Veganes Zwiebel-Sahne-Schnitzel aus dem Ofen

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Mal wieder Lust auf Nostalgie auf dem Tisch? Unser fixes veganes Zwiebel-Sahne-Schnitzel kommt zwar nicht aus der Tüte, ist aber trotzdem in einer halben Stunde fertig.

Ich bin mit der Fix-Tüte aufgewachsen. Der wöchentliche Speiseplan wurde nicht selten an den monströs langen Supermarktregalen der beiden großen Fertigtüten-Giganten mit den Anfangsbuchstaben M und K entschieden. Ausgesucht wurde von mir, ganz kinderkompatibel, nach den Fotos auf den Tüten und eingekauft wurde von meiner Mutter, ganz alleinerziehend- und berufstätigenkompatibel, nach der prominent platzierten Zeitangabe. Pragmatisch, praktisch, deutsch. Und seien wir mal ehrlich, so sehr man auf Fix-Gerichte herabschauen möchte, so sehr man versucht, sie zu belächeln, eine der Zutaten, die aus den Tüten rieselt, ist leckere Nostalgie. Die kann nicht verleugnet werden und juckt auch uns ab und zu unter der Zunge.

Wir haben uns deshalb einen absoluten Tüten-Klassiker vorgenommen und uns an ein veganes Zwiebel-Sahne-Schnitzel gewagt. Ohne Tüte, aber trotzdem „fix“ genug. Mit den wahrscheinlich einfachsten Seitan-Schnitzeln, die ihr bisher gemacht habt und einer cremigen, überzwiebeligen Zwiebelsauce. Wie es sich gehört, direkt aus dem Backofen in der Auflaufform serviert – zum Beispiel von Peugeot –, sodass man sich mindestens am ersten Bissen ordentlich die Zunge verbrennt. Das muss so.

Das Rezept hat sich übrigens unsere Leserin Jessy und ihr (nicht veganer!) Mann gewünscht. Die Tüftelei hat uns großen Spaß gemacht und wir hoffen, dass wir mit den zarten veganen Schnitzeln in der würzigen Sauce bei den beiden voll ins Schwarze getroffen haben. Wir freuen uns mega auf Jessys Feedback, aber natürlich auch auf eures.

Angeschnittenes, veganes Zwiebel-Sahne-Schnitzel aus Seitan

Wie ihr unser veganes Zwiebel-Sahne-Schnitzel zubereitet

Die einfachsten und schnellsten Seitan-Schnitzel

Eine Sache fanden wir schon immer unfair an dem Vergleich von veganen und unveganen Rezepten: Sobald Fleischalternativen mit im Spiel sind, wird es entweder teuer oder man beschäftigt sich mit fragwürdigen Zutaten, wenn man Fertigprodukte einkauft oder man legt selbst Hand an, was die Zubereitungszeit des eigentlichen Gerichts eben mal schnell mindestens verdoppelt. Das ist nix für die immer kürzer werdende Aufmerksamkeitsspanne oder den ohnehin schon knappen Feierabend.

Für unser veganes Zwiebel-Sahne-Schnitzel müsst ihr jedoch nur Seitan-Pulver mit ein paar anderen Zutaten verrühren, danach geht es wirklich weiter, wie auch beim weniger schweinefreundlichen Original: Schnitzel kurz scharf anbraten, aus der Pfanne nehmen und anschließend in der gleichen Pfanne die Sauce zubereiten.

Die cremige vegane Zwiebel-Sahne-Sauce

Im klassischen Fix-Rezept wird eine ordinäre Zwiebelsuppe aus der Tüte auf der Karriereleiter zur Saucenbasis befördert. Kann man machen, denn zumindest den Zutaten nach sind auch die Tütensuppen der großen Hersteller vegan. Aber natürlich geht das auch besser, denn was ist bitte leckerer, als frische, kurz karamellisierte und anschließend geschmorte Zwiebeln?

Dazu werden die in mehr oder minder dünn geschnittenen Zwiebeln und ein bisschen Knoblauch in der Pfanne, in der vorab die Seitan-Schnitzel angebraten wurden, geschwenkt. Um die Sauce zu binden, gebt ihr etwas Mehl dazu, röstet es kurz an und löscht dann mit ungesüßter veganer Sahne und veganer Crème fraîche ab. Die Sauce wird kurz aufgekocht und abgeschmeckt, dann kommt eine dünne Schicht davon in eine Auflaufform, darauf die Schnitzel, dann folgt der Saucenrest und veganer Reibekäse und dann wandert alles zusammen für zwanzig Minuten in den Ofen. Zumindest uns ist das fix genug.

Veganes Zwiebel-Sahne-Schnitzel aus dem Ofen

Ab in den Ofen

Im Ofen kommt wieder mal Peugeot ins Spiel. Unser liebster Gewürzmühlen-Hersteller kann auch Keramikformen und hat uns eine davon in der neuen Farbe „Waldgrün“ geschickt. Die wurde von den Wäldern der Bretagne inspiriert, wo auch heute noch die altbekannten Mühlen und auch das Geschirr aus einer Keramikmasse aus 100 % Zutaten natürlichen Ursprungs hergestellt werden. Und weil Kochen (und auch die Welt allgemein) unserer Meinung nach einfach bunt sein sollte, landete unser veganes Zwiebel-Sahne-Schnitzel in der waldgrünen Form und Kartoffel-Wedges als Beilage in einer perfekt passenden safrangelben. Gemeinsam haben beide die breiten Griffe, die das Risiko immens minimieren, sich beim Transport der heißen Form die Finger zu verbrennen und, dass sie sich auch platzsparend ineinander stapeln lassen. Die Keramikformen – egal ob grün, gelb, schiefer, rot oder eben doch klassisch schwarz – könnt ihr mit 25 % Rabatt im Peugeot Onlineshop einkaufen. Dazu gebt ihr im Warenkorb einfach den Code Eatthis25 ein. Der gilt übrigens auch für Mühlen, Gewürze oder auch für die Mini-Förmchen in der Farbe Ecru, in die wir den Salat gepackt haben. Viel Spaß beim Einkaufen.

Seitan-Zwiebel-Sahne-Schnitzel mit Wedges

Portionen 4 Portionen

Veganes Zwiebel-Sahne-Schnitzel aus dem Ofen

Zubereitungszeit 10 Minuten
Backzeit 20 Minuten
Gesamtzeit 30 Minuten

Für die Seitan-Schnitzel

Für die vegane Zwiebel-Sahne-Sauce

  • Für die Seitan-Schnitzel Seitan-Fix mit Kichererbsenmehl, Hefeflocken und Salz grob vermengen. Misopaste, Öl, Essig, optional Liquid Smoke und Wasser dazu geben und kurz mit den Händen zu einem gleichmäßigen, nicht zu festen Teig verkneten. Bis zur weiteren Verwendung beiseitestellen.
    110 g Seitan-Fix, 15 g Kichererbsenmehl, 15 g Hefeflocken, ¾ TL Salz, 10 g helle Misopaste, 10 g Rapsöl, 20 g Tafelessig, 2 Tropfen Liquid Smoke, 135 ml Wasser
  • Zwiebeln halbieren, schälen und in etwa 3–5 mm dünne Streifen schneiden. Knoblauch in dünne Scheiben schneiden.
    500 g Zwiebeln, 2 Zehen Knoblauch
  • Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Mit angefeuchteten Händen aus der Schnitzelmasse vier je etwa 80 g schwere, etwa 7–10 mm dicke Schnitzel formen.
  • 1 ½ EL Öl in eine heiße Pfanne geben, Schnitzel 1–2 Minuten pro Seite bei mittlerer bis hoher Hitze scharf anbraten, anschließend aus der Pfanne nehmen.
    3 EL Rapsöl
  • Das restliche Öl in die Pfanne geben, Zwiebel und Knoblauch hineingeben, mit Salz würzen und bei niedriger bis mittlerer Hitze 5 Minuten glasig dünsten. Dabei häufig umrühren.
    3 EL Rapsöl, 500 g Zwiebeln, 2 Zehen Knoblauch, ½ TL Salz
  • Mit Mehl bestäuben und unter Rühren 1–2 Minuten kurz anrösten.
    ¾ EL Mehl
  • Mit Hafersahne, Crème fraîche und Gemüsebrühe ablöschen und mit Senf, Pfeffer und Thymian würzen. Unter Rühren aufkochen und 2–3 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce eindickt. Anschließend vom Herd nehmen.
    200 ml Hafersahne, 3 EL vegane Crème fraîche, 200 ml Gemüsebrühe, 1 TL Senf, ¼ TL schwarzer Pfeffer, ½ TL Thymian
  • Etwa ¼ der Sauce in eine Auflaufform mit etwa 25 × 20 cm geben (z. B. in die Peugeot Appolia in der Farbe Waldgrün). Die angebratenen veganen Schnitzel darauf legen und anschließend die restliche Sauce gleichmäßig über den Schnitzeln verteilen. 15 Minuten im Ofen backen, anschließend mit veganem Reibekäse bestreuen und weitere 5 Minuten bei Oberhitze überbacken.
    50 g veganer Reibekäse
  • Mit frisch gehackter Petersilie toppen und zum Beispiel mit Kartoffelwedges servieren.
    10 g Petersilie

Unsere Tipps

Das vegane Zwiebel-Sahne-Schnitzel eignet sich super zum Aufwärmen oder auch zum Vorbereiten. Ihr könnt die gefüllte Auflaufform einfach abgedeckt im Kühlschrank lagern.

Veganes Zwiebel-Sahne-Schnitzel aus dem Ofen

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Werbung! Dieser Beitrag wurde von Peugeot Saveurs unterstützt. Gesponserte Beiträge helfen uns dabei, regelmäßig neue Rezepte für unsere Leser zu kreieren, Inhalte spiegeln aber immer unsere eigene Meinung wider. Danke, Peugeot und Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten.

Die nerdige Hälfte von Eat this! Liebt es, auch aufwändiger zu kochen und ist deshalb vermutlich für die langen Rezepte auf dem Blog verantwortlich. Kann nie genügend Kochmesser haben und liebt Chilis in allen Formen und Farben. In der Freizeit sitzt er gerne auf dem Fahrrad und hört dabei Metal.


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  1. Haben das Schnitzel nun zum 2. Mal gemacht, weil es so mega lecker ist und dazu noch so einfach und schnell.
    Ich habe mich erst gewundert, weil bei anderen Seitan-Rezepten immer gedämpft werden muss und ich wusste nicht, dass es auch ohne geht. Bin begeistert und kommt definitiv noch öfters auf den Tisch 🙂