Unsere liebsten Töpfe und Pfannen für die vegane Küche

Unsere liebsten Töpfe und Pfannen für die vegane Küche

Seit Lan­gem wer­den wir immer wie­der danach gefragt, wel­che Töp­fe und Pfan­nen sich über die Jah­re bei uns in Schub­la­den und Schrän­ken ange­sam­melt haben. Wel­che davon wir am häu­figs­ten und liebs­ten benut­zen, wel­che wir emp­feh­len kön­nen und wie­viel Geld man dafür aus­ge­ben sollte.

Nach alter Tra­di­ti­on haben wir die­se Nach­rich­ten lie­ber drölf­zig mal hin­ter­ein­an­der indi­vi­du­ell, mit vol­ler Hin­ga­be, aber dann eben schluss­end­lich mit dem glei­chen Inhalt beant­wor­tet, als unse­re Erfah­run­gen für alle sicht­bar aufs Blog zu packen. Bes­ter Ser­vice oder pure Blöd­heit? Kannst du ent­schei­den, auf jeden Fall ändern wir den Zustand jetzt end­lich, sol­len ja alle was davon haben.

Fakt ist: Wir haben zu viel. Von allem! Ich bin nur mal kurz durch­ge­gan­gen und zäh­le min­des­tens acht Pfan­nen, zwölf Töp­fe, drei Brä­ter und einen Wok. Aller­dings brau­chen wir Abwechs­lung für Fotos, haben natür­lich auch eini­ge Din­ge durch Koope­ra­tio­nen erhal­ten und schluss­end­lich haben wir ein­fach auch Spaß dar­an, Koch­ge­schirr zu sam­meln. Für die meis­ten Men­schen ist das aber abso­lu­ter Quatsch. Um ganz ehr­lich zu sein, blo­ckiert eine zu gro­ße Aus­wahl auch. Wenn man vor dem Kochen erst mal fünf Minu­ten dar­über nach­den­ken muss, wel­che Pfan­ne jetzt am ehes­ten geeig­net wäre, hat man ein Pro­blem … oder ein „Hob­by“.

Bei der sinn­vol­len Aus­wahl und der Anzahl von Pfan­nen und Töp­fen kommt es auf die Art zu kochen an. Dar­auf, wie­vie­le Per­so­nen bekocht wer­den und schluss­end­lich natür­lich auch um den ver­wen­de­ten Herd. Wir haben die Köp­fe zusam­men­ge­steckt und über­legt, auf wel­che Tei­le wir per­sön­lich nicht ver­zich­ten wol­len und was wir bei einem Neu­kauf – zum Bei­spiel für die ers­te eige­ne Küche – emp­feh­len würden.

Wir erwäh­nen auch Mar­ken und ver­lin­ken kon­kre­te Töp­fe und Pfan­nen, die­ser Bei­trag ist aber nicht gespon­sert und spie­gelt nur unse­re Mei­nung wider – das tun zwar alle Posts hier, ich woll­te es trotz­dem erwähnt haben.

Deftige vegane Gulaschsuppe

Wie viele Töpfe braucht man?

„Simplicity is an acquired taste“

Mini­ma­lis­tisch gese­hen? Nur zwei. Wir wür­den einen aus­rei­chend gro­ßen guss­ei­ser­nen Topf mit 24 cm Durch­mes­ser und eine klei­ne­re Stiel­kas­se­rol­le aus Edel­stahl wäh­len – das ist in den meis­ten Fäl­len aus­rei­chend für bis zu vier Per­so­nen. Jeweils mit pas­sen­dem Deckel, der ist qua­si Pflicht.

Guss­ei­sen hält als Mate­ri­al die Hit­ze gut, des­halb eig­net sich der Topf beson­ders für Ein­töp­fe und Sup­pen, aber auch zum Kochen von gro­ßen Nudel­por­tio­nen. Außer­dem dür­fen rei­ne Guss­ei­sen­töp­fe oder „Cocot­tes“ auch in den Ofen, wir benut­zen unse­re auch zum Brot­ba­cken oder zum lang­sa­men Schmoren.

Den Markt domi­nie­ren grob zwei Mar­ken, von denen wir auch Töp­fe haben – Staub und Le Creu­set. Bei­de haben ihre Vor- und Nach­tei­le. Die Cocot­tes von Staub sind im Inne­ren schwarz und unemp­find­li­cher mit Email­le beschich­tet, wäh­rend die hel­le Beschich­tung von Le Creu­set auf jeden Fall emp­find­li­cher ist. In die­sem sieht man dafür das Zeug bes­ser, was gera­de im Inne­ren her­um­blub­bert und schluss­end­lich freu­en wir uns ja auf die Pati­na eines gut gebrauch­ten Topfs, rich­tig? Wo wir schon beim Look sind: Die abge­run­de­te, flie­ßen­de Form der Töp­fe von Le Creu­set fin­den wir etwas schi­cker, dafür ist der mas­si­ve Deckel­griff von Staub schon ganz schön edel … vor allem, wenn man ihn gegen die Mes­sing­va­ri­an­te aus­tauscht. Emp­feh­lens­wert sind sie bei­de, schluss­end­lich wür­den wir sagen, dass du bei der Aus­wahl getrost nach den aktu­ell erhält­li­chen Far­ben und damit dei­nem Geschmack oder natür­lich nach Ange­bo­ten gehen kannst.

Kon­kret haben wir die 24 cm Cocot­te von Staub in der Far­be „Mushroom“ und die 24 cm Cocot­te von Le Creu­set in der Far­be „Merin­gue“. Bei­de kann ich nicht gera­de als Schnäpp­chen bezeich­nen, es han­delt sich dabei aber wirk­lich um eine Anschaf­fung fürs Leben und bei Töp­fen gilt das Sprich­wort „bil­lig gekauft ist zwei­mal gekauft“ einfach.

Was wir auf jeden Fall emp­feh­len wür­den, ist ein pas­sen­der Dämpf­auf­satz, der in den meis­ten unse­rer Seit­an-Rezep­te zum Ein­satz kommt. Den gibt es bei­spiels­wei­se auch direkt von Le Creu­set, aller­dings lässt sich dabei gutes Geld spa­ren, indem mal einen gene­ri­schen Auf­satz nimmt.

Beim klei­ne­ren Topf haben wir uns für 18 cm Durch­mes­ser ent­schie­den. In dem kann sowohl die Toma­ten­sauce für die Spa­ghet­ti, die sich gera­de im gro­ßen Pott bis zur al den­te-Stu­fe ent­span­nen, als auch die vega­ne Sau­ce Hol­lan­dai­se, der Jas­min­reis für das Tofu Kung Pao oder Hafer­milch für den vega­nen Milch­kaf­fee erhitzt wer­den. Wir haben eine Kup­fer-Stiel­kas­se­rol­le von DeBuy­er. Die ist schick, sta­bil und kocht alles, was sie soll, sie ist aber auch wirk­lich teu­er und damit ziem­lich exklu­siv … im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes. Wer Spaß an gutem Koch­ge­schirr und das nöti­ge Bud­get hat, kann ger­ne zugrei­fen, allen ande­ren emp­feh­len wir einen bud­get­freund­li­che­ren Topf mit mög­lichst dickem Boden. Der kann auch vom schwe­di­schen Möbel­haus sein (die Din­ger um die 20 € sind nicht schlecht), Haupt­sa­che, er ist aus rei­nem Edel­stahl – das ist pfle­ge­leicht und spei­chert die Hit­ze bes­ser als etwa Alu­mi­ni­um, wel­ches als Mate­ri­al für Koch­ge­schirr außer­dem Dis­kus­sio­nen rund um die Gesund­heit aus­löst. Eine Stiel­kas­se­rol­le lässt sich bes­ser schwen­ken als ein Topf mit zwei Grif­fen und schnell von einer Herd­plat­te auf die ande­re schubsen.

Die Vollausstattung … unserer Meinung nach

Tat­säch­lich kom­men wir im All­tag zu völ­lig aus der Luft gegrif­fe­nen 96,37 % mit den bei­den oben genann­ten Töp­fen (oder zumin­dest den Grö­ßen) aus.

Sel­ten kra­men wir mal den rie­si­gen 10 l Topf aus dem wirk­lich hin­ter­letz­ten Eck eines Kabuffs unter einer Dach­schrä­ge unse­rer Woh­nung, um … ja, gute Fra­ge … ein­mal im Schalt­jahr irr­wit­zig viel vega­nes Chi­li zu machen. Lie­ber leiht man sich so ein Teil aus, falls es mal benö­tigt wird.

Häu­fi­ger steht bei uns hin­ge­gen ein klei­ner Topf aus Email­le von Riess auf dem Herd. Für Kaf­fee-Hafer­milch oder einen schnel­len Chi­li-Essig-Dip für Früh­lings­rol­len. Mit Spül­gän­gen dazwi­schen, ver­steht sich. Wenn du an einem vor­bei­läufst, des­sen Preis­schild dich anlacht, nimm’ ihn mit, ein pimp­fi­ger Topf ist nütz­li­cher, als man denkt.

Einen Spar­gel­topf, einen Spa­ghet­ti­topf oder ande­re Spe­zi­al­töp­fe? Brau­chen wir nicht. Mit einer Aus­nah­me: Wir haben den Dampf­druck­topf, oder „Siko“ neu (wieder-)entdeckt. Und zwar einen ori­gi­na­len Sico­ma­tic, der älter ist, als ich und über des­sen Design sich wirk­lich strei­ten lässt. Ich weiß selbst nicht, ob ich ihn bock­häss­lich oder eigent­lich sehr schön fin­de. Mit neu­er Dich­tung funk­tio­niert das Ding auch wie­der rela­tiv gut und eig­net sich her­vor­ra­gend, um Hül­sen­früch­te wie Kicher­erb­sen und Boh­nen in der Hälf­te der Zeit zu kochen – und damit auch noch Ener­gie zu spa­ren – oder bei­spiels­wei­se Ein­töp­fe extra­schnell extras­ä­mig zu machen. Dem The­ma Schnell­koch­topf möch­te sich Nadi­ne auch noch näher wid­men. Hast du eine kon­kre­te Fra­ge? Dann ger­ne in die Kom­men­ta­re damit.

Unsere liebsten Töpfe und Pfannen – alter Sicomatic

Wie viele Pfannen braucht man?

Noch mehr Minimalismus

Auch ohne sich anstren­gen zu müs­sen braucht man eigent­lich nur eine gute Pfan­ne für den Groß­teil eines nor­ma­len vega­nen Koch­all­tags für zwei bis vier Per­so­nen. Und wenn es wirk­lich nur eine sein kann, sei es aus Platz- oder Bud­get­grün­den, wür­den wir immer eine Eisen­pfan­ne empfehlen.

Eine gut ein­ge­brann­te Eisen­pfan­ne eig­net sich für bei­na­he alle Gerich­te und Zube­rei­tungs­ar­ten, sie ist ofen­fest und über­lebt dich mit ziem­lich gro­ßer Wahr­schein­lich­keit und ziem­lich sicher auch noch dei­ne Erben. Außer­dem sind die Din­ger recht bud­get­freund­lich. Eine wirk­lich ordent­li­che Eisen­pfan­ne von DeBuy­er mit 28 cm Durch­mes­ser (klei­ner macht sel­ten Sinn) kos­tet etwa 35 €. Wie das mit dem Ein­bren­nen ein­fach und schnell funk­tio­niert und wie man sie pflegt, habe ich hier beschrie­ben.

Auch wenn es nur eine Pfan­ne sein soll, ein pas­sen­der Deckel ist auch dafür emp­feh­lens­wert, um ange­bra­te­nes Gemü­se im Anschluss zu schmo­ren oder ein­fach als Spritzschutz.

Unsere Must Haves

Zusätz­lich zur Eisen­pfan­ne ist eine klas­sisch beschich­te­te Pfan­ne super. Und nein, moder­ne Tef­lon­pfan­nen ber­gen kei­ne Gesund­heits­ri­si­ken mehr, solan­ge man sie pfleg­lich behan­delt, sie also nicht leer auf höl­li­sche Tem­pe­ra­tu­ren bringt und nicht mit Metall­be­steck dar­in her­um­kratzt. Auch wenn die bereits erwähn­te gut ein­ge­brann­te Eisen­pfan­ne gute Anti­haft­ei­gen­schaf­ten besitzt, kom­men in die beschich­te­te die Gerich­te und Zuta­ten hin­ein, die es schaf­fen, sich sogar an der bes­ten Pati­na fest­zu­hal­ten, also unter ande­rem Tofu, vega­ne Ome­lettes oder auch Pot­sti­cker, deren Namen man in die­sem Bezug ja fast schon frech fin­den kann.

Gebratener Tofu

Die beschich­te­te Pfan­ne der Metro-Pro­fes­sio­nal-Eigen­mar­ke in eben­falls 28 cm Durch­mes­ser ist sehr güns­tig, macht qua­li­ta­tiv aber viel her. Irgend­je­mand im Bekann­ten­kreis hat sicher­lich einen Aus­weis und ist genau­so sicher­lich noch nicht genervt von den pene­tran­ten Fra­gen danach, ob man mal mit dürfte.

Der Wok kommt mir hier fast zu weit unten in der Lis­te, grund­sätz­lich bin ich ja auch der Mei­nung, dass er für vie­le auch als ein­zi­ges „pfan­nen­ähn­li­ches“ Koch­ge­schirr geeig­net wäre. Ein ein­fa­cher aus Stahl­blech reicht nicht nur, er ist ide­al. Mit etwa 15–30 € kommst du sehr weit. Hand­ge­häm­mer­te kos­ten etwa das Dop­pel­te, aber auch die Aus­ga­be lohnt sich, wenn du auf Stir Fries stehst. Wäh­rend sich Nadi­ne dem Schnell­koch­topf wid­men will, habe ich das mit dem Wok vor. Wenn du Fra­gen hast, immer her damit.

Veganer Szechuan-Sellerie-Wok

Ein fla­cher Brä­ter oder eine Sau­teu­se ist ein Zwi­schen­ding aus Topf und Pfan­ne und kommt bei uns eben­falls sehr häu­fig auf den Herd. Für geschmor­tes Gemü­se, One-Pot-Pas­ta­ge­rich­te oder auch für Auf­läu­fe. Grund­sätz­lich wür­den wir dabei auch zu Guss­ei­sen raten, aus den sel­ben Grün­den, die ich auch schon beim Topf-The­ma auf­ge­führt habe.

Veganer Pasta Bake

Welche Töpfe und Pfannen man unserer Meinung nach nicht braucht

Grund­sätz­lich alles, was nur einem ein­zi­gen Zweck dient. Klar, kochst du jähr­lich kilo­wei­se Mar­me­la­de ein, könn­te ein Mar­me­la­den­topf eine sinn­vol­le Anschaf­fung sein, das wirst du aber selbst wis­sen. Ansons­ten sind spe­zia­li­sier­te Töp­fe und Pfan­ne, also bei­spiels­wei­se Spar­gel- oder Pas­ta­töp­fe Aus­ga­ben, die du dir spa­ren und lie­ber in gutes Stan­dard­koch­ge­schirr inves­tie­ren kannst.

Außer­dem: Grill­pfan­nen. Wir wür­den sie ja ger­ne mögen, aber wenn wir ganz ehr­lich zu uns selbst sind, müs­sen wir uns ein­fach ein­ge­ste­hen, dass Grill­pfan­nen zumin­dest in der vega­nen Küche nur wenig Sinn machen. Die Lebens­mit­tel müs­sen sehr gut ein­ge­fet­tet wer­den, ver­koh­len dann den­noch ger­ne an den Kon­takt­punk­ten, also den hoch­ste­hen­den Ril­len, das übri­ge Fett läuft dazwi­schen, ver­brennt dort und fängt an, den Rauch­mel­der zu trig­gern und schluss­end­lich sind sie auch schwie­rig zu rei­ni­gen. Mitt­ler­wei­le ver­pas­sen wir damit eigent­lich nur noch Brot „Grill­strei­fen“ … sieht halt auch lecker aus.

Fazit

Natür­lich ist die­se Zusam­men­stel­lung nur unse­re ganz per­sön­li­che Mei­nung, die auf unse­ren Bedürf­nis­sen und Gewohn­hei­ten basiert. Der wich­tigs­te Punkt ist, dass das Kochen Spaß machen soll­te. Wenn du dich an Spe­zi­al­koch­ge­schirr erfreust und dich wenig glück­li­cher macht, als wenn sämt­li­che Schrän­ke in dei­ner Bude mit einer absur­den Anzahl an Töp­fen und Pfan­nen belegt sind – super, will­kom­men im Club! Die aller­meis­ten Haus­hal­te kön­nen sich den Platz und vor allem das Bud­get jedoch spa­ren oder eben in eine gute Grund­aus­stat­tung inves­tie­ren, die dann wirk­lich über lan­ge Zeit Freu­de macht.

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Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.


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  1. Hal­lo Ihr 2 🤗
    Ihr dürft stolz auf euch sein, denn auf­grund eures wun­der­ba­ren und wün­sche­we­cken­den Arti­kels sind ich und mein Lebens­ver­schö­ne­rer nun stol­ze Bezit­zer von 2 DeBuy­er EisenPfannen.
    Nicht mein jahr­zehn­te­lan­ges Vor­ha­ben, und auch nicht die unzäh­li­gen beschich­te­ten Schrott­pfan­nen, in die ich alle 2 Jah­re in regel­mäs­si­ger Doof­heit mein Geld inves­tier­te, konn­te bis­her bewir­ken, dass ich mir end­lich ne Eisen­pfan­ne zulegte.
    Mir graus­te vor dem Einbrennen.
    Nun end­lich, dank eures Arti­kels, sind wir stol­ze und begeis­ter­te Besit­zer von 2 Eisenpfannen.
    Die letz­ten 2 Tage habe ich je 2 Stun­den ein­ge­brannt, frei nach dem Mot­to: ist die Bude erst­mal rui­niert, bruz­zelt man völ­lig ungeniert.
    Alle Türen und Fens­ter world­wi­de offen, die Nach­barn wur­den infor­miert: nein, kei­ne neue Frit­ten­bu­de am Ort, WIR BRENNEN EIN👌🏽

    Was soll ich sagen?
    Vor­hin gab es Pfann­ku­chen, nur ölig aus­ge­wischt das neue Teil und ast­rei­ne knusp­ri­ge Pfan­nies geba­cken. Flut­schen wie von selbst aus der Pfanne!
    Wir sind begeistert!

    Allein das Hand­ling muss noch geübt wer­den: die eine Pfan­ne ist 22 cm, die is‘ nied­lich, was man von der ande­ren, 30cm , nicht behaup­ten kann. Sie ist defi­ni­tiv ein Zweihänder.
    2,6 kg kön­nen wahn­sin­nig schwer sein, wenns um’s Pfann­ku­chenteig­schwen­ken geht.
    Und nein, sie hat kei­nen Gegen­griff, das gibts bei DeBuy­er erst bei der nächs­ten Grösse.

    Dan­ke viel­mals, für euren Arti­kel, der mich end­lich wach rüttelte!
    LG
    Line

    1. Sau­ber, das klingt nach einer sehr gut gelun­ge­nen Ein­brenn-Ses­si­on. Und klar, die Eisen­pfan­nen sind kei­ne Leicht­ge­wich­te, aber man gewöhnt sich daran.

      Lie­be Grüße
      Jörg

  2. Hal­lo ihr Lieben.
    Dan­ke für den tol­len Bei­trag. Wir sind gra­de auf der Suche nach den pas­sen­den Pfan­nen für uns. Als nächs­tes wür­de ich mir ger­ne einen Wok zule­gen, habt ihr hier evtl. auch ein Pro­dukt­bei­spiel? Bis­her hat­te ich nur einen beschichteten.
    Dan­ke und lie­be Grüße!
    Cora

  3. Hal­lo,
    wisst ihr zufäl­lig was die Unter­schie­de zwi­schen den high end guss­ei­ser­nen Töp­fen und güns­ti­ge­ren Alter­na­ti­ven wie z.B. Nava­ris sind? Staub und Le Creu­set haben ja echt stol­ze Prei­se. No-name Töp­fe gibt es da schon für einen Bruch­teil des Preises.

    Dan­ke und Grüße!

    1. Hi Vin­cent,

      Nava­ris im Spe­zi­el­len ken­ne ich nicht, scheint mir aber eine Han­dels­mar­ke zu sein, die die Pro­duk­te güns­tig (ver­mut­lich aus Chi­na) zukauft.

      Wäre jetzt sehr ein­fach, dar­auf ohne Erfah­rung her­um­zu­ha­cken, mache ich aber nicht. Ich neh­me lie­ber einen Her­stel­ler her, der eben­falls recht güns­ti­ge, aber auf jeden Fall hoch­wer­ti­ge Guss­ei­sen­pfan­nen anbie­tet: Lodge. Die 26 cm Lodge (ca. 56 €) kos­tet aktu­ell etwa das Dop­pel­te der 25 cm Nava­ris (ca. 27 €), dafür aber auch „nur“ etwa die Hälf­te der Staub-Pfan­ne (ca. 119 €).

      Aller­dings ist die Lodge nicht ver­sie­gelt, die Pfan­ne ist rund­her­um pures Guss­ei­sen, wäh­rend die Staub wie beschrie­ben email­liert ist. Das muss kein Nach­teil sein, email­lier­tes Guss­ei­sen­ge­schirr ist jedoch im Regel­fall immer pfle­ge­leich­ter und natür­lich auf­wän­di­ger in der Her­stel­lung, was dann den Mehr­preis rela­ti­viert. Ich hat­te noch über­legt, ob ich die Lodge-Tei­le erwäh­nen soll, aller­dings haben wir schlicht und ergrei­fend kei­ne mehr.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      P. S.: Sehe gera­de, dass die Nava­ris wohl nicht für Induk­ti­ons­her­de geeig­net sein soll. Ist je nach Herd­wahl natür­lich auch ein wich­ti­ger Punkt.

  4. Hal­lo ihr lie­ben! Vie­len Dank für den tol­len Bei­trag! Hab tat­säch­lich ein super ähn­li­ches Set­up Zuhau­se und bin mit dem auch sehr hap­py. Aller­dings haben wir’s bei unse­rer DeBuy­er Pfan­ne noch nicht geschafft sie per­fekt ein­zu­bren­nen. Da müs­sen wir noch­mal ran. Bei einer beschich­te­ten Pfan­ne bin ich auch noch auf der Suche aber da Pro­bier ich jetzt mal die von Metro aus.
    Wir haben auch seit kur­zem einen Dampf­druck­topf aus der Fami­lie in Gebrauch und sind sehr begeis­tert. Also gern mehr dazu.
    Macht wei­ter so und lie­be Grüße 🙂

    1. Hi Lau­ra und dan­ke für das Feedback!

      Eine Eisen­pfan­ne brennt sich sozu­sa­gen auch im Gebrauch ein, wenn also sozu­sa­gen das Pati­na-Fun­da­ment da ist, ein­fach benutzen. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

  5. Hal­lo Ihr Zwei,
    herz­li­chen Dank für die­sen span­nen­den Bericht und den Lacher am Schluss (trig­gert den Rauchmelder 😀 …)
    Wir haben uns in der jün­ge­ren Ver­gan­gen­heit eine gro­ße Pfan­ne und den Wok von Olav gegönnt, weil wir das „Wie­der­be­schich­ten­prin­zip“ so schön nach­hal­tig finden.
    Außer­dem habe ich mir irgend­wann mal den Luxus erlaubt, mir eine Cre­pe­pfan­ne von Baf zu kau­fen … sie mutier­te tat­säch­lich zu einer mei­ner Lieb­lings­pfan­nen, weil man dank dem nicht vor­han­de­nen Rand so schön von der Sei­te ran­kommt und den Fla­den mei­ner Palet­te lösen kann. Mitt­ler­wei­le mache ich neben Crepes auch Pan­ca­kes, Wraps bzw. Tor­til­las, Naan und Pfann­ku­chen in die­ser Pfanne.

    1. Dan­ke dir für das tol­le Feed­back. Mit Olav haben wir auch schon gespro­chen, bis­her konn­ten wir die Pfan­nen und eben auch die „Wie­der­be­schich­tung“ nicht tes­ten. Ich muss auch zuge­ben, dass ich mich noch nicht genau­er mit der Beschich­tung aus­ein­an­der­ge­setzt habe und zumin­dest auf die Schnel­le konn­te ich eben auch nichts über das ver­wen­de­te Mate­ri­al oder den Her­stel­lungs­pro­zess fin­den. Inter­es­sant klingt das Prin­zip aber auf jeden Fall.

      Für Tor­til­las etc. ist eine Pfan­ne „mit ohne“ Rand natür­lich super. Haben wir tat­säch­lich gar nicht, ich schie­le aber ab und zu auf eine Plan­cha-Plat­te, um sie dann ähn­lich zu verwenden.