Unser liebster veganer Hefezopf

Unser liebster veganer Hefezopf
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Ein fluffiger, saftiger und butterweicher Hefezopf ist zu jeder Kaffee- oder Tee-Session ein echtes Highlight. Unser liebster veganer Hefezopf ist mit unseren Tipps und Tricks gelingsicher und passt natürlich perfekt zum kommenden Osterbrunch!

Hefezopf, Hefekranz, Osterbrot, Striezel oder Babka. Ganz egal, welches fluffige Hefegebäck dein Liebling ist, die Klassiker sind sich sehr ähnlich und gehören zu verschiedenen Anlässen wie Ostern, Neujahrsfesten & Co. traditionell in vielen Regionen einfach dazu. Dass die kleinen Kunstwerke häufig noch aufwendig geflochten werden, mag dich, zusätzlich zur eh schon aufregenden Hefeteigzubereitung abschrecken. Mal ehrlich, so ein nicht aufgegangener Teig kann einem schon mal ganz schön die Laune verhageln.

Wenn deine Trockenhefe aber nicht gerade schon seit zwei Jahren abgelaufen ist, stehen die Chancen mit etwas Knowhow und Übung enorm gut, dass du den Hefezopf in Zukunft mit links meisterst. Wär‘ doch schön, oder?

Osterbrunch vegan

Veganer Hefezopf – So backst du den besten

Die Frage, die wir mit am häufigsten zu Hefegebäck gestellt bekommen (neben „Hilfe, warum geht mein Hefeteig nicht auf?“) ist sicherlich, ob denn nun Trocken- oder Frischhefe die bessere Variante ist. Wir verwenden der Einfachheit halber am liebsten die Instant-Variante, weil sie sich am besten lagern lässt und man keinen Food Waste riskiert wie bei Frischhefe, die innerhalb von 14 Tagen aufgebraucht werden möchte.

Hefeteig an sich ist wirklich keine Raketenwissenschaft. Trotzdem gibt es ein paar wichtige Dinge zu beachten, damit die Hefen richtig ungestört arbeiten können und du freudestrahlend einen 1 A‑Zopf aus dem Ofen holst. Vor allem, wenn, wie beim Hefezopf üblich, zusätzlich noch eine Ladung vegane Butter im Spiel ist, die den Teig etwas anspruchsvoller macht als den klassischen Pizzateig, der traditionell nur aus Mehl, Wasser und Hefe besteht.

Unser liebster veganer Hefezopf

Poolish – der Vorteig

Wir starten unseren Hefezopf mit einem Vorteig, den wir am Abend zuvor in wenigen Sekunden aus gleichen Teilen Dinkelmehl und Wasser und einer Miniprise Trockenhefe zusammenrühren.

Man nennt diesen Teig auch „Poolish“ und der wirklich geringe Aufwand sorgt nur für Gutes: Durch die gemütliche, lange Gärung über Nacht trägt der Vorteig zur Aromenvielfalt im Hauptteig bei, fördert dessen Dehnbarkeit und außerdem eine bessere Krustenbildung und Frischhaltung des Gebäcks. Und zu all diesen Dingen sagen wir schließlich nicht nein, richtig? Pro-Tipp: Ein hohes Gefäß, in dem der Teig nach oben aufgehen kann, ist für die Teigstruktur besser als ein weites Gefäß. Der Vorteig muss abgedeckt werden, damit er nicht austrocknet. Wir legen gern lose einen Deckel auf das Einmachglas, sodass noch genügend Luft an den Teig kommt.

Veganer Osterbrunch

Auf das richtige Mehl kommt es an

Kommen wir zur Hauptzutat: Unser Weizenmehl Type 550 spielt nämlich eine besonders große Rolle. Außerhalb von Backprofi-Kreisen wissen die wenigsten, dass mit Weizenmehl Type 550 viele Backwaren viel besser gelingen als mit anderen Sorten. Das Mehl verfügt über eine sogenannt höhere „Griffigkeit“, was bedeutet, dass es beim Aufgehen die Flüssigkeit langsamer aufnimmt und der Teig somit stabiler bleibt. Ist dir schon mal ein Gebäck eher „zerlaufen“ also eher in die Breite gegangen als in die Höhe? Das liegt unter anderem genau daran. Check’ hier auch zusätzlich die Angabe des Eiweißgehaltes des Mehls: Je höher dieser ist, desto besser. Alles ab 10 g pro 100 g Mehl ist hier besonders gut.

Der Ruf von Weizenmehl ist übrigens viel schlechter als verdient. Hier ist viel eher die Verarbeitung zu eher weniger gesunden Lebensmitteln schuld, die häufig viel zu viel Zucker enthalten. Also einfach selber backen!

Hefezopf

Veganer Hefezopf – In der Ruhe liegt die Kraft

Bei beispielsweise der Reihenfolge der Zutaten und der Länge des Knetens scheiden sich die Geister. Hier kann man sich akribisch in Teigwissenschaften, Temperaturen etc. verlieren. Und das hat alles absolut seine Berechtigung! Je mehr man hier weiß und beachtet, desto perfekter das Ergebnis. Ich möchte heute trotzdem eine etwas bequemere Variante zeigen, die schmeckt und verlässlich funktioniert.

Die allerwichtigste Komponente fürs Gelingen unseres leckeren Hefezopfes ist eindeutig der Faktor Zeit. Der Teig benötigt genügend Ruhe zum Reifen, Gehen und Kneten. Wird hier an irgendeiner Stelle geknausert, ist das Ergebnis dementsprechend mau. Ein Hefeteig lässt sich nicht Hetzen und zahlt einem die Drängelei beim Ergebnis schonungslos heim.

Wenn du, wie wir, mit einer Küchenmaschine arbeitest, ergeben sich auch hier gravierende Unterschiede in der Knetdauer. In unserer KitchenAid braucht der Teig in dieser Menge satte 25–30 Minuten! Ob deiner soweit ist, kannst du ganz einfach mit dem sogenannten Fenstertest überprüfen. Dazu nimmst du ein Stück Teig und spannst ihn zwischen den Fingern auf. Lässt sich der Teig gut und elastisch dehnen, bis du fast hindurchsehen kannst ohne das der Teig reißt, ist er fertig. Andernfalls heißt es weiterkneten.

Achte beim Kneten trotzdem darauf, dass der Teig nicht zu warm wird. Bei einer zu hohen Temperatur werden die Hefen zu schnell „alt“ und können schlimmstenfalls absterben, wodurch der Teig nicht mehr richtig aufgeht. Da wir in unserer Küchenmaschine relativ lange kneten müssen und dadurch viel Energie und Wärme entsteht, geben wir deshalb auch unsere Pflanzenmilch und die vegane Butter kalt dazu, um dem Temperaturanstieg entgegenzuwirken.

Nach dem Gehenlassen ist es wichtig, die Luft „herauszulassen“ und den Teig noch mal kurz durchzukneten. Nur ohne Luftblasen lässt sich der Teig gut vorformen und zu Strängen rollen.

Gezöpfel: Easy Vier-Strang-Zopf step by step

Etwas fancier wird unser veganer Hefezopf mit vier Strängen und einmal selbst gemacht, braucht es danach auch keine Anleitung mehr. Achte darauf, dass die Enden schön eingeschlagen sind, damit der Zopf eine hübsche, kompakte Form hat und sich kein Strang beim Gehen und backen löst – ist mir an einem Ende passiert.

Zum Schluss streichen wir unseren Zopf noch mit einer gut verrührten Mischung aus Hafersahne, Ahornsirup und Kurkuma ein. Die Kombi sorgt dafür, dass die Oberfläche des Zopfes auch beim Gehen nicht austrocknet und unser Hefezopf beim Backen eine phänomenale Urlaubsbräune bekommt. Der alte Trick mit dem Kurkuma sorgt wie immer für das schöne gelb, ähnlich wie beim Einstreichen mit Ei!

Unser veganer Hefezopf möchte am liebsten frisch und am gleichen Teig verspeist werden, am nächsten Tag schmeckt er aber auch noch. Sollte er dann noch nicht aufgefuttert sein, was ich nicht glaube, kannst du ihn auch gut einfrieren.

Jetzt wünsch ich dir aber erst mal viel Spaß beim Backen und ich hoffe, dass du ab jetzt auch ein Standard-Hefezopf-Rezept im Repertoire hast. Ach ja, wir backen den Zopf mit weniger Zucker, sodass ihn die „Nicht-Süßen“ auch mögen. Schmeckt sowieso viel besser und wem es nicht reicht, der schmiert noch ein bisschen Marmelade oder Schokocreme on top. Deliziös!

 

Zutaten für 1 Zopf (CA. 860 g)

Unser liebster veganer Hefezopf

Vorbereitung 10 Minuten
Zubereitung 30 Minuten
Gesamt 13 Stunden 30 Minuten
+ Gehzeit 12 Stunden

Für den Vorteig

Für den Hauptteig

Für die Glasur

  1. Zutaten für den Vorteig verrühren und locker abgedeckt über Nacht bei Zimmertemperatur reifen lassen.

  2. Alle Zutaten für den Hauptteig zuerst 3 Minuten auf niedrigster, dann 20 Minuten auf Stufe 3 zu einem glatten, nicht klebenden Teig verarbeiten, der sich vollständig vom Schüsselboden löst (Fenstertest durchführen).

  3. Schüssel abgedeckt in einer warmen Umgebung (optimal sind etwa 24 °C) 90 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Teig aus der Schüssel nehmen und erneut kurz durchkneten, damit die Luft entweichen kann.

  4. 4 Teiglinge zu je ca. 215 g abstechen und lang vorformen (siehe Animation 1).

  5. Circa 30 cm lange Stränge formen und flechten (siehe Animation 2). Vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und großzügig mit der Hafersahne-Mischung bestreichen.

  6. Den Zopf erneut (unabgedeckt) 90 Minuten an einem warmen, zugfreien Ort gehen lassen.

  7. Backofen auf 220 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Zopf nochmal mit Glasur bestreichen und auf mittlerer Schiene 10 Minuten bei 220 °C backen. Anschließend Temperatur auf 180 °C reduzieren und 15–20 Minuten fertig backen.

  8. Vor dem Anschneiden auf einem Kuchengitter komplett abkühlen lassen.

Unser liebster veganer Hefezopf

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Seit 2005 aus ethischen Gründen glücklich vegan. Ist dem Backen von gutem Sauerteigbrot verfallen, würde für Kartoffeln ihr letztes Hemd geben und wird deshalb auch Mrs. Potato Head genannt. Träumt außerdem vom eigenen Permakulturgarten mit den Bremer Stadtmusikanten.


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  1. Oh. Mein. Gott! Der Hefezopf ist der beste, den ich in meinem ganzen Leben bisher gegessen habe! Das haben auch unsere Brunchgäste gesagt (vor allem, dass er um Welten besser war, als der ihrer Mutter!). Sooooo unfassbar saftig und luftig!
    Ich habe – wie andere in den Kommentaren schon – am Freitagabend den Vorteig vorbereitet, dann am Samstagabend den Hauptteig, welchen ich dann über Nacht im Kühlschrank habe gehen lassen. Dabei ist der Teig tatsächlich nicht so sehr aufgegangen, als ich dann aber den Teig geflochten habe und den dann schön warm habe gehen lassen, ist der wirklich enorm aufgegangen. Ich hatte nach dem Flechten schon Angst, dass es sehr wenig wird, weil ich nur die Hälfte der Rezeptmenge gemacht habe, aber das Volumen hat sich beim Gehen und dann Backen ja so unglaublich vervielfacht!
    Mein Hefezopf war dann schon nach 10 min backen richtig schön braun (wahrscheinlich war die Temperatur etwas zu hoch), aber er war trotzdem sooo unfassbar lecker!
    Den werde ich definitiv noch sehr oft backen, da lohnt sich auch der Aufwand! Danke, danke, danke für das Rezept!!!

  2. Also das Rezept ist wunderbar. Ich habe es zum zweiten Mal gebacken und aus einem wunderschönen Zopf ist leider ein… wie soll ich sagen… einheitsfladen geworden?😂 ich habe wohl etwas zu viel Hefe genommen. Es liegt aber definitiv nicht am Rezept, sondern an irgendeinem Fehler meinerseits, da es mir schon einmal sehr gut gelungen ist. Vielen Dank fürs Rezept. Und an alle denen ähnliche backfails passieren: Don‘t give up😅

  3. Eurer Video für das Vierstrangflechten läuft viel zu schnell um das nachmachen zu können. Bitte könnt ihr das nicht so einstellen, dass es im Zeitlupentempo läuft?

    Ich backe Hefezöpfe schon sehr lange. Mit meinen Versuchen sie gesünder zu machen mit mehr Vollkornmehlanteil bin ich bisher jedoch nicht zufrieden, weil sie schlecht aufgehen, ewig dafür brauchen und beim Backen eher flach werden. Es entsteht ein eher fester Hefezopf der zwar gut schmeckt, aber eben mit dem Original wenig zu tun hat. Ich verwende einen halben Würfel frische Hefe für insgesamt 600 g Mehlmischung, stelle den Teig abgedeckt an einen sonnigen Ort oder in einem nur kurz auf 50 Grad aufgeheizten Backofen. Kneten tue ich ca. 10 Minuten und der Teig ist und bleibt eher klebrig.

    Habt ihr damit Erfahrungen und könnt mir Tipps geben, wie ich es besser machen kann mit mehr Vollkornmehl?
    Darüber würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank, ihr seid super!

    Ca. 20 % des hellen Mehles ersetze ich durch eine Mischung alternativen Mehle wie zum Beispiel Sojamehl, Amaranthmehl, Leinmehl, Hanfmehl und wenig Mohn. Die anderen 80 % je zur Hälfte Weizenmehl 550 und Dinkelvollkornmehl.

    1. Hallo Christine,

      danke für das konstruktive Feedback. Dieses Video kann ich nun leider nicht mehr verlangsamen, aber eventuell filmen wir das bei Gelegenheit nochmal 🙂

      Zu deiner anderen Frage: Du ersetzt eben recht viel, wenn du bereits 20 % ganz alternative Mehle verwendest und dann noch halb hell, halb Vollkorn vermengst. Beispielsweise Hanfmehl zieht unheimlich viel Wasser, das bringt dann einfach das Mehl-Flüssigkeitsverhältnis in einem auf Weißmehl ausgelegten Rezept durcheinander. 

      Wir haben bisher keinen Vollkornzopf gebacken (das kommt ein wenig von der Denkweise: Ein Zopf muss nicht „gesund“ sein 😅), ich würde aber mal mit 20 % Vollkornanteil beginnen und dann nach und nach zugeben, bis das Endergebnis als Kompromiss akzeptabel ist. An dem Punkt würde ich dann testen, wieviel Vollkornmehl ich durch andere Mehle ersetzen kann.

      Liebe Grüße
      Jörg

  4. Leider ist meiner überhaupt nichts geworden. Der Vorteig sah nicht so aus als wäre da viel passiert und aufgegangen ist er später auch nicht.
    Er war voll flach beim backen. Es soll zwar geschmeckt haben aber sah voll flach aus. Schade

    1. Dann hat die Hefe nicht getan, was sie sollte. War die eventuell bereits etwas älter oder hast du den Teig an einem eher kälteren Ort gehen lassen?

      1. Ich hatte die Trocken Hefe frisch gekauft und hatte den Teig in einen Hefeteiggefäß mit Deckel gehen lassen. Hatte ihn im Backofen stehen (ausgeschalteten Ofen) das er nicht “gestört“ wird.

      2. Dann kann ich so auf die Ferne leider keine Einschätzung geben, was schiefgelaufen sein könnte. Mit frischer Hefe und genügend Wärme sollte der Teig aufgehen, wie Hulle.

  5. Hey ihr Lieben,
    Ich LIEBE dieses Rezept! Dreimal gebacken und zweimal schon sehr gut angekommen (jetzt beim dritten Mal wird er garantiert auch gut ankommen aber momentan kühlt er noch aus). Heute allerdings ohne Kurkuma aber er sieht auch so toll aus.
    Danke für dieses grandiose Rezept 😍

  6. mega-lecker! ich hab eingeweichte rosinen in 2 der 4 stränge eingeknetet kurz vor dem flechten. habe auch mit frischhefe gebacken, das hat gut geklappt. nur hat mein teig auch nach 20 min kneten (mit der hand!) den „fenstertest“ nicht bestanden – ich hab ihn trotzdem einfach weiterverarbeitet und das ergebnis war köstlich. habe mich nach der finalen gehzeit aber ziemlich erschrocken, wie riesig er geworden ist 😀 fazit: sehr zeitaufwendig, aber superlecker!
    sonnige grüße, caro

    1. Tausend Dank liebe Caro, das freut mich riesig! Ja, das mit dem per Hand kneten kann richtig lange dauern, sogar 30–40 Minuten! Ein echtes Workout 😅 Schön, dass er trotzdem so gut rauskam, yay!

      Liebsten Gruß,
      Nadine

  7. Super! Wurde richtig schön fluffig-buttrig. Handarbeit beim Kneten hat auch gute Ergebnisse erzielt 🙂

    Die 75g vegane Butter (hab ich fast nie da) habe ich durch 60g Rapsöl mit Buttergeschmack (hab ich eigentlich immer da) und einen TL Sojajoghurt ersetzt, das hat prima funktioniert.

    Allerdings vergesse ich immer wieder, dass Hefezopf in Deutschland eher ein Kuchen ist, darum ist er mir doch minimal zu süß – hier in der Schweiz geht der Zopf eher Richtung Brot und man isst ihn auch mal mit herzhaftem Belag. Aber das kann ich nächstes Mal ja easy-peasy anpassen und bin super happy, wie einfach es ist, eine vegane Züpfe zu backen 🙂

    1. Dankeschön liebe Tanja! Das freut mich riesig. 😊 Ja, normalerweise wäre er sogar noch süßer, ich habe schon reduziert, aber das lässt sich ja zum Glück ganz einfach anpassen, genau! 😉

      Liebst,
      Nadine

      1. Dein Kommentar kam genau rechtzeitig liebe Nadine, denn gestern habe ich den Zopf das zweite Mal gebacken 😀 Diesmal ohne Zucker bzw. nur ein TL für die Hefe. Hatte etwas Angst, dass er bei der geringen Hefemenge ohne Zucker nicht richtig aufgeht, aber dank Vorteig und lange aufgehen lassen war das kein Problem 🙂 Nächstes Mal werde ich für die Variante ohne Zucker noch die Zitronenschale weglassen. Und die süßere Variante backe ich sicher auch mal wieder.
        Danke für das tolle Rezept!

      2. Das freut mich liebe Tanja, yay! Eine herzhafte Variante probier ich bei Gelegenheit glaub ich auch mal aus. 😊

        Dankeschön für dein Feedback!

        Liebst,
        Nadine

  8. Ich habe den Hefezopf jetzt schon zweimal gebacken und er ist wirklich der absolute Hammer 😍
    Ich weiß nicht, wie ihr das macht, aber schon der Teig hat nach Hefezopf geschmeckt.
    Mir war es allerdings beim ersten Mal zu viel Salz, aber das lässt sich ja problemlos anpassen 🙂

  9. Hallo,
    als treuer Rezeptnachkocher habe ich mich auch an diesem versucht. Leider schafft mein billiger Oldschool-Handmixer anscheinend keine Hefeteige. Daher zu viel Flüssigkeit reingetan und am Ende an unformbarer Messe gescheitert. Es muss also neue Hardware her. Könnt Ihr da was empfehlen?

  10. War sehr lecker, danke für das tolle Rezept – der Zopf war auf dem Osterbrunch der Hit! Und der Tipp mit dem Kurkuma ist super, mein fertig gebackener Hefezopf war richtig golden. Liebe Grüße aus Freiburg 🙂

  11. Sehr lecker! Danke für das Rezept! Der Vorteig ist der Game-Changer! Wir sind nur 2 Personen und so habe ich den fertigen Teig in 2 Portionen geteilt und zwei kleine Zöpfe gebacken, den zweiten dann am nächsten Tag. Wunderbar!

  12. Hallo ihr Beiden!

    Habe den Hefezopf heute gebacken und was soll ich sagen? Er ist wie alle eure Rezepte vorzüglich geworden! Ich habe zwar ein paar kleine Dinge geändert, weil ich nicht so viel Zeit (einfach statt 4g 6g Hefe genommen und die Gehzeit auf 60min beim Teig und 30min beim Zopf verkürzt) und nicht das richtige Mehl da hatte (dann also eine Mischung aus 405er und 1050er Weizenmehl sowohl für den Vorteig, als auch den Hauptteig), und dennoch ist er wirklich gut gelungen und hat sogar den Großeltern-Test bestanden!
    Vielen Dank für all die tollen Rezepte!

    LG Luise

  13. Hallo, ihr 2 Osterhasen.
    Super Rezept, super erklärt.
    Ich bin ein grosser Fan von langer Führung und dem dabei herausgekitzelten G’schmäckle.
    Darum wurde auch sofort gebacken.
    Der Zopf ist bereits verhaftet, nur ein Randstück lungert noch in der Küche rum und wartet auf ein Bad in einer Kaffeeschale🙈
    Zu eurem Flechtvideo:
    Natürlich komme ich mit 4 Strängen( oder wievielen auch immer) gut zurecht, aber aus Interesse am Hobby und der Lust auf eine evtl andere Form habe ich mir euere Flechtarbeit angeschaut. 🥺
    Wer von euch kam auf die Idee, das im Zeitraffer zu zeigen😂😂
    Ich hab‘ das immer und immer wieder angeschaut, bis mir schier schwindlig wurde, auch mein allerliebster Zopf-Mit-Vernichter hat mir beigestanden, aber wir konnten dem Handling nicht folgen. (Auf’m Handy lässt sich das auch nicht punktgenau anhalten)
    DIESES Video ist schon eine Herrausforderung.…..ächz
    So wurde letztlich doch nach altbewährter Methode geflochten.
    Gut ging’s, fein war’s.
    Danke
    LG
    Liv

    1. Hey Liv,

      okay, Kritik ist angenommen, ich seh’s ein, dass das Video besser funktioniert, wenn man das Teil zumindest schon einmal vorgeflochten hat. 😅

      Freut uns, dass es trotzdem geschmeckt hat.

      Liebe Grüße
      Jörg

  14. Wie nice! 😍 Der Vorteig geht gerade. Ich frage mich ob ich den Zopf insoweit vorbereiten kann, dass er bereits geflochten dann über Nacht nochmal geht und morgens frisch gebacken wird. Was meint ihr? 

    Würde meinen Sonntag morgen um einiges entspannter machen 😁 

    Lieben Dank euch!

  15. Hallo ihr zwei,
    Endlich das angekündigte Rezept für den Osterzopf, danke! An welcher Stelle würdet ihr die eingeweichten Rosinen dazu kneten? Ich liebe Rosinen so sehr, die müssen da mit rein 😅
    Frohe Ostern und lasst es euch schmecken. Lg Friederike

  16. Besten Dank für das Rezept, wieder ein paar Dinge gelernt! Was ein Bäcker mir noch als Tipp mitgegeben hat den ich gerne teilen möchte: die Butter erst hinzugeben, nachdem alle anderen Zutaten bereits ein wenig verknetet wurden. So bindet das Mehl zuerst das Wasser und nicht das Fett, der Teig wird dann fluffiger (Prinzip Blätter-/Mürbeteig). Habe das immer so berücksichtigt und sehr gute Erfahrungen damit gemacht!

    1. Grundsätzlich hast du recht. Wir haben tatsächlich die Erfahrung gemacht, dass sich Pflanzenmargarine besser einarbeiten lässt, wenn sie direkt mit in den Teig kommt. Vielleicht verhält sich da Butter (aus welchen Gründen auch immer) etwas anders. 🙂

      1. Oh ja, ich habe es nur mit Dinkelmehl Type 630 ausprobiert und das Ergebnis ist leider ein etwas festerer Zopf, der eher in die Breite aufgegangen ist als in die Höhe. Also er schmeckt schon, aber nächstes Mal halte ich mich doch lieber zu 100% an das Rezept.

  17. Wow, der Osterzopf wird die Zierde unseres Osterbrunches werden 🙂 allerdings soll dieser ganz frisch am Sonntag gebacken werden. Meine Idee ist, dass ich den Poolish am Freitag mache und die verschiedenen Teigsteps am Samstag. Kann ich den fertig geflochtenen und eingepinselten Zopf über Nacht im Kühlschrank halten und dann – nach einem kurzen Gehen am Ostersonntag- frisch backen? Oder lieber den Teig im Ganzen gehen lassen uns sonntags flechten und backen? Danke schonmal für eure Antworten ihr Lieben

    1. Hey Janina,

      ich würde den Teig im Ganzen gehen lassen und die restlichen Schritte am Sonntag finalisieren. Oder alternativ am Samstag Abend backen und dann am Sonntag eventuell nochmal ganz kurz aufwärmen oder toasten. 

      Liebe Grüße
      Jörg

      1. Lieber Jörg, der Osterzopf ist der Knaller geworden und der Star bei unserem Osterbrunch:) ich habe den Vorteig Freitag zubereitet, den eigentlichen Teig am Samstag und dann Ostersonntag geflochten und Bepinselt und ab in den Ofen.…lecker und kein Stress! 

        Eine Frage: Kann ich mit dem Teig auch Hamburger Buns backen? Wie lange müsste ich die Buns und bei welcher Temperatur backen? Oder habt ihr dafür ein anderes mega Rezept? Dankeee schonmal

      2. Liebe Janina,

        tausend Dank, das freut uns wirklich riesig, dass der Zopf bei euch so gut ankam, yay! Den Teig haben wir für Buns noch nicht ausprobiert, wird aber demnächst auf jeden Fall getestet! Haben wir witzigerweise auch schon direkt beim Backen drüber gesprochen. ☺️🙌

        Liebst,
        Nadine

      3. Hi Jörg, den Teig dann im Kühlschrank über Nacht und bißl weniger Hefe bei der langen Gare, oder? Danke u liebe Grüße Andrea

      4. Hi Andrea,

        genau, in dem Fall kannst du einfach etwas weniger Hefe verwenden! Viel Spaß. 🙂

        Liebe Grüße
        Nadine

  18. Ihr Lieben, Euch allen eine fröhliche Osterzeit. Ich finde ja auch, dass Hefezopf IMMER geht. Einfach nur lecker. Und wenn man mal Abwechslung braucht, macht man eine Haselnuss- oder Mohnfüllung (immer schön mit Marzipanrohmasse, dann wird das saftiger). Und genau wie Ihr, liebe ich Zitronenzesten im Hefeteig, das gibt dem Ganzen eine schöne Frische. Hach, die Sonne kann kommen 🙂
    Alles Liebe,
    Sabine

  19. Hallo Nadine.

    Ein perfekter Zopf. Da bekomme ich richtig hunger und Ostern kann kommen.
    Kann ich denn den Teig auch mit einem Würfel Frischhefe genau so backen? Also erst ein bisschen Frischhefe über Nacht und den Rest dann am Folgetag? 

    Liebe Grüße
    Janine

  20. Hallo ihr Lieben, wie sieht es denn aus mit einem
    Mixer, eignet sich der auch zum Kneten oder wegen der Messer eher nicht?

    Liebe Grüße!
    Thea

    1. Hi Thea,

      nein, das funktioniert leider nicht. Aber gute alte Handarbeit tuts zur Not doch auch! Ist auch prima zum Abreagieren – ich spreche da aus Erfahrung 🤪

      Lieben Gruß,
      Nadine