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Thymian-Gemüsepäckchen mit Blaubeeren

Thymian-Gemüsepäckchen mit Blaubeeren

Ich mag den Herbst. Ganz ehr­lich. Und trotz­dem sträu­be ich mich jedes Jahr, solan­ge es geht davor, es ein­zu­se­hen: Am 1. Sep­tem­ber beginnt für die Meteo­ro­lo­gen die optisch schöns­te, aber auch die melan­cho­lischs­te Jahreszeit.

Für mich nicht. Bis zum kalen­da­ri­schen „Tag X“, den ich mir ger­ne rot im Kalen­der anstrei­chen wür­de, hät­te ich einen in gedruck­ter Form, ist Hoch­som­mer. Das kann mir, trotz fal­len­der Tem­pe­ra­tu­ren und mor­gend­li­cher Nebel­schwa­den, auch nicht das ers­te Sep­tem­ber­wo­chen­en­de ver­mie­sen. Ver­giss es, Herbst. Vor­drän­geln is’ nicht, jetzt ist erst­mal der Alt­wei­ber­som­mer dran.

Und ins­ge­heim freue ich mich fast am meis­ten auf die­se paar Wochen, in denen die Som­mer­son­ne tags­über noch aus­rei­chend Kraft für „Shorts & T‑S­hirt-Wet­ter“ hat, wir in unse­rer Dach­ge­schoss­woh­nung aber auch nicht mehr das Gefühl haben müs­sen, wir wür­den gera­de auf Sous-Vide-Art lang­sam gut durchgegart.

Die Tage wer­den kür­zer, das Licht nimmt einen gol­de­nen Schim­mer an und alle bemer­ken: „Au weia, jetzt noch­mal das ‚Drau­ßen‘ genie­ßen, bevor es zu spät ist.“

Natür­lich schlie­ßen wir uns an. Auch unter der Woche wird abends der Grill ein­ge­heizt – not­falls auch nur der klei­ne Pick­nick­grill – und wir sit­zen so lan­ge drau­ßen oder zumin­dest vor der geöff­ne­ten Bal­kon­tür, bis sich die Gän­se­haut auf den nack­ten Armen nicht mehr ver­leug­nen lässt und man ein­se­hen muss, dass der Kapu­zen­pul­li obli­ga­to­risch ein­ge­packt wer­den sollte.

Gemüse im Spätsommer

Doch nicht nur das Wet­ter soll­ten wir alle jetzt genie­ßen, so oft es geht. Die Markt­stän­de sind vol­ler fri­schem Som­mer­ge­mü­se. Den gan­zen Spät­som­mer über wer­den die schöns­ten Zuc­chi­ni, bun­te, gro­ße, bun­te Karot­ten und köst­lich-süße Blau­bee­ren ange­bo­ten. Da muss man ein­fach zugreifen.

Unse­re Ein­käu­fe zele­brie­ren wir gera­de regel­recht. Die Gemü­se-Grill­päck­chen kom­men nicht nur als Bei­la­ge auf den Grill – jetzt spie­len sie die Hauptrolle.

Thymian-Gemüsepäckchen mit Blaubeeren

Nor­ma­ler­wei­se ver­zich­ten wir in unse­rer Küche gänz­lich auf Alu­fo­lie. Bei man­chen Rezep­ten, die auf dem Grill lan­den, machen wir jedoch hin und wie­der eine Ausnahme.

Es funk­tio­niert zwar ein­wand­frei, mild gewürz­tes Bei­la­gen­ge­mü­se nur in Back­pa­pier zu ver­pa­cken und lang­sam über indi­rek­ter Hit­ze zu garen. Aller­dings muss man doch recht gut auf­pas­sen, dass sie nicht in Flam­men auf­ge­hen. Papier und Feu­er ver­tra­gen sich eben nicht so gut. Oder man rös­tet fri­sches Gemü­se in einer Grill­pfan­ne, muss dann aber lei­der auf die Wür­ze einer Mari­na­de verzichten.

Bei unse­ren Thy­mi­an-Gemü­se­päck­chen mit Blau­bee­ren brau­chen wir hohe, direk­te Hit­ze, um lecke­re Röst­aro­men aus der Zuc­chi­ni und den Karot­ten zu kit­zeln, bevor dann anschlie­ßend alles über gerin­ge­rer Hit­ze im leicht kara­mel­li­sier­ten Saft der süßen Blau­bee­ren schmo­ren darf.

Thymian-Gemüsepäckchen mit der 2 in 1 Genuss-Folie von Edeka

Bei sol­chen Aus­nah­men grei­fen wir auf die 2 in 1 Genuss­fo­lie unse­rer Freun­de von EDEKA zurück. Die ist näm­lich Alu­fo­lie und Back­pa­pier in einem und ist damit ide­al zum Gril­len von Gemü­se geeig­net. Außen schützt eine easy form­ba­re, reiß­fes­te und hit­ze­be­stän­di­ge Alu­mi­ni­um­schicht unser lecke­res Gemü­se beim Anrös­ten vor dem Ver­bren­nen und sorgt dafür, dass die Mari­na­de nicht davon­läuft. Innen sorgt eine Lage Back­pa­pier dafür, dass der Inhalt nicht mit dem Alu in Kon­takt kommt. So lösen auch das Salz und die Säu­re der Zitro­nen kei­ne Alu­mi­ni­um­io­nen aus der Folie.

Der Ver­dacht, dass über die Nah­rung auf­ge­nom­me­nes Alu­mi­ni­um bestimm­te Krank­heits­bil­der her­vor­ruft ist wis­sen­schaft­lich zwar nicht bewie­sen, aller­dings agie­ren wir hier lie­ber nach dem Mot­to „bet­ter safe than sorry“.

Zu unse­rem klei­nen, abend­li­chen Spät­som­mer­glück brau­chen wir außer unse­rem Grill­ge­mü­se nicht viel mehr als fri­sches, selbst­ge­ba­cke­nes Cia­bat­ta und ein Gläs­chen Cider. Und viel­leicht dann doch ein Sweat­shirt oder eine Strick­ja­cke extra.

Zutaten für 4 Portionen

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Vor­be­rei­tung 10 Minu­ten
Zube­rei­tung 35 Minu­ten
Gesamt 45 Minu­ten
  • 1 rote Zwie­bel
  • 300 g Zuc­chi­ni gelb & grün
  • 200 g Karot­ten bunt
  • 150 g Fen­chel
  • 100 g Cham­pi­gnons
  • 100 g Cher­ry­to­ma­ten
  • 4 Zehen Knob­lauch
  • 6 EL Oli­ven­öl
  • 2 TL Meer­salz
  • 150 g Blau­bee­ren
  • 1/2 Zitro­ne
  • 4 Zwei­ge Thy­mi­an
  1. Zwie­bel in dün­ne Spal­ten, Zuc­chi­ni, Karot­ten und Fen­chel in etwa 3 cm gro­ße Stü­cke schnei­den. Cham­pi­gnons und Toma­ten hal­bie­ren, Knob­lauch fein hacken.

  2. Gemü­se mit Oli­ven­öl und Meer­salz ver­men­gen und 5 Minu­ten zie­hen las­sen. Anschlie­ßend Blau­bee­ren unterheben.

  3. Gemü­se in 2 in 1 Genuss-Folie von Ede­ka ein­schla­gen, mit etwas Zitro­nen­saft beträu­feln und gut verschließen.

Zubereitung auf dem Grill

  1. Grill vor­hei­zen. Päck­chen 5 Minu­ten über direk­ter Hit­ze anrös­ten. Anschlie­ßend über indi­rek­ter Hit­ze mit geschlos­se­nem Deckel 25–35 Minu­ten schmo­ren las­sen, bis das Gemü­se gar ist.

Zubereitung im Backofen

  1. Back­ofen mit Back­blech auf 240 °C Ober-/Un­ter­hit­ze vorheizen.

  2. Päck­chen auf das vor­ge­heiz­te Back­blech geben, Hit­ze auf 200 °C redu­zie­ren und 35–40 Minu­ten schmo­ren las­sen, bis das Gemü­se gar ist.

Thymian-Gemüsepäckchen mit Blaubeeren

Wie ist das bei dir? Klam­merst du dich auch noch an den Som­mer oder kannst du den Herbst und die vor der Türe ste­hen­de Kür­bissai­son kaum erwarten?


Werbung! Dieser Beitrag wurde von Edeka unterstützt. Gesponserte Beiträge helfen uns dabei, regelmäßig neue Rezepte für unsere Leser zu kreieren, Inhalte spiegeln aber immer unsere eigene Meinung wider. Danke, und Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten.

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.

2 Kommentare

  1. Super­le­cker! Heu­te gemacht und bin begeis­tert. Gros­ses Kom­pli­ment für die­se tol­le Herbst­ge­richt. Ein neu­er Fan von eurem Blog <3

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    1. Vie­len Dank lie­be Sara, da freu­en wir uns ❤️

      Lie­ber Gruß
      Nadine

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