Veganes Katsu Sando – die japanische Schnitzelsemmel

Veganes Katsu Sando – der japanische Schnitzelsemmel
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Bahn frei, hier kommt Japans Schnitzelsemmel. Unser veganes Katsu Sando lockt mit einem knusprigen panierten veganen Schnitzel, fix selbst gemachter Tonkatsu Sauce und einem frischen Krautsalat – alles zwischen zwei dicken Scheiben fluffigem Brot.

Die japanische Küche hat in meinen Augen ein besonderes Talent: Sie nimmt sich Inspirationen aus allen möglichen Teilen der Welt und macht ihr eigenes Ding draus. Häufig besser, aber auf alle Fälle immer innovativ und spannend.

Auch das Prinzip Schnitzel hat sich Nippon gekrallt und ganz ehrlich, wie es den Anschein hat, wird es noch derber zelebriert, als hierzulande oder auch bei unseren österreichischen Nachbarn.

Das Katsu Sando dürfte sich dabei vor allem in den letzten Jahren zum erfolgreichsten Schnitzelexport gemausert haben. Ist auch eigentlich kein Wunder, so ein veganes Schnitzel kann eigentlich nur durch eine Sache verbessert werden: Mach’ das Ding portabel und alle so „ja, okay, das holt mich gerade voll ab“! Kennen wir von der Schnitzelsemmel. Oder vom Schnitzelbrötchen, wie es ganz Deutschland außer Bayern (und Schwaben so im Allgemeinen) nennt.

Diese „Sandos“ – ein überaus goldiger Spitzname für Sandwiches – gehören zur sogenannten yōshoku Küche, die in der Meiji-Periode groß wurde und nichts anderes bedeutet, als „westliche“ Kost … nur auf Japanisch eben, im übertragenen wie auch wörtlichen Sinne. Der Name ist also Programm. Es gibt sie frisch in mal mehr, mal weniger abenteuerlichen Belagvariationen in sogenannten Konbini – kleinen Läden, die vor allem, aber nicht nur Lebensmittel, Getränke und Snacks anbieten, quasi japanische „Spätis“. Ganz ehrlich, das hätten wir auch gerne. Ein Grund, hier mal das Katsu Sando zum Selbermachen anzupreisen. Die Nachfrage regelt ja das Angebot und so. Und wir hätten Nachfrage. Große Nachfrage!

Veganes Katsu Sando mit Greenforce „Easy To Mix“ Schnitzel

Wie du unser veganes Katsu Sando zubereitest

Allen Sandos gemein ist das verwendete japanische Milchbrot, das wirklich beinahe schon absurd fluffige Shokupan. Vermutlich wird dich der Mensch hinter der Theke der Bäckerei ziemlich belämmert anschauen, wenn du eines bestellst, noch dazu in vegan. Hiesiges Kastenweißbrot oder ein guter Toast geht aber auch. Aber lass uns gerne einen Kommentar da, falls du ein Rezept für ein veganes Shokupan möchtest. So sieht unseres aus … und ja, ich fische hier gerade nach Komplimenten und so.

Veganes Shokupan – japanisches Toastbrot

Für den einfachen Krautsalat verwenden wir feines Spitzkraut, welches wir mit der Mandoline sehr fein hobeln, etwas Zitronensaft und einen Hauch veganer Mayo. Japan ist berühmt für die Kewpie-Mayonnaise. Die gibt es zwar auch in einer veganen Variante, ist aber kaum erhältlich und wenn, dann sauteuer. Wir können uns aber ganz easy behelfen, indem wir eine gute vegane Mayonnaise verwenden und diese optional mit einer Prise MSG würzen. Nein, Glutamat ist nicht ungesund, das Thema haben wir hier debunked.

Die dunkle, rotbraune, süßlich-herzhafte Tonkatsu-Sauce ist ebenfalls ganz einfach selbst hergestellt. Hinein kommt Ketchup, vegane Worcestershiresauce und mittelscharfer oder scharfer Senf, abgeschmeckt wird mit heller Sojasauce.

Kommen wir endlich zum Star der Show! Für unser veganes Katsu Sando kannst du natürlich unser Seitan-Schnitzel als Basis hernehmen. Oder auch ein Gemüseschnitzel, beispielsweise aus Kohlrabi. Möchtest du dir allerdings Zeit zum Selbermachen sparen oder hast Zöliakie, können wir dir das „Easy To Mix“-Schnitzel von Greenforce empfehlen.

Greenforce stellt praktische, protein- und ballaststoffreiche Fleischalternativen aus Erbsen in Pulverform her, die in nachhaltigen Kraftpapierverpackungen zu dir nach Hause kommen. Die sojafreien „Easy To Mix“-Produkte, die übrigens alle acht essenziellen Aminosäuren enthalten, sind dadurch super lagerbar und lange haltbar und eignen sich deshalb natürlich auch perfekt für Reisen, fürs Camping oder Festivals … wenn es die irgendwann mal wieder geben sollte.

Auch die vegane Schnitzel-Mischung muss nur mit sehr kaltem Wasser angerührt werden und danach etwa 30 Minuten quellen, dann kann sie direkt geformt und weiterverarbeitet werden. Die Masse kannst du dabei direkt perfekt auf die Größe deines Brotes anpassen, denn die Optik spielt bei Katsu Sandos ebenfalls eine große Rolle. Zum Formen eignet sich am besten ein Stück Backpapier, welches du auf die Hälfte faltest, die Masse dazwischen legst und mit den Händen in Form presst.

Bist du neugierig geworden? Mit dem Rabattcode eatthis25 sparst du 25 % bei deiner Bestellung bei Greenforce. Wir stehen übrigens auch stark auf die Fischfrikas und die pikante Bratwurst.

Paniert wird in unserem klassischen veganen Panier-Mix. In einen Teller kommt eine in Pflanzenmilch angerührte Paste aus Mehl und Maisstärke, Knoblauch- und Ingwerpulver geben etwas Würzte. In einen zweiten geben wir Pankomehl, die groben, besonders knusprigen japanischen Semmelbrösel. Die Greenforce-Schnitzel dürfen für das Katsu Sandwich gerne etwas dicker geformt werden, als für klassische Schnitzel, nehmen dann zuerst ein Bad in der angerührten Flüssigkeit, dann in den Bröseln und warten anschließend geduldig auf die Pfanne. Bei einer Glutenunverträglichkeit kannst du eine glutenfreie Mehlmischung und glutenfreie Semmelbrösel zurückgreifen oder auf die Greenforce Crumbs aus 100 % Erbsen.

Veganes Katsu Sando – der japanische Schnitzelsemmel

Natürlich kannst du die Tonkatsu auch frittieren, wie ich es im Beitrag zum Seitanschnitzel beschrieben habe, in der Pfanne auszubraten reicht aber auch. Ein paar Esslöffel neutrales Öl hinein und pro Seite etwa 4–5 Minuten kross braten, fertig.

Eine Scheibe Shokupan, Weiß- oder Toastbrot, von dem du optional die Rinde abschneidest, um es besonders authentisch aussehen zu lassen, wird mit etwas Tonkatsu-Sauce bestrichen, darauf kommt das panierte Katsu, nochmal etwas Sauce und eine große Portion vom Krautsalat. Dann schließt du den Sandwich-Traum mit einer weiteren Brotscheibe ab, beißt direkt hinein, verbrennst dir dabei die Zungenspitze, denkst dir „lohnt sich“ und dir wird plötzlich klar: Wenn sich die Welt auf eines einigen kann, dann auf die Liebe zum veganen Schnitzel.

Veganes Katsu Sando – der japanische Schnitzelsemmel
Zutaten für 4 Sandwiches

Veganes Katsu Sando – die japanische Schnitzelsemmel

Zubereitung 25 Minuten
Gesamt 55 Minuten
+ Zeit zum Quellen 30 Minuten

Für das Tonkatsu

Für die Tonkatsu-Sauce

Für den Krautsalat

  • 150 g Spitzkraut
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 ½ EL vegane Mayonnaise
  • ¼ TL MSG optional, macht die Mayo aber authentischer

Außerdem

  • 8 Scheiben dickes Kastenweißbrot oder Toastbrot
  1. Für die veganen Schnitzel Greenforce Mischung mit 300 ml sehr kaltem Wasser verrühren. Abgedeckt 30 Minuten im Kühlschrank quellen lassen.

  2. Währenddessen für die Tonkatsu-Sauce alle Zutaten miteinander verrühren.

  3. Für den Krautsalat Spitzkraut mit der Mandoline fein hobeln oder schneiden, mit Zitronensaft und veganer Mayonnaise verrühren und optional mit MSG würzen. Bis zu weiteren Verwendung abgedeckt im Kühlschrank lagern.

  4. Schnitzelmasse aus dem Kühlschrank nehmen, vierteln (zu je etwa 110 g Gewicht) und jeweils zwischen zwei Lagen Backpapier etwa 10 x 10 cm große Schnitzel formen.

  5. In einem tiefen Teller Mehl mit Maisstärke, Salz, Knoblauch- und Ingwerpulver und Pflanzenmilch verrühren. Panko-Semmelbrösel in einen weiteren Teller geben.

    Zubereitung veganes Katsu Sando
  6. Schnitzel zuerst in der flüssigen Mischung wenden, kurz abtropfen lassen. Dann in den Semmelbröseln wenden und gut andrücken.

    Zubereitung veganes Katsu Sando
  7. Öl in eine heiße Pfanne geben, Schnitzel bei Bedarf nach und nach bei mittlerer bis hoher Hitze 4–5 Minuten pro Seite kross backen.

  8. Optional Brotrinde abschneiden. Je eine Brotscheibe mit etwas von der Tonkatsu-Sauce bestreichen und mit einem ebenfalls mit Sauce bestrichenen Schnitzel und Krautsalat belegen. Mit einer zweiten Brotscheibe abschließen.

Unsere Tipps

Die abgeschnittenen Brotreste kannst du trocknen und beispielsweise für Pangrattato mahlen.

Veganes Katsu Sando – der japanische Schnitzelsemmel

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Werbung! Dieser Beitrag wurde von GREENFORCE FUTURE FOOD AG unterstützt. Gesponserte Beiträge helfen uns dabei, regelmäßig neue Rezepte für unsere Leser zu kreieren, Inhalte spiegeln aber immer unsere eigene Meinung wider. Danke, Greenforce und Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten.

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.


Gib deinen Senf dazu!

  1. Genial! Wir freuen uns sehr über den Rabatt und die Greenforce Bestellung! Das Rezept ist perfekt die kleine Mittagspause und den Picknickkorb im Urlaub! Bin auch sehr gespannt auf die Fischfrikas und die Bratwürste!
    Lieben Grüße
    Daniella
    PS: Euer Kochbuch „Vegan auf die Hand“ haben wir zu Weihnachten geschenkt bekommen und wir lieben es!! Richtig schön und richtig lecker!

  2. Die Greenforce Bestellung ist auf dem Weg, jetzt warte ich sehnsüchtig auf das Rezept für das Shokupan Brot. Will das geile Sandwich Rezept unbedingt sobald wie möglich ausprobieren. 99% aller Gerichte die bei mir auf den Tisch kommen stammen aus eurem Blog. Wüsste gar nicht was ich ohne euch täte. Heulen wahrscheinlich . Aber so scheint jeden Tag die Sonne, zaubert ihr mir ein seliges Lächeln ins Gesicht. Danke dafür🌞🙏

  3. SHOKUPAN-REZEPT! muss ich unbedingt haben. Schnitzel sind schon bei Greenforce bestellt, vielleicht klappt es ja mit Beidem zusammen? Nicht, dass ich Druck machen will. (Hihihi)
    Moin

    1. Das mit dem Druck kennen wir, machen wir uns meist schon selbst, also sind wir das gewohnt. 😅

      Du musst die Schnitzelpackung nur noch ein klein wenig aufheben, keine Sorge.

  4. So a „Schnitzelsemmel“(wie sie in ganz Österreich heißt😉) geht doch irgendwie immer. Mache sie immer wieder mal, bislang mit eurer Seitan- Variante, veganem Cole Slaw und einer, tatsächlich beinahe identischen, Sauce, für die ich jetzt einen coolen Namen habe!😂
    Klasse euer Brot! Danke für immer tolle, neue Rezepte!

  5. Mmm, das hört sich ja mal wieder lecker an.
    Vielen Dank auch für den Rabatt bei Greenforce. Ich kannte bisher nur das Hack und die Frikadelle – die gibt’s bei uns im Lidl und haben mich schon überzeugt, vor allem auch, weil man die Sachen so gut auf Vorrat legen kann. Ich wusste gar nicht, dass sie noch so viele andere Produkte im Angebot haben, und hab gleich mal eine größere Bestellung aufgegeben. Bin mal gespannt.

  6. Das sieht großartig aus, und will umbedingt nachgemacht werden. Bitte, bitte mit dem tollen veganen Shokupan Rezept! Denn so einleckeres Brot habe ich vegan noch nie bekommen.

  7. Das Bild von diesem Sandwich habe ich mir gerade 2 Minuten lang angeschaut. Sieht einfach „hypnotisch“ lecker aus 🙂

    Liebe Grüße aus dem stürmischen Norden!
    Arne

  8. Ja, WIR WOLLEN DAS SHOKUPAN-REZEPT! Gerne! So schnell wie möglich. Besser sofort. Gestern! Das sieht so oberlecker aus….Und dann mit Schnitzel, Krautsalat und lecker Sößchen!