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Veganer gebratener Reis mit Tofu-Ei

Veganer gebratener Reis mit Tofu-Ei

Heiß, locker, unglaub­lich schnell gemacht mit einem gewis­sen Biss und einem Aro­ma, wel­ches sich durch die gan­ze Schüs­sel zieht, ohne dass ein Geschmack den ande­ren über­deckt. Das ist unser vega­ner gebra­te­ner Reis, wie er sein sollte.

Ist es nicht sehr bezeich­nend, dass es mir ernst­haft schwer­fiel, einen, sagen wir mal für uns „nor­mal lan­gen“ Text für ein eigent­lich so grund­sätz­lich ein­fa­ches und genau­so ehr­li­ches Gericht zu schrei­ben, wie für unse­ren vega­nen gebra­te­nen Reis.

„Hey, es geht ‚nur’ um Fried Rice, qua­si die ein­zi­ge gleich­wer­ti­ge Vöner- oder der Fala­fel-Alter­na­ti­ve, die man sich in leicht ange­schi­cker­tem Zustand nach dem Besuch der Lieb­lings­bar noch ‚to go’ mit­neh­men muss, weil sich da urplötz­lich so ein nagen­der Sna­cke­tit bemerk­bar macht. War­um schreibst du schon wie­der einen Roman, du Vogel?“

Mein Pro­blem ist, dass es zu Bratreis ein­fach viel zu erzäh­len gibt, wes­halb das hier mal wie­der eine etwas län­ge­re Lese­an­ge­le­gen­heit für dich wird. Also anschnallen!

Fried Rice Basics

Fried Rice ist eben kein wirk­li­ches Rezept. Es ist eigent­lich eher eine Blau­pau­se, ein How to. Eine Anlei­tung, bei der du dich an man­che Din­ge wirk­lich ernst­haft hal­ten soll­test, du dich an ande­rer Stel­le jedoch frei aus­to­ben kannst. Ein biss­chen wie Lego. Solan­ge die Stei­ne ohne Sekun­den­kle­ber zusam­men­hal­ten, wird schluss­end­lich schon irgend­et­was halb­wegs Sinn­vol­les herauskommen.

Es ist ein Gericht mit lan­ger Tra­di­ti­on und welt­wei­tem Erfolg, aber eigent­lich wenig kon­kre­ter Geschich­te. Es wird ange­nom­men, dass gebra­te­ner Reis in der Sui Dynas­tie rund um das Jahr 600 in der chi­ne­si­schen Stadt Yang­zhou als Qua­si-Defi­ni­ti­on eines „No Food Waste“-Rezepts erfun­den wur­de. Bezie­hungs­wei­se als „No Rice Waste“-Rezept, denn das Grund­nah­rungs­mit­tel wird hoch­ge­schätzt. Dem chi­ne­si­schen Volks­mund nach wird der zukünf­ti­ge Lebens­part­ner für jedes in der Schüs­sel zurück­ge­blie­be­ne Reis­korn sogar wahl­wei­se Pocken, Pickel oder Leber­fle­cke im Gesicht haben. Und auch wenn selbst­ver­ständ­lich die inne­ren Wer­te zäh­len, da leckt man doch allei­ne schon aus Nächs­ten­lie­be die Schüs­sel blank. Den Reis zusam­men mit ande­ren Zuta­ten anzu­bra­ten war also eine per­fek­te Mög­lich­keit, die tro­cken gewor­de­nen Kör­ner der Vor­ta­ge zu ver­ar­bei­ten und dabei etwas ver­dammt Lecke­res aus dem Wok zu holen.

Von dort aus brei­te­te er sich über ganz Asi­en und schluss­end­lich den gan­zen Glo­bus aus. Indo­ne­si­sches „Nasi Goreng“, thai­län­di­sches „Khao pad“, japa­ni­scher „Yakime­shi“, alles ent­fern­te Verwandte.

Und klar, gebra­te­ner Reis ist das per­fek­te, unheim­lich schnel­le Res­te-Essen für jeden Tag der Woche und auch für jede Tages­zeit, die Wert­schät­zung ihm gegen­über soll­te da aber nicht auf­hö­ren, denn das eigent­lich über­aus beschei­de­ne (und das mei­ne ich natür­lich nur im posi­tivs­ten Sin­ne) Gericht ist tat­säch­lich schwie­ri­ger zu meis­tern, als man anneh­men könn­te. Mit ein paar klei­nen Tricks und Knif­fen zau­berst du in Zukunft jedoch den per­fekt locke­ren, aro­ma­ti­schen, sof­ten und den­noch biss­fes­ten Take-Out-Klas­si­ker auf den Tel­ler. Versprochen!

Also lass uns direkt ein­stei­gen, ich sehe doch, dass dir unser vega­ner gebra­te­ner Reis mit Tofu-„Ei“ schon den Mund wäss­rig macht.

Veganer gebratener Reis mit Tofu-Ei

Die wichtigste Zutat und der Fehler, der bei Bratreis häufig gemacht wird

Schlech­te Rezep­te füh­ren als Haupt­zu­tat nur gekoch­ten Reis auf. Bes­se­re Rezep­te gekoch­ten Reis vom Vor­tag. Die bes­ten Rezep­te (ja, Eigen­lob stinkt) erklä­ren dir, war­um der Reis vom Vor­tag sein soll­te, war­um er dann doch nicht wirk­lich vom Vor­tag sein muss und war­um die Reis­aus­wahl eigent­lich kaum eine Rol­le spielt.

Damit unser gebra­te­ner Reis nicht zu einer mat­schi­gen, unde­fi­nier­ba­ren Pam­pe wird, müs­sen wir beim Bra­ten dar­auf ach­ten, so wenig über­schüs­si­ge Feuch­tig­keit in den Wok zu las­sen wie mög­lich. Und frisch gekoch­ter Reis ist selbst­ver­ständ­lich vol­ler Feuch­tig­keit, er lag da ja gera­de unge­fähr zwan­zig Minu­ten in bro­deln­dem Was­ser her­um und hat die­ses auch zum Groß­teil auf­ge­saugt, wenn du nicht gera­de zu der fehl­ge­lei­te­ten Gat­tung gehörst, die Reis nicht nach der Quell­reis­me­tho­de garen. Er ist außer­dem vol­ler „gela­ti­nier­ter“ Stär­ke, die den Reis soft und ange­nehm kleb­rig macht … was wir im Regel­fall ja auch so haben wol­len, wenn wir ihn bei­spiels­wei­se zu vega­nem „Beef“ and Broc­co­li servieren.

Indem wir den frisch gekoch­ten Reis nun – bes­ten­falls aus­ge­brei­tet auf einem Blech oder einem gro­ßen Tel­ler und selbst­ver­ständ­lich nicht abge­deckt – abküh­len las­sen, las­sen wir auch einen gro­ßen Teil der Feuch­tig­keit in Form von Dampf ent­wei­chen. Wäh­rend­des­sen „retro­gra­diert“ die im Reis ent­hal­te­ne Stär­ke außer­dem. Sie kris­tal­li­siert wie­der, was auch dazu führt, dass sich ein Teil zur soge­nann­ten „resis­ten­ten Stär­ke“ umwan­delt, die vom Kör­per nur noch als Bal­last­stoff ver­wer­tet wird, der abge­kühl­te Reis ist damit auch noch kalo­rien­är­mer. Ein­fa­cher aus­ge­drückt: Die Stär­ke ver­fes­tigt sich, behält dabei aber etwas Feuch­tig­keit zurück, bleibt also essbar.

Kalter Reis

Im Ide­al­fall pas­siert das recht lang­sam und im Kühl­schrank, des­halb auch die lose zu fol­gen­de und häu­fig wie­der­hol­te Anga­be, dass der Reis vom Vor­tag sein soll. Tat­säch­lich rei­chen aller­dings auch etwa zwei bis vier Stun­den in der Käl­te und sind wir ganz ehr­lich, das ist auch die bequems­te Vari­an­te. Bei­spiels­wei­se mor­gens den Reis kochen, ihn mit­tags bra­ten, das ist doch planbar.

Wer ger­ne Sushi rollt, weiß jedoch, dass man auch ein wenig nach­hel­fen kann. Im Extrem­fall funk­tio­niert es tat­säch­lich, den fri­schen, damp­fen­den Reis bei­spiels­wei­se mit­hil­fe eines Fächers (oder vor dem Ven­ti­la­tor, du Mac­Gy­ver) abzu­küh­len und dabei die Kör­ner vor­sich­tig locker durch­zu­mi­schen. So trock­net die Ober­flä­che der ein­zel­nen Reis­kör­ner schnell aus und genau das wol­len wir auch für unse­ren Bratreis.

Wo wir schon dabei sind: Sushireis funk­tio­niert ein­wand­frei. Wie auch Jasmin‑, Milch- oder sogar Risot­to­reis. Abge­se­hen von der jeweils typi­schen Zube­rei­tungs­art unter­schei­den sich die Sor­ten in ihrem Biss und der Kon­sis­tenz haupt­säch­lich durch die Zusam­men­set­zung der ent­hal­te­nen Stär­ke und die­se spielt nach der oben beschrie­be­nen Vor­be­rei­tung beim gebra­te­nen Reis nur noch eine unter­ge­ord­ne­te Rolle.

Lan­ger, deli­ka­ter Bas­ma­ti bricht beim Bra­ten leich­ter und Voll­korn­reis saugt auf­grund der logi­scher­wei­se vor­han­de­nen Rand­schich­ten das Aro­ma der übri­gen Zuta­ten und der Wür­ze nicht so gut auf, wes­halb ich von der Ver­wen­dung eher abra­ten wür­de. Aber wenn du nichts ande­res zu Hau­se hast, go for it, auch ein wenig per­fek­ter vega­ner gebra­te­ner Reis ist bes­ser, als gar kein gebra­te­ner Reis.

Die übrigen Zutaten

Anything goes! Fast zumin­dest. Gemü­se­res­te, auch die, die viel­leicht nicht mehr ganz so schick aus­se­hen, das letz­te Stück­chen Seit­an, die gehack­te Zwie­bel, die vom Vor­tag übrig blieb – Fried Rice ist das per­fek­te Gericht, um end­lich die drölf­zig nur zu einem vier­tel gefüll­ten Frisch­hal­te­bo­xen im Kühl­schrank leer zu bekom­men, solan­ge der Inhalt geschmack­lich eben eini­ger­ma­ßen zusammenpasst.

In unse­rem Basis­re­zept hal­ten wir uns den­noch an die Zuta­ten, die so oder so ähn­lich ver­mut­lich alle aus dem Lieb­lings­re­stau­rant ken­nen: Früh­lings­zwie­beln, Karot­ten, Erb­sen, grü­ne Boh­nen, Mais und Tofu-„Ei“, bei dem wir uns nah an die Zube­rei­tung unse­res vega­nen Rüh­reis hal­ten, die Gewür­ze aber auf ein Mini­mum und damit auf Kala Namak redu­zie­ren, der Reis ist immer noch der Star der Show. Dabei kommt auf einen Teil Reis bei uns im Regel­fall etwa ein Teil Gemü­se und ande­re Zutaten.

Als Öl ver­wen­den wir am liebs­ten ein hoch­er­hitz­ba­res Brat­öl oder Erd­nuss­öl, wenn du dei­nen Bratreis in Rich­tung Süd- oder Süd­ost­asi­en trim­men möch­test, pro­bie­re Kokosöl.

Veganer gebratener Reis mit Tofu-Ei

Das „Wie“

Unser vega­ner gebra­te­ner Reis ist nicht nur, aber gera­de am Herd eine echt schnel­le Ange­le­gen­heit, da du qua­si dau­er­haft auf „vol­le Pul­le“ kochst. Das bedeu­tet, dass du dir mit einer ordent­li­chen Mise-en-Place einen gro­ßen Gefal­len tust.

Das Gemü­se soll­te in gleich­mä­ßi­ge, nicht zu gro­ße Wür­fel geschnit­ten wer­den. So gart es schnel­ler, außer­dem sieht es schi­cker aus. Ori­en­tie­re dich an den Erb­sen, soll­test du wel­che ver­wen­den und trim­me alles ande­re auf in etwa die glei­che Größe.

Zu guter Letzt emp­feh­le ich dir, einen ein­fa­chen, ger­ne auch güns­ti­gen Wok aus Kar­bon­stahl zu ver­wen­den. Vor allem, wenn du auf Gas kochst. Der Reis soll­te beim Bra­ten prak­tisch immer in Bewe­gung blei­ben und die hohen Rän­der des Woks machen es sehr viel ein­fa­cher, dabei nicht die gan­ze Küche ein­zu­sau­en. Und ja, so ein Wok ist ver­gleichs­wei­se groß, das bedeu­tet aber nicht, dass du gleich auf ein­mal für die gan­ze Woche vor­ko­chen kannst. Zu vie­le Zuta­ten auf ein­mal zu bra­ten resul­tiert dar­in, dass kei­ne ein­zi­ge davon genü­gend Hit­ze abbe­kommt, und dann sind wir wie­der bei der Mat­schig­keit. Zwei Por­tio­nen auf ein­mal soll­ten das Limit sein.

Hast du kei­nen Wok und willst dir aktu­ell auch par­tout kei­nen anschaf­fen (wie scha­de, ey, was ist los mit dir?), nimmst du dei­ne größ­te beschich­te­te oder guss­ei­ser­ne Pfan­ne oder einen guss­ei­ser­nen, fla­chen Brä­ter. Von Edel­stahl-Koch­ge­schirr wür­de ich in dem Fall die Fin­ger las­sen, das wird eine sti­cky situa­ti­on.

Die Reihenfolge

Im Gegen­satz zum „ech­ten“ Egg Fried Rice star­tet unser vega­ner gebra­te­ner Reis mit dem „Ei“ aus Tofu, Soja­jo­ghurt, Kur­ku­ma und Kala Namak. Dabei hal­ten wir uns wie gesagt an die Zube­rei­tung, die wir in unse­rem Rezept zum vega­nen Rühr­ei beschrie­ben haben, neh­men es anschlie­ßend aus dem Wok und stel­len es beiseite.

Aro­ma­ten wie Früh­lings­zwie­beln oder Ing­wer, här­te­res Gemü­se wie Karot­ten und Boh­nen und Flei­sch­al­ter­na­ti­ven kom­men als Nächs­tes in den auf höchs­ter Stu­fe auf­ge­heiz­ten und mit etwas Öl aus­ge­schwenk­ten Wok. Dann wei­che­res Gemü­se wie Erb­sen und Mais, eine groß­zü­gi­ge Men­ge Knob­lauch und Salz, bevor end­lich der Reis dazu darf. Damit die­ser beson­ders locker wird und die typi­sche Biss­fes­tig­keit bekommt, bre­chen wir zusam­men­hän­gen­de Klum­pen auf, indem wir den Reis mit dem Spa­tel nicht zu fest auf den Wok­bo­den drü­cken und ihn anschlie­ßend mit einer scha­ben­den Bewe­gung auflockern.

Jetzt wür­zen wir mit einer rela­tiv knap­pen Men­ge Soja­sauce – wir möch­ten ja so wenig Feuch­tig­keit im Wok wie mög­lich –, wei­ßem Pfef­fer und optio­nal einem klei­nen Schuss Sesam­öl, pfan­nen­rüh­ren nur noch so lan­ge, bis das Gemü­se noch kna­ckig, aber gar ist und jedes ein­zel­ne Reis­korn etwas von der Sau­ce abbe­kom­men hat und leicht gebräunt ist und heben zum Schluss unser Tofu-„Ei“ und deli­ka­te­res Grün­zeug unter. Früh­lings­zwie­bel­grün, Thai-Basi­li­kum, Kori­an­der. Auch hier gilt, was der Kühl­schrank her gibt, könn­te funktionieren.

Das war es, wir sind am Ziel. Der Reis schmeckt nach Reis und fühlt sich im Mund auch so an. Das Aro­ma zieht sich durch das gan­ze Gericht und den­noch über­tönt kein Geschmack den ande­ren. Bei jedem Bis­sen ver­stehst du mehr, wie und war­um Bratreis funk­tio­niert und über­legst dir schon dein eige­nes Lieb­lings­re­zept. Kurz: Das ist vega­ner gebra­te­ner Reis, wie er sein sollte.

Veganer gebratener Reis mit Tofu-Ei

Lass uns in den Kom­men­ta­ren wis­sen, wel­che Res­te du qua­si immer im Kühl­schrank hast und wir tüf­teln zusam­men aus, wel­ches dein Go-To-Fri­dge-Clea­ning-Fried-Rice-Rezept wird.

Zutaten für 2 Portionen

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Vor­be­rei­tung 20 Minu­ten
Zube­rei­tung 20 Minu­ten
Gesamt 2 Stun­den 40 Minu­ten
+ Kühl­zeit für den Reis 2 Stun­den

Für den Reis

  • 160 g Jas­min­reis ent­spre­chen etwa 325 g abge­kühl­tem Reis

Für das Tofu-Ei

Außerdem

Für den Reis

  1. Jas­min­reis in der 1,2‑fachen Men­ge Was­ser im Reis­ko­cher oder im Topf garen, wie hier beschrie­ben. Anschlie­ßend auf einem Blech oder gro­ßem Tel­ler ver­tei­len und im Kühl­schrank aus­küh­len las­sen, wie im Text beschrieben.

Für das Tofu-„Ei“

  1. Tofu in dün­ne Schei­ben schnei­den. Wok auf hoher Hit­ze vor­hei­zen, Öl hin­ein­ge­ben, gut über den Boden und die Sei­ten schwen­ken und den Tofu bei nied­ri­ger bis mitt­le­rer Hit­ze 5 Minu­ten unter häu­fi­gem Rüh­ren bräu­nen. Soja­jo­ghurt und Kur­ku­ma unter­rüh­ren, 3 Minu­ten köcheln las­sen, mit Kala Namak wür­zen, aus dem Wok neh­men und beiseitestellen.

Für den gebratenen Reis

  1. Den wei­ßen Teil der Früh­lings­zwie­bel, Karot­te und grü­ne Boh­nen Karot­te in etwa erb­sen­gro­ße Stü­cke bzw. Wür­fel schnei­den. Früh­lings­zwie­bel­grün in fei­ne Rin­ge schnei­den und für die Gar­ni­tur bei­sei­te­stel­len, Knob­lauch fein hacken.
  2. Wok gut aus­wi­schen, erneut auf­hei­zen, das rest­li­che Öl hin­ein­ge­ben, gut über den Boden und die Sei­ten schwen­ken und Zwie­bel, Karot­te und Boh­nen bei hoher Hit­ze 2 Minu­ten scharf anbraten.
  3. Knob­lauch, Erb­sen und Mais dazu­ge­ben, wei­te­re 2 Minu­ten bra­ten, Reis dazu­ge­ben und mit Salz und Pfef­fer wür­zen. Mit dem Pfan­nen­wen­der wie­der­holt den Reis nicht zu fest auf den Wok­bo­den drü­cken und anschlie­ßend scha­bend auf­lo­ckern. Pfan­nen­rüh­ren, bis das Gemü­se al den­te ist und der Reis eine leicht gold­gel­be Far­be ange­nom­men hat.

  4. Mit hel­ler und dunk­ler Soja­sauce und Sesam­öl ablö­schen, gleich­mä­ßig ver­men­gen, Tofu-„Ei“ und gehack­tes Früh­lings­zwie­bel­grün unter­he­ben, kurz erhit­zen und heiß bei­spiels­wei­se mit Gur­ken­schei­ben und Chi­li-Öl servieren.

Veganer gebratener Reis mit Tofu-Ei

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.

17 Kommentare

  1. Ihr Lie­ben! Das Rezept wird gleich aus­pro­biert. Aber ich muss ein­fach wis­sen, wo Ihr die­se traum­haft schö­nen Stäb­chen gekauft habt! 🙂 Danke!

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    1. Uff, das könn­te ich dir lei­der nicht mehr sagen. Sicher­lich mal im Asi­a­laden mit eingepackt. 😅

      Aber auch mit ande­ren Stäb­chen: Lass dir den Fried Rice schmecken!

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  2. Super Rezept, das ich letz­ten Herbst schon nach­ge­kocht habe.
    Vor eurer Ver­öf­fent­li­chung habe ich meis­tens Res­te­r­eis gehabt, nur manch­mal extra frisch Reis gekocht. Das mache ich jetzt nicht mehr, wenn es eure lecke­ren Cur­ries oder Dals gibt, koche ich nun immer mind. die dop­pel­te, wenn nicht drei­fa­che Men­ge Reis ;-), so kann man die indi­schen Res­te noch­mal erwär­men und Bratreis machen *freu*
    Hin­weis: ihr ver­linkt hier getrock­ne­te Erb­sen, tief­ge­kühl­te oder fri­sche soll­ten es wohl bes­ser sein?

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    1. Klas­se, das freut uns rie­sig. Klar, wir ver­wen­den natür­lich gekoch­te Erbsen. 🙂

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  3. Hal­lo lie­bes eat-this team

    Fin­de eure Sei­te mee­ga! Tol­le Rezep­te, gut erklärt.
    Ich hät­te jedoch nur noch ein Anlie­gen-es wäre toll, ihr hät­tet auch noch mehr „euro­päi­sche“ Gerichte..da ich für mei­ne gan­ze Fami­lie jeweils koche, wären auch gut­bür­ger­li­che vega­ne Rezep­te echt was Tol­les. Die Kin­der lie­ben zwar Cur­ries u.auch Gewür­ze wie Kur­ku­ma, Kreuz­küm­mel etc. Aber zur Abwechs­lung mal eine euro­päi­sche Vari­an­te, wäre was. Danke!
    Ps: Heu­te gibts Pita-brot mit geba­cke­nem Fala­fel und viel Gemü­se (und auch etwas Frucht) zum befül­len! Freu­en uns drauf! Lg

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    1. Hey!

      Erst­mal tau­send Dank für das lie­be Feed­back und lasst euch die Fala­fel schmecken. 

      Aber hey, meinst du mit gut­bür­ger­li­cher Küche viel­leicht Spätz­le, Kohl­rou­la­den, Kar­tof­fel­gra­tin, Linsen­ein­topf, Leber­wurst­brot, Fri­kas­see, Sem­mel­knö­del, Bay­risch Kraut, Gulasch(-sup­pe), Schupf­nu­deln, Weiß­würs­te oder Erb­sen­sup­pe? Komm schon, wir ver­su­chen schon, schön durch­zu­mi­schen, klick dich doch mal ein wenig durchs Archiv. 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. ..hab mich schon durch­ge­klickt und fin­de wirk­lich prak­tisch alles gut. Soll­te kei­ne Kri­tik sein – nur eine kl. Bit­te um mehr sol­cher Rezep­te. Kraut/ Kohl kann ich lei­der kei­nen essen.. Spätz­li wer­den asap aus­pro­biert. Lg aus der Schweiz

      2. Okay, es klang – um ehr­lich zu sein – tat­säch­lich ein wenig so, als hät­test du nur Cur­ries und den gebra­te­nen Reis angeklickt. 😉

        Kei­ne Sor­ge, es wird immer mal wie­der Rezep­te in die­se Rich­tung geben.

  4. Hm, was pas­siert mit dem gepack­ten Knoblauch?
    Habt ihr den etwa vergessen? 🤣

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    1. Gehack­ten muss es natür­lich heißen.

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      1. Na und wie wir den ver­ges­sen haben. Upsi! 🙈

  5. Ihr Lie­ben, ich hab ja mein Herz an den asia­ti­schen Kon­ti­nent mit all sei­nen kuli­na­ri­schen Köst­lich­kei­ten ver­lo­ren und bin immer wie­der auf Wol­ke 7, wenn ihr Gerich­te – die ich lie­be, weil sie so lecker schmeck­ten und mit herr­li­chen Erin­ne­run­gen an wun­der­ba­re und wun­der­sa­me Rei­sen ver­bun­den sind – zum Fern­weh-Stil­len nach­kocht. Von <3 tau­send Dank für eure Rezepte!!!
    Nun aber noch mei­ne wich­ti­ge Fra­ge: Nehmt ihr nor­ma­len Tofu (aus dem Asia­markt) oder Sei­den­to­fu? Letz­te­res habe ich noch nie benutzt, sieht aber von der Kon­sis­tenz her schon fast wie Rühr­ei aus (wenn man den Block mit der Gabel „ver­quirlt“). Lie­ben Dank schon ein­mal und ihr wisst ja „only the sky is the limit“ 🙂 !

    Antworten
    1. Super, das freut uns rie­sig. Lie­ben Dank für das tol­le Feed­back. Wir ver­wen­den mög­lichst sof­ten „nor­ma­len“ Tofu (nicht zwangs­läu­fig aus dem Asi­a­laden 😉). Sei­den­to­fu wäre zu weich, das Rühr­ei soll­te ja trotz­dem einen wei­chen Biss haben. Der Soja­jo­ghurt sorgt dann für die „Schlot­zig­keit“.

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  6. Klas­se Rezept! Und tol­ler aus­führ­li­cher Bericht. Jetzt weiß ich, wor­auf es ankommt. Bis jetzt war mein Bratreis näm­lich immer sehr kleb­rig und mat­schig und sel­ten knusprig 😉

    Lie­be Grü­ße Anouk

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    1. Na das freut uns doch. Vie­len lie­ben Dank für das Feedback! 😊

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  7. Das Lesen lohnt sich wirk­lich – denn end­lich weiß ich, war­um mein Bratreis bis­her nicht so rich­tig gelin­gen wollte.
    Dan­ke für die hilf­rei­chen Tipps und Tricks – nicht nur in die­sem Rezept.

    Antworten
    1. Vie­len Dank, freut uns rie­sig, dass der Bratreis jetzt funktioniert. 🙂

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