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Veganes Kimchi

Veganes Kimchi

Mit unse­rem Rezept für schnel­les vega­nes Kim­chi haben wir ja schon im Som­mer dafür gesorgt, dass du auch einen urplötz­lich auf­tre­ten­den Kim­chi-Jie­per schnell und mit rela­tiv weni­gen Zuta­ten stil­len kannst.

Heu­te rei­chen wir sozu­sa­gen die Pro­fi-Ver­si­on nach und quat­schen ein biss­chen über Fer­men­ta­ti­on. Aber nur so ein biss­chen, versprochen.

Bist du dabei? Alles klar, los geht’s!

„Kontrolliertes Vergammeln lassen“ ist der Hammer!

Auch wenn sich gefühlt kei­ner damit zu Hau­se beschäf­tigt: Wenn nie­mand mal – ob nun ver­se­hent­lich oder tat­säch­lich beab­sich­tigt – die letz­ten Res­te der Gemü­se­ern­te in einer kli­ma­tisch per­fek­ten Umge­bung lie­gen gelas­sen und im Anschluss bemerkt hät­te, dass das Zeug tat­säch­lich noch ess­bar ist, noch dazu schmeckt und irgend­wie auch bekömm­lich ist, sähe der Foo­die-All­tag echt um eini­ges lang­wei­li­ger aus.

Sehen wir mal davon ab, dass uns auch leckers­te Genuss­mit­tel wie Bier und Wein feh­len wür­den, gäbe es auch weni­ger Würz­mit­tel und vor allem kein Sauer­kraut – und das wür­de die Schwa­ben sicher­lich noch gran­ti­ger machen, als sie ohne­hin schon sind. Aber Sauer­kraut klingt jetzt ein­fach auch nicht nach der her­aus­ra­gends­ten kuli­na­ri­schen Erfindung …

… dach­ten sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren auch Spit­zen­kö­che wie René Red­ze­pi, der nicht nur mit sei­nem, mehr­fach als welt­bes­tes Restau­rant aus­ge­zeich­ne­ten Noma bekannt wur­de, son­dern auch mit dem restaur­antei­ge­nen Labor, in dem schein­bar irgend­wie erst mal alles so lan­ge lie­gen gelas­sen wird, bis es ent­we­der fer­men­tiert – und damit total hip und ange­sagt – oder reif für die Ton­ne ist. Soll hei­ßen: Sauer­kraut schön und gut, aber es geht wie­der ans Expe­ri­men­tie­ren mit den Hefen und Bakterien.

Veganes Kimchi

Und das ist gut, denn per­fekt Fer­men­tier­tes ist nicht nur prak­tisch, son­dern auch ziem­lich gesund. Vit­ami­ne aus roh fer­men­tier­tem Gemü­se blei­ben erhal­ten und auch die Mikro­or­ga­nis­men, die über­haupt dafür ver­ant­wort­lich sind, dass das Zeug so lecker schmeckt, sind top für dei­nen Kum­pel, den Darm. Und der ist nicht nur für den täg­li­chen Gang auf den Topf zustän­dig (Ent­schul­di­gung, ist halt nun­mal so), son­dern auch für aller­lei Funk­tio­nen im Körper.

Keiner traut sich ran ans Fermentieren!

Doch mit den medi­zi­ni­schen Details wol­len wir uns gar nicht auf­hal­ten – uns geht’s dar­um, dass Fer­men­tier­tes ein­fach bom­bas­tisch schmeckt. Und dabei schenkt man dem Gan­zen erst seit Kur­zem wie­der mehr Auf­merk­sam­keit, als nur „ein Glas Sauer­kraut“ auf den Ein­kaufs­zet­tel zu schrei­ben – nur damit man es mal wie­der auf Vor­rat da hat.

Uns freut’s und im Ernst – ist ja auch rich­tig so. Fer­men­tie­ren lässt sich so ziem­lich jedes Gemü­se, lagern ist auch kein Pro­blem und sogar so luxu­ri­ös klin­gen­des wie unse­re „fer­men­tier­ten mexi­ka­ni­schen Mini­gur­ken mit Kori­an­der und Bour­bon“ (sor­ry, ohne Rezept) sind güns­tigst selbst herzustellen.

Was uns aber nicht von den Klas­si­kern abbrin­gen soll. Also falls noch nicht gesche­hen, soll­test du dem korea­ni­schen Cou­sin unse­res Sauer­krauts ein biss­chen dei­ner Zeit widmen.

Ladies & Gentlemen – Bühne frei für veganes Kimchi

Klas­si­scher Kim­chi ist scharf ein­ge­leg­ter Chi­na­kohl, meis­tens mit Knob­lauch, Ing­wer und Gemü­se wie Früh­lings­zwie­beln und Ret­tich ver­mischt und – logisch – sau­er fermentiert.

Im schon ver­link­ten Express-Kim­chi habe ich es ja schon mal gesagt, aber die­se Kom­bi ist kaum schlag­bar. Chi­na­kohl ist eine noch vol­ler gepack­te Vit­amin­bom­be als der über­all geprie­se­ne Hips­ter-Grün­kohl (nichts gegen Grün­kohl) und im fer­men­tier­ten Zustand haben es ande­re Lebens­mit­tel schwer, den Begriff Super­food nach wie vor für sich zu beanspruchen.

Macht Platz ihr Chia­sa­men, hier kommt Kohl!

Veganes Kimchi

Keine Panik!

Und kei­ne Angst, auch unse­re Pro­fi-Ver­si­on ist ein­fach zuzu­be­rei­ten und kommt mit nur weni­gen „exo­ti­schen“ Zuta­ten wie Kom­bu, getrock­ne­te Algen mit unglaub­lich viel Uma­mi, aus, die du alle im Asi­a­laden oder online bekommst. Schief­ge­hen kann eigent­lich auch nichts. Ach­te ein­fach auf die­se fünf simp­len Punk­te und dein Kim­chi wird perfekt.

  1. Nor­ma­ler­wei­se muss ich es nicht extra sagen, aber benut­ze sau­be­re Glä­ser! Am bes­ten, du spülst sie kurz vor dem Befül­len mit kochen­dem Was­ser aus.
  2. Schau auf jeden Fall dar­auf, dass der Kim­chi immer mit Flüs­sig­keit bedeckt ist. In den ers­ten paar Tagen kann es sein, dass du das Gemü­se ab und zu mit einem sau­be­ren Löf­fel im Glas her­un­ter­drü­cken musst. Sobald sich genug Kim­chi-Juice gebil­det hat, sind dei­ne Glä­ser aber pflegeleicht.
  3. Wer mil­den Kim­chi bevor­zugt, fer­men­tiert nur zwei Tage bei Zim­mer­tem­pe­ra­tur und stellt die Behäl­ter anschlie­ßend in den Kühl­schrank oder einen ande­ren küh­len Ort. Wer es kräf­ti­ger mag, kann die Glä­ser auch län­ger im Wohn­zim­mer ste­hen lassen.
  4. Soll­te sich auf der Ober­flä­che doch Schim­mel oder eine schlei­mi­ge Schicht bil­den, kannst du sie ein­fach ent­fer­nen – der Kim­chi dar­un­ter ist wei­ter­hin genieß­bar. Ja, sor­ry. Klingt leicht ekel­haft, aber ver­trau’ mir!
  5. Unser Rezept ist kein Regel­werk! Gib Karot­ten­stif­te mit in den Kim­chi. Radies­chen. Mit Grün! Mehr Chi­li! Oder weni­ger. Wie du magst.

Also los gehts. Unser vega­nes Kim­chi war­tet schon auf dich!

Veganes Kimchi

Zutaten für 1 kg

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Vor­be­rei­tung 10 Minu­ten
Zube­rei­tung 20 Minu­ten
Gesamt 30 Minu­ten
  • 800 g Chi­na­kohl ent­spricht etwa einem mit­tel­gro­ßen Kopf
  • 60 g Meer­salz
  • 10 x 20 cm  Stück Kom­bu
  • 1 EL Reis­mehl
  • 60 g Gochuga­ru korea­ni­sche Chiliflocken
  • 100 g Bir­ne oder alter­na­tiv Apfel
  • 2 Zehen Knob­lauch
  • 1 klei­nes Stück Ing­wer
  • 2 EL Soja­sauce
  • 2 TL Meer­salz
  • 60 g Ret­tich
  • 3 Früh­lings­zwie­beln
  1. Chi­na­kohl längs vier­teln, anschlie­ßend quer in mund­ge­rech­te Stü­cke schnei­den. Gut durch­wa­schen und kurz abtrop­fen las­sen. In einer Schüs­sel mit 60 g Meer­salz ver­men­gen und min­des­tens 2 Stun­den ste­hen las­sen (über Nacht im Kühl­schrank ist auch kein Pro­blem). Ab und zu wenden.
  2. Anschlie­ßend unter flie­ßen­dem Was­ser sehr gut abspü­len und gut abtrop­fen lassen.
    Veganes Kimchi
  3. Kom­bu auf kei­nen Fall abwa­schen! Die wei­ße Abla­ge­run­gen sind purer Geschmack und gehö­ren in unse­re Brü­he. Nur mit einem tro­cke­nen Tuch abwi­schen, in 200 ml kal­tem Was­ser auf­ko­chen und 10 Minu­ten bei nied­ri­ger Hit­ze sim­mern las­sen. Alge ent­fer­nen, Reis­mehl mit einem Schnee­be­sen ein­rüh­ren, auf­ko­chen und bei mitt­le­rer Hit­ze und stän­di­gem Rüh­ren köcheln las­sen. Anschlie­ßend vom Herd neh­men und abküh­len lassen.
    Kombualge
  4. Rei­s­por­ridge mit Chi­lif­locken, Bir­ne, Knob­lauch, Ing­wer, Soja­sauce und 2 TL Salz in einer Küchen­ma­schi­ne fein pürieren.
    Veganes Kimchi
  5. Ret­tich in Stif­te, Früh­lings­zwie­bel in Rin­ge schneiden.
  6. Chi­na­kohl, Würz­pas­te und Gemü­se ver­men­gen, in sau­be­re Glä­ser oder ande­re Behäl­ter fül­len und das Gemü­se dabei gut nach unten drü­cken. Dar­auf ach­ten, dass das Gemü­se mit der aus dem Gemü­se aus­tre­ten­den Flüs­sig­keit bedeckt ist. Ist die Mischung zu „tro­cken“, mit ein paar EL Salz­was­ser auf­fül­len. Wir ver­wen­den ger­ne gro­ße Mason Jars mit wei­ter Öffnung.
    Veganes Kimchi
  7. Für einen mil­de­ren Geschmack 2 Tage leicht abge­deckt (z. B. mit einem klei­nen Tel­ler) bei Zim­mer­tem­pe­ra­tur fer­men­tie­ren las­sen. Bei Bedarf das Gemü­se noch­mal in die Flüs­sig­keit drü­cken. Anschlie­ßend ver­schlos­sen in den Kühl­schrank stel­len. Hier wird die Fer­men­ta­ti­on ver­lang­samt und der Kim­chi hält sich locker 2–3 Mona­te und län­ger. In den ers­ten Tagen das Glas hin und wie­der öff­nen, um die wei­ter­hin ent­ste­hen­den Fer­men­ta­ti­ons­ga­se ent­wei­chen zu lassen.

  8. Wer mag und sei­nen Kim­chi ger­ne kräf­ti­ger hät­te, kann die Glä­ser auch län­ger bei Zim­mer­tem­pe­ra­tur fer­men­tie­ren lassen.
Veganes Kimchi

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.

182 Kommentare

  1. Hal­lo!
    Ich habe schon des öfte­ren Kim­chi sel­ber gemacht. Ich habe noch eine gene­rel­le Fra­ge: Kann ich das Kim­chi im Nach­hin­ein noch ver­dün­nen? Und wenn ja: Ein­fach mit Wasser? 

    Lie­be Grüße
    Sarah

    Antworten
    1. Hey Sarah,

      meinst du mit „ver­dün­nen“, dass du den Sud ger­ne weni­ger scharf hät­test? Dann wür­de ich mit etwa 2%-iger Salz­la­ke auf­fül­len (also 20g Salz je Liter Was­ser). Ist der Sud zu sal­zig gewor­den, kannst du mit rei­nem Was­ser auf­gie­ßen, aller­dings sicher­heits­hal­ber nach und nach und zurück­hal­tend (und beim Pro­bie­ren natür­lich sau­ber arbeiten).

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. 2% von 1000 (ml) sind 20g Salz …

      2. Who­ops, die 0 vergessen.

  2. Ich kann­te Kim­chi bis­her nur vom Hören­sa­gen. Es hat mich dann aber doch mal inter­es­siert, weil ihr auch geschrie­ben habt dass es bei Euch ziem­lich oben auf der Hit­lis­te steht und so ich hat­te mir erst­mal ein Glas beim Asia Super­markt hier gekauft.
    Es war Lie­be auf den ers­ten Biss, ich muss­te mir sofort alle Zuta­ten holen. Boahhh ist das lecker.
    1000 Dank für das Rezept und Inspiration.
    Heu­te auch das Kim­chi Cheese Sand­wich aus­pro­biert, auch genial.

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    1. Sehr cool! Dan­ke dir für das Feedback. 🙂

      Antworten
  3. Hel­loo!
    Woll­te mal nach­fra­gen, was man als Alter­na­ti­ve fürs Reis­mehl benut­zen kann?
    Lie­be Grüße!!

    Antworten
    1. In die­sem Rezept eigent­lich gar nichts. Hal­te dich in dem Fall eher an das Rezept für unser schnel­les Kim­chi, das kannst du auch fer­men­tie­ren lassen.

      Antworten
  4. Erst­mal vie­len Dank für das Rezept (und für alle ande­ren natür­lich auch). Ich bin regel­mä­ßig auf Eurer Sei­te unter­wegs und hab mich durch das meis­te durch­ge­fut­tert. Ab und zu hab ich den tota­len Kim­chi-Hun­ger und des­halb will ich mich nun auch mal ans Sel­ber machen wagen. Mein Pro­blem: Ich fin­de beim bes­ten Wil­len kei­nen Dai­kon-Ret­tich! Geht Meer­ret­tich auch oder ist das was total ande­res? Ich hät­te noch so nen ein­ge­leg­ten Ret­tich im Kühl­schrank, den man für Sushi nimmt, ist der bes­ser? Help.

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    1. Hi Domi­ni­ca,

      also schlich­ten Ret­tich gibts bei uns gera­de über­all, ob im stink­nor­ma­len Super­markt oder auf dem Wochen­markt. Der muss doch auch bei dir zu fin­den sein? 😉 Nein, mit Meer­ret­tich hat der nor­ma­le Ret­tich nichts zu tun und der ein­ge­leg­te Ret­tich ist dafür auch nicht geeig­net. Probier’s noch mal! Zur Not gin­gen am ehes­ten noch Radies­chen, aber die sind für Kim­chi auch eher unprak­tisch. Viel Glück bei der Rettich-Jagd!

      Liebst,
      Nadine

      Antworten
  5. Hal­lo Jörg,
    Ich hat­te mei­nen Kim­chi nun 5 Tage im Kel­ler ste­hen. Lei­der hat sich oben­drauf ein Flaum (Schim­mel) gebil­det und die obers­te Schicht ist sehr dun­kel. Dar­un­ter sieht der Kim­chi aber super aus und riecht auch nicht schlecht. Lie­ber weg damit oder kann man die obers­te Schicht und den Schim­mel ein­fach entfernen?
    Danke &
    Gruß Alina

    Antworten
    1. Hey Ali­na,

      ich bit­te um Ver­ständ­nis, aber ich kann da echt kei­ne Fern­dia­gno­se stel­len und dir des­halb auch kein Go! geben, wel­ches über die Infos, die bereits im Text ste­hen hinausgeht. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  6. Hi, ich lie­be Kim­chi und auch Kim­chi Sup­pen. Das selbst gemach­te schmeckt stark wie Koh­len­säu­re. Ist das gewollt und in dem „Indus­tri­el­len“ Ein­fach nicht vor­han­den oder mache ich da was falsch? 

    Lg

    Antworten
    1. Also „briz­ze­lig“ soll das Kim­chi schon sein, dass es dann nach Koh­len­säu­re schmeckt, wür­de ich nicht sagen. Je nach­dem, wel­ches „indus­tri­ell“ her­ge­stell­te du kaufst, wur­de es mög­li­cher­wei­se pas­teu­ri­siert, dann briz­zelt natür­lich auch nix mehr. 😉

      Antworten
  7. Mega, herz­li­chen Dank für ein wei­te­res, tol­les, sehr ein­fa­ches Rezept! Da ich nicht so ger­ne scharf esse, habe ich die Men­ge Gochuga­ru durch etwas fri­sche Chi­li und (sehr unor­tho­dox) einen gro­ßen Löf­fel Haris­sa ersetzt (und hof­fe, dass das nie ein Korea­ner lesen wird). Schmeckt aber super z.B. ein­fach zu Sauer­teig­brot (natür­lich nach Eurem Rezept) oder so als Zwi­schen­mahl­zeit. Wer­de mit wei­te­ren Gemü­se­sor­ten expe­ri­men­tie­ren (und mir dann wahr­schein­lich end­gül­tig einen neu­en Namen für das Erzeug­nis aus­den­ken müssen).

    Antworten
    1. Also ich weiß ja nicht, wel­ches Haris­sa du so zu Hau­se hast, aller­dings möch­te ich fast wet­ten, dass dei­ne Mischung aus fri­scher Chi­li und Haris­sa schär­fer sein könn­te, als die ver­gleichs­wei­se mil­den Gochuga­ru-Flo­cken, von denen du ja auch etwas weni­ger neh­men könntest.

      Aber jetzt mal abge­se­hen davon klingt ein Haris­sa-Kim­chi zwar wild, aber sehr inter­es­sant. Außer­dem bedeu­tet Kim­chi nicht gleich Schär­fe. Es gibt ver­schie­dens­te, auch völ­lig mil­de Kim­chi-Vari­an­ten aus ver­schie­de­nem Gemü­se, bei­spiels­wei­se auch mit in Wür­feln geschnit­te­nem Ret­tich, du musst dir also kei­nen neu­en Namen ein­fal­len lassen. 🙂

      Antworten
  8. Ich habe ges­tern die zwei­te Fuh­re Kim­chi pro­du­ziert, dies­mal gleich 5 Liter davon, weil es sooo lecker ist! Aller­dings habe ich eine Fra­ge: wie lan­ge kann das Kim­chi maxi­mal bei Raum­tem­pe­ra­tur ste­hen blei­ben? Es sieht so aus, als wäre das ver­blei­ben­de Glas vom letz­ten Mal schlecht gewor­den. Es riecht wie schlecht gewor­de­nes Gemü­se, nicht säu­er­lich-ver­go­ren. Aller­dings stand das Glas auch etwa sechs Wochen unge­kühlt her­um, weil ich total ver­ges­sen habe, es in den Kühl­schrank zu stel­len. Mei­ne neu­en Glä­ser pas­sen nicht in den Kühl­schrank, spricht etwas gegen Umfül­len? Ich habe Sor­ge, dass wie­der was schlecht wird.

    Und wie steht es mit Vor­rats­pro­duk­ti­on für den Som­mer oder fer­men­tie­ren bei hohen Tem­pe­ra­tu­ren? Gibt es da Gam­mel-Gefahr? Ich will näm­lich nie wie­der ohne Kim­chi sein…so so so lecker!!!

    Antworten
    1. Es kommt ein biss­chen auf dei­nen Kim­chi-Geschmack an. Wir ste­hen auf einen recht sau­ren, stark fer­men­tier­ten Geschmack und las­sen die Glä­ser des­halb 2–3 Tage bei Raum­tem­pe­ra­tur und dann bis zu 14 Tage (eben je nach Jah­res­zeit, ver­steht sich) im Flur, also bei etwas gerin­ge­rer Tem­pe­ra­tur ste­hen. Danach soll­test du die Con­tai­ner küh­ler stel­len, um sie lang­fris­tig zu lagern.

      Tra­di­tio­nell wur­de Kim­chi im Herbst zube­rei­tet und dann in Ton­ge­fä­ßen „ein­ge­bud­delt“, so wur­de über den Win­ter die Fer­men­ta­ti­on ver­lang­samt, wie wir es jetzt eben im Kühl­schrank machen wür­den. Ähn­li­che Tem­pe­ra­tu­ren sind also das Ziel. Viel­leicht hast du einen Kel­ler­raum, in dem es küh­ler ist? Ansons­ten wür­de ich lie­ber umfüllen.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  9. Sooooooo gut!! Kann locker mit dem Kim­chi bei unse­rem Lieb­lings­ko­rea­ner mithalten.
    Wir lie­ben es. Dan­ke für das wun­der­ba­re Rezept.
    Nach 2 Tagen bei Raum­tem­pe­ra­tur war es schon gut, nach 3 für uns perfekt.
    Ab jetzt muss immer ein Glas im Kühl­schrank stehen.

    Antworten
  10. Hal­lo Ihr,
    ich habe vor 3 Tagen Kim­chi nach Eurem Rezept ange­setzt und freue mich schon sehr auf’s Pro­bie­ren heu­te oder mor­gen. Aller­dings kann ich im Glas kein Blub­bern oder sons­ti­ge Akti­vi­tät fest­stel­len. Trotz­dem alles gut?
    Dan­ke & Kim­chi-Gruß, Leonie

    Antworten
    1. Hey Leo­nie,

      du, je nach Tem­pe­ra­tur kann es auch mal etwas dau­ern, bis sich da Akti­vi­tät zeigt. Ohne dein Kim­chi gese­hen zu haben, kann ich natür­lich kei­ne Gewähr geben, aber solan­ge du dar­auf ach­test, dass zumin­dest in der ers­ten Zeit immer Kim­chi-Sud auf dem eigent­li­chen Kohl zu sehen ist, beob­ach­te ein­fach erst­mal. Die­se drei Tage sind ja nur eine Richt­li­nie, wir haben das letz­te ange­setz­te Kim­chi mitt­ler­wei­le seit drei Wochen bei Raum­tem­pe­ra­tur stehen. 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
    2. Okay, ich war zu neu­gie­rig und habe ein­fach nach Tag 4 pro­biert – suuu­per­gut! Dan­ke für das Rezept. Nur etwas sal­zig war es, aber da habe ich wohl den Kohl nach dem Ent­wäs­sern nicht gut genug gespült. Als nächs­tes mache ich Kim­chi aus Pak Choi 😀
      P.S.: Da ich gera­de kein Reis­mehl bekom­men konn­te, hab ich ein­fach Spei­se­stär­ke genom­men. Scheint auch pro­blem­los zu gehen.

      Antworten
      1. Super, das freut mich. Dann viel Erfolg beim Pak-Choi-Kimchi! 🙌🏻

  11. Hal­lo Jörg,

    ich lie­be Kim­chi aber lei­der ver­tra­ge ich Schär­fe all­ge­mein vom Magen her sehr schlecht. Könn­te ich die Chi­lif­locken auch weg las­sen oder zumin­dest auf ein Mini­mum redu­zie­ren? Oder fer­men­tiert der Kohl dann nicht? Danke 🙂

    Antworten
    1. Hey Jen­ny,

      grund­sätz­lich gibt es vie­le korea­ni­sche Kim­chi-Vari­an­ten, die ganz ohne Chi­li aus­kom­men. Lass sie also ein­fach weg. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  12. Hal­lo, ich fra­ge mich ernst­haft, woher ihr wisst, wie das Kim­chi nach Wochen schmeckt…meines schafft es sel­ten über 1 Woche hin­aus! Dan­ke für das Rezept. Bin abso­lut angefixt 😉

    Antworten
    1. Der Trick lau­tet: Viel Kim­chi auf Vor­rat machen. Glaub‘ mir, das Zeug wird mit dem Alter immer besser. 😉

      Antworten
  13. Hal­lo Jörg,
    erst­mal viiiie­len dank für die­ses phe­no­me­nal lecke­re Rezept!
    Habe es letz­ten Win­ter mit einem guten Freund gemacht und es hat uns super gesund über den aus­ge­hen­den Win­ter (Februar/März) gebracht. Die­ses Jahr wol­len wir einen 8 Liter Ton­topf anset­zen (den brau­chen wir bis März sicher­lich zwei­mal;-). Jetzt mei­ne Fra­ge: Kann ich da etwa die 8fache Men­ge vom Rezept rechnen?
    Wäre dir super dank­bar, wenn du mir einen Anhalts­punkt geben könn­test, in wie­vie­le Glä­ser mit wel­chem Volu­men ihr das abfüllt 🙏
    Herz­li­chen Dank im vor­aus und einen schö­nen Rest­sonn­tag, Claudia
    Wenn ich das rich­tig raus gele­sen habe, ergibt das Rezept ca. 1 Liter…

    Antworten
    1. Hey Clau­dia,

      yeah, die Maxi­mum-Her­stel­lung klingt super. So einen 8‑Li­ter-Topf bräuch­ten wir viel­leicht auch. 🤔😅

      Genau, du ver­viel­fachst die Men­gen ein­fach, das soll­te dann ganz gut hin­kom­men. Ver­mut­lich bil­det sich bei der Men­ge sogar mehr Kimchi-„Juice“, den könnt ihr ein­fach auf die schluss­end­li­chen Glä­ser verteilen.

      Zu dei­ner Fra­ge: Wir ver­wen­den, wel­che Glä­ser gera­de in Reich­wei­te sind, also macht euch da kei­nen Stress. Grö­ße­re Glä­ser sind natür­lich prak­ti­scher zu befüllen. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Gesagt, getan, seit einer Woche steht der Topf nun bei ca 6–8 Grad im Gar­ten­schup­pen. Ist es „nor­mal“, dass es bizze­lig schmeckt?
        Hat­te vor drei Tagen rein­ge­schaut und es war wun­der­bar viel „kla­re Brü­he“ auf dem Kohl, jetzt (nach wei­te­ren 2Tagen) Kohl oben tro­cken und alles luf­tig ;-( also sieht nach ver­mehr­ter Gärung aus … bedenklich?
        Lie­be Grü­ße aus dem Kimchi-Labor

      2. „Bizze­lig“ ist super, die Milch­säu­re­bak­te­ri­en tun ihren Job!

        Wenn der Kohl oben tro­cken ist, ein­fach vor­sich­tig run­ter­drü­cken, wie beschrie­ben. Es sam­meln sich Gase im Kohl und las­sen ihn nach oben stei­gen. Dabei fällt dann natür­lich auch der Lake-Spie­gel ab. 😉

  14. Hal­lo, auf der Suche nach Kim­chi ohne Fisch­sauce, die ich abso­lut eklig fin­de, bin ich auf dein Rezept gestos­sen. Ich bin ja ein abso­lu­ter Fan von Gur­ken-Kim­chi. Hast du das schon pro­biert? Ich mache immer 2 Glä­ser, damit wenigs­tens 1 die Chan­ce hat zu fer­men­tie­ren. Vegan lebe ich nicht, esse aber nur 1–2 die Woche Fleisch/Fisch, ansons­ten vege­ta­risch. Bewusst vegan habe ich noch nie gekocht, eher zufäl­lig vegan. Aber dei­ne Sei­te ist so toll, dass ich sicher jetzt öfter und ganz bewusst vegan kochen wer­de. LG Luzia

    Antworten
    1. Hey Luzia,

      klas­se, das Feed­back freut mich bzw. uns natür­lich sehr. Gur­ken-Kim­chi haben wir schon pro­biert, lei­der hat’s noch nicht aufs Blog geschafft. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  15. Hab kürz­lich das ers­te Mal euer kim­chi gemacht und bin begeis­tert! Ich hab schon mal eine „euro­päi­sier­te“ Ver­si­on pro­biert, für die man nicht die­se exo­ti­schen Chi­lif­locken braucht und das auch sonst irgend­wie anders war, und das war gar nix für mich. Aber von die­sem hier kann ich nicht genug bekom­men. Danke

    Aller­dings hab ich beim Fer­men­tie­ren gedacht: Ja, ist ja alles mit Flüs­sig­keit bedeckt, ich muss nicht run­ter­drü­cken – und dann sind im Glas Gas­bla­sen ent­stan­den, die nicht „ent­lüf­tet“ wur­den, und dadurch ist das Glas ordent­lich über­ge­lau­fen 😉 – also run­ter­drü­cken lohnt sich auch bei genug Flüssigkeit.

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  16. Ich war so auf­ge­regt, Kim­chi aus­zu­pro­bie­ren, dass ich das mit dem jod­hal­ti­gen Salz über­le­sen habe. Jetzt ste­he ich hier nach Tag 2 und weder sieht man vie­le Bläs­chen noch halt es plopp gemacht oder gerülpst, wenn ich das Glas geöff­net habe. Habe das Expe­ri­ment jetzt erst­mal in den Kühl­schrank gepackt. st der Inhalt noch ess­bar oder muss ich jetzt alles wegkippen?
    Ver­such 2 (mit Stein­salz!) ist schon geplant..

    Antworten
    1. Du musst nichts weg­kip­pen, du kannst den Kim­chi auch so in der „fri­schen“ Form essen. 🙂

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      1. hat tat­säch­lich auch unfer­men­tiert geschmeckt. Der zwei­te Ver­such ist sehr gut gewor­den! 🙂 Der drit­te wird dann bestimmt perfekt. 🙂
        Ich habe aller­dings noch­mal eine Fra­ge: Kann ich nach der Fer­men­ta­ti­on außer­halb des Kühl­schranks den Kim­chi umfül­len? Mein Bügel­glas, das ich beim nächs­ten Mal benut­zen woll­te, passt nicht in mei­nen Kühlschrank. 😀
        Dan­ke schön 🙂

      2. Du kannst den Kim­chi auf jeden Fall umfül­len. Oder wei­ter fer­men­tie­ren lassen. 🙂

    2. Inter­es­sant. Hab das Kim­chi nach die­sem Rezept nun schon mehr­mals in rau­en Men­gen zube­rei­tet (es blub­bern grad fast 10 Liter im Küchen­schrank vor sich hin ;)) und erst die­ses mal zufäl­lig den Hin­weis mit dem unjo­dier­ten Salz gele­sen. Hab bis auf ein­mal immer jodier­tes Meer­salz ver­wen­det und es hat jedes Mal gleich geblub­bert und fermentiert. 

      Bei mei­ner Inter­net­re­cher­che hab ich dann die­se Stu­die gefun­den zum The­ma Fer­men­tie­ren und Salz: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0740002018300121?via%3Dihub. Hier fand man kei­nen wesent­li­chen Unter­schied in der Bak­te­ri­en­an­zahl bei Ver­wen­dung von jodier­tem bzw unjo­dier­tem Salz.

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      1. Hi und erst­mal ein dickes Wow! zu dei­nen 10 l Kimchi! 😱

        Der Titel der Stu­die klingt inter­es­sant und ich wer­de mir den Text sicher­lich auch im Detail anschau­en, momen­tan konn­te ich ihn aber nur überfliegen. 

        Die Sache ist die: Jod ist defi­ni­tiv anti­bak­te­ri­ell und da wir Milch­säu­re­bak­te­ri­en züch­ten möch­ten, passt das natür­lich erst­mal nicht zusam­men. Aller­dings kommt es natür­lich auch hier auf die Dosis an, eine mini­ma­le Men­ge Jod hat gegen­über einer gro­ßen Men­ge Bak­te­ri­en natür­lich auch kei­ne Chan­ce mehr. 

        In der Stu­die wird, sofern ich das rich­tig ver­stan­den habe, von 1 % Jod­s­alz aus­ge­gan­gen. Das ist ver­gleichs­wei­se wenig. In unse­rem Kim­chi haben wir defi­ni­tiv eine höhe­re Salz­kon­zen­tra­ti­on (genau sagen kann ich dir das nicht, da ja ein gewis­ser Teil in Schritt 2 weg­ge­schüt­tet wird). Auch in ande­ren Fer­men­ten haben wir einen höhe­ren Salz­ge­halt – im Regel­fall fer­men­tie­ren wir nahe­zu alles mit 2,5 % Salz, also mit der zwei­ein­halb­fa­chen Menge.

        Es ist sehr wahr­schein­lich, dass du auch mit die­sem Ver­hält­nis Jod­s­alz ver­wen­den kannst und dein Kim­chi jedes Mal super wird – den­noch ist es ja nur logisch, die Fer­men­ta­ti­on even­tu­ell brem­sen­den Stof­fe von vorn­her­ein auszuschließen. 😉

        Lie­be Grüße
        Jörg

  17. Na da habt ihr euch ja mal wie­der selbst über­trof­fen. Soooo lecker. Es ist nun schon 15 Jah­re her, da hab ich das ers­te mal kim­chi geges­sen. Seit­dem nicht mehr. Aber irgend­wie hab ich plötz­lich so einen Appe­tit dar­auf gehabt und euer Rezept ein­fach aus­pro­biert.( kennt ihr das? Man hat auf ein­mal tie­risch Bock auf irgend­was zu essen, was man vor ewi­gen Zei­ten oder gar noch nie geges­sen hat?) heu­te am drit­ten Tag dann end­lich pro­biert und es ist himm­lisch! Vie­len Dank für euer tol­les Rezept. Hab auch direkt ein Glas für mei­ne Che­fin gemacht, deren Mut­ter in Korea auf­ge­wach­sen ist und direkt gesagt bekom­men, dass es wie zu Hau­se schmeckt. Dan­ke dan­ke danke!

    Antworten
    1. Hi Johan­na,

      oh wow, vie­len lie­ben Dank für das mega Feed­back! Freut uns sehr, dass dir bzw. euch unser Kim­chi so gut schmeckt.

      Lie­be Grü­ße – auch an die Chefin
      Jörg

      Antworten
  18. Hal­lo lie­ber Jörg, ich bin die tota­le Kim­chi-Novi­zin, habe aber allein vom Lesen Eures Rezep­tes den tota­len Jea­per auf Kim­chi bekom­men. Nach­dem ich mir in den letz­ten Wochen alle Zuta­ten und auch Mason Jar zusam­men­ge­kauft und Dank Inter­net, Asia-Shop und 3 Wochen Suchen nach CHINAKOHL (Man soll es nicht glau­ben!!! Ich war dafür in x‑Geschäften, Coro­na schafft selbst den armen Chi­na­kohl) nun end­lich alle Zuta­ten bei­sam­men habe, habe ich heu­te los­ge­legt. Das Ergeb­nis sieht gut aus. Nun ein paar Anfän­ger­fra­gen. Ist das unter Nr. 6 erwähn­te Salz­was­ser das Abgieß­was­ser? Und wenn ich das auf die zu „tro­cke­ne“ Glas­fül­lung gebe, schöp­fe ich das in den kom­men­den Tagen dann wie­der ab, wenn das Kim­chi schön vor sich hin­fer­men­tiert? Und war­um kann ich die Glä­ser nicht ein­fach nur leicht anschrau­ben (nicht zuschrau­ben) und dadurch den klei­nen Tel­ler erset­zen, bis ich sie nach 2 Tagen ver­schlos­sen in den Kühl­schrank umzie­he? Ich habe mir näm­lich nicht noch extra Fer­men­tie­rungs­auf­sät­ze von Mason Jar besorgt. So dürf­ten das Fer­men­tie­rungs­gas doch auch ent­wei­chen, oder? Ich habe kei­ne Erfah­rung mit die­sen Glä­sern und will auf Num­mer sicher gehen. Jetzt liegt da ein Tel­ler­chen drauf, aber wenn man Abwasch spa­ren könn­te (:-).… LG aus Koblenz, Stefanie

    Antworten
    1. Hey Ste­fa­nie,

      die Chi­na­kohl­sai­son ist lei­der vor­bei, da kann es dann auch schon­mal schwie­ri­ger wer­den, ordent­li­che Köp­fe zu finden. 🙂

      Nein, die even­tu­ell zusätz­lich zuge­ge­be­ne Lake schüt­test du nicht ab. Und der Tel­ler ist ja nur ein Vor­schlag, du kannst auch ander­wei­tig abde­cken. Und die zwei Tage sind auch nur ein Richt­wert. Wir lie­ben unse­ren Kim­chi sehr „streng“ und las­sen den auch ger­ne mal 2 Wochen außen stehen. 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  19. Hi Jörg!
    Ich habe jetzt zum ers­ten Mal Kim­chi gemacht. Lei­der hab ich eini­ge der Zuta­ten nicht fin­den kön­nen und er ist ein biss­chen impro­vi­siert. Ist aber gar nicht mal ver­kehrt gewor­den. Der nächs­te wird aber bes­ser! Sag mal, kann man das Kom­bu auch durch eine No Fish Sau­ce (à la Fish Sau­ce) erset­zen? Wenn ja, wie wür­de ich das machen? Also wie­viel wür­de ich davon neh­men? Und müss­te ich zusätz­lich Flüs­sig­keit ergän­zen? Hast du da Erfahrung?
    Vie­le Grüße!

    Antworten
    1. Hi Tama­ra,

      Fisch­sauce ist kein Ersatz für die Kom­bu­al­ge. Klas­sisch kommt Fisch­sauce zusätz­lich mit ins Kim­chi, wir haben die­se durch Soja­sauce ersetzt. Wenn du kei­ne Kom­bu fin­dest (gibt’s auch online), wür­de ich mich an unser Rezept fürs schnel­le Kim­chi hal­ten und die­ses fermentieren. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  20. Ich bin ein abso­lu­ter Fan die­ses KIMCHI Rezeptes!
    Komm mit der Pro­duk­ti­on gar nicht hinterher…
    Mach es mit Spitz­kohl, die 2. Char­ge mit Chinakohl!
    Ich mag die Spitz­kohl-Vari­an­te lie­ber, mein Mann den Chi­na­kohl! Ich lass die Glä­ser mitt­ler­wei­le 5–6 Tage bei Zim­mer­tem­pe­ra­tur fer­men­tie­ren! Das fer­ti­ge KIMCHI ist dann so rrrrrrich­tig „scharf“!
    Lie­be Grü­ße, Doris

    Antworten
    1. Sehr cool, Spitz­kohl-Kim­chi ist auch mega! Du kannst den Kim­chi auch ger­ne noch län­ger bei etwas küh­le­rer Zim­mer­tem­pe­ra­tur ste­hen las­sen, dann wird er so schön fun­ky. 😉

      Antworten
      1. Hal­lo Jörg und Doris!
        Eine Fra­ge zu dem Spitz­kohl-Kim­chi: Habt ihr bei der Vear­bei­tung mit dem Spitz­kohl irgend­wel­che Arbeitschrit­te ver­än­dert? (z.B. den Kohl anders geschnitten?)
        Dan­ke für die Hilfe! 😉

      2. Hi Julia,

        Spitz­kohl ist ja im Regel­fall recht zart, wes­we­gen wir ihn eigent­lich nahe­zu genau­so „behan­deln“, wie Chi­na­kohl. Falls die Blat­t­rip­pen etwas fest sind, kannst du sie ent­fer­nen oder klei­ner schnei­den. Ansons­ten nach Anleitung. 😉

        Lie­be Grüße
        Jörg

  21. Hal­lo Jörg,
    ist das Gochuga­ru aus spe­zi­el­len Chil­li­scho­ten gemacht oder kön­nen es auch ande­re Pro­duk­te sein, die eben­falls aus 100% Chil­li bestehen? Was ist mit Chil­li­pul­ver? Fin­de lei­der bei uns im Asia­su­per­markt kein Gochuga­ru und wür­de ger­ne das Rezept machen ohne gleich so ne gro­ße Packung im Netz zu bestell­ten. Hast du ne Idee?
    Dan­ke schon mal
    und Gruß
    Leander

    Antworten
    1. Hi Lean­der,

      nein, Gochuga­ru wür­de ich auf kei­nen Fall erset­zen. Die Flo­cken haben einen spe­zi­el­len Geschmack und sind (i. d. R.) um eini­ges mil­der. Die gro­ße Packung hält ohne Pro­ble­me kühl gela­gert über eini­ge Zeit, wenn du Kim­chi erst­mal pro­bie­ren möch­test, kann ich dir auch die Fer­ment­box von Kraut Klub emp­feh­len (für die wir auch die Bil­der geschos­sen haben 😉). 

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Ganz neben­bei bemerkt ist das Zeug wirk­lich sehr lecker und lässt sich auch- selbst wenn Du mög­li­cher­wei­se (sehr unwahr­schein­lich) das Kim­chi nie wie­der anset­zen möch­test- zum ander­wei­ti­gen Kochen nut­zen. Gutes Gelin­gen und lie­ber Gruß von einer Kimchinatikerin…

      2. Ich habe kei­ne so gro­ßen Gefä­ße zuhau­se und möch­te (nocht nicht) in der Fer­ment­box inves­tie­ren, kann man das Erge­benis zum fer­men­tie­ren auch auf vie­le klei­ne Schraub­glä­ser ver­tei­len (von Mar­me­la­den oder Suppen)
        Dan­ke im Voraus!

      3. Klar, da spricht wenig dage­gen. Ver­su­che ein­fach, größt­mög­li­che Glä­ser zu verwenden. 🙂

      4. Über­le­ge mir aktu­ell die Fer­ment­box zu kau­fen. Da sind aber nur 30 Gramm Gochuga­ru bei, reicht das trotz­dem für das oben ste­hen­de­ne Rezept.

        Dan­ke im Voraus!

      5. Hey Lean­der, der Fer­ment­box (du meinst sicher die von Kraut Klub, rich­tig?) liegt ein ande­res, simp­le­res Rezept bei. Und das ist auch für eine gerin­ge­re Men­ge aus­ge­legt. Das funk­tio­niert vor allem für den Ein­stieg aber auch super, schmeckt sehr gut und die Zuta­ten­men­gen sind auch 1A. 👌

    2. Heyo, eine klei­ne Nach­fra­ge noch.
      Kann auch der bekann­te Ret­tich ver­wen­det wer­den, oder soll­te es Dai­kon sein? Weiß nälich nicht genau, ob ich an den ran komme 🙂
      Gruß
      Leander

      Antworten
      1. Du kannst auch den bekann­ten deut­schen Ret­tich neh­men. Tat­säch­lich sind sich die Sor­ten extrem ähn­lich, Dai­kon ist ein Win­ter­ret­tich, der „bekann­te“, den du hier bekommst, meist ein Som­mer­ret­tich. Außer­halb der Sai­son kann es gut sein, dass du auch im stink­nor­ma­len Super­markt Dai­kon schlicht als Ret­tich ange­bo­ten bekommst – erkenn­bar ist das dann meist dar­an, dass der Win­ter­ret­tich mil­der ist. 

        Ande­re Alter­na­ti­ven wären noch Mai­rüb­chen oder Tel­tower Rübchen.

      2. Hey Lean­der! Wie ist jetzt Dein Gochuga­ru Bestand? Es wür­de sicher noch dau­ern aber ich könn­te Dir etwas von mei­nem Rie­sen­pa­ket Gochuga­ru schi­cken. Ich hab das im Gefrier­fach da hält es ewig. Also bei Bedarf, ant­wor­te hier! 🙂

  22. Hal­lo ihr Zwei, ich will mich auch mal ans Fer­men­tie­ren wagen, wel­che Glas­grö­ße benö­ti­ge ich für die oben angegebenen
    Zuta­ten und kann ich anstel­le von Soja­sauce auch Miso­pa­ste nehmen??
    Dan­ke euch schon im voraus!!

    Antworten
    1. Hi Bar­ba­ra,

      nimm am bes­ten recht gro­ße Glä­ser, lie­ber hast du oben etwas mehr Platz, als zu wenig. Die ange­ge­be­ne Men­ge füllt in etwa zwei 1‑Li­ter-Glä­ser.

      Bzgl. der Miso­pa­ste: Probier’s aus, du wirst aller­dings ver­mut­lich Flüs­sig­keit zuge­ben müssen.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  23. Hal­lo!
    Ich will es jetzt auch wis­sen 🙂 Aus dem Rezept wer­de ich aber nicht ganz schlau… Woher kommt das Rei­s­por­ridge? Ich fin­de kei­ne Info dazu und dann soll es ver­wen­det wer­den… Viel­leicht stel­le ich mich auch nur dumm an. Bit­te um Hilfe!

    Antworten
    1. Hey!

      In Schritt 3 wird eine Pas­te mit Reis­mehl zube­rei­tet. Jetzt darfst du 3 x raten, was mit „Rei­s­por­ridge“ gemeint ist. 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  24. Huhu!! Habe noch Nori übrig. Kann man den im Not­fall statt des Kom­bus nehmen?
    Außer­dem brau­che ich eine Alter­na­ti­ve zum Reis­mehl. Ich habe keins da und für 1 EL will ich mir kei­ne gan­ze Packung kau­fen. Wäre doch scha­de drum.

    Antworten
    1. Hi Lisa,

      nein, Nori ist kein Ersatz für Kom­bu. Und für Reis­mehl fin­dest du bei uns noch jede Men­ge Verwendungszwecke. 😉

      Willst du bei­des nicht anschaf­fen, wür­de ich dir raten, unser Rezept für schnel­les Kim­chi zu ver­wen­den – auch das kannst du fer­men­tie­ren lassen.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Guten Mor­gen,
        wäh­rend mein KIMCHI, dass ich am Frei­tag nach Eurem Rezept zube­rei­tet hab‘, vor sich hinGAM­MELT, ist das SCHNELLE GURKENKIMCHI (4fache Men­ge) schon leer!!!
        Auch am Frei­tag gemacht!
        Wir sind zu Dritt im Haushalt.…🙈😝
        Die Rezep­te sind DER Ham­mer und gelin­gen suuuuper!
        Ich wer­de 1 Glas KIMCHI noch 2 Tage drau­ßen las­sen, das ande­re noch länger…
        Wir lieben‘s INTENSIV – ganz wie im NOMA und KOKS!
        Gute Woche und lie­be Grü­ße aus Ravensburg,
        Doris Dengg

      2. Es geht halt nichts über rich­tig ollen Kimchi! 🙌🙂

    2. Falls es bei Dir einen Unver­packt Laden gibt haben die viel­leicht Reis­mehl oder Reis und eine Müh­le. Da kannst Du dann ganz gerin­ge Men­gen kau­fen und nicht gleich ne gan­ze Tüte..

      Antworten
  25. Super Rezept Jörg!! Noch zwei Tage fer­men­tie­ren und los gehts :). Kur­ze Fra­ge was ist dei­ner Mei­nung nach ein guter Zeit­raum für die Fer­men­tie­rung? 3–5 Tage bzw. wie lan­ge soll­te es maxi­mal bei Zim­mer­tem­pe­ra­tur fermentieren?

    Antworten
    1. Hi Gui­do,

      das ist echt Geschmacks­sa­che. Für uns kann Kim­chi nicht „alt“ genug schme­cken, ande­re bevor­zu­gen einen etwas „fri­sche­ren“ Geschmack. Pro­bier‘ ein­fach alle paar Tage mal und wenn du dir denkst „das reicht jetzt“, stellst du das Glas ein­fach in den Kühlschrank. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  26. Hi!
    Ich habe eine Fra­ge zum Kom­bu: das ist ja sehr jod­hal­tig und man soll­te bei der Dosie­rung gut auf­pas­sen (max 0,6mg pro Tag). Wenn hier 10x 20cm Kom­bu ver­wen­det wer­den, wie sieht es dann mit dem Jod­ge­halt im Kim­chi aus? Laut Kom­bu Beschrei­bung reicht ein Stück Kom­bu für einen Liter Brü­he aus, für das Kim­chi wür­de ich ja 10x so viel Kom­bu verwenden.
    Dan­ke und lg

    Antworten
    1. Hi Tama­ra!

      Getrock­ne­te Kom­bu-Algen ent­hal­ten (je nach Pro­dukt) zwi­schen 100 mg und bis zu 500 mg Jod pro 100 g. Ein 20 x 10 cm gro­ßes Stück dürf­te ca. 35 g wie­gen, die gesam­te Alge, die du fürs Kim­chi ver­wen­dest, ent­hält also im Schnitt ca. 100 mg. Du ent­fernst aber ers­tens die Alge selbst wie­der und bei der Zube­rei­tung des „Dres­sings“ ent­ziehst du ja nicht das gesam­te Jod, zwei­tens teilt sich die übrig blei­ben­de Men­ge auf etwa 1 kg Kim­chi auf – und das wirst du ver­mut­lich nicht auf ein­mal essen. 😉

      Dabei kommt es übri­gens nicht dar­auf an, dass ein Stück Kom­bu für 1 l Brü­he aus­reicht. Dabei geht es ja um den Geschmack. 

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  27. Oh mei­ne Güte. Ich Dum­mi habe es auf eige­ne Faust ver­sucht und das Korea­ni­sche Chil­li mit nor­ma­lem Chil­li­pul­ver 1:1 ersetzt. Jetzt ist es sooo lecker aber auch sooooo scharf:))) ein Glück dass ich Chil­li wirk­lich gut abkann. Denkt ihr wenn ich das Kim­chi für 1–2 Mona­te irgend­wo ver­ges­se, wird die Schär­fe ein wenig „abge­baut“? Ansons­ten wer­de ich mich wohl ein­fach „durch­beis­sen“. Dan­ke für das gross­ar­ti­ge Rezept.

    Antworten
    1. Hey!

      Du bist damit nicht die ers­te, wenn du dir die Kom­men­ta­re durchliest. 🤣

      Die Schär­fe wird nicht wirk­lich abge­baut, aber aus Erfah­rung kann ich dir sagen, dass sich über län­ge­re Zeit hin­weg das „Bei­ßen­de“ des Chili­pul­vers ver­flüch­tigt und sich das Aro­ma ein­fach bes­ser ver­teilt. Du wirst ihn mit gro­ßer Sicher­heit bes­ser ver­tra­gen, wenn er ein paar Wochen fer­men­tie­ren durfte. 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Vie­len Dank für die schnel­le Ant­wort. <3 ich kann jetzt schon nicht die Fin­ger davon las­sen. Auch in Sup­pe ein­fach gross­ar­tig. Oder zum Früh­stück. Oder zum Abend­essen. Oder als Mit­ter­nachts­s­nack. Oder. Oder. Oder. 🙂

  28. Hal­lo zusammen,
    ich fin­de das Rezept klingt super lecker und ich bin total gespannt es aus­zu­pro­bie­ren. Ich fra­ge mich gera­de aller­dings ob die Bir­ne (oder ande­res Obst) wegen des Zuckers not­wen­dig für die Fer­men­ta­ti­on ist oder ob es auch weg­ge­las­sen wer­den kann. Ich habe lei­der eine Fruc­to­se­un­ver­träg­lich­keit und könn­te wenn dann Trau­ben­zu­cker, also rei­ne Glu­co­se zuge­ben. Gin­ge das auch? 

    LG Linn

    Antworten
    1. Hi!

      Das Obst ist nicht not­wen­dig für die Fer­men­ta­ti­on, es bringt nur Geschmack ins Kim­chi. Tat­säch­lich habe ich am Wochen­en­de sogar kom­plett ver­ges­sen, Obst oder ande­re Süßungs­mit­tel ins neu ange­setz­te Glas zu packen. 🙈 Ich wür­de an dei­ner Stel­le etwas Trau­ben­zu­cker dazu­ge­ben und mich nach und nach an die rich­ti­ge Dosie­rung herantasten.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Hi 😊
        Ergän­zen­de Fra­ge hier­zu: Was für Süßungs­mit­tel eig­nen sich denn sonst noch so? Geht auch ein­fach Roh­rohr­zu­cker oder so …? 🤔
        Dan­ke und Gruß
        Laura

      2. Du kannst bei Kim­chi ernst­haft machen, was dich inter­es­siert, hier gibt es kei­ne fixen Regeln. 🙂

        Lie­be Grüße
        Jörg

    2. Ich glau­be der größ­te Ein­schnitt bei der Umstel­lung auf Vegan war für mich mein 1000mal geprüf­tes Ori­gi­nal Kim­chi Rezept auf­zu­ge­ben. Danach war erst­mal Flau­te. Aber die­ses Rezept :O Kom­bu um den fischi­gen Geschmack hin­zu­be­kom­men, geni­al! Das ist mei­ne Ret­tung, Dan­ke! Ich hab seit Jah­res­be­ginn sicher schon drei kg von dem Kim­chi verputzt 🙂

      Antworten
      1. Wow! Das sind ja mehr als 1 kg/Woche. Guter Schnitt! Tau­send Dank für das Feed­back, freut uns mega.

    1. Sehr inter­es­sant, dan­ke für den Link. Wir stö­bern mal. 🙂

      Antworten
  29. Hal­lo ihr zwei, ich habe neu­lich die­ses tol­le Kim­chi-Rezept aus­pro­biert und geschmack­lich ist es der Knal­ler! Jedoch habe ich lei­der kei­ne korea­ni­schen Chi­lif­locken bekom­men und alter­na­tiv ein ande­res ver­wen­det. Ich ver­mu­te, dass das Kim­chi nun aus die­sem Grund (trotz gerin­ge­rer Men­ge Chi­li, da ich vor­sich­tig sein woll­te) viiiiiel zu scharf gewor­den ist. Ich habe schon den Tipp bekom­men, eine Bir­ne rein­zu­rei­ben, das hat aller­dings nur mini­mal gehol­fen. Habt ihr viel­leicht noch eine Idee, wie ich es etwas „ent­schär­fen“ kann? Vie­le Grü­ße, Sarah

    Antworten
    1. Hi Sarah,

      Gochuga­ru, also die korea­ni­schen Chi­lif­locken aus den typi­schen korea­ni­schen Chi­lis ist recht mild und hat einen süß­li­chen, rau­chi­gen Geschmack. So rich­tig ersetz­bar ist das nicht, tat­säch­lich wür­de ich sogar eher Papri­ka­flo­cken ver­wen­den, als bei­spiels­wei­se das hier sehr bekann­te, tür­ki­sche Pul Biber. 

      Ent­schär­fen. Tja, das wird schwie­rig. Je län­ger du das Kim­chi fer­men­tie­ren lässt (und mög­li­cher­wei­se noch mit neu­em Chi­na­kohl „ver­dünnst“), des­to weni­ger prä­sent ist die Schär­fe unse­rer Erfah­rung nach. 

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Hal­lo Jörg, dan­ke für die schnel­le Ant­wort. Dann pro­bie­re ich es beim nächs­ten Mal ein­fach mit Gochuga­ru. Habt ihr denn noch einen heis­sen Online-Tipp, da der aktu­el­le Link in eurer Zuta­ten-Lis­te lei­der nicht mehr funk­tio­niert und ich es hier vor Ort noch nicht fin­den konnte.
        LG

      2. Dan­ke für den Hin­weis. Habe den Link gera­de ersetzt. 🙂

  30. Hal­lo Ihr beide,
    zuerst mal ein rie­sen Lob von mir..ihr beglei­tet mich seit 2 Mona­ten bei mei­ner täg­li­chen Rezept­su­che. Ich bin total begeistert.
    Ich lebe in Frank­reich in der Gas­co­gne und hier gibt es in jedem Haus­halt und Super­markt Ein­mach­glä­ser “ Par­fait Fami­lia Wiss“.
    Im gegen­satz zu den Mason Jars sind die fran­zö­si­schen Glä­ser ganz gera­de, damit man dar­in auch Pas­te­ten machen und stür­zen kann.
    Sind auch im fran­zö­si­schen Ama­zon zu haben. Viel­leicht für krea­ti­ve Köp­fe wie euch eine will­kom­me­ne Alter­na­ti­ve. Euer Kim­chi hat sie heu­te schon kennengelernt.
    Alles Lie­be, Daggi

    Antworten
    1. Hi Dag­gi,

      tau­send Dank für das lie­be Feed­back und auch für den Tipp. Wir haben tat­säch­lich irgend­wo eines der beschrie­be­nen Glä­ser „her­um­fah­ren“. Und ja, die Form ist auf jeden Fall für vie­le Din­ge sehr praktisch. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
    2. Die sind wirk­lich schön, ich woh­ne in der Nähe zu Frank­reich und wer­de mir mal wel­che besor­gen. Wäre nur die Fra­ge, ob bei denen auch die tol­len Fer­men­ta­ti­ons-Deckel pas­sen.… die­se SIli­kon­ven­ti­le, die man in die Decke­rin­ge ein­le­gen kann, die fin­de ich superpraktisch!

      Antworten
  31. Hej, zum ers­ten Mal bin ich bei euren tol­len Rezep­ten ver­un­si­chert und hof­fe auf eure Unter­stüt­zung. Ich habe die ver­link­te Kom­bu-Alge bestellt und auf der Packung steht, das ich sie 6–8 Stun­den ein­wei­chen, dann erhit­zen und vor (!) dem Auf­ko­chen ent­fer­nen muss. Ihr kocht sie 10 Minu­ten lang mit. Wie geht das nun rich­tig? Irgend­wie ver­un­si­chern mich die Warn­hin­wei­se auf der Packung.
    Lie­be Grü­ße Daniela

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Daniela,

      das mag so ein biss­chen der Tat­sa­che geschul­det sein, dass die Ver­brau­cher hier­zu­lan­de ja immer irgend­wie mega­vor­sich­tig sind (obwohl trotz­dem nie­mand ordent­li­ches Geld für ordent­li­che Lebens­mit­tel aus­ge­ben möch­te) und ja auch häu­fig stren­ge Regu­la­ri­en für „neu- oder fremd­ar­ti­ge“ Lebens­mit­tel herr­schen. Auf der Packung steht ja auch, dass der zube­rei­te­te See­tang nicht geges­sen wer­den soll, wäh­rend es in Japan und Korea hau­fen­wei­se Rezep­te für die Wei­ter­ver­wen­dung gibt. 

      Ohne eine Garan­tie für genau die­ses Pro­dukt abge­ben zu kön­nen: Ich gehe davon aus, dass der Her­stel­ler bzw. der Impor­teur hier ein­fach beson­ders vor­sich­tig sein möchte.

      Die Zube­rei­tungs­art Ein­wei­chen-Erhit­zen-Ent­fer­nen macht übri­gens bei einer (vega­nen) Dashi-Brü­he mehr Sinn, damit der Geschmack ein­fach etwas dezen­ter bleibt. 

      Lie­be Grüße
      Jörg

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      1. Lie­ber Jörg,
        da hät­te ich selbst drauf kom­men kön­nen. Dan­ke für den hilf­rei­chen Tipp. Euro­pa, Deutsch­land und hin­ter­her mein lie­bes Öste­reich haben es gern ganz, ganz sicher. Des­halb bade­ten wir auch lan­ge Zeit in Stevia und haben Acht gege­ben, nur ja kei­nen Schluck Bade­was­ser zu trin­ken. Chia und Algen hat­ten wir auch kei­ne am Tisch bei Urgroß­mutter am Bau­ern­hof, also gin­gen wir lie­ber mal vor­sich­tig an die Sache ran, misch­ten Lein­sa­men ins Joghurt für die Ver­dau­ung und ver­wen­de­ten jodier­tes Stein­salz wegen dem Jod­man­gel­ge­biet fürs Sauerkraut.

        Lie­be Grüße
        Daniela

  32. ach­so: wie­vie­le Mason-Jars ergibt bei dir ein Kohl­kopf? und zwei­te Fra­ge: ich bekom­me die gefüll­ten Glä­ser ober­halb des Gemü­ses nicht sau­ber- habe nur den Glas­rand oben mit Küchen­krepp sau­ber gemacht- ist das bläd, weil Keimquelle?
    Dan­ke schön

    Antworten
    1. Hi Miri­am,

      das kommt natür­lich mega auf die Kohl­köp­fe an. Und kei­ne Sor­ge, wenn du sonst sau­ber gear­bei­tet hast, soll­te auch am Glas­rand nichts passieren. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  33. so, heu­te end­lich geschafft: knapp 2 Chi­na­kohl­köp­fe zu knapp 3 gro­ßen Mason-Jars vol­ler Kim­chi ver­ar­bei­tet. Bin soooo gespannt, wie es wird 🙂

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  34. Die­sen Herbst möch­te ich mich end­lich mal ans Kim­chi-Machen heranwagen.
    Eine Fra­ge hab ich aber noch: Kann ich das Reis­mehl auch durch ein ande­res Mehl oder Hafer­flo­cken (heißt ja „Por­ridge“ im Rezept) erset­zen? Oder ein­fach nor­ma­len Reis im Food­pro­zes­sor pul­ve­ri­sie­ren? Ich habe kein Reis­mehl zu Hau­se und ver­wen­de sowas nor­ma­ler­wei­se nicht.

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Ani,

      ich benut­ze das Wort Por­ridge nur auf­grund der Ähn­lich­keit. Ein ande­res Mehl wür­de ich nicht ver­wen­den – vor allem kein glu­ten­hal­ti­ges, sonst wird das Gan­ze sehr sti­cky. 😆

      Was spricht gegen Reis­mehl? Gibt’s mitt­ler­wei­le in den meis­ten Super­märk­ten und wir haben noch vie­le ande­ren Rezep­te mit Reis­mehl auf dem Blog. Das kriegs­te schon weg. 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
    2. Hey! Hab ein­fach Rund­korn­reis durch die Gewürz­müh­le gejagt und das (nicht sehr fei­ne) Pul­ver ver­wen­det. Funk­tio­niert pro­blem­los. 🙂 LG

      Antworten
  35. Hal­lo,

    mein Glas zischt jedes Mal beim Öff­nen, außer­dem ist das Kim­chi sehr sau­er, obwohl ich es nur drei Tage bei Zim­mer­tem­pe­ra­tur habe fer­men­tie­ren las­sen. Ist da viel­leicht was schief gelau­fen? Ansons­ten ist es geschmack­lich und äußer­lich in Ord­nung. Es war mein ers­ter Ver­such mit Kimchi.

    Lie­be Grüße
    Chrissi

    Antworten
    1. Hi Chris­si!

      Bei höhe­ren Tem­pe­ra­tu­ren geht die Fer­men­ta­ti­on natür­lich auch etwas fixer. Drei Tage sind aber schon ziem­lich „Express“. 😆

      Etwas schief gelau­fen wird aber ziem­lich sicher nicht sein, eine gewis­se Säu­re ist ja gewollt. 😊

      Lie­be Grü­ße, Jörg

      Antworten
  36. Hal­lo,
    das muss ich pro­bie­ren! Aber: wo bekom­me ich denn Kom­bu? (noch nie davon gehört!) Und geht es not­falls auch ohne – oder gibt es einen Ersatz?
    Lie­be Grüße
    Andrea

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Andrea,

      Kom­bu ist eine getrock­ne­te Alge, die hier für das inten­si­ve Uma­mi ver­ant­wort­lich ist. Die bekommst du, wie beschrie­ben, in jedem Asi­a­laden oder natür­lich online (wir haben die Zutat auch verlinkt). 🙂

      Ohne schmeckt der Kim­chi auch, aber eben anders, der Weg zum Asi­a­laden lohnt sich also auf alle Fälle.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  37. Ist die Soja­sauce nur für Uma­mi und Salz­ge­halt erfor­der­lich oder erfüllt sie sich noch einen andern Zweck? Ich wür­de sie gern weg­las­sen, da mein Sohn lei­der all­er­gisch auf Soja (und schlim­mer noch auf alle Hül­sen­früch­te) ist.
    Ansons­ten muss ich mal noch sagen, dass ich immer wie­der gespannt bin auf eure Ideen und euren Blog wirk­lich liebe.
    LG Kathrin

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Kathrin,

      genau, die Soja­sauce ist für Uma­mi und den Salz­ge­halt ver­ant­wort­lich. Wenn Soja nicht geht, kannst du sie auch weg­las­sen und mit Salz abschme­cken, bis der Geschmack passt. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  38. Hal­lo Anfän­ger her (obwohl ich schon 1994 mein eige­nes Sauer­kraut in Nor­we­gen her­stel­len woll­te… es ist beim Wunsch geblieben).
    Muss jetzt alles mit Flüs­sig­keit bedeckt sein oder nicht? Habe mich durch meh­re­re Sei­ten gegoo­gelt ohne ganz schlau zu wer­den. BEkom­me ich genug Flüs­sig­keit aus dem Chi­na­kohl (mit Hil­fe des Sal­zes) oder soll ich mit Salz­la­ke auffüllen?

    Antworten
    1. Hi Annet­te,

      wie in Schritt 6 beschrie­ben soll­te alles bedeckt sein. Also ein­fach ein paar EL Salz­was­ser mit drauf geben, falls die Flüs­sig­keit aus dem Kohl nicht ganz reicht. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  39. So, nach 3d fer­men­tie­ren muss­te ich heut mal kos­ten. Super­le­cker und schon ganz leicht prickelig!
    Für mei­nen Geschmack etwas zu sal­zig und scharf. Da muss man sich wohl sel­ber herantasten…
    Bir­ne hab ich durch Apfel­mus ersetzt
    Statt Reis­mehl ein­fach etwas Rund­korn-Reis durch eine Gewürz­müh­le gejagt.
    Hat gut geklappt :).
    Dan­ke fürs Rezept!

    Antworten
    1. Hi Chil­via,

      Zum einen nimmt die Sal­zig­keit erfah­rungs­ge­mäß mit der Dau­er der Fer­men­ta­ti­on ab. Das wird wohl dar­an lie­gen, dass sich die Lake bes­ser ver­teilt. Wir als Chi­li-Heads sind auch ver­wun­dert und ent­täuscht dar­über, aber auch die Schär­fe nimmt beim Fer­men­tie­ren in Lake ab, also lass mal ein biss­chen stehen. 😉

      Auf jeden Fall vie­len lie­ben Dank für das lie­be Feed­back und den Tipp zu Gewürz­müh­le. Geht natür­lich auch. 💪

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Moin,
        kann ich auch fri­sche Chi­lis nehmen?
        Und statt Rettich,Karotten?
        Grüsse
        Andre

      2. Hi And­re!

        Karot­ten kannst du auf jeden Fall erset­zen, das korea­ni­sche Chili­pul­ver aller­dings nicht.

        Lie­be Grüße
        Jörg

  40. Hal­lo , ich habe das kim­chi aus­pro­biert … ich habe es aller­dings ges­tern ver­ges­sen run­ter zu drü­cken und jetzt kam da ne gan­ze men­ge luft hoch … ist das jetzt noch gesund­heit­lich ver­treh­t­bar oder muss ich noch mal alles neu machen ?

    Antworten
    1. Hi Fran­zis­ka,

      nein, solan­ge sich nichts „ekli­ges“ oben auf dem Kim­chi bil­det, ist alles gut. Lies dazu auf jeden Fall auch unser Fer­men­ta­ti­ons-Spe­cial. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  41. Moin zusam­men!

    Wie wich­tig ist es eigent­lich, dass das Glas voll ist/wieviel Luft ent­hal­ten ist? Sind halb­ge­füll­te Glä­ser zum Schei­tern verurteilt?

    Lie­be Grüße!

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Franziska,

      nein, du kannst auch getrost das Glas nur zur Hälf­te fül­len. Die Fra­ge ist eher, war­um du nur ein hal­bes Glas voll Kim­chi machen möchtest. 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Dan­ke für Dei­ne Rück­mel­dung, Jörg! Also ich habe zwei rie­si­ge 2Liter Fer­men­tier­Glä­ser und hat­te die Wahl, eins voll und eins fast leer oder bei­de halb­voll zu nutzen 😉

        Es hat unter­des­sen übri­gens wun­der­bar geklappt und schmeckt großartig.

        …und es kam eine wei­te­re Fra­ge auf: Die Bir­ne statt Zucker, wie in ande­ren Rezep­ten, fin­de ich präch­tig! Habt ihr Erfah­rung mit ande­rem Obst?- Äpfel/Datteln? Bir­nen bekommt man jetzt nur noch aus Argentinien 😲

        Fri­sche Grüße!

      2. Hal­lo lie­be Franziska,

        Äpfel kannst du auf jeden Fall ver­wen­den, bei allem ande­ren sage ich mal: Probier’s ein­fach aus. 🙂

        Lie­be Grüße
        Jörg

  42. Hal­lo ihr beiden,
    ich habe noch mal eine Fra­ge zum Zusammendrücken/Runterdrücke des Gemü­ses, nach­dem man es in die Glä­ser gefüllt hat. Was pas­siert, wenn man das nicht kräf­tig genug gemacht hat? Kann man das noch nach­bes­sern? Mein Kim­chi ist noch ganz neu ange­setzt (heu­te Ende Tag 1 der Fer­men­ta­ti­on) und ich habe gese­hen, dass da doch noch eini­ge „Löcher“ in der Gemü­semi­schung sind. … nicht, dass mir das jetzt ver­gam­melt. 🙈 Ansons­ten aber: super Anlei­tung! Vie­len Dank dafür!!

    Antworten
    1. Hi Tine!

      Abso­lut. Durch die bei der Fer­men­ta­ti­on ent­ste­hen­den Gase wird das Gemü­se ohne­hin nach oben gedrückt. Ein­fach immer wie­der „nach­bes­sern“, dann kann nichts passieren 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  43. Ich lie­be Eier Kim­chi. Geht immer viel zu schnell leer. Hät­te ich mal die dop­pel­te Men­ge gemacht … 🤔 Habt ihr eine lecke­re Idee, was man mit der Kom­bu Alge anschlie­ßend anstel­len könn­te statt sie ein­fach wegzuschmeißen?
    Grü­ße Laura

    Antworten
    1. Na hof­fent­lich war das ein lus­ti­ger Auto­cor­rect-Feh­ler, denn Eier-Kim­chi könn­te sehr streng werden 😆

      Die Kom­bu-Alge kannst du theo­re­tisch für Stir Fry-Gerich­te ver­wen­den, wobei ich sagen muss, dass uns die Kon­sis­tenz nicht so zusagt. Abge­se­hen davon gibt es eine Art ein­ge­koch­tes Kom­bu-Gericht mit Soja­sauce, Reis­essig und Sesam namens Kom­bu Tsuku­da­ni, was wir auf jeden Fall aus­pro­bie­ren möchten.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  44. Hal­lo ihr Lieben,
    mein Kim­chi ist jetzt in einem gro­ßen Glas, zum Schluss habe ich drei Ess­löf­fel Salz­was­ser drauf gege­ben, einen Gefrier­beu­tel mit Was­ser gefüllt, zuge­kno­tet und oben drauf getan und so ins Glas gedrückt, dass kei­ne Luft mehr dazwi­schen ist. Dabei wur­de auch etwas von dem Was­ser wie­der aus dem Glas gedrückt. Nun geht zwar der Deckel nicht mehr zu, weil der Gefrier­beu­tel noch raus guckt, aber das Ziel, dass kei­ne Luft dran kommt, ist ja erreicht. Müss­te so gehen oder?
    Ich bin echt sehr gespannt. Mir ist das Salz ein wenig aus­ge­rutscht und obwohl ich den Kohl nach der Nacht im Kühl­schrank fünf mal ordent­lich gespült habe, hat er noch sehr sehr sal­zig geschmeckt. Ich hof­fe das ver­liert sich noch. Ich habe zur Sicher­heit an die Pas­te nur noch einen klei­nen Tee­löf­fel Salz getan.
    Nun ja, es bleibt span­nend bei mei­nem ers­ten Fermentier-Experiment! 😉
    LG Vero

    Antworten
    1. Ja, das mit dem Gefrier­beu­tel funk­tio­niert sogar sehr gut, da sich die­ser in alle Zwi­schen­räu­me legt und die Luft her­aus­drückt. Dass ein wenig Was­ser aus dem Glas kam, soll­te kein Pro­blem sein. 

      Die Sal­zig­keit ver­liert sich nicht wirk­lich, aber du kannst den Kim­chi not­falls nach dem Fer­men­tie­ren leicht „ver­dün­nen“.

      Viel Erfolg auf jeden Fall 🙌

      Antworten
  45. Lie­ber Jörg,

    Ich las­se mein Kim­chi gera­de fer­men­tie­ren, muss es so mit Flüs­sig­keit bedeckt sein, dass man gar kei­ne Stück­chen mehr sieht? Bei mir ist oben drauf schon Flüs­sig­keit aber eben auch ein biss­chen Kohl­stü­cke. Und könn­te man auch im Nach­hin­ein noch Flüs­sig­k­leit zufüh­ren? Laso ca. nach 2 tagen Fermentation?

    Bes­ten Dank für dei­ne Auskunft!

    Antworten
    1. Hi!

      Ohne Gewich­te lässt es sich nicht ver­mei­den, dass ein wenig vom Gemü­se oben schwimmt. Wenn du täg­lich nach dem Rech­ten schaust, ist alles in Ord­nung. Lies auch ger­ne mei­nen Fer­men­ta­ti­ons­bei­trag, da wird alles noch etwas direk­ter beschrieben 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  46. Hej,

    das aus­tre­ten­de Was­ser vom Chi­na­kohl, dass durch das Ein­sal­zen ent­steht, soll mit ins Glas?
    Beim ers­ten Mal fer­men­tie­ren, kommt das bei dem Rezept nicht so klar raus, weil man die Chi­na­kohl­stü­cke dann ja auch abwa­schen soll.
    Ich hat­te es auf jeden Fall weggeschüttet :/

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Kerstin,

      wo haben wir geschrie­ben, dass der Sud mit ins Glas soll? 🤔

      In Schritt 2 wird der Kohl abge­wa­schen und abge­tropft. Prin­zi­pi­ell beinhal­tet das ja auch das aus­ge­tre­te­ne Was­ser. Nichts­des­to­trotz kannst du den sal­zi­gen Sud auch auf­fan­gen und schluss­end­lich das Glas damit soweit auf­fül­len, bis alles bedeckt ist, soll­te aus dem Kohl nicht mehr genü­gend Was­ser aus­tre­ten, aber Pflicht ist das nicht 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  47. Dan­ke für das Rezept. War genau das was ich gesucht hat­te. Die Kom­bu hab ich aber weg­ge­las­sen, weil es die nicht in mei­nem Asia Laden gab. Schmeck­te aber den­noch Lecker. Die ers­te Por­ti­on ist jetzt auch schon auf­ge­braucht. Das nächs­te mal mache ich die dop­pel­te Men­ge, sonst ist er das nächs­te mal wie­der so schnell weg 😀

    Antworten
    1. Bei Kim­chi denkt man sich immer: „Hät­te ich doch bloß mal die dop­pel­te Men­ge gemacht.“ Egal, mit wel­cher Glas­grö­ße man anfängt 😉

      Antworten
  48. Ein tol­ler Arti­kel, der einen wirk­lich infor­ma­ti­ven Ein­blick in die Kim­chi-Welt bietet!

    Aber

    „Soll­te sich auf der Ober­flä­che doch Schim­mel oder eine schlei­mi­ge Schicht bil­den, kannst du sie ein­fach ent­fer­nen – der Kim­chi dar­un­ter ist wei­ter­hin genieß­bar. Ja, sor­ry. Klingt leicht ekel­haft, aber ver­trau’ mir!“

    Du soll­test den Satz so nicht brin­gen. Sicher­lich sind die ent­ste­hen­den Milch­säu­re­bak­te­ri­en keim­tö­tend etc., wenn sich jedoch ein Schim­mel­pilz auf der Ober­flä­che befin­det, soll­te man das Glas weg­schmei­ßen. Schim­mel kann man viel­leicht bei Par­me­san auf­grund der tro­cke­nen Mate­rie weg­schnei­den ohne dass es den gan­zen Käse durch­zo­gen hat. Bei Essen mit hohem Flüs­sig­keits­an­teil soll­te man das nicht tun. Sobald hier Schim­mel auf­taucht, wegschmeißen!

    Antworten
    1. Hi Tim­my!

      Vie­len lie­ben Dank für das Lob. Aller­dings doch, den Satz brin­ge ich so, denn ich rede hier aus­schließ­lich von einer leich­ten Schim­mel­bil­dung, die pas­sie­ren kann, wenn sich an der Ober­flä­che eben doch ein wenig vom Kohl oder der Mari­na­de sam­melt. Dar­un­ter befin­det sich eine rela­tiv hoch kon­zen­trier­te Salz­la­ke. Das mag Schim­mel so gar nicht und des­halb zieht er auch nicht in den Flüssigkeitsanteil. 

      Eine ein­fa­che Trü­bung ent­steht hin­ge­gen bei Bil­dung von Hefen. Das kann beim Ein­le­gen und Fer­men­tie­ren ein­fach pas­sie­ren, die­se sind jedoch nicht schädlich.

      Ich gebe dir aber inso­weit recht, als dass ich schrei­be „…kannst du sie ein­fach groß­zü­gig ent­fer­nen…“ und hof­fe, du kommst damit klar 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  49. Hal­lo,
    ich habe jetzt schon zwei­mal Kim­chi nach die­sem Rezept gemacht, aber bei mir bil­det sich kein „Kim­chi-Juice“.….
    Und jetzt nach ein paar Wochen im Kühl­schrank „bizzelt“ und „knis­tert“ es, ist er noch genieß­bar? Schmeckt jetzt sehr säuerlich…
    Lie­ben Gruß
    simone

    Antworten
    1. Hi Simo­ne!

      In dem Fall quetschst du ver­mut­lich zu wenig oder salzt den Chi­na­kohl nicht lan­ge genug, so dass sich das Was­ser aus den Fasern löst. Du darfst da ruhig ein wenig „rabia­ter“ ran, dann klappts auch mit dem Juice 😉

      Und säu­er­lich darf er sein, im Grun­de kon­ser­vierst du hier ja Gemü­se durch sich natür­lich bil­den­de Milch­säu­re­bak­te­ri­en – ähn­lich wie beim Sauer­kraut. Wir lie­ben Kim­chi, der lan­ge durch­zie­hen durf­te, ande­re Leu­te bevor­zu­gen fri­sche­ren Kim­chi. Also alles gut, der Kim­chi klingt ein­fach „reif“ aber kei­nes­falls schlecht 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  50. Hal­lo ihr beiden,
    habe mich total über das Rezept gefreut, weil ich immer ganz frus­triert bin, kein vega­nes Fer­tig-Kim­chi kau­fen zu können.
    Des­halb gleich aus­pro­biert, es gärt jetzt den 2. Tag. Soweit so gut. Nur lei­der schei­ne ich fal­sches thai­län­di­sches Chili­pul­ver ver­wen­det zu haben, denn es ist lei­der sooo scharf gewor­den dass es so wohl kaum genieß­bar ist 🙁
    Habt ihr ne Idee, wie man die Schär­fe irgend­wie abmil­dern kann, damit ich nicht den gan­zen tol­len Kim­chi weg­schmei­ßen muss?

    Lie­be Grüße

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Carina,

      auweia 😆
      Ja, du soll­test korea­ni­sches Gochuga­ru-Pul­ver ver­wen­den (und hier je nach Schär­fe­to­le­ranz dann viel­leicht lie­ber das mil­de bis mittelscharfe). 

      So rich­tig abmil­dern lässt sich die Schär­fe jetzt natür­lich nicht mehr, du könn­test jedoch wei­te­ren Kohl ohne Chili­pul­ver anset­zen und damit dein bereits akti­ve Kim­chi „ver­dün­nen“. Dann has­te eben einen Jah­res­vor­rat, aber für uns wird Kim­chi ohne­hin mit dem Alter immer besser 😉

      Ansons­ten Augen zu und durch 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  51. Das wer­den wir in den kom­men­den Tagen aus­pro­bie­ren und dann dar­über berichten 😉

    Antworten
  52. Hi, muss es unbe­dingt Reis­mehl sein oder geht auch was ande­res? LG

    Antworten
    1. Reis­mehl ist hier auf jeden Fall „the way to go“ – und mitt­ler­wei­le gibt es Reis­mehl ja auch in jedem gut sor­tier­ten Supermarkt ?

      Soll­test du gar kein Reis­mehl auf­trei­ben kön­nen, wür­de ich dazu raten, es ein­fach ganz weg zu lassen.

      Lie­be Grüße

      Antworten
  53. Hal­lo ihr Lieben,
    das klingt nun nach einer wirk­lich irren und fre­chen Fra­ge zu die­sem Rezept, aber könn­tet ihr euch vor­stel­len, wie man Chi­lif­locken und Ing­wer aus dem Rezept neh­men könn­te und wodurch man sie erset­zen könn­te? Mein Freund ver­trägt das krank­heits­be­dingt über­haupt nicht und ist immer so trau­rig, wenn er etwas lecke­res sieht, das er nicht­mal kos­ten darf. Freue mich über Anre­gun­gen. Tol­les Rezept!! Muss ich für mich unbe­dingt in scharf ausprobieren. 

    Alles Lie­be,
    Lisa

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Lisa,

      die Fra­ge ist gar nicht mal so irre, denn unter den gefühlt tau­sen­den Kim­chi-Rezep­ten gibt es natür­lich auch mil­de Varianten ?
      Du kannst bei­des ein­fach weg­las­sen und – je nach Geschmack und Lust zum Bei­spiel durch mehr Knob­lauch ersetzen.

      Lie­be Grüße

      Antworten
    2. Hur­ra! Dan­ke für die äußerst zufrie­den­stel­len­de Antwort 🙂

      Antworten
  54. Hal­lo ihr 2!
    Vie­len Dank für das Rezept. Ich habe es heu­te aus­pro­biert. Sieht schon mal gut aus in den Glä­sern! Und wenn man den ande­ren Kom­men­ta­ren glau­ben kann, dann wird es sicher­lich auch eben­so gut schmecken.
    Da ich heu­te das ers­te mal selbst Kim­chi gemacht habe und von daher noch kei­ne Erfah­rung habe, war mir bei dem Rezept nicht klar, ob die Alge eben­falls unter das Gemü­se gemischt wird oder nur zur Her­stel­lung der Brü­he ver­wen­det wird.
    Lie­be Grüße
    Claudia

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Claudia, 

      das Kom­bu­stück wird – wie in Schritt 3 beschrie­ben – nach dem Sim­mern ent­fernt und wird nicht mit dem Gemü­se gemischt ?

      Sie wird tra­di­tio­nell nur für die Her­stel­lung der Brü­he ver­wen­det. Man kann das Stück in Strei­fen schnei­den und anbra­ten, aller­dings ist sie ja bereits ziem­lich „aus­ge­kocht“ und nicht mehr beson­ders schmackhaft.

      Lie­be Grüße

      Antworten
  55. Ich habe das Rezept vor ca. einer Woche aus­pro­biert und nun heu­te den ers­ten Geschmacks­test gemacht – hol­la, scharf! ?
    Aber lecker! Da es mir bei die­sem Wet­ter kalt aus dem Kühl­schrank nichts war – etwas Miso­pa­ste dazu, mit kochen­dem Was­ser auf­ge­gos­sen und voi­la – herz­haf­tes Süpp­chen mit lecke­rer Ein­la­ge in 3 min. Dau­men hoch, das war sicher nicht das letz­te Glas Kimchi!
    Nur wahr­schein­lich beim nächs­ten Mal dann mit etwas weni­ger Chili.

    Antworten
    1. Hej,

      lie­ben Dank! Die Schär­fe ist immer so eine Geschmacks­sa­che – da schei­den sich echt die Geis­ter ? Den einen kann es immer gar nicht scharf genug sein und die ande­ren flie­gen beim kleins­ten Chi­li­fit­zel schon in Ohn­macht, hihi. Und ja, wir ken­nen von jeder Gat­tung min­des­tens ein Exem­plar per­sön­lich. Klar, da muss man beim Kim­chi ein­fach sei­nen per­sön­li­chen Schär­fe­grad her­aus­fin­den. Ab Glas Num­mer zwei klappt das ??

      Lie­be Grüße
      Nadine

      Antworten
    2. Kann man eigent­lich die Miso/ Pas­te allei­ne fermentieren????und muss sie dann unter der Lake gären???

      Antworten
  56. Dan­ke für das schö­ne Rezept, mein Freund und ich über­le­gen Kim­chi die­ses Jahr zu Weih­nach­ten zu ver­schen­ken. Ich habe aller­dings selbst noch nie wel­ches geges­sen, bin gespannt. Eine Fra­ge habe ich noch: es ist Kom­bu als „Ersatz“ für die Fisch­so­ße drin – schmeckt das Ergeb­nis denn dann deut­lich „fischig“/„algig“? Bin da etwas emp­find­lich und habe Sor­ge dass es mir am Ende nicht schmeckt ;).
    Lie­be Grüße
    Sophia

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    1. Hi lie­be Sophia,

      Kim­chi zu Weih­nach­ten ist eine Superidee! ?? ☺️ Nein, kei­ne Angst, da bin ich auch emp­find­lich – die Kom­bu­al­ge riecht zwar beim Kochen etwas „streng“, im Kim­chi bemerkst du sie aber nicht mehr. Sie sorgt nur für einen run­de­ren Geschmack ?

      Hap­py Kim­chi Making & liebs­te Grüße ?
      Nadine

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      1. Hey ihr zwei. Ich habe heu­te das Kim­chi ange­setzt. Ich habe noch nie wel­ches geges­sen und bin sehr sehr gespannt. Aller­dings muss­te ich ein Nori­blatt neh­men, da ich Kom­bu nicht gefun­den habe. Auch die Chil­li Flo­cken gab es nir­gends. Ich habe jetzt ande­re genom­men. Gero­chen hat das gan­ze beim Abfül­len ja schon mal ganz gut. Ich muss­te aller­dings noch Salz­was­ser nach­ge­ben, da ich zu wenig Flüs­sig­keit hat­te. So, jetzt heißt es abwar­ten… Ich sage trotz­dem schon mal Dan­ke für das Rezept. Lie­be Grü­ße Dana

      2. Hey Dana,

        ich möch­te dir dei­ne Bemü­hun­gen nicht ver­früht neh­men, aller­dings ist Nori geschmack­lich lei­der kein guter Ersatz für Kom­bu und je nach ver­wen­de­ten Chi­lif­locken kann dein Kim­chi jetzt see­ehr scharf sein – Gochuga­ru ist ver­gleichs­wei­se rela­tiv mild (lies dir dazu auch mal die ande­ren Kom­men­ta­re durch, es gab schon ande­re, die die­sen Feh­ler began­gen haben).

        Ich hof­fe jetzt ein­fach mal, dass etwas ess­ba­res (und im Ide­al­fall sogar lecke­res) bei rum­kommt, für den nächs­ten Ver­such wür­de ich dir aber echt raten, Kom­bu und das erwähn­te korea­ni­sche Chili­pul­ver zu besorgen.

        Lie­be Grüße
        Jörg

  57. Dan­ke für das tol­le Rezept. Ich will es heu­te mal aus­pro­bie­ren und habe noch eine Fra­ge: Muss das Kim­chi offen fer­men­tie­ren oder soll ein Deckel drauf?
    Lie­be Grüße
    Tom

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    1. Hal­lo lie­ber Tom,

      für die ers­te Fer­men­ta­ti­on reicht es, die Glä­ser leicht zu ver­schlie­ßen, sodass nichts von außen an den Chi­na­kohl kann, die­ser aber noch „atmen“ kann.

      Im Anschluss kannst du die Glä­ser kom­plett verschließen.

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  58. Hal­lo,

    Muss ich die Glä­ser wäh­rend des Fer­men­ta­ti­ons­pro­zes­ses öff­nen oder kann ich sie geschlos­sen 2–3 Tage ste­hen lassen?

    Antworten
    1. Hal­lo lie­ber Tom,

      für die ers­te Fer­men­ta­ti­on reicht es, die Glä­ser leicht zu ver­schlie­ßen, sodass nichts von außen an den Chi­na­kohl kann, die­ser aber noch „atmen“ kann.

      Im Anschluss kannst du die Glä­ser kom­plett verschließen.

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  59. Hei ihr Superköche!
    Jaja der Chi­na­kohl, gesün­des­tes Lebens­mit­tel von Welt. Aber stimmt das nach die­ser Ent­wäs­se­rungs­kur auch noch? Ich stel­le mir vor, dass dabei vie­le der guten Chi­na­kohl-Stof­fe mit raus­ge­schwemmt wer­den. Und trin­ken kann man das Was­ser hin­ter­her ja auch nicht, weil viel zu sal­zig. Und auf­be­wah­ren bringt auch nichts, weil vie­le der guten Sachen ver­schwin­den, je län­ger, des­to mehr. Wie seht ihr das?
    Mein Kohl steht übri­gens gera­de in der Küche und schwitzt so vor sich hin. Ich bin soo gespannt.
    Vie­le Grüße
    Judith

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    1. Hal­lo lie­be Judith,

      wir kön­nen dir natür­lich nicht wis­sen­schaft­lich nach­wei­sen, wel­che Stof­fe „aus­ge­schwemmt“ wer­den und wel­che nicht, aber betrach­ten wir es doch mal so: Der Kohl wird nicht stark bewegt oder erhitzt. Aus­ge­drückt wird er auch nicht, inso­fern dürf­ten sich die ver­lo­re­nen Stof­fe in Gren­zen hal­ten. Im Gegen­satz nimmt der Kohl Mine­ral­stof­fe aus dem Salz auf und durch die Fer­men­ta­ti­on kom­men Mikro­or­ga­nis­men ins Gemü­se. Wir machen uns also bzgl. der Gesund­heit von Kim­chi kei­ne Sorgen 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  60. End­lich habe ich eine Sei­te für vega­nes Kim­chi gefun­den. Über­all sonst war immer eine obli­ga­to­ri­sche Fisch­so­ße dabei. So etwas wider­li­ches darf bei mir gar nicht in der Küche vor­kom­men. Für mich sind alle tie­ri­schen Nah­rungs­mit­tel wegen einer ange­bo­re­nen Stoff­wech­sel­stö­rung schon seit Geburt an stark gif­tig und tabu. Mein Kör­per warnt mich davor die­se zu genie­ßen, weil sie für mich auch extrem wider­lich schme­cken. Ich hat­te mal zwei Trop­fen Fisch­so­ße des Geschmacks wegen bei einen Viet­na­me­sen getes­tet, weil er glaub­te, ich könn­te es ver­tra­gen. Es war nicht nur extrem wider­lich schme­ckend son­dern ver­ur­sach­te nach einer hal­ben Stun­de oben­drein dann für ca. drei Wochen hef­ti­ge Krämp­fe am gan­zen Kör­per. Als Säug­ling hat­te ich das bei Milch eben­falls. Bei Camen­bert­kä­se, But­ter, Schin­ken und Speck sind die Aus­wir­kun­gen am schlimms­ten! So freue ich mich nun, end­lich auch vega­ne Vari­an­ten des Kim­chis gefun­den zu haben.

    Antworten
    1. Hej Wolf­gang,

      freut uns, dass dich unser Rezept begeis­tert! Lie­ben Dank ☺️ So eine Stoff­wech­sel­stö­rung stell ich mir grau­en­haft vor, zum Glück müs­sen heu­te ja alle Inhalts­stof­fe ange­ge­ben sein – aber klar, beim Essen gehen ist das alles nicht ganz so einfach.

      Lie­be Grüße
      Nadine

      Antworten
  61. Hal­lo,

    seid ihr selbst auf die Idee gekom­men die Fisch-Sau­ce und ein­ge­leg­ten Shrimps, wel­che nor­ma­ler­wei­se genutzt wer­den durch Kom­bu zu ersetzen?

    Dicke Props auf jeden Fall dafür!

    Bes­te Grüße

    Antworten
    1. Also ich glau­be zwar nicht, dass wir das mit der Kom­bu im Kim­chi „erfun­den“ haben, aber nach­dem wir tra­di­tio­nel­le Rezep­te gecheckt haben, war uns recht schnell klar, dass wir die … sagen wir mal „Fisch­kom­po­nen­te“ durch eine ziem­lich kon­zen­trier­te Kom­bu-Dashi erset­zen kön­nen ☺️

      Inso­fern tau­send Dank für die Props. Freut uns rie­sig, wenn wir Ideen geben können ?

      Antworten
  62. Wo kriegt ihr denn die Flüs­sig­keit her?
    Bei mir ist die Kohl-Pas­te-Gemü­se-Mas­se eine recht tro­cke­ne Angelegenheit.
    Habe jetzt mit Salz­was­ser auf­ge­füllt. Fühlt sich jedoch nicht so rich­tig an.

    Anmer­kung: Habe Weiß­kohl statt Chi­na­kohl genommen.

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    1. Weiß­kohl ist natür­lich här­ter als Chi­na­kohl. Die Flüs­sig­keit braucht län­ger, um aus­tre­ten zu kön­nen, außer­dem lässt er sich natür­lich auch schwie­ri­ger so ins Glas pres­sen, so dass das über­schüs­si­ge Was­ser austritt. 

      Mit etwas Salz­was­ser auf­fül­len ist bei Weiß­kohl-Kim­chi kei­ne schlech­te Idee.

      Schau ein­fach, dass das Gemü­se oben leicht bedeckt ist und dann heißt es war­ten ☺️

      Antworten
    2. Wenn ich mich mal ein­mi­schen darf: Bei Weiß­kohl hilft es enorm, wenn du ihn mit Salz (je nach Men­ge 1 Tl – 1 EL) ver­matscht. Also, rich­tig durch­kne­test, wie für Sauer­krau­tan­satz. Mach ich aller­dings auch beim Chi­na­kohl, nur weni­ger kräf­tig. So ist auf jeden Fall genü­gend „Eigen­flüs­sig­keit“ da.

      Antworten
  63. Hal­lo,

    tol­les Rezept, eine Fra­ge hät­te ich jedoch. Dar­auf ach­ten, dass das Gemü­se mit Flüs­sig­keit bedeckt ist bedeu­tet, wenn zu wenig, dann mit Was­ser auf­fül­len? Oder gibt die Würz­pas­te genug Flüs­sig­keit her? 

    Lie­be Grüße 

    Meli

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    1. Die Pas­te und das aus­tre­ten­de Was­ser aus dem Chi­na­kohl gibt genug her. Not­falls kannst du mit 1–2 EL (Salz-)Wasser auf­fül­len ☺️

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  64. So lan­ge- per­fekt! *Dau­men­hoch*
    Für mich als Ein­zel­per­son ist das immer so eine Sache mit der Halt­bar­keit … Aber wenn es so lan­ge halt­bar ist, steht der Kim­chi­zu­be­rei­tung nichts mehr im Wege 😀

    Antworten
    1. Hi Mir­ja,

      wie gesagt, Kim­chi ist ein Fer­men­ta­ti­ons­pro­dukt und auf „Halt­bar­keit“ aus­ge­legt. Je län­ger er Fer­men­tiert, des­to stär­ker schmeckt er eben auch. Zu sagen, „Kim­chi ist so-und-so-lan­ge halt­bar“ ist des­halb echt schwie­rig. Ein Leser fin­det z. B. schon unse­ren Express-Kim­chi erst nach 2 1/2 Mona­ten perfekt. 

      Schau ein­fach dar­auf, dass der Kohl immer schön mit Flüs­sig­keit bedeckt ist und dann hast du mit der Halt­bar­keit sicher kei­ne Probleme ?

      Antworten
    2. Vie­len Dank für den Tipp, Jörg! Ich bin schon sehr gespannt auf den Geschmack und wer­de mit dem Fer­men­tie­rungs­pro­zess auch etwas expe­ri­men­tie­ren. Den Kom­bu habe ich am Wochen­en­de lei­der nicht beim Asia­ten gefun­den, aber dafür spä­ter gleich bei ama­zon bestellt und ste­he nun in den Startlöchern. 😉
      Kann man das Kom­bu durch ande­re Algen, wie Nori­blät­ter ersetzen?

      Bes­te Grü­ße und euch einen schö­nen Abend,
      Mirja

      Antworten
      1. Hi Mir­ja,

        Kom­bu lässt sich lei­der nicht durch Nori­blät­ter erset­zen, sind ja aber gut im Asi­a­laden oder online erhält­lich ? Viel Spaß!

        Lie­ber Gruß
        Nadine

    3. Super, vie­len Dank für den Tipp… Ich bin schon wahn­sin­nig gespannt auf den Geschmack ;D.
      Nur muss ich mich lei­der noch etwas gedul­den, am Wochen­en­de habe ich beim Asia­ten lei­der kei­ne Kom­bu bekom­men. Dafür habe ich es aber gleich über ama­zon bestellt. Kann man eigent­lich die Kom­bu auch durch Nori­al­gen ersetzen?
      Und kann ich anstel­le der korea­ni­schen Chi­lif­locken Papri­ka- und Chili­pul­ver (Ver­hält­nis 6 : 1) verwenden?
      Grüß­le von Mirja

      Antworten
      1. Hi Mir­ja,

        die korea­ni­schen Chi­lif­locken sind schon sehr spe­zi­ell und ich wür­de sie eher nicht durch gewöhn­li­ches Papri­ka- und Chili­pul­ver ersetzen ? 

        LG, Nadi­ne

    4. Hal­lo ihr beiden,

      also, das Kim­chi habe ich vor ein paar Wochen nach eurem Rezept ange­setzt. Aller­dings habe ich die Chi­lif­locken tat­säch­lich durch (Rauch-)Paprikapulver und Cayenne­pfef­fer im Ver­hält­nis 6:1 ersetzt. Und was soll ich sagen?! Es schmeckt echt lecker und es hält sich 1A im Kühl­schrank. Ich habe auch noch etwas Salz­was­ser drauf­ge­ge­ben, da auch bei mir die Pas­te bzw. die Gemü­semi­schung nicht so viel Flüs­sig­keit her­ge­ge­ben hat.
      Ich bin so begeis­tert von der Art Halt­bar­ma­chens, dass ich euer Rezept als Basis nut­ze, um in Zukunft mit ver­schie­de­nen Gemü­se-/ Obst­sor­ten und Gewür­zen zu expe­ri­men­tie­ren, um dar­aus eine „Art Kim­chi“ her­stel­len werde.

      Bes­te Grüße,
      Mirja

      Antworten
      1. Rauch­pa­pri­ka klingt irgend­wie auch abge­fah­ren. Das müs­sen wir auch mal testen ??

        Das mit der Flüs­sig­keit ist stark vom ver­wen­de­ten Chi­na­kohl (oder ande­rem Gemü­se) und von der Dau­er abhän­gig, die er im Salz­was­ser liegt. Des­halb ist es abso­lut okay, so ein biss­chen aufzufüllen.

        Wir wer­den über das Jahr auf jeden Fall noch eini­ge Ein­mach­re­zep­te pos­ten, also schau ab und zu vor­bei für wei­te­re „Kimchi“-Inspo ?

  65. Hal­lo ihr 2,
    ich wür­de ger­ne euer Kim­chi aus­pro­bie­ren und möch­te ger­ne wis­sen, wie lan­ge es unge­fähr ange­bro­chen im Kühl­schrank halt­bar ist?! Ist es ähn­lich wie beim Sauer­kraut 2 – 3 Wochen haltbar?
    Lie­be Grü­ße von Mirja

    Antworten
    1. Hal­lo Mirja, 

      der Kim­chi hält sich im Kühl­schrank bei ver­lang­sam­ter Fer­men­ta­ti­on locker 2–3 Mona­te und auch län­ger ☺️

      Antworten
  66. Wie­der mal ein groß­ar­ti­ges Rezept! Dan­ke ihr bei­den! Euer Express-Kim­chi hab ich schon öfters gemacht und auch ver­schenkt. Kam jedes Mal gut an!

    Antworten
    1. Vie­len Dank lie­be Kathin­ka! Das freut uns ?

      Antworten
    1. ☺️ ✌?

      Antworten
    2. Habe jetzt mal ne Rot­kohl­ver­si­on gemacht. Die schmeckt auch ziem­lich gut und sieht groß­ar­tig aus. Ach bei der Ver­si­on hab ich die Bir­ne durch Trock­pflau­men ersetzt und die Alge weg­ge­las­sen, weil ..äh .aus Grün­den. Da habt ihr was ange­rich­tet. Ich fürch­te Kim­chi gibts jetzt auch den Som­mer durch.

      Antworten
      1. War­um „ich fürch­te“? Ich kann mir nix bes­se­res zum Grill­ge­la­ge vor­stel­len, als Rot­kohl-Kim­chi (die Idee wird uuun­be­dingt aus­pro­biert!). Lei­der ist unser letz­tes, rie­sen­gro­ßes Kim­chi-Glas unten kaputt gegan­gen und jetzt haben wir kei­nen mehr. PANIK ?

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