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Vegane Crème Brûlée Tarte mit Spekulatiusboden

Vegane Crème Brûlée Tarte mit Spekulatiusboden

Ein bisschen fancy, oberlecker und unkompliziert zuzubereiten – diese Voraussetzungen müssen alle unsere Weihnachtsmenü-Rezepte erfüllen. Unsere sexy vegane Crème Brûlée Tarte mit Spekulatiusboden hat natürlich bestanden. Ein würdiger Abschluss für unser weihnachtliches Festmahl 2019!

Hier isser, der letzte Teil unseres diesjährigen veganen Weihnachtsmenüs! Bitte einmal ordentlich Trommelwirbel für unser Dessert: Eine schnieke, aber trotzdem simpel zuzubereitende, vegane Crème Brûlée Tarte mit einem weihnachtlichen, crunchy Spekulatiusboden.

Ja, ich weiß, für die einen ist das Dessert mit das wichtigste Highlight schlechthin (das wäre dann moi) und andere lässt die süße Nachspeise immer völlig kalt (das wäre dann Jörg).

Aber gar kein Problem, umso mehr Portionen bleiben für alle Naschkatzen unter uns und super aufheben lässt sich der No Bake Cake natürlich ohnehin. Ich bezweifle allerdings stark, dass auch nur ein winziges Krümelchen übrig bleiben wird, egal, wieviele Süßkram-Verweigerer am Tisch sitzen!

Vegane Crème Brûlée Tarte mit Spekulatiusboden

Unsere zarte, vegane Crème-Brûlée-Masse köcheln wir uns aus Hafersahne, Vanille und Agar Agar und schichten diese fix auf unseren vorbereiteten, gekühlten Keksboden. Wer unseren Mangokuchen im Sommer gemacht hat, weiß schon genau wie der Hase läuft. Alles easy peasy.

Dann heißt es noch mal eine Runde im Kühlschrank Schlummern und Abkühlen und kurz vor dem Servieren bekommt die Tarte, wie eine anständige vegane Crème Brûlée auch, die feierliche „Feuertaufe“ verpasst. Ganz harmlos, versteht sich.

Als bekennende Pyromanin (in abgeschwächter Form), bin ich bei uns immer freiwillig für alle Zündeleien zuständig und habe mich aufs Flambieren schon besonders gefreut. Komisch!

Vegane Crème Brûlée Tarte mit Spekulatiusboden

Das funktioniert wirklich einfach, macht richtig Spaß und macht als weihnachtliche Show-Cooking-Einlage auch ein bisschen was her – zumindest, sofern du nicht versehentlich die ganze Tischdeko mit in Flammen aufgehen lässt. Der Karamellduft wie auf dem Weihnachtsmarkt ist so lecker! Am besten probierst du das Prozedere aber trotzdem vor dem großen Abend noch mal in Ruhe aus, damit nichts schiefgeht.

Zum kontrollierten Abfackeln eignet sich am allerbesten ein Flambierbrenner, der sicher, einfach und schnell eine schöne Karamellkruste zaubert. Solltest du keinen Mini-Flammenwerfer haben und dir auch keinen zulegen wollen, dann bleibt als einzige Alternative ein richtig heißer Esslöffel. Wir haben es zwar nicht selbst probiert, aber die Methode hört sich machbar an. Einfach einen Esslöffel vorsichtig über einer Flamme erhitzen und sofort auf die zu karamellisierende Stelle legen und wiederholen, bis die Tarte so aussieht, wie auf unseren Bildern.

Vegane Crème Brûlée Tarte mit Spekulatiusboden

Eine Crème Brûlée wird immer kalt serviert, deshalb fällt die Möglichkeit weg, das Dessert im Ofen zu karamellisieren. In unserem Fall würde sonst auch zusätzlich der Spekulatiusboden davonschmelzen, also bitte nicht ausprobieren.

Die Tarte schmeckt himmlisch lecker und ist ein würdiger Abschluss für unser weihnachtliches Festmahl. Was meinst du? Ist das was für dich und deine Lieben?

Ansonsten haben wir natürlich noch eine schöne Auswahl an weihnachtlichen Desserts der letzten Jahre – da ist dann mit Sicherheit für jeden etwas dabei!

Wir wünschen dir jedenfalls schon mal richtig viel Vergnügen, richtig viel Entspannung und noch mehr gutes Essen! 🌲

Vegane Crème Brûlée Tarte mit Spekulatiusboden

Zutaten für 6 Portionen

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Für den Boden

Für die Creme

Für das Karamell-Topping

Für den Boden

  1. Vegane Butter in einem kleinen Topf über niedriger Hitze schmelzen.

 Die flüssige Butter zusammen mit den Keksen in einen Mixer geben und zu gleichmäßigen, nicht zu kleinen Krümeln mixen. Anschließend mit einem Löffel in einem 22 cm-Durchmesser-Tortenring (oder in einer Springform) glatt streichen und bis zur Weiterverarbeitung in den Kühlschrank stellen.

Für die Creme-Schicht

  1. Vanilleschote längs halbieren und das Mark herauskratzen.

  2. Zusammen mit den restlichen Zutaten für die Creme in einen Topf geben und aufkochen. Dabei häufig umrühren. Anschließend 2 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze unter Rühren köcheln lassen.

  3. Kurz abkühlen lassen und die Creme-Masse auf dem Keksboden verteilen, glattstreichen und mindestens 3 Stunden kaltstellen.

Für das Karamell-Topping

  1. Zucker mit einem Löffel gleichmäßig auf der Tarte verteilen, so dass alles mit einer dünnen Schicht bedeckt ist. Mit dem Flambiergerät vorsichtig karamellisieren und sofort servieren.

Tipps

Unsere Tarte auf dem Bild hat einen Rand, den wir bewusst im Rezept weggelassen haben. Beim Flambieren gelangt logischeweise auch Hitze an die Seiten, was den Keksboden leicht zum schmelzen bringt. Ohne Rand ist's also sicherer.

Solltest du keine veganen Spekulatius bekommen, kannst du natürlich auch die leckeren Kekse aus unserem Mangokuchen-Rezept verwenden. Oder natürlich auch selbstgebackene. Passt perfekt!

Vegane Crème Brûlée Tarte mit Spekulatiusboden

Seit 2005 glücklich vegan. Pinterest- und Grüne Smoothies-Addict. Kocht aus Leidenschaft. Grafikdesignerin @ kreativagentur wowitmoves

27 Kommentare

  1. Also, bei mir wurde die Füllung eher braun als gelb – aber die Tarte war sehr lecker und wurde auch von meinen Omnis als solches gelobt.
    Die Creme und der Spekulatiusboden ergänzen einander ganz hervorragend!
    Danke für das tolle, unkomplizierte Rezept!
    VG
    Lastalda

    Antworten
    1. Hey!

      Freut uns, dass der Kuchen „trotzdem“ geschmeckt hat, aber wie hast du es geschafft, dass die Füllung braun wurde? Hast du einen sehr braunen Zucker verwendet?🤔

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  2. Hey, danke für das super Rezept! Gab es an Weihnachten und war wahnsinnig lecker.
    Das Flambieren hat super geklappt und die Rohrzuckerkruste sah toll aus, nur leider ist sie nach wenigen Minuten ‚geschmolzen‘ sodass eine flüssige Schicht oben drauf war. Hab ich da irgendwas falsch gemacht oder ist das normal?
    Liebe Grüße

    Antworten
    1. Hi Julia,

      das ist uns auch schon passiert, wir vermuten, das liegt am (Rohr-)Zucker selbst und daran, wie „rein“ dieser ist.

      Liebe Grüße
      Jörg

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  3. HoHoHo und frohe Weihnachten ihr zwei…
    Selten bin ich so lecker kulinarisch durch die Weihnachtszeit begleitet worden, wie durch Euch.
    Danke für dieses Geschenk…
    Zum krönenden Abschluss der Crème Brûlée Tarte habe ich noch eine Frage zum Agar Agar .
    Das von Euch verlinkte RUF-Agar Agar hat einen Agar Agar-Anteil von 30%.
    Reichen daher 3g eines 100%igen Agar Agar-Pulvers für die richtige Konsistenz?

    Antworten
    1. Hi Carsten!

      Erstmal tausend Dank für das liebe Feedback. Freut uns mega!

      Dass das RUF-Produkt tatsächlich nur zu 30% aus Agar Agar besteht, war uns gar nicht so richtig bewusst. Irgendwie schleichen sich manchmal einfach Zutaten ein, die man nicht mehr so recht „hinterfragt“.

      Du dürftest aber recht haben, wir haben auch von anderen Lesern ähnliche Rückfragen bekommen und werden das ganze Thema „Agar Agar“ in unseren Rezepten bei Gelegenheit nochmal genau prüfen.

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Hi Jörg,
        ich wollte dieses Rezept von euch testen. Im Handel konnte ich nur das RUF Agar Agar finden und habe es gekauft. Die Kommentare habe ich erst im Nachgang gelesen. Die Verlinkung habt ihr jetzt verändert. Kannst hier noch einmal schreiben, wie viel von dem RUF Produkt für das Rezept gebraucht wird. Bin mir bei der Umrechnung nicht so sicher. Vielen Dank!

      2. Hi Anne,

        das RUF-Produkt besteht wohl nur aus 30% aus Agar-Agar. Du kannst also recht simpel hochrechnen und die Menge Pi mal Daumen mal drei nehmen.

        Liebe Grüße
        Jörg

  4. Die Tarte steht jetzt im Kühlschrank. Bin schon total begeistert :-), musste erstmal den Topf ausschlecken. Interessant, dass man die Kokosmilch nicht so extrem schmeckt. Trägt wirklich gut zum Creme Brûlée Geschmack bei! Vielen Dank für das tolle und einfache Rezept!

    Antworten
    1. Das freut mich liebe Julia, dankeschön! Lass‘ sie dir schmecken ☺️

      Antworten
  5. Huhu,

    das Rezept klingt toll, aber ich hab vegane Kekse vergessen🤦🏼‍♀️Klappt das Rezept wohl auch ganz ohne Boden, sondern in Schälchen?

    Liebe Grüße!!

    Antworten
    1. Hi Camilla,

      klappt sicher. 😉

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  6. Hi. Gibt es eine Alternative zum Flambierer?

    Antworten
    1. Hi Katja,

      magst du den ganzen Beitrag einfach nochmal lesen? 😉

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  7. Das kann ich sogar fast 1:1 übernehmen (muss auf glutenfrei und sojafrei achten)Das hört sich echt lecker an🤗

    Antworten
    1. Hi Charly,

      da solltest du – die richtigen Alternativen vorausgesetzt – ja keine Probleme haben. 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  8. Hey! Das wird es bronzne am Heiligabend geben. Was glaubt ihr denn würde da noch an Obst zu passen? 🤔
    Würde da gerne noch was „Drumherum“ packen 😅
    Liebe Grüße

    Antworten
    1. Hallo liebe Jeanette,

      so ein kurz eingekochtes Kompott aus TK-Beeren könnte ich mir gut vorstellen.

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
    2. Ich könnte mir frische südfrüchte wie Mango,Sharon oder Papaya gut vorstellen

      Antworten
  9. Boah sieht die lecker aus! Da wir ein Familienmitglied mit Zöliakie haben die Frage, kann ich die Hafersahne durch Soja ersetzen? Glutenfreie vegane Spekulatius habe ich vorrätig 😉
    Danke und frohe Weihnachten Melanie

    Antworten
    1. Hallo liebe Melanie,

      auch wenn ich da keine Probleme sehe: Das musst du einfach ausprobieren, wir haben das Rezept bisher nur mit Hafersahne zubereitet. 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Danke, ich werde das für Silvester mal testen

      2. Eine kurze Frage, ist die Kokosmilch für die Konsistenz sehr wichtig?
        Oder tut es auch mehr „Sahne“, oder Mandelmilch?😃

      3. Hi Tom,

        probier’s aus. 😉

        Liebe Grüße
        Jörg

  10. Hi! Hört sich super an eure Tarte! Da ich für das Dessert an Weihnachten zuständig bin, denke ich, wird es diese Tarte werden 🙂 eine Frage: benutzt ihr Gewürzspekulatius oder eher „Butter“spekulatius ohne Gewürze? Danke schonmal für eure Hilfe! Viele Grüße Katrin

    Antworten
    1. Hey Katrin!

      Klasse, freut uns. Und es dürfte ziemlich egal sein, welche Spekulatius du verwendest. Aber jetzt mal ernsthaft: Gibt es überhaupt etwas anderes, als Gewürzspekulatius? Das ist doch ein Gerücht, oder? 😂

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten

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