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Türkisches Saksuka

Türkisches Saksuka

Als wir das letzte mal Falafel in unserem Stammimbiss gegessen haben, fiel uns auf der Speisekarte „vegetarisches Saksuka“ auf. Wir haben natürlich sofort nachgefragt, was sich dahinter verbirgt und aus was für Zutaten Saksuka zubereitet wird und haben bei der Erklärung ganz schönen Kohldampf bekommen. Saksuka ist ein türkischer Auberginen-Schmortopf … und weil man den leider selten am Dönerstand bekommt, haben wir hier unser Rezept dafür.

Zutaten für 4 Portionen

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  1. Wie üblich bei einem Schmortopf schneidet ihr erstmal das ganze Gemüse in gleich große, etwa 1 cm-große Würfel, den Knoblauch hackt ihr klein 🙂
  2. Ihr benötigt für das Gericht einen großen und einen etwas kleineren Topf – beide stellt ihr nun auf die heiße Herdplatte und gebt je 2 EL Olivenöl hinein. Nun werden im kleineren Topf die Zwiebel und Knoblauch, im anderen die Aubergine mit etwas Salz scharf angebraten. Wenn die Zwiebelwürfel glasig geworden sind, gebt ihr die Kartoffeln mit hinzu und schmort alles zusammen an.
  3. Haben die Auberginenwürfel Farbe angenommen, gebt ihr die Kartoffel-Zwiebel-Knoblauch-Mischung mit hinzu, rührt gut um und stellt den Herd auf eine mittlere Stufe.
  4. Nun schneidet ihr die Tomaten und die geröstete Paprika in Stücke – ihr müsst hier nicht so genau sein – und mischt diese ebenfalls unter das Gemüse.
  5. Das Gemüse wird nun mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und dem Zucker abgeschmeckt. Legt danach den Deckel auf den Topf und lasst alles etwa 40 Minuten leicht köcheln. Dabei nicht vergessen, ab und zu umzurühren.
  6. Zum Schluss werden die vorher in Ringe geschnittenen Peperoni und 1 EL des sauren Peperonisuds mit untergerührt.
  7. Getoppt wird das Saksuka mit 2 EL frischem Sojajoghurt und einer Limettenspalte.
  8. Nun noch etwas frisches Fenchelkraut oder Petersilie (Minze passt auch super) darüber und ab damit auf den Tisch!

Tipps

Dazu passt selbstverständlich frisches Fladenbrot oder ein lecker gewürzter Reis!

 

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt scharfes Essen und steht auf die Kombi Pasta & Brokkoli. Sammelt E-Gitarren und schreibt ab und zu darüber. Ist "eigentlich" Grafikdesigner und Webentwickler.

25 Kommentare

  1. Wirklich seeehr lecker!!! Selbst im April, weit entfernt von sonnengereiften, aromatischen Tomaten und Auberginen, ein wunderbares Gericht. Es erinnert an Ratatouille, schmeckt aber irgendwie viel raffinierter und intensiver. Echt toll!

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    1. Vielen Dank liebe Julia! Müssen wir undbedingt auch mal wieder machen – du siehst, das Bild ist schon ein paar Tage alt, hehe. Danke für die Erinnerung, wird alsbald nachgekocht ?

      Lieber Gruß
      Nadine

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  2. Hallo ihr Zwei,
    ich habe da eine peinliche Frage als Kochneuling:
    wie schmort man das Gemüse ohne Wasser?
    Auf dem schönen Foto hat das Gericht eine rötliche Soße,
    aber wenn ich das Gericht genau nach eurer Anleitung kochen würde,
    wäre es doch ziemlich trocken. Muss ich einfach zum Gemüse
    etwas Wasser reinmachen und mit Gemüsebrühe würzen?

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    1. Hi Nhi,

      die Sauce entsteht aus den frischen Tomaten und dem restlichen Gemüse ? Zusätzliches Wasser ist nicht nötig.

      Lieber Gruß
      Nadine

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  3. Bin gestern – eigentlich auf der Suche nach einem leckeren Rezept für meine Fenchelknollen – über dieses Rezept gestolpert. Heute gleich ausprobiert und für gut befunden. Das gibt es definitiv öfter.
    Dazu habe ich Reis gekocht und diesen mit einer Couscous-Gewürzmischung gewürzt. 😀

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  4. Hallo eat this Team,

    geniales Rezept. Jedoch sind die Kartoffeln nach 40 min (unglaublich aber wahr) immer noch sehr „bissfest“. Habt Ihr dasselbe Problem? Benutzt ihr zusätzlich noch agar agar etc. um die Soße etwas dickflüssiger zu gestalten? Bei mir war es etwas dünnflüssig. Trotz 1 Tomate weniger. Ansonsten Daumen hoch. Was super lecker. Und bitte weiter so.

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    1. Hallo Daniel!

      Hmm, das kann ja fast gar nicht sein. Du hast wohl „extrem-festkochende“ Kartoffeln erwischt. Die Sauce sollte durch die Stärke in den Kartoffeln eigentlich etwas gebunden werden.

      Viele Grüße

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  5. Eeeendlich hab ich es geschafft, dass ich das mal koche 😀 Bzw. es steht noch kochend auf dem Herd – bin sehr gespannt! Hab die „normalen“ eingelegten Peperonis genommen und ein Zweig Thymian & Rosmarin noch ergänzt 😉 Dazu mache ich mir Couscous mit Rosinen & Mandeln.

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    1. Hey, wir hoffen, es hat geschmeckt! 🙂

      Liebe Grüße

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      1. War superlecker! Grad die letzte Portion gegessen 🙂 Am Donnerstag war ich leider noch zu erkältet um zu schmecken, wie es „frisch“ ist….

      2. Hey!

        Top, das freut uns! Dann musst du es wohl noch mal kochen, um es „frisch“ zu testen 🙂 …

        Liebe Grüße

  6. Seit ich dieses Rezept entdeckt habe, habe ich es schon 3x gekocht und auch weiter empfohlen. Es ist so einfach zu kochen und sooooooooooo lecker… danke dafür!!!

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    1. Hahaha … ja, nicht wahr? Saksuka geht einfach immer 🙂

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  7. Ein Traum!!!
    Unter Anderem mit diesem Rezept habe ich es geschafft, meiner Mutter die vegane Küche schmackhaft zu machen – im wahrsten Sinne des Wortes!

    Dieser Schmortopf ist eines meiner Leibgerichte – und mit einem Schnellkochtopf innerhalb weniger Minuten fertig.

    Danke für die vielen tollen, leckeren Rezepte & Anregungen. Ihr seid super (:

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  8. Schaut super lecker aus und klingt genau nach meinem Geschmack! Wird also auf jeden Fall sehr sehr bald nachgekocht!

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    1. Tu das! Und sag‘ uns Bescheid, wie es dir geschmeckt hat 🙂

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  9. danke für eure tollen gerichte!
    bin seit einer woche veganerin und mir schmeckt alles ganz wunderbarst. die klischees und vorurteile von wegen einschränkung blablabla sind völliger Humbug. mein freund findets auch sehr lecker und ist kein veganer. noch…
    und das saksuka werde ich diese woche gleich nochmal kochen. mm legga!

    Antworten
    1. Hey,

      vielen Dank für deine Kommentare! Freut uns, dass dir unsere Rezepte schmecken 🙂

      Liebe Grüße

      Antworten
  10. Klingt echt lecker! Nachdem mir vegetarische Gerichte beim Türken immer zugesagt haben werde ich das umgehend mal nachkochen.

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  11. hallo ich habe mal eine frage. Ich habe vor 2 monaten angefangen vegsn zu esses. Oder so wie ich.denkewas vegan ist. Mir ist aufgefallen das.es in den.veganen restaurants selten frühstück mit brot msrgarine und marmelade gibt. Was spricht.denn gegen brot. Mit diesen gemüsecrackern kann ich nicht so viel.anfangen. über einen tipp würde ich mich freuen.

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    1. Hallo Marie!
      Hmm… ist uns bisher nicht aufgefallen, dass es in veganen Restaurants selten/wenig Brot zum Frühstück gibt. Was meinst du denn mit „was du denkst, was vegan ist“? Du kannst ja auch zum Bäcker deines Vertrauens und nach Produkten fragen, die ohne Ei, Milch, etc. gemacht werden.
      Grüße

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      1. Hallo,

        danke für Deine Antwort. Deine Frage zu was ich unter Vegan… Ich bin die Sache ganz ohne große Vorbereitung angegangen. Ich war auch nicht Vegetarierin. Ich hatte einfach eine schlimme Bronchitis und dann dachte ich mir jetzt muss eine gesündere Lebensweise her. Zudem habe ich Haustiere, die würde ich ja auch nicht aufessen.
        Also habe ich noch den letzten Leberkäs, die Eier und die Milch verbraucht und seither gibt es nur noch Produkte pflanzlichen Ursprungs. Schokolade mochte ich noch nie. Mit dem Kuchen wurde es schon schwieriger. Zudem gehe ich jeden Samstag mit meinem Mann frühstücken – und autsch da wurde es schwierig. Es gibt in München eine Teestube – da gibt es nur Müsli mit Reismilch und einen Hauch von Obst für einen ungeheuerlichen Preis. Dann gibt es in der Augustenstrasse ein Rohkostrestaurant, da wurde zu einem unglaublich leckerem Essen so seltsame Gemüsecracker serviert. Und überall wo ich bisher war, gab es kein Brot mit Pflanzenmargarine und soliden Aufstrichen. Daher dachte ich die Veganer essen aus irgendwelchen Gründen kein Brot??? Ich brauche aber mindestens 2 Scheiben Vollkornbrot mit einem deftigen Aufstrich, damit ich den Vormittag überstehe..und meine Mann braucht zumindestens eine Semmel mit Marmelade. Bisher bin ich in München da nur im Hotel Luis fündig geworden. Da gibt es ein wunderbares veganes Frühstücksbuffet und der Nichtveganer kann dann alles andere essen. Sehr empfehlenswert allerdings mit 19,50 pro Nase pauschal kann man das nicht jeden Samstag machen.
        Ich danke Dir auf alle Fälle für Deine Antwort und ich bin begeistert über die schönen Rezepte auf Deinem Block – ich werde da sicher öfter als Ratsuchende auftauchen.
        Liebe Grüsse Marie

  12. Ich sag nur: SUUUUPER-lecker!!! Ich habe eben die entschärfte Version gemacht, ohne schwarzen Pfeffer und mit milden Peperoni (Kind isst mit). Dazu gab es Basmatireis. Einfach ein Gedicht! Danke dafür! Das wird auf jeden Fall wieder zubereitet!

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    1. Hallo Annette,

      vielen, lieben Dank! Das freut uns, dass es euch allen gut geschmeckt hat 🙂 Ist bei uns auch sehr gut angekommen!

      Liebe Grüße

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  13. Vielen Dank für das schöne Rezept. Habe es gerade nachgekocht, mit leichter
    Abwandlung. Ich habe anstatt der Kartoffeln Kochbananen verwendet.

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