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Unsere neue Küche

Wow, der Bei­trag hat jetzt so rich­tig lan­ge gedau­ert. Aber jetzt freu­en wir uns dafür umso mehr, dir end­lich unse­re neue Küche in Zusam­men­ar­beit mit Reform Copen­ha­gen, SMEG und Ambi­en­te­Di­rect prä­sen­tie­ren zu dür­fen. Du weißt ja, was lan­ge währt und so…

Des­halb hal­te ich mich in der Ein­lei­tung auch nicht mit lan­gem Bla bla auf, son­dern kom­me gleich zur Sache. Wir haben dich ja jetzt schließ­lich schon ein Weil­chen mit dem End­ergeb­nis auf die Fol­ter gespannt.

Bist du noch da? Also schenk‘ dir doch schon mal ’nen Kaf­fee ein, es geht los!

SMEG Gasherd Chemex Kaffee

Tschüss, alte Küche!

Wie du viel­leicht über die Jah­re auf unse­rem Blog oder auf Insta­gram gese­hen bezie­hungs­wei­se nicht gese­hen hast: Unse­re alte Küche hat es nie wirk­lich auf ein Bild oder in Vide­os geschafft. Und das war natür­lich pure Absicht.

Schon beim Ein­zug 2013 war die Küche der Knack­punkt bei unse­rer Woh­nungs­wahl und stand defi­ni­tiv auf der Kon­tra-Lis­te. Klein, dun­kel, mit zwei mons­trö­sen Dach­schrä­gen und einer Ein­bau­kü­che von anno dazu­mal. Mei­ne Oma hat­te eine ähn­li­che als ich klein war. Also in den spä­ten 80ern. Und auch da war die schon nicht mehr so schick.

Wir haben bereits vor dem Umzug dar­über nach­ge­dacht zu reno­vie­ren. Aber wie es manch­mal so ist, waren ande­re Din­ge wich­ti­ger und der Zeit­punkt hat ein­fach auch nie gepasst.

Zwi­schen­zeit­lich ist die Arbeit am Blog ja auch erst so rich­tig ins Rol­len gekom­men und in einer Miet­woh­nung, in der man – blöd gesagt – nicht alt wer­den will, über­legt man sich ja auch zwei- bis drölf­mal, wie viel Zeit und Geld man in Reno­vie­rungs­ar­bei­ten ste­cken möchte.

Da wir aber nun mal ver­dammt ger­ne und viel kochen und so auch eine Men­ge Zeit in unse­rer Küche ver­brin­gen – komisch als Food­blog­ger, oder? – hat­ten wir das The­ma natür­lich immer im Hin­ter­kopf. Wir haben wei­ter­hin gegrü­belt, uns die Köp­fe zer­bro­chen und nach pas­sen­den Lösun­gen gesucht. Dazu kamen aber dann auch immer wie­der Umzugs­über­le­gun­gen, zumal wir lei­der auch noch zwi­schen zwei Städ­ten, Ulm und Nürn­berg – wo wir bei­de unse­re Fami­li­en und Wur­zeln haben – hin- und her­ge­ris­sen sind. Es war also nie beson­ders ein­fach, sich end­lich festzulegen.

Je mehr Zeit wir dann mit Kochen, Blog­gen und regel­mä­ßi­gen Foto­shoo­tings ver­bracht haben, des­to drin­gen­der wur­de der Wunsch auch außer­halb unse­res Wohn- und Ess­zim­mers zu foto­gra­fie­ren. Stun­den­lan­ges Auf- und Abbau­en von Tischen, Sta­ti­ven und Co. kann auf Dau­er ganz schön anstren­gend werden.

Wer regel­mä­ßig ande­ren Blogs folgt, hat in den letz­ten Jah­ren viel­leicht mit­be­kom­men, wie auch eini­ge ande­re unse­rer Kol­le­gen Hob­by zum Beruf gemacht haben. Nicht Weni­ge haben sogar den Sprung ins wirk­lich abso­lut kal­te Was­ser bezie­hungs­wei­se in ein eige­nes Stu­dio gewagt.

Natür­lich ein Traum und auch wir haben dar­über nach­ge­dacht. Weni­ger traum­haft waren dage­gen die Prei­se und Ange­bo­te in unse­rer nähe­ren Umge­bung, die wir bei unse­rer Recher­che nach geeig­ne­ten Räum­lich­kei­ten gefun­den haben. Und ein lan­ger Anfahrts­weg, womög­lich noch mit dem Auto, war für uns kei­ne Opti­on. Also haben wir die­se Idee aus Mini­ma­lis­mus­grün­den und der Unab­hän­gig­keit zulie­be erst mal wie­der auf Eis gelegt.

Reform Copenhagen

Trotz­dem haben wir wei­ter­hin wie ver­rückt gekocht, foto­gra­fiert und gebloggt, bis wir buch­stäb­lich wun­de Fin­ger beka­men und uns 2017 getraut haben, unse­re Lei­den­schaft nun end­lich zum Full­time-Job zu machen. Ach Gott­chen, was hat­ten wir schlot­te­ri­ge Knie (wir haben die­se manch­mal immer noch). Aber no risk, no fun, rich­tig?

Danach gab es kein Zurück mehr und wir haben 2018 so rich­tig durch­ge­powert. Spä­tes­tens jetzt war aber klar: Es muss eine Ver­än­de­rung her! In unse­rer alten Küche war so vie­les unprak­tisch und unüber­sicht­lich und die ollen, häss­li­chen und lei­der auch nur wenig prak­ti­schen Ober­schrän­ke haben den Raum zusätz­lich klei­ner wir­ken lassen.

Die Ent­schei­dung für einen Umbau war also end­gül­tig getrof­fen. Jetzt fing der Spaß aber erst so rich­tig an! Wie soll die Küche aus­se­hen, wel­ches Bud­get haben wir und wie nut­zen wir den beschränk­ten Platz für unse­re Zwe­cke opti­mal aus? Fra­gen über Fragen.

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Die Renovierung – los geht’s!

Ange­fan­gen hat alles mit dem Ikea-Online-Küchen­pla­ner, mit dem unser Küchen­wunsch schon mal visu­ell Gestalt anneh­men konnte.

Die ein­zel­nen Ele­men­te las­sen sich über den Kon­fi­gu­ra­tor super hin- und her­be­we­gen und mit den Küchen­ma­ßen lässt sich so ganz easy­peasy her­aus­fin­den, ob Herd, Spü­le und Kühl­schrank genau an die gewünsch­te Stel­le pas­sen. Damit es spä­ter nicht zu fie­sen Über­ra­schun­gen kommt und zum Bei­spiel klei­ne, aber unschö­ne Abstän­de zur Sei­ten­wand ent­ste­hen. Ist uns pas­siert. Räus­per.

Ikea-Möbel sind meist super­prak­tisch, durch­dacht und fle­xi­bel. Trotz­dem hat­ten wir den Wunsch, den Look der Küche zu indi­vi­dua­li­sie­ren. Nach eini­ger Recher­che sind wir dann schnell auf Reform Copen­ha­gen gesto­ßen … und hän­gen geblie­ben. Das däni­sche Unter­neh­men bie­tet pas­sen­de hoch­wer­ti­ge und wun­der­schö­ne Fron­ten für IKEA METOD Küchen­ele­men­te an. Eine extrem ein­fa­che Mög­lich­keit eine eige­ne Traum­kü­che mit Desi­gner-Flair zu einem fai­ren Preis zu verwirklichen.

Reform is a pro­gres­si­ve, and modern Danish design com­pa­ny focu­sing on the space whe­re it all starts: the kit­chen. Working with inter­na­tio­nal­ly acc­lai­med archi­tects and desi­gners like BIG/Bjarke Ingels, the Copen­ha­gen-based brand makes gre­at and for­ward-thin­king design avail­ab­le at pri­ce whe­re regu­lar peop­le can play along by using IKEA’s kit­chen range.

Reform Copenhagen Reform Copenhagen

Die ein­zi­ge Hür­de ist dann noch die Qual der Wahl! Die ver­schie­de­nen Designs sind alle wahn­sin­nig schnie­ke und ich, von Natur aus nicht gera­de die ent­schei­dungs­freu­digs­te Per­son, bin zig-Mal zwi­schen ver­schie­de­nen Far­ben und Mate­ria­li­en hin- und hergesprungen.

Zum Glück stan­den wir die gan­ze Zeit über mit super­net­ten und hilf­rei­chen Leu­ten bei Reform Copen­ha­gen in Kon­takt, die all unse­re Fra­gen und Sor­gen gedul­dig ange­hört und beant­wor­tet haben. Ein dickes Mer­ci noch mal an Kira, Jona­than und Anne an die­ser Stelle!

Wenn du in der Nähe von Ber­lin wohnst, hast du sogar die Mög­lich­keit den schi­cken Reform Copen­ha­gen Show­room zu besu­chen und dir die Küchen vor­ab live anzu­schau­en. Das müs­sen wir die­ses Jahr auch unbe­dingt nach­ho­len. Einen wei­te­ren Show­room gibt es übri­gens seit kur­zem auch in Köln.

Having recent­ly won the pres­ti­gious Danish Design Award in the cove­ted ‚Green Pro­duct of the Year‘ cate­go­ry with the cir­cu­lar, sus­tainab­le UP design, Reform is now all set to make a big impact in the Ger­man mar­ket with their exis­ting show­room in Ber­lin, a brand new show­room in Colo­gne, soon Ham­burg and much more to come.

Meh­re­re schlaf­lo­se Näch­te und ein paar graue Haa­re spä­ter haben wir uns dann also schluss­end­lich für unse­re aller­ers­te Ein­ge­bung (wie das ja oft so ist) ent­schie­den: Für das BASIS Design von Reform Copen­ha­gen in der Far­be „Nero“. Eine schwar­ze, schlich­te Küche im Scan­di-Look mit einer Arbeits­plat­te aus robus­tem Eichen­holz. Heu­re­ka.

Reform Copenhagen

Die mit­tel­brau­ne Holz­plat­te ergibt einen gelun­ge­nen Kon­trast zu den edlen, matt-schwar­zen Lin­ole­um­fron­ten und bringt außer­dem eine gehö­ri­ge Por­ti­on Gemüt­lich­keit in den Raum. Das BASIS Design ist ange­lehnt an klas­si­sche Archi­tek­ten­kü­che der 60er Jah­re. Zeit­los und megaschön!

Lin­ole­um ist irgend­wie in den letz­ten Jähr­chen in pri­va­ten Haus­hal­ten ein biss­chen in Ver­ges­sen­heit gera­ten und auch wir haben es noch bis vor Kur­zem eher mit leicht zu rei­ni­gen­den, aber ästhe­tisch eher sel­ten wirk­lich schö­nen Büro‑, Kran­ken­haus oder Senio­ren­heim­flu­ren in Ver­bin­dung gebracht. Dabei ist das rei­ne Natur­pro­dukt ein­fach toll, pfle­ge­leicht nach­hal­tig und kann auch rich­tig schick. Die Aus­wahl an Far­ben ist rie­sig und für jeden Geschmack ist sicher­lich etwas Pas­sen­des dabei.

Ein wei­te­res tol­les Upgrade der Reform-Möbel sind die mas­si­ven und wun­der­schö­nen Holz­schub­la­den in der sich toll Besteck, Gewür­ze, Tee…, ach, ein­fach alles… groß­ar­tig auf einen Blick orga­ni­sie­ren las­sen. Sie geben unse­rer neu­en Küche zusätz­lich einen hoch­wer­ti­gen und ein­zig­ar­ti­gen Touch. Es macht rich­tig viel Spaß sie zu benut­zen, wir freu­en uns ernst­haft jeden Tag dar­über. End­lich kein Cha­os mehr und jeder fin­det alles auf einen Blick!

Reform Copenhagen Holzschublade Reform Copenhagen Holzschublade Reform Copenhagen Holzschublade

Die Herzstücke: Herd & Kühlschrank

Zwei wei­te­re ganz, ganz wich­ti­ge Herz­stü­cke, ohne die in einer Küche nichts läuft, durf­ten bei der Ent­schei­dung natür­lich auch nicht feh­len. Herd und Kühlschrank!

Hier muss­ten wir zum Glück über­haupt nicht lan­ge über­le­gen oder dis­ku­tie­ren. Wir bei­de haben schon seit unse­rer Stu­den­ten­kü­che in unse­rer ers­ten Woh­nung (in der übri­gens nur eine von vier Herd­plat­ten funk­tio­niert hat, und die auch nur auf Voll­gas) von einem edlen Gas-Stand­herd geträumt. Nichts macht lei­den­schaft­li­chen Köchen mehr Spaß als über offe­ner Flam­me zu köcheln!

Ganz oben auf unse­rer Wunsch­lis­te stand also der Kom­bi-Stand­herd SCD60EMX9 von SMEG in klas­si­scher Edel­stahl-Retro-Optik. Ein Träum­chen.

Smeg Gasherd SMEG Gasherd

Da wir den Gas­an­schluss lei­der auf der fal­schen Küchen­sei­te haben und wir unbe­dingt Spü­le und Herd tren­nen woll­ten, damit wir mehr freie Arbeits­plät­ze gewin­nen und uns, nicht wie frü­her, stän­dig im Weg ste­hen, haben wir kur­zer­hand auf den Betrieb per Gas­fla­sche umge­sat­telt. Die kann man sich ganz ein­fach im Bau­markt besor­gen und dort auch wie­der nach­fül­len las­sen. Obwohl wir meist zwei bis drei­mal am Tag kochen, hält uns die Kar­tu­sche im Schnitt etwa vier Mona­te. Das hat uns rich­tig posi­tiv über­rascht. Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis? Top!

Beim Back­ofen haben wir uns hin­ge­gen bewusst gegen den Gas­be­trieb ent­schie­den. Wer damit kei­ne Erfah­rung hat, kann sich sonst wahr­schein­lich für eini­ge Zeit von gewohn­ten Back­erfol­gen ver­ab­schie­den. Hier muss man sich dann näm­lich erst wie­der ganz neu ori­en­tie­ren. Vie­le der moder­nen SMEG-Gas­her­de bie­ten daher prak­ti­scher­wei­se die Kom­bi Gas­koch­feld und Elektrobackofen.

SMEG Gasherd SMEG Gasherd

Beim Kühl­schrank war es dann noch sogar noch ein­fa­cher und wir muss­ten nicht den Bruch­teil einer Sekun­de über­le­gen. Gibt es über­haupt Leu­te, die die Retro-Kühl­schrän­ke im Design der 50er Jah­re von SMEG nicht schön fin­den? Ich schmach­te die edlen Stü­cke der Ita­lie­ner (haha) bereits seit Jah­ren an. In schlich­tem, strah­len­den Weiß als Kon­trast zum vie­len Schwarz, hellt er unse­re klei­ne Dun­kel­kam­mer rich­tig auf.

Auch wenn wir in unse­rer Tiny-Kit­chen aus ästhe­ti­schen Grün­den lie­ber ein klei­ne­res Modell gewählt hät­ten, müs­sen wir als Foo­dies und Fress­sä­cke doch immer rich­tig viel im Kühl­schrank unter­brin­gen und haben uns dann – wenn schon denn schon – für die größ­te Kühl-/Ge­frier­kom­bi ent­schie­den. Ein beson­de­res High­light für alle Veg­gi­es: Im geräu­mi­ge­ren SMEG gibt es gleich zwei rich­tig groß­zü­gi­ge Gemü­se­schub­la­den in der unser gan­zes fri­sches Obst und Gemü­se jede Men­ge Stau­raum hat.

Die SMEG-Gerä­te hat­ten frü­her tat­säch­lich den Ruf, nicht gera­de nach­hal­tig und umwelt­freund­lich zu sein. Mitt­ler­wei­le spie­len die Gerä­te aber in der Liga Ener­gie­ef­fi­zi­enz­klas­se A+++ und müs­sen sich nichts mehr nach­sa­gen las­sen. Schön und umwelt­freund­lich, so mögen wir das. Das SMEG-Sor­ti­ment und alle wei­te­ren Infos und Daten dazu fin­dest du bei Ambi­en­te­Di­rect.

SMEG Retrokühlschrank

Wichtig, aber oft vernachlässigt: Der Boden

Ok, hier waren dafür noch mal meh­re­re Dis­kus­si­ons­run­den ange­sagt. Ich woll­te hel­le Holz­die­len (ja, in der Küche nicht gera­de pfle­ge­leicht), Jörg lie­ber prak­ti­sches Eichen­par­kett. Nach­dem wir uns da nicht einig wer­den konn­ten und die Debat­ten teils sogar ein biss­chen aus­ge­ar­tet sind, haben wir das Pro­blem diplo­ma­tisch gelöst und uns schlicht­weg für etwas ganz ande­res entschieden.

Durch unse­re neu­en Fron­ten waren wir frisch­ge­ba­cke­ne Lin­ole­um­fans, war­um also kei­nen pas­sen­den Lin­ole­um-Boden zur Lin­ole­um-Küche? Die Vor­tei­le lagen klar auf der Hand: Der Boden ist pfle­ge­leicht, umwelt­freund­lich und robust.

Und außer­dem – da wir so viel wie mög­lich sel­ber machen woll­ten – ein­fach zu ver­le­gen. Dach­ten wir in unse­rer Eupho­rie jeden­falls. Wir emp­feh­len dir auf jeden Fall, das Gan­ze von einem Fach­mann ver­le­gen und ver­kle­ben zu las­sen. Lin­ole­um lässt sich nur sehr müh­sam zurecht­schnei­den und bei einer grö­ße­ren Flä­che geht einem dabei schnell die Pus­te aus.

Und so wun­der­schön wir unse­ren licht­grau­en Boden fin­den, ist lei­der jeder Brot­krü­mel und jeder Sau­cen­fleck sofort dar­auf zu sehen. Das neh­me ich aber aus­nahms­wei­se ger­ne in Kauf, weil auch das hel­le Grau unse­re Küche deut­lich freund­li­cher und sogar etwas grö­ßer erschei­nen lässt. Wenn du aber dei­ne Bude mit Kat­zen, Hun­den oder Kin­dern teilst und ver­ständ­li­cher­wei­se kei­ne Lust hast, jeden Tag zu Sau­gen und zu Wischen, wür­de ich zu einer weni­ger emp­find­li­chen Far­be greifen.

Ansons­ten ist Lin­ole­um als Fuß­bo­den rich­tig toll. Auch bar­fuß ist er rich­tig schön warm und ange­nehm. Für mich als Dau­er-Kalt­füß­ler ein gro­ßes Plus!

Veganer Milchschaum

Pleiten, Pech & Pannen

Auch wenn wir vol­ler Taten­drang steck­ten und uns rich­tig auf die Reno­vie­rung gefreut haben, muss­ten wir uns an man­chen Stel­len ein­ge­ste­hen, dass DIY zwar toll ist, aber manch­mal sei­ne Gren­zen hat. Es sei denn man hat es vor­her schon ein paar­mal üben dür­fen und ver­sem­melt jetzt nichts mehr, wenn es drauf ankommt.

Bei uns fing es schon mit dem schlich­ten Strei­chen der Küche an, bei der eine alte Farb­schicht zu Auf­tra­gungs­schwie­rig­kei­ten der fri­schen Far­be geführt hat. Kaum hat­ten wir also den Neu­an­strich hin­ter uns, kam es zu fei­nen Ris­sen und Abplat­zun­gen an der Wand. Kann man natür­lich vor­her nicht wis­sen, was in einem älte­ren Haus so alles pas­sie­ren kann. Ist aber defi­ni­tiv nicht schön.

Reform Copenhagen

Zu guter Letzt möch­ten wir dir natür­lich auch unser Spül­ma­schi­nen­de­ba­kel nicht vor­ent­hal­ten. Das hat­ten wir uns ehr­lich gesagt auch leich­ter vor­ge­stellt. Wer denkt schon dar­an, dass nicht jede Spül­ma­schi­nen­front an jede Spül­ma­schi­ne passt? Wir haben uns dann mit einem zusätz­li­chen Schar­nier behol­fen und uns dar­über amü­siert, dass ein biss­chen Blech wirk­lich 100 € kos­ten kann. Aber so what!

Reform Copenhagen

Fazit

Alles in allem sind wir trotz der paar Stol­per­stei­ne den­noch über­aus glück­lich mit dem Ergeb­nis und freu­en uns wirk­lich jeden Tag aufs Neue über eine so schö­ne Küche. Für mich ist es immer noch ein biss­chen wie der Weih­nachts­mor­gen, wenn man sich frü­her die Augen gerie­ben hat und über­legt hat, ob es denn jetzt nur ein Traum war oder Wirk­lich­keit ist. Zu kit­schig? Nein, ist wirk­lich wahr!

Wir gön­nen uns jetzt erst­mal ein biss­chen DIY-Pau­se, haben aber noch vor, die Rück­wän­de hin­ter Spü­le und Herd zu flie­sen. Denn auch wenn es erst­mal schick aus­sieht, ganz redu­ziert nur die blan­ke, gestri­che­ne Wand zu sehen: Die Fle­cken blei­ben selbst­ver­ständ­lich nicht aus.

Tau­send Dank noch mal an Ambi­en­te Direct und Reform Copen­ha­gen für eure Hil­fe und den immer net­ten Kon­takt! Wir freu­en uns, euch in unse­rer Küche zu haben.

Hast du schon mal ein ähn­li­ches Pro­jekt allei­ne gestemmt? Wie waren dei­ne Erfah­run­gen? Oder stehst du viel­leicht gera­de vor einem Umbau? Wir sind gespannt auf dein Feedback.

Handgemachte Keramik

 


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Seit 2005 aus ethischen Gründen glücklich vegan. Ist dem Backen von gutem Sauerteigbrot verfallen, würde für Kartoffeln ihr letztes Hemd geben und wird deshalb auch Mrs. Potato Head genannt. Träumt außerdem vom eigenen Permakulturgarten mit den Bremer Stadtmusikanten.

49 Kommentare

  1. Mit dem Gedan­ken, mei­ne Küche reno­vie­ren zu las­sen, habe auch ich bereits mehr­mals gespielt. Jedoch möch­te ich der­ma­ßen vie­le Ein­zel­hei­ten an mei­ner Küche anders haben, dass ich mich schluss­end­lich dazu ent­schie­den habe, mir eine neue Küche anzu­schaf­fen. Bei der Küchen­pla­nung wer­de ich trotz bereits aus­ge­schmück­ter Wunsch­vor­stel­lun­gen pro­fes­sio­nel­le Hil­fe benötigen.

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  2. Hal­lo Nadi­ne, hal­lo Jörg,
    Mein de Buy­er Topf ist ange­lau­fen. Ich hab es mit einer Kup­fer­pas­te ver­sucht, mit nur mäßi­gen Erfolg.
    Habt Ihr einen Tipp wie es bes­ser klap­pen könnte?
    Gruß,
    Klaus

    Antworten
    1. Hey Klaus,

      Kup­fer­töp­fe ent­wi­ckeln zwangs­läu­fig eine Pati­na, wenn man die nicht will, putzt man regel­recht hin­ter­her. Hin und wie­der set­ze ich unse­re Töp­fe auch mal zurück – aber mehr aus dem Spaß her­aus, zu sehen, wie sich die Pati­na ent­wi­ckelt. Zitro­nen­säu­re funk­tio­niert dafür super. Ich weiß ehr­lich gesagt nicht, in wel­chem Ver­hält­nis ich das Pul­ver auf­lö­se, ich mache das eher Pi mal Dau­men. Probier’s mal damit.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  3. Hal­lo Ihr Lieben,
    vor­weg möch­te ich euch zu eurem Blog gra­tu­lie­ren: Ich bin eine der vie­len begeis­ter­ten LeserInnen!

    Da ich gera­de sehr mit einer Küche von Reform lieb­äu­ge­le und es bei mir zu Hau­se eine rege Dis­kus­si­on zu den Griff­lö­chern und Fron­ten gibt, möch­te ich ger­ne Eure Mei­nung dazu hören.
    Mein Mann behaup­tet, dass das die Griff­mul­den nach kur­zer Zeit „spe­ckig“ und dre­ckig aus­se­hen wür­de und es wah­re Schmutz­fän­ger sei­en. Außer­dem meint er, dass die Lin­ole­um-Fron­ten auch emp­find­lich gegen Fett sei­en und man dort „jeden Fin­ger­ab­druck mit öli­gen Fin­gern dau­er­haft sehen wür­de“. Nun habt ihr die Küche ja schon eini­ge Zeit in Gebrauch. Wie sind eure Erfah­run­gen dazu?
    Ganz lie­be Grü­ße, Kerstin

    Antworten
    1. Hey Kers­tin,

      erst­mal tau­send Dank für das Feed­back! Und rich­te dei­nem Mann aus, dass er Unrecht hat. Klar, put­zen muss man auch die Lin­ole­um­fron­ten, dau­er­haft „spe­ckig“ sind sie bei uns aber nach wie vor nicht. 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  4. Hal­lo Jörg & Nadine,
    Wir wür­den sehr ger­ne eure Küche nach­bau­en, mit Reform und Smeg, ein­fach wun­der­schön! Wo habt Ihr denn die Arbeits­plat­te her?
    Vie­le Grüße
    Emi

    Antworten
    1. Hey Emi,

      die ist auch von Reform, ist die regu­lä­re Eichen-Arbeits­plat­te. Wenn ihr fer­tig seid: Pics or it did­n’t hap­pen, okay? 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  5. Hal­lo,
    Eure Küche gefällt uns schon, seit wir sie zum ers­ten Mal bei Insta­gram gese­hen haben. Wir wol­len uns jetzt end­lich auch mal dran machen und uns gefällt Reform Copen­ha­gen ein­deu­tig am bes­ten bis­her. Unser Boden ist Ter­raz­zo, da wer­den wir nichts ändern (man sieht echt nix dar­auf, aller­dings fin­det man auch nichts wie­der, wenn mal was runterfällt).
    Wir sind jetzt hand­werk­lich nicht so begabt und weil wir zudem eini­ge spe­zi­el­le Lösun­gen brau­chen, wol­len wir uns die Küche mög­lichst mon­tie­ren las­sen. Wie sind eure Erfah­run­gen mit dem Zusam­men­spiel Ikea – Reform? Wer macht was? Was wäre da wohl mög­lich oder sinn­voll (und halb­wegs bezahl­bar…)? Wenn Ihr da einen Tipp für uns hät­tet, wäre das toll.
    Vie­le Grüße
    Sönke

    Antworten
    1. Hey Sön­ke,

      erst­mal tau­send Dank!

      Wir sind auch nur so halb­ge­il hand­werk­lich begabt und haben alles selbst gemacht (und dabei auch selbst­ver­schul­det Feh­ler gemacht), des­halb kann ich dir dazu direkt kein Feed­back geben. Dazu wür­de ich mich aber echt an Reform wen­den – die sind da echt auf Zack!

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  6. Wirk­lich sehr schö­ne Küche, ich über­le­ge auch einen frei ste­hen­den Kühl­schrank direkt neben die Arbeits­plat­te zu set­zen. Ich dach­te, man muss für eine effek­ti­ve und ener­gie­spa­ren­de Küh­lung den Kühl­schrank so ca. 5 cm weg von der Wand set­zen? Man sieht das jetzt nicht so klar in euren Bil­dern, aber wenn ihr das auch gemacht habt, stört euch denn der Spalt nicht? Das ist der ein­zi­ge Grund war­um ich noch zögere.
    Lie­be Grüße,
    Hanna

    Antworten
    1. Hey Han­na,

      erst­mal vie­len lie­ben Dank!

      Das Gehäu­se des SMEG steht hin­ten über (ver­mut­lich, um eben her­vor­ste­hen­de Kühl­ele­men­te zu kaschie­ren), des­halb ging das. Effek­tiv ist der sicht­ba­re Spalt so nur etwa 1 cm breit, die Kühl­ele­men­te sind von der Wand aber wei­ter ent­fernt. Ob das jetzt das Opti­mum ist, kann ich dir zuge­ge­be­ner­ma­ßen nicht sagen.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Ah, ok, dan­ke. Eine Fra­ge noch: Habt ihr die fla­che Schub­la­de für eure Gewür­ze tie­fer ange­bracht als IKEA Stan­dard, denn ihr habt da ja ganz schön hohe Glä­ser drin. Wir hoch dür­fen denn da bei euch die höchs­ten Glä­ser sein? Ist das eine 60cm oder 80 cm brei­te Schublade?

      2. Da das Schub­la­den von Reform sind, kann ich dir das um ehr­lich zu sein gar nicht beant­wor­ten. Da die­se aber nach den IKEA-Maßen gebaut wer­den, kann ich mir nicht vor­stel­len, dass es da Unter­schie­de in der Höhe gibt. Nach oben hin ist es auch recht knapp bei eini­gen Gläsern. 😉

        Der Schrank mit den Gewür­zen ist 60 cm breit.

  7. Hi ihr beiden!
    Ich bin schon lan­ge ein gro­ßer Fan von eurem Blog (und eurer Küche). Da ich gera­de selbst dabei bin mei­ne Küche ein­zu­rich­ten hät­te ich eine Fra­ge und zwar: Woher habt ihr euer tol­les Besteck? Also das sil­ber, gol­de­ne und schwarze 🙂
    Ich bin schon län­ger auf der Suche, aber irgend­wie fin­de ich kein hoch­wer­ti­ges Besteck, wel­ches lang­le­big ist. Viel­leicht könnt ihr mir ja ver­ra­ten, wel­che Mar­ken ihr habt.
    Dankeschön!

    Antworten
    1. Hey The­re­sa,

      erst­mal lie­ben Dank, freut uns sehr!

      Ganz ehr­lich, unser Besteck bekom­men wir „von über­all her“. Das gol­de­ne ist, soweit ich mich rich­tig erin­ne­re, sogar ein­fach nur aus der Depot-Abtei­lung unse­res Stamm-EDE­KA, ansons­ten gucken wir bei­spiels­wei­se auch ger­ne auf ein­schlä­gi­gen Sei­ten wie z. B. Gelieb­tes Zuhau­se.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  8. Hal­lo ihr bei­den – eine schö­ne Küche habt ihr! Aber, was ist das für eine Pflan­ze links von eurer Spü­le? Alle Recher­chen bis­her haben mir kei­ne Ergeb­nis­se gebracht… 🙂
    Vie­le Grü­ße, euer Hans

    Antworten
    1. Hey Hans!

      Erst­mal lie­ben Dank. Die Pflan­ze war (!) ein jun­ger Wasa­bi. Der hat­te aller­dings wohl schon beim Kauf ver­steckt Blatt­läu­se, die wir lei­der nicht davon über­zeu­gen konn­ten, wie­der von ihm abzulassen.

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  9. Wun­der­schön ist der Küchen­bau gewor­den. Auch der Boden ist toll gewor­den – Man sieht gar nicht, dass ihr es selbst ver­legt habt. 🙂

    Antworten
    1. … was aller­dings nur dar­an liegt, dass wir schlau foto­gra­fiert haben – uns sind da schon ein paar Feh­ler passiert. 🙈

      Aber tau­send Dank für das Feedback. 🙂

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  10. Hal­lo Ihr 2,
    darf man mal fra­gen, ob Ihr mit Lin­ole­um­bo­den noch zufrie­den seit? Läßt er sich gut pfle­gen? Hat er schon Fle­cken bekom­men? Über­le­ge auch hel­len Lin­ole­um­bo­den, habe jedoch Angst vor Flecken.
    Grüs­se Suse

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    1. Hi Suse!

      Jetzt mal abge­se­hen davon, dass Lin­ole­um unse­rer Mei­nung nach ja auch ein biss­chen Pati­na ent­wi­ckeln darf – ist schließ­lich qua­si ein Natur­pro­dukt – hält er sich echt gut. Nor­ma­le All­tags­fle­cken sind super zu rei­ni­gen, da musst du dir wegen der hel­len Far­be eher kei­ne Sor­gen machen. Ein paar „Krat­zer“ hat er abbe­kom­men, aber wie schon gesagt, die haben wir erwar­tet und wären ver­mut­lich bei jedem ande­ren Boden­be­lag auch pas­siert und außer­dem … die sehen wir und ver­mut­lich sonst niemand.

      Anders gesagt: Lin­ole­um? Immer wieder!

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  11. Wow, ich bin begeis­tert! Eure Küche sieht wirk­lich toll aus! Matt schwar­ze Fron­ten sind auch ein­fach genau mein Stil! Wenn ich eure Küche sehe, wer­de ich ein biss­chen nei­disch. Mei­ne Küche ist unge­fähr gleich groß und bis­her muss ich noch mit den wun­der­schö­nen Küchen­schrän­ken in weiß und Bir­ke, die der Ver­mie­ter in den 90ern ein­ge­baut hat, vor­lieb neh­men. Eine Küche in eurem Stil wäre ein Traum! Nun aber zu mei­ner Fra­ge: Wie cht ihr das mit dem Platz? Ich habe Ober­schrän­ke und so schon kaum genug Stau­raum. Und den brauch ich für all die weni­ger schö­nen Sachen, die ich nicht auf der Arbeits­flä­che haben will…Wo ste­hen denn bei euch Was­ser­ko­cher, Toas­ter, Mixer? Und die gan­zen tro­cke­nen Lebens­mit­tel? Töp­fe, Pfan­nen? Passt das tat­säch­lich alles bei euch nur in die Unter­schrän­ke? Denn da muss ja auch noch Spül­ma­schi­ne, Müll und so wei­ter hin. abt ihr euch in der neu­en Küche redu­zie­ren müs­sen? Vie­le Grü­ße, Laura

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    1. Hey Lau­ra!

      Erst­mal tau­send Dank für die lie­ben Wor­te und du hast es ja noch gut mit den 90s-Möbeln. Unse­re waren eher so aus den 60ern. 🙈

      Zu dei­ner Fra­ge: Zunächst mal haben wir sehr stark aus­ge­mis­tet und waren über­rascht, wie viel wir tat­säch­lich mini­mie­ren konn­ten. Die Schrän­ke sind aller­dings auf­grund der extrem tie­fen, kom­plett aus­zieh­ba­ren Schub­la­den wirk­lich ers­te Sah­ne, was Stau­raum angeht. Alles für den täg­li­chen Gebrauch, also Töp­fe, Pfan­nen, Besteck, Geschirr, Auf­be­wah­rungs-Behäl­ter, Pürier­stab, Ther­mo­me­ter, Man­do­li­ne, Glä­ser & Tas­sen, Tee & Kaf­fee, Gewür­ze, Müll und sogar eine Gas­fla­sche für unse­ren Herd bekom­men wir locker und gut sor­tiert unter. Die Spül­ma­schi­ne ist neben dem Wasch­be­cken hin­ter einer Front versteckt.

      Der Was­ser­ko­cher steht auf der Arbeits­flä­che (nicht ide­al, aber er wird halt dau­ernd ver­wen­det, da wäre es däm­lich, ihn immer auf- und abbau­en zu müs­sen). Mixer, Küchen­ma­schi­ne und deren Zube­hör, Back­for­men etc. haben wir aber aus­ge­la­gert. Da hät­ten uns aber auch kei­ne Ober­schrän­ke mehr geholfen.

      Lebens­mit­tel sind eben­falls in einem Ein­bau-Vor­rats­schrank im Flur unter­ge­bracht. Aber was wir da alles hor­ten, ist auch jen­seits von Gut und Böse. Food­blog­ger halt. 🙈

      Also nein, wir haben uns nicht wirk­lich redu­ziert. Wir haben nur ein­mal ein biss­chen Marie Kon­do gespielt, sonst ist alles beim Alten geblie­ben, was wir auf jeden Fall zu einem gro­ßen Teil den intel­li­gen­ten Möbeln zu ver­dan­ken haben. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  12. Eure Küche ist sooo schön gewor­den. Vie­len Dank für den tol­len bei­trag. Sagt mal seid ihr hap­py mit eurer Kera­mik­spü­le? Da hört man ja ganz unter­schied­li­che sachen drüber…

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Bine,

      tau­send Dank dir. Bis­her haben wir kei­ne Pro­ble­me mit der Spü­le. Sie ist nicht „dreck­an­fäl­li­ger“ oder pfle­ge­in­ten­si­ver, aber das kann ja alles noch kom­men (hof­fent­lich nicht). 🙈

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  13. Wow, ihr bei­den, das sieht wirk­lich sehr schnie­ke aus! Es freut mich total, end­lich Bil­der zu sehen. Ich war sehr gespannt. Und die Küche sieht wirk­lich toll aus! In mei­ner Woh­nung las­sen lei­der auch die 80er Jah­re und Dach­schrä­gen grü­ßen… Da träumt man halt von so einer Küche wie eurer umso mehr. 

    Nadi­ne, die Tas­sen und Schüs­seln auf dem letz­ten Foto sind ja der Ham­mer! Sind die Spren­kel im Ton oder ist das nur die Gla­sur? Wenn du selbst spren­kelst… womit? Zahn­bürs­te? Ich hof­fe, es ist ok, nicht nur eure super lecke­ren Rezep­te nachzumachen 😉

    Vie­le Grüße,
    Jil

    Antworten
    1. Hi lie­be Jil, 

      tau­send Dank für dein lie­bes Feed­back, freu­en wir uns wirk­lich rie­sig ☺️ Ja, das kön­nen wir nur zu gut nach­voll­zie­hen… Dan­ke­schön! Die Schäl­chen ganz links, inklu­si­ve des klei­nen Bechers, habe ich selbst gemacht – genau, die Spren­kel sind im Ton und dann nur weiß gla­siert. Die Schäl­chen rechts sind lei­der nicht mein Werk, aber hier ist es glaub ich auch nur gespren­kel­ter Ton soweit ich das sehen kann. ☺️ Na aber kla­ro, freue mich immer über Kera­mik­aus­tausch, auch wenn ich in letz­ter Zeit lei­der über­haupt nicht mehr zum Dre­hen komme 😩

      Lie­ben Gruß,
      Nadine

      Antworten
      1. Das geht mir auch so. Aber wo Win­ter und Weih­nach­ten wie­der vor der Tür ste­hen wird es höchs­te Zeit, wie­der mehr an der Schei­be zu sitzen.
        Der Ton ist wirk­lich hübsch, bei mir gibt es lei­der nur ganz einfachen. 

        Lie­be Grü­ße, Jil

  14. Die Küche ist wun­der­schön gewor­den! Will ich auch… dan­ke für den Tipp mit dem Show­room. Ich freue mich auf neue Bil­der aus Eurer Küche, das wird supiiiiii…

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Yvi,

      tau­send Dank, das freut uns mega.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  15. Wow, super schö­ne Küche! Und das Video ist ja auch mal wie­der toll gewor­den! Aber was soll man bei den bes­ten deut­schen Food­fo­to­gra­fen auch erwarten? 🙂
    Aber wannn kommt eigent­lich eure nächs­te Podcastfolge?
    Lie­be Grü­ße aus Hessen 😉

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Jessica,

      ey, da wer­den wir schon ein biss­chen zu rot. Und du lässt da ganz vie­le unglaub­lich gute Foto­gra­fen vor uns auf der natür­lich super sub­jek­ti­ven Rang­lis­te aus. Aber vega­nen Honig las­sen wir uns natür­lich trotz­dem ger­ne um die Mäu­ler schmie­ren, also tau­send Dank, wir freu­en uns mega über das Lob! 🙇‍♂️

      Ach ja, der Pod­cast. Das The­ma steht seit län­ge­rem in Rot auf der ToDo-Lis­te, wir kom­men gera­de ein­fach nicht dazu. Aber das ToDo ist rot. See­ehr rot!

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Doch, ehr­lich! Macht wei­ter so!! 😉

  16. Die Küche sieht wirk­lich wun­der­schön aus. Habt ihr die Win­kel zur Befes­ti­gung der Rega­le auch neu erwor­ben? Wenn ja, könn­tet ihr mir viel­leicht ver­ra­ten woher ihr die habt? Suche sol­che schon ganz lan­ge für unse­re Küche 🙂
    Vie­len Dank für euren tol­len Con­tent, ich lie­be eure Rezepte!

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Juliane,

      erst­mal tau­send Dank. Freut uns sehr. 🙂

      Die Regal­hal­ter haben wir über Etsy geor­dert. Den Shop fin­dest du hier.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Dan­ke, so ähn­li­che suche ich schon län­ger für mei­ne Küche.

  17. Herz­li­chen Glück­wunsch zu Eurer neu­en, sehr sehr schö­nen Küche ! Und dan­ke, dass ihr alle dar­an teil haben lasst. Uns ging es 2011 auch so, jeder Mor­gen war ein Glücks­mo­ment, eine Freu­de das Früh­stück zu zube­rei­ten und naja, wir schwär­men sie heu­te noch an. Wir haben Lin­ole­um-Fer­tig­par­kett und der war nicht so schwer zu ver­le­gen. Die Fron­ten sehen bei Euch rich­tig schick aus und der Rest natür­lich auch.…… 🙂
    Wir wün­schen Euch noch mehr Spaß als bis­her beim köcheln und backen und schmausen.
    Viel Erfolg und dan­ke für Eure tol­le Arbeit und die Rezepte.….…
    Ganz herz­li­che Grüße
    Chris­ta und Uwe

    Antworten
    1. Hi ihr beiden!

      Ganz lie­ben Dank für das Feed­back und tau­send Dank für die Wünsche. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  18. Eure neue Küche und das Video, ein­fach der Ham­mer. Ich wür­de am liebs­ten direkt bei unse­rer Küche los­le­gen. Da das aller­dings wirk­lich bald ansteht, bin ich sehr dank­bar für eure Ein­bli­cke und Tipps.

    Lie­be Grüße 🤗
    Nina

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Nina,

      klas­se, das freut uns rie­sig und wir drü­cken schon­mal die Dau­men und wün­schen viel Erfolg! 🙌

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  19. Toll sieht die Küche jetzt aus! Respekt, dass ihr trotz­dem so viel sel­ber gemacht habt, das ist ein Eimer voll Arbeit.
    Am cools­ten fin­de ich per­sön­lich ja den Kom­bi-Herd! Das ist mein Traum, wenn wir in ein paar Jah­ren die Küche neu machen. Wir haben kei­nen Gas­an­schluss, daher ist die Vari­an­te mit der extra Kar­tu­sche natür­lich total inter­es­sant. Wo lagert ihr die denn? Man muss doch bestimmt gewis­se Richt­lin­ei­ne, wie Abstand zum Ofen oder sowas einhalten?
    Vie­le Freu­de in uerer neu­en Küche!
    LG Anni

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Anni,

      erst­mal tau­send Dank! Es war ein Eimer voll Arbeit. Ein gro­ßer! Aber wir freu­en uns jetzt umso mehr und haben auch viel gelernt. 

      Die Gas­fla­sche ist direkt im Schrank links neben dem Herd unter­ge­bracht. Klar gibt es Vor­ga­ben, aber die sind easy ein­zu­hal­ten. Zum Bei­spiel darf der Schlauch nur eine gewis­se Län­ge haben, es darf immer nur eine Fla­sche in einem abge­schlos­se­nen Raum gela­gert wer­den etc. Aber, nach­dem den Herd offi­zi­ell ohne­hin nur ein Klemp­ner anschlie­ßen darf, muss man sich dar­um selbst eigent­lich kei­ne Gedan­ken machen. 

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  20. Die Küche sieht toll aus!!!
    Als ich las, dass ihr das Lin­ole­um selbst ver­legt habt dach­te ich WTF! Das ist doch der am schwers­ten zu ver­le­gen­de Boden über­haupt, oder? Respekt!
    Ich habe in mei­ner Küche übri­gens alte Holz­die­len und die sind total pfle­ge­leicht. Krü­mel ver­schwin­den direkt in den Rit­zen und auch Fle­cken sieht man so gut wie gar nicht…ich put­ze den ehr­lich gesagt nur alle paar Wochen mal.

    Ich wün­sche Euch wei­ter­hin viel Spaß mit der neu­en Küche!

    Antworten
    1. Vie­len lie­ben Dank Ursu­la! Ja, wür­den wir auch so schnell nicht wie­der machen 😅Das war wirk­lich Schwerst­ar­beit. Ja, irgend­wann kom­me ich auch noch zu mei­nen Holz­die­len, aber Lin­ole­um ist trotz­dem rich­tig toll 😉 

      Ganz lie­ben Gruß,
      Nadine

      Antworten
      1. Hal­lo!
        Tat­säch­lich sind wir momen­tan auch in den ers­ten Zügen einer Küchen­pla­nung und die Idee mit der indi­vi­dua­li­sier­ten Ikea Küche fin­de ich äußerst inter­es­sant. Mei­ne Fra­ge wäre jetzt, ob ihr dann ein­fach die Küche ohne Fron­ten und Arbeits­plat­te bestellt habt? Außer­dem haben wir eine offe­ne Küche und man wür­de dann auf einer Sei­te auch den seit­li­chen Abschluss der Kor­pus­se sehen.
        Da das auf euren Fotos so „matchy—matchy“ mit der Arbeits­plat­te aus­sieht, hab ich mich gefragt, ob das eben­falls indi­vi­dua­li­siert wur­de oder ob das tat­säch­lich zufäl­lig mit den ori­gi­na­len Ikea­kor­pus­sen gepasst hat.
        Ich hof­fe, das ist soweit nachvollziehbar 😬

        Sieht übri­gens super aus!
        Lie­ben Gruß

      2. Hi Marek!

        Rich­tig, du bestellst schluss­end­lich nur die Kor­pus­se, die ja auch „offi­zi­ell“ als Ein­zel­pro­dukt von IKEA ver­kauft wer­den. Für Details wie die seit­li­chen Abschlüs­se (es gibt einen Fach­be­griff dafür, den habe ich aber direkt mal aus dem Gedächt­nis gestri­chen) wen­dest du dich dann wie­der­um direkt an das Team von Reform.

        Im End­ef­fekt kannst du die Küche im IKEA Küchen­pla­ner zusam­men­stel­len (mit Platz­hal­ter­fron­ten) und die­sen dann sowohl mit IKEA, als auch mit Reform bezüg­lich Maßen und Details, an die man selbst ein­fach nicht denkt, durchgehen. 

        Lie­be Grüße
        Jörg

  21. Die Ent­schei­dung gegen den Gas­back­ofen kann ich abso­lut nach­voll­zie­hen. Ich hat­te zwei­mal wel­che, frei­wil­lig nie wie­der! Beim Koch­feld habe ich aller­dings Induk­ti­on und bin damit superzufrieden.

    Die 100 Euro für das Schar­nier für die Spül­ma­schi­nen­front hät­tet Ihr Euch spa­ren kön­nen, es gibt Tricks, wie es auch ohne geht. Ich habe eine nor­ma­le Spül­ma­schi­ne in einer Ikea-Küche (aller­dings ohne Edel­fron­ten), man muss ein­fach nur die Front etwas hoch­set­zen. Jetzt habe ich zwi­schen Spül­ma­schi­ne und Arbeits­plat­te ein Fach für Tabs usw.

    An Boden kommt bei mir auch irgend­wann mal Lin­ole­um rein, aktu­ell lag es ein­fach nicht im Budget.

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Maria,

      glaub‘ mir, ich war mehr­fach nahe am Schlag­an­fall wegen der Schar­nier-ja-oder-nein-Geschich­te. Ich habe auch ver­sucht, die Front nach oben zu set­zen. Lei­der hat unse­re Spül­ma­schi­ne schein­bar die grenz­wer­tigs­ten Maße über­haupt. Schluss­end­lich pass­te das Gan­ze dann um weni­ge Mil­li­me­ter nicht mehr unter die Arbeits­plat­te – da waren mir dann die 100 € fast schon egal. Sieht jetzt lei­der nicht unbe­dingt schö­ner aus, aber mei­ne Ner­ven hat es doch ein biss­chen geschont. 🙈

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Hmmm, ok, dann liegt Euer Fall offen­bar doch anders als mei­ner. Ich habe eine 45 cm brei­te Stan­dard-Maschi­ne, voll­in­te­grier­bar. Und erst hin­ter­her mit­be­kom­men, dass ich mir beim Ein­bau damit Schwie­rig­kei­ten ein­ge­fan­gen hat­te. Aber dank etwas You­Tube- und Goog­le-Recher­che ließ sich das zum Glück halb­wegs pro­blem­los hin­bas­teln. Maschi­ne nor­mal hin­stel­len, jus­tie­ren, Front hoch­set­zen, auf die Maschi­ne ein „Deckel“ aus Bau­markt-Zuschnitt­wa­re und dann blei­ben noch ein paar cm Platz bis zur Arbeitsplatte.
        Wasch­ma­schi­ne war/ist viel lus­ti­ger, da sitzt die Wasch­mit­tel­schub­la­de genau dort, wo das Schar­nier der Tür, die davor soll, hin­muss. Und nein, die Wasch­ma­schi­ne kann nicht ins Bad und schon gar nicht in den Kel­ler und ja, da muss eine Tür/Front davor. Merk­wür­di­ge Win­kel bei vor­ge­ge­be­ner L‑Form sind auch äußerst spa­ßig, wenn es an Arbeits­plat­ten usw. geht. Ich las­se also auch gut Ner­ven mit mei­ner Küche – nur eben an ande­ren Ecken.

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