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Vegane Bratwurst mit Express-Kartoffelsalat

Vegane Bratwürste mit Kartoffelsalat

Ich habe mich Nadi­nes glu­ten­frei­er Pha­se „gezwun­ge­ner­ma­ßen“ bei­na­he ange­schlos­sen. (Update: Die Test­pha­se ist zum Glück lan­ge vor­bei und wir wür­den bei­de frei­wil­lig nie mehr unnö­tig auf Glu­ten verzichten.)

Es macht ein­fach kei­nen Sinn, unter­schied­lich zu kochen und natür­lich neh­me ich auch Rück­sicht auf den Selbst­ver­such. Tat­säch­lich macht uns die­se „Ein­schrän­kung“ gera­de ganz schön krea­tiv in der Küche – ihr dürft euch also auf wei­te­re glu­ten­freie Rezep­te freuen.

Mei­ne Seit­an-Expe­ri­men­te habe ich des­halb aller­dings nicht unter­bro­chen. Es macht mir gera­de ein­fach zu viel Spaß, Würs­te, Steaks und Bra­ten zuzubereiten.

Heu­te habe ich des­halb für euch einen Klas­si­ker: Es gibt vega­ne Brat­wurst mit einem schnel­len, aber wahn­sin­nig lecke­ren Kar­tof­fel­sa­lat auf baye­ri­sche Art. Für zwi­schen­durch oder auch als ein­fa­ches Weih­nachts­ge­richt am 24.12. sehr beliebt! 🎄

Zutaten für 8 Bratwürste

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Vor­be­rei­tung 15 Minu­ten
Zube­rei­tung 45 Minu­ten
Gesamt 1 Stun­de

Für den Kartoffelsalat

  • 400 g fest­ko­chen­de Kartoffeln
  • 1 Salat­gur­ke
  • EL neu­tra­les Öl
  • EL Weiß­wein­essig
  • Salz, Pfef­fer

Außerdem

  1. Die tro­cke­nen und flüs­si­gen Zuta­ten jeweils getrennt von­ein­an­der ver­mi­schen. Anschlie­ßend die Flüs­sig­keit unter Rüh­ren unter die Mehl­mi­schung heben.
  2. Mit den Hän­den für etwa 3 Minu­ten durch­kne­ten, bis sich die Zuta­ten gut ver­mischt haben. 10 Minu­ten ruhen las­sen, anschlie­ßend das wei­che „Brät“ in Ach­tel teilen.
  3. Acht ca. 20 x 20 cm gro­ße Stü­cke Frisch­hal­te­fo­lie vor­be­rei­ten. Teig­lin­ge mit den Hän­den zu Würs­ten for­men und jeweils eng in Frisch­hal­te­fo­lie ein­rol­len – Enden verknoten.
  4. Etwa 1/2 Liter Was­ser in einem Topf mit Dämpf­auf­satz zum Kochen brin­gen, Würs­te im Ein­satz für 45 Minu­ten auf gerin­ger Hit­ze dämp­fen, anschlie­ßend gut aus­küh­len las­sen (über Nacht im Kühl­schrank ist perfekt).
  5. Die Kar­tof­feln schä­len, in dün­ne Schei­ben schnei­den und in reich­lich Salz­was­ser in 10 Minu­ten biss­fest garen. Anschlie­ßend abgießen.
  6. Gur­ke schä­len und in fei­ne Schei­ben hobeln. Alle Zuta­ten für den Kar­tof­fel­sa­lat ver­men­gen und abschmecken.
  7. 2 EL Öl in eine hei­ße Pfan­ne geben, die Würs­te dar­in bei mitt­le­rer Hit­ze 4 Minu­ten je Sei­te gold­braun braten.
  8. Mit Kar­tof­fel­sa­lat und Senf servieren.

Tipps

Ganz bier­gar­ten­mä­ßig wird’s mit einer zusätz­li­chen, fri­schen Bre­zel und einem Weiß­bier – „Fast wia im rich­ti­gen Leben“ 😉

 

Vegane Bratwürste mit Kartoffelsalat

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.

47 Kommentare

  1. Yeah! Die Würst­chen wer­den gera­de gerollt und wir sind sehr gespannt. Wir haben am Wochen­en­de zum ers­ten Mal Seit­an sel­ber gemacht und euer Rezept für chi­cken Style war echt super. 25 Minu­ten im Schnell­koch­topf hat auch gepasst, und unse­re 2 Kin­der (3 und 1) haben den Seit­an regel­recht verschlungen 🤩

    Zum Geburts­tag gab es für mich euer Buch „vegan gril­len kann jeder“, und mor­gen wird gegrillt. Jetzt aber eine Fra­ge, im Buch benutzt ihr Spei­se­stär­ke und hier Kicher­erb­sen­mehl. War­um? Haben uns jetzt an das Buch gehal­ten, ist ja schließ­lich das Geschenk gewe­sen aber mich wür­de die Ant­wort interessieren! 🙃

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    1. Sehr cool, das freut uns. Spei­se­stär­ke und Kicher­erb­sen­mehl ver­hal­ten sich ein wenig anders, grund­sätz­lich hat Kicher­erb­sen­mehl etwas mehr Eigen­ge­schmack, mehr steckt aber nicht dahinter. 🙂

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  2. Hal­lo noch­mal, heu­te mit Gefrier­beu­teln ver­sucht und ist top gewor­den! Arbeits­auf­wand gegen­über wickeln gleich null. Dop­pel­te Men­ge die­ses Rezepts plus 1 Tas­se gekoch­te Kicher­erb­sen erga­ben 1250g Brät, also 5 beu­tel à 250g. Ein­fach unten befül­len und zurol­len. Die Beu­tel wer­den nach Gebrauch natür­lich gewa­schen und fast unend­lich wiederverwendet.

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    1. Das ist eine super Idee, ich sehe direkt die Form von „nack­ten“ Brat­würs­ten vor mir (Wiki­pe­dia lehrt mich gera­de, dass die auch „Woll­würs­te“ hei­ßen, haha), die ja auch immer so ein wenig „kas­tig“ aussehen.

      Super Idee, dan­ke dafür!

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  3. Hab‘ heu­te auch den Feh­ler began­gen und den Teig fes­ter gemacht (200g Seitan­fix). Schon komisch, die Wurst ist zwar biss­fes­ter, dank Kokos­öl-Flo­cken auch fet­tig genug aber trotz­dem muss ich sagen dass ich die feuch­te­re Ver­si­on irgend­wie lie­ber moch­te. Ihr wisst schon, war­um das Rezept genau so hier steht 🙂
    Jede Wurst bekam dies­mal zudem ein Reis­pa­pier umge­wi­ckelt um Folie zu spa­ren. Dann auf Umluft geba­cken, um die vom Weih­nachts­bra­ten so belieb­te Bacon-Krus­te zurück­zu­brin­gen. Ergeb­nis: ohne öli­ge Bacon-Mari­na­de und regel­mä­ßi­ges Pin­seln kehr­te das Papier zu sei­ner ursprüng­li­chen Här­te zurück 😀 Macht nix, ein kur­zes Damf­bad mach­te die Diger wie­der windelweich.

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    1. Dan­ke dir für das tol­le Feed­back! An einer „Wurst­haut“ expe­ri­men­tie­re ich übri­gens schon. 😉

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  4. Hal­lo! Bei mir war die Kon­sis­tenz eben­falls eher mat­schig, ich habe die Mas­se in ein Sieb gege­ben und ein wenig abtrop­fen las­sen, ehe ich sie in die Frisch­hal­te­fo­lie pack­te – for­men ging auch nicht, aber mit Fin­ger­spit­zen­ge­fühl bekommt man die Mas­se in Form GE-Roll-QUETSCHT;-). Sehr coo­le Würs­te! Die eig­nen sich auch super für die Fül­lung von „Herr­gottsb­schei­ßer­le“ – Maul­ta­schen:-) Dan­ke dafür:-)

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    1. Oooooh, vie­len Dank für die genia­le Idee!! 😀
      Als Schwa­be auf die gelieb­ten Maul­ta­schen ver­zich­ten zu müs­sen – grenzt qua­si an Fol­ter für mich! 😛

      Wie machst du das mit den Maul­ta­schen? Wenn man die „rohe“ Seit­an­mas­se in den Teig packt und in der Brü­he gart, zer­fled­dert doch bestimmt der Nudel­teig irgend­wann? Oder machst du vor­ab sol­che gedämpf­ten Seit­an-Kugeln und packst dann die vor­ge­gar­ten Kugeln in den Teig?

      Gleich mal testen… 😛

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  5. Hal­lo! Lei­der hat das Rezept bei mir gar nicht funk­tio­niert. Das Was­ser wur­de zur Hälf­te nicht auf­ge­nom­men… Habe Seit­an Mix nach­ge­leert, aber die Kon­sis­tenz blieb mat­schig und wur­de nur noch sehr gum­mi artig, so dass sich kei­ne Würs­te for­men lie­ßen. Was hab ich falsch gemacht? Dan­ke und lie­be Grüße

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    1. Hi!

      Ohne dabei gewe­sen zu sein, ist es natür­lich sehr schwie­rig, eine Feh­ler­quel­le aus­zu­ma­chen. Eine uner­war­te­te Kon­sis­tenz kann bei Seit­an auch am ver­wen­de­ten Seit­an-Fix lie­gen, aller­dings ist die Mas­se tat­säch­lich etwas feuch­ter, als bei unse­ren ande­ren Seit­an­re­zep­ten. Das führt dann dazu, dass die Würs­te saf­ti­ger bleiben. 

      Lie­be Grüße
      Jörg

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      1. Sag mal Jörg jetzt aber ehr­lich, wie kommt man auf die Gewür­ze?? Bist du gelehr­ter Metz­ger? Unglaub­lich gut. Ich hab noch Majo­ran und mehr Öl (immer­hin ist besteht eine Brat­wurst zum Groß­teil aus Fett) und etwas Zucker hin­zu­ge­fügt. Kon­sis­tenz tat­säch­lich sehr weich. Trotz­dem knusp­rig brat­bar, und der Geschmack hat mich umge­hau­en. Danke!

      2. Nope, kein gelern­ter Metz­ger und auch seit dem Teen­ager-Alter in kei­ner Metz­ge­rei mehr gewe­sen, aber dan­ke für die Blumen. 😉

        Dan­ke für das Feed­back, freut mich, dass die Würs­te so gut geschmeckt haben. Und klar, Majo­ran passt auch super.

  6. Tol­les Rezept… sowohl Kon­sis­tenz als auch Geschmack sind super! Nach der 4. Wurst hat­te ich dann auch den Dreh mit der Frisch­hal­te­fo­lie raus. 😅
    Beim nächs­ten Mal will ich noch Fen­chel­sa­men mit rein geben, damit es so in Rich­tung Sal­sic­cia geht… bin gespannt.
    Dan­ke für eure Rezep­te mit Gelinggarantie! 😉👍

    Lie­be Grüße
    Nicole

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    1. Hal­lo lie­be Nicole,

      tau­send Dank für das lie­be Feed­back! Und klar, die Fen­chel­sa­men machen sich sicher super in der Wurst. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  7. Falls noch jemand kei­nen Dämpf­auf­satz oder ähn­li­ches zur Hand hat, macht es ein­fach wie mei­ne Oma mit ihren Dampf­nu­deln! Einen gro­ßen Topf mit ca. 1,5 cm Was­ser fül­len und ein Geschirr­tuch mit­hil­fe eines Schnipp­gum­mis über den Topf span­nen. Dann eine Mul­de ins Geschirr­tuch drü­cken und die Würst­chen rein­le­gen. Je nach­dem wie groß/ wie vie­le Würst­chen es wer­den, sind viel­leicht zwei Ladun­gen oder zwei Töp­fe nötig. Klappt aber auf jeden Fall mei­ner Erfah­rung nach min­des­tens genau­so gut!:)

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    1. Yeah, dei­ne Oma ist schein­bar ein 1A Küchen-Mac­Gy­ver. Super Notfall-Lösung. 👍

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  8. Hal­lo ihr Lieben,

    ich hat­te eure Cho­ri­zo gemacht und da war noch damals das Seit­an von Veganz ver­linkt, jetzt ist das von vital ver­linkt, habt ihr euch für das von Vital ent­schie­den, da das qua­li­ta­tiv bes­ser ist oder weil man das Seit­an – Basis – Fix von Veganz ein­fach sehr sel­ten bekommt? Ich will mir wie­der wel­ches bestel­len und bin mit dem von Veganz super klar gekom­men, ger­ne neh­me ich auch das ande­re wenn die Beschaf­fen­heit genau gleich ist 🙂

    Die Weiß­würs­te wer­den dann auch ausprobiert 😀

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    1. Hi Julia,

      wir ver­wen­den nun schon seit eini­ger Zeit das aktu­ell ver­link­te Glu­ten­pul­ver und sind super zufrie­den mit den Ergeb­nis­sen und dem Geschmack, wes­halb wir den Link vor eini­ger Zeit schluss­end­lich geän­dert haben. Abge­se­hen davon kamen ins­be­son­de­re bei den Weiß­würs­ten diver­se Rück­mel­dun­gen, dass das Rezept mit dem Veganz-Pro­dukt nicht funk­tio­niert hat. Wir haben uns schon län­ger vor­ge­nom­men, das Veganz-Pul­ver noch­mal zu tes­ten, sind bis­her aber noch nicht dazu gekommen. 

      Lie­be Grüße
      Jörg

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      1. Ich habe für das Rezept das Seit­an-Fix von Veganz genutzt und es hat alles super funk­tio­niert. Auch wenn das Brät erst recht feucht wirkt, wer­den die Würst­chen nach dem Düns­ten fest und schme­cken wun­der­bar ☺️

      2. Dan­ke für dein Feed­back, Julia. Lus­tig ist, dass du die Mas­se als recht feucht beschreibst, wäh­rend ande­re ja tat­säch­lich von einem eher zähen, tro­cke­nen Ergeb­nis berich­ten. Wir haben das Veganz-Pul­ver mitt­ler­wei­le auch ein paar Mal getes­tet und hat­ten auch kei­ne Pro­ble­me, der „Feh­ler“ muss also woan­ders liegen. 

        Freut uns auf jeden Fall mega, dass euch die Würs­te geschmeckt haben. 🙂

  9. Die Brat­würst­chen waren jetzt mein drit­ter Sai­tan­ver­such und nach­dem die ers­ten drei gar nicht mal so schlecht gelun­gen waren sind auch die Würst­chen rich­tig gut gewor­den und ich habe sie heu­te geschlemmt mit Ros­ma­rin­kar­tof­fel­spal­ten und einem Möh­ren-Lauch Gemüse. 

    Bei den Gewür­zen hat­te ich nciht ganz alles da und habe ein biß­chen impro­vi­siert – was dem Geschmack kei­nen Abbruch getan hat und statt Inge­wer­pul­ver gab es fri­schen Ingwer.
    Ich konn­te mich nicht ent­schlie­ßen den doch recht flüs­si­gen, mat­schi­gen „Brät“ in Frisch­hal­te­fo­lie zu wickeln und habe mich für Back­pa­pier ent­schie­den was wun­der­bar geklappt hat – das letz­te Würst­chen hat sich wegen Back­pa­pier alle mit But­ter­brot­pa­pier zufrie­den geben müs­sen – auch das hat geklappt. 

    Dan­ke fürs Rezept. die Würst­chen heu­te ver­speist, 5 noch ein­ge­fro­ren fürs nächs­te mal -

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    1. Würst­chen­vor­rat ist ja auch der bes­te Vorrat 😉

      Lie­ben Dank für das Feed­back. Freut uns, dass sie dir schmecken!

      Lie­be Grüße
      Jörg

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    2. Hier ist noch ein Votum für die Back­pa­pier-Alter­na­ti­ve – damit ist das Rollen/Formen ein­fa­cher, und mit ein biss­chen Übung kom­men recht gleich­mäs­si­ge Würs­te raus 😉 Aus­ser­dem hat Back­pa­pier den Vor­teil, dass man es ein­fach zusam­menz­wir­beln kann (ohne Kno­ten) und es trotz­dem hält (am bes­ten fin­de ich aber trotz­dem Wurst­kor­del zum Verknoten).

      Zuerst schien mir das Brät auch sehr flüssig/weich/matschig. Das Ergeb­nis war aber per­fekt in der Kon­sis­tenz – nicht zu tro­cken, aber schön fest, sehr wie eine (fei­ne) Bratwurst!
      (Ich hat­te dann trotz­dem mal 50ml weni­ger Flüs­sig­keit pro­biert – damit lie­ßen sich die Würs­te tat­säch­lich bes­ser for­men, aber die Kon­sis­tenz war hin­ter­her nicht so toll. Also durch­aus akzep­ta­bel, aber etwas zu weich (!), „bro­tig“ und zu tro­cken. Also lie­ber die „nas­se“ Vari­an­te und Back­pa­pier statt Frischhaltefolie …)

      Auf jeden Fall ein tol­les Rezept! Ich bin begeistert.

      Sven

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      1. Dan­ke für den Tipp! Hat­te schon kurz über­legt, ob es nicht etwas fes­ter sein soll­te. Jetzt las­se ich alles so, wie es im Rezept steht 🙂

  10. Hi Ihr Zwei,
    gera­de erst ent­deckt, dass es bei Euch auch ein Brat­würst­chen Rezept gibt. Ich habe gera­de ca. 40 Stück nach einem ande­ren Rezept gemacht, am Sams­tag ist bei uns Brunch dafür sol­len sie sein.
    Eine Fra­ge, wenn ich die­se Würs­te anbra­te, wer­den sie aus­sen rum schön braun, las­sen sich aber mit einem nor­ma­len Mes­ser nicht gut schnei­den. Ist das bei dem Rezept von Euch auch so?
    Ich ver­mu­te mal, es liegt am Seitan…
    Übri­gens woll­te ich nicht in Folie dämp­fen und habe inzwi­schen Stoff­ta­schen­tü­cher dafür. Ich mache sie nass, wickel die Mas­se ein, mache die Enden mit Band zu und dämp­fe dann die Würst­chen. Zu Anfang kleb­te die Mas­se manch­mal am Stoff. Inzwi­schen bin ich drauf gekom­men, dass ich das durch abschre­cken ver­hin­dern kann. 😉
    Ganz lie­ben Gruß und macht wei­ter so!
    Christine

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Christine,

      wow, 40 Stück?! Sind da noch wel­che übrig, wir wären Abnehmer 😋

      Die Würst­chen soll­ten eigent­lich schön braun wer­den, ja. Und schnitt­fest sind sie auch, also da soll­test du hap­py mit werde. 

      Das mit den Stoff­ta­schen­tü­chern haben wir auch schon ver­sucht, aller­dings ist das zukno­ten dann doch etwas umständ­li­cher, als die Foli­en­ver­si­on und auch wir hat­ten das Pro­blem mit dem Ankle­ben und der unschö­nen Außen­haut. Aber dan­ke für den Tipp, das mit dem Abschre­cken wer­de ich tes­ten. Bis dahin müs­sen wir eben mit dem Foli­en­ver­brauch klar kom­men, der aber nicht im Ver­hält­nis zum Ver­pa­ckungs­auf­wand gekauf­ter Würst­chen steht 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Hal­lo Jörg,
        ich war mit der Frisch­hal­te­fo­lie auch nicht glück­lich und habe her­um­pro­biert: Stoff­ta­schen­tü­cher als Rau­te vor mich gelegt, etwas (sehr feuch­ten) Teig drauf­ge­legt, etwas geformt und dann 1 x gewi­ckelt, die Enden ein­ge­schla­gen, wei­ter gewi­ckelt. Unge­fähr so, wie eure Kraut­wi­ckel. Mit dem Stoff­schluss nach unten in die Dämpf­form gelegt (ich nehm den Ther­mo­mix). Das Wickeln geht blitz­schnell, weil Zubin­den ent­fällt. Die Würstl haben sich sehr schön in die Tücher hin­ein­ge­formt und waren leicht her­aus­zu­wi­ckeln. Kein Müll. Ich habe hier eine Ban­de puber­tie­ren­der Kin­der zu ver­pfle­gen, und mit Euren tol­len Rezep­ten ist es ein­fach, Lieb­lings­spei­sen auch für unfrei­wil­li­ge Vega­ner zu fin­den. Dan­ke dafür!
        Lie­be Grü­ße, ich freue mich auf wei­te­re tol­le Rezep­te von Euch,

        Clau­dia

      2. Hal­lo lie­be Claudia,

        vie­len lie­ben Dank für das tol­le Feed­back. Die Gaze-Metho­de ver­wen­den wir auch bei unse­ren vega­nen Weiß­würs­ten und haben dabei sogar einen Test zum The­ma „bes­tes Ein­wi­ckel­ma­te­ri­al“ gestartet. 🙂

  11. Habe lei­der keinen
    Dampfeinsatz.…Alternative? Ein­fach so ins was­ser wur­den? Danke

    Antworten
    1. Hey Uschi!

      Wenn du ein Sieb hast, das in dei­nen Topf passt und noch dei­nen Deckel soweit fasst, dass alles eini­ger­ma­ßen dicht ver­schlos­sen ist, nimm das. Ansons­ten kannst du dir mit einer (selbst­ver­ständ­lich feu­er­fes­ten und robus­ten) Scha­le, die du umge­dreht auf den Topf­bo­den stellst und das Was­ser bis etwa 2 cm unter den Rand auf­gießt, einen Ghet­to-Dämp­fein­satz bas­teln. Ein­fach einen Tel­ler auf die umge­dreh­te Scha­le stel­len und die Würst­chen da drauf. 

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  12. Hal­lo
    Bin über Bes­ser­brau­er auf eurer Sei­te gelan­det und habe mich rie­sig gefreut das es eine vega­ne Sei­te ist. Habe ich das rich­tig ver­stan­den, die Würst­chen wer­den in der Folie gedämpft? Gehen da nicht Stof­fe vom Kunst­stoff in die Wurst über?

    Antworten
    1. Hi Ser­gio!

      Super, das freut uns 🙂

      Wegen der Folie: Frisch­hal­te­fo­lie wird im Regel­fall aus PE her­ge­stellt und das Zeug braucht kei­ne Weich­ma­cher (oder wel­che Stof­fe meinst du), um in einem sehr umfas­sen­den Tem­pe­ra­tur­be­reich bis über den Sie­de­punkt hin­aus sei­ne Form zu behal­ten. Ohne Che­mi­ker zu sein: Da dürf­te nix passieren 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  13. Hal­lo Ihr zwei,

    so lang­sam beginnt die Grill­sai­son und als Neu­ve­ga­ner schau ich mich gera­de nach Lecke­rei­en fürs Gril­len um. Heu­te habe ich Eure Brat­wurst aus­pro­biert. Also wie sie schmeckt weiß ich noch nicht, da ich gera­de mit dämp­fen fer­tig gewor­den bin. Aber ich hat­te gera­de einen Lach­flash. Irgend­wie hat mei­ne Frisch­hal­te­fo­lie das Dämp­fen an man­chen Stel­len nicht über­lebt. Es sehen die Würs­te etwas wie Qua­si­mo­do aus! Gibt es da extra Folie? 

    Ich habe Eure Zuta­ten noch um etwas Majo­ran ergänzt. Also wenn sie nicht schme­cken, dann liegt es am Majoran! 

    Antworten
    1. Hej Die­ter,

      nein, wir haben sie auch mit ganz nor­ma­ler Folie zube­rei­tet. Die Würs­te ein­fach sehr gut und fest ein­rol­len und die Enden fest ver­kno­ten. Dann soll­te nichts mehr schief­ge­hen 😉 Ist uns auch schon pas­siert, wenn es ein wenig zu lose war.
      Wir hof­fen, sie haben dir trotz­dem geschmeckt 🙂

      Lie­be Grüße

      Antworten
  14. Dan­ke für das tol­le Rezept. Die Würs­te schme­cken groß­ar­tig. Ich habe den Teig ganz nach Rezept ange­rührt, aber die 300 ml Was­ser hat er nicht auf­ge­nom­men 🙁 Ich muss­te eini­ges an Seit­an-Fix noch hin­zu­fü­gen. Also kein Welt­un­ter­gang im klas­si­schen Sin­ne 😉 Mor­gen geht’s mit dem Cho­ri­zo weiter!

    Antworten
    1. Hal­lo Ian, 

      das Brät ist beab­sich­tigt weicher/flüssiger, so wird die Kon­sis­tenz „wur­st­ähn­li­cher“, außer­dem las­sen sich die Würs­te bes­ser formen 🙂

      Antworten
      1. Ja, mit dem weichen/flüssigen Brät wer­den die Würs­te genau rich­tig — das mit dem „bes­ser for­men“ kann ich nicht so bestä­ti­gen (fand ich eher schwie­rig). Aber: Wenn man das Brät fes­ter macht (weni­ger Was­ser) kriegt man leicht Luft­ein­schlüs­se und dann selt­sa­me Löcher in der Wurst. Und die Kon­sis­tenz ist auch nicht mehr so toll.

  15. Hallo,das sieht sehr lecker aus.wie sind die Würst­chen von der Konsistenz?Fehlt viel­leicht ein biß­chen Fett,daß sie schön saf­tig werden?Ist nicht böse gemeint,aber oft sind vega­ne Würst­chen recht trocken.Vielleicht könnt ihr mir mal sagen,ob die bei euch trotz­dem gut waren.?

    Antworten
    1. Hal­lo Dana,

      also wenn sie uns nicht geschmeckt hät­ten, hät­ten wir sie ja nicht als Rezept ein­ge­stellt 😀 … Wir fan­den sie genau rich­tig – schön wür­zig und nein, nicht zu trocken 😉

      Lie­be Grüße!

      Antworten
  16. Das ist ja mal ein wun­der­ba­res Rezept für Kar­tof­fel­sa­lat, wer­de ich mor­gen Abend gleich mal aus­pro­bie­ren! Vie­len Dank. 🙂

    Antworten
    1. Lie­ben Dank, Kla­ra! Viel Spaß beim Nachkochen 🙂

      Lie­be Grüße

      Antworten
  17. Hal­lo ihr 2,

    hab das Rezept heu­te mal nachgekocht/dämpft/braten. 😛

    Die Mas­se für die Brat­würs­te war erst noch etwas zu „flüs­sig“. Bin mir noch unschlüs­sig war­um, habe mir mit dem Mahl­werk die Kicher­erb­sen selbst gemah­len und statt dem Zwie­bel­pul­ver ne fri­sche Zwie­bel püriert (etwas Was­ser von den 300 ml abge­zo­gen), da ich eben genann­tes nicht zur Hand hat­te. Mit 2 Eßl­öf­feln Seit­an Fix war es dann aber recht gut. Ver­ar­bei­tung und dämp­fen ging super.
    Habe es dann aber auch nur den Vor­mit­tag aus­küh­len lassen.

    Fazit:
    Lecke­re Würs­te, ein wenig wie ne Mischung aus Weiß­wurst und Bratwurst.
    Der Kar­tof­fel­sa­lat hat dazu sehr gut har­mo­niert. Und auch die emp­foh­le­nen Bre­zeln haben gepasst. Ich war jedoch böse und habe statt Weiß­bier ein Pils dazu getrunken. ^^

    Ach ja, noch­mal zu den Würs­ten: Bei Meer­salz viel­leicht einen Tee­löf­fel mehr verwenden.

    Net­te Grü­ße und ein Dan­ke für das tol­le Rezept

    Antworten
    1. Hej Tho­mas,

      freut uns, dass es dir geschmeckt hat! Viel­leicht lag es tat­säch­lich an der pürier­ten Zwie­bel, dass es noch etwas zu flüs­sig war – schwer zu sagen. Müss­ten wir tes­ten! Das Sal­zen ist bei uns immer so eine Sache – Jörg mag es immer etwas sal­zi­ger und ich lie­ber etwas weni­ger, da kann es schon mal sein, dass unser „Salz­kom­pro­miss“ für den einen oder ande­ren noch nicht aus­rei­chend ist 😉

      Lie­be Grü­ße & dan­ke für dein Feedback!

      Antworten
  18. Ich bin gera­de auf dei­nen Blog gesto­ßen und muss sagen: Wow!
    Mir gefällt dein Schreib­stil und auch das Design dei­nes Blogs wirk­lich super.
    Das Rezept für die vega­nen Brat­würs­te wer­de ich am Wochen­en­de defi­ni­tiv mal ausprobieren! 🙂

    Antworten
    1. Hej Mat­thi­as,

      lie­ben Dank, das freut uns zu hören 😉 Sind gespannt, wie dir die Würst­chen schmecken!

      Lie­be Grüße

      Antworten
  19. Hey ihr lieben!
    Klingt ja fantastisch! 🙂
    Wie lan­ge sind die­se Brat­würstl denn halt­bar, bzw wür­de ein­frie­ren funktionieren?! 

    Moi­zeit, d’Birgit 🙂

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    1. Hal­lo lie­be Birgit!

      Lie­ben Dank! 🙂 Die Brat­würstl sind im Kühl­schrank in einer Frisch­hal­te­do­se sicher­lich eine Woche halt­bar und ein­frie­ren ist natür­lich auch kein Pro­blem! Ein­fach bei Bedarf recht­zei­tig aus dem Gefrier­schrank neh­men und auf­tau­en las­sen. Wir machen auch immer eine gro­ße Men­ge auf ein­mal und frie­ren dann alles auf Vor­rat ein 😉

      Lie­be Grüße

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