Vegane thailändische Fischfrikadellen – Tod Mun Pla

Vegane thailändische Fischfrikadellen – Tod Mun Pla
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Thailändische Fischfrikadellen oder „Fish Cakes“ sind ein saftiger Streetfood-Klassiker voller Currypaste und knackigen grünen Bohnen. Wir machen sie vegan mit dem Fischfrika-Mix von Greenforce.

Es ist doch eigentlich Fakt, dass Thailand an der Street-Food-Weltrangliste ganz weit oben steht. So viel Ideenreichtum, Kreativität und Abwechslung ist auch einfach schwer zu toppen.

Tod Mun Pla – übersetzt heißt das so viel wie „in Öl gebratener Fisch“ – sind da keine Ausnahme. Ich meine, Frikadellen mit roter Currypaste, Kräutern und Limetten zu würzen, mit Bohnen zu vermengen, knusprig zu frittieren und mit einem süß-sauer-scharfen Dip zu futtern klingt schon etwas spannender, als eine trockene Bulette im labberigen Semmel, oder?

Die „Fish Cakes“ sind allerdings außerhalb Thailands – glaubt man diversen Food-Publikationen, wir hatten auch in vorveganen Tagen nicht das Vergnügen, die Teile zu probieren – so oder so selten wirklich authentisch gut zu bekommen und waren auch schwierig zu veganisieren. Bis jetzt, denn die vegane Fischfrika von Greenforce ist die ideale Basis für einen der absoluten Snack-Klassiker der Thai-Küche.

Greenforce hat mittlerweile über 40 vegane Alternativen im Angebot, alle Produkte sind sojafrei, werden fair produziert und kommen komplett plastikfrei zu dir nach Hause. Wir sind gespannt, was die Mädels und Jungs noch so aushecken. Neugierig geworden? Mit dem Rabattcode eatthis25 sparst du 25 % bei deiner Bestellung im Onlineshop.

Vegane thailändische Fischfrikadellen – Tod Mun Pla

Der Easy To Mix Fisch zum Anrühren hat ein leckeres, dezentes „Meer“-Aroma, einen lockeren Biss, schmeckt auch so schon köstlich, hat aber auch überhaupt keinen Stress damit, auch andere Zutaten mitspielen zu lassen.

Dabei geht es hauptsächlich um eine gute rote Currypaste. Die kannst du beispielsweise nach unserem Rezept selbst machen oder auch kaufen – machen wir auch häufig, ist überhaupt keine Schande. Viele Currypasten enthalten allerdings Garnelenpaste oder Fischsauce, achte deshalb beim Einkauf auf die Zutatenliste. 

Vegane Tod Mun Pla

Gewürzt wird außerdem traditionell mit Thai-Basilikum und Makrut-Limettenblättern. „Makrut? Heißen die nicht Kaffirlimetten?“ Tja, durch die Diskussion, die vor allem im englischsprachigen Raum in den letzten Jahren geführt wurde, stellte sich heraus, dass das Wort „Kaffir“ in Südafrika als derbe rassistische Beleidigung verwendet wird. Und da die runzelige Zitrusfrucht in Thailand ohnehin Makrut genannt wird und uns der Namenswechsel nicht weh tut, ändern wir unseren Wortschatz gerne. Alternativ zu den Blättern, die du frisch, tiefgefroren oder getrocknet im Asialaden bekommst, kannst du aber auch die geriebene Schale einer ganz normalen unschrumpeligen Limette verwenden.

Grüne, in Stücke geschnittene und unter den Teig gerührte Bohnen – oder im Original Schlangenbohnen – machen die veganen Thai-Fischfrikadellen saftig und bringen eine Portion Knackigkeit mit an die Mini-Buletten.

Dazu servieren wir einen schnell gemachten Dip aus roter Chili, Knoblauch, Sojasauce und Limettensaft und werfen noch in Stücke geschnittene Gurke und Schalotte für die Frische mit rein.

Zutaten für vegane thailändische Fischfrikadellen

Ganz ehrlich, die Teile sind tatsächlich viel eindrucksvoller, als sie eigentlich Aufwand machen. Denn abgesehen davon, dass die Greenforce Fischfrika etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank quellen muss, bist du nur maximal weitere 20 Minuten vom selbst gemachten thailändischen Streetfood-Happening entfernt.

Ein komplettes thai-inspiriertes Dinner wird daraus, wenn du unseren Kohlrabi-Som-Tam und Sticky Reis dazu servierst. Und hey, wer würde zu einem Thai-Reispudding mit Mangopüree als Nachtisch Nein sagen?

Tipps für vegane thailändische Fischfrikadellen

  • Thai-Basilikum ist natürlich ideal, das Grünzeug kann aber auch durch italienischen Basilikum ersetzt werden.
  • Wir geben etwas Reismehl für eine etwas festere, für Tod Mun Pla typische „bouncy“ Konsistenz mit in den Teig. Du kannst es aber auch durch etwas Tapioka- oder Maisstärke ersetzen oder notfalls weglassen.
  • Makrut-Limettenblätter kaufst du frisch, tiefgefroren oder getrocknet im Asialaden. Für dieses Rezept sind die frischen oder gefrorenen am besten geeignet, du kannst sie aber auch durch frisch geriebene Limettenschale ersetzen, die ein sehr ähnliches Aroma an die Buletten bringt.
Zutaten für 2 Portionen

Vegane thailändische Fischfrikadellen – Tod Mun Pla

Zubereitung 15 Minuten
Gesamt 45 Minuten
+ Zeit zum Quellen 30 Minuten

Für die Dipsauce

  • 1 rote Chili
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 60 ml Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 3 EL Sojasauce
  • 50 g Gurke
  • ½ Schalotte
  • 2 Limetten Saft ausgepresst

Außerdem

  • 1 Limette
  • Koriander
  1. Bohnen putzen, Stielansätze abschneiden. 2 Minuten in einem kleinen Topf mit kochendem Wasser blanchieren, anschließend abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen.
  2. Greenforce Fischfrika nach Packungsanweisung anrühren.

  3. Abgetropfte Bohnen in etwa 5 mm dünne Ringe, Basilikum und Limettenblätter in feine Streifen schneiden. Zusammen mit Currypaste, Zucker und Reismehl unter die Fischfrikamasse rühren und das Ganze anschließend 30 Minuten im Kühlschrank quellen lassen.
    Greenforce Fischfrika angerührt und gewürzt für vegane thailändische Fish Cakes
  4. Währenddessen für den Dip Chilischote in dünne Ringe schneiden, Knoblauch reiben. Zusammen mit Wasser, Zucker und Sojasauce in den Topf, in dem vorher die Bohnen blanchiert wurden geben und kurz aufkochen. 1 Minute simmern lassen, anschließend vom Herd nehmen.

  5. Gurke und Schalotte würfeln und zusammen mit dem Limettensaft unter den Dip rühren. Bis zum Servieren beiseite stellen.

  6. Öl in eine heiße Pfanne geben, mit leicht angefeuchteten Händen 12 nicht zu dicke Patties aus der Fischfrika-Masse formen und 4 Minuten pro Seite goldbraun braten.

  7. Mit Limettenspalten und gezupftem Koriander und dem Dip servieren.

Vegane thailändische Fischfrikadellen – Tod Mun Pla

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Werbung! Dieser Beitrag wurde von GREENFORCE FUTURE FOOD AG unterstützt. Gesponserte Beiträge helfen uns dabei, regelmäßig neue Rezepte für unsere Leser zu kreieren, Inhalte spiegeln aber immer unsere eigene Meinung wider. Danke, Greenforce und Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten.

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.


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  1. Ich habe schon sehnsüchtig auf die ersten Bohnen aus dem Garten gewartet, um dieses Rezept auszuprobieren. Und der Thaibasilikum wächst dieses Jahr auch wie verrückt 🙂
    Fischfrikadellen hatte ich nicht, aber auch mit dem Mix für feurige Frikadellen von Greenforce hat es einfach total lecker geschmeckt!
    Danke für das tolle Rezept.

  2. Dieses Rezept hat mir endlich den nötigen Schubs gegeben, die Packung Fischfrika aus dem Vorratsschrank zu holen. Meine Erfahrungen mit Greenforce sind ehrlich gesagt durchwachsen, deshalb wollte ich die Fischfrikadellen nicht nur gemäß Packungsanleitung zubereiten. Und es hat sich definitiv gelohnt, die Masse gemäß eurem Rezept zu verfeinern. Der Dip hat das Ganze dann vollendet und es ist ein leckeres Abendessen draus geworden.

      1. Ich habe bisher 4 Produkte von Greenforce ausprobiert: Köttbullar, Frikadellen, Fischfrikadellen und das Eipulver. Von der Zubereitung her alle super simpel. Geschmacklich haben aber nur die Köttbullar überzeugt. Alles andere war nicht ansprechend gewürzt. Das „Ei“ riecht leider bei der Zubereitung extrem nach Kala Namak, von dem am Ende aber nichts übrig bleibt, weil der Schwefelgeschmack so flüchtig ist. Ansonsten schmeckt die Masse leider nach gar nichts und ich verwurschtele sie nun in Pfannkuchen.
        Aus diesen Gründen bezeichne ich meine Erfahrung mit Greenforce-Produkten als durchwachsen.

      2. Danke dir! Gebe dir recht, dass sich das Kala Namak beim Kochen leider im wahrsten Sinne des Wortes in Luft auflöst, die Masse dann aber etwas zu salzig ist, um nochmal nachzu„eiern“.

  3. Mal wieder ein tolles Rezept von euch und eine schöne Anregung ein neues Produkt zu probieren. Hat super funktioniert und köstlich geschmeckt – beamt dich direkt in die Straßen Bangkoks.