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Vegane Harira – die marokkanische Kichererbsensuppe

Vegane Harira – die marokkanische Kichererbsensuppe

Die­se vega­ne Hari­ra, eine dicke Sup­pe aus Kicher­erb­sen, Lin­sen, Toma­ten und wirk­lich betö­rend duf­ten­den Gewür­zen bringt dir Marok­ko-Fee­ling auf den Teller.

Hal­lo, zur zwei­ten Aus­ga­be unse­rer „Tellerrand“-Reihe, in der wir mit Köchen und Köchin­nen, Foo­dies, aber auch Leser:innen spre­chen, um dir Geschich­ten, Tra­di­tio­nen und vor allem das Essen und die Ess­kul­tur ande­rer Kul­tu­ren näherzubringen.

Denn Essen ist für uns mehr, als sich nur den sprich­wört­li­chen Ran­zen voll­zu­schla­gen. In der Küche zu ste­hen, sich mit Rezep­ten und Zuta­ten aus­ein­an­der­zu­set­zen, hat für uns auch immer etwas sehr Lehr­rei­ches über die Gesell­schaft und unser Zusammenleben.

Für unse­ren Leser Rachid, der in Düs­sel­dorf gebo­ren und auf­ge­wach­sen ist und sich selbst als den „rhei­ni­schen Marok­ka­ner“ bezeich­net, ist die Hari­ra eigent­lich das inof­fi­zi­el­le Natio­nal­ge­richt des Lan­des im Nord­wes­ten Afri­kas. Marok­kos Land­schaft und damit auch die Anbau­re­gio­nen sind mit dem bewal­de­ten Atlas­ge­bir­ge im Nor­den, medi­ter­ra­nem Kli­ma im Nord­wes­ten, Step­pe und Wüs­ten­aus­läu­fer im Osten und Atlan­tik­küs­ten­ge­bie­te im Süd­wes­ten extrem viel­sei­tig. Und trotz­dem steht das unglaub­lich aro­ma­ti­sche Qua­si-Cross­over aus Toma­ten­sup­pe und Kicher­erb­sen­ein­topf für Rachid ein wenig für die Küche des gan­zen Lan­des. „Die Hari­ra ist im Grun­de genom­men ein­fach, schmeckt dabei aber raf­fi­niert und, ja, ein­fach nach viel“, erzählt er. Auf die Fra­ge „nach was genau“ hin kann oder viel­mehr will er sich nicht fest­le­gen. „Hari­ra schmeckt ein­fach nach Hari­ra.“ Nicht nach Toma­ten­sup­pe, auch wenn die Toma­ten einen gro­ßen Stel­len­wert haben. Nicht ein­fach nach Lin­sen­sup­pe, auch wenn Lin­sen und Kicher­erb­sen fes­ter Bestand­teil sind. Wer wis­sen will, was das bedeu­tet, muss sie pro­bie­ren. Alles klar Kum­pel, das ist eine Ein­la­dung, die wir nicht aus­schla­gen können.

Vegane Harira – die marokkanische Kichererbsensuppe

Der Sup­pen-Ein­topf ist vor allem fes­ter Bestand­teil des Rama­dan – nicht nur in Marok­ko, son­dern auch in ande­ren Län­dern des Maghreb. Er wird zu die­ser Zeit zum Fas­ten­bre­chen Abends als Vor­spei­se oder auch als Früh­stück ser­viert. Die Hari­ra hat damit auch nicht nur einen reli­giö­sen, son­dern auch einen hohen kul­tu­rel­len, aber auch einen gesell­schaft­li­chen Stel­len­wert. Die Fas­ten­zeit ver­gleicht Rachid ein wenig mit Weih­nach­ten. Fami­li­en kom­men zusam­men, unter­hal­ten sich, essen mit­ein­an­der. Mit dem Unter­schied, dass es sozu­sa­gen einen Monat lang jeden Tag nach Son­nen­un­ter­gang ein regel­rech­tes Fest­ge­la­ge gibt, wel­ches tra­di­tio­nell eben mit der Hari­ra ein­ge­lei­tet wird. Ganz ehr­lich, ich hät­te nichts dage­gen, dass auch im Advent ein­zu­füh­ren. Nach einem gan­zen Tag ohne Essen und Trin­ken geht die nahr­haf­te Sup­pe, zu der ger­ne auch Dat­teln ser­viert wer­den, eben gut run­ter. Sie gibt schnell Ener­gie … sozu­sa­gen für die „rich­ti­gen“ Spei­sen, die der Hari­ra folgen.

Doch bevor geges­sen wer­den darf, wird erst ein­mal gefas­tet. Natür­lich kennt Rachid die ungläu­bi­ge Fra­ge „Was? Nicht­mal Was­ser, Dig­ger?“. Jetzt mal abge­se­hen davon, dass Mus­li­me das seit Jahr­hun­der­ten so machen, in Regio­nen, die tro­cke­ner und hei­ßer sind, als Deutsch­land in ein paar Wochen Rekord­som­mer, geht es beim Rama­dan nicht um Zwang, son­dern um eine frei­wil­li­ge Sache, erzählt er uns. Um eine Her­aus­for­de­rung an sich selbst, die zwar natür­lich einem gewis­sen gesell­schaft­li­chen Druck unter­liegt, aber auch indi­vi­du­ell aus­ge­legt wer­den kann. Außer­dem sind älte­re oder kran­ke Men­schen, Schwan­ge­re oder auch Kin­der davon aus­ge­nom­men. Und hey, nach­dem die Son­ne sich vom Acker gemacht hat, geht im Gegen­satz zu ande­ren Fas­ten-Metho­den ja wie beschrie­ben wie­der alles. Für Rachid war es dabei eigent­lich immer am schwie­rigs­ten, sich nicht bereits an der Sup­pe satt zu essen, er ist also sozu­sa­gen Harira-Ultra.

Vegane Harira – die marokkanische Kichererbsensuppe

Aus dem Grund hat er bei den pre-coro­na jähr­li­chen Fami­li­en­be­su­chen bei­na­he alle Ecken Marok­kos nach der bes­ten Hari­ra abge­klap­pert. Denn die marok­ka­ni­sche Sup­pe kommt nicht nur an spe­cial occa­si­ons auf den Tisch, sie ist auch heiß­ge­lieb­te All­tags­kü­che. Jede Fami­lie hat sozu­sa­gen ihr eige­nes Rezept und auch in marok­ka­ni­schen Restau­rants hat die Hari­ra einen fes­ten Platz, wobei deren Anzahl gera­de in den Groß­städ­ten Marok­kos immer wei­ter abnimmt, erzählt uns Rachid.

Die bes­te Hari­ra hat er in Essaoui­ra, einer ruhi­gen, male­ri­schen Hafen­stadt im Wes­ten von Mar­ra­kesch in einer schma­len, unschein­ba­ren Gas­se geges­sen. Vor einem eigent­lich unschein­ba­ren Wohn­haus mit blau bemal­ten Fens­ter­lä­den steht dort ein win­zi­ger, ein­fach zusam­men­ge­zim­mer­ter Tisch mit ein paar klei­nen tür­kis und blau gestri­che­nen Hockern. Nur ein Schild deu­tet mit der Auf­schrift „La Sou­pe“ dar­auf hin, dass es hier etwas zu essen geben könn­te. Der Koch? Ein älte­rer Herr, der die Sup­pe aus der eige­nen Wohn­kü­che her­aus für gera­de mal drei Dir­ham, umge­rech­net aktu­ell knap­pe 30 Cent, ver­kauft und bei dem man even­tu­ell mehr als ein­mal klin­geln muss, wenn er Fuss­ball schaut und dabei den Fern­se­her auf vol­le Pul­le Laut­stär­ke stellt. Wie viel dabei allei­ne die Sto­ry, das Erleb­nis und das Ambi­en­te mit ins Qua­li­täts­ur­teil zählt, ist Rachid egal und das ver­ste­he ich voll und ganz. Ich war nicht dabei und behaup­te ab sofort ein­fach auch, dass es genau dort die bes­te Hari­ra der Welt gibt. Die zweit­bes­te ist Rachi­ds, das sagt er leicht schmun­zelnd, aber auch mit einer gewis­sen Por­ti­on Stolz, wes­halb wir uns rie­sig freu­en, dass er sein Rezept mit uns und unse­ren Leser:innen teilt. Und sei­ne Fotos vom bes­ten Hari­ra-Laden in Marrakesch.

Wie Rachid seine Harira zubereitet

Okay, wenn wir ganz ehr­lich sind, kochen wir das Rezept von Rachi­ds Mut­ter. Wel­ches er jedoch vegan ange­passt – klas­sisch wird sie mit Fleisch­ein­la­ge gekocht – und schluss­end­lich eben auch auf­ge­schrie­ben hat. Sei­ne Mum kocht näm­lich aus­schließ­lich so rein nach Gefühl und er ver­sucht aktu­ell, so Fami­li­en­re­zep­te aufzuzeichnen.

Abge­se­hen von Zwie­beln und Knob­lauch sozu­sa­gen als „Stan­dard-Aro­ma­ten“ kommt Knol­len­sel­le­rie in Rachi­ds Hari­ra. Den Sel­le­rie schnei­det er in nicht zu klei­ne Stü­cke, das Gemü­se bringt so nicht nur ordent­lich Geschmack an die Sup­pe, son­dern dient auch als „Flei­scher­satz“, damit man auch etwas zu kau­en hat, wie er uns erzählt. Und jaaa, das funk­tio­niert sowas von gut, sel­ten hat die Knol­le bes­ser geschmeckt.

Das Gemü­se wird kurz in Oli­ven­öl ange­schwitzt, dann kom­men gekoch­te Kicher­erb­sen und brau­ne oder Par­di­na-Lin­sen mit in den Topf. Die Lin­sen müs­sen weder ein­ge­weicht, noch vor­ge­kocht wer­den, sie garen auch in der regu­lä­ren Kochzeit.

Jetzt kommt das Wich­tigs­te, die Gewür­ze. Schwar­zer Pfef­fer, Chi­li- und Ing­wer­pul­ver sor­gen für Wär­me – kei­ne Sor­ge, das End­ergeb­nis ist trotz­dem rela­tiv mild. Eine klei­ne Pri­se Safran für die inten­si­ve Far­be und einen dezen­ten blu­mi­gen Geschmack. Zusam­men mit Toma­ten­mark wird die Gewürz­mi­schung kurz im Topf mit ange­schwitzt, dann wird alles mit Was­ser auf­ge­gos­sen und darf zusam­men mit einer Pri­se Salz etwa 20 Minu­ten köcheln.

Zutaten für vegane Harira

Wäh­rend­des­sen wer­den ein paar Ess­löf­fel Mehl klümp­chen­frei mit Was­ser ver­rührt und anschlie­ßend mit pürier­ten Toma­ten und fri­scher Peter­si­lie und Kori­an­der ver­mischt. Beson­ders an Rachi­ds Rezept ist der Schwarz­küm­mel. Die­ser hat eine fri­sche, zitro­ni­ge Note. Hast du kei­nen, kannst du aber auch gemah­le­nen Kreuz­küm­mel ver­wen­den. Die Gewür­ze sind zwar eigent­lich nicht mit­ein­an­der ver­wandt, ähneln sich geschmack­lich trotzdem.

Sind die Lin­sen weich, kommt die ange­rühr­te Mehl-Pam­pe unter stän­di­gem Rüh­ren nach und nach zur Hari­ra, wel­che dann ein paar ent­spann­te Minu­ten bei nied­ri­ger Hit­ze leicht ein­di­cken darf. Die Kon­sis­tenz ist Rachid beson­ders wich­tig. Es darf in Chi­li-sin-Car­ne-Rich­tung gehen, Wand­far­be (kei­ne Ahnung, war­um ich bei unse­rem Gespräch auf den wenig appe­tit­li­chen Ver­gleich kam) wäre etwas zu dick. Man kann sich aber ganz ein­fach mit der Zuga­be von Was­ser oder etwas mehr in Was­ser ver­rühr­tes Mehl herantasten.

Ser­viert wird die Hari­ra mit Zitro­nen­spal­ten. Wer mag, haut sich noch etwas mehr Küm­mel on top. Dat­teln pas­sen als süßer Kon­trast zur herz­haf­ten, säu­er­lich abge­schmeck­ten Sup­pe super als zusätz­li­ches Fingerfood.

Vegane Harira – die marokkanische Kichererbsensuppe

Hast du auch Lust, ein Rezept mit uns zu tei­len oder kennst du jeman­den, auf des­sen Lieb­lings­re­zept die Welt gewar­tet hat (okay, die gan­ze Welt errei­chen wir nicht, aber du weißt schon, was wir mei­nen)? Dann schreib’ uns eine Nach­richt über unser Kon­takt­for­mu­lar. Wir freu­en uns!

Zutaten für 4 Portionen

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Vor­be­rei­tung 7 Minu­ten
Zube­rei­tung 30 Minu­ten
Gesamt 37 Minu­ten

Außerdem

  • ½ Zitro­ne in Spal­ten geschnitten
  1. Zwie­bel fein wür­feln, Sel­le­rie in mund­ge­rech­te Stü­cke schnei­den. Oli­ven­öl in einen hei­ßen Topf geben, Zwie­beln bei mitt­le­rer Hit­ze 2 Minu­ten anschwitzen.

  2. Sel­le­rie, Kicher­erb­sen und Lin­sen mit in den Topf geben. Toma­ten­mark, Salz und die Gewür­ze außer dem Schwarz­küm­mel dazu­ge­ben und kurz unter Rüh­ren rös­ten. Mit 1,5 l Was­ser auf­gie­ßen, auf­ko­chen und 20 Minu­ten mit auf­ge­leg­tem Deckel bei nied­ri­ger bis mitt­le­rer Hit­ze köcheln lassen.

  3. Wäh­rend­des­sen Mehl mit etwa 50 ml kal­tem Was­ser mit dem Schnee­be­sen ver­rüh­ren, bis kei­ne Klümp­chen mehr vor­han­den sind. Peter­si­lie und Kori­an­der grob hacken und zusam­men mit den gehack­ten Toma­ten und dem Küm­mel unter die Mehl­mi­schung rühren.

  4. Wenn die Lin­sen weich sind, Hit­ze auf nied­ri­ge Stu­fe schal­ten und unter stän­di­gem Rüh­ren die Mehl-Toma­ten-Mischung in den Topf geben. Leicht andi­cken las­sen, dabei häu­fig umrüh­ren. Die Hari­ra soll­te in etwa die Kon­sis­tenz eines guten Chi­li sin Car­ne haben, darf dabei aber etwas flüs­si­ger sein. Wird die Sup­pe zu dick, etwas Was­ser dazugeben.
  5. Bei Bedarf mit Salz abschme­cken und mit Zitro­nen­spal­ten und even­tu­ell etwas mehr gemah­le­nem Küm­mel servieren.

Tipps

Rachid kocht sei­ne Hari­ra ohne Knob­lauch. Wir, als größ­te Knob­lauch­fans haben natür­lich auch schon ein bis zwei Zehen fein gehackt rein­gesne­akt (in Schritt 1 mit anschwit­zen) … schmeckt natür­lich auch lecker, wir haben auch Rachi­ds Frei­ga­be dafür bekommen.

Vegane Harira – die marokkanische Kichererbsensuppe

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.

48 Kommentare

  1. Ich fand das Rezept geschmack­lich wirk­lich klas­se! Aller­dings war es mir ein biss­chen zu schlei­mig und „schlont­zig“.. habe mich an die Mehl- und Was­ser­an­ga­ben gehal­ten. Soll die Kon­sis­tenz so sein oder habe ich etwas falsch gemacht? Nächs­tes mal wür­de ich es wahr­schein­lich ganz ohne Mehl und mit etwas weni­ger Was­ser versuchen.

    Antworten
    1. Hi Emma,

      also schlei­mig soll­te die Hari­ra nicht sein, aber wie beschrie­ben eben etwas „dicker“. Was für ein Mehl hast du denn verwendet?

      Lie­be Grüße
      Jörg

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      1. Vie­len Dank für die Ant­wort. Ich habe Wei­zen­mehl verwendet.

      2. Ich gehe davon aus, dass du von her­kömm­li­chem 405er sprichst. Puh, dann muss ich zuge­ben, dass ich so ohne dabei gewe­sen zu sein lei­der kei­ne Ahnung habe, war­um dei­ne Sup­pe „schlei­mig“ wur­de. Ist das direkt nach dem Ein­rüh­ren der Mehl­mi­schung passiert?

  2. Lie­ber Jörg, lie­ber Rachid, die Sup­pe ist unfass­bar gut! Vie­len Dank dafür, das wird ab sofort zu den Stamm­re­zep­ten aufgenommen.
    Ganz lie­be Grüße
    Sabine

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    1. Dan­ke dir Sabi­ne, freut uns sehr, dass dir die Sup­pe so gut schmeckt!

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  3. Wow, habe gera­de eure Hari­ra gekocht, der Topf ist fast leer – und das zu zweit! Mein Freund (fle­xi­vega­ner) mag sel­ten Kicher­erb­sen und Lin­sen eigent­lich gar nicht. Aber mit die­ser Sup­pe konn­te ich ihn voll über­zeu­gen. Ich habe fri­sche Toma­ten gemixt und etwas mehr fri­sche Peter­si­lie und Kori­an­der genom­men. Dazu gab es natür­lich Dat­teln (wir sind Dat­tel­fans und die etwas fes­te­ren Khi­d­ri Dat­teln haben uns am bes­ten dazu geschmeckt) und ein paar Sprit­zer Zitro­ne in die Sup­pe. Da ich Sel­le­rie grob nicht mag, habe ich ihn fein geras­pelt und etwas mehr Chil­li und noch einen Hauch Kreuz­küm­mel zusätz­lich zu dem Schwarz­küm­mel dazu gege­ben. Ein Gedicht! Wir konn­ten auch nicht auf­hö­ren zu essen, dan­ke für das Rezept. Mein Freund mein­te sogar, dass ich es auf­schrei­ben kann. ☺️

    Ach­ja, lei­der habt ihr den Knob­lauch in der Zuta­ten­lis­te ver­ges­sen und nur unten in den Schrit­ten auf­ge­schrie­ben. Ich habe dann ein­fach geschätzt und zwei Kno­bi­ze­hen genom­men. Viel­leicht könnt ihr das ja ergänzen. 👍

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    1. Dan­ke dir erst­mal für das mega Feed­back. Das mit dem lee­ren Topf ken­nen wir, der war bei uns auch see­ehr schnell leer, haha.

      Und dan­ke auch für den Knob­lauch-Hin­weis. Lei­der hat da ein­mal die Spei­cher­tas­te geklemmt (dar­auf schieb‘ ich es zumin­dest). Rachid ver­wen­det tat­säch­lich kei­nen Knob­lauch, im Tipp unter dem Rezept haben wir aber ja bereits erwähnt, dass wir auch ein paar Zehen rein­ge­wor­fen haben. 

      Lie­be Grüße
      Jörg

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      1. Ach­so stimmt, jetzt habe ich es auch ent­deckt. Dan­ke für den Hin­weis. ☺️

  4. Ich habe das unge­fähr so nach­ge­kocht (Es gab kei­nen Sel­le­rie mehr! Aber lila Blu­men­kohl…). Es hat unfass­bar gut geschmeckt (Sel­le­rie passt ver­mut­lich bes­ser), aber die tune­si­sche Bekann­te bestand auf Nudeln im Rezept! Jetzt hab ich hier eine klei­ne Tüte selbst gemach­te Nudeln mit gan­zen Nel­ken drin aus Tune­si­en lie­gen. Mor­gen gibt es wie­der Hari­ra (schon wie­der kein Sel­le­rie, aber dafür Karot­ten), ich habe nur Beden­ken wegen der Nel­ken. Echt jetzt, gan­ze Nel­ken im Nudelwasser?!

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    1. Ich kann mir Nel­ken schon gut vor­stel­len in der Hari­ra. Aller­dings wird das wie­der Her­aus­ge­pu­le ver­mut­lich etwas ner­ven­auf­rei­bend, denn auf Nel­ken bei­ßen wird nur noch von Wachol­der­bee­ren getoppt, wenn es um Schock­mo­men­te am Tel­ler geht, haha. Ich wür­de sie her­aus­sor­tie­ren, etwas Aro­ma ist sicher noch an den Nudeln.

      Dan­ke dir für das super Feedback!

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      1. gan­zer Kar­da­mom ist auch so ein Kan­di­dat für schö­ne Schock­mo­men­te haha

      2. Das Ver­gnü­gen hat­te ich noch nicht, puh. 😀

  5. OMG <3 so fan­tas­tisch gut *-*
    hab das Chi­li-pul­ver sicher­heits­hal­ber durch Papri­ka­pul­ver getauscht damit mei­ne Toch­ter (2 Jah­re alt) auch mit­es­sen kann. Und sie hat so rich­tig rein­ge­haut ! Genau­so wie wir großen 😀
    wirds auf jeden Fall öfter geben.
    Dan­ke für das Rezept und den kuli­na­ri­schen Kurz­tripp nach Marokko 🙂

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    1. Dan­ke dir! Freut uns mega, dass dir die Rei­he gefällt und natür­lich qua­si noch mehr, dass dir das Rezept so gut geschmeckt hat. Tat­säch­lich wird die Hari­ra durch das Chili­pul­ver nur leicht pikant. Wir haben hier kein 2‑jähriges Kind zum Tes­ten zur Ver­fü­gung, ich könn­te mir aber vor­stel­len, dass das Rezept auch mit 🔥 ver­spach­telt wird. 😅

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    2. Die Sup­pe ist sooooo lecker und lässt sich auch gut für gro­ße Men­gen an Besuch vor­be­rei­ten, per­fekt! Dem­nächst wer­de ich die für 20 Per­so­nen in einem eiser­nen Topf über einem Lager­feu­er als Dank für einen Arbeits­ein­satz zube­rei­ten, das wird sicher gut ankommen.
      Vie­len Dank für das tol­le Rezept und die Serie über den Tel­ler­rand ist klas­se, der Tofu war auch schon echt fein. Bit­te ger­ne mehr davon!

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      1. Tau­send Dank lie­be Anja, freut uns wirk­lich rie­sig! Wow, die Sup­pe wür­den wir ja ger­ne im gro­ßen Hexen­kes­sel sehen! Sehr cool, viel Spaß 😀

        Lie­ben Gruß
        Nadine

      2. Hal­lo an Alle und einen herz­li­chen Dank für das Lob und das tol­le Feed­back. Es freut mich unfass­bar, dass ich den Spi­rit eines mei­ner Lieb­lings­ge­rich­te mit euch tei­len konn­te und dass die Hari­ra so gut bei euch ankommt. 

        Und natür­lich auch Dan­ke an Jörg für die gründ­li­che Arbeit, der peni­bel bemüht war das Rezept als auch die Sto­ry dahin­ter feh­ler­frei hier im Blog zu tei­len. Eben­so für die Umset­zung in Text und Video. Macht wei­ter so!

      3. Dan­ke dir noch­mal. Und wir haben noch ein Couscous-„Date“, ja? 🙌

  6. Ich lie­be eure Tel­ler­rand Rei­he. So berei­chernd! Die Hai­ra hat uns super geschmeckt und die Zuta­ten dafür sind immer im Haus, was will man mehr. 

    Beson­ders toll fand ich die Dat­teln als Bei­la­ge. Der Kon­trast zwi­schen wür­zig, sau­er und süß, hmmm…

    Antworten
    1. Dan­ke­schön für das Feed­back! Ja, die Dat­teln sind eigent­lich bei­na­he Pflicht.

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  7. Boah… wie krass lecker war das denn mal wie­der, bitte?
    Wir konn­ten ein­fach nicht auf­hö­ren zu essen. Danke!
    (Schlie­ße mich Kei­ra an, bin als Käse­such­ti dank euch immer­hin schon Teil­zeit­ve­ga­ne­rin, mein Mann Voll­zeit, 1000 Dank dafür)

    Antworten
    1. Dan­ke dir! Ja, uns fiel es echt auch schwer, nicht zum drit­ten Mal nach­zu­schöp­fen, haha.

      Antworten
    2. Boah, die­ses Rezept ist der Ham­mer. Hat­ten es heu­te zu Mit­tag­essen (aller­dings ohne Knob­lauch … es sei uns ver­zie­hen), und ich ärge­re mich unheim­lich das ich nicht gleich (wie mehr­fach emp­foh­len) die dop­pel­te Men­ge gekocht habe! Da habt ihr mit Rachid ein ganz gro­ßes Los gezo­gen! Und wir Leser mit eurem Blog!!

      Antworten
      1. Hi Abra­ham,

        vie­len lie­ben Dank! Du hast alles rich­tig gemacht, den Knob­lauch haben wir zu Anfang noch ergänzt, weil wir eigent­lich so gut wie immer Knob­lauch ver­wen­den. In Rachi­ds Ori­gi­nal­re­zept gehört tat­säch­lich kei­ner und wir haben ihn nun auch wie­der herausgenommen. 😉

        Lie­be Grüße
        Nadine

  8. Vie­len Dank für die­ses super lecke­re und so simp­le Rezept. Es schmeckt wun­der­bar, ich habe es noch mit etwas Bocks­horn­klee ergänzt, da ich kei­nen Sel­le­rie mehr hat­te und mir dadurch eine Geschmacks­kom­po­nen­te fehl­te. Die­ses Rezept wird es sicher öfters geben 🙂

    Antworten
    1. Oh, das klingt auch inter­es­sant. Hast du Bocks­horn­klee­sa­men ver­wen­det oder getrock­ne­te Blätter?

      Antworten
      1. Samen – Blät­ter ken­ne ich gar nicht 🙂

      2. Wenn du die Samen magst, könn­ten dir auch die Blät­ter schme­cken. Gibt’s im Asi­a­laden, unser Lieb­lings­re­zept damit ist unser Kür­bis-Kicher­erb­sen­cur­ry.

  9. Eigent­lich mag ich weder Sel­le­rie noch Kori­an­der beson­ders ger­ne. Irgend­wie hat mich die­ses Rezept aber ange­spro­chen (viel­leicht auch, weil es so schnell geht) und so habe ich es trotz­dem gekocht. Und wie­der ein­mal habe ich fest­ge­stellt, dass mir das meis­te eben doch schmeckt, wenn es gut zube­rei­tet wur­de. Vie­len Dank für das tol­le Rezept!

    Antworten
    1. Freut uns sehr, dass du dem Rezept trotz der bei­den „Hür­den“ eine Chan­ce gege­ben hast! Dan­ke für das super Feedback.

      Antworten
  10. Sehr lecker, hab den Ein­topf mit Karot­ten und Kar­tof­feln gepimpt, das Gemü­se muss­te weg. Hat aber sehr gut gepasst.
    Tol­le Gewürz­kom­bi, ange­nehm scharf, gibt es garan­tiert wieder.

    Antworten
    1. Oh ja, ein paar Kar­tof­fel­wür­fel pas­sen sicher auch gut, wenn noch die ein oder ande­re weg muss. Freut uns, dass es so gut geschmeckt hat!

      Antworten
  11. Vie­len lie­ben Dank an euch und Rachid für das Tei­len die­ses köst­li­chen Rezepts und der tol­len Geschich­te mit den schö­nen Bil­der dazu! Die hat­te ich beim Kochen und Essen im Kopf. Auch wenn ich noch nie in Marok­ko war, bin ich heu­te zumin­dest kuli­na­risch hingereist 🙂
    Drin­gen­de Emp­feh­lung mei­ner­seits: min­des­tens die dop­pel­te Por­ti­on kochen, die Hari­ra ist ein­fach zu gut!!
    Lie­be Grü­ße, Regina

    Antworten
    1. Haha, ja, die dop­pel­te Men­ge ist eigent­lich Pflicht, wir haben die­se dop­pel­te Men­ge an zwei Tagen kom­plett weg­ge­be­chert … zu zweit. 🙈

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      1. Wir auch 🙂

  12. PS: Noch ein kur­zer Nach­trag zu mei­nem ers­ten Kom­men­tar: Wenn man wie ich nicht weiß, was man mit einem gan­zen Stau­den­sel­le­rie anfan­gen soll – ein­fach eine Scha­le Sup­pen­grün kau­fen. Die Sel­le­rie­schei­be dar­in wiegt etwa 100 g. Und Karot­ten kann man ja ein­fach so wegknabbern 🙂

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    1. Auch eine Opti­on, Knol­len­sel­le­rie lässt sich aber vor­ge­schnit­ten auch super ein­frie­ren und kann dann zum Bei­spiel zu Püree ver­ar­bei­tet werden.

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  13. Heu­te gekocht, schmeckt rich­tig gut! Die Hari­ra blieb etwas flüs­si­ger als auf den Fotos, hat­te aber eine sehr ange­neh­me Kon­sis­tenz. Die Gewür­ze har­mo­nie­ren pri­ma und sind ins­ge­samt rela­tiv mild. 

    Das ist mein ers­ter Kom­men­tar und ich möch­te damit herz­lich „dan­ke“ sagen! Im letz­ten Jahr habe ich rund 30 eurer Rezep­te ver­wen­det, dabei fabel­haft geges­sen und durch die Ein­lei­tun­gen viel über‘s Kochen gelernt. Zu Beginn habe ich die Hafer­milch in den Anlei­tun­gen noch durch Kuh­milch ersetzt, seit Sep­tem­ber essen mein Mann und ich voll­stän­dig vegan. Und das ist zum gro­ßen Teil euer Ver­dienst! Ihr zeigt, dass vega­nes Essen ech­ter Genuss ist, wenn man weiß, wie es geht. Ich habe das Gefühl, dass ihr nicht bekeh­ren, son­dern Freu­de ver­mit­teln wollt. That‘s the spi­rit! Für mei­nen Mann und mich kann ich sagen, dass wir mit dem Schritt zur vega­nen Ernäh­rung sehr glück­lich sind. Wir haben unter­schied­li­che Grün­de, erfah­ren aber die glei­chen posi­ti­ven Aus­wir­kun­gen wie zum Bei­spiel deut­lich ver­bes­ser­te Blut­wer­te. Das erwäh­ne ich aber nur am Ran­de. Was hier wich­tig ist: Kochen mit euch macht rich­tig Spaß!!!

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    1. Tau­send Dank für die­ses sehr, sehr coo­le Feed­back. Freut uns wirk­lich riesig.

      Die Hari­ra darf schon etwas dünn­flüs­sig sein, viel­leicht täuscht das auf den Bil­dern etwas. Aber wie schon beschrie­ben, etwas zusätz­lich ein­di­cken ist abso­lut okay und kommt auch immer ein wenig dar­auf an, wie flüs­sig die Toma­ten sind, wie heiß die Sup­pe kocht etc.

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  14. Sehr sehr lecker die­se Hari­ra, dan­ke an Rachid und dan­ke Euch für die wun­der­vol­len Rezepte

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    1. Dan­ke dir für das Feed­back. Freut uns, dass dir die Sup­pe geschmeckt hat!

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  15. Tol­les Rezept! Habe es heu­te Vor­mit­tag auf ins­ta ent­deckt und mich schon den gan­zen Tag gefreut, es abends nach­zu­ko­chen. Hat super geklappt und hat mei­ner Freun­din und mir rich­tig gut geschmeckt! Wer­de ich wie­der machen! Dan­ke an Rachid und euch 🙂

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    1. Yes! Dan­ke dir für das Feed­back, freut uns mega, dass die Hari­ra so gut geschmeckt hat.

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  16. Woher wuss­tet Ihr denn schon wie­der, dass ich noch gekoch­te Kicher­erb­sen und ein Stück Knol­len­sel­le­rie im Kühl­schrank rum­lie­gen habe, die drin­gend auf­ge­braucht wer­den wol­len? Haha, im Ernst: Ist voll oft so, dass Eure neu­en Rezep­te genau pas­send zu mei­nem Vor­rat kom­men – fast unheim­lich! Freut mich jedes Mal sehr, danke!
    Und ein gro­ßes Lob für den Back­ground zum Rezept, das ist wirk­lich super inter­es­sant! Und natür­lich ein gro­ßes Dan­ke­schön an Rachid – so schön, dass Du uns zeigst, wie man Hari­ra macht!

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    1. Haha, Tele­pa­thie? Viel­leicht! Dann lass uns wis­sen, wie dir die Sup­pe schluss­end­lich geschmeckt hat! 🙂

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      1. Sie war ganz wun­der­bar und hat auch auf­ge­wärmt aus­ge­zeich­net geschmeckt.
        Mein Sel­le­rie war lei­der doch schon schimm­lig, da habe ich ihn mit einer Karot­te ersetzt (kei­ne Zeit mehr noch ein­zu­kau­fen gehabt) – hat gut funk­tio­niert. Wird bald mal wie­der gekocht, dann mit Sellerie 🙂

      2. Super, freut mich, dass das Rezept auch mit Karot­te geschmeckt hat. Aber ja, probier’s unbe­dingt auch mit dem Sel­le­rie, die Stü­cke sind eigent­lich abso­lu­ter Gamechanger!

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