leider hatte die Konsistenz eines Gummischuhs und war ungenießer. Zum Glück waren aber die Beilagen lecker so das wir nicht hungrig ins Bett mussten.

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  23. Wenn bei uns in der Familie eines in Richtung Potluck geht, dann sind es Kuchenbüffets. Jeder bringt was mit und am Ende reicht es für 40 Leute.
    In Vorbereitung auf die Hochzeit meiner Schwester wollte ich für den Geburtstag meines damaligen Schwagers in spe ein altes Familienrezept ausprobieren zu veganisieren, damit ich auch was für’s spätere hochzeitliche Tortenbüffet gehabt hätte, was vegan ist ohne dass es jemand wüsste. Der erste Versuch war schon in die Hose gegangen, weshalb ich umso begeisterter davon war, herausgefunden zu haben, dass man Eier auch mit Backpulver, Öl und Wasser ersetzen kann. Dass das bei fünf Eier nicht so gut ist, stand da leider nicht. Ich war schon skeptisch, als der richtige Teig irgendwie sehr backpulverdominant schmeckte, aber mir blieb keine Wahl: Entweder zöge ich es durch oder ich hätte nichts für den Geburtstag gehabt.
    Was soll ich sagen? Die Sahnecreme auf dem Boden war richtig gut. Allein der Boden erinnerte mehr an einem sehr saures Brikett, wo es doch ein schwerer, aber lockerer Boden werden sollte. Wenig verwunderlich also, dass der Kuchen kaum wegging.
    Glück im Unglück: Es war die perfekte Generalprobe, denn der dritte Versuch am Vorabend der Hochzeit war genau siy, wie er sein sollte.

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  24. Ich kann mich an ein riesiges Gnocchi-Desaster erinnern:
    Ich habe damals in einer winzigen WG-Küche ohne Backofen Kürbisgnocchis machen wollen. Was ich nicht wusste: Muskatkürbis hat doch eine andere Konsistenz als zum Beispiel Hokkaido oder Butternut. Und da ich keinen Ofen hatte, habe ich den Kürbis gedämpft. Ungeduldig, weil die Gäste bald anrückten, habe ich den Kürbis nicht richtig ausdampfen lassen. Und so begann die Geschichte…
    Ich habe zum Abbinden nicht nur meinen gesamten Mehlvorrat (3 (!) kg) verbraucht, sondern auch den meines Mitbewohners. Und damit war der Teig immer noch zu klebrig!!! Als die Gäste kamen, konnte ich Ihnen nicht mal die Tür öffnen, weil meine Hände in der Teigschüssel feststeckten. Irgendwie habe ich es dann doch geschafft, die klebrigen Klumpen in das kochende Wasser zu befördern. Es hat sehr mehlig geschmeckt, überhaupt nicht mehr nach Kürbis.
    Ich habe die überschüssigen Gnocchi eingefroren, weil ich es nicht übers Herz gebracht habe, alles wegzuwerfen. Dieser Vorrat hat lange gereicht…

    Meine Freunde lachen heute noch, wenn sie daran denken, wie verwüstet die kleine Küche war und ich ganz verzweifelt und mit Pampe bedeckt mittendrin.

    Es ist schön zu hören, dass man mit solchen Geschichten nicht alleine ist.

    Vielen Dank für eure Inspiration!

    Liebe Grüße
    Corinna

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  25. Ganz am Anfang unserer Ernährungsumstellung zu vegan wollte ich mal was besonderes zaubern und habe mich an einem veganen Hackbraten gemacht. Als er auf dem Tisch stand, war ich sowas von stolz. Er sah toll aus, war nicht auseinander gefallen und machte optisch richtig was her. Ich schnitt ihn an und mein Sohn und mein Mann strahlten schon. Dann kam die erste Gabel in den Mund und wir haben alle gleichzeitig wieder ausgespuckt. So was macht man natürlich nicht, aber es ging wirklich nicht anders. Der Grund war simple, zu viel Salz. Und nicht nur eine Prise zu viel, es schmeckte, als hätte ich ein ganzes Päckchen verwendet. Bis heute ist mir unklar, wie das passieren konnte, es ist mir auch nie mehr passiert. Der vegane Hackbraten flog dann leider in den Müll, was sehr sehr weh getan hat. Aber aus Fehlern wird man klug und ich passe beim salzen jetzt ganz genau auf. Trotzdem, es bleibt mir einfach ein Rätsel.

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  26. Hallo, liebes Team

    Ich habe vor vielen Jahren mal die Kirschen eines Kirschenmichels anstatt mit Zucker mit Salz gekocht…Und obwohl ich es noch gemerkt und das Salz wieder rausgekratzt habe, war nichts mehr zu retten.
    Da half nur: Neu machen😊

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  27. In meiner veganen Anfangszeit ging einiges in die Hose… Nicht, weil es nicht schmeckte oder gelang, sondern weil ich es dem Omni-Mann mit den Worten servierte: „probier mal, schmeckt genau wie….“. Es schmeckte oder war von der Konsistenz her eben nicht „genau wie“ – und das erzeugte Stress und Enttäuschung auf beiden Seiten. Mittlerweile hat sich das geändert und jetzt schmeckt es wie es eben schmeckt 😉

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  28. Eigentlich das gestern. Wir bekamen wichtigen Besuch und ich hatte liebevoll ein Rezept für gefüllte Hörnchen veganisiert. Beim Mahlen der Nüsse fiel mir auf: Die Nüsse waren etwas ranzig. Mir blieb aber an einem Sonntag nichts anderes übrig, als es durchzuziehen. Das eine Blech wurde dann auch noch etwas sehr braun im Ofen … Sie schmecken nicht widerlich, aber eben auch nicht so (frisch), wie sie schmecken sollten, verursachten kein Bauchweh, aber wurden kaum angerührt, obwohl lautes Magenknurren am Tisch zu hören war. Alternativen hatten wir eben auch nicht vorbereitet. Peinlich, da unbedacht, und irgendwie schon in die Hose gegangen …

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  29. Ich habe mich für ein Weihnachtsessen mit Freunden (überwiegend Fleischesser) an einem Seitanbraten versucht. Das Ganze hat Stunden gedauert und war leider so trocken und fad, dass man es nur in Bratensauce ertränkt (die ist immerhin echt gut geworden) runterkriegen konnte. 🙁

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  30. bei mir ist letztens an Halloween der Kuchen in die Hose gegangen, ich hatte ein paar Freundinen zu einer Harry Potter Party eingeladen und wollte Siruptorte machen, statt Semmelbrösel für die Füllung hab ich glaube ich Gries erwischt und der Kuchen hat dann auch nicht sehr gut geschmeckt, zum Glück hatte ich aber noch Pflaumenstreusel und das Hauptgericht (Pumpkin Pasties) ist gut angekommen, also war es kein großes Desaster
    liebe Grüße

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  31. Im Auslandssemester haben wir ein super schick geplantes Weihnachtsdinner veranstaltet: meine Freundin und ich haben’s Kochen übernommen, was feines, typisch deutsches: Klöße, Rotkohl und ein Nussbraten. Nussbraten und Rotkohl hätten nicht besser sein können, aber die Kartoffelklöße, nun ja, da hätte wohl ein besseres Rezept hergemusst. Die sich abgesetzte Stärke der Kartoffeln im Wasser hat nun gar nicht zum Binden des Teiges ausgereicht, da half auch kein Dazumischen von Mehl..übrig blieben klebrige Teigbälle (natürlich alles andere, als schön rund und fluffig). Begeistert vom Rest waren die anderen trotzdem!

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  32. Das war noch in der nicht-veganen Zeit: wir backen zu jedem Geburtstag immer etwas spezielles. Für meine Mutter hatten sich meine Schwerster und ich Eclair mit Eierlikörfüllung überlegt, da meine Mutter beides sehr mag. Ungelernt in Brandteig ging der ordentlich in die Hose. Die Eclair kauten sich wie Schuhsohlen und da sie nicht aufgingen, ließen sie sich auch nicht füllen. Meine Mutter hat trotzdem tapfer gegessen 🙂

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  33. Danke für den ausführlichen Post! 🙂
    Als ich das erste Mal für meine Eltern vegan gekocht habe, habe ich das Ganze so versalzen, dass es ungenießbar war 😢 inzwischen bin ich aber viel besser im Kochen geworden 🙂

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  34. Zum Glück musste ich noch nie ein richtig großes Dinner ausrichten. Aber ich wollte mal für ein paar Freunde eine schöne selbstgemachte Pizza backen und vor lauter Quatschen und Sekt trinken dann die schöne Pizza im Ofen vergessen, die zu einem Stück Kohle verbrannte… schlussendlich musste es dann der Lieferdienst richten…😂

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  35. Schiefgegangen? Da fällt mir spontan mein erster selbstgekochter Rotkohl ein, den ich zum Weihnachtsessen bei Schwiegermutter beisteuern wollte. Ein absolutes Desaster. Angebrannt und ungefähr so schmackhaft wie pürierte Schnürsenkel :(( Peinlich, peinlich:((

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  36. Ein Riesen dinner hätte ich noch nicht. Da hätte ich bis jetzt Glück das noch nichts in die Hose gegangen ist! Vlg Tine

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  37. Tja, total schiefgelaufen?
    Ich backe schon immer unheimlich gerne. Aber was Mise en place von Früchten angeht: Horror. Von der Ernte bis zum Entsteinen: echte Hassgefühle.
    Nichtsdestotrotz als noch bartloses Jüngelchen für die erste heisse Liebe rauf auf die Leiter, Zwetschgenernte. Entsteinen, etc. pp nur möglich, durch die Hoffnung auf späteren Lustgewinn (sei es durch den lecker Kuchen oder anderer Art 😂 ).
    Hefeteig bereitet, gehen lassen, super fluffig, ausgerollt, mit Grausen die Zwetschgen darauf verteilt, gebacken, alles super. Schön dick mit Zucker (denkste!!!) bestreut, voller Stolz, schmachtender Hingabe und Vorfreude der Angehimmelten kredenzt!
    Und dann der Liebestodesstoß:
    Statt süß schmelzendem Hochgenusses salziger Würgereiz! Vorbei war’s mit der Turtelei.
    Seit der Zeit findet in meiner Küche nur noch brauner Vollrohrzucker Verwendung, und weiße Streumittel werden vor Gebrauch seit mittlerweile über 35 Jahren immer, aber wirklich IMMER per Fingerabschleckmethode probiert.

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  38. Danke für die informative Aufzählung. Obwohl ich im organisiern ganz gut bin, kann ich da noch
    ein paar Dinge für mich rausziehen.
    Dieses Jahr wird aber völlig enspannt werden, denn WIR sind eingeladen. Also nur ein Fläschchen
    Wein unter den Arm geklemmt und die Geschenke eingepackt dann kann es ganz gemütlich losgehen.

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  39. Vor ganz, ganz vielen Jahren wollte ich mein erstes Brot backen, Vollkorn natürlich, und ich dachte, besonders gesund würde es ohne Salz. Das war es sicher auch – aber geschmeckt hat es leider gar nicht!
    Übrigens kann ich verstehen, daß Ihr Euch von Edeka sponsern läßt, aber bei aller Liebe muß man feststellen, daß der wöchentliche Werbeprospekt alles andere als veganfreundlich ist: die ersten beiden Doppelseiten sind blutrot bis beige-braun (nur Fleisch und Wurst), dann kommt eine Doppelseite mit Fisch und Käse, und erst danach wird es kurz gemüsig-obstig-bunt, bevor es mit einer ganzen Palette von Milchprodukten weitergeht. Außerdem gibt es bei Edeka jeden (!) Dienstag 20 % Rabatt auf Wurst – über diese Geringschätzung von Tieren können auch Hafermilch und veganer Wein nicht hinwegtrösten.

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  40. Mit 12 oder 13 habe ich mich angeboten, die Brötchen zu backen, die es am Heiligabend zu dem traditionellen Weihnachtssalat unserer Familie geben sollte. Trotz Körner selbst mahlen, etc. wunderte ich mich schon bei der Zubereitung, warum das Ganze eigentlich so schnell ging. Wunderte mich auch etwas, dass Teig nach einer Stunde Gehzeit sein Volumen nicht wirklich vergrößert hatte und auch die Brötchen im Ofen nicht wirklich aufgingen. Als wir am Abend dann beim Essen saßen und alle mit großer Mühe die mehr an Steine als an frischgebackene Brötchen erinnernden Teile versuchten aufzuschneiden, fragte meine Mutter nach einer Weile: „Hast Du vielleicht etwas zu wenig Hefe genommen?“ Ich sah sie völlig verdattert an, schlug mir mit der Hand an den Kopf und sagte: “ Hefe???? Die habe ich total vergessen.“ (Hatte den Teig aber brav eine Stunde gehen lassen 🙂
    Ich wurde noch Jahre damit aufgezogen und bei jeder Brotbackaktion gefragt: Und – diesmal Hefe dabei?“
    Über den Gutschein würde ich mich freuenund u.a. Hefe für die Weihnachtsbrötchen kaufen.

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  41. Ich hatte eine Weihnachtstorte zubereitet, diese wollte ich dann mit zum Weihnachtskaffee zu meinen Eltern mitnehmen. Bepackt mit Torte und Geschenken habe ich dann leider die Torte fallen lassen 🙁 , das passiert wenn man zu viel auf einmal tragen möchte. Mein Pech, so gab es dann für mich nichts veganes und auch Pech für meine Schwägerin, sie ist laktoseintolerant und hatte sich schon sehr auf die Torte gefreut, da sie selbst nicht gerne backt.

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  42. Ein richtiges Dinner ist bei mir noch nie schief gelaufen – weil ich noch nie eins gegeben habe 😀
    Dieses Jahr ist es soweit, ich lade 4 Freunde(alles Fleischesser, aber sehr experimentierfreudig) zu mir zum veganen Weihnachtsdinner ein. Mal schauen, ob das gut geht 😉
    Aber mit euren Tipps hier, und der Tatsache dass fast alle Rezepte von euch sind, wird das schon!
    Ein richtig vermasseltes Essen hab ich aber: ich habe mal eure Paprika-Sahne Soße aus versehen mit gesüßter Sojamilch gemacht… Das war echt widerlich! Balsamico und Sojasoße haben es dann noch essbar gemacht, aber geärgert habe ich mich trotzdem…
    Liebe Grüße und eine schöne Adventszeit euch beiden!

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  43. Wir sind schon einmal viel zu spät zum grillen gekommen und das essen war kalt.
    Ich finde deine Tipps richtig hilfreich und werde definitiv einige davon umsetzen. Schönen ersten Advent.

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  44. ich erinnere mich an das Bayrische Kraut, wo sich der Deckel der Pfefferstreudose gelöst hat :-(, also besser Pfeffermühle benutzen. Oder der Brandteig, der nix wurde, war aber egal, weil die vegane Sahne auch nicht steif zu schlagen ging, sozusagen rundum ungelungene Windbeutel

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  45. Am liebsten Koche ich mit meiner Mitbewohnerin, dann laden wir unsere Freunde in unsere kleine WG ein. Wir experimentieren gerne mal mit neuen Rezepten. Letztens wollten wir unbedingt ein Tofu-Tiramisu ausprobieren, um unsere nicht veganen Freunde zu beeindrucken. Leider hat unser halbstarker Mixer bei der Creme nicht wirklich mitgemacht und die Konsistenz wurde mehr als fraglich. Wir haben versucht das ganze mit einer ordentlichen Portion Kakao und viel selbstgebackenem Biskuit zu übertönen, unseren Freunden wollten wir das dann aber doch nicht vorsetzten.
    Vielen Dank für die Tipps und ich freue mich schon nächste Woche zu sehen, was für ein Menü ihr dieses Jahr zusammengestellt habt!

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  46. Das erste Weihnachtsdinner, das ich selbst gekocht habe, ist zeitplan-technisch völlig in die Hose gegangen! 😉 Das Essen hätte um 18:30h fertig sein sollen, um 19 Uhr meinte ich zu meiner Familie „dauert nur noch ein halbes Stündchen“ … fertig war es erst um 21 Uhr. Nachdem mir meine Mutter auch noch unter die Arme gegriffen hatte, damit es schneller fertig wird. Wahrscheinlich waren alle zu dem Zeitpunkt schon so verhungert, dass sie alles mit Genuss gegessen hätten – jedenfalls lobten sie das Essen und ich war mit dem Geschmack auch zufrieden und einfach nur erleichtert, dass ich an dem Abend überhaupt noch etwas servieren konnte.
    Ich habe daraus gelernt, und fange jetzt immer extrem früh an zu kochen 😀
    Eure Tipps sind aber auch sehr hilfreich, ich denke, ich werde dieses Jahr mal versuchen, das Gericht schon einmal vorher probezukochen und auch das ein oder andere die Tage vorher vorzubereiten!
    Über den EDEKA Gutschein würde ich mich freuen!

    Liebe Grüße
    Caro

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  47. Vor drei Jahren haben wir an Heiligabend für die ganze Familie einen veganen Strudel gebacken der leider so staubtrocken war, dass selbst der Dip nichts mehr retten konnte. Was haben wir daraus gelernt? Ein Heiligabend eignet sich nicht als Versuchskaninchen für neue Rezepte und nie wieder Strudel an Weihnachten 😀
    Wir können alle prima darüber lachen und erinnern uns seitdem jedes Jahr daran 😉

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  48. Als ich noch klein war, wollte ich meinen Eltern mal zeigen, dass ich ganz das große Mädchen, auch schon was kochen kann. Also beschloss ich, mich an einer „Spargelcremesuppe“ zu probieren. Also ging ich mit meinem Taschengeld in den nächsten Supermarkt und kaufte, was ich meinte, dazu zu brauchen und was man sonst noch so leckeres in die Suppe werfen könnte: Spargel (natürlich den eingelegten aus dem Glas), ein Tütchen Pulver für Spargelcremesuppe, eine Dose Mischgemüse und noch irgendeine salzige Wurst (so eine Art „Bifi“ oder Cabanossi, ich weiß es nicht mehr). Woran ich mich noch erinnere ist, dass das Ergebnis sehr salzig und der Spargel verkocht war. 😂
    Aber meine Eltern haben es ganz tapfer gelöffelt und sogar so getan, als ob es schmecken würde.
    Zum Glück haben sich meine Kochfähigkeiten seitdem deutlich verbessert. 😂

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  49. Ohhh je, versemmelt hab ich erst letzte Woche einen Veganen Kuchen, der nicht aufging, was aber eh gar nicht so ganz schlimm war, weil ich ihn sowieso verbrennen hab lassen 😉
    Über den Gutschein würde ich mich riesig freuen- perfekt für Weihnachten! Da versuche ich gerne mein Glück 🍀
    Liebe Grüße Catrin

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  50. … und dabei wollte ich doch noch sagen – Nadine und Jörg-, dass ich Euren Post für die „Kochorganisation“ hier so was von hilfreich und witzig finde!
    Habe mich bei den vielen Kommentaren von den anderen Lesern wirklich schon köstlich vergnügt 😉

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    1. Das freut uns Iris 😂 Wir uns auch!

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  51. Mein erster Kastenkuchen, ich habe die Kastenform falsch verstanden, den fertigen Kuchen auf den Kopf gestellt und oben abgeschnitten…

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  52. Mir sind immer mal wieder irgendwelche kleinen Kochungeschicke passiert … oft, weil ich unbeabsichtigt nicht so ganz genau das Rezept befolgt habe 🙁
    Das letzte dazu war ein von der Konsistenz her wunderbar angekündigtes (weil doch so einfach nachzuarbeiten) und dann misslungenes Rezept für Mousse-au-chocolat … ich hatte schon seit Jahren keine Sahne (vegan) mehr geschlagen … früher ist mir Sahne mal nicht gelungen, weil ich sie nicht kalt gestellt habe … das habe ich natürlich dieses Mal beachtet! … allerdings habe ich kurzerhand kalte Sahne, Sahnesteif, Vanillezucker zusammengerührt und versucht steif zu mixen … öhm … von fluffig natürlich keine Spur … aber an Erfahrung mit Humor reicher 😉 … war trotzdem lecker!

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  53. Ich musste ein bisschen überlegen, aber dann fiel sie mir ein: Die schrecklich versalzene Lasagne, die ich ganz stolz für meine Schwester und ihren Freund als Dankeschön für ein Besuchswochenende gekocht habe. Wir haben sie aus lauter Verlegenheit gegessen und dann viele Liter Wasser getrunken. Viel hilft viel und so.

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  54. Ungeduld an Heiligabend ist keine gute Zutat, so aßen wir halbgaren Rosenkohl aus dem Ofen. Brrr!

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  55. Als ich 12 war oder so hatte ich eine Vorliebe für Pfeffer… und eines Tages kam ich auf die Idee, den Eintopf, den meine Mutter mit viel Liebe gekocht hatte, “nachzuwürzen”
    Mein Vater war stink sauer (war es doch sein Lieblingsessen) und meine Mutter den Tränen nahe.
    Ich entschuldigte mich am Abend mit einem schokokuchen aber seitdem passe ich besser auf und lasse lieber am Tisch nachwürzen

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  56. Für die Soße eines Pastagerichtes wurden die Zucchini mit Avocados verwechselt. 6 Avocados für 2 Personen wirkten schon etwas merkwürdig. Nachdem die Avocados in der Pfanne gebraten und zur Soße weiterverarbeitet wurden, war das Gericht dann doch eine recht säuerlich-bittere und ungeniessbare Angelegenheit. Wir schmunzeln noch heute manchmal darüber :).

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  57. Ich wollte meine erste vegane Torte backen, es war eine mit Kokossahne. Nachdem ich dafür 5 Stunden verkatert in der Küche gestanden hatte und sie vom Kühlen auf dem Balkon hereinholte: Die ‚Kokossahne‘ wR einfach flüssig wie Wasser geworden. Da die zwei Kuchen auch alles andere als gleichmäßig gebacken waren war es am Ende einfach nur ein viel zu süßer Haufen Teig. Ich weiß bis heute nicht warum die Kokossahne nicht funktioniert hat, aber ich hab mich bis heute auch nicht mehr rangetraut 😀

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  58. Habe zusammen mit einem Freund ein Candle-Light-Dinner für ein befreundetes Pärchen geplant, das draußen stattfinden sollte. Im Ofen, der keinen Timer hatte, war unter anderem eine Moussaka. Als jedoch ein Gewitter aufzog und der Wind zu stark wurde, mussten wir unser aufwendig aufgebautes Konstrukt nach drinnen verlagern, wodurch wir die Zeit aus den Augen verloren. Die Moussaka war dann pechschwarz und nicht mehr essbar. Letztendlich wurde Pizza bestellt und dazu der gute Wein getrunken. Die Beilagen hoben wir für den nächsten Tag auf und die Moussaka, an der wir uns erneut versuchten, gelang dieses Mal einwandfrei.

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  59. Versprochen, Rotweinkuchen zu backen und mitzubringen – und dann in der ganzen Hektik (oder war es ein Glas zu viel??) vergessen, den Rotwein in den Teig zu kippen … Tja, geschmacklich und teigtechnisch KEINE gute Idee!

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  60. Ich hab mal eine Moussaka gemacht, die schmeckte ganz gut sah aber aus wie Katzenfutter! 🙂

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  61. Oh, Essen an sich sind mir noch nicht in die Hose gegangen. Aber wenn man zum Kaffee lädt und einen neuen Kuchen probieren muss, der am Ende einfach nur ekelhaft ist und nicht im Ansatz wurde, was er sollte….zählt das dann?
    Ich wünsche euch eine schöne Adventszeit und bin gespannt auf Nadine Bericht!

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  62. Ich hab einmal gedacht, Kartoffelbrei unbedingt pürieren zu müssen. Der wurde dann wie Zement. Zum Glück hatte ich ‘nur’ meine Eltern zu Gast, die es lustig fanden und den Zement trotzdem gegessen haben. 😂 haha

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  63. Ich wollte mal eine ganze Pute machen und habe sie leider nicht aus dem Froster genommen bzw erst relativ spät. Das Ende vom Lied war- es gab keine Pute, da wir sie nicht aufgetaut bekommen haben bzw es einfach ewiiig gedauert hat. Der gute alte Lieferservice musste her.

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  64. Ich wollte als Kind zusammen mit meiner kleinen Schwester für meine Mutter kochen. Sie kam spät von der Arbeit und hätte sich bestimmt gefreut…wenn uns erlaubt gewesen wäre den Ofen zu benutzen. Kein Problem dachten wir und haben die Nuden ins warme Wasser gekippt. Nach nur ca. 30-45 min wurden diese endlich weich, bzw zu einer eher homogenen Masse. Salz im Wasser gab es natürlich auch nicht. Meine Mutter hat dieses Desaster, aus Liebe zu uns, mit seeehr viel Ketchup, den wir als Tomatensoße servierten, verspeist. Mir tut sie heute noch Leid 🙄

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  65. Ein Reinfall waren bei mir ‚ganz klassisch‘ Semmelknödel! Ich wollte sie extra locker machen, das Ergebnis war dann völlig zerfallene Dinger 😉

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  66. Mein größtes Weihnachtsessen Desaster war als ich mit meiner Oma damals das erste Mal gemeinsam das Weihnachtsessen gekocht habe. Ich habe die Traditions-Nachspeise gemacht, eine Art Pudding, und einen super typischen Fehler gemacht: Salz und Zucker verwechselt. Meine Oma hat das immer in solche Schütten umgefüllt und Zucker und Salz standen direkt nebeneinander. Ich dachte ich würde mich in ihrer Küche eigentlich auskennen aber Fehlanzeige.
    Über die Essbarkeit des Puddings brauche ich wohl nichts zusagen. Und über die Enttäuschung der Nachspeisen vernarrten Familie auch nicht. Zum Glück hatte meine Oma noch Eis im Keller. Das hat die Stimmung gerettet
    P.S.: Ich habe ihre Schütten am nächsten Tag beschriftet. So was passiert mir nur einmal 😀

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  67. Vor einigen Jahren wollte ich meine kleine hungrige Schwester mit Pasta und Käsesoße glücklich machen. Also das erste Mal in meinem Leben eine Mehlschwitze gemacht und nach Rezept irgendwann Käse dazugegeben. Tja, was soll ich sagen…war völlig ungenießbar und von komischer Konsistenz. Unsere Hühner fanden es trotzdem deliziös und meine Schwester zieht mich heute noch damit auf 😀

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  68. Bisher noch nichts schiefgegangen… kam die Jahre aber auch immer ums kochen drum und war „nur“ Gast 😉

    Aber dieses Jahr muss/darf ich in Gastgeber sein. Somit warte ich sehr gespannt auf euer Rezept am Montag… ich suche schon dringend ein Rezept.

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  69. Ein misslungenes Essen. Nun ja ich glaube mein – ich gebe es ja zu – etwas verkaterter Versuch mir Pommes selber zu machen ist wohl das beste Beispiel. Ich habe jede Kartoffel sorgfältig in dünne Streifen geschnitten, in ein wenig Öl und Gewürzen geschwenkt und dann gingen sie in den Ofen. Ich freute mich schon sehr auf die goldenen knusprigen Sonnenstrahlen. In der Zeit machte ich mir bereits einen veganen mint-knoblauch dipp, der btw hervorragend war. Nunja zurück zu den „Sonnenstrahlen“. Fast fertig began ich den Fehler indem ich mir dachte, noch ein bisschen mehr Hitze für das ultimative knusprige Erlebnis. Nunja man kann sich bereits denken was passierte. Während ich dem Adventskalender für meine Schwester den letzten Schlif gab, wurde aus meinen Sonnenstrahlen komplett (!) schwarze Streifen. Die Küche roch noch Tage danach und erinnerte mich an dieses traurige Ergebnis.

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  70. Ich habe das Problem hier schon das ein oder andere mal gelesen und ich kenne es leider auch! Vegan zu backen ist eine ganz eigene Herausforderung! Meine Familie probiert zwar immer ganz tapfer was ich so zubereite, aber gerade die ältere Generation ist skeptisch! Daher gebe ich mir immer sehr viel Mühe zu zeigen, dass sich Vegan zu ernähren nicht heißt zu verzichten! Nun war ich leider nie der große Bäcker und beim Adventkaffee letztes Jahr könnte ich meinen Großeltern nur einen flüssigen Veganen Käsekuchen und einen staubtrocken, milimeterhohen Nusskuchen vorsetzen! Sie waren aber tapfer und, ganz Großeltern, haben sie die Kuchen auch gelobt!

    Ich für mich habe dazugelernt und in den nächsten Wochen ganz viel gebacken und ausprobiert! Jetzt habe ich vier Torten in mein Repertoire aufgenommen die wirklich super lecker und vor allem einfach sind. Somit kann ich mich jetzt wieder auf das kochen konzentrieren 👏🏼

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  71. Ich habe mich mal an gebackenen Blumenkohl in Bierteig versucht, ist leider gar nicht gelungen.
    Liebe Grüße
    Petra

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  72. Gnocchi! Mehrfach.. wurden einfach jedes mal schlechter..

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  73. Ui, ich hab mal den leckeren Kuchen, den ich als Nachspeise servieren wollte, vor den Gästen erst zum Ofen getragen, denn der Kern (natürlich Schoko) sollte ja unbedingt noch flüssig sein u der Kuchen warm! Also schön die vorbereitete Springform-ganz die organisierte Gastgeberin- vor den Augen der Gäste zum Ofen befördert!Soweit der Plan- hätte tatsächlich klappen können- wäre denn die Springform richtig geschlossen gewesen. So aber stürzte eine Schokofontäne zu Boden, Teig klebte in den Rillen des Holzbodens und auf sämtlichen Hosen….
    Schade um den tollen Kuchen !

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  74. Danke für den tollen Beitrag! Damit kann ich mich dieses Jahr für die Feiertage noch etwas besser vorbereiten. Vorallem was die Getränke- und Beilagenmengen angeht.

    Der schlimmste Flop bei einem von mit zubereiteten Essen? Das erste Weihnachtsessen bei meinen Eltern. Ich denke so alles, was Ihr in Eurem Beitrag beschreibt, was man falsch machen kann, habe ich falsch gemacht. Ungewohnte Küche. Mich darauf verlassen, dass diese und jene Zutat bei meinen Eltern vorhanden ist. Spoiler: war sie nicht! Tolle Rezepte vorher rausgesucht, die ich aber selbst vorher nicht ausprobiert hatte. Weil ich noch bei meinen Eltern wegen den vergessenen Zutaten einkaufen musste, hatte ich weniger Zeit für die Vorbereitung und leider auch nicht alles bekommen. Sondern musste mit noch nie gekochten Rezepten improvisieren. Dann war das Essen doch plötzlich fertig obwohl ich zuvor gesagt hatte, dass ich noch eine dreiviertel Stunde brauche… somit kam das Alltagsgeschirr auf den Tisch und nicht das „gute“. Die Vorspeise war zu knapp kalkuliert, trotz dass wir nur zu dritt waren.

    All das hat mich zwar sehr gestresst, aber mir nicht den Spass genommen. Meine Eltern haben sich gar nicht an all dem gestört, sondern die Zeit mit mir genossen. Und natürlich dass keiner von beiden kochen musste.

    Das war das erste Mal, dass ich an Weihnachten für die Familie gekocht habe. Seit diesem einen Jahr mache ich das nun jedes Jahr. Und seit zwei Jahren lege ich noch einen drauf: an Silvester gibt es ein ebenso festliches Essen. Ich liebe es einfach das Jahr über Rezepte auszuprobieren und dann für Weihnachten ein schönes Menü zusammen zu stellen. Für mich ist das wie entspannen <3 – und letztes Jahr habe ich die Fleischesser etwas gefoppt. 😀 ich habe zwei Soucerien aufgetischt – einmal vegan und einmal zum Fleisch. Dass beides Eure vegane Bratensauce ist, hat niemand gemerkt. 🙂

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  75. Wir wollten einmal Pasta selbst machen. Mein Freund war für den Teig zuständig und hat sich beim Mehl vergriffen. Anstatt Dinkelmehl hatte er aus Versehen Buchweizenmehl erwischt und sich weiter nicht besonders gewundert. Die Konsistenz des Teiges war and Ende, naja, sagen wir mal sehr schwer verarveitbar 😉
    Wir freuen uns auf eure Weihnachtsrezepte!

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  76. Eigentlich wollte ich jetzt auch schreiben, dass bei mir noch nie so richtig etwas schiefgegangen ist, aber wenn ich ehrlich bin, läuft das Timing eigentlich fast immer schief… Familie oder Gäste sind schon halb verhungert, bis es dann endlich mal losgeht, weil das Rezept eben doch mindestens die Zeit braucht, die angegeben ist und nicht etwa nur halb so lange.
    Genau deshalb bin ich so begeistert von Eurem aktuellen Artikel und werde jetzt mal schon vor Weihnachten gute Vorsätze schaffen. Vielleicht bin ich ja doch noch lernfähig ;-).
    Auf ein richtiges Essen bezogen kann ich berichten, dass ich mal ein ganz leckeres Gericht mit gebratenem Blumenkohl und Polenta-Backofenkartoffeln für meinen Vater und seine kochen. Natürlich nach dem Motto „Guckt mal: So geht vegan und gesund!“ Das Ende vom Lied war, dass der Blumenkohl immer noch nicht annähernd gar war (bissfest ist ok, aber komplett hart ist für ältere Gäste dann doch irgendwie unangebracht), als die Kartoffeln im Ofen schon fast zu Brei wurden. Die Begeisterung hielt sich also sehr in Grenzen. Und am nächsten Tag hat mein Vater sich dann über die Wirkung des Blumenkohls auf seinen Verdauungstrakt beschwert, obwohl er normalerweise damit nie Probleme hat. Nun ja.
    Jetzt freue ich mich jedenfalls auf ein entspanntes und leckeres Weihnachtsdinner mit eat-this und EDEKA!

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  77. Mein größter Flop war eine Lasagne, die Soße war zu dünn und die Teigplatten nicht durch.

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  78. Oh das waren Kartoffelklöße.Ich glaube 10min. zu lange gegart und dann zusammengefallen.
    Wir (Familie) hat es mit Humor genommem. Trotzdem mein Angstgegner , seit dem.
    Ich wünsch Euch eine schöne Adventszeit
    Britta

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  79. Bei Kochen ist zum Glück noch nie so richtig was schief gelaufen, aber veganen Kuchen backen ist bei mir leider immer wieder ein Glücksspiel. Mal ist er zu fest oder er wird nicht fest. Und beim Kuchen merkt man das leider immer erst beim Anschneiden, wenn die Gäste schon da sind..

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  80. Das schlimmste Weihnachts-Dinner hatte ich vor 6 Jahren, als ich noch nicht mal Vegetarierin war. Als USA-Fans wollten mein Mann und ich endlich mal einen klassischen gefüllten-Truthahn kredenzen. Wir hatten allerdings beide vorher noch nie einen gegessen. Die Vorspeise war eine Erdnussuppe, die im übrigen vegan und sehr lecker war, und in der Zeit verkochten die Kartoffelknödel (also ähnlich wie bei Nadine) und es war Kartoffelbrei in Wasser und der Truthahn war irgendwie furztrocken und schmeckte nach nichts. Das war im übrigen auch das letzte Mal, dass wir in großer Runde zu Weihnachten zu uns eingeladen haben. Danach blieben wir zu zweit und ich würde nur 3 Monate später Vegetarierin. 😁

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  81. Vielen lieben Dank für die Tipps, die werde ich brauchen können wenn wieder 12 Leute hungrig im Wohnzimmer warten werden am zweiten Weihnachtsfeiertag.
    Ich hatte letztes Jahr stundenlang Kartoffelklöße vorbereitet und sie schön sachte simmern lassen währen wir im Wohnzimmer die Suppe zu uns nahmen – nur um wieder in der Küche zu merken, dass das Wasser zu kochen begonnen hatte und die wunderschönen Klöße nur noch Kartoffel-Matsch waren *schnief*
    Aber was solls, Matsche mit Soße schmeckt auch wenn es die weltbeste Bratensoße von eat-this ist 😉

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  82. Hmm also ich muss ehrlich gestehen, dass meine bisher ausgerichteten Dinner, tatsächlich immer glatt liefen. Da ich aber auch erst zwei ausgerichtet habe, besteht die Chance ja auch noch, dass mal was richtig in die Hose geht. 😁
    Aber die veganen Weihnachtsdinner waren wirklich schmackhaft (auch dank einiger Rezepte von euch!) und kamen bei allen Gästen gut an.
    In zwei Wochen steht dann ein frühes Weihnachtsdinner mit der Familie meines Freundes an, in unserer neuen Wohnung, mit neuer Küche und endlich etwas mehr Platz zum kulinarischen Austoben!
    Das ist auch der Grund warum ich hoffentlich trotz erfolgreichen Dinnererfahrungen am Gewinnspiel teilnehmen darf um davon bei Edeka einige Leckereien und frisches Gemüse zu kaufen!
    Macht weiter so 🎄
    P.S. Es wird auch dieses Jahr wieder die Schwarzwurzelsuppe geben 🤤

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  83. Ich wollte mal Kürbisdonuts machen. De sahen auch ganz gut aus, aber die waren so trocken, dass sie kaum genießbar waren…

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  84. Ich wollte unbedingt selber Semmelknödel machen (zu der zeit noch nicht vegan unterwegs).
    Das war mein erstes Weihnachten zu dem ich meine Eltern in meine erste eigene Wohnung eingeladen hatte. Also wollte ich groß auftischen *augenverdreh*
    Also ein Klassiker, Gans, Rotkohl und Klöße, besagte selbstgemachte Semmelknödel.
    Es war alles total hektisch, aber irgendwie habe ich es hinbekommen, bis die Knödel ins Wasser mussten… oh welch ein Graus, sie sind völlig auseinander gefallen.
    Aber zum Glück war der Rest des Essens super, und wir haben uns noch Jahre über diese Geschichte amüsiert.

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  85. Hallo Jörg,
    erst einmal vielen Dank für Deinen Artikel! Meine Organisation lief bisher leider noch nicht so reibungslos wie gewünscht, weshalb ich mir den ein und anderen Hinweis von Euch gleich hinter die Ohren geschrieben habe.
    Nun aber zu meinem Chaos-Dinner, bei dem ich vor einigen Jahren meine Freunde zum Geburtstagsessen einladen wollte. Gefeiert wurde bei einer Freundin, allerdings wollte ich aufgrund von Zeitmangel das Dinner vorab vorbereiten. Gesagt, getan und verkalkuliert, veließ ich erst mein Zuhause, als die ersten Gäste bei meiner Freundin eintrafen. Ich hatte zum einen viel zu viel vorbereitet und dadurch auch das Problem, alles überhaupt wegzubekommen und hatte mich zum anderen mit der Zeitplanung total vertan. Als ich eine Stunde nach Beginn meiner Feier endlich dort ankam, waren die ersten Gäste schon betrunken und jemand erbrach sich auf den Fußboden.
    Mein Essen fand zwar bei jedem Anklang, allerdings war es nur eingeschränkt für betrunkene Bäuche geeignet und am Ende blieb noch mehr als die Hälfte übrig. Insgesamt war es dennoch ein schöner Abend, aber meine Freunde zogen mich natürlich noch jahrelang damit auf, zu meiner eigenen Geburtstagsfeier zu spät gekommen zu sein.
    Nun bleibt mir nur noch zu sagen, dass auch ich mich auf Eure Menü-Vorschläge freue und eine schöne Weihnachtszeit wünsche.
    Viele Grüße, Alessa

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  86. …als die Vanillemousse bei bestem Willen nicht die Form einer sämigen Creme mit Fluff annahm, sondern (großzügig betrachtet) bestenfalls als Vanillesoße durchgehen konnte. Zum Glück habe ich sehr liebe Freunde, die an Stelle von „Vanillemousse auf Mango“ auch „Mango mit sowas ähnlichem wie Soße“ mit viel Eifer lobten und aufaßen 😀
    Dieses Jahr gibts das erste Mal Weihnachtsdinner für die gesamte Familie bei mir. Ich freue mich schon sehr auf euer Menü, die haben sich in den letzten Jahren nämlich immer sehr bewährt – auch bei Fleischessern 😉
    Danke dafür und einen schönen ersten Advent!

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  87. Völlig schief gegangen ist mal ein Sushiabend: Wegen eines Denkfehlers bei der Wassermenge kam statt Sushireis am Ende Sushireisschleim aus dem Topf. Die Gäste nahmen es mit Humor aber ich schaue seitdem immer genau, wieviel Wasser ich auf den Reis gieße!

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    1. Oh no! Kennt man, aber falls du beim nächsten mal auf Nummer sicher gehen willst: Wir haben da auch ein Special zu Sushireis auf dem Blog 😉

      Liebe Grüße
      Jörg

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  88. Hi Ihr Lieben, Euer Bericht spricht mir aus der Seele und wird mir sehr helfen, wenn ich am 28.12. für meine Mädels koche.
    Als großen Reinfall hatte ich mal einen gefüllten Kürbis gemacht, herzhaft orientalisch und die Joghurt-Sauce dazu mit Joghurt gemacht, der leider mit Zucker versetzt war. Das hat natürlich so garnicht geschmeckt und die Gäste waren schnell bei ’siehste, vegan schmeckt nicht‘ und ‚ist schon schwierig mit den Zutaten, ne‘. Diese Gäste kommen nun auch wieder und ich haue denen mal so richtig vegan eins um die Ohren. Daher freue ich mich auf einen Gutschein von EDEKA. LG Corinna

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  89. Darf man auch am Gewinnspiel teilnehmen, wenn noch nie etwas SO RICHTIG in die Hose gegangen ist? 😀
    Wir wohnen glücklicherweise direkt über einem Supermarkt, also wirklich im gleichen Gebäude. Wenn also nicht gerade Feiertag ist, kann man auch schnell noch in Pantoffeln runterhuschen und die fehlenden Zutaten besorgen.
    Natürlich geht immer mal was schief, bei mir vor allem, wenn ich die richtige Festigkeit mithilfe von Stärke, Tapioka oder Agar-Agar erreichen will – das wird einfach immer ekeliger Schlabber bei mir 😀 Aber solche Gerichte werden dann einfach probegekocht oder bei wichtigen Anlässen durch etwas weniger risikoreiches ersetzt 🙂

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  90. Der teig fuer einen Strudel ging mal so in die Hose dass ich ihn durch die Kueche ins Spuehlbaecken warf um Dampf ab zu lassen 😆…. danach gings dann nochmal von vorne los… mit mehr erfolg 😉

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  91. Jo ihr zwei! Das ist ein großartiger Beitrag, Planung ist alles und am besten gefällt mir der letzte Punkt: take it easy, immer Spaß daran haben für Gäste und für sich selbst ein Menü zu zaubern!

    Mir persönlich ist mal passiert, dass ich für Gäste ein hübsches Linsen-Dal gekocht habe und beim Nachwürzen nicht das Gläschen mit dem Currypulver gegriffen habe, sonder das mit dem Cayennepfeffer – der war echt hell also schon orange und der Currymischung echt ähnlich! Naja, ham alle echt gut geschwitzt beim Essen und mein Vorrat an Joghurt war danach leer aber lecker wars trotzdem…!
    Liebgruß aus Hamburg von
    Isabell

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  92. Es ging zwar nicht in die Hose, aber blöd war es trotzdem: ich hatte kurz vor Weihnachten meine Weißheitszahn-OP und die Hoffnung, an Silvester wieder weichere Sachen essen zu können. Habe also ein paar Freunde eingeladen und gekocht, leider hatte ich kurz vorher noch eine Entzündung im Kiefer und während meine Freunde Nudeln mit 3 verschiedenen selbst gemachten Saucen und verschiedenem Gemüse gegessen habe, habe ich kläglich einen Smoothie geschlürft.

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  93. Vor ein paar Jahren hatte ich einen Mitbewohner den ich sehr lieb gewonnen habe – uns hat vor allem die Liebe zum Essen und die gemeinsame Heimat im Schwabaländle verbunden. Besonders gefreut haben wir uns immer, wenn wir und aufgerafft und Spätzle für Kasspatzen geschabt haben. Das waren dann herrliche Abende mit viel Wein und Spaß und dem Glück der Vollgefutterten.

    Als ich ihn dann letztens zum Essen eingeladen habe, wollte ich trotz Glutenunverträglichkeit (die zwischendrin festgestellt wurde) unser Leibspeise auftischen. Also habe ich Buchweizenspätzle versucht. Diese kamen schon sehr matschig aus dem Kochwasser, aber ich dachte – ey, egal, wird schon werden – und habe sie mit dem Käse vermischt und in den Ofen geschoben.

    Als wir dann 15 Minuten später essen wollten, hatten sich die Spätzle aufgelöst – das Ergebnis war ein ekliger, zäher Brei – aber als echte Schwaben haben wir diesen Horror natürlich trotzdem gegessen.. 🤷‍♀️

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  94. Hallo ihr zwei 🙂
    Da muss ich nicht lange überlegen: als Mama letztes Jahr zu Besuch kam, wollte ich eine vegetarische Gemüselasagne machen. Mama kocht aber relativ viel Fleisch, da mein Papa und Bruder überhaupt kein Gemüse essen (ich muss adoptiert sein!!!).. naja jedenfalls hab ich das Rezept vorher noch nie ausprobiert – es war jetzt nicht schlecht, aber es hat an allem gefehlt. Das schlimmste war aber: meine Mama fand es total „ungewöhnlich“ und hat die Hälfte der Lasagne wieder in den sogen geschoben bis das ganze Gemüse total matschig war… Da sind einfach zwei Welten aufeinander getroffen. Ja, Gemüse darf knackig sein und nein, Mama, das vergiftet dich nicht! Ich hätte einfach meine Hirsepfanne machen sollen – die schmeckt immer und allen😅

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  95. Ich wollte letztes Jahr Kartoffelknödel selbst machen. Irgendwie zerfielen die Dinger und mein veganer Braten wirkte auch vielversprechender als er dann war. Meine Tochter und ihr Freund, der das erste mal zum essen bei uns war, haben tapfer was davon gegegessen aber ich hab mich dolle geschämt, dass ich nach Jahren des vegan Kochens ausgerechnet an diesen Tagen ein wirklich nur sehr grenzwertiges Mahl zustande gebracht habe. Seitdem denke ich, der Junge muss denken, ich kann gar nix….

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  96. Bei uns ist ein Dinner einmal in die Hose gegangen, weil ich unwissend den Kühlschrank aufriss, in dessen Innentür mein Freund die Gläser mit dem Desserts ungünstig verstaut hatte. Das Ende vom Lied war ein mit Schokolade und Glassplittern verzierter Küchenboden. Wär ja auch langweilig, wenn gar nichts schiefgeht 😀

    Danke für die tollen Tipps und ich freue mich schon auf eure Rezepte.

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  97. Leider die guten alten Semmelknödel, als die Masse ins Wasser zum Kochen kam, sind sie sofort auseinander gefallen 😂

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  98. Vor 20 Jahren war ich noch Fleischesserin und wollte zu Weihnachten meinen ersten Weihnachtsbraten auftischen. Dafür habe ich dann einen großen Vogel besorgt und ihn nach Anleitung zubereitet. Das sich im Vogel möglicherweise ein Beutel mit den gesamten Innereien befindet, den man vor der Zubereitung entfernen muss, stand nicht im Kochrezept. Dieses Weihnachtsessen führte zu traumitischen Erlebnissen auf vielen Seiten.

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  99. Erstmal vielen Dank für die Anregungen und die wirklich tollen Fotos! Ich werde mich noch mal ausgiebig darin vertiefen. Bei mir ist es das 6. vegane und das ächzunddreissigste vegetarische
    Weihnachtsfest. So richtig doll schiefgegangen ist mir noch kein Festessen. Klingt blöd, ist aber wohl so. Oder ich habe es erfolgreich verdrängt. Ich mache, wenn es drauf ankommt, auch nur was ich kann. Keine Experimente! Die dann gern an anderen Tagen. Also, höchstens ist mir mal det Salzstreuer etwas entglitten. Da war ich wohl verliebt… 😉 😀 😊

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  100. So völlig in die Hose gegangen ist mir meine erste selbstgemachte Erbsensuppe. Ich war damals schon eher der Typ ich koche mit und nach Gefühl- Rezepte sind was für Weicheier:)
    Mir war damals nicht bewusst, dass Brühewürfel auch so verdammt salzig sind und ich hab ordentlich damit Gas gegeben. Nachdem die Suppe auf kleiner Flamme schön lange gekocht hat und verführisch gerochen hat- und nein Abschmecken zwischendurch verdirbt die Vorfreude- stand sie duftend vor mir auf dem Tisch. Das Wasser lief mir schon im Mund zusammen. Und was soll ich sagen. Löffel in den Mund und….ja: ausgespuckt und der Rest (ein Riesentopf sollte schließlich für mehrere Personen und Tage reichen) musste entsorgt werden.
    Ich koche auch heute immer noch viel mit und nach Gefühl aaaaaber manchmal schmecke ich ab und dosieren sehr vorsichtig 🙂

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  101. Drei-Gänge-Menü mit der besten Freundin gekocht. Kurz vor dem letzten Handgriff festgestellt: Keine vegane Sahne mehr fürs Mousse-au-chocolat! Aber abends um acht hat man nicht nur in der Kleinstadt keine Chance, die noch aufzutreiben. Da blieb nach der Pasta nur der Blick auf die sauberen Dessertteller.

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  102. Das Schlimmste ist für mich, wenn ich Brot backen will und alle sich darauf freuen und dann klappt es nicht und es kommt etwas echt Ungenießbares aus dem Ofen. Für mich persönlich der Horror! Vor allem, wenn s vorher schon 10 Mal funktioniert hat…
    LG

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