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Veganes Cassoulet – unsere Version vom französischen Bohneneintopf

Veganes Cassoulet

Die Zeit­um­stel­lung wir­belt dir ordent­lich die inne­re Uhr durch­ein­an­der und der Kalen­der rast auf den Win­ter zu. Das heißt, wir ste­cken mit­ten­drin in der Ein­topf-Sai­son und wenn wir ganz ehr­lich sind, wir fin­den das doch alle super, oder? Zum dies­jäh­ri­gen Welt­ve­gan­tag ser­vie­ren wir dir unser ein­fa­ches vega­nes Cas­sou­let aus einem ein­zi­gen Topf. Und ja, dabei las­sen auch wir uns nicht das Würst­chen-Top­ping nehmen.

Wie ich ja schon im Rezept zu unse­rem Pilz­gu­lasch à la bour­gu­i­gnon­ne fest­ge­stellt habe: Die fran­zö­si­sche Küche klingt irgend­wie immer fan­cy. Mit einem vor­an­ge­stell­ten à la sowie­so. Ich glau­be auch – und ja, mit der auf­ge­stell­ten Behaup­tung könn­te ich mir Fein­de machen, die ich nicht haben will –, dass das hohe Anse­hen der fran­zö­si­schen Küche zumin­dest zum Teil mit die­sem ja wohl kaum zu ver­leug­nen­den Umstand zu tun hat.

Ich mei­ne, nie­mand wird mit mir einen hand­fes­ten Streit über die Tat­sa­che anfan­gen wol­len, dass „Cas­sou­let“ schlicht­weg um eini­ges schi­cker klingt, um eini­ges luxu­riö­ser und schluss­end­lich, sind wir mal ganz ehr­lich, um eini­ges lecke­rer, als der „Boh­nen­ein­topf mit Wurst“. Für uns klingt es auch bes­ser, als „Boh­nen­ein­topf mit Enten­keu­len“, was klar sein dürf­te, bevor­zu­gen wir Enten­keu­len schließ­lich am noch leben­den Vogel.

Pho­ne­tisch könn­te man sagen, hier steht der Adel dem Pro­le­ta­ri­at gegen­über und das, obwohl das Cas­sou­let als eine Art ver­kapp­tes Natio­nal­ge­richt Frank­reichs dem Volks­mund nach von letz­te­rem erfun­den wur­de. Ja, wir haben es mal wie­der mit einem Arme-Leu­te-Essen zu tun, wel­ches über die Jahr­hun­der­te einen gro­ßen kuli­na­ri­schen Impact hatte.

Veganes Cassoulet

Ins Ori­gi­nal, wel­ches wohl als Res­tees­sen wäh­rend des 100-jäh­ri­gen Kriegs ent­stand und um des­sen Erfin­dung sich gleich drei fran­zö­si­sche Städ­te strei­ten, wan­dert alles Mög­li­che von allen mög­li­chen Tie­ren – im Regel­fall ein­ge­leg­tes oder gepö­kel­tes – und, und das ist qua­si unse­re „Ret­tung“, wei­ße Boh­nen, die, da sind sich sowohl die Ein­woh­ner von Tou­lou­se, Car­cas­son­ne und Cas­tel­n­au­da­ry sicher, eigent­li­cher, wenn auch viel­leicht gehei­mer Mit­tel­punkt des Schmor­to­pfs sind.

Wir kochen heu­te aller­dings nicht nur eine vega­ne und damit ohne­hin schon fern­ab jeder Authen­ti­zi­tät lau­fen­de Vari­an­te, wir schum­meln auch noch am lau­fen­den Band. Ein tra­di­tio­nel­les Cas­sou­let schmort näm­lich stun­den­lang in der „Cas­so­le“, dem namens­ge­ben­den Ton­topf (den wir uns nicht besorgt haben, sor­ry, not sor­ry) und von die­ser Zeit geht selbst­ver­ständ­lich ein Groß­teil dafür drauf, den Enten­fuß ess­bar zu machen. Wol­len wir nicht, brau­chen wir nicht und des­halb steht unser vega­nes Cas­sou­let in min­des­tens vier­zig Minu­ten auf dem Tisch und wenn du es dir leis­ten kannst und dir nicht bereits eine hung­ri­ge Meu­te an den Kra­gen möch­te, auch in sechzig.

Auf eines ver­zich­ten aber auch wir nicht – abge­se­hen vom Geschmack, ver­steht sich: auf das „geschum­mel­te“ Wurst-Top­ping. Ja, das liest sich eigen­ar­tig, das gebe ich zu, schmeckt aber umso leckerer.

Die Like Schin­ken-Brat­wurst aus Erb­se von Like­Me­at passt mit ihrem rau­chi­gen, inten­si­ven Aro­ma, der ordent­li­chen Ladung Uma­mi und ihrem beson­ders kna­cki­gen Biss eben auch per­fekt zum hand­fes­ten, herbst­lich-win­ter­li­chen Schmortopf.

Wie auch alle ande­ren Like­Me­at-Pro­duk­te ist die Like Schin­ken-Brat­wurst eine lecke­re Pro­te­in- und Bal­last­stoff­quel­le (für die Zah­len­schub­ser: Je 100 g ent­hält sie 13 g Eiweiß und 4,9 g Bal­last­stof­fe), dabei glu­ten­frei, selbst­ver­ständ­lich vegan und mitt­ler­wei­le deutsch­land­weit im gut sor­tier­ten Super­markt erhält­lich. Du weißt Bescheid, wenn Like­Me­at im Kühl­re­gal dei­nes Stamm­mark­tes nur mit Abwe­sen­heit glänzt, frag nach! Die Händ­ler bestel­len bei Nach­fra­ge in der Regel gern.

Like Meat - Schinken-Bratwurst

Bevor aller­dings die Wurst in den Topf kommt, wür­feln wir Zwie­beln, Karot­ten und Stan­gen­sel­le­rie für unse­re „Mire­poix“ fein (ich sag’s ja, die fran­zö­si­sche Spra­che) und rös­ten die­se in einem idea­ler­wei­se ofen­fes­ten Topf in etwas Raps­öl mit But­ter­ge­schmack an, bis das Gemü­se durch die Mail­lard-Reak­ti­on bräunt und schön karamellisiert.

Dabei bra­ten wir auch direkt unse­re vega­nen Würs­te mit an, bis sie rund­her­um gebräunt sind, neh­men sie anschlie­ßend aller­dings wie­der aus dem Topf, den gro­ßen Auf­tritt haben sie erst später.

Jetzt kommt Toma­ten­mark, eine grob gehack­te, fri­sche Toma­te oder alter­na­tiv per­fekt gereif­te geschäl­te Toma­ten aus der Kon­ser­ve und gekoch­te wei­ße Boh­nen dazu. Natür­lich darfst du auch hier auf die Dose aus dem Vor­rats­schrank zurück­grei­fen, Bonus­punk­te und Bonus­ge­schmack gibts aller­dings, wenn du Can­nel­li­ni- oder Lin­got-Boh­nen nach unse­rem Delu­xe-Rezept zubereitest.

Weiße Riesenbohnen deluxe für deinen Meal Prep

Das Gan­ze wird mit einem mög­lichst guten Gemü­se­fond und dem Koch­was­ser der Boh­nen, also dem Aqua Faba auf­ge­gos­sen, mit fri­schem Thy­mi­an, Lor­beer, Piment d’Esplet­te, Salz und Pfef­fer abge­schmeckt, so deko­ra­tiv, wie es eben geht mit den Würst­chen belegt und wan­dert nun bei 200 °C in den Ofen, wo der Schmor­topf sozu­sa­gen über­backt (psst, mit dem Ori­gi­nal­re­zept hat das nichts zu tun, aber eine groß­zü­gi­ge Hand­voll vega­ner Rei­be­kä­se schmeckt gran­di­os als Top­ping!). Und zwar für 30 Minu­ten. Oder auch ein paar Minu­ten län­ger, wenn du Zeit hast, die Würst­chen nicht schon ver­kohlt sind und auch nie­mand vor lau­ter Hun­ger Plä­ne für eine klei­ne fran­zö­si­sche Küchen­re­vo­lu­ti­on schmie­det. Viel­leicht räumst du sicher­heits­hal­ber trotz­dem mal die Mes­ser weg, die zur pro­vi­so­ri­schen Guil­lo­ti­ne umfunk­tio­niert wer­den könnten.

Zum Schluss kommt etwas Rot­wein­essig für die Fri­sche und fein gehack­te Peter­si­lie dazu – und wenn es nur für die Optik ist – und ich wet­te mit dir, wenn du unser vega­nes Cas­sou­let jetzt noch mit knusp­ri­gem, frisch getoas­te­ten Knob­lauch­brot ser­vierst, las­sen auch fran­zö­si­sche Spit­zen­kö­che den Enten­fuß am Federvieh.

Damit bleibt mir nichts mehr zu sagen, als Bon appé­tit und wenn du unser vega­nes Cas­sou­let nach­ge­kocht hast, freue ich mich über einen Kom­men­tar. Aber nur, wenn es dir geschmeckt hat, Deal?

Veganes Cassoulet

Zutaten für 4 Portionen

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Vor­be­rei­tung 15 Minu­ten
Zube­rei­tung 30 Minu­ten
Gesamt 45 Minu­ten
  1. Zwie­bel, Karot­te und Sel­le­rie für das Mire­poix fein würfeln.
  2. Back­ofen auf 200 °C Ober­hit­ze vorheizen.
  3. Öl in einen hei­ßen ofen­fes­ten Topf geben, Like­Me­at Like Schin­ken-Brat­wurst bei mitt­le­rer bis hoher Hit­ze 2 Minu­ten pro Sei­te scharf anbra­ten, anschlie­ßend aus dem Topf nehmen.
  4. Zwie­bel, Karot­te und Sel­le­rie in den Topf geben, mit Salz und Ahorn­si­rup wür­zen und bei mitt­le­rer Hit­ze 7–8 Minu­ten rös­ten, bis das Gemü­se gebräunt ist.

  5. Toma­ten grob, Knob­lauch fein hacken und zusam­men mit dem Toma­ten­mark zum Gemü­se geben. 2 Minu­ten rös­ten anschlie­ßend Lor­beer, Thy­mi­an, Piment d’Esplette, Pfef­fer und Boh­nen dazu­ge­ben, mit Gemü­se­fond und Boh­nen­was­ser ablö­schen, bei Bedarf mit Salz abschme­cken, gut umrüh­ren und kurz aufkochen.
  6. Like­Me­at Like Schin­ken-Brat­wurst auf dem Boh­nen­ein­topf ver­tei­len und das vega­ne Cas­sou­let 30–45 Minu­ten im Ofen auf unters­ter Schie­ne bei Ober­hit­ze schmo­ren lassen.
  7. Mit frisch gehack­ter Peter­si­lie und Rot­wein­essig top­pen und mit Knob­lauch­brot servieren.

Tipps

Hast du kei­nen feu­er­fes­ten Topf, kannst du den Ein­topf auch vor­be­rei­ten und vor dem Backen in eine feu­er­fes­te Auf­lauf­form umfüllen.

Veganes Cassoulet

Werbung! Dieser Beitrag wurde von LikeMeat GmbH unterstützt. Gesponserte Beiträge helfen uns dabei, regelmäßig neue Rezepte für unsere Leser zu kreieren, Inhalte spiegeln aber immer unsere eigene Meinung wider. Danke, LikeMeat und Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten.

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.

53 Kommentare

  1. Dan­ke für das tol­le Rezept 🙂
    Es wird im nahen­den Win­ter sicher­lich öfter gekocht wer­den. Hat­te Augen­boh­nen und Bey­ond Würs­te daheim, damit hat es fabel­haft geschmeckt. Die Like Meat Würs­te kann ich mir auch sehr gut dazu vor­stel­len, die sind näm­lich rich­tig gut.
    Lie­be Grüße
    Karo

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  2. Ich kom­men­tie­re sonst eher sel­ten unter Rezep­ten aber hier muss ich es mal tun, die­ser Ein­topf zählt mitt­ler­wei­le zu mei­nen abso­lu­ten Lieb­lings­re­zep­ten und wird bei mir oft 1–2 Mal im Monat zube­rei­tet. Soo lecker def­tig und aro­ma­tisch. Dan­ke für das tol­le Rezept!

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    1. Das freut uns rie­sig. Ganz lie­ben Dank für das Feed­back, soll­ten wir auch mal wie­der kochen. 😅

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  3. Moin, das ist wohl der bes­te Ein­topf den ich je zube­rei­tet hab. War Ruck­i­zucki aufgefuttert.
    Dan­ke dafür.
    Angelika

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    1. Ganz lie­ben Dank Ange­li­ka, freut uns mega! 

      Liebst,
      Nadine

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  4. Vie­len Dank für das Rezept! Ich koche es oft, jedes Mal etwas anders, mal mit Räu­cher­to­fu, mal ohne vega­nen Flei­scher­satz, mal mit …. Schmeckt immer ausgezeichnet!!!!

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    1. Klas­se, lie­ben Dank für das Feed­back. Freut uns mega! 🙂

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  5. Nach­dem ich nun end­lich die­se Like­Me­at Schin­ken-Brat­würs­te bekom­men habe, haben wir das Cas­sou­let heu­te ausprobiert.
    Unser Fazit: der Ein­topf ist lecker, aber die Würst­chen lei­der nicht. Also, ich hat­te schon ekli­ge­re vega­ne Würst­chen, aber lei­der noch nie lecke­re, und die­se sind lei­der auch kei­ne posi­ti­ve Aus­nah­me. Scha­de. *seufz* (Es geht mir nicht um „wie Fleisch schme­cken“, son­dern um über­haupt gut schme­cken. Lei­der erstreckt sich die Ska­la vega­ner Würst­chen, die ich fin­den konn­te, bis­her nur von „na, wenn’s sein muss“ bis „direkt in den Mülleimer“. 🙁 ) 

    Aber ich fin­de eigent­lich, dass der Ein­topf die Würst­chen gar nicht braucht. Das leicht rau­chi­ge Aro­ma bekommt man bestimmt auch mit Räu­cher­to­fu hin, oder mit etwas Liquid Smo­ke. 🙂 Und in der Form wer­den wir es bestimmt bei Gele­gen­heit noch­mal pro­bie­ren. Erspart mir dann auch die Safa­ri quer durch die Stadt zum Rewe. XD

    Dan­ke fürs Rezept!

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    1. Ahoi,
      ähn­lich wie Du bin ich bis­her auch nie von vega­nen Würst­chen über­zeugt gewe­sen. Ent­we­der die Tex­tur ist gum­mi­ar­tig oder der Geschmack öde oder bei­des. Zumin­dest war das mei­ne Erfah­rung mit den Pro­duk­ten aus dem Super­markt. Ich bin ohne­hin kei­ne kon­se­quen­te Vega­ne­rin, wenn ich Fleisch möch­te, inves­tie­re ich in gutes & teu­res Zeug. Daher habe ich immer wie­der den Ver­gleich und ein Ver­kos­ten aller Pro­duk­te auf dem Markt bringt mich immer wie­der zu dem Fazit: Weder schmeckt davon etwas wie Fleisch noch hat es die Tex­tur, war­um also immer so tun als ob? Mit einer Aus­nah­me, die auch nicht fleischiden­tisch ist, aber mir sehr gut schmeckt UND eine Tex­tur ähn­lich der gro­ben Brat­wurst hat: Sen­sa­tio­nal Brat­wurst von Gar­den Gour­met. Hast Du die schon mal pro­biert? Mit genau dem Namen, nicht einem ähn­li­chen, denn der Her­stel­ler pro­du­ziert diver­se Sorten.
      Die gibt’s auch beim Rewe. Wäre also wie­der eine Reise. 🙂
      Schö­ne Grüße!

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  6. Hal­lo ihr,
    ich wür­de das Rezept ger­ne aus­pro­bie­ren, jedoch haben wir einen Gas­ofen und kön­nen daher kei­ne Ober­hit­ze ein­stel­len. Habt ihr einen Tipp, wie lang ich es im Gas­ofen backen soll?
    Danke! 🙂

    Antworten
    1. Sor­ry, mit Gas­back­öfen haben wir kei­ner­lei Erfah­rung. Guck ein­fach immer mal wie­der rein, wenn die Ober­flä­che etwas aus­ge­trock­net und kara­mel­li­siert ist, ist das Cas­sou­let fertig. 🙂

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      1. Okay, dann ver­such ich mal mein Glück. 🙂 Dan­ke für die Antwort!

  7. Ganz wun­der­bar. Hat spit­zen­mä­ßig geschmeckt und ist fes­ter Bestand­teil unse­res Lecker­schme­cker­spei­se­plans geworden.
    Vie­len Dan­ke dafür und viele 👍👍👍

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  8. Hal­lo in die Runde,
    Ich hab das Rezept ges­tern aus­pro­biert und es hat uns Mal wie­der so so lecker geschmeckt! Vie­len Dank auch, dass ihr immer Mal wie­der sol­che Pro­duk­te vor­stellt. Ohne euch hät­te ich die­se Würst­chen wohl nicht pro­biert, aber die set­zen dem Gan­zen natür­lich die Kro­ne auf! Vie­len Dank für das tol­le Rezept!

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Katharina, 

      tau­send Dank für die­ses tol­le Feedback!

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  9. Wir haben das Cas­sou­let jetzt schon öfter gekocht, aber heu­te das ers­te Mal mit der Schin­ken­wurst. Die habe ich näm­lich jetzt erst­mals in unse­rem Ede­ka gefun­den. Also – wat soll ich sagen? Ham­mer! Mit Alter­na­tiv­würs­ten war es schon gut, aber mit der Schin­ken­wurst schmeckts ein­fach soo viel bes­ser. Liebe 😍

    Ich muss aber jetzt auch noch­mal ein ganz gene­rel­les Lob an euch aus­spre­chen. Ich esse schon seit ich ein klei­nes Kind war, kein Fleisch und habe mit ca 16 Jah­ren ange­fan­gen, mich mit vega­ner Ernäh­rung zu beschäf­ti­gen. Das ist inzwi­schen 18 Jah­ren her und war für mich als Tee­nie auch nur schwer lang­fris­tig umzu­set­zen. Damals gab es halt kei­ne Food­blogs und noch nicht ein­mal Tofu im nor­ma­len Super­markt 😄 ich habe es nach zwei Jah­ren und umfang­rei­chen Man­gel­er­schei­nun­gen „auf­ge­ge­ben“. Nach­hal­ti­ge, tier­leid­lo­se Ernäh­rung war nach wie vor ein The­ma für mich, aber so rich­tig vegan hab ich es nicht hin­be­kom­men. Als ich irgend­wann vor ein paar Jah­ren auf euren Food­blog gesto­ßen bin, war ich sofort wie­der dabei. Ihr bie­tet mir mit euren abwechs­lungs­rei­chen Rezep­ten einen ech­ten Mehr­wert in der Küche und ich konn­te damit sogar mei­nen Mann vega­ni­sie­ren 😉 Super­klas­se. Macht wei­ter so!

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Alexandra,

      tau­send Dank für die­ses mega­lie­be Feed­back. Freut uns wirk­lich rie­sig, dass euch nicht nur das Cas­sou­let so gut geschmeckt hat, son­dern dass wir euch auch sonst so in Sachen Spei­se­plan inspi­rie­ren konnten. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  10. Folks, das war ein Fest. Unfass­bar lecker. Die­se Würst­chen moch­te ich als Brat­wurst nicht, in die­sem Ein­topf sind sie super. Im frü­he­ren Leben war ich eine gro­ße Cas­sou­let-Lieb­ha­be­rin und des­we­gen moch­te ich auch auf die Ente nicht ver­zich­ten. Ich habe eine Dose Mock Duck ange­bra­ten und dann mit­ge­schmort. Ich bin im Cas­sou­let-Him­mel. Ich lie­be Euch.

    Antworten
    1. Oh, sehr geil! Tau­send Dank für das Feed­back. Und die Idee mit der Mock Duck – sind wir selbst nicht drauf gekommen. 😅

      Bei dei­ner Würst­chen-Mei­nung bist du in etwa mit Nadi­ne d’ac­cord. Im Gegen­satz zu mir schmeckt ihr die Schin­ken-Brat­wurst tat­säch­lich auch im Ein­topf oder Bei­spiels­wei­se als Sau­cen­zu­tat bes­ser – ich fin­de sie auch solo super, da fin­det Nadi­ne die Ita­li­an Gril­ler lecke­rer. Wurst-Mei­nun­gen, ey. 🤷🏻‍♂️😆

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  11. Hal­lo ihr zwei 🙂
    Als die Mire­poix (fix mit dem Food Pro­ces­sor gehäck­selt) schon brut­zel­te und ich mich ans Knob­lauch­schnei­den machen woll­te, muss­te ich mit Schre­cken fest­stel­len, dass ich nur noch 3 win­zi­ge Knob­lauch­zeh­chen habe 😳
    Super­le­cker war’s natür­lich trotz­dem, aber ich freue mich jetzt schon, das Cas­sou­let bald noch­mals mit mehr Knob­lauch zu kochen 😁 Dann wohl mit einer klei­nen Büch­se gehack­ter Toma­ten, mit dem Win­ter vor der Türe sind fri­sche ja nicht mehr so aktuell.…
    Es gab die Brat­würs­te von Bey­ond dazu, hat gut gepasst. Die Like­Me­at Würs­te gibt es hier in der Schweiz glau­be ich nicht. Es lohnt sich sicher, ver­schie­de­ne Würst­chen als Top­ping zu pro­bie­ren, da gibt es ja mei­len­wei­te Unterschiede. 

    Dan­ke euch für die immer­wäh­ren­de Inspi­ra­ti­on und die bes­ten vega­nen Rezep­te überhaupt!
    LG, C.

    Antworten
    1. Sehr cool, lie­ben Dank für das Feed­back! Und ja, pro­bier‘ das Rezept dann unbe­dingt auch mit einer Unmen­ge an Knob­lauch. Mehr Knob­lauch macht alles besser! 😅

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  12. Hal­lo 🙂 Das Rezept macht mich wirk­lich mega an. Das muss ich unbe­dingt am Wochen­en­de ausprobieren.
    Kann man es auch ohne die­se Würst­chen machen und statt den Toma­ten, gehack­te Toma­ten nehmen?

    Vie­le Grüße.

    Antworten
    1. Die Fra­ge ist eher, war­um du das Rezept ohne Würs­te machen möch­test. Denn natür­lich geht das, ist ja nur eine Kom­po­nen­te im Rezept … die aber eben auch Geschmack mit sich bringt. 😉

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  13. Hal­lo auf den Bil­dern und in den Kom­men­ta­ren sto­ße ich immer wie­der auf Zitro­ne! Was hat’s damit auf sich?
    Dan­ke und lie­ben Gruß
    L

    Antworten
      1. Lei­der funk­tio­niert der Link nicht 😳

      2. Dan­ke für den Hin­weis. Das lag an einem hof­fent­lich letz­ten tech­ni­schen Pro­blem nach unse­rem Ser­ver­um­zug Anfang der Woche.

  14. Ich lie­be eure Rezep­te und habe heu­te spon­tan Lust auf die­ses Rezept! In dem Super­markt bei mir in der Nähe gibt es lei­der wenig Aus­wahl an vega­nen Würs­ten… meint ihr ich könn­te auch Räu­cher­to­fu neh­men? Soll­te ich den dann mit in den Ofen dazu­ge­ben oder erst am Ende? Oder meint ihr, das ist vom Geschmack her total anders? Ansons­ten lass Ichs ein­fach weg, der Ein­topf wird trotz­dem heu­te gekocht!

    Antworten
    1. Räu­cher­to­fu schmeckt bestimmt nicht schlecht, ich wür­de ihn dann wirk­lich ähn­lich behan­deln, wie die Würs­te. Also anbra­ten und dann als Top­ping obenauf. 👍🏻

      Antworten
  15. Ich sit­ze hier satt und zufrie­den! Das war mal wie­der super­le­cker, und enten­freund­lich. Ich hat­te sogar die Ori­gi­nal-Würst­chen hier in der Pro­vinz gekriegt, und sie pass­ten wirk­lich sehr gut. Toll gewürzt, mit die­ser dis­kre­ten medi­ter­ra­nen Note. Ich hat­te mal in irgend­ei­nem Koch­buch was von Sem­mel­brö­sel­krus­te gele­sen, also habe ich spon­tan noch etwas Panier­mehl mit eurem lecke­ren vega­nen Par­me­san gemischt und nach der hal­ben Back­zeit drü­ber­ge­streut. Hät­te nicht unbe­dingt sein müs­sen, hat aber auf kei­nen Fall gescha­det. Das wer­de ich sicher noch öfter kochen, vie­len Dank!

    Antworten
    1. Yeah, das klingt doch nach volls­tem Erfolg. Und sehr cool, dass es Like Meat auch in die Pro­vinz „geschafft“ hat. Die Panier­mehl­krus­te klingt auch cool, so ein biss­chen nach ita­lie­ni­schem Pangrattato. 👍🏻

      Antworten
  16. Auch von die­sem Rezept war ich mal wie­der begeis­tert! Aller­dings habe ich die Würs­te selbst­ge­macht nach Eurem Brat­wurst-Rezept, und das hat wun­der­bar gepasst. Ich mag die von Like Meat ein­fach nicht. Dan­ke­schön für das Rezept!

    Antworten
    1. Ah, sehr cool! Das müs­sen wir tat­säch­lich auch mal tes­ten. Und magst du denn sämt­li­che Like Meat Würs­te nicht? Wir fin­den, es gibt da gro­ße Unterschiede. 🙂

      Antworten
  17. Also jetzt mal Mar­ga­ri­ne bei de Fische!! WIE kann etwas SO lecker sein???
    Auf­grund unse­rer 2 jäh­ri­gen Toch­ter haben wir auf Chi­li ver­zich­tet.. Aber auch ohne!!! Ein­fach nur unfass­bar! Wir sind voll­kom­men sprachlos!

    Antworten
    1. Wow! Die­ses Feed­back „made our wee­kend“. Tau­send Dank dafür, freut uns rie­sig, dass es so gut geschmeckt hat. 🙇‍♂️

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  18. Gera­de auf der Suche nach einem Rezept gewe­sen und mich sehr gefreut, dass der Tel­ler, den ich ent­wor­fen habe (der mit den Würst­chen drauf), in einem vega­nen Rezept auf­taucht, das wir am Wochen­en­de kochen werden 🙂

    Vie­len Dank für die tol­len Rezep­te hier!

    Antworten
    1. Ja voll cool! Den Tel­ler (bzw. die Tel­ler, sind meh­re­re gewor­den) haben wir noch recht frisch, lie­ben ihn aber jetzt schon!

      Dann lasst es euch schme­cken und schreib uns ger­ne eine Mail, falls es noch ande­re schi­cke Din­ge aus Kera­mik von dir gibt. 😉

      Antworten
  19. Wow, war das lecker! Die 4 Por­tio­nen gera­de zu zweit ver­putzt und noch die Schüs­sel ausgeleckt 😀
    Ich hat­te mich gefragt, ob es einen Unter­schied macht, den Ein­topf ein­fach zu kochen oder in den Ofen zu stel­len. Habe ihn dann wie vor­ge­schla­gen in den Ofen und ja, das macht einen Unterschied!!!
    Auch die Würst­chen pas­sen total gut dazu, zum ers­ten Mal probiert.

    Dan­ke für die 1a Rezepte!

    Antworten
    1. Ah, voll gut. Lie­ben Dank für das mega Feed­back. Und ja, der Ofen macht einen Unter­schied. So kommt die Hit­ze eben von allen Sei­ten, was dann auch die Ober­flä­che und die Würst­chen kara­mel­li­sie­ren lässt. 😉

      Antworten
  20. Ich hab es gera­de im Ofen. Schmeck­te vor­her schon gut. Wel­che Funk­ti­on hat das Backen?

    Antworten
    1. Na ja, ein Ein­topf schmeckt ja im Regel­fall immer bes­ser, wenn er län­ger kocht. Im Ofen kommt die Hit­ze dann von allen Sei­ten und redu­ziert somit nicht nur den Flüs­sig­keits­an­teil ein, son­dern kara­mel­li­siert auch die Oberfläche. 😉

      Antworten
      1. Aaah, dan­ke. Es war auf jeden Fall total lecker. Hast du einen Tipp, wie man den Rauch­ge­schmack ohne die Würst­chen hin­be­kommt? Die moch­ten wir nicht so ger­ne, zumal wir sel­ten hoch ver­ar­bei­te­te Lebens­mit­tel kau­fen. Vie­le Grüße!

      2. Du könn­test mit Liquid Smo­ke wür­zen. 100 % Rauch­kon­den­sat, unver­ar­bei­te­ter geht’s nicht. 😉

  21. Sei­en wir Mal ehr­lich: Wel­ches Gericht mit 5 Knob­lauch­ze­hen schmeckt denn bit­te nicht? 😅

    Dan­ke­schön für die­ses Wohl­fühl­ge­richt! Wir haben es sehr genos­sen und der Geruch, den die­ses Gericht ver­strömt, ist herr­lich. Ver­mut­lich müs­sen wir es nächs­te Woche wie­der kochen. 😉

    Antworten
    1. Ach, es haben sich schon Leser wegen zwei­en beschwert. Und tat­säch­lich lan­de­ten in unse­rem „Ori­gi­nal­re­zept“ sogar sie­ben, aber das woll­ten wir dann doch nie­man­dem antun. 😅

      Lie­ben Dank für das Feedback!

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  22. Wow, das Essen war super super lecker – so lecker, dass jetzt kaum nach was für mei­nen Mann mor­gen zum Mit­tag übrig ist. 😀 Das wird es auf jeden Fall noch öfter geben – das nächs­te Mal dann auch mit den Würs­ten von LikeMeat. 🙂

    Dan­ke für eure echt tol­le Arbeit! :))

    Vie­le Grüße
    Franzi

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    1. Der arme! 😅

      Lie­ben Dank für das Feed­back. Wir sind gespannt, wie es euch dann mit Würst­chen-Top­ping schmeckt. Gibt unse­rer Mei­nung nach schon noch so einen klei­nen Soulfood-Kick.

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  23. Hel­lo =)
    Ich dach­te ja, dass es gut wird… aber so gut? MEGA! Die Seit­an-Würst­chen muss­ten weg und da kam das Rezept echt wie geru­fen. Hat­te nur noch eine klei­ne Dose wei­ße Boh­nen und hab dazu dann noch Kid­ney­boh­nen genom­men. Bei mir gabs statt Zitro­ne und Lor­beer: Räu­cher­pa­pri­ka und Cafe de Paris Gewürz 😉 Das gibts im Herbst / Win­ter sicher öfter. Dickes Dan­ke von mir an Euch 🙂

    Lie­be Grüße
    Kerstin

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    1. Hey Kers­tin,

      klas­se, das freut uns. Die Kid­ney­boh­nen schme­cken sicher­lich auch super, auch wenn sie natür­lich nicht klas­sisch sind. Pro­bier‘ beim nächs­ten Mal aber unbe­dingt die Like­Me­at-Würst­chen, die wür­den wir auch ohne Spon­so­ring für die­ses Gericht jedes Mal empfehlen. 😅

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  24. Hal­lo Ihr Lie­ben, mit einem Tag Ver­spä­tung (Tag der Vega­ner) hab ich es nach­ge­lockt. Es ist mega­l­e­cker! Schon allei­ne die Boh­nen mit Knob­lauch, Zitro­ne und Lor­beer , ein Gedicht.
    Vie­len Dank eine ech­te Bereicherung.

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    1. Hey Klaus,

      super, tau­send Dank für das mega Feed­back! Freut uns, dass euch das Cas­sou­let geschmeckt hat. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  25. Das ist mal rich­tig rich­tig rich­tig lecker!!! Sooo gut, def­tig, scharf, heiß und wärmt Kör­per und Seele!
    Zu dem Ahorn­si­rup gab’s irgend­wie kei­ne Men­gen­an­ga­be, also hab ich nen Tee­löf­fel voll genommen.
    Das gibt’s auf jeden Fall noch­mal, ein tol­les Essen für kal­te Tage.

    Lie­be Grüße
    Kerstin

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    1. Hal­lo lie­be Kerstin,

      oh klas­se, das freut uns mega. Lie­ben Dank für das Feed­back. Und ja, sor­ry, der Ahorn­si­rup war eine „Last-Minute“-Ergänzung, den habe ich dann wohl direkt ver­ges­sen, bei den Zuta­ten auf­zu­schrei­ben. Hast aber alles rich­tig gemacht. 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

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