Veganer Bacon aus Reispapier

Veganer Bacon aus Reispapier mit leckeren Gewürzen
Direkt zum Rezept →

Ja, alles klar. Wir haben verstanden. Bacon ist so der Insiderwitz der Karnivoren in so ungefähr jedem einzelnen Freundeskreis und dich als Veganer guckt man immer mit einer Mischung aus Mitleid und fieser Schadenfreude an … bis jetzt, denn wir präsentieren dir heute unseren veganen Bacon! 🥓

Aus Reispapier. Also vergiss es – deine Freunde werden dich auch weiterhin schief von der Seite aus anschauen. Aber die hochgezogenen Augenbrauen gehen zumindest ein paar Millimeter weiter nach unten und vielleicht, mit etwas Glück, erntest du sogar das ein oder andere kurz angedeutete anerkennende Nicken.

Veganer Bacon auf Black Bean Burger

Aber sei’s drum. Wer braucht das schon. Was viel wichtiger ist: Unser veganer Bacon schmeckt fantastisch auf veganen Burgern und Sandwiches, ist ruckzuck gemacht und gehört deshalb in jedes Basic-Repertoire der veganen Küche.

Und ich meine, wir sind kein healthy Blog – aber Bacon aus Reispapier und Gewürzen klingt doch mal ein Stückchen gesünder, als das Original, oder?


Portionen 25 Streifen

Veganer Bacon

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Gesamtzeit 20 Minuten
  • Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Alle Zutaten, bis auf das Reispapier, zu einer glatten Marinade rühren.
  • Reispapier mit einer scharfen Küchenschere in 4-5 cm breite Streifen schneiden.
  • Jeweils zwei Streifen kurz unter fließendes, kaltes Wasser halten, aufeinanderlegen und durch die Marinade ziehen.
  • Nebeneinander auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen.
  • 8-10 Minuten backen. Anschließend aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Unsere Tipps

Übrige Baconstreifen halten sich luftdicht verpackt und kühl und trocken gelagert etwa eine Woche.

Veganer Bacon - Zutaten Veganer Bacon aus Reispapier mit leckeren Gewürzen

MerkenMerken

Unterstütze uns

Für diesen Post haben wir keinen Sponsoren. Aber auch du kannst uns unterstützen und uns dabei helfen, dieses kleine Business aus Herzblut und viel Liebe zum Essen am Laufen zu halten. Was sagst du? Hast du Lust auf viele weitere Küchenabenteuer mit uns? Dann komm in die „Sriracha-Gang“ auf Steady.

Steady

Die nerdige Hälfte von Eat this! Liebt es, auch aufwändiger zu kochen und ist deshalb vermutlich für die langen Rezepte auf dem Blog verantwortlich. Kann nie genügend Kochmesser haben und liebt Chilis in allen Formen und Farben. In der Freizeit sitzt er gerne auf dem Fahrrad und hört dabei Metal.


Gib deinen Senf dazu!

  1. Mega geil! Danke für das Rezept!
    Mir persönlich zu salzig. Ich empfehle daher das Salz wegzulassen und dafür einen Löffel Agavendicksaft rein zu machen. Süße erhöht den Sucht-Faktor 😀
    Liebe Grüße

  2. Wow, tolles Rezept! Es gelingt schon ganz gut, wird aber eher bräunlich (Richtung Sojasoße), nicht so schön rot und blubberig wie bei dir.
    Muss ich wohl noch bisschen mit der Garzeit spielen und evtl bisschen mehr Paprika/Tick weniger Sojasoße.

    Werde versuchen sie mit Ahornsirup noch zu karamellisieren.

    1. Also wenn du zusätzlich karamellisierst, werden sie ja zwangsläufig noch brauner. Ich tippe auf deine Sojasauce. Hast du da möglicherweise eine dunkle verwendet? Und wenn das Paprikapulver natürlich auch eher blass ist (älter, schlecht gelagert), färbt es natürlich auch schlechter.

      Tausend Dank auf jeden Fall für das tolle Feedback.

      1. Ja, da hast du natürlich Recht – dann wird es noch brauner. Probiere mich erstmal weiter an der Standardvariante, bis die optisch zufriedenstellend ist. Kleiner Karamelltest war aber schon mal überzeugend. 😉 Ich benutze die salzreduzierte von Healthy Boy. Die wird als helle Sojasoße geführt. Hmm. Also, das Chipotlepulver sieht auch noch top aus. Ist auch nicht allzu alt. Ich versuche es heute nochmal…

      2. Also Chipotlepulver ist ja per Definition nicht rot, sondern geht eher in die braune Richtung (sind schließlich rauchgetrocknete Jalapeños). Im Rezept verwenden wir geräuchertes, intensiv rotes Paprikapulver, wie z. B. dieses hier.

  3. Hallo, das hört sich lecker an. Habe keine Miso-Paste da momentan, Möchte das aber gerne trotzdem machen. kann man die auch weglassen oder was anderes nehmen?

      1. Hi, vielen Dank. Habe die Misopaste einfach weggelassen, aber etwas zuviel Paprikapulver genommen, deshalb sehr sehr würzig. Aber schon recht lecker, nächstes Mal bissle weniger, dann perfekt

  4. Diese Gewürzmischung ist einfach genial! Außer Reispapier lässt sich da auch anderes mit würzen – z.B. etwas langweilige, gekaufte Seitanwürfel werden zu einer super Carbonara-Zutat :-))

  5. Hallo Ihr Lieben,
    hat wer Erfahrung, wenn man es umgekehrt macht. Sprich alle Reisrollen im ganzen marinieren und in den Ofen und danach mit dem Messer cutten?
    PS: Jörg du bist lustig, hält sich verschlossen im Kühlschrank ne Woche – hat wer das schonmal so lange ausgehalten 😆😆😆

    1. Hi Matthias,

      so rum geht es auf jeden Fall auch, du solltest den gebackenen “Bacon” eben direkt aus dem Ofen schneiden und das finden wir ein bisschen umständlicher, als andersherum.

      Und na ja, die Haltbarkeitsfrage haben andere eben schon gestellt. Warum auch immer. 😅

      Liebe Grüße
      Jörg

      1. Ich habe die ganzen Platten mariniert, und aufs Backblech gelegt, und dann vor dem Backen geschnitten. War dann schnellste und einfachste, sie lassen sich dann gut schneiden weil sie ja weich sind 😉
        Danke jedenfalls für das Rezept!

  6. Wir haben das Rezept nun schon zum zweiten Mal “nachgekocht” und sind absolut begeistert. Selbst den Fleischliebhaber hat es gut geschmeckt. Ich kann mir die Marinade auch gut für andere Rezepte vorstellen, um ein Fleischaroma zu kreieren.

    Vielen Dank für das tolle und einfache Rezept!

  7. Hallo ihr Lieben,

    ich habe das Rezept gestern ausprobiert weil mir der Sinn nach einem deftigen Snack stand und wir nichts zu Hause hatten. Und ich wurde nicht enttäuscht, super lecker!
    Ich hatte sie von beiden Seiten mariniert, das war zum pur essen schon seeehr würzig (aber auch geil). Echten Bacon würde man ja aber auch nicht pur essen, daher passt das von der Würze her schon sehr sehr gut.
    Ich glaube zum Snacken würde ich sie zukünftig nur noch einseitig marinieren, aber auf Burgern oder so sind sie sicher auch “normal” mariniert wahnsinnig gut. Das wird beim nächsten Burgerabend direkt umgesetzt 🙂

    Danke für dieses tolle Rezept!

    Liebe Grüße
    Steffi

    1. Snack-Bacon … klingt irgendwie verboten. 😅
      Aber klar, wenn er zum puren Fernsehsnack werden soll, sollte die Würze etwas angepasst werden. 😉

      Lieben Dank auf jeden Fall!

  8. Ich würde super gern dieses Rezept ausprobieren. Allerdings habe ich keinen Liquid Smoke zuhause und werde wahrscheinlich kurzfristig auch keinen bekommen. Daher die Frage, ob ihr meint, dass ich stattdessen vielleicht einfach die Menge des geräucherten Paprikapulvers erhöhen kann? Oder wird‘s dann zu trocken (und paprikalastig)?

  9. Hey danke für das Rezept. Bei mir ist es allerdings nicht so gut gelungen. Es schmeckte eher angebrannt. Was könnte ich falsch gemacht haben. Habe die Zeit beachtet und auch alle Zutaten sowie Mengen. LG Steffi

    1. Hi Stefanie,

      gemessen an den vielen anderen Kommentaren vermute ich, dass dir der Reispapier-Bacon einfach angebrannt ist. Öfen sind ja nicht geeicht und können manchmal ganz schön stark von der Anzeige der Knöpfe abweichen, weshalb es eben immer sinnvoll ist, auch nach Gefühl mal reinzugucken. 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

    2. Ich musste die Zeit auch auf 4-5 Minuten runter brechen. Das erste Blech war leider nur verbrannt. Aber das Zweite, mit verkürzter Backzeit, wirklich lecker! Ich habe so lange auf Bacon verzichten müssen, seitdem ich aufgehört habe Fleisch zu essen, nun hab ich ihn endlich wieder 😀

  10. Ich verstehe die Mengenangabe bzw. die Rechnung nicht:
    10 Scheiben Reispapier (Zutaten) sollen, in 3-4 cm breite Streifen geschnitten (Zubereitung), 20 Streifen Bacon (Überschrift) ergeben? Dann wäre jeder Streifen 1/2 Scheibe Reispapier. Aber die, die ich kaufe, sind deutlich größer als 8 cm.
    Wo stimmt da was nicht? Ich meine das nicht besserwisserisch, sondern möchte nur für meine Zubereitung richtig kalkulieren.
    Im Übrigen bin ich begeistert, das gefunden zu haben und brenne darauf, das auszuprobieren – übermorgen kommen 5 Gäste, die ich im Wildwest-Stil bekoche!

    1. “Herkömmliches” Reispapier hat einen Durchmesser von etwa 20 cm.

      Wenn du von 10 Blatt jeweils 2 übereinanderlegst, bekommst du 5 marinierte “Pakete”. Wenn du diese nun jeweils in 4 cm breite Streifen schneidest, erhältst du: 5 Pakete x 4 cm = 20 Streifen. 😉

      1. Aber das stimmt doch nicht 😀 wenn man 20cm in 4 cm breite Streifen schneidet, kommen 5 Streifen raus, am Ende also 5×5=25 Streifen, oder bin ich grad total verkehrt?

      2. Okay, jetzt wird es i-tüpfelig. Du hast da natürlich recht, ich habe die Rundungen an den Seiten abgezogen. Aber ich ändere das Rezept jetzt nochmal ab. 😉