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Veganes Bibimbap

Veganes Bibimbap

Ihr kennt das ja sicher­lich – ihr macht den Kühl­schrank auf, schaut ins Gemü­se­fach und fin­det lau­ter Res­te vor. Und Reis ist auch noch vom Vor­tag über. Klingt ja erst mal nicht so auf­re­gend! Pro­biert dann doch ein­fach mal unser veganes„Bibimbap“, ein korea­ni­sches „Res­te-Gericht“, das wirk­lich super schmeckt. Das gibt es bei uns in letz­ter Zeit öfter, wenn es mal wie­der schnell gehen muss – ihr kennt das ja!

Das tol­le ist, dass es auch jedes mal anders schmeckt und der Fan­ta­sie kei­ne Gren­zen gesetzt sind. Das Gemü­se vari­iert ja eh von mal zu mal und bei der Sau­ce könnt ihr auch ein­fach krea­tiv sein. Statt Tofu könnt ihr selbst­ver­ständ­lich auch Seit­an oder Tem­peh neh­men oder schlicht­weg ganz dar­auf ver­zich­ten. Schreibt uns doch mal von eurer Lieb­lings­va­ri­an­te, wir freu­en uns!

 

Zutaten für 2 Portionen

  • 200 g Reis (bzw. was vom Vor­tag übrig ist)
  • 200 g gemisch­te Gemü­se­res­te (Zuc­chi­ni, Karot­te, Auber­gi­ne, Broc­co­li, Zwie­bel, Ret­tich, Gur­ke etc.)
  • 1 Knob­lauch­ze­he
  • 1–2 EL Erd­nuss­öl oder neu­tra­les Öl
  • 1 EL Gochu­jang (= korea­ni­sche Würz­pas­te, gibts im Asialaden)
  • 2 EL Sojasauce
  • eine hand­voll getrock­ne­ter Pil­ze (z.B. Mu-Err oder Shi­ta­ke = optional)
  • 1/2 fri­sche Chilischote
  • 1 Früh­lings­zwie­bel
  • 100 g Tofu (z.B. den Nigari Tofu von den Tofu Tus­sis)
  • 1–2 EL Mehl
  • 1 EL gerös­te­ter Sesam

Das Gemü­se put­zen und in Stü­cke schnei­den. Die getrock­ne­ten Pil­ze mit kochen­dem Was­ser über­brü­hen und 10 Minu­ten ein­wei­chen las­sen. Knob­lauch und Chi­li in fei­ne Schei­ben schnei­den. Früh­lings­zwie­bel in fei­ne, schrä­ge Rin­ge schneiden.

Den Tofu gut aus­pres­sen, mit Küchen­krepp tro­cken tup­fen und in Wür­fel schnei­den. Anschlie­ßend in eine klei­ne Schüs­sel das Mehl geben und die Tofu­wür­fel von allen Sei­ten dar­in wenden.

Das Erd­nuss­öl in eine hei­ße Pfan­ne geben und die Tofu­wür­fel von zwei Sei­ten (oben und unten) kross bra­ten. Dazu legt ihr die Tofu­wür­fel vor­sich­tig in das hei­ße Öl und lasst sie zunächst von der einen Sei­te etwa 3–5 Minu­ten bei mitt­le­rer Hit­ze kross bra­ten. Dann dreht ihr sie vor­sich­tig auf den Rücken und wie­der­holt das gan­ze. Danach den Tofu her­aus­neh­men und bei­sei­te stellen.

Jetzt das vor­be­rei­te­te Gemü­se in die noch hei­ße Pfan­ne geben und anbra­ten. Die abge­tropf­ten und klein­ge­schnit­te­nen Pil­ze hin­zu­fü­gen und etwa 2–3 Minu­ten wei­ter­düns­ten. Den Knob­lauch, Gochu­jang und die Soja­sauce hin­zu­fü­gen und abschmecken.

Wer den Reis nicht kalt essen mag, kann ihn nun auch noch mit in die Pfan­ne zum auf­wär­men geben.

Alle Zuta­ten in einer Schüs­sel anrich­ten und mit fri­scher Chi­li, Früh­lings­zwie­beln und gerös­te­tem Sesam und Quick-Pick­les garnieren.

Veganes Bibimbap Tofu von den Tofu Tussis Berlin

Seit 2005 aus ethischen Gründen glücklich vegan. Ist dem Backen von gutem Sauerteigbrot verfallen, würde für Kartoffeln ihr letztes Hemd geben und wird deshalb auch Mrs. Potato Head genannt. Träumt außerdem vom eigenen Permakulturgarten mit den Bremer Stadtmusikanten.

6 Kommentare

  1. Moin Moin aus dem Norden,
    klei­ner Tipp für Mu Err Pil­ze: im Win­ter ein­fach sam­meln. Die wach­sen tat­säch­lich über­all, zumin­dest in Schles­wig Hol­stein, vor­zugs­wei­se auf ster­ben­den Holun­der­stäm­men. Das soge­nann­te „Judasohr“ sieht tat­säch­lich aus wie ein Öhr­chen, lässt sich leicht abbre­chen, ist immer sau­ber und vor allem wegen des Stand­or­tes immer sicher vor Fuchs­band­wurm – und kos­tet nix. Wer schlau ist, behält den Fund­ort und die­sen Tipp für sich, ern­tet auch nicht alles ab und hat immer eine wun­der­ba­re Pilz­quel­le. Judasoh­ren brau­chen Feuch­tig­keit. Wenn es tro­cken ist, erkennt man sie kaum. Sie ver­schrum­peln und sehen dann aus wie irgend­was, das zur abster­ben­den Rin­de gehört. Sobald es reg­net, erkennt man sie: dunk­les Rot­braun, Gummibärchen-Konsistenz.
    Viel Spaß beim Sam­meln und mamp­fen! Anna

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    1. Tau­send Dank für den Tipp. Wir haben immer mal wie­der die Augen offen gehal­ten, aber ent­we­der sind wir ein­fach abso­lut kei­ne Pilz­samm­ler oder „hier unten“ gibt es die Judasoh­ren ein­fach nicht so häu­fig (Holun­der­bü­sche sind auch eher Mangelware). 😅

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  2. Hal­lo ihr Lie­ben! Mei­ne Fra­gen sind auch all­ge­mei­ner Natur (hängt das mit dem Rezept zusam­men? 🙂 ). Ers­tens: Ich lie­be auch die asia­ti­sche Küche, fin­de die meis­ten asia­ti­schen Zuta­ten / Gewür­ze – ver­mut­lich schon wegen der Auf­ma­chung – etwas gru­se­lig. Was wird da wohl drin sein, ist das hygie­nisch und bio wirds auch nicht sein… Wie geht ihr damit um? Und zwei­te Fra­ge: Wie habt ihr am Anfang den Über­blick über die Gewür­ze behal­ten? Ich bestel­le oder kau­fe immer eins, benut­ze es. Und nach eini­gen Wochen weiß ich lei­der nicht mehr, für das das noch­mal gut war… Ging euch das auch so oder liegts an mei­nem Alz­hei­mer 🙂 Vie­len Dank im Vor­aus, vie­le Grü­ße Sonja.

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    1. Hal­lo lie­be Sonja,

      wir ach­ten meis­tens dar­auf, dass wir kei­ne Lebens­mit­tel aus Chi­na kau­fen. Da hört man ja lei­der nichts Gutes :/
      Die meis­ten unse­rer gekauf­ten Pro­duk­te aus dem Asi­a­laden stam­men aus Thai­land und auch da ach­ten wir auf die Her­stel­ler und goo­geln die­se auch schon mal. Eini­ge Asia-Pro­duk­te fin­det man ja aber auch im Bio­la­den, wie z. B. die kom­plet­te Linie von Arche.
      Unse­re Gewür­ze benut­zen wir eigent­lich fast alle regel­mä­ßig, so dass da erst gar kei­ne Ver­wir­rung auf­kommt 😉 Viel­leicht hilft ja eine klei­ne Notiz direkt am Gewürz? 😉

      Lie­be Grüße
      Nadine

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  3. Hi,
    ich hät­te mal eine eher all­ge­mei­ne Fra­ge, wel­che aber auch für die­ses Rezept inter­es­sant ist. Ich bin zwar nicht der.. Freund von Tofu aber ein­fach als Abwechs­lung, wür­de ich ihn ger­ne ab und zu ordent­lich machen (kön­nen).
    Muss man für ein gutes „kros­ses“ Brat­ergeb­nis den fes­ten Tofu mit Press oder Tellern+Gewicht aus­drü­cken, oder reicht auch Küchen­rol­le und etwas mit der fla­chen Hand drü­cken aus? Oder in Salz­was­ser und dann?
    Wür­de mich über Tipps freuen 🙂

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    1. Hi Jens,

      wir drü­cken den Tofu auch nur gut mit der Hand aus und bekom­men immer super Bratergebnisse. 

      Am bes­ten du brätst den Tofu immer erst auf einer Sei­te ohne Rüh­ren oder Schwen­ken an und wen­dest die Stü­cke dann ein­zeln und brätst die­se auf der ande­ren Sei­te schön kross. Mit einer leich­ten Mehl-Pana­de wird er zum Bei­spiel auch super 😉

      Lie­be Grüße

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