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Vegane Berliner aus dem Ofen

Vegane Berliner aus dem Ofen

Hel­au, Alaaf und Ahoi! Ich bin ja wirk­lich alles ande­re als Faschings­fan. Aber trotz­dem bin ich so was von auf­ge­regt wegen die­sem Ofen­ber­li­ner-Rezept. Oder wie sie in der alten Hei­mat in Fran­ken sagen: Krap­fen. Beim Win­ter­aus­trei­ben mit einem Ber­li­ner- bzw. Krap­fen-Wet­tes­sen bin ich also mehr als ger­ne dabei. Du auch?

Die süße Sün­de habe ich seit Ewig­kei­ten nicht mehr geges­sen und ehr­lich gesagt schmerz­lich ver­misst, wie ich jetzt beim Backen fest­stel­len musste.

Unter wel­chem Namen kennst du die süßen Hefe­teil­chen? Ber­li­ner, Pfann­ku­chen, Krap­fen oder viel­leicht Kreppel?

Die Fül­lung ist je nach Regi­on unter­schied­lich, aber meist ist Mar­me­la­de mit im Spiel. In Fran­ken füllt man sie tra­di­tio­nell mit süß-säu­er­li­cher Hage­but­ten­mar­me­la­de, oder wie mei­ne Mama sagt, mit „Hif­fen­mark“. Das ist auch mei­ne abso­lu­te Lieb­lings-Kom­bi und falls du vega­ne Ber­li­ner so noch nicht kennst: Unbe­dingt probieren!

Bei Faschings­scher­zen wie mit Senf gefüll­ten Ber­li­nern schüt­telt es mich, wobei Jörg, der strik­te Süß­kram­ver­wei­ge­rer bei der neu­es­ten Erfin­dung, dem „Mett­krep­pel“ hell­hö­rig wur­de. Also in der vega­nen Ver­si­on, ver­steht sich.

Wie du schon aus der Über­schrift her­aus­le­sen konn­test und wes­halb du wahr­schein­lich auch hier bist: Unse­re Faschings­krap­fen müs­sen nicht umständ­lich (Nach­trag: ist auch super easy, das Rezept dazu gibt’s hier) und fet­tig frit­tiert wer­den. Wir backen die Hefe­teil­chen ganz ein­fach im Ofen. Da dür­fen dann auch ger­ne mal ein bis zwei mehr ver­drückt werden.

Klingt nach einem guten Deal, oder?

Ganz wich­tig für das Gelin­gen vega­ner Ber­li­ner ist die Ein­hal­tung der Geh­zeit des Tei­ges. Hier macht sich Geduld bezahlt und du wirst mit extra-lecke­ren und locke­ren Krap­fen belohnt. Wenn die Son­ne nicht gera­de prall zum Fens­ter her­ein­scheint, kann die gleich­mä­ßi­ge „Nest­wär­me“ für den Hefe­teig aber schon mal ein biss­chen hake­lig wer­den. Der mag näm­lich kei­ne Zug­luft und ist schon ein biss­chen ete­pe­te­te.

Pudel­wohl fühlt sich der Gute aller­dings im neu­en Bre­ad­ma­ker SD-ZP2000 von unse­ren Freun­den von Pana­so­nic. Hier zieht es weder, noch ist’s kalt und auch sonst ist’s ganz gemüt­lich. In der Crous­ti­na geht ihm sprich­wört­lich das Herz auf und uns anschlie­ßend beim Essen der locke­ren Teil­chen auch.

Im Brot­back­au­to­ma­ten wur­de der Teig auch vor­her schon auto­ma­tisch ordent­lich durch­ge­kne­tet und du hast in die­sem Fall bis dahin noch gar nichts zu tun. Nach der ers­ten Geh­zeit, nach der sich das Teig­vo­lu­men ver­dop­pelt hat, for­men wir den Teig zu Kugeln, wir­ken sie schön rund und las­sen die­se noch mal ein Weil­chen gemüt­lich rela­xen und gehen. Wie gesagt, bei Hefe­teig lohnt sich immer die Extrameile.

Natür­lich klappt es auch ohne Brot­back­au­to­mat. In dem Fall kne­test du selbst oder lässt die Küchen­ma­schi­ne die Muckis spie­len. Den Teig kannst du am wärms­ten Ort der Bude oder im Back­ofen mit ange­schal­te­tem Licht gehen lassen.

Nach­dem die Teil­chen dann gold­braun geba­cken sind, müs­sen die ofen­fri­schen Ber­li­ner nur noch mit der Lieb­lings­mar­me­la­de, Pud­ding oder Scho­ko­creme befüllt wer­den und fertig!

Ich will ganz ehr­lich sein: ich hät­te nicht gedacht, dass vega­ne Ber­li­ner aus dem Ofen sowas von unver­schämt gut wer­den. Aber sie haben geschmeckt wie frü­her. Nein. Noch bes­ser! Jörg fand mei­ne plötz­lich über­mä­ßig gute Lau­ne schon fast nicht mehr zum Aushalten. 😂

Der Tipp zum Schluss: Noch gesün­der wird der vega­ne Ber­li­ner, wenn du eine lecke­re Mar­me­la­de, zum Bei­spiel unse­re lecke­re Chia-Mar­me­la­de, mit weni­ger Zucker sel­ber machst.

Das geht prak­ti­scher­wei­se auch ganz fix in der „Crous­ti­na“, der du ein­fach das Rüh­ren und Kochen über­lässt. Klingt gut? Klingt gut!

Aber sag‘ mal, bist du ein Jeck? Yay oder nay?

Zutaten für 12 Berliner

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Vor­be­rei­tung 15 Minu­ten
Zube­rei­tung 15 Minu­ten
Gesamt 30 Minu­ten
+ Geh­zeit 2 Stun­den

Für den Hefeteig

Für die Füllung

Außerdem

  1. Tro­cken­he­fe und Zucker mit 250 ml Pflan­zen­milch (max. 35 °C) ver­rüh­ren und 10 Minu­ten ste­hen las­sen. Geschro­te­te Lein­sa­men mit 2 EL Was­ser ver­rüh­ren und eben­falls bei­sei­te­stel­len. Mar­ga­ri­ne bei nied­ri­ger Tem­pe­ra­tur schmelzen.

Zubereitung mit dem Breadmaker

  1. Mehl, Zitro­nen­zes­ten, Mar­ga­ri­ne, Lein­sa­men- und Hefe­mi­schung in den Bre­ad­ma­ker fül­len und ein Pro­gramm mit lan­ger und inten­si­ver Knet­zeit und einer Geh­zeit von etwa 90 Minu­ten ein­stel­len. Bei der Pana­so­nic Crous­ti­na ver­wen­den wir Pro­gramm 11, wel­ches wir nach der ers­ten Knet­pha­se abbre­chen und ein­fach erneut starten.

  2. Teig aus dem Bre­ad­ma­ker neh­men, in etwa 80 g schwe­re Teig­lin­ge tei­len und rund wir­ken. Auf ein mit Back­pa­pier beleg­tes Back­blech legen und mit einem feuch­ten Tuch abge­deckt wei­te­re 30 Minu­ten gehen lassen.

Zubereitung ohne Breadmaker

  1. Mehl, Zitro­nen­zes­ten, Mar­ga­ri­ne, Lein­sa­men- und Hefe­mi­schung in der Küchen­ma­schi­ne 20 Minu­ten auf hoher Stu­fe kne­ten. Anschlie­ßend Schüs­sel mit einem sau­be­ren, leicht feuch­ten Tuch abde­cken und an einem war­men Ort 60–90 Minu­ten gehen las­sen bis sich der Teig ver­dop­pelt hat.

  2. Anschlie­ßend in 80 g schwe­re Teig­lin­ge tei­len und rund wir­ken. Auf ein mit Back­pa­pier beleg­tes Back­blech legen und wei­te­re 30–40 Minu­ten gehen lassen.

Backen

  1. Back­ofen auf 180 °C Ober-/Un­ter­hit­ze vorheizen.
  2. Krap­fen groß­zü­gig mit 50 ml Pflan­zen­milch bestrei­chen und auf mitt­le­rer Schie­ne 15 Minu­ten gold­braun backen. Anschlie­ßend auf einem Kuchen­git­ter abküh­len lassen.

  3. Wäh­rend­des­sen die Mar­me­la­de in einem Topf leicht erwär­men. In einen Spritz­beu­tel mit Füll­tül­le fül­len und jeden Krap­fen mit etwas Mar­me­la­de befüllen.
  4. Zum Schluss mit etwas flüs­si­ger Mar­ga­ri­ne bepin­seln und Puder­zu­cker bestreuen.

Tipps

Da die Fra­ge nun häu­fi­ger kam: Die Ber­li­ner wer­den durch das ordent­li­che Rund­wir­ken schön rund und gehen nach oben auf. Kom­men sie flach aus dem Ofen, fehlt die Ober­flä­chen­span­nung des Tei­ges. Unser Lieb­lings-Online-Bäcker Plötz hat dazu ein anschau­li­ches Video. Bei den Ber­li­nern geht das dann genau­so, nur eben „in kleiner“.


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Seit 2005 aus ethischen Gründen glücklich vegan. Ist dem Backen von gutem Sauerteigbrot verfallen, würde für Kartoffeln ihr letztes Hemd geben und wird deshalb auch Mrs. Potato Head genannt. Träumt außerdem vom eigenen Permakulturgarten mit den Bremer Stadtmusikanten.

66 Kommentare

  1. Hey! Ein mega tol­les Rezept:) Ich hab es lei­der erst beim zwei­ten Ver­such rich­tig hin bekom­men, die ers­ten waren auch platt und eher wie Hefe­klö­ße. Das lag aller­dings dar­an, dass ich zu spät gele­sen habe, dass nur 250ml Hafer­milch direkt in den Teig kom­men🤦🏻‍♀️ Könn­tet ihr das links in der Zuta­ten­spal­te even­tu­ell anpas­sen? Für den nächs­ten, der so gut liest wie ich😉

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    1. Hey Nina,

      ich habe die Hafer­milch jetzt auf­ge­teilt, sodass man es nicht so leicht überliest! 😀👍

      Lie­ben Gruß,
      Nadine

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  2. Hi, fro­hes und gesun­des neu­es Jahr🥳
    Ich hab sie aus­pro­biert, Geschmack ist ganz ok, aber sie waren so fest… eher wie ein Brötchen.

    Ach und die Pide und die Peking­sup­pe hab ich ges­tern als Sil­ves­ter­es­sen gereicht und es war 🤤

    LG Tina

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  3. Hal­lo!
    Das hört sich nach super lecke­ren Ber­li­nern an. Und dann noch aus dem Ofen! Frit­tie­ren ist näm­lich so gar nicht meins.…
    Die wer­den hier nächs­te Woche ser­viert, wenn der Kar­ne­vals­zug durchs Dorf zieht und mein Sohn mal wie­der zum Jecken wird. Ich muss mal schau­en ob ich wohl Nuss-Nou­gat-Creme rein­be­kom­me, leicht erhitzt dürf­te das eigent­lich kein Pro­blem sein. Ansons­ten ist hier Johan­nes­beer-Gelee auch klas­sisch und geliebt.
    Vie­len Dank für das tol­le Rezept!
    Lie­ben Gruß, Christine

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    1. Super! Wir hof­fen, sie schme­cken euch – und du bekommst die Fül­lung gut in die Berliner. 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  4. Hal­lo,
    ich habe die Ber­li­ner aus­pro­biert. Sie waren zwar lecker, aller­dings nicht mit den „rich­ti­gen“ in Fett geba­cke­nen (nicht vega­nen) zu vergleichen.
    Wir waren uns aber einig, dass man aus dem Teig vie­le ande­re Sachen machen kann. Daher dient er jetzt als Grund­re­zept für Rosi­nen­bröt­chen und mit Salz für hel­le Sonntagsbrötchen 🙂

    Lie­be Grüße
    Sibylle

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  5. Vie­len Dank für das tol­le Rezept! Ich bin Hefe­teig Fan und habe Din­kel­mehk ver­wen­det! Teig ist sehr schön auf­ge­gan­gen. Für mich sind es eher Hefe­bröt­chen, aber wir haben den Puder­zu­cker auch weg­ge­las­sen. Die Mar­me­la­de ist auch sehr gut gewor­den, schmeckt so herr­lich fruch­tig, bei­des wer­de ich immer wie­der machen!

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    1. Hal­lo lie­be Tabea,

      als gro­ße Din­kel-Fans müs­sen wir sagen, dass bei man­chen Rezep­ten Din­kel­mehl ein­fach nicht gut funk­tio­niert. Hier braucht es ein­fach das fei­ne 405er-Wei­zen­mehl. Aber freut uns rie­sig, dass sie trotz­dem geschmeckt haben. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

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      1. Meint ihr, dass das auch mit glu­ten­frei­em Mehl funk­tio­nie­ren kann?
        Suche schon so lan­ge ein glu­ten­frei­es und vega­nes Rezept und eure schau­en total lecker aus 😍

      2. Hi Julia,

        das müss­test du aus­pro­bie­ren, wir haben es selbst nicht getes­tet. Viel­leicht liest hier jemand mit, der damit schon Erfah­rung gemacht hat? ☺️

      3. Hal­lo Zusam­men, das Rezept ist echt Klas­se, sie schme­cken mega­aaa lecker, aller­dings nicht nach Ber­li­ner, son­dern nach Hefeklöße.
        Trotz­dem lie­ben Dank für das super Rezept 👍

  6. Letz­tes Wochen­en­de wag­te ich mich an die­ses Rezept… ohne Bre­ad­ma­ker, ohne Küchen­ma­schi­ne. Es war ohne Hilfs­mit­tel dann doch sehr auf­wän­dig. (Das Rund­wir­ken klapp­te übri­gens sehr gut.)
    Wir pro­bier­ten nach viel Arbeit gespannt den ers­ten „Krep­pel“. Er schmeckt zwar nicht wie gewohn­ter Krep­pel, eher wie ein Hefe­bröt­chen… aber trotz­dem gut 🙂
    Lie­be Grüße

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    1. Vie­len lie­ben Dank! ☺️

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      1. Hal­lo Sabri­na hier.
        Ja Glu­ten­frei funk­tio­niert. Aller­dings am bes­ten mit etwas ganz fein gemah­le­nen Buch­wei­zen­mehl Hir­se Mehl mit Reis­mehl.…. mit klein­biss­chen Pfeil­wur­zel­mehl und oder Mais­mehl so fein wie Maizena.
        Ich mische es ger­ne so weil es vom Geschmack her bes­ser passt.
        Die Krap­fen sind halt von der Teig­kon­ses­tenz nicht mit
        100 %Wei­zen­krap­fen zu ver­glei­chen. Ich per­sön­lich mag auch 100% Buch­wei­zen nicht und 100% Hir­se nicht im Teig weil es zu inten­siv schmeckt daher mache ich die­se krea­ti­ven Mehlmischungen.
        Viel Spass.….! OK

  7. Hal­lo, dan­ke für das Rezept. Sehr lecker 🙂 Kam bei den Kin­dern sehr gut an. Scha­de fand ich nur die „brau­nen Fle­cken“ durch die Lein­sa­men. Aber da lässt sich wahr­schein­lich nix machen oder? Wobei sie auf euren Fotos so hell aus­se­hen!? Lie­be Grü­ße und vie­len Dank

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Carla,

      hast du denn auch, wie beschrie­ben, geschro­te­te Lein­sa­men ver­wen­det? Den klein­tei­li­gen Schrot sieht man in der Teig­mi­schung eigent­lich kaum noch. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

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      1. Auch ich hat­te die­se „Pünkt­chen“, gestört hat uns das aller­dings nicht.
        Bei geschro­te­ten Lein­sa­men ist ledig­lich die Scha­le auf­ge­bro­chen, sie sind aber größ­ten­teils noch „stü­ckig“ und haben grö­ße­re Scha­len­tei­le, was man in hel­lem Teig natür­lich sieht.
        Ich neh­me an, dass für die­ses Rezept wohl eher gemah­le­ne Lein­sa­men ver­wen­det wer­den?! (Oder der Mahl­grad der Samen ist von Pro­dukt zu Pro­dukt unterschiedlich…)
        Lie­be Grüße

      2. Hal­lo lie­be Sheena,

        nein, wir ver­wen­den tat­säch­lich Lein­sa­men-Schrot, aber ver­mut­lich wirst du mit dei­ner Ver­mu­tung recht haben, dass die Pro­duk­te unter­schied­lich fein geschro­tet wer­den, denn wie man ja auch auf den Bil­dern sehen kann, hat­ten wir kaum sicht­ba­re „Pünkt­chen“ in unse­ren Berlinern. 🙂

        Lie­be Grüße
        Jörg

    2. Hal­lo!
      Wenn auch erst ein Jahr spä­ter mag ich einen Tipp dazu da las­sen: Für hel­le Teig­wa­ren benut­ze ich Gold­l­ein­sa­men und schro­te die Samen ein­fach sel­ber im Blen­der, bis die Kon­sis­tenz eher meh­lig ist. Funk­tio­niert bis jetzt super und fällt im Teig nicht auf.
      Lie­ben Gruß, Christine

      Antworten
    3. NImm gemah­le­ne Floh­sa­men­scha­len! Das ist mein Lein­sa­men­ei-Ersatz, wird noch­mals viiiel glib­be­ri­ger und ist aus­ser­dem weiss/durchsichtig!

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  8. Habe das Rezept auch am Wochen­en­de getes­tet, jedoch ein wenig abge­wan­delt mit Voll­korb­mehl, Rohr­zu­cker und nor­ma­ler Hefe. Das Ein­hal­ten der Geh­zei­ten war für mich schon eine klei­ne Her­aus­for­de­rung 🙂 Hat sich aber letzt­end­lich wirk­lich gelohnt. Die „Fül­lung“ in Form von Sauer­kirsch­mar­me­la­de hab mei­ner Fami­lie ein­fach zum Dip­pen dazu­ge­stellt. Das Back­werk kam gut an. Vie­len Dank für das tol­le Ofenrezept!

    Bei uns im Pfäl­zer Wald nennt man sie übri­gens umgangs­sprach­lich „Faschingski­ech­le“, wobei sie beim Bäcker als Ber­li­ner ver­kauft werden.

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    1. Hal­lo lie­be Lotte,

      klas­se, das freut uns rie­sig. Tau­send Dank!

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  9. Hal­li hal­lo aus dem Schwabenland,
    was für ein tol­les Rezept!!!! Ich hat­te nicht genug Wei­zen­mehl also habe ich es mit Din­kel­mehl (650) gemischt und die Pfann­ku­chen (bin Ber­li­ne­rin, da hei­ßen sie Pfann­ku­chen!) sind super fluffig und gigan­tisch lecker gewor­den. Das mit der Mar­me­la­de hat bei mir lei­der nicht so hin­ge­hau­en, da die Früch­te die Ein­füll­tül­le ver­stopft haben (dem­nächst neh­me ich ‚pürier­te‘ Mar­me­la­de). Den­noch hat es dem Geschmack nicht geschadet.
    Ab sofort wird das ein regel­mä­ßi­ges Stan­dard­re­zept. Vie­len Dank dafür! Ihr bringt mir mit Euren Rezep­ten so viel mehr Freu­de in die Küche!
    Lie­be Grüße
    Diana

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Diana,

      tau­send Dank für die lie­ben Wor­te. Freut uns rie­sig. 🙇‍♂️

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  10. Hal­lo Ihr bei­den ich lie­be Ber­li­ner habe sie aber wegen dem Fett nicht mehr gemacht. Dank eures Rezep­tes aber sofort aus­pro­biert. Lei­der sind sie auch Flach gewor­den und des­halb wer­de ich den Teig mor­gen in Muff­in­förm­chen fül­len und dort backen. Anschlie­ßend natür­lich mit Mar­me­la­de befül­len dann haben sie nicht die ganz typi­sche Form sehen aber bes­ser aus als so fla­che Fla­den. Teig schmeckt aber super und das ist ja die Haupt­sa­che. Dan­ke für das tol­le Rezept. Grü­ße Brigita

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Brigita,

      in dem Fall hat­ten sie noch nicht die not­wen­di­ge Ober­flä­chen­span­nung. Das „Rund­wir­ken“ ist hier echt wich­tig, Plötz hat dazu ein ganz anschau­li­ches Video. Bei den Ber­li­nern geht das dann genau­so, nur eben „in kleiner“. 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Ja da hat­te ich auch erst Pro­ble­me mit, weil ich das noch nie gemacht hat­te, aber das ist echt gut erklärt in dem Video.

  11. Hal­lo,
    vie­len Dank für das super ein­fa­che und super lecke­re Rezept! Da fällt es nicht schwer gleich meh­re­re zu essen.
    Nur das Befül­len muss ich noch üben. Oder bes­se­res Hand­werks­zeug besorgen. 😉
    Lie­be Grüße!

    Antworten
  12. Hii 🙂 die sehn soo gut aus! Da muss­te ich das Rezept ein­fach direkt ausprobieren.
    Lei­der wur­den sie bei mir ein­fach nur platt und sind gar nicht so schön hoch­ge­gan­gen wie bei euch. Wor­an könn­te das liegen?
    Son­ni­ge Grü­ße, Pauline

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Pauline,

      in dem Fall hat­ten sie noch nicht die not­wen­di­ge Ober­flä­chen­span­nung. Das „Rund­wir­ken“ ist hier echt wich­tig, Plötz hat dazu ein ganz anschau­li­ches Video. Bei den Ber­li­nern geht das dann genau­so, nur eben „in kleiner“. 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  13. Hal­lo Nadi­ne, das Rezept hört sich ja super ein­fach an. Aber ich habe mal eine Fra­ge, in euren Rezep­ten mit Hefe ver­wen­det ihr immer nur Tro­cken­he­fe, hat da einen beson­de­ren Grund?
    Gruß Claudia

    Antworten
    1. Hal­lo Claudia, 

      Tro­cken­he­fe ist eben ein­fa­cher und län­ger lager­fä­hig und zu benut­zen. Das ist eigent­lich alles 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  14. Hal­lo ihr Zwei 🙂
    Hach, die sehen ja himm­lisch aus, eure Krep­pel (ich kom­me aus der Nähe von Frank­furt, bei uns hei­ßen die run­den Teil­chen also so 😉). Das ist wirk­lich mal eine gute Idee, die süßen Bäll­chen zu backen und nicht zu frit­tie­ren. Das pro­bier ich glau­be ich auch mal aus.
    Ich muss aber geste­hen, auf die Art erin­nern sie mich schon irgend­wie an Buch­teln. Mal sehen, was da dann bei mir rauskommt.
    Apro­pos Pfann­ku­chen, bei mir gibt’s heu­te vega­ne Pan­ca­kes auf dem Blog. Aber total zufäl­lig 😅 hat­te näm­lich kei­ne Ahnung, dass Pan­ca­ke­day ist. Aber schön, dass das so gut passt.
    Habt ein schö­nes Wochen­en­de und wei­ter­hin viel Erfolg beim Küche renovieren.
    Liebs­te Grüße,
    Romy

    In Love with Bliss – plan­ti­ful reci­pes nou­ris­hing body & soul

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    1. Auf den Pan­ca­ke Day! 🙌😆

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  15. Ich liiie­be Euch! Denn ich lie­be Krap­fen und ich has­se Fasching (um mal die ganz har­ten Emo­tio­nen spie­len zu las­sen ;)). Bis­lang hat­te ich mich immer davor gesträubt, die Hefe­klöp­se zu Hau­se zu machen, weil ich das trie­fen­de Fett­bad im Topf für unver­meid­lich hielt. Zu ger­ne pro­bie­re ich nun also die Back­ofen­va­ri­an­te aus – all­er­hof­fent­lichst mit anstän­di­gem Hiffn­mark, denn das ist das Ein­zi­ge, was ich mir im Krap­fen erlau­be. Da bin ich mit­tel­frän­ki­sche Puris­tin, die es ange­sichts von Vanillepudding‑, Punsch- oder auch nur Apri­ko­sen­fül­lung schüt­telt. Urks. Jetzt muss ich in mei­nem selbst­ge­wähl­ten nie­der­säch­si­schen Exil nur noch Hage­but­ten­mar­me­la­de fin­den. 🙂 By the way, habt Ihr ges­tern bei „quer“ im BR den Krap­fen­bei­trag gese­hen? Ich sage nur: Leber­käs­krap­fen … Und: Wir soll­ten die über­for­der­ten Bäcker drin­gend mit­hil­fe Eures Ofen­re­zepts ent­las­ten! Jeden Tag eine gute Tag – und einen guten Krap­fen. Liebs­te Grü­ße nach Ulm!

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Inga,

      haha, super. Dann freut es uns, dass wir dir mit unse­ren „Nicht-Faschings­krap­fen“ eine Freu­de machen konn­ten. Wir haben den quer-Bei­trag zwar nicht gese­hen, sind aber im Netz schon über Mett- und Leber­käs­krap­fen gestol­pert. Ich als Süß­kram-Ver­wei­ge­rer hät­te ja nix gegen einen vega­nen Mett-Krap­fen, aber ich ver­ste­he auch, dass Puris­ten da die Nase rümpfen 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  16. Hal­lo Ihr Beiden

    Ich freue mich rie­sig über das „FaschingsKRAPFEN“-Rezept.
    Wir leben in einer Faschings­hoch­burg in Mit­tel­fran­ken und mei­ne Mut­ter bäckt in der Faschings­zeit JEDEN Sams­tag Krap­fen. Lei­der mit viiiel Eiern und in Fett ausgebacken.
    Des­halb freue ich mich umso mehr über Euer Rezept. Für mich gehö­ren sie ein­fach zur 5. Jah­res­zeit (auch wenn ich dem Fasching nicht mehr viel abge­win­nen kann 😕).
    Ich bin gespannt wie sie gelin­gen – und schmecken.

    Vie­len Dank und lie­be Grüße, 

    Jut­ta

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Jutta,

      super, freut uns, dass wir dir eine Alter­na­ti­ve zur nicht-vega­nen Frit­tier-Ver­si­on von Mut­ti lie­fern konnten 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  17. Die sehen ja wirk­lich himm­lisch aus!
    Wie genau funk­tio­niert das mit dem Befül­len? Sind sie innen so fluffig, dass man ein­fach nur ein loch in die Krus­te machen muss?
    LG
    Tess

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Tess,

      genau, ein­fach wie beim Original 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  18. Habe mei­nen Jungs eine gesün­de­re Alter­na­ti­ve von Krap­fen ver­spro­chen, mit weni­ger Zucker in so, und fra­ge mich ob die mit Din­kel­mehl genau­so gut werden?

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Evy,

      sie wer­den ver­mut­lich etwas weni­ger fluffig (im Regel­fall fin­det man ja nur Type 630er Din­kel­mehl), aber prin­zi­pi­ell wird das Rezept schon funktionieren 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Da hast du Recht. Sooooo fluffig waren sie nicht mit Din­kel­mehl 630, aber geschmeckt haben die trotz­dem. Dan­ke für das Rezept

    2. Ich habe Xucker ver­wen­det und dann auch noch 20 g weni­ger als ange­ge­ben war, hat super geschmeckt.

      Antworten
  19. Lie­be Nadi­ne, irgend­wie fehlt mir bei den Zube­rei­tungs­schrit­ten die Zuga­be der geschro­te­ten Lein­sa­men. Ich neh­me schwer an, dass sie mit zum Mehl kom­men? Vie­le Grü­ße, Claudia

    Antworten
    1. Köst­lich sind sie gewor­den, auch wenn sie ein wenig Zeit benötigen 😊

      Antworten
      1. Dan­ke­schön lie­be Clau­dia, das freut uns! Ja, guter Hefe­teig braucht Zeit … 😉

        Lie­ben Gruß,
        Nadine

  20. Hey Nadi­ne,
    ich muss­te das Rezept ges­tern direkt aus­pro­bie­ren weil ich Pfann­ku­chen LIEBE!!!
    Lei­der sind sie nicht so rund­lich und fluffig wie eure und ähneln eher einem mit Mar­me­la­de gefüll­ten fla­chen Hefe­ge­bäck :sweat_smile:
    Gehen las­sen habe ich den Teig (eigent­lich) aus­rei­chend aber vllt gibts ja noch einen Geheimtip 😉

    Any­ways dan­ke für das Rezept!

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Sabine,

      das klingt ganz danach, als wäre die Ober­flä­chen­span­nung noch nicht per­fekt gewe­sen. Das „Rund­wir­ken“ ist hier echt wich­tig. Plötz hat hier ein ganz anschau­li­ches Video. Bei den Ber­li­nern geht das dann genau­so, nur eben „in kleiner“ 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Vie­len Dank! Werd mich beim Rund­wir­ken das nächs­te Mal mehr anstrengen 😉
        Geschmeckt haben sie den­noch allen!

        Lie­be Grüße

      2. Hi Sabi­ne,

        ja, der Schritt ist für das Gelin­gen wirk­lich sehr wich­tig. Aber mit der Zeit hat man es drauf – ein­fach noch mal ein Video auf You­tube schauen! 😉✌🏼

        Lie­ben Gruß,
        Nadine

    1. Dan­ke­schön lie­be Ina, das freut uns 😁

      Antworten
  21. Die sehen ja wirk­lich köst­lich aus, da sieht man auf dei­nem Food Blog doch mal wie­der, das auch sol­che Süß­spei­sen wirk­lich nicht unge­sund sein müs­sen! Habe selbst letz­te Woche vega­ne Muf­fins gebacken 🙂 

    Lie­be Grüße

    Antworten
  22. Oooh… da kann Kar­ne­val ja kom­men 🙂 Wer­de ich Sonn­tag direkt ausprobieren!
    Kann man auch Man­del­milch neh­men? Hafer­milch habe ich nie Zuhause..

    Lie­be Grüße
    Eileen

    Antworten
    1. Hi Eile­en,

      na klar, du kannst auch jede ande­re Lieb­lings­pflan­zen­milch ver­wen­den 😉 Viel Spaß!

      LG,
      Nadine

      Antworten
  23. Hal­lo, das Rezept ist echt toll dan­ke dafür. Sind die Ber­li­nern auch einen Tag spä­ter noch lecker? Ich schaf­fe es nicht sie frisch zu machen und gleich zu verzehren. 

    Lie­be Grüße

    Antworten
    1. Hey Nan­cy,

      na klar, so 2–3 Tage hal­ten sie sich luft­dicht ver­packt ganz gut frisch.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  24. Hej ihr Lieben,
    meint ihr, dass das Rezept auch mit Voll­korn-Din­kel-Mehl gut funk­tio­nie­ren würde?

    Antworten
    1. Hey Freya,

      nach­dem Ber­li­ner ja typisch fluffig sein soll­ten, wür­den wir kein Voll­korn­mehl ver­wen­den. Aber du kannst es natür­lich aus­pro­bie­ren und berichten. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  25. Erst­mal tol­les Rezept, freu mich schon es auszuprobieren !
    Könn­te ich auch das Wei­zen­mehl durch Voll­korn oder ande­res ersetzten ? 😊

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Aranya,

      nach­dem Ber­li­ner ja typisch fluffig sein soll­ten, wür­den wir kein Voll­korn­mehl emp­feh­len. Din­kel geht schon eher, aber auch damit wer­den die Tei­le sicher­lich nicht so locker, wie sie sein sollten. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  26. Lie­be Nadi­ne, vie­len Dank für das Rezept! Mit was könn­te ich denn die Lein­sa­men erset­zen? Habe ich lei­der nicht Zuhau­se .. Vll Chia Samen? Danke 😊

    Antworten
    1. Hi Ange­la,

      du kannst die Lein­sa­men zur Not auch mit Chia­sa­men ersetzen 😉

      Lie­ben Gruß,
      Nadine

      Antworten

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