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Veganer Mapo-Tofu

Wenn du auf chi­ne­si­sches Essen stehst und etwas für Chi­lis und Bom­bastaro­men übrig hast, ist es gut mög­lich, dass du heu­te dein neu­es Lieb­lings­re­zept ent­de­cken wirst. Dür­fen wir prä­sen­tie­ren: Unser vega­ner Mapo-Tofu. 

Eigent­lich ist Mapo-Tofu mit eines der welt­weit bekann­tes­ten chi­ne­si­schen Gerich­te über­haupt. Sof­ter Tofu und – im Ori­gi­nal – Hack­fleisch, geschmort in einer schar­fen, wahn­sin­nig aro­ma­ti­schen Sau­ce mit dem typi­schen, leicht zun­gen-betäu­ben­den Briz­zeln vom Sze­chu­an-Pfef­fer. Das klingt doch schon so, als müss­te man es lieb haben. So rich­tig nach unver­meid­li­chem Spei­chel­fluss und sogar für die größ­ten Tof­u­muf­fel nach ganz plötz­lich auf­tre­ten­dem Hun­ger­ge­fühl, oder?

Hier­zu­lan­de jedoch? Eher nicht so. Was ich ein­fach dem typisch deut­schen Geschmack zurech­ne, der mit den Bom­bastaro­men aus der Sze­chu­an-Pro­vinz, die einem auf eine sehr gute Art und Wei­se links und rechts Geschmacks­ex­plo­sio­nen um die Ohren hau­en lei­der sel­ten etwas anfan­gen kann. Und so kommt es, dass sich die Spei­se­kar­ten hie­si­ger chi­ne­si­scher Restau­rants häu­fig so lesen, als hät­ten alle von­ein­an­der abge­schrie­ben. Kei­ne Angst, ich fan­ge nicht schon wie­der davon an, über das The­ma habe ich mich schon im Rezept zu unse­rem Tofu Kung Pao zur Genü­ge ausgelassen.

Aber ich habe eine Idee, wie wir die­sen Miss­stand ändern kön­nen. Was ist denn zum Bei­spiel, wenn ich dir erzäh­le, dass Mapo-Tofu so eine Art von chi­ne­si­sches Äqui­va­lent zur von jedem gelieb­ten „Bolo“ ist? Ah ja, da wird plötz­lich jeder hell­hö­rig, ist klar. „Bolo“ hat ein­fach in jedem Her­zen ein schö­nes Plätzchen.

Der Ver­gleich liegt auch nicht all­zu fern. „Geschmor­tes Hackes in roter Sau­ce“. Jo, trifft auf bei­des zu. Dass die chi­ne­si­sche Vari­an­te ein­fach scharf ist und noch Tofu ent­hält, klingt jetzt für man­che wie ein vega­ner Trep­pen­witz (Ha ha, Tofu und Fleisch?), hat aber eben auch einen legen­dä­ren Hintergrund.

Veganer Mapo-Tofu

Anfang des 19. Jahr­hun­derts – so wird erzählt – ver­kauf­te eine Frau in Cheng­du, der Haupt­stadt von Sze­chu­an, einen der bes­ten Tofus über­haupt. Und das aus einem ein­fa­chen Ver­kaufs­stand am Stra­ßen­rand her­aus. Die­se Tofu-Exper­tin hat­te zwar auch einen Namen – Chen Po, wenn die Über­lie­fe­run­gen stim­men –, den inter­es­sier­te jedoch kaum jemand.

Die Leu­te nann­ten sie lie­ber „Ma Po“, was so viel wie „pocken­nar­bi­ge Oma“ bedeu­tet. Klingt zwar nicht nett, Chen Po, die als Kind wohl an den Pocken erkrank­te, war aber so cool, die eigent­li­che Belei­di­gung sich zu eigen und sozu­sa­gen zum Busi­ness zu machen. Die Leu­te konn­ten halt auch nicht die Fin­ger von ihrem höl­lisch schar­fen Schmor­topf mit viel Chi­li, Sze­chuan­pfef­fer und eben ihrem bes­ten, sof­ten Tofu las­sen. Was wir ver­ste­hen kön­nen. Ich sag­te ja schon, das Gan­ze klingt ein­fach bei­na­he zu lecker, oder?

Ja, wuss­te ich es doch, unser vega­ner Mapo-Tofu hat dich über­zeugt und du willst direkt in die Küche. Kann ich dir nicht ver­den­ken. Und kei­ne Angst, wenn dir allei­ne schon mei­ne schar­fe Beschrei­bung Schweiß­per­len auf die Stirn getrie­ben hat: Du kannst die Chi­li­men­ge im gewis­sen Rah­men an dei­nen per­sön­li­chen Geschmack anpas­sen. Eine gewis­se Affi­ni­tät zur Wür­zig­keit soll­test du aber den­noch haben, sonst könn­te es pas­sie­ren, dass du auf Rauch, der aus dei­nen Ohren steigt ange­spro­chen wirst.

Veganer Mapo-Tofu

Für die Zube­rei­tung ist nur ein kur­zer Besuch bei dei­nem liebs­ten Asi­a­laden nötig – oder natür­lich eine fixe Bestel­lung im Netz. Aber kei­ne Sor­ge, auch hier neh­me ich dich bei der Hand und hel­fe beim Einkauf.

Die Grund­la­ge für die lecke­re Sau­ce – und das bes­te „Stell­rad“ für die eige­ne Schär­fe-Tole­ranz – besteht aus Dou­ban­jiang, einer fer­men­tier­ten Pas­te aus roten Chi­lis und Soja- oder Sau­boh­nen. Die fin­dest du im Asi­a­laden unter Chi­li Bean Sau­ce, Toban Dji­an oder eben Dou­ban­jiang. In Chi­na sehr beliebt ist die Pixi­an Dou­ban­jiang.

Dou-chi, tro­cke­ne, fer­men­tier­te schwar­ze Boh­nen sind zwar kein abso­lu­tes Muss, brin­gen aber unheim­lich viel Uma­mi ins Gericht. Außer­dem sind sie wirk­lich super­viel­sei­tig ein­setz­bar und geben zum Bei­spiel auch einer Vin­ai­gret­te das gewis­se Etwas. Per­fekt, um sons­ti­ge Salat­ver­wei­ge­rer zum Umden­ken zu bewegen.

Über unse­re Lie­be zu Sze­chuan­pfef­fer habe ich ja eben­falls schon berich­tet, den soll­test du auf kei­nen Fall weg­ra­tio­na­li­sie­ren. Ich mei­ne das ernst, ich beob­ach­te dich!

Shiitake

Das war es auch schon mit den „Spe­cials“. Als „Hack­fleisch“ ver­wen­den wir das gute alte Soja­gra­nu­lat und geben noch ein paar gehack­te Shi­ta­ke-Pil­ze dazu – für die Extra­por­ti­on Geschmack. Dir steht es aber frei, die Shi­ta­ke weg­zu­las­sen. Oder das Soja-Hackes und nur klein gehack­te, gemisch­te Pil­ze zu ver­wen­den. Ach, mach doch ein­fach, was du willst, schief­ge­hen kann hier eigent­lich nichts.

Klas­sisch wird für Mapo-Tofu rela­tiv wei­cher Tofu oder auch Sei­den­to­fu ver­wen­det, der vor der Wei­ter­ver­ar­bei­tung kurz in Salz­was­ser blan­chiert wird. So fes­tigt sich die Ober­flä­che und die fra­gi­len Din­ger lösen sich nicht sofort in Wohl­ge­fal­len auf, wenn du sie zum Schmo­ren in die Pfan­ne gibst. Aber ernst­haft: Auch her­kömm­li­cher, fes­ter Natur­to­fu schmeckt per­fekt und ist für Grob­mo­to­ri­ker auch bes­ser zu hän­deln. Nein, ich habe dich nicht gera­de als Töl­pel bezeich­net, ich spre­che nur aus eige­ner Erfah­rung. Übri­gens ist unser vega­ner Mapo-Tofu auch das per­fek­te Gericht, um dei­nen selbst­ge­mach­ten Tofu zu zele­brie­ren. Just say­in’.

Sooo, alles ein­ge­kauft und vor­be­rei­tet? Dann wird noch schnell Ing­wer, Knob­lauch und Früh­lings­zwie­beln gehackt – ech­te Hot Heads kra­men jetzt noch getrock­ne­te Chi­lis aus der Gewürz­schub­la­de – und es kann los­ge­hen. Ich ver­spre­che dir: Die chi­ne­si­sche „Bolo“ wird auf der Lis­te dei­ner Lieb­lings­ge­rich­te ziem­lich weit oben lan­den. Wenn du auf Schär­fe stehst. Aber wür­dest du das nicht, hät­test du sicher nicht bis hier­her gele­sen, richtig?

Veganer Mapo-Tofu

Zutaten für 4 Portionen

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Vor­be­rei­tung 10 Minu­ten
Zube­rei­tung 20 Minu­ten

  1. Soja­hack und Salz mit 60 ml kochen­dem Was­ser über­gie­ßen und 10 Minu­ten zie­hen las­sen. Shi­ta­ke eben­falls in kochen­dem Was­ser ein­wei­chen. Anschlie­ßend die Pil­ze abgie­ßen und gut aus­drü­cken, das Ein­weich­was­ser aber auffangen.

  2. Sei­den­to­fu vor­sich­tig in 3 cm gro­ße Wür­fel schnei­den und 2 Minu­ten in leicht gesal­ze­nem, kochen­den Was­ser blan­chie­ren. Wird fes­ter Tofu ver­wen­det, kann die­ser Schritt über­sprun­gen werden.
  3. Shi­ta­ke, schwar­ze Boh­nen, Ing­wer und Knob­lauch fein hacken, den wei­ßen Teil der Früh­lings­zwie­bel in fei­ne Rin­ge schnei­den. Sze­chuan­pfef­fer fein mahlen.
  4. 2 EL Erd­nuss­öl in eine hei­ße Pfan­ne geben, Pil­ze, Boh­nen und Soja­hack bei mitt­le­rer bis hoher Hit­ze 5 Minu­ten bra­ten, dabei ab und zu umrüh­ren. Anschlie­ßend aus der Pfan­ne nehmen.
  5. Das rest­li­che Erd­nuss­öl in die Pfan­ne geben und fein gehack­ten Ing­wer, Knob­lauch, den wei­ßen Teil der Früh­lings­zwie­bel, optio­nal die getrock­ne­ten Chi­lis und die Hälf­te des gemah­le­nen Sze­chuan­pfef­fers bei mitt­le­rer Hit­ze 3 Minu­ten anbra­ten. Dou­ban­jang dazu­ge­ben und wei­te­re 2 Minu­ten rösten.
  6. Das Ein­weich­was­ser der Pil­ze mit Was­ser auf 500 ml auf­fül­len. In die Pfan­ne geben, auf­ko­chen und bei nied­ri­ger bis mitt­le­rer Hit­ze 5 Min köcheln las­sen. Gebra­te­nes Soja­hack dazu­ge­ben, Tofu vor­sich­tig unter­he­ben und 3 Minu­ten zie­hen las­sen. Spei­se­stär­ke unter­rüh­ren, kurz auf­ko­chen, bis die Sau­ce ange­dickt ist und mit dem fein gehack­ten Grün der Früh­lings­zwie­bel und dem rest­li­chen Sze­chuan­pfef­fer toppen.

Tipps

Wir ser­vie­ren zu unse­rem vega­nen Mapo-Tofu ger­ne ganz ein­fa­chen Jas­min­reis. Aber holy shit, auch unse­re chi­ne­si­schen Früh­lings­zwie­bel-Pan­ca­kes pas­sen als Dip-Vehi­kel ein­fach perfekt!

Wem die Dou­ban­jiang zu scharf ist, kann die­se auch mit einer mil­den, fer­men­tier­ten Soja­boh­nen­pas­te strecken.

Veganer Mapo-Tofu

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.

36 Kommentare

  1. Fan­tas­tisch!!! Die­se fer­men­tier­ten Boh­nen sind eine wahn­sin­ni­ge Ent­de­ckung. Ich habe Euren Tipp befolgt und halb Dou­ban­ji­an und halb mil­de fer­men­tier­te Boh­nen­pas­te genom­men. Per­fekt für mei­nen Schär­fe­ge­schmack. Statt Soja­hack habe ich das neu­lich bei DM ent­deck­te Hack aus Erb­sen­pro­te­in ver­wen­det, kann ich empfehlen!

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    1. Super, tau­send Dank für das Feed­back. Freut uns, dass dir die Boh­nen (und natür­lich der Mapo-Tofu 😅) so gut schmecken.

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  2. Habe es am Wochen­en­de gekocht. Bin begeis­tert! Gibt es jetzt häu­fi­ger. Bei uns gab es Mapo-Tofu mit Udon-Nudeln. Sehr gut.
    Beim ers­ten Mal dau­ert die Zube­rei­tung natür­lich deut­lich län­ger, aber rich­tig lecker. Hat sich gelohnt. Glaubt ihr, wenn man den fes­te­ren Sei­den­to­fu (Firm) kauft, dass man den Schritt mit dem kochen über­sprin­gen kann? Oder geht das nur bei nor­ma­lem Tofu ohne kochen?

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    1. Lie­ben Dank für das Feed­back! Wenn es wirk­lich mal sehr schnell gehen muss, wür­de ich zu rela­tiv fes­tem Tofu grei­fen und das Blan­chie­ren über­sprin­gen, wie ich es ja auch im Rezept beschreibe. 🙂

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    2. Bei mir hat es bis jetzt mit jedem Sei­den­to­fu aus dem Bio­markt auch ohne vor­he­ri­ges blan­chie­ren geklappt. Nur bei wirk­lich zar­tem Sei­den­to­fu aus dem asia­ti­schen Lebens­mit­tel­ge­schäft, wel­cher sich für Miso-Sup­pen bes­tens eig­net, bin ich um das blan­chie­ren nicht drum­her­um gekommen.

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  3. Dan­ke für das abso­lut groß­ar­ti­ge Rezept, wie bei unse­rem Lieb­lingschi­ne­sen, nur ohne Tier­leid. Mega!!! Steht ab jetzt öfter auf dem Plan. Ich bin so ein Fan eurer vega­ni­sier­ten Asiarezepten. 

    Lei­der hat­te ich nicht auf dem Schirm, dass die Pas­te sal­zig ist. Blöd. Hab ordent­lich dazu getan und mein Essen damit völ­lig (!) über­sal­zen. Naja, nächs­tes Mal bin ich schlau­er und fah­re lie­ber die Chi­li­men­ge hoch, um mein Gericht schär­fer zu bekommen

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    1. Hey Vanes­sa,

      super, das freut uns mega! Salz ver­wen­den wir aller­dings echt nur zum Blan­chie­ren des Tofu, nach Rezept soll­te der Mapo-Tofu echt nicht ver­sal­zen sein. 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  4. „hot bean sau­ce“ ist etwas weni­ger scharf und passt für uns genau- muss man etwas nach­sü­ßen viel­leicht. Noch einen Hin­weis: ich fin­de ja Soja­hack erst in etwas Soja­sauce und dann mit hei­ßem Was­ser auf­gie­ßen und zie­hen las­sen bes­ser, als die rei­ne Salzwasser-variante.
    Dan­ke noch­mal für das groß­ar­ti­ge Rezept!!!!

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    1. „Hot Bean Sau­ce“, egal von wel­chem Her­stel­ler dürf­te Dou­ban­jiang genau ent­spre­chen. Klar, ver­schie­de­ne Pro­duk­te kön­nen auch mal unter­schied­lich schme­cken, grund­sätz­lich hast du aber so ziem­lich die Würz­pas­te erwischt, wel­che im Mapo-Tofu auch lan­den soll, also alles cool. 😉👍

      Freut uns auf jeden Fall mega, dass dir das Ergeb­nis so gut schmeckt!

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  5. Hal­lo ihr Lieben!

    Ich ken­ne Mapo Tofu in zahl­rei­chen Vari­an­ten von der Zeit, als ich in Chi­na gelebt hab. Man kann in zehn ver­schie­de­nen Städ­ten Mapo Tofu essen gehen und kriegt zehn unter­schied­li­che Gerich­te, die alle ihre Beson­der­hei­ten haben, es ist großartig. 

    Dem­entspre­chend habe ich auch von chi­ne­si­schen Freun­den schon eini­ge Rezep­te, aber Mapo-Rezep­te kann man nie genug haben! Daher hab ich heu­te eures gekocht und mei­ne Güte, wie lecker ist das denn bit­te? Das Soja­hack in Kom­bi mit den Shii­ta­ke gibt so eine kras­se Por­ti­on Uma­mi, es hat mich echt umge­hau­en. Hab mich wie in einer chi­ne­si­schen Gar­kü­che gefühlt, ein­fach phan­tas­tisch! <3

    Lie­be Grüße!

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    1. Oh wow! Tau­send Dank für die­ses bom­bas­ti­sche Feed­back. Freut uns wirk­lich mega! 😘

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  6. Ich habe schon län­ger an einer vega­nen Ver­si­on gefeilt, aber kei­ne ist so gut gewor­den wie die­se! Wahn­sinns Geschmack. Wir waren etwas schlud­rig mit dem Tofu, der uns in vie­le klei­ne Fet­zen zer­bro­chen ist, stört aber nicht, wie ich fin­de. Wird nächs­te Woche für Mama gekocht.

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    1. Ja, der Sei­den­to­fu möch­te bit­te mit Samt­hand­schu­hen ange­fasst wer­den, beim Umrühren. 😅
      Freut uns, dass es trotz­dem so gut geschmeckt hat.

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      1. Ich hab in einem ande­ren Rezept gele­sen, man sol­le wei­chen Tofu neh­men, aber kei­nen Sei­den­to­fu und gra­de den Ver­käu­fer im Asia-Laden mei­nes Ver­trau­ens auch noch mal um sei­nen Rat gebe­ten, er plä­diert auch für Soft Tofu. Viel­leicht geht es damit einfacher?
        Hab es jetzt aller­dings ein­mal genau nach eurem Rezept gemacht und es war der Ham­mer, das ist aller­dings auch dass ers­te Mal, dass ich von die­sem Gericht hör!

      2. Ein „sof­ter“ Tofu ist natür­lich ide­al, aller­dings gibt es den eben (noch) extrem sel­ten. Sei­den­to­fu funk­tio­niert ja auch, wenn man nicht gera­de rührt, wie ein Holzfäller. 🙂

        Freut uns auf jeden Fall rie­sig, dass es dir geschmeckt hat.

        Lie­be Grüße
        Jörg

  7. Das Gericht sieht super­le­cker aus und ich wer­de es in den nächs­ten Tagen end­lich mal nach­ko­chen (nach­dem ich sehr eif­rig den Asia-Super­markt durch­fors­tet und alle Zuta­ten besorgt habe). Ich habe nur eine Fra­ge zum letz­ten Schritt – ihr schreibt, dass man den Sei­den­to­fu unter­he­ben, dann 3 Minu­ten war­ten und zuletzt die Spei­se­stär­ke unter­rüh­ren soll. Ich habe etwas Angst, dass mir bei die­sem Schritt der Sei­den­to­fu ganz zer­bricht, kann man das viel­leicht auch in umge­kehr­ter Rei­hen­fol­ge machen? An die­ser Stel­le viel­leicht auch noch kurz die Fra­ge ein­ge­scho­ben, ob ich den Sei­den­to­fu viel­leicht lie­ber aus dem Asia­markt (statt aus dem Bio­la­den) holen soll­te, weil der sich viel­leicht bes­ser eignet?
    Fra­gen über Fra­gen! Aber ich freue mich wirk­lich schon sehr aufs Nachkochen 🙂

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    1. Hi Rike!

      Du soll­test natür­lich beim Ein­rüh­ren der Stär­ke etwas sanf­ter mit dem Tofu umge­hen, dann klappt das. Gibst du die Stär­ke vor­her dazu, kann es halt sein, dass die Sau­ce etwas zu dick wird und nicht ganz so gut in den Tofu einzieht. 

      Und du kannst auf jeden Fall dei­nen Lieb­lings-Sei­den­to­fu ver­wen­den. Klar, auch hier gibt es Kon­sis­tenz­un­ter­schie­de, wie bei jedem ande­ren Tofu auch. Wir ken­nen natür­lich auch nicht jedes Pro­dukt, Sei­den­to­fu ver­hält sich den­noch eigent­lich immer recht ähnlich.

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  8. Bes­tes Rezept ever! Super ein­fach zu machen und geschmack­lich wirk­lich großartig!
    Mapo Tofu wur­de bei uns fest in den wöchent­li­chen Spei­se­plan aufgenommen.

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    1. Mega! Ich könn­te ja fast behaup­ten, dass Mapo Tofu auch bei uns fest im wöchent­li­chen Spei­se­plan steht, das muss­ten wir uns aller­dings ernst­haft wie­der abtrai­nie­ren, sonst kom­men wir ja nicht mehr dazu, neue Rezep­te auszuprobieren. 😅

      Lie­ben Dank für das Feedback!
      Jörg

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  9. Hal­lo!! Wir waren mal wie­der begeis­tert! Ein Mega Essen! Vie­len Dank! Wir hat­ten die Pan­ca­kes dazu und das war eine tol­le Kom­bi! Vie­le Grü­ße aus Glücks­burg Claudia

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    1. Bes­te Kom­bi­na­ti­on! Freut uns mega, dass es euch geschmeckt hat. 

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  10. Hal­lo, das Rezept liest sich so lecker, ich wür­de es super ger­ne mal aus­pro­bie­ren. Lei­der fin­de ich kei­ne glu­ten­freie Dou­ban­jiang-Pas­te. Gibt es etwas ande­res, was auch dazu pas­sen wür­de? Oben wur­de als weni­ger schar­fe Alter­na­ti­ve ja die Healt­hy Boy Soy­be­an Pas­te emp­foh­len, die ent­hält aber lei­der auch Wei­zen­mehl. Und bei den Unmen­gen an asia­ti­schen Pas­ten bin ich lei­der total rat­los, was wofür geeig­net ist (weni­ger scharf darf es auch ger­ne sein) – habt ihr viel­leicht noch eine Idee?
    Lie­be Grü­ße und einen guten Rutsch 🙂

    Antworten
    1. Hi Vale­rie,

      wir sind hier ja nicht glu­ten­frei unter­wegs und des­halb nicht die bes­ten und ver­läss­lichs­ten Ansprech­part­ner für Ersatz­mög­lich­kei­ten etwas exo­ti­sche­rer Zuta­ten. Ich könn­te mir aber vor­stel­len, dass dich eine nach Geschmack zusam­men­ge­rühr­te Pas­te aus Miso, Chi­li­öl und even­tu­ell etwas süßem rela­tiv nah an eine Dou­ban­jiang her­an­brin­gen dürfte. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  11. Soeben gekocht, schmeckt uns sehr gut. Zum Vor­bild von unserm Lieb­lingschi­ne­sen fehlt mir noch ein biss­chen Säu­re zur Per­fek­ti­on aber dem ist ja leicht Abhil­fe zu schaffen.
    Wie immer bei euch kann man sich drauf ver­las­sen, dass jedes Rezept was man aus­pro­biert ein­fach gut wird, dan­ke dafür 🙂

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  12. Tol­les Rezept. Habe ich direkt ein­mal aus­pro­biert. Es wur­de zwar nicht so foto­gen, wie bei euch Pro­fis, aber es war sehr lecker. Trotz der Schär­fe war es sehr bekömm­lich. Die Links zu Ama­zon haben bei der Beschaf­fung der Zuta­ten gehol­fen. Ich habe dann aller­dings geschaut, dass ich alles bei einem Händ­ler bekam, um Ver­pa­ckung und Ver­sand­kos­ten zu spa­ren. Drei Päck­chen wäre irgend­wie blöd gewe­sen. So kam dann nur ein Päckchen.

    Antworten
    1. Hi Donald,

      klas­se, freut uns rie­sig. Und hey, die Arti­kel sind ja auch als „opti­sche“ Ein­kaufs­hil­fe gedacht, also alles rich­tig gemacht. 💪

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  13. wow, uma­mi, aber wie! Toll die fer­men­tier­ten Boh­nen und die Pil­ze machens aus.
    Ich mag scharf, aber lei­der ist die­se Sau­ce ins­ge­samt hier viiiiiieeel zu scharf für mich. Muss wohl auf eine ande­re Boh­nen­sauce als Basis zurück­grei­fen, die gibt’s ja zum Glück auch etwas weni­ger scharf als das Ori­gi­nal, das zu ca 50% aus Chi­li besteht.

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    1. Hal­lo lie­be Miriam,

      du kannst even­tu­ell auch aus­pro­bie­ren, die Chil­i­pas­te mit einer mil­den, fer­men­tier­ten Soja­boh­nen­pas­te zu „stre­cken“. Das gibt dann trotz­dem Uma­mi, wird aber eben nicht ganz so scharf. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Ja, genau! ist dei­ne oben genann­te nicht ein­fach eine chi­ne­si­sche Vari­an­te von Miso?
        Grü­ße und dan­ke für das sonst so tol­le Rezept! auch der Sze­chu­an-Pfef­fer hat jetzt Ein­zug im Regal gefunden 🙂

      2. Hi Miri­am,

        du meinst die emp­foh­le­ne in der Rezept­no­tiz? Nicht ganz. Vom Grund­prin­zip her sind die Pro­duk­te natür­lich sehr ähn­lich, näm­lich fer­men­tier­te Boh­nen­pas­ten. Miso ist aller­dings fei­ner, die ande­ren Boh­nen­pas­ten (ob nun chi­ne­sisch, korea­nisch, thai­län­disch…) sind häu­fig kräf­ti­ger im Geschmack und ein biss­chen „der­ber“. Das ist jetzt grob ver­all­ge­mei­nert, aber du weißt, was ich meine. 🙂

        Lie­be Grüße
        Jörg

  14. Ähm, ja… Sor­ry, ich hab den Sezuch­an­pfef­fer dann trotz­dem weg­ra­tio­na­li­siert. Aber die hat­ten den auch nur in unmög­lich gros­sen Packungen!
    Jeden­falls, auch ohne: Suuu­per lecker, mer­ci! Ein wenig die Trä­nen in die Augen getrie­ben hat’s mir aller­dings auch – vor allem wahr­schein­lich, weil ich für die schö­ne rote Far­be extra gross­zü­gig war mit dem Dou­ban­jiang, ohne die Sau­ce vor­her pro­biert zu haben…

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    1. Hal­lo lie­be Sara,

      super, freut uns rie­sig. Tau­send Dank für das Feed­back – auch ohne Sze­chuan­pfef­fer, den du beim nächs­ten Mal unbe­dingt pro­bie­ren musst! Und das mit den Trän­chen gehört sich ein­fach so, macht ja auch irgend­wie Spaß, so ein biss­chen zu leiden. 😅

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  15. Hal­lo,
    ges­tern Abend gekocht, beim ers­ten Abschme­cken hat es mir zwar die Trä­nen in die Augen getrie­ben 😂😉 ob der Schär­fe, aber ein sen­sa­tio­nel­les Gericht 👍👍👍.
    Vie­len Dank für die­ses ham­mer­mä­ßi­ge Rezept.
    LG Martina

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    1. Tau­send Dank lie­be Mar­ti­na, das freut uns sehr! Ja, das Rezept ist ganz klar auf der „wür­zi­ge­ren“ Sei­te, aber zum Glück lässt sich das Schär­fe­emp­fin­den ja bei jedem trainieren. 😉🙌

      Liebst,
      Nadine

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