Sandwiches, Snacks & Burger

Vegane Sushi-Sandwiches – japanische Onigirazu

Vegane Sushi-Sandwiches - japanische Onigirazu

Wenn ich jetzt wieder damit anfange, dass Nadine und ich Sushi einfach lieben und blabla, dann pennst du garantiert ein und das wollen wir ja alle nicht.

Allerdings verrate ich dir was: Ja, wir lieben Sushi. Aber die Rollen kommen bei uns weit weniger häufig auf den Tisch, als du vielleicht meinst. Und als uns lieb wäre 😅

Denn während zumindest ich echt Spaß daran finde, Sushi zu rollen (Nadine isst sie nur gerne 😂), ist es doch ein Gericht, dass nach Vorbereitung ruft und auch beim Rollen Zeit frisst … die wir häufig einfach nicht haben.

Aus dem Grund sind wir zumindest schonmal große Fans von dicken Sushirollen oder von Sushi-Burritos, wie du sie hier oder in unserem Buch Vegan Street Food findest. Klar, die Vorbereitung ist die gleiche. Man muss Reis kochen, abkühlen lassen, Gemüse schnibbeln etc. Aber das Rollen geht natürlich schneller, wenn du aus eigentlich vier Stück einfach eine machst 💪

Unsere neueste Entdeckung, die sich dazu auch noch wunderbar als Snack to go eignet sind aber Onigirazu. Sushi-Sandwiches, die nach Lust und Laune belegt, danach zusammengefaltet und mitgenommen werden. Noch dazu klappt das mit so gut wie jedem Reis, der vom Vortag übrig geblieben ist (wobei unserer Meinung nach Sushireis dennoch am besten passt) und das Füllen geht auch zack, zack!

Vegane Sushi-Sandwiches - japanische Onigirazu

Easy-peasy Sushi to go? Sign me up! 👍🏻

Wir haben uns drei Sandwich-Ideen ausgedacht: Onigirazu mit angebratenen Süßkartoffelscheiben und leckerem, schnell eingelegtem Rotkraut, mit krossen Austernpilzen und Radieschen und Sushi-Sandwiches mit Räuchertofu, frischen Sprossen und Gurke.

Vegane Sushi-Sandwiches - japanische Onigirazu

Aber hey – die Möglichkeiten sind selbstverständlich unbegrenzt. Bock auf Seitan? Logo, mach dir ein (vegan) Bacon-Lettuce-Tomato-Onigirazu. Oder pack dir im Frühjahr grünen Spargel in die Päckchen. Anything goes!

Zutaten für 6 Sandwiches

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Vorbereitung 10 Minuten
Zubereitung 20 Minuten
Gesamt 30 Minuten

Für die Süßkartoffel-Sandwiches

  • 50 g Rotkraut
  • 2 EL Reisessig
  • 1/2 TL Salz
  • 200 g Süßkartoffel
  • 50 g Spinat

Für die Austernpilz-Radieschen-Sandwiches

Für die Räuchertofu-Sprossen-Sandwiches

  1. Sushireis zubereiten. Siehe How-To.

Für die Süßkartoffel-Sandwiches

  1. Rotkraut in feine Streifen schneiden, mit Essig und Salz vermischen, mit den Händen einmassieren und beiseite stellen.

  2. Süßkartoffel in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Öl in eine heiße Pfanne geben, Süßkartoffelscheiben bei mittlerer Hitze 4 Minuten pro Seite braten.

  3. 2 Noriblätter mit der rauen Seite nach oben auf ein Stück Frischhaltefolie legen. Je eine kleine Handvoll Reis in die Mitte geben, mit Süßkartoffel, leicht abgetropftem Rotkraut und Spinatblättern belegen, mit einer weiteren kleinen Handvoll Reis abschließen und die Ecken einfalten.

Für die Austernpilz-Radieschen-Sandwiches

  1. Radieschen in feine Scheiben schneiden, mit Essig und 1/4 TL Salz vermischen, mit den Händen einmassieren und beiseite stellen.

  2. Austernpilze in grobe Stücke zupfen. Öl in eine heiße Pfanne geben, Pilze bei mittlerer bis hoher Hitze 5 Minuten rösten, ab und zu umrühren. Anschließend mit dem restlichen Salz und Pfeffer würzen.

  3. 2 Noriblätter mit der rauen Seite nach oben auf ein Stück Frischhaltefolie legen. Je eine kleine Handvoll Reis in die Mitte geben, mit Austernpilzen, leicht abgetropften Radieschen und veganer Mayonnaise belegen, mit einer weiteren kleinen Handvoll Reis abschließen und die Ecken einfalten.

Für die Räuchertofu-Sprossen-Sandwiches

  1. Tofu und Gurke in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Öl in eine heiße Pfanne geben, Tofu bei mittlerer Hitze 3 Minuten pro Seite braten. Gurke salzen und beiseite stellen.

  2. 2 Noriblätter mit der rauen Seite nach oben auf ein Stück Frischhaltefolie legen. Je eine kleine Handvoll Reis in die Mitte geben, mit Tofu, Gurke, Sprossen und veganer Mayonnaise belegen, mit einer weiteren kleinen Handvoll Reis abschließen und die Ecken einfalten.

Tipps

In unserer Anleitung zeigen wir dir, wie du die Onigirazu mit Hilfe von einem Stück Frischhaltefolie zubereitest. Das ist natürlich nicht ganz so ökologisch, wie wir das gerne haben, hilft aber bei den ersten paar Sushi-Sandwiches beim Falten ungeheuer. Wenn du den Dreh raus hast, brauchst du die Folie nicht mehr und kannst deine Onigirazu auch in Papier einwickeln und mitnehmen.

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Vegane Sushi-Sandwiches - japanische Onigirazu

Lebt seit 2006 vegan. Liebt scharfes Essen und steht auf die Kombi Pasta & Brokkoli. Steht auf E-Gitarren und schreibt ab und zu darüber. Ist "eigentlich" Grafikdesigner und Webentwickler.

5 Kommentare

  1. ich liebe auch Sushi, aber das rollen ist nach 9 Stunden Büroarbeit etwas mühselig, weswegen ich letztens „Sushi Gugelhupfe“ erfunden habe 😉

    Antworten
    • Oh, das klingt auch lecker! Ähnlich wie die Sushi-Donuts, oder? Die sind auch toll! 😊

      LG, Nadine

  2. Wow, vielen Dank. Das ist perfekt für meinen Wochenendausflug. Gelesen und sofort Sushireis gekocht. So schnell entschlossen war ich noch nie. Freu!

    Antworten
    • Das freut uns, hehe! Wir hoffen es hat geschmeckt ☺️

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