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Veganer Sauerbraten auf fränkische Art

Veganer Sauerbraten auf fränkische Art

Braucht etwas Geduld, geht dann aber ganz ein­fach: Unser vega­ner Sauer­bra­ten auf frän­ki­sche Art, den wir selbst­re­dend ganz klas­sisch mit einer Wagen­la­dung Klö­ßen servieren.

Um es kurz vor­weg­zu­neh­men – Sauer­bra­ten-Rezep­te gibt es so vie­le, wie Köche und Köchin­nen. Am bekann­tes­ten sind wohl der rhei­ni­sche und der badi­sche Sauer­bra­ten. Beim rhei­ni­schen wird die Säu­re durch die Zuga­be von Zucker und Tro­cken­früch­ten – meist Rosi­nen – aus­ge­gli­chen, beim badi­schen wird dar­auf ver­zich­tet. Eben­so beim frän­ki­schen, bei dem aber der Sau­cen­leb­ku­chen auf kei­nen Fall feh­len darf. Crè­me fraîche oder sau­re Sah­ne, die Gewürz­zu­sam­men­stel­lung, das Men­gen­ver­hält­nis von Rot­wein, Essig und mög­li­cher­wei­se Was­ser hin­ge­gen unter­schei­den sich je nach Über­lie­fe­rung – genau den einen Sauer­bra­ten gibt es des­halb nicht.

Was aber sicher ist – er gehört zu Ober­fran­ken, wie die bei­na­he schon absurd gro­ße Aus­wahl an ver­schie­dens­ten Klö­ßen. Und da in mir ein hal­ber Ober­fran­ke steckt, war es jetzt ein­fach höchs­te Zeit, dem Stamm­baum alle Ehre zu machen und das Qua­si-Regio­nal­ge­richt zu vega­ni­sie­ren. Nadi­ne als wasch­ech­te Mit­tel­frän­kin hat­te übri­gens auch nichts dagegen.

Nach all den Seit­an-Expe­ri­men­ten, die ich über die Jah­re auf dem Blog ver­öf­fent­licht habe, dach­te ich mir ganz ehr­lich und mit leicht, nein, geben wir es zu, ziem­lich hoch erho­be­ner Nase auch: „Pah, kann ja so schwie­rig nicht sein, so ein vega­ner Sauer­bra­ten“ und fiel rela­tiv schnell mit eben dem hoch­ge­reck­ten Rie­ch­ap­pa­rat mit vol­lem Tem­po vor­aus zurück auf den har­ten Boden der Tatsachen.

Aber gut, mei­nen hier und da teils auch ner­vig wer­den­den Ehr­geiz freut es ja, wenn er unsanft aus dem Schlaf geris­sen wird. Und somit pass­te auch die Her­aus­for­de­rung unse­res Spon­sors Ken­wood zu mei­ner bevor­ste­hen­den Auf­ga­be. Im Rah­men der #Ken­woodCAN-Kam­pa­gne soll­ten wir ein eigent­lich typisch unve­ga­nes Weih­nachts­ge­richt rein pflanz­lich auf den Tisch packen. „Nichts leich­ter als …“ – Halt, Stop! Die­sen Teil hat­ten wir eben erst.

Kenwood Titanium Chef Patissier XL

War dann doch eine Herausforderung, der Braten

Ange­fan­gen hat das Gan­ze damit, dass ich mich ger­ne damit brüs­ten wür­de, dass ich dir heu­te ein altes Fami­li­en­re­zept ver­ra­te. Mei­nen ver­blas­sen­den Erin­ne­run­gen an vor­ve­ga­ne Zei­ten nach und auch den Aus­sa­gen mei­nes Dads ent­spre­chend mach­te mei­ne Oma näm­lich einen bru­tal guten frän­ki­schen Sauerbraten.

Das Pro­blem dabei: Ihr Rezept war schluss­end­lich nicht auf­zu­trei­ben. Sie selbst ist mit jetzt statt­li­chen 99 Jah­ren zwar noch rela­tiv fit, hört und sieht aber nur noch extrem beschei­den, moch­te Tele­fo­ne noch nie – und das mei­ne ich bier­ernst, sie hat nie eines beses­sen – und hat sich schon immer nur sehr kryp­tisch aus­ge­drückt, wenn es um ihre beacht­li­chen Koch­küns­te ging. An mei­nem Vater ging lei­der jetzt auch nicht unbe­dingt ein Bewah­rer von Koch­tra­di­tio­nen ver­lo­ren und so schie­den die direk­ten Ansprech­part­ner von Anfang an aus. Auch im erwei­ter­ten Umfeld war nichts Brauch­ba­res zu holen und somit heißt es wohl, dass hier und jetzt ein Fami­li­en­re­zept zwangs­läu­fig und offi­zi­ell doku­men­tiert ver­lo­ren gegan­gen ist.

Aber okay, mache ich mir eben selbst eines und tei­le es mit dem Inter­net. Viel­leicht steht dann mal in Jahr­zehn­ten „Jörgs vega­ner Sauer­bra­ten“ auf einem Tisch, dem eben­falls ein Rezept mit Geschich­te fehlt.

Auf dem Papier ist das Gan­ze eigent­lich recht ein­fach. Man neh­me ein gutes Seit­an-Basis­re­zept mit zar­tem Biss, wel­ches idea­ler­wei­se optisch an Rind­fleisch erin­nert und geht ansons­ten nach einer tra­di­tio­nel­len Sauer­bra­ten-Rezept­ver­si­on vor, legt den Seit­an­bra­ten also in einer Bei­ze aus Rot­wein, Essig und Gewür­zen ein, schmort das Gan­ze im Anschluss und der Drops ist gelutscht.

War­te mal, Bei­ze? Der Sauer­bra­ten ist ursprüng­lich in Zei­ten ohne Kühl­schrank aus der Not her­aus ent­stan­den. Der sau­re Sud sorg­te dafür, dass Fleisch halt­bar gemacht wer­den konn­te. So rich­tig lecker kann das aber nicht gewe­sen sein, damals ging das Mischungs­ver­hält­nis von Wein zu Essig wohl in Rich­tung 1:1 – ich kann mir die ent­glei­sen­den Gesichts­aus­drü­cke regel­recht vor­stel­len. Heu­ti­ge Rezep­te sind da aus­ge­wo­ge­ner, das Ein­le­gen dient vor­wie­gend dazu, das ver­wen­de­te Fleisch zu mari­nie­ren, ihm also Geschmack zu ver­lei­hen und das möch­ten wir für unse­ren Seit­an­bra­ten ja ebenfalls.

Veganer Sauerbraten auf fränkische Art

Ich habe mich also am Rezept für unse­ren „Beef“-Seitan ori­en­tiert und einen vor­her gedämpf­ten Test­bra­ten für meh­re­re Tage in der Rot­wein-Essig-Mari­na­de lie­gen las­sen. Gleich­zei­tig dach­te ich mir aber auch „Hey, ganz klas­sisch wird Seit­an ja ger­ne mal in einer gewürz­ten Brü­he gekocht“ und habe einen Zwei­ten direkt in der Sau­cen­ba­sis gegart. Mei­ne Logik über­hol­te sich lei­der selbst, denn der Schluck­specht von Seit­an­bra­ten hat dabei direkt die kom­plet­te Wein­ma­ri­na­de weg­ge­sof­fen. So hät­te das Weih­nachts­es­sen ver­mut­lich eher mit einem grenz­wer­ti­gen Pro­mil­le­wert geen­det – und das nur von der Haupt­spei­se allein.

Dann eben wie­der zurück zum mitt­ler­wei­le zwei Tage im Sud baden­den Bra­ten … wel­cher sich beim anschlie­ßen­den Schmo­ren qua­si in sei­ne Ein­zel­tei­le auf­lös­te. Ich ver­mu­te, dass die Säu­re in der Mari­na­de, die beim „ech­ten“ Sauer­bra­ten dafür sorgt, das Fleisch bereits beim Ein­le­gen etwas zar­ter zu machen, sich nicht mit dem rein pflanz­li­chen Eiweiß des Seitans ver­trägt und ihn des­halb mür­be machte.

Schluss­end­lich hat der fünf­te (!) Bra­ten das sprich­wört­li­che Ren­nen gemacht. Nicht, dass wir uns über eine wochen­lan­ge Sauer­bra­ten-Sau­se beschwe­ren wür­den, aber ich hät­te jetzt auch nichts dage­gen gehabt, hät­ten mich kei­ne regel­rech­ten Sauer­bra­ten-Alb­träu­me heim­ge­sucht. Die Abfol­ge der ein­zel­nen Schrit­te ist nun etwas anders als beim Omni-Bra­ten, macht die Zube­rei­tung aber auch etwas einfacher.

So wird unser veganer Sauerbraten gemacht

Für die Basis des Bra­tens ori­en­tie­re ich mich, wie schon erwähnt, an mei­nem Rezept für „Beef“-Seitan, pas­se die­ses aber etwas an, um eine etwas fes­te­re, schnitt­fä­hi­ge­re Kon­sis­tenz zu erhalten.

Dazu wird Seit­an-Fix mit Gewür­zen und Kakao­pul­ver ver­mengt und zusam­men mit einer geschmack­vol­len, vor Uma­mi nur so strot­zen­den Brü­he gut ver­kne­tet. Hier kommt die Ken­wood Tita­ni­um Chef Patis­sier XL ins Spiel. Die inte­grier­te Easy­Weigh™ Waa­ge hilft beim Abmes­sen der Zuta­ten direkt in der Schüs­sel und das indi­vi­du­ell ein­stell­ba­re, voll­au­to­ma­ti­sche „Teig kneten“-Programm des SimpleTouch™-Systems sorgt auf Knopf­druck dafür, dass sich die Glu­ten­ver­bin­dun­gen per­fekt aus­bil­den kön­nen, um dem Bra­ten so den per­fek­ten Biss zu geben. Natür­lich funk­tio­niert das auch von Hand, du soll­test dem Teig aller­dings für zehn bis fünf­zehn Minu­ten ordent­lich „Schma­ckes“ geben.

Zubereitung veganer Sauerbraten

Die rohe Mas­se wird in Form gebracht, fest in Mull­tuch oder not­falls Alu­fo­lie ein­ge­wi­ckelt und bei Bedarf ver­schnürt und anschlie­ßend mit Hil­fe eines Dämpf­auf­sat­zes oder ‑ein­sat­zes für 45 Minu­ten gedämpft. Die­ser zusätz­li­che Gar­pro­zess dürf­te dir bekannt sein, soll­test du schon das ein oder ande­re Seit­an­re­zept von uns gemacht haben. Bei unse­rem Seit­an-Roll­bra­ten gehen wir bei­spiels­wei­se genau­so vor.

Noch heiß kommt der vega­ne Sauer­bra­ten dann für etwa eine Stun­de in die vor­her vor­be­rei­te­te Bei­ze aus Rot­wein, Rot­wein­essig, getrock­ne­ten Pil­zen, etwas Roh­rohr­zu­cker und Sup­pen­ge­mü­se wie Knol­len­sel­le­rie, Karot­ten, Lauch und Zwie­bel. Knob­lauch ist bei uns Ehren­sa­che. Ange­drück­te Wachol­der­bee­ren, Nel­ken und Lor­beer­blät­ter sor­gen für den klas­si­schen Sauer­bra­ten-Geschmack. Trotz des kur­zen Bades in der Mari­na­de saugt sich der nach dem Dämp­fen leicht auf­ge­quol­le­ne Seit­an gut mit dem Aro­ma vom Wein und dem Essig voll und nimmt eine schö­ne dunk­le Far­be an, löst sich dabei aber nicht gleich in Wohl­ge­fal­len auf.

Im Gegen­satz zum „flei­schi­gen“ Ori­gi­nal, wel­ches ger­ne mal bis zu fünf Tage Vor­be­rei­tungs­zeit in Anspruch nimmt, reicht unse­rem vega­nen Sauer­bra­ten nun nur noch eine Nacht im Kühl­schrank. Der abge­tropf­te Seit­an wird dabei fes­ter und das Gemü­se hat genü­gend Zeit, sich am Wein zu bedie­nen. Prost!

Zubereitung veganer Sauerbraten

Am „gro­ßen Tag“ wird der Seit­an dann tro­cken­ge­tupft und in einem Brä­ter oder einer Pfan­ne mit hohen Rän­dern gut von allen Sei­ten ange­bra­ten. Jetzt kommt das abge­seih­te Gemü­se der Mari­na­de mit dazu, wel­ches bei mitt­le­rer bis hoher Hit­ze kara­mel­li­sie­ren darf, bevor mit dem eigent­li­chen Sud abge­löscht wird. Den Bra­ten neh­men wir nach etwa fünf Minu­ten wie­der aus dem Brä­ter und ste­cken ihn zum Warm­hal­ten in den Ofen, wäh­rend die Sau­ce bei nied­ri­ger Hit­ze etwa 45 bis 60 Minu­ten vor sich hin köchelt und du die Bei­la­ge zube­rei­ten kannst … dabei spre­che ich selbst­ver­ständ­lich von ordent­li­chen frän­ki­schen sei­de­nen Klößen.

Hat das Gemü­se sei­nen Dienst voll­bracht, wird es abge­schöpft und die eigent­li­che Sau­ce mit den Sau­cen­leb­ku­chen ver­fei­nert und gleich­zei­tig ange­dickt. Die­se sehr ein­fa­chen Leb­ku­chen ohne Gla­sur und sons­ti­gem Schnick­schnack, dafür mit ordent­lich Aro­ma müs­sen dazu vor­her in fei­ne Strei­fen geschnit­ten wer­den, damit sie sich gleich­mä­ßig auf­lö­sen kön­nen. Frag’ mich bit­te nicht, war­um ich das so genau weiß.

Vor dem Ser­vie­ren schme­cken wir die Sau­ce dann noch mit etwas Soja­sauce und even­tu­ell mehr Rot­wein­essig ab. Mei­ne Oma hät­te den Bra­ten in groß­zü­gi­ge Schei­ben geschnit­ten und ihn auf einer mög­lichst geil-alt­mo­di­schen Ser­vier­plat­te ange­rich­tet, also machen wir das auch. Über­gos­sen mit unser zukünf­tig zweit­liebs­ten vega­nen Bra­ten­sauce wird das High­light des Weih­nachts­me­nüs 2021 zumin­dest bei uns jetzt als neu­es Fami­li­en­re­zept ser­viert. Und das Prä­di­kat hat unser vega­ner Sauer­bra­ten jetzt wohl red­lich ver­dient, oder? Fami­li­en­re­zep­te ent­ste­hen eben nicht auf Knopf­druck oder via Copy & Paste.

Veganer Sauerbraten auf fränkische Art

Zutaten für 4 Portionen

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Vor­be­rei­tung 1 Stun­de 30 Minu­ten
Zube­rei­tung 1 Stun­de
Gesamt 14 Stun­den 30 Minu­ten
+ Zeit zum Mari­nie­ren 12 Stun­den

Für den Seitan-Sauerbraten

Für die Sauce

Vorbereitung

  1. Tofu mit Soja­sauce, Bal­sa­mi­coes­sig, Zucker­rü­ben­si­rup, Miso, Öl, Liquid Smo­ke, Was­ser und Rot­wein fein pürie­ren. Wäh­rend­des­sen die übri­gen, tro­cke­nen Zuta­ten für den Seit­an gut vermengen.
  2. Flüs­sig­keit zum Seit­an-Fix geben und in der Ken­wood Tita­ni­um Chef Patis­sier XL mit dem „Teig kneten“-Programm 15 Minu­ten auf mit­tel­ho­her Stu­fe kne­ten, bis der Teig eine elas­ti­sche Kon­sis­tenz hat. Alter­na­tiv mit den Hän­den für eben­falls 15–20 Minu­ten kräf­tig kne­ten. Am Anfang wird der Teig schnell rei­ßen, wird dann jedoch immer fes­ter und „seh­ni­ger“.

  3. Teig kurz ruhen las­sen, anschlie­ßend leicht flach drü­cken, zu einem etwa 25–30 cm lan­gen Laib auf­rol­len und fest in Mull­tuch oder Alu­fo­lie ein­wi­ckeln, bei Bedarf mit Küchen­garn ver­schnü­ren. 60 Minu­ten in einem Topf mit Dämp­fein­satz oder im Ofen mit Dampf­gar­funk­ti­on dämpfen.

  4. Unge­schäl­te Zwie­beln, Karot­te, Sel­le­rie und Lauch in gro­be Stü­cke schnei­den, Knob­lauch andrü­cken. Zusam­men mit getrock­ne­ten Pil­zen, Lor­beer, Wachol­der­bee­ren, Nel­ken, Pfef­fer und Zucker in einem aus­rei­chend gro­ßen Topf oder einer Schüs­sel mit Rot­wein und Essig verrühren.
  5. Den gedämpf­ten Seit­an aus­wi­ckeln, kurz aus­damp­fen las­sen und sofort in die Mari­na­de legen. Für 1–2 Stun­den mari­nie­ren las­sen, ab und zu wen­den. Anschlie­ßend den Bra­ten aus dem Sud neh­men und abtrop­fen las­sen, Seit­an­bra­ten und Sau­ce getrennt von­ein­an­der abge­deckt über Nacht im Kühl­schrank ruhen lassen.

Am Tag des Dinners

  1. Bra­ten tro­cken­tup­fen, rund­her­um mit etwas Salz wür­zen. Gemü­se durch ein Sieb abgie­ßen, Flüs­sig­keit auf­fan­gen. 4 EL Öl in einen hei­ßen Brä­ter oder eine Pfan­ne mit hohem Rand geben, Bra­ten rund­her­um 5 Minu­ten scharf anbra­ten, anschlie­ßend das Gemü­se dazu­ge­ben und bei mitt­le­rer Hit­ze wei­te­re 10 Minu­ten rös­ten, bis das Gemü­se gut gebräunt ist.
  2. Mit der Mari­na­de ablö­schen, kurz auf­ko­chen, den Bra­ten im Sud wen­den, anschlie­ßend aus dem Brä­ter neh­men und bei etwa 80 °C im Back­ofen warmhalten.
  3. Sau­ce mit auf­ge­leg­tem Deckel bei nied­ri­ger Hit­ze 45 Minu­ten köcheln las­sen. Anschlie­ßend durch ein Sieb abgie­ßen, das Gemü­se dabei gut aus­drü­cken. Fond zurück in den Topf geben und erneut auf­ko­chen. Sau­cen­leb­ku­chen in dün­ne Schei­ben schnei­den, rei­ben oder klein brö­seln, zur Sau­ce geben und bei nied­ri­ger Hit­ze unter Rüh­ren auf­lö­sen. Mit Soja­sauce und bei Bedarf mit Essig abschme­cken. Wenn die Sau­ce zu stark ein­re­du­ziert, mit etwas Gemü­se­brü­he aufgießen.
  4. Bra­ten in Schei­ben schnei­den, mit Sau­ce über­gie­ßen und mit unse­ren Klö­ßen ser­vie­ren – das Rezept dazu folgt am Donnerstag.
Veganer Sauerbraten auf fränkische Art

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Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.

36 Kommentare

  1. Vie­len Dank für das tol­le Rezept! Ihr habt euch selbst dies­mal wirk­lich über­trof­fen. Ich hab ihn nach Weih­nach­ten direkt noch­mal gemacht und alle Gäs­te inkl. einge“fleisch“ter Sauer­bra­ten Fans waren begeis­tert. Also vie­len lie­ben Dank, dass ihr eure genia­len Rezep­te mit uns teilt.

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    1. Dan­ke dir, das Feed­back freut uns wirk­lich riesig!

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  2. Moin!
    Ich bin völ­lig aus dem Häus­chen!!!! Die Fei­er­ta­ge waren kuli­na­risch anders ver­plant, daher gibt es die­ses WE Euren Sauer­bra­ten. Heu­te Mor­gen habe ich früh ange­fan­gen und den fer­tig gedämpf­ten Bra­ten eben in die Mari­na­de gelegt. Ich bin jetzt schon von den Socken, der Bra­ten riecht schon sehr nach Sauer­bra­ten (so wie ich ihn in Erin­ne­rung habe). Bin sehr gespannt auf morgen!
    Ich muss ja geste­hen, dass ich bei man­chen Rezep­ten ver­sucht bin, die Koch­schür­ze, die Töp­fe und den Herd gegen Labor­kit­tel, Reagenz­glä­ser und Bun­sen­bren­ner ein­zu­tau­schen. Es hört sich vie­les kom­pli­ziert an, was es aber beim Umset­zen über­haupt nicht ist.
    Vie­len Dank für das Tei­len Eurer mehr als gelun­ge­nen Rezepte!
    Frau Frühling

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    1. Juhu, dann hof­fen wir, dass der Sauer­bra­ten gelun­gen ist und auch geschmeckt hat. Und hey, manch­mal macht der Labor­kit­tel in der Küche doch auch Spaß. 😉

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  3. MEGA!!!Bei uns gab es den Bra­ten an Sil­ves­ter. Die Soße war ein biss­chen knapp, aber ich habe auch einen soßen­ver­schlin­gen­den Schwa­ben am Tisch sitzen.

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    1. Klas­se, das freut mich. Als Schwa­be, der Sau­cen immer schon mode­rat ver­schlun­gen hat, ken­ne ich das Problem. 😅

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  4. Bes­tes Seit­an­pro­dukt über­haupt von euch! Cha­peau 🎩! Da habt ihr euch mal wie­der selbst über­trof­fen. Und die­se Sau­ce dazu ist der Wahn­sinn. Geschmacks­ex­plo­si­on pur. Tau­send Dank!

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    1. Tau­send Dank, das freut uns!

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  5. Sehr lecker!
    Wie jedes Jahr frag­te mich auch die­sen Dezem­ber mei­ne Mut­ter, was ich denn zu Rot­kohl und Klö­ßen essen möch­te, wenn es unser klas­si­sches Weih­nachts­es­sen gibt – da kam euer Weih­nachts­me­nü gera­de wie geru­fen. Die Zube­rei­tung des Sauer­bra­tens hat ins­ge­samt schon eini­ge Zeit in Anspruch genom­men, aber dadurch, dass es über zwei Tage ver­teilt war und es Zei­ten (Dämp­fen, Köcheln, etc.) gab, in denen man par­al­lel etwas ande­res machen konn­te, fand ich die Zube­rei­tung ins­ge­samt schon entspannt.
    Ob der Geschmack authen­tisch ist, konn­te bei uns lei­der kei­ner beur­tei­len, da wir alle Sauer­bra­ten-Neu­lin­ge waren. Aber geschmeckt hat es trotz­dem! Auch die fleisch­essen­de Frak­ti­on hat inter­es­siert pro­biert und es für gut befun­den. Und das obwohl ich ganz am Anfang den Tofu und den Liquid Smo­ke für die Seit­an­mas­se ver­ges­sen habe. Kann es sein, dass der Tofu vor allem für die Kon­sis­tenz wich­tig ist? Der Sauer­bra­ten war mein ers­ter Seit­an-Ver­such, des­halb feh­len mir auch hier Ver­gleichs­wer­te. Wir fan­den die Kon­sis­tenz am Ende schon ein biss­chen gum­mi­ar­tig, aber nicht so, dass es störte.
    Viel­leicht noch ein Hin­weis: Ich habe nur den hal­ben Sauer­bra­ten zube­rei­tet. Dafür habe ich von allen Zuta­ten die Hälf­te genom­men, den Bra­ten dann genau­so dick aber nur halb so lang geformt und alle Zeit­an­ga­ben wie im Rezept ein­ge­hal­ten. Das End­ergeb­nis sah erst­mal recht mick­rig aus, aber es kamen den­noch zwei Por­tio­nen bei raus, an denen man sich gut satt essen konnte.
    Alles in allem: für gut befun­den – wird es bestimmt nicht das letz­te Mal gege­ben haben!

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    1. Super, dan­ke für das Feed­back, freut mich, dass es so gut geschmeckt hat. Ja, der Tofu ist für die Kon­sis­tenz wich­tig, er lockert den Teig etwas auf und sorgt dafür, dass der Seit­an eben nicht so „gum­mi­ar­tig“ wird, wie du beschrie­ben hast. Ein­fach beim nächs­ten Mal dran denken. 👍

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  6. Hal­lo, erst­mal dan­ke für das nice Rezept.
    Letz­tes Jahr hat­ten wir schon den Roll­bra­ten zu Weih­nach­ten gemacht, der allen sehr gemun­det hat. Des­halb haben wir auch nicht gezö­gert, die­ses Jahr den Sauer­bra­ten auszuprobieren.
    Alles hat super geklappt, bis auf die Kon­sis­tenz des Bra­tens, die uns im Ver­gleich zum Roll­bra­ten ein wenig zu weich vor­kam. Waren viel­leicht 2 Stun­den in der Mari­na­de zuviel? Oder haben wir den Bra­ten zu kurz angebraten?
    Geschmack­lich war vor allem die Sau­ce sehr sehr lecker. Beim Bra­ten waren wir gespal­te­ner Mei­nung. Für 2 von uns war die Säu­re per­fekt, 2 von uns war es noch nicht sau­er genug. Könn­te man hier für die Säu­re­freaks noch ein wenig Säu­re direkt in die Seit­an Mischung einbringen?

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    1. Wenn der Bra­ten zu weich war, war er ver­mut­lich ein­fach noch nicht rich­tig durch nach dem Dämp­fen. Er soll­te schon sehr zart wer­den, das ist gewollt, aber natür­lich soll­ten die Zäh­ne noch etwas zu tun haben. 😅

      Für mehr Säu­re kann natür­lich auch mit mehr Essig abge­schmeckt wer­den. Eine Pri­se Zitro­nen­säu­re könn­te ich mir im Teig auch vorstellen.

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  7. Da läuft einem das Waser im Mun­de zusam­men. Lei­der geht Seit­an bei uns nicht . Hast du dei­ne Seit­an- Rezep­te auch mal als nicht glu­ten­hal­ti­ge Alter­na­ti­ve pro­biert oder eine Idee dafür ?

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    1. Seit­an ist lei­der nicht 1‑zu‑1 glu­ten­frei zuzu­be­rei­ten. Du kannst die Rezep­te natür­lich als Inspi­ra­ti­on her­neh­men und mit ande­ren Flei­sch­al­ter­na­ti­ven zubereiten.

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  8. Heu­te aus­pro­biert um zu gucken, ob ich das Weih­nach­ten gewuppt bekomme…
    Wham! – Test­kos­ter waren begeis­tert, ich auch, wird es in ner Woche wie­der geben! Vie­len Dank für das Ham­mer-Rezept! Euch schö­ne Weihnachten 🎄

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    1. Yes! Das freut mich. Tau­send Dank für das Feed­back und lasst’s euch schmecken.

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  9. Der schaut so gut aus, wird ganz sicher scho aus­pro­biert! Schö­ne Grü­ße aus Forchheim 🙂

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    1. Super, dann bin ich gespannt, wie er dir geschmeckt hat!

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  10. Hal­lo,
    ich bin sehr gespannt den Sauer­bra­ten zu kochen 🙂 Kann man ihn auch mehr als 2 Stun­den in der Mari­na­de zie­hen las­sen? Oder ist das dann schäd­lich für den Geschmack? Ich wür­de ihn mor­gen vor­be­rei­ten, bin aller­dings den gan­zen Abend bei Freun­den und wür­de ihn danach raus neh­men, vor­her schaff ich das zeit­lich nicht… 🙂
    Lie­be Grüße
    Kimberly

    Antworten
    1. Hi Kim­ber­ly,

      wie ich im Text beschrei­be, macht die Mari­na­de den Seit­an über kurz oder lang etwas mür­be. 2 Stun­den waren aus­rei­chend und somit zeit­spa­rend. Ich bin mir aber sicher, dass er auch 5 oder 6 Stun­den aus­hält. Haupt­sa­che, du ver­gisst ihn nicht wie einen „ori­gi­na­len“ Sauer­bra­ten mal ordent­li­che 3–5 Tage im Sud. 😉

      Viel Spaß beim Nachkochen!

      Antworten
  11. Hal­lo , wie­der ein super Rezept.
    Kann man ihn auch vor­be­rei­ten u. Einfrieren ?
    Oder zumin­dest ein paar Tage vor Weih­nach­ten zubereiten. ?

    Antworten
    1. Hi Ina,

      du kannst den Bra­ten und die Mari­na­de auch bis zu drei Tage im Kühl­schrank lagern. Ein­frie­ren funk­tio­niert auch – sowohl fer­tig zube­rei­tet, als auch nach der ers­ten Nacht im Kühlschrank.

      Viel Spaß beim Nachkochen!

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  12. Mega – ich moch­te Fleisch nie so rich­tig, aber der Sauer­bra­ten mei­nes Vaters – ins­be­son­de­re die Sau­ce – war mei­ne Leib­spei­se. Ihr habt mir (Anfang 50, gebür­ti­ge Unter­frän­kin) vor sie­ben Jah­ren den Wech­sel auf die vega­ne Ernäh­rung schon sehr erleich­tert. Aber das hier ist jetzt das i‑Tüpfelchen. Ich bin schon sehr gespannt aufs Aus­pro­bie­ren. Vie­len lie­ben Dank für alles!

    Antworten
    1. Yeah, dann bin ich sehr gespannt dar­auf, ob mein Rezept eine Chan­ce gegen die Sau­ce dei­nes Dads hat. 😅

      Viel Spaß beim Nachkochen!

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  13. Das Rezept kommt per­fekt zur rich­ti­gen Zeit, ich woll­te dem­nächst aus­pro­bie­ren Sauer­bra­ten zu machen, wuss­te aber noch nicht so rich­tig wie…
    Ich hof­fe ich habe am Wochen­en­de genug Zeug zum aus­pro­bie­ren. Vie­len Dank schonmal!

    Antworten
    1. Yeah, dann viel Erfolg! Lass mich ger­ne wis­sen, wie der Test­lauf geschmeckt hat. 🙂

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      1. Wir haben das Rezept jetzt erfolg­reich nach­ge­kocht und es ist wirk­lich sehr lecker geworden!
        Nächs­tes Mal wer­de ich aber ver­su­chen eine badi­sche Vari­an­te zu machen, damit es mehr wie bei mei­ner Oma schmeckt ^^
        Vie­len Dank für das tol­le Rezept 🙂

      2. Yes! Das freut mich zu hören. Der badi­sche ist dem frän­ki­schen ja recht ähn­lich, was die Zusam­men­stel­lung angeht. Was hat dei­ne Oma denn noch beson­de­res mit ihrem Sauer­bra­ten gemacht? 🙂

      3. Lei­der weiß ich das noch nicht, ich wer­de sie aber an Weih­nach­ten defi­ni­tiv ausfragen ^^

      4. Alles klar, ich bin sehr gespannt! 🙂

  14. Mega! Hab letz­tes Jahr auf Basis ver­schie­de­ner Seit­an-Bra­ten-Rezep­te von euch mit Hil­fe mei­nes Schwie­ger­va­ters einen Ham­mer­sauer­bra­ten gebas­telt. Ges­tern saßen wir bei­sam­men und wus­ten: das gibts wie­der – aber was haben wir eig. gemacht??? Und tada­aaaa – da kommt ihr. DANKE! Auch für ca. 72559 ande­re tol­le Rezepte!

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    1. Puh, jetzt wäre ich ja auch sehr inter­es­siert dar­an, was ihr da letz­tes Jahr zusam­men­ge­wür­felt habt. Habe so das Gefühl, dass das The­ma Sauer­bra­ten so ein rich­tig coo­les Fach­sim­pe­lei-Rab­bit-Hole sein könnte. 😅

      Viel­leicht fällt euch ja noch der ein oder ande­re Kniff ein, ich wür­de mich über zusätz­li­ches Know How freu­en. Und wenn nicht, dann dar­über, wie euch unser Sauer­bra­ten geschmeckt hat. 🙌

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      1. Oooh­ja, das bie­tet ne Menge 🙂
        Also, wir haben ne Mischung aus dem Grund­teig vom Roll­bra­ten und vom gefüll­ten Bra­ten gemacht. Gewürzt u.a. mit allen wich­ti­gen Sauer­bra­ten­ge­wür­zen. Ohne Pil­ze, rote Bete und Tofu. Das Ding gedämpft, 24 Stun­den ruhen las­sen und dann ein­ge­legt. Dann rund­um ange­bra­ten und im Ofen nur noch kurz erwärmt. So in etwa 😅 Hat 1a funk­tio­niert jeden­falls. Glaub am wich­tigs­ten war die Ruhe­zeit im Kühl­schrank nach dem Dämp­fen. Ich bin gespannt auf die dies­jäh­ri­gen Experimente.

      2. Okay, geht also auch in Rich­tung mei­nes Rezepts. Gre­at minds think ali­ke und so weiter. 😅

  15. Hei­li­ger Sankt Sebal­dus, mal wie­der ein Sauer­bra­ten zu Weih­nach­ten. 😍Ihr macht mir gera­de ne sehr gro­ße Freude.

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    1. Gera­de eben habe ich gelernt, wer Sebal­dus war. 😅

      Dan­ke für den Kom­men­tar, dann hof­fe ich mal, dass der Sauer­bra­ten auch schmeckt!

      LG
      Jörg

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