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Veganes Gulasch mit Jackfruit

Unheim­lich def­tig, wahn­sin­nig wür­zig, geschmort mit einer Wagen­la­dung Zwie­beln, wie es sich gehört. Darf ich vor­stel­len: unser sagen­haf­tes vega­nes Gulasch mit Jackfruit.

Jetzt mal ehr­lich: Was ist Gulasch über­haupt? Ich mei­ne, ver­mut­lich hat jeder von uns da ein Bild vor Augen. Womög­lich aus Kind­heits­ta­gen, wir sind also schon wie­der beim The­ma #Wie­bei­O­ma. Grob geschnit­te­ne Fleisch­wür­fel und ein fast schon abstru­ser Hau­fen Zwie­beln in roter Sau­ce. Mit oder ohne genau­so grob geschnit­te­ner fri­scher Papri­ka. Mit oder ohne Kar­tof­feln, bei Nadi­ne aber lie­ber mit. Womög­lich kipp­te Oma einen Schuss Sah­ne und eine ordent­li­che Ladung Sauer­kraut in den Topf, plap­per­te irgend­was von Sze­ged. Du hat­test dank dei­ner nicht vor­han­de­nen Erd­kun­de­kennt­nis­sen kei­ne Ahnung, von was sie da redet und dach­test dir nur: Wow, Sah­ne und Sauer­kraut? Das klingt mir eigent­lich ein biss­chen zu mutig.

Ähm, ja, manch­mal füh­le ich mich echt dumm, denn bis ich für unser vega­nes Gulasch recher­chiert habe, war das nach wie vor alles, was ich über das Gericht wuss­te. Okay, abge­se­hen davon, dass mir mitt­ler­wei­le klar ist, dass Sze­ged eine Stadt ist. In Ungarn, habe ich mir sagen las­sen. Erd­kun­de war nie mei­ne Stär­ke, mein Ori­en­tie­rungs­sinn ist gera­de so ent­wi­ckelt, dass ich mich nicht in mei­ner eige­nen Stadt verlaufe.

Ich habe inter­es­san­tes Zeug gelernt. Und falls dein Gulasch­bild mei­nem ähnelt, wirst du das auch gleich. Hier erst mal der Schock: Gulasch gibt es so eigent­lich gar nicht! Pau­ken­schlag, was?

Also, okay, so stimmt das auch nicht. Das, was wir als unga­ri­sches Natio­nal­ge­richt abge­spei­chert haben, exis­tiert so schon, aller­dings unter einem ande­ren Namen. Pör­költ. Und na ja, das klingt halt irgend­wie weni­ger sexy, mich wun­dert es nicht unbe­dingt, dass das Wort außer­halb Ungarns nicht in den All­tag über­nom­men wur­de. Scha­de eigent­lich, unga­risch klingt sonst so ver­dammt cool.

Gulyás hin­ge­gen ist eigent­lich das, was du ver­mut­lich als Gulasch­sup­pe kennst und der Begriff geht wie­der­um zurück auf die Gulyás, noma­disch leben­de Hir­ten. Die Kul­tur­ge­schich­te vom Schmor­topf ist sowie­so super­in­ter­es­sant. Aber wie auch immer, es geht bei Gulasch eigent­lich um zwei Kind­heits­fa­vo­ri­ten, die du ab sofort bes­ser aus­ein­an­der­hal­ten und mal wie­der klug­schei­ßen kannst, wenn es mehr oder weni­ger ange­bracht ist.

Veganes Gulasch mit Jackfruit

Was auf jeden Fall klar ist: The Gulasch, form­er­ly known as Pör­költ ist ein lang­sam geschmor­tes Ragout mit vie­len Zwie­beln und dem erdig-süß­li­chen Aro­ma unga­ri­scher Gewürz­pa­pri­ka. Und ja, damit mei­ne ich das Pul­ver, aber dafür nimmst du bit­te nicht die Dose, die seit anno dazu­mal ganz hin­ten im Gewürz­schränk­chen steht, und nein, du freust dich jetzt auch nicht, dass die­ser Rest end­lich weg­kommt. Papri­ka­pul­ver ver­liert im Lau­fe der Zeit an Aro­ma und auch an Far­be. Ein gutes unga­ri­sches Pul­ver – ob nun rosen­scharf oder edel­süß – soll­te drin sein.

Und sonst so? Auch in klas­si­schen Rezep­ten ist vie­les erlaubt. Küm­mel, Knob­lauch und Zitro­nen­scha­le sind klas­si­sche Gewür­ze, Karot­ten und Kar­tof­feln dür­fen eigent­lich auch rein. Für uns ist die­ser laxe Umgang spä­tes­tens ab hier der Frei­fahrt­schein, vega­ne Saue­rei­en anzu­stel­len. Natür­lich könn­ten wir Pil­ze in den Topf wer­fen, das haben wir aber schon in unse­rem Rezept für Cham­pi­gnons à la bour­gu­i­gnon­ne, qua­si dem geschnie­gel­ten fran­zö­si­schen Cou­sin des Gulaschs, der sich für etwas Bes­se­res hält.

Wir ver­wen­den für unser vega­nes Gulasch heu­te Jack­f­ruit. Und dafür musst du nicht mehr jeden Asi­a­laden nach den letz­ten Dosen abgra­sen, jun­ge Jack­frucht mit einem ver­träg­li­chen Preis­schild gibt es als Mr. Jack mitt­ler­wei­le auch in dei­nem EDEKA um die Ecke. Die gut abge­tropf­ten Jack­f­ruit­stü­cke bestäu­ben wir mit etwas Mehl, bevor wir sie scharf anbra­ten. Das bewirkt beim Fleisch, sowie bei der Jack­f­ruit, dass die Feuch­tig­keit an der Ober­flä­che gebun­den wird. Sonst wird das mit dem Bra­ten immer so eine sprit­zen­de Saue­rei. Außer­dem – und das ist jetzt echt optio­nal, aber lecker – wür­zen wir das Gan­ze mit fein gemah­le­nen, getrock­ne­ten Pil­zen, denn eine Extra­por­ti­on Uma­mi kön­nen die Jack­frucht­stü­cke auf jeden Fall gebrau­chen. Und ja, es ist nor­mal, dass die Pil­ze beim Pul­ve­ri­sie­ren rie­chen, wie 30 Jah­re alte Bir­ken­stock-Soh­len, lass dich davon nicht aufhalten.

Jackfruit

Die zweit­wich­tigs­te Zutat – jetzt mal abge­se­hen vom Papri­ka­pul­ver – fin­dest du in der Fri­sche­ab­tei­lung dei­nes Stamm-EDE­KA: Gemü­se­zwie­beln. Und dafür gibt es eine gran­dio­se, ganz klas­si­sche Faust­re­gel. Fleisch, bezie­hungs­wei­se jetzt eben die Jack­f­ruit und Zwie­beln soll­ten im Ver­hält­nis 2:1 ste­hen. Das ergibt die per­fek­te Balan­ce aus Wür­ze und Süße. Und ja, dem kön­nen wir nur zustimmen.

Außer­dem? So rich­tig nach Über­lie­fe­rung kommt weder Toma­ten­mark noch Wein in ein rich­ti­ges, unga­ri­sches Gulasch. Fleisch, Zwie­beln, Was­ser, das war’s. Wir neh­men uns die Zuga­be von bei­dem trotz­dem her­aus – Jack­f­ruit hat eben eine tol­le Kon­sis­tenz, aber nur einen dezen­ten Geschmack. Das EDEKA Bio Toma­ten­mark sorgt erneut für eine Por­ti­on Uma­mi, der, selbst­ver­ständ­lich vega­ne, Per­la Ter­ra Mer­lot in Deme­ter-Qua­li­tät für die Far­be. Außer­dem unter­stützt er mit sei­nem kräf­ti­gen Geschmack das Aro­ma der Gewürz­pa­pri­ka und hey, wenn’s das Gewürz­re­gal und der Vor­rats­schrank her­gibt, war­um nicht? Und weil wir kön­nen, schub­sen wir noch ein paar Zehen Knob­lauch über die Topf-Reling. Übri­gens sind wir jetzt eigent­lich beim pin­ce­pör­költ oder „Kel­ler­schmor­topf“. Wie­der etwas für die Klugschisssammlung.

Veganes Gulasch mit Jackfruit

Wenn du dich jetzt wun­derst, dass die Vor­be­rei­tung irgend­wie nur 15 Minu­ten gedau­ert hat und du jetzt gar nicht so recht weißt, was du da vor dem Topf ste­hend machst: Das gehört so. Den Rest erle­digt dein Herd und dein guter Freund, die Zeit. Du kannst dich ande­ren Din­gen wid­men, unser vega­nes Gulasch ist ein regel­rech­tes set it and for­get it-Gericht.

Klar, ein wenig Geduld soll­test du auf­brin­gen. Aber viel­leicht trös­tet es dich, wenn ich dir erzäh­le, dass Omni­vo­re bes­ten­falls zwei bis drei Stun­den auf ihren Schmor­topf war­ten, wäh­rend unser Rezept in „nur“ 45 Minu­ten auf dem Tisch steht. Und ganz ehr­lich, auf bes­tes Soul­food war­tet man doch ger­ne ein biss­chen län­ger, oder?

Du kannst dir in der Zwi­schen­zeit ganz gemüt­lich Gedan­ken zur Bei­la­ge machen, denn zu unse­rem Gulasch passt … qua­si alles. Brot, Knö­del, Spätz­le. Du kannst dir auch den gan­zen Topf allei­ne unter den Nagel rei­ßen und nur Gulasch löf­feln. Aber auch Band­nu­deln sind mitt­ler­wei­le klas­sisch. Wir hat­ten noch Fet­tuc­ci­ne da und haben die­se per­fekt al den­te gekocht dazu ser­viert und haben es fein gehack­te Peter­si­lie reg­nen las­sen. Per­fekt, kann ich nur sagen.

Also, was darf es muss es zu dei­ner per­sön­li­chen Gulasch­ka­no­ne sein? Jeder hat doch so eine Lieb­lings­bei­la­ge, oder?

Veganes Gulasch mit Jackfruit

Zutaten für 4 Portionen

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Vor­be­rei­tung 20 Minu­ten
Zube­rei­tung 45 Minu­ten

  1. Jack­f­ruit abgie­ßen, gut abspü­len und abtrop­fen las­sen, anschlie­ßend mit den Hän­den gut ausdrücken.
  2. In einer gro­ßen Schüs­sel Mehl, 1 1/2 TL Salz, Pfef­fer und Pilz­pul­ver ver­men­gen. Jack­f­ruit­stü­cke unter­he­ben und dar­auf ach­ten, dass die Stü­cke gleich­mä­ßig bemehlt sind.
  3. 3 EL Öl in einem hei­ßen Topf erhit­zen, Jack­f­ruit hin­ein­ge­ben und bei hoher Hit­ze unter Rüh­ren 5 Minu­ten scharf anbra­ten. Dabei den Boden­satz mit dem Koch­löf­fel lösen.
  4. Jack­f­ruit aus dem Topf neh­men, Zwie­bel in gro­be Stü­cke schnei­den. Rest­li­ches Öl in den Topf geben und die Zwie­bel hin­zu­ge­ben. Bei nied­ri­ger bis mitt­le­rer Hit­ze 8 Minu­ten schmo­ren, bis sie gla­sig sind. Mit 1/2 TL Salz würzen.
  5. Topf vom Herd neh­men oder Hit­ze aus­schal­ten. Toma­ten­mark, Sirup, Papri­ka­pul­ver und fein gemah­le­nen Küm­mel unter­rüh­ren, mit Rot­wein und 250 ml Was­ser auf­gie­ßen, Jack­f­ruit wie­der mit unter­rüh­ren, Deckel schlie­ßen und das Jack­f­ruit-Gulasch bei nied­ri­ger Hit­ze 40 Minu­ten köcheln las­sen. Ab und zu umrühren.

  6. Zum Schluss mit dem rest­li­chen Salz abschme­cken und mit fein gehack­ter Peter­si­lie top­pen. Mit dei­ner liebs­ten Bei­la­ge servieren.

Tipps

Wäh­rend wir in unse­rem Rezept für unser Pilz­gu­lasch à la bour­gu­i­gnon­ne qua­si nur zäh­ne­knir­schend Trau­ben­saft anstatt Rot­wein als alko­hol­freie Vari­an­te emp­foh­len haben, klappt das Jack­f­ruit-Gulasch auch gänz­lich ohne Wein. Ist ja ohne­hin klas­sisch, wie ich schon geschrie­ben habe. Nimm dafür ein­fach mehr Was­ser, mehr Toma­ten­mark und pass’ beim Wür­zen mit dem Sirup auf, dass es nicht zu süß wird.


Werbung! Dieser Beitrag wurde von EDEKA ZENTRALE AG & Co. KG unterstützt. Gesponserte Beiträge helfen uns dabei, regelmäßig neue Rezepte für unsere Leser zu kreieren, Inhalte spiegeln aber immer unsere eigene Meinung wider. Danke, EDEKA und Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten.

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.

54 Kommentare

  1. Hal­lo,
    ich habe soeben euer Gulasch­re­zept nach­ge­kocht (statt Wein habe ich mehr Was­ser, Toma­ten­mark und etwas Rot­wein­essig ver­wen­det). Es ist sehr lecker, erin­nert mich aber eher an eine Toma­ten­sauce mit „Fleisch­ein­la­ge“ und weni­ger an das „typi­sche“ Gulasch. 

    Trotz­dem lecker, dan­ke für die Inspi­ra­ti­on & lie­be Grüße!

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    1. Hi Ant­je,

      also für uns darf der leicht her­be Geschmack vom Wein tat­säch­lich nicht feh­len, ansons­ten macht den Geschmack ja das gute Papri­ka­pul­ver aus … das macht qua­si instant­ly Gulasch aus bei­na­he jeder Toma­ten­sauce. Was für eins hast du denn verwendet?

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  2. Hal­lo Jörg, hal­lo Nadine, 

    was für ein Genuss! Ich habe es heu­te mei­nen Lie­ben gekocht und wir waren so begeis­tert von dem Geschmack, der Kon­sis­tenz und vor allem der Ein­fach­heit beim Nach­kom­men! Wenn ich Ster­ne ver­ge­ben dürf­te, wür­det ihr die Hoch­zahl bekommen! 

    Wei­ter so! 

    Euer Blog ist eine Inspi­ra­ti­on und jedes der Gericht (habe auch noch den Rha­bar­ber-Streu­sel-Kuchen geba­cken, den gibt es zum Kaf­fee nach­her) dass ich bis­her nach­ge­kocht habe, war super lecker!

    DAAAAAAANNNKKKKEEEESSSSCHHHÖÖÖÖÖÖÖN!

    Vie­le Grüße
    Karin

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    1. Hal­lo lie­be Karin,

      tau­send Dank für die­ses mega Feed­back. Freut uns rie­sig, dass euch das Gulasch geschmeckt hat – ich hof­fe mal, beim Rha­bar­er­ku­chen ging es direkt so weiter. 😅

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  3. Hal­lo ihr Lieben,
    euren Gulasch gabs bei uns Heiligabend…war sehr lecker und ist ja echt easy. Das mache ich auf jeden Fall nochmal.
    Damit konn­te ich auch zwei Jack­f­ruit-Neu­lin­ge überzeugen.
    Vie­len Dank und fro­he Weihnachten 🎄

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    1. Sehr cool, das freut uns. Vie­len lie­ben Dank für das Feedback!

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  4. Die­ses Rezept ist der Ham­mer. Ein­fach mega lecker.
    In 4 Tagen wird es am Weih­nachts­abend wie­der in unse­re Bäu­che wandern.
    Jipiiieee 🙂

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  5. Ich bin der­ma­ßen satt gefres­sen (anders kann ich es wirk­lich nicht aus­drü­cken), dass mir nur ein Wort ein­fällt: Sensationell!
    So, ent­schul­digt mich, ich muss wei­ter ver­dau­en. Und noch den rest­li­chen Rot­wein aus­drin­ken. San­té und merci!
    (Sen­det Kom­men­tar und mel­det sich ENDLICH als Unter­stüt­ze­rin an.)

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    1. Hal­lo lie­be Diana,

      tau­send Dank für das tol­le Feed­back und natür­lich auch für den Support! 🙌🏻

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  6. Möch­te das Rezept mor­gen nach­ko­chen – also dan­ke dafür.
    Nehmt Ihr Schwarz- oder Kreuzkümmel?
    … und ich neh­me an, mit „1/2 schwar­zer Pfef­fer“ ist ein hal­ber Tee­löf­fel gemeint?!

    Dan­ke und herz­li­chen Gruß, Janek

    Antworten
    1. Hey!

      Weder noch, wir ver­wen­den ganz „nor­ma­len“, gemei­nen Kümmel. 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  7. Hach, Gulasch steht bei mir defi­ni­tiv dem­nächst auf dem Plan, man muss ja früh­zei­tig nach einem Weih­nachts­es­sen Aus­schau halten.
    Beim letz­ten Mal, als ich Jack­f­ruit zu „Pul­led Pork“ ver­ar­bei­tet habe, war sie allen Mitesser*innen und mir lei­der zu sau­er und ich hat­te schon ziem­lich viel Zucker dran. Gibt’s da gro­ße Qua­li­täts­un­ter­schie­de bei der Jack­f­ruit (mei­ne war von Aldi) oder stört euch die Säu­re ein­fach nicht?

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    1. Das hat weni­ger etwas mit der Qua­li­tät, als mit der ver­wen­de­ten Ein­le­ge­flüs­sig­keit zu tun. Die Jack­f­ruit gut abzu­spü­len ist auf jeden Fall uner­läss­lich, ansons­ten müss­test du dich ein­fach mal durch­pro­bie­ren. Die Jack­f­ruit von Aldi ken­nen wir bei­spiels­wei­se nicht. 🙂

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  8. Sehr lecker! End­lich schmeckt mir so nun auch Jackfruit☺️Ich habe noch Möh­ren und rote Papri­ka hin­zu­ge­fügt. Das rich­ti­ge Rezept für ver­reg­ne­te Herbst­ta­ge💕 Vie­len Dank!

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    1. Das freut uns mega. Und falls du noch Gula­sch­in­spo brauchst, da kommt die­se Woche noch was. 😉

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  9. Dan­ke­schön ❤️

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  10. Hal­lo, ich habe mal eine Fra­ge vor­ab… ich benut­ze lie­ber getrock­ne­te Jack­f­ruit, wie viel muss ich denn für die­ses Rezept davon neh­men? Könnt Ihr mir da wei­ter­hel­fen? 1000 Dank schon mal, lie­be Grüße

    Corin­na

    Antworten
    1. Hi!

      Ich ver­mu­te, du meinst die voll­reif geern­te­ten Jack­f­ruits, rich­tig? Die wür­de ich nicht zum Kochen in einem herz­haf­ten Gericht ver­wen­den. Die ein­ge­leg­ten, um die es hier geht wer­den unreif geern­tet und haben ein dezent säu­er­li­ches Aroma.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  11. Hal­lo Jörg,

    mei­ne Unge­krön­te-Köni­gin-der-Haus­manns­kost-Mut­ter wäre stolz auf mich gewe­sen! Habe noch fri­sche Papri­ka mit den Zwie­beln mit­ge­schmort, weil ich so gemü­se­süch­tich bin. Jack­f­ruit-Schmo­ren hat so ca. 10 min gedau­ert. Eck­knei­pen­taug­lich! Ich bin begeistert!

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    1. Eck­knei­pen­taug­lich ist ja wohl das schöns­te Kom­pli­ment, das du uns zu unse­rem Gulasch geben kannst. Tau­send Dank! 🙇‍♂️

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  12. Muss man die Frucht­stü­cke echt so zer­man­schen. Ich hät­te lie­ber „Fleisch­bro­cken“ als nur Fasern.

    Antworten
    1. Gan­ze oder ein­fach gro­be Jack­f­ruit-Stü­cke las­sen eben inten­si­ver den Eigen­ge­schmack durch­kom­men. Wenn dir das nichts aus­macht, kannst du die Bro­cken natür­lich auch grö­ßer lassen.

      Antworten
  13. Das Gulasch ist ein­fach ein abso­lu­tes High­light!!! Habe das Rezept gleich zu mei­nem bes­ten Freund nach Paris geschickt, nach­dem wir alle jetzt rich­tig viel Zeit und Muße zum Kochen haben! Weil ich am Mit­tag schon eine Veg­gie Lasa­gne hat­te, habe ich Salz­kar­toff­feln anstatt der Band­nu­deln dazu geges­sen und einen grü­nen Salat. Das Dres­sing habe ich recy­celt aus der Leche de Tig­re Eurer genia­len Pilz-Ceviche mit etwas schar­fem Senf! Not­hing more to say als ‚lei­der geil‘.
    PS. Den Kom­men­ta­ren, die Jack­f­ruit sei zu sau­er, kann ich mich gar nicht anschlie­ßen. Viel­leicht kommt es auch auf die Mar­ke an, ich hat­te eine Dose aus dem Bio­la­den von Jacky F und bin total zufrie­den gewesen.

    Antworten
    1. Freut uns mega, tau­send Dank. Auch das Recy­cling-Dres­sing kling ver­dammt lecker!

      Antworten
  14. Schmeckt es durch die getrock­ne­ten Pil­ze sehr nach Pilz? Ich bin davon näm­lich abso­lut kein Fan 😀
    Oder run­det es das gan­ze geschmack­lich nur ab?

    Antworten
    1. Hi Sarah,

      als Pilz-Fan sind sol­che Fra­gen immer echt schwie­rigst zu beant­wor­ten. In dem Fall wür­de ich sagen: Nein, run­det nur ab, gibt eben den Extra­kick Umami.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  15. Wir haben das ges­tern nach­ge­kocht und für etwas mehr Gemü­se­ein­la­ge noch Pil­ze und Papri­ka dazugegeben.
    Und es war super lecker!!

    Antworten
    1. Dan­ke­schön Mel!

      Antworten
  16. Vie­len Dank für das Rezept! Habe es als Weih­nachts­gu­lasch gekocht. Die Soße war toll, habe noch Majo­ran, Thy­mi­an und Lor­beer­blät­ter dran getan, aller­dings fand ich die Jack­f­ruit viel zu fruch­tig ( habe das vor­ge­schla­ge­ne Pro­dukt ver­wen­det) und mit merk­wür­di­gen Eigen­ge­schmack…😔 wür­de ich nicht noch Mal ver­wen­den, schade…
    Weih­nacht­li­che Grüße
    Julia

    Antworten
    1. So ging es mir lei­der auch. An sich ein gutes Rezept, die Sau­ce wird fana­tisch, aber die Jack­f­ruit passt mei­ner Mei­nung nach gar nicht dazu. Zu fruch­tig, zu säu­er­lich, merk­wür­di­ger Eigen­ge­schmack. Schade!

      Antworten
  17. Hey! Bin vor kur­zem auf euren Blog gesto­ßen und habe noch am glei­chen Tag die­ses wun­der­vol­le Gericht zube­rei­tet. Es war gran­di­os! Mein ers­ter Ver­such mit Jack­frucht und es hät­te nicht bes­ser sein können. 🙂
    Dan­ke für das tol­le Rezept,
    Lie­be Grü­ße Kathi

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Katharina,

      klas­se, das freut uns. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  18. Eure Rezep­te sind echt der Hammer!
    Kur­ze Fra­ge zur Sicher­heit: Kommt die Jack­f­ruit wie­der mit in den Topf und köchelt die 40 min mun­ter mit? 

    Lie­ben Dank schonmal 😊

    Han­nah

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Hannah,

      genau, die kommt wie­der mit rein. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  19. Das klingt super! Wer­de ich mor­gen aus­pro­bie­ren! Kom­men die ange­bra­te­nen Jack­f­ruit­stü­cke in Schritt 5 mit den ande­ren Zuta­ten wie­der in den Topf? Ver­mut­lich ja, oder?
    Vie­le Grüße
    Heike

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Heike,

      genau, die kommt wie­der mit rein und schmort dann mit. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  20. Heu­te gekocht, lecker war’s!
    An euer phan­tas­ti­sches Pilz­gu­lasch kommt es aller­dings nicht ran 😋
    Unheim­lich gefreut habe ich mich über das Ergeb­nis mei­nes 2. Ver­suchs, Pas­ta selbst zu machen..es gab Din­kel-Fet­tuc­ci­ne zum Gulasch und die sind rich­tig gut gewor­den, ich habe ein­fach Din­kel­mehl 630 und Din­kel­grieß benutzt – ein Traum ☺️

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Sarah,

      klas­se, das freut uns. Hast du die Pas­ta auch nach unse­rem Rezept zubereitet?

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Hal­lo Jörg,
        ich sage mal qua­si nach eurem Rezept, nur eben mit Din­kel­mehl und ‑Grieß wegen Wei­zen­all­er­gie. Der Teig war per­fekt und ließ sich mit den tol­len Kit­chen­Aid-Auf­sät­zen super ver­ar­bei­ten. Mein 4jähriger möch­te jetzt nur noch selbst­ge­mach­te Nudeln 🙈Alle Dau­men hoch 👍🏼

      2. Auweia, da hast du dir jetzt was ein­ge­brockt, was? 😆

        Super, freut uns rie­sig. Dan­ke für das Feed­back, die Din­kel­nu­deln wer­den wir sicher auch mal testen.

  21. He! Ihr habt doch echt tol­le Rezeptideen!!
    Die muss ich ein­fach nach­ko­chen!! Schaut ja auch echt lecker aus!😋 dan­ke und schö­ne Herbsttage!!

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Kati,

      tau­send Dank, freut uns mega. Dir auch einen schö­nen Herbst! 🙌

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  22. Ich lie­be eure Rezep­te, vie­len Dank dafür. Aber Wer­bung für Deme­ter? Ernsthaft?

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Karin,

      okay, das ist jetzt mal ein sel­te­ner „ich-hol-die-Glaskugel-raus“-Kritik-Kommentar (pun inten­ded). Was passt dir an Deme­ter nicht? Der latent eso­te­ri­sche Touch? Bräuch­ten wir auch nicht, ist aber doch recht harm­los, oder nicht? Klar, ein mist­ge­füll­tes Kuh­horn im Acker ist nicht gera­de vegan und eine flä­chen­de­cken­de, bio­ve­ga­ne Land­wirt­schaft wäre natür­lich der Shit. Oder nicht-Shit in dem Fall. Aber eben auch ziem­li­che Uto­pie. Da hal­ten wir Deme­ter-Pro­duk­te mit stren­gen Bio-Richt­li­ni­en doch immer noch vega­ner und bes­ser, als so man­che Che­mie­keu­le, bei der du gar nicht weißt, was drin steckt.

      Wenn du aber natür­lich skan­da­lö­se Infos hast, die uns feh­len, ger­ne her damit. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

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      1. Hal­lo Jörg, ich kau­fe kei­ne Deme­ter Pro­duk­te, weil die Anbin­de­hal­tung der Tie­re prak­ti­zie­ren. Etwa ein Vier­tel aller öko­lo­gisch gehal­te­nen Milch­kü­he lebt sogar in tier­quä­le­ri­scher Anbin­de­hal­tung (Quel­le: Sta­tis­ti­sches Bun­des­amt). Auch bei Deme­ter der Weide­aus­lauf nicht Vor­schrift. Die Deme­ter-Richt­li­nie hört sich zuerst nett an, besteht aber bei genau­em Hin­se­hen oft aus wei­chen Soll-Vor­schrif­ten (statt har­ten Muss-Vor­schrif­ten) und Grund­sät­zen, von denen dann Abwei­chun­gen erlaubt wer­den. Typi­scher Fall: „Das Hal­tungs­sys­tem soll den Tie­ren frei­en Kon­takt mit ihrer natür­li­chen Umwelt (Son­ne, Regen, Erd­bo­den, u.a.) gewäh­ren. Dies soll ins­be­son­de­re durch Wei­de­gang, zumin­dest aber Aus­lauf erfol­gen.“ (Deme­ter-Richt­li­ni­en, Stand 2016, Abschnitt 5.4). Heißt: Statt einer Wei­de tut’s auch ein abge­grenz­ter Bereich auf dem Beton direkt am Stall. Wohl­klin­gen­de Absich­ten mögen eini­gen red­lich bemüh­ten Deme­ter-Land­wir­t/in­nen ein Her­zens­an­lie­gen sein und tau­gen gut für die Wer­bung, kön­nen aber unter markt­wirt­schaft­li­chen Bedin­gun­gen nicht lan­ge über dem öko­no­misch Mach­ba­ren lie­gen, das die über­prüf- und durch­setz­ba­ren Min­dest­stan­dards definieren.

      2. Hi Lot­te,

        dan­ke auch dir für den Kom­men­tar. Ich spa­re mir aktu­ell eine detail­lier­te Ant­wort, da wir uns mit dem The­ma mög­li­cher­wei­se in Zukunft etwas detail­lier­ter beschäf­ti­gen möchten.

        Lie­be Grüße
        Jörg

  23. Es war ein­fach wie­der köst­lich 😋 – allein das Lesen! 😂 Dan­ke! Ich wer­de es auf jeden Fall aus­pro­bie­ren. Ent­spann­te Herbst­ta­ge und bun­te Grü­ße von Christina

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    1. Hal­lo lie­be Christina,

      dan­ke dir, freut mich rie­sig. Lass uns wis­sen, wie es dir geschmeckt hat. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  24. Wow das muss ich nach­ko­chen!!! Habt ihr denn eine Alter­na­ti­ve für den Wein? Lie­be Grüße

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    1. Guck mal in den Tipp unter dem Rezept. 😉

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  25. Das hat nichts mit dem wun­der­ba­ren Rezept zu tun (pro­bie­re ich dem­nächst mal aus, Jack­f­ruit habe ich noch nicht getes­tet), aber woher habt ihr denn die­ses dezen­te Besteck? Sieht so schön schlicht aus!

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  26. mmm­mh … das wer­de ich aus­pro­bie­ren und wer­de, wie frü­her beim Fleisch, das Gulasch im slow­coo­ker sanft schmur­geln las­sen. Vie­len Dank für Eure tol­le Vor­ga­be und lie­be Grü­ße zu Euch

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    1. Hal­lo lie­be Gaby,

      super, das freut uns. Lass uns wis­sen, wie es dir geschmeckt hat. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

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