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Unser liebster veganer Hefezopf

Unser liebster veganer Hefezopf

Ein fluffi­ger, saf­ti­ger und but­ter­wei­cher Hefe­zopf ist zu jeder Kaf­fee- oder Tee-Ses­si­on ein ech­tes High­light. Unser liebs­ter vega­ner Hefe­zopf ist mit unse­ren Tipps und Tricks geling­s­i­cher und passt natür­lich per­fekt zum kom­men­den Oster­brunch!

Hefe­zopf, Hefe­kranz, Oster­brot, Strie­zel oder Bab­ka. Ganz egal, wel­ches fluffi­ge Hefe­ge­bäck dein Lieb­ling ist, die Klas­si­ker sind sich sehr ähn­lich und gehö­ren zu ver­schie­de­nen Anläs­sen wie Ostern, Neu­jahrs­fes­ten & Co. tra­di­tio­nell in vie­len Regio­nen ein­fach dazu. Dass die klei­nen Kunst­wer­ke häu­fig noch auf­wen­dig gefloch­ten wer­den, mag dich, zusätz­lich zur eh schon auf­re­gen­den Hefe­teig­zu­be­rei­tung abschre­cken. Mal ehr­lich, so ein nicht auf­ge­gan­ge­ner Teig kann einem schon mal ganz schön die Lau­ne verhageln.

Wenn dei­ne Tro­cken­he­fe aber nicht gera­de schon seit zwei Jah­ren abge­lau­fen ist, ste­hen die Chan­cen mit etwas Know­how und Übung enorm gut, dass du den Hefe­zopf in Zukunft mit links meis­terst. Wär‘ doch schön, oder?

Osterbrunch vegan

Veganer Hefezopf – So backst du den besten

Die Fra­ge, die wir mit am häu­figs­ten zu Hefe­ge­bäck gestellt bekom­men (neben „Hil­fe, war­um geht mein Hefe­teig nicht auf?“) ist sicher­lich, ob denn nun Tro­cken- oder Frisch­he­fe die bes­se­re Vari­an­te ist. Wir ver­wen­den der Ein­fach­heit hal­ber am liebs­ten die Instant-Vari­an­te, weil sie sich am bes­ten lagern lässt und man kei­nen Food Was­te ris­kiert wie bei Frisch­he­fe, die inner­halb von 14 Tagen auf­ge­braucht wer­den möchte.

Hefe­teig an sich ist wirk­lich kei­ne Rake­ten­wis­sen­schaft. Trotz­dem gibt es ein paar wich­ti­ge Din­ge zu beach­ten, damit die Hefen rich­tig unge­stört arbei­ten kön­nen und du freu­de­strah­lend einen 1 A‑Zopf aus dem Ofen holst. Vor allem, wenn, wie beim Hefe­zopf üblich, zusätz­lich noch eine Ladung vega­ne But­ter im Spiel ist, die den Teig etwas anspruchs­vol­ler macht als den klas­si­schen Piz­za­teig, der tra­di­tio­nell nur aus Mehl, Was­ser und Hefe besteht.

Unser liebster veganer Hefezopf

Poolish – der Vorteig

Wir star­ten unse­ren Hefe­zopf mit einem Vor­teig, den wir am Abend zuvor in weni­gen Sekun­den aus glei­chen Tei­len Din­kel­mehl und Was­ser und einer Mini­pri­se Tro­cken­he­fe zusammenrühren.

Man nennt die­sen Teig auch „Poo­lish“ und der wirk­lich gerin­ge Auf­wand sorgt nur für Gutes: Durch die gemüt­li­che, lan­ge Gärung über Nacht trägt der Vor­teig zur Aro­men­viel­falt im Haupt­teig bei, för­dert des­sen Dehn­bar­keit und außer­dem eine bes­se­re Krus­ten­bil­dung und Frisch­hal­tung des Gebäcks. Und zu all die­sen Din­gen sagen wir schließ­lich nicht nein, rich­tig? Pro-Tipp: Ein hohes Gefäß, in dem der Teig nach oben auf­ge­hen kann, ist für die Teig­struk­tur bes­ser als ein wei­tes Gefäß. Der Vor­teig muss abge­deckt wer­den, damit er nicht aus­trock­net. Wir legen gern lose einen Deckel auf das Ein­mach­glas, sodass noch genü­gend Luft an den Teig kommt.

Veganer Osterbrunch

Auf das richtige Mehl kommt es an

Kom­men wir zur Haupt­zu­tat: Unser Wei­zen­mehl Type 550 spielt näm­lich eine beson­ders gro­ße Rol­le. Außer­halb von Back­pro­fi-Krei­sen wis­sen die wenigs­ten, dass mit Wei­zen­mehl Type 550 vie­le Back­wa­ren viel bes­ser gelin­gen als mit ande­ren Sor­ten. Das Mehl ver­fügt über eine soge­nannt höhe­re „Grif­fig­keit“, was bedeu­tet, dass es beim Auf­ge­hen die Flüs­sig­keit lang­sa­mer auf­nimmt und der Teig somit sta­bi­ler bleibt. Ist dir schon mal ein Gebäck eher „zerlau­fen“ also eher in die Brei­te gegan­gen als in die Höhe? Das liegt unter ande­rem genau dar­an. Check’ hier auch zusätz­lich die Anga­be des Eiweiß­ge­hal­tes des Mehls: Je höher die­ser ist, des­to bes­ser. Alles ab 10 g pro 100 g Mehl ist hier beson­ders gut.

Der Ruf von Wei­zen­mehl ist übri­gens viel schlech­ter als ver­dient. Hier ist viel eher die Ver­ar­bei­tung zu eher weni­ger gesun­den Lebens­mit­teln schuld, die häu­fig viel zu viel Zucker ent­hal­ten. Also ein­fach sel­ber backen!

Hefezopf

Veganer Hefezopf – In der Ruhe liegt die Kraft

Bei bei­spiels­wei­se der Rei­hen­fol­ge der Zuta­ten und der Län­ge des Kne­tens schei­den sich die Geis­ter. Hier kann man sich akri­bisch in Teig­wis­sen­schaf­ten, Tem­pe­ra­tu­ren etc. ver­lie­ren. Und das hat alles abso­lut sei­ne Berech­ti­gung! Je mehr man hier weiß und beach­tet, des­to per­fek­ter das Ergeb­nis. Ich möch­te heu­te trotz­dem eine etwas beque­me­re Vari­an­te zei­gen, die schmeckt und ver­läss­lich funktioniert.

Die aller­wich­tigs­te Kom­po­nen­te fürs Gelin­gen unse­res lecke­ren Hefe­zop­fes ist ein­deu­tig der Fak­tor Zeit. Der Teig benö­tigt genü­gend Ruhe zum Rei­fen, Gehen und Kne­ten. Wird hier an irgend­ei­ner Stel­le geknau­sert, ist das Ergeb­nis dem­entspre­chend mau. Ein Hefe­teig lässt sich nicht Het­zen und zahlt einem die Drän­ge­lei beim Ergeb­nis scho­nungs­los heim.

Wenn du, wie wir, mit einer Küchen­ma­schi­ne arbei­test, erge­ben sich auch hier gra­vie­ren­de Unter­schie­de in der Knet­dau­er. In unse­rer Kit­chen­Aid braucht der Teig in die­ser Men­ge sat­te 25–30 Minu­ten! Ob dei­ner soweit ist, kannst du ganz ein­fach mit dem soge­nann­ten Fens­ter­test über­prü­fen. Dazu nimmst du ein Stück Teig und spannst ihn zwi­schen den Fin­gern auf. Lässt sich der Teig gut und elas­tisch deh­nen, bis du fast hin­durch­se­hen kannst ohne das der Teig reißt, ist er fer­tig. Andern­falls heißt es weiterkneten.

Ach­te beim Kne­ten trotz­dem dar­auf, dass der Teig nicht zu warm wird. Bei einer zu hohen Tem­pe­ra­tur wer­den die Hefen zu schnell „alt“ und kön­nen schlimms­ten­falls abster­ben, wodurch der Teig nicht mehr rich­tig auf­geht. Da wir in unse­rer Küchen­ma­schi­ne rela­tiv lan­ge kne­ten müs­sen und dadurch viel Ener­gie und Wär­me ent­steht, geben wir des­halb auch unse­re Pflan­zen­milch und die vega­ne But­ter kalt dazu, um dem Tem­pe­ra­tur­an­stieg entgegenzuwirken.

Nach dem Gehen­las­sen ist es wich­tig, die Luft „her­aus­zu­las­sen“ und den Teig noch mal kurz durch­zu­kne­ten. Nur ohne Luft­bla­sen lässt sich der Teig gut vor­for­men und zu Strän­gen rollen.

Gezöpfel: Easy Vier-Strang-Zopf step by step

Etwas fan­cier wird unser vega­ner Hefe­zopf mit vier Strän­gen und ein­mal selbst gemacht, braucht es danach auch kei­ne Anlei­tung mehr. Ach­te dar­auf, dass die Enden schön ein­ge­schla­gen sind, damit der Zopf eine hüb­sche, kom­pak­te Form hat und sich kein Strang beim Gehen und backen löst – ist mir an einem Ende passiert.

Zum Schluss strei­chen wir unse­ren Zopf noch mit einer gut ver­rühr­ten Mischung aus Hafer­sah­ne, Ahorn­si­rup und Kur­ku­ma ein. Die Kom­bi sorgt dafür, dass die Ober­flä­che des Zop­fes auch beim Gehen nicht aus­trock­net und unser Hefe­zopf beim Backen eine phä­no­me­na­le Urlaubs­bräu­ne bekommt. Der alte Trick mit dem Kur­ku­ma sorgt wie immer für das schö­ne gelb, ähn­lich wie beim Ein­strei­chen mit Ei!

Unser vega­ner Hefe­zopf möch­te am liebs­ten frisch und am glei­chen Teig ver­speist wer­den, am nächs­ten Tag schmeckt er aber auch noch. Soll­te er dann noch nicht auf­ge­fut­tert sein, was ich nicht glau­be, kannst du ihn auch gut einfrieren.

Jetzt wünsch ich dir aber erst mal viel Spaß beim Backen und ich hof­fe, dass du ab jetzt auch ein Stan­dard-Hefe­zopf-Rezept im Reper­toire hast. Ach ja, wir backen den Zopf mit weni­ger Zucker, sodass ihn die „Nicht-Süßen“ auch mögen. Schmeckt sowie­so viel bes­ser und wem es nicht reicht, der schmiert noch ein biss­chen Mar­me­la­de oder Scho­ko­creme on top. Deliziös!

 

Zutaten für 1 Zopf (CA. 860 g)

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Vor­be­rei­tung 10 Minu­ten
Zube­rei­tung 30 Minu­ten
Gesamt 13 Stun­den 30 Minu­ten
+ Geh­zeit 12 Stun­den

Für den Vorteig

Für den Hauptteig

Für die Glasur

  1. Zuta­ten für den Vor­teig ver­rüh­ren und locker abge­deckt über Nacht bei Zim­mer­tem­pe­ra­tur rei­fen lassen.

  2. Alle Zuta­ten für den Haupt­teig zuerst 3 Minu­ten auf nied­rigs­ter, dann 20 Minu­ten auf Stu­fe 3 zu einem glat­ten, nicht kle­ben­den Teig ver­ar­bei­ten, der sich voll­stän­dig vom Schüs­sel­bo­den löst (Fens­ter­test durchführen).

  3. Schüs­sel abge­deckt in einer war­men Umge­bung (opti­mal sind etwa 24 °C) 90 Minu­ten gehen las­sen, bis sich das Volu­men ver­dop­pelt hat. Teig aus der Schüs­sel neh­men und erneut kurz durch­kne­ten, damit die Luft ent­wei­chen kann.

  4. 4 Teig­lin­ge zu je ca. 215 g abste­chen und lang vor­for­men (sie­he Ani­ma­ti­on 1).

  5. Cir­ca 30 cm lan­ge Strän­ge for­men und flech­ten (sie­he Ani­ma­ti­on 2). Vor­sich­tig auf ein mit Back­pa­pier aus­ge­leg­tes Back­blech legen und groß­zü­gig mit der Hafer­sah­ne-Mischung bestreichen.

  6. Den Zopf erneut (unab­ge­deckt) 90 Minu­ten an einem war­men, zug­frei­en Ort gehen lassen.

  7. Back­ofen auf 220 °C Ober- und Unter­hit­ze vor­hei­zen. Zopf noch­mal mit Gla­sur bestrei­chen und auf mitt­le­rer Schie­ne 10 Minu­ten bei 220 °C backen. Anschlie­ßend Tem­pe­ra­tur auf 180 °C redu­zie­ren und 15–20 Minu­ten fer­tig backen.

  8. Vor dem Anschnei­den auf einem Kuchen­git­ter kom­plett abküh­len lassen.

Unser liebster veganer Hefezopf

Seit 2005 aus ethischen Gründen glücklich vegan. Ist dem Backen von gutem Sauerteigbrot verfallen, würde für Kartoffeln ihr letztes Hemd geben und wird deshalb auch Mrs. Potato Head genannt. Träumt außerdem vom eigenen Permakulturgarten mit den Bremer Stadtmusikanten.

52 Kommentare

  1. Oh. Mein. Gott! Der Hefe­zopf ist der bes­te, den ich in mei­nem gan­zen Leben bis­her geges­sen habe! Das haben auch unse­re Brunch­gäs­te gesagt (vor allem, dass er um Wel­ten bes­ser war, als der ihrer Mut­ter!). Sooooo unfass­bar saf­tig und luftig!
    Ich habe – wie ande­re in den Kom­men­ta­ren schon – am Frei­tag­abend den Vor­teig vor­be­rei­tet, dann am Sams­tag­abend den Haupt­teig, wel­chen ich dann über Nacht im Kühl­schrank habe gehen las­sen. Dabei ist der Teig tat­säch­lich nicht so sehr auf­ge­gan­gen, als ich dann aber den Teig gefloch­ten habe und den dann schön warm habe gehen las­sen, ist der wirk­lich enorm auf­ge­gan­gen. Ich hat­te nach dem Flech­ten schon Angst, dass es sehr wenig wird, weil ich nur die Hälf­te der Rezept­men­ge gemacht habe, aber das Volu­men hat sich beim Gehen und dann Backen ja so unglaub­lich vervielfacht!
    Mein Hefe­zopf war dann schon nach 10 min backen rich­tig schön braun (wahr­schein­lich war die Tem­pe­ra­tur etwas zu hoch), aber er war trotz­dem sooo unfass­bar lecker!
    Den wer­de ich defi­ni­tiv noch sehr oft backen, da lohnt sich auch der Auf­wand! Dan­ke, dan­ke, dan­ke für das Rezept!!!

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    1. Dan­ke für die­ses spit­zen­mä­ßi­ge Feed­back. Freut uns wirk­lich riesig!

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  2. Also das Rezept ist wun­der­bar. Ich habe es zum zwei­ten Mal geba­cken und aus einem wun­der­schö­nen Zopf ist lei­der ein… wie soll ich sagen… ein­heits­fla­den gewor­den?😂 ich habe wohl etwas zu viel Hefe genom­men. Es liegt aber defi­ni­tiv nicht am Rezept, son­dern an irgend­ei­nem Feh­ler mei­ner­seits, da es mir schon ein­mal sehr gut gelun­gen ist. Vie­len Dank fürs Rezept. Und an alle denen ähn­li­che back­fails pas­sie­ren: Don‘t give up😅

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  3. Eurer Video für das Vierstrang­flech­ten läuft viel zu schnell um das nach­ma­chen zu kön­nen. Bit­te könnt ihr das nicht so ein­stel­len, dass es im Zeit­lu­pen­tem­po läuft?

    Ich backe Hefe­zöp­fe schon sehr lan­ge. Mit mei­nen Ver­su­chen sie gesün­der zu machen mit mehr Voll­korn­mehl­an­teil bin ich bis­her jedoch nicht zufrie­den, weil sie schlecht auf­ge­hen, ewig dafür brau­chen und beim Backen eher flach wer­den. Es ent­steht ein eher fes­ter Hefe­zopf der zwar gut schmeckt, aber eben mit dem Ori­gi­nal wenig zu tun hat. Ich ver­wen­de einen hal­ben Wür­fel fri­sche Hefe für ins­ge­samt 600 g Mehl­mi­schung, stel­le den Teig abge­deckt an einen son­ni­gen Ort oder in einem nur kurz auf 50 Grad auf­ge­heiz­ten Back­ofen. Kne­ten tue ich ca. 10 Minu­ten und der Teig ist und bleibt eher klebrig.

    Habt ihr damit Erfah­run­gen und könnt mir Tipps geben, wie ich es bes­ser machen kann mit mehr Vollkornmehl?
    Dar­über wür­de ich mich sehr freu­en. Vie­len Dank, ihr seid super!

    Ca. 20 % des hel­len Meh­les erset­ze ich durch eine Mischung alter­na­ti­ven Meh­le wie zum Bei­spiel Soja­mehl, Ama­ranth­mehl, Lein­mehl, Hanf­mehl und wenig Mohn. Die ande­ren 80 % je zur Hälf­te Wei­zen­mehl 550 und Dinkelvollkornmehl.

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    1. Hal­lo Christine, 

      dan­ke für das kon­struk­ti­ve Feed­back. Die­ses Video kann ich nun lei­der nicht mehr ver­lang­sa­men, aber even­tu­ell fil­men wir das bei Gele­gen­heit nochmal 🙂

      Zu dei­ner ande­ren Fra­ge: Du ersetzt eben recht viel, wenn du bereits 20 % ganz alter­na­ti­ve Meh­le ver­wen­dest und dann noch halb hell, halb Voll­korn ver­mengst. Bei­spiels­wei­se Hanf­mehl zieht unheim­lich viel Was­ser, das bringt dann ein­fach das Mehl-Flüs­sig­keits­ver­hält­nis in einem auf Weiß­mehl aus­ge­leg­ten Rezept durcheinander. 

      Wir haben bis­her kei­nen Voll­kornzopf geba­cken (das kommt ein wenig von der Denk­wei­se: Ein Zopf muss nicht „gesund“ sein 😅), ich wür­de aber mal mit 20 % Voll­k­orn­an­teil begin­nen und dann nach und nach zuge­ben, bis das End­ergeb­nis als Kom­pro­miss akzep­ta­bel ist. An dem Punkt wür­de ich dann tes­ten, wie­viel Voll­korn­mehl ich durch ande­re Meh­le erset­zen kann.

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  4. Lei­der ist mei­ner über­haupt nichts gewor­den. Der Vor­teig sah nicht so aus als wäre da viel pas­siert und auf­ge­gan­gen ist er spä­ter auch nicht.
    Er war voll flach beim backen. Es soll zwar geschmeckt haben aber sah voll flach aus. Schade

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    1. Dann hat die Hefe nicht getan, was sie soll­te. War die even­tu­ell bereits etwas älter oder hast du den Teig an einem eher käl­te­ren Ort gehen lassen?

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      1. Ich hat­te die Tro­cken Hefe frisch gekauft und hat­te den Teig in einen Hefe­teig­ge­fäß mit Deckel gehen las­sen. Hat­te ihn im Back­ofen ste­hen (aus­ge­schal­te­ten Ofen) das er nicht “gestört“ wird.

      2. Dann kann ich so auf die Fer­ne lei­der kei­ne Ein­schät­zung geben, was schief­ge­lau­fen sein könn­te. Mit fri­scher Hefe und genü­gend Wär­me soll­te der Teig auf­ge­hen, wie Hulle.

  5. Hey ihr Lieben,
    Ich LIEBE die­ses Rezept! Drei­mal geba­cken und zwei­mal schon sehr gut ange­kom­men (jetzt beim drit­ten Mal wird er garan­tiert auch gut ankom­men aber momen­tan kühlt er noch aus). Heu­te aller­dings ohne Kur­ku­ma aber er sieht auch so toll aus.
    Dan­ke für die­ses gran­dio­se Rezept 😍

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  6. mega-lecker! ich hab ein­ge­weich­te rosi­nen in 2 der 4 strän­ge ein­ge­kne­tet kurz vor dem flech­ten. habe auch mit frisch­he­fe geba­cken, das hat gut geklappt. nur hat mein teig auch nach 20 min kne­ten (mit der hand!) den „fens­ter­test“ nicht bestan­den – ich hab ihn trotz­dem ein­fach wei­ter­ver­ar­bei­tet und das ergeb­nis war köst­lich. habe mich nach der fina­len geh­zeit aber ziem­lich erschro­cken, wie rie­sig er gewor­den ist 😀 fazit: sehr zeit­auf­wen­dig, aber superlecker!
    son­ni­ge grü­ße, caro

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    1. Tau­send Dank lie­be Caro, das freut mich rie­sig! Ja, das mit dem per Hand kne­ten kann rich­tig lan­ge dau­ern, sogar 30–40 Minu­ten! Ein ech­tes Work­out 😅 Schön, dass er trotz­dem so gut raus­kam, yay!

      Liebs­ten Gruß,
      Nadine

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  7. Super! Wur­de rich­tig schön fluffig-butt­rig. Hand­ar­beit beim Kne­ten hat auch gute Ergeb­nis­se erzielt 🙂

    Die 75g vega­ne But­ter (hab ich fast nie da) habe ich durch 60g Raps­öl mit But­ter­ge­schmack (hab ich eigent­lich immer da) und einen TL Soja­jo­ghurt ersetzt, das hat pri­ma funktioniert.

    Aller­dings ver­ges­se ich immer wie­der, dass Hefe­zopf in Deutsch­land eher ein Kuchen ist, dar­um ist er mir doch mini­mal zu süß – hier in der Schweiz geht der Zopf eher Rich­tung Brot und man isst ihn auch mal mit herz­haf­tem Belag. Aber das kann ich nächs­tes Mal ja easy-peasy anpas­sen und bin super hap­py, wie ein­fach es ist, eine vega­ne Züp­fe zu backen 🙂

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    1. Dan­ke­schön lie­be Tan­ja! Das freut mich rie­sig. 😊 Ja, nor­ma­ler­wei­se wäre er sogar noch süßer, ich habe schon redu­ziert, aber das lässt sich ja zum Glück ganz ein­fach anpas­sen, genau! 😉

      Liebst,
      Nadine

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      1. Dein Kom­men­tar kam genau recht­zei­tig lie­be Nadi­ne, denn ges­tern habe ich den Zopf das zwei­te Mal geba­cken 😀 Dies­mal ohne Zucker bzw. nur ein TL für die Hefe. Hat­te etwas Angst, dass er bei der gerin­gen Hefe­men­ge ohne Zucker nicht rich­tig auf­geht, aber dank Vor­teig und lan­ge auf­ge­hen las­sen war das kein Pro­blem 🙂 Nächs­tes Mal wer­de ich für die Vari­an­te ohne Zucker noch die Zitro­nen­scha­le weg­las­sen. Und die süße­re Vari­an­te backe ich sicher auch mal wieder.
        Dan­ke für das tol­le Rezept!

      2. Das freut mich lie­be Tan­ja, yay! Eine herz­haf­te Vari­an­te pro­bier ich bei Gele­gen­heit glaub ich auch mal aus. 😊

        Dan­ke­schön für dein Feedback!

        Liebst,
        Nadine

  8. Ich habe den Hefe­zopf jetzt schon zwei­mal geba­cken und er ist wirk­lich der abso­lu­te Hammer 😍
    Ich weiß nicht, wie ihr das macht, aber schon der Teig hat nach Hefe­zopf geschmeckt.
    Mir war es aller­dings beim ers­ten Mal zu viel Salz, aber das lässt sich ja pro­blem­los anpassen 🙂

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    1. Super, tau­send Dank für das Feed­back! Freut uns mega!

      Antworten
  9. Hal­lo,
    als treu­er Rezept­nach­ko­cher habe ich mich auch an die­sem ver­sucht. Lei­der schafft mein bil­li­ger Old­school-Hand­mi­xer anschei­nend kei­ne Hefe­tei­ge. Daher zu viel Flüs­sig­keit rein­ge­tan und am Ende an unform­ba­rer Mes­se geschei­tert. Es muss also neue Hard­ware her. Könnt Ihr da was empfehlen?

    Antworten
    1. Hey Den­nis,

      für Tei­ge geht eigent­lich nichts über eine „klas­si­sche“ Küchen­ma­schi­ne wie zum Bei­spiel eine Kit­chen­Aid. Die hier haben wir.

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  10. War sehr lecker, dan­ke für das tol­le Rezept – der Zopf war auf dem Oster­brunch der Hit! Und der Tipp mit dem Kur­ku­ma ist super, mein fer­tig geba­cke­ner Hefe­zopf war rich­tig gol­den. Lie­be Grü­ße aus Freiburg 🙂

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    1. Tau­send Dank für dein Feed­back Jose­phi­ne, freut uns riesig!

      Liebst,
      Nadine

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  11. Sehr lecker! Dan­ke für das Rezept! Der Vor­teig ist der Game-Chan­ger! Wir sind nur 2 Per­so­nen und so habe ich den fer­ti­gen Teig in 2 Por­tio­nen geteilt und zwei klei­ne Zöp­fe geba­cken, den zwei­ten dann am nächs­ten Tag. Wunderbar!

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    1. Sehr cool, Mini-Zöp­fe klin­gen auch super. 👌

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  12. Hal­lo ihr Beiden!

    Habe den Hefe­zopf heu­te geba­cken und was soll ich sagen? Er ist wie alle eure Rezep­te vor­züg­lich gewor­den! Ich habe zwar ein paar klei­ne Din­ge geän­dert, weil ich nicht so viel Zeit (ein­fach statt 4g 6g Hefe genom­men und die Geh­zeit auf 60min beim Teig und 30min beim Zopf ver­kürzt) und nicht das rich­ti­ge Mehl da hat­te (dann also eine Mischung aus 405er und 1050er Wei­zen­mehl sowohl für den Vor­teig, als auch den Haupt­teig), und den­noch ist er wirk­lich gut gelun­gen und hat sogar den Groß­el­tern-Test bestanden!
    Vie­len Dank für all die tol­len Rezepte!

    LG Lui­se

    Antworten
    1. Ja sehr cool, tau­send Dank für das Feed­back und den „Erfah­rungs­be­richt“. 🙂

      Antworten
  13. Hal­lo, ihr 2 Osterhasen.
    Super Rezept, super erklärt.
    Ich bin ein gros­ser Fan von lan­ger Füh­rung und dem dabei her­aus­ge­kit­zel­ten G’schmäckle.
    Dar­um wur­de auch sofort gebacken.
    Der Zopf ist bereits ver­haf­tet, nur ein Rand­stück lun­gert noch in der Küche rum und war­tet auf ein Bad in einer Kaffeeschale🙈
    Zu eurem Flechtvideo:
    Natür­lich kom­me ich mit 4 Strän­gen( oder wie­vie­len auch immer) gut zurecht, aber aus Inter­es­se am Hob­by und der Lust auf eine evtl ande­re Form habe ich mir eue­re Flecht­ar­beit angeschaut. 🥺
    Wer von euch kam auf die Idee, das im Zeit­raf­fer zu zeigen😂😂
    Ich hab‘ das immer und immer wie­der ange­schaut, bis mir schier schwind­lig wur­de, auch mein aller­liebs­ter Zopf-Mit-Ver­nich­ter hat mir bei­gestan­den, aber wir konn­ten dem Hand­ling nicht fol­gen. (Auf­’m Han­dy lässt sich das auch nicht punkt­ge­nau anhalten)
    DIESES Video ist schon eine Herrausforderung.…..ächz
    So wur­de letzt­lich doch nach alt­be­währ­ter Metho­de geflochten.
    Gut ging’s, fein war’s.
    Danke
    LG
    Liv

    Antworten
    1. Hey Liv,

      okay, Kri­tik ist ange­nom­men, ich seh’s ein, dass das Video bes­ser funk­tio­niert, wenn man das Teil zumin­dest schon ein­mal vor­ge­floch­ten hat. 😅

      Freut uns, dass es trotz­dem geschmeckt hat.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  14. Wie nice! 😍 Der Vor­teig geht gera­de. Ich fra­ge mich ob ich den Zopf inso­weit vor­be­rei­ten kann, dass er bereits gefloch­ten dann über Nacht noch­mal geht und mor­gens frisch geba­cken wird. Was meint ihr? 

    Wür­de mei­nen Sonn­tag mor­gen um eini­ges ent­spann­ter machen 😁 

    Lie­ben Dank euch!

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    1. Ver­gisst es ich war zu blind ihr habt eine ähn­li­che Fra­ge bereits beant­wor­tet. Da hat ich wohl Hasen­oh­ren vor dem Augen 🐰 Hap­py Ostern euch!

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  15. Hal­lo ihr zwei,
    End­lich das ange­kün­dig­te Rezept für den Ost­erzopf, dan­ke! An wel­cher Stel­le wür­det ihr die ein­ge­weich­ten Rosi­nen dazu kne­ten? Ich lie­be Rosi­nen so sehr, die müs­sen da mit rein 😅
    Fro­he Ostern und lasst es euch schme­cken. Lg Friederike

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    1. Hey Frie­de­ri­ke,

      die Rosi­nen wür­de ich im Schritt ein­ar­bei­ten, in dem die Teig­lin­ge vor­ge­formt werden. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  16. Bes­ten Dank für das Rezept, wie­der ein paar Din­ge gelernt! Was ein Bäcker mir noch als Tipp mit­ge­ge­ben hat den ich ger­ne tei­len möch­te: die But­ter erst hin­zu­ge­ben, nach­dem alle ande­ren Zuta­ten bereits ein wenig ver­kne­tet wur­den. So bin­det das Mehl zuerst das Was­ser und nicht das Fett, der Teig wird dann fluffi­ger (Prin­zip Blät­ter-/Mür­be­teig). Habe das immer so berück­sich­tigt und sehr gute Erfah­run­gen damit gemacht!

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    1. Grund­sätz­lich hast du recht. Wir haben tat­säch­lich die Erfah­rung gemacht, dass sich Pflan­zen­mar­ga­ri­ne bes­ser ein­ar­bei­ten lässt, wenn sie direkt mit in den Teig kommt. Viel­leicht ver­hält sich da But­ter (aus wel­chen Grün­den auch immer) etwas anders. 🙂

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  17. Kom­plett mit Din­kel­mehl kei­ne Chance?
    Danke!

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    1. Gehen tuts, die Kon­sis­tenz ist halt eine andere. 🙂

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      1. Oh ja, ich habe es nur mit Din­kel­mehl Type 630 aus­pro­biert und das Ergeb­nis ist lei­der ein etwas fes­te­rer Zopf, der eher in die Brei­te auf­ge­gan­gen ist als in die Höhe. Also er schmeckt schon, aber nächs­tes Mal hal­te ich mich doch lie­ber zu 100% an das Rezept.

  18. Wow, der Ost­erzopf wird die Zier­de unse­res Oster­brun­ches wer­den 🙂 aller­dings soll die­ser ganz frisch am Sonn­tag geba­cken wer­den. Mei­ne Idee ist, dass ich den Poo­lish am Frei­tag mache und die ver­schie­de­nen Teigs­teps am Sams­tag. Kann ich den fer­tig gefloch­te­nen und ein­ge­pin­sel­ten Zopf über Nacht im Kühl­schrank hal­ten und dann – nach einem kur­zen Gehen am Oster­sonn­tag- frisch backen? Oder lie­ber den Teig im Gan­zen gehen las­sen uns sonn­tags flech­ten und backen? Dan­ke schon­mal für eure Ant­wor­ten ihr Lieben

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    1. Hey Jani­na,

      ich wür­de den Teig im Gan­zen gehen las­sen und die rest­li­chen Schrit­te am Sonn­tag fina­li­sie­ren. Oder alter­na­tiv am Sams­tag Abend backen und dann am Sonn­tag even­tu­ell noch­mal ganz kurz auf­wär­men oder toasten. 

      Lie­be Grüße
      Jörg

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      1. Dan­ke dir und wun­der­schö­ne Ostern 🐣

      2. Lie­ber Jörg, der Ost­erzopf ist der Knal­ler gewor­den und der Star bei unse­rem Oster­brunch:) ich habe den Vor­teig Frei­tag zube­rei­tet, den eigent­li­chen Teig am Sams­tag und dann Oster­sonn­tag gefloch­ten und Bepin­selt und ab in den Ofen.…lecker und kein Stress! 

        Eine Fra­ge: Kann ich mit dem Teig auch Ham­bur­ger Buns backen? Wie lan­ge müss­te ich die Buns und bei wel­cher Tem­pe­ra­tur backen? Oder habt ihr dafür ein ande­res mega Rezept? Dan­keee schonmal

      3. Lie­be Janina,

        tau­send Dank, das freut uns wirk­lich rie­sig, dass der Zopf bei euch so gut ankam, yay! Den Teig haben wir für Buns noch nicht aus­pro­biert, wird aber dem­nächst auf jeden Fall getes­tet! Haben wir wit­zi­ger­wei­se auch schon direkt beim Backen drü­ber gespro­chen. ☺️🙌

        Liebst,
        Nadine

      4. Hi Jörg, den Teig dann im Kühl­schrank über Nacht und bißl weni­ger Hefe bei der lan­gen Gare, oder? Dan­ke u lie­be Grü­ße Andrea

      5. Hi Andrea,

        genau, in dem Fall kannst du ein­fach etwas weni­ger Hefe ver­wen­den! Viel Spaß. 🙂

        Lie­be Grüße
        Nadine

  19. Ihr Lie­ben, Euch allen eine fröh­li­che Oster­zeit. Ich fin­de ja auch, dass Hefe­zopf IMMER geht. Ein­fach nur lecker. Und wenn man mal Abwechs­lung braucht, macht man eine Hasel­nuss- oder Mohn­fül­lung (immer schön mit Mar­zi­pan­roh­mas­se, dann wird das saf­ti­ger). Und genau wie Ihr, lie­be ich Zitro­nen­zes­ten im Hefe­teig, das gibt dem Gan­zen eine schö­ne Fri­sche. Hach, die Son­ne kann kommen 🙂
    Alles Liebe,
    Sabine

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    1. Tau­send Dank für das lie­be Feed­back. 🙇‍♂️

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  20. Sieht wun­der­schön aus <3 Wird über die Fei­er­ta­ge aus­pro­biert! Dan­ke für das Rezept & lie­be Grüße

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    1. Dan­ke­schön du Lie­be! Viel Spaß ❤️

      Liebst,
      Nadine

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  21. Hal­lo Nadine.

    Ein per­fek­ter Zopf. Da bekom­me ich rich­tig hun­ger und Ostern kann kommen.
    Kann ich denn den Teig auch mit einem Wür­fel Frisch­he­fe genau so backen? Also erst ein biss­chen Frisch­he­fe über Nacht und den Rest dann am Folgetag? 

    Lie­be Grüße
    Janine

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    1. Hi Jani­ne,

      na kla­ro, ein­fach die Men­ge an Tro­cken­he­fe in Frisch­he­fe umrech­nen, also mal drei neh­men 🙃 Viel Spaß!

      Lie­ben Gruß,
      Nadine

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  22. Hal­lo ihr Lie­ben, wie sieht es denn aus mit einem
    Mixer, eig­net sich der auch zum Kne­ten oder wegen der Mes­ser eher nicht?

    Lie­be Grüße!
    Thea

    Antworten
    1. Hi Thea,

      nein, das funk­tio­niert lei­der nicht. Aber gute alte Hand­ar­beit tuts zur Not doch auch! Ist auch pri­ma zum Abre­agie­ren – ich spre­che da aus Erfahrung 🤪

      Lie­ben Gruß,
      Nadine

      Antworten

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