Tempeh selber machen

Tempeh selber machen
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Lästermäuler behaupten ja, man könne sich den eigenen Fuß in den Mund stecken und wüsste, wie Tempeh schmeckt. Dazu kann ich nur sagen: Danke Ignoranz, bleibt mehr Tempeh für uns!

Und während mehr Tempeh auf jeden Fall guter Tempeh ist, ist mehr richtig guter Tempeh einfach noch besser. Diese unheimlich tolle Weisheit haben wir in den letzten Wochen und Monaten gelernt, in denen wir die Laborbrillen herausgekramt und uns mit der Tempeh-Herstellung beschäftigt haben.

Das mit dem DIY-Tempeh hat auch (beinahe) auf Anhieb geklappt und die kiloweise mit Pilzkulturen geimpften und gereiften Sojabohnen landeten natürlich auf dem Teller (meist in Form von unserem Bami Goreng, von dem wir nicht genug bekommen können). Wir haben seit dem Sommer wohl mehr Tempeh gefuttert, als in den letzten 10 Jahren! Und glücklicherweise schmeckten die (meisten, es hat eben doch nicht ganz auf Anhieb geklappt) Tempehblöcke auch. Sehr gut sogar. Seeehr gut! Riecht’s hier irgendwie? Muss der Tempeh sein, ich verliere mich hier doch nicht in Eigenlob-Tiraden.

Lass mich dich mal kurz abholen, falls du bisher noch keine Berührung mit Tempeh hattest – sei es aus Angst oder aus Respekt vor dem meist etwas hohen Preisschild auf der Packung.

Tempeh kommt aus Indonesien und wird traditionell aus Sojabohnen hergestellt. Im Gegensatz zu Tofu, der aus Sojamilch gewonnen wird, werden diese im Ganzen zur Herstellung verwendet und so stecken in Tempeh weitaus mehr Nähr- und Ballaststoffe. Mit knappen 20 % Eiweiß könnte Tempeh damit in Zukunft deine finale Endgegner-Antwort auf die immer wieder gestellte Frage sein, woher Veganer denn ihr Protein bekommen.

Tempeh selber machen

Die vorher gekochten Bohnen werden mit Pilzkulturen geimpft, klassisch in Bananenblätter verpackt und dürfen dann im indonesischen Klima 24–48 Stunden reifen. In dieser Zeit macht sich der Pilz zwischen, auf und in den Bohnen breit, die das ziemlich gut finden und sich zum Dank besser verdauen lassen. Heraus kommt ein bissfester Block Tempeh, der jetzt – vorher mariniert oder einfach so – gebraten, gedämpft, geräuchert oder frittiert wird und dann bombastisch gut schmeckt.

Wie? Das ist tatsächlich schwer zu beschreiben. Irgendwie nussig. Aromatisch würzig, aber trotzdem mild. Ist auch kein Wunder, denn wie in jedem anderen Fermentationsprodukt steckt auch in Tempeh eine Portion Umami. Nach Füßen? Wer das behauptet, ist raus.

Tempeh selber machen

Aber ja, das supergesunde Sojabohnen-Pilz-Paket kann unterschiedlich schmecken und wie auch bei Edelschimmelkäse kommt auch ein gewisses Pilzaroma durch. Und wer würde schon behaupten, (veganer) Camembert schmeckt nicht?

Nun haben die meisten Leute – und darüber habe ich mich schon in unserem Fermentations-Special ausgelassen – über die Jahre ja ziemlich verlernt, mit Lebensmitteln umzugehen, die in irgendeiner Art und Weise reifen müssen.

OMG, und was, wenn sich nun Schimmel bildet?

Sieht das noch genießbar aus? Ich finde nicht, dass das noch genießbar aussieht. Wer kann mir sagen, ob das noch genießbar aussieht? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das genießbar aussieht.

Wie muss das riechen? Ich brauche exakte Instruktionen!

Und so wird das auch der Grund sein, warum kaum jemand Tempeh selbst herstellt. Hat mit Pilzen zu tun, klingt gefährlich, lasse ich lieber.

Tempeh selber machen

Um es kurz zu machen: Den eigenen Tempeh herzustellen ist wirklich beinahe schon lächerlich einfach und praktisch idiotensicher. Du brauchst nur Sojabohnen, Essig und die qualitativ hochwertige Pilzkultur, die wir günstig hier bestellen. Und du solltest den Backofen für etwa 36 Stunden in Beschlag nehmen dürfen, ohne dass dir jemand den Kopf abreißt, weil die Lust auf Pizza oder Smashed Potatoes zu groß wird.

Wir machen uns den Koch- und Schälprozess einfach und verwenden direkt halbierte Sojabohnen, die in etwa 45 Minuten gar und dazu noch günstiger sind. Tempeh-Puristen vermissen vielleicht die ganzen Bohnen, uns gefällt die etwas feinere Textur des Ergebnisses sogar besser. Die Schalen lösen sich zu einem großen Teil und können während des Kochens einfach abgeschöpft werden. Du musst hier nicht zu genau arbeiten – ein gewisser Schalenanteil kann auf jeden Fall mitverarbeitet werden. Ich sag’ nur Ballaststoffe.

Die Bohnen werden nun abgegossen, abgetropft und sollten nun möglichst gut trocknen, um Schimmelbildung während des Reifeprozesses zu vermeiden. Wir geben sie dazu zurück in den Kochtopf, stellen diesen auf die noch einigermaßen heiße Herdplatte und rühren ab und zu um. Die Hitze lässt die übrige Feuchtigkeit verdampfen.

Die trockenen Bohnen machen wir nun wieder nass – und zwar mit ein wenig Apfelessig – und lassen sie auf etwa 32 °C abkühlen. Nun kommt der Tempeh-Starter dazu, das Ganze wird noch einmal gut durchgerührt und vermischt und damit wäre die Arbeit fast erledigt.

Tempeh selber machen

Die Portionen müssen nur noch zur Reife verpackt werden. Wie schon erwähnt, werden traditionell Bananenblätter verwendet, die wir hier eher selten bekommen. Wir verwenden Frischhaltebeutel mit Zip-Verschluss, die wir vorher flächig alle 2 cm perforieren, um eine Luftzirkulation zu ermöglichen.

Die Beutel werden nun etwa zur Hälfte mit den geimpften Sojabohnen gefüllt, verschlossen, zu „Laibern“ geformt und können so reifen.

An alle Zero Wastler: Kein Grund zum Aufschrei, die Beutel können (gut gewaschen, versteht sich) wiederverwendet werden.

Tempeh selber machen

Ergänzung vom 27. April 2021: Mittlerweile lassen wir unseren Tempeh nur noch in Auflaufformen reifen. Die Menge aus dem Rezept verteilen wir in einer Form mit den Maßen 35 x 25 cm und drücken anschließend alles mit einem sauberen Löffel gleichmäßig glatt auf etwa 3 cm Dicke. Eine weitere Form dient als Abdeckung, die wir während des Reifeprozesses hin und wieder abnehmen, damit allzu feuchte Luft entweichen kann. Ansonsten ändert sich am Prozess nichts, heraus kommt ein wunderbar gleichmäßig vom Pilz durchzogener Tempeh-Kuchen.

Selbstgemachter Tempeh in Auflaufform

Tempeh mag das subtropische Klima seines Herkunftslandes und so sollten wir dem Pilz auch ähnliche Verhältnisse schaffen. Das funktioniert am besten im Backofen und mithilfe einer ganz profanen Wärmflasche.

Diese legen wir auf den Ofenboden, ein einfaches Gitter kommt auf die mittlere Schiene und darauf darf es sich der Tempeh nun für etwa 36 Stunden bequem machen. Die Ofentüre halten wir mit Hilfe eines Essstäbchens einen kleinen Spalt offen, damit Luft zirkulieren kann und die Wärmflasche wird etwa alle 12 Stunden ausgetauscht, um die Temperatur im Ofen zwischen etwa 30 und 34 °C zu halten. Wir prüfen das mit einem ganz einfachen Raumthermometer. Ein paar Grad hin oder her stellt im Regelfall kein Problem dar, die Reifezeit verlängert oder verkürzt sich so jedoch.

Das war’s schon, deine Arbeit ist getan. Gratulation, du dürftest in eineinhalb Tagen deinen ersten Tempeh in den Händen halten können, denn viel schiefgehen kann eigentlich nicht mehr.

Trotzdem gebe ich dir zwei tl;dr-Listen auf den Weg mit.

Tempeh selber machen

Auf was du achten solltest

  • Die gekochten Bohnen sollten gut trocknen. Tupfst du sie mit einem Küchentuch ab, sollte das nicht mehr durchfeuchten.
  • Die Bohnen müssen vor dem Impfen auf etwa 32 °C abkühlen.
  • Benutzt du Frischhaltebeutel musst du auf gute Belüftung achten, also pikse lieber ein paar Löcher mehr hinein, als zu wenige.
  • Die Temperatur im Backofen bzw. Inkubator sollte zumindest in den ersten 12 Stunden relativ konstant zwischen 30 und 34 °C liegen. Nach etwa 12 Stunden erzeugt der Pilz selbst Wärme.
  • Wenn der Tempeh gleichmäßig mit dem weißlichen Pilz überzogen ist, ist er fertig.
Tempeh selber machen

Gute Zeichen, schlechte Zeichen

  • Graue oder gar schwarze Stellen, insbesondere um die Luftlöcher sind kein Grund zur Beunruhigung. Der ausgewachsene Pilz wird einfach dunkel, der Tempeh wurde also zu lange gereift. Im Regelfall ist er noch genießbar.
  • Rötliche, leicht schleimige Stellen hingegen sind ein Zeichen dafür, dass zu wenig Luft an den Tempeh kam oder die Bohnen zu nass waren. Bitte entsorgen und neu beginnen.
  • Vertrau’ deiner Nase. Guter Tempeh riecht nussig, ein wenig nach Champignons. Schlechter Tempeh riecht scharf nach Ammoniak oder modrig.

Was mache ich jetzt mit den 10 kg Tempeh, die ich gerade „geerntet“ habe?

Tempeh ist extrem easy zu handeln. Frisch hält er sich im Kühlschrank etwa 3–4 Tage, im Tiefkühlfach etwa 6 Monate. Du kannst die Laiber auch pasteurisieren, dann hält er sich auch im Kühlschrank etwa 10–14 Tage. Dazu wird der Tempeh (selbstverständlich ohne die „Verpackung“) entweder im Backofen bei 100 °C 20 Minuten gebacken oder im Wasserbad gekocht und anschließend gut abgetropft, bevor er gut verschlossen in den Kühlschrank wandert. Theoretisch sollte auch das Räuchern funktionieren, wir geben Bescheid, wenn wir das getestet haben.

Der selbstgemachte Tempeh sollte vor dem Verzehr gegart werden, ganz frisch kannst du auch so probieren. Manche schwören darauf, den Tempeh auch vor dem Braten kurz zu blanchieren, wir verzichten auf den Schritt und werfen ihn mariniert oder unmariniert direkt in die Pfanne.

Aber natürlich solltest du deinen frischen Tempeh als allererstes mal genießen. Zum Beispiel als Saté-Spieße mit selbst gemachtem Erdnuss-Dip, im Bami Goreng oder einfach scharf angebraten zusammen mit Kichererbsensalat auf den besten Stullen der Welt.

Also, worauf wartest du noch? Du hast doch nicht etwa immer noch Angst vor den Pilzsporen? Ran an die Bohnen und falls du Fragen hast, ab in die Kommentare damit.

Tempeh selber machen
Zutaten für 1 kg

Selbstgemachter Tempeh

Zubereitung 1 Stunde

+ Reifezeit 1 day 12 Stunden
  1. Sojabohnen in der vierfachen Menge Wasser aufkochen und anschließend bei mittlerer Hitze 45–60 Minuten köcheln lassen, bis sie gar sind und noch einen leichten Biss haben.

  2. Bohnen abgießen und gut abtropfen lassen. Zurück in den Topf geben und auf die noch heiße Herdplatte stellen. Ab und zu umrühren, bis die überschüssige Feuchtigkeit verdampft ist.

  3. Essig unterrühren und die Bohnen auf 32 °C abkühlen lassen. Anschließend die Tempeh-Kultur unterrühren. 

  4. Reifebehälter vorbereiten. Dazu zum Beispiel Frischhaltebeutel mit etwa 1 l Fassungsvermögen verwenden und flächendeckend alle 2 cm Löcher hineinpiksen.
  5. Etwa bis zur Hälfte mit Bohnen füllen, zu kompakten Laibern formen und die Beutel durch strammes Umfalten verschließen.

  6. Bei 30–34 °C für 24–48 Stunden reifen lassen, bis der Tempeh gleichmäßig mit dem weißen Pilz überzogen ist. Wir verwenden dazu den Backofen mit angeschaltetem Licht und eine Wärmflasche, die etwa alle 12 Stunden frisch mit heißem Wasser befüllt wird. Die Ofentür wird mit Hilfe eines Essstäbchens einen Spalt offen gelassen.

Unsere Tipps

Frischer Tempeh hält er sich im Kühlschrank etwa 3–4 Tage, im Tiefkühlfach etwa 6 Monate. Die Laiber können auch pasteurisiert werden, dann halten sie sich auch im Kühlschrank etwa 10 Tage. Dazu wird der ausgepackte Tempeh entweder im Backofen bei 100 °C 20 Minuten gebacken oder im Wasserbad gekocht und anschließend gut abgetropft.

Tempeh selber machen

 

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Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.


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  1. Hallo, erstmal vielen Dank für die tolle Seite mit den vielen Tipps.

    Mein erster Tempeh-Versuch läuft gerade und sieht eigentlich ganz gut aus. Allerdings habe ich auch eine Emaile-Form verwendet und Frage mich, wie ich das Zeug da heil rauskriegen soll?

    LG Viola

    1. Hi Viola,

      wir haben es immer einfach direkt in der Form vorsichtig in Rechtecke geschnitten und anschließend ganz einfach herausgenommen. Klappt super! ☺️

      Liebe Grüße
      Nadine

  2. Hallo!

    Ich möchte das erste Mal Tempeh selber machen, da ich den Starter geschenkt bekommen habe.
    Nun eine Frage: Ich habe Rezepte gefunden mit getrockneten Sojabohnen die eben eingeweicht/gekocht werden und auch eines mit Kichererbsen aus der Dose, die dann ca. 1h getrocknet werden müssen.

    Meine Frage ist ob man auch (frische) gefrorene Sojabohnen (z.B. https://shop.billa.at/produkte/iglo-zarte-sojabohnen/00–665231) nehmen kann und sich somit das einweichen/kochen spart? Oder sind frische Sojabohnen für Tempeh nicht geeignet?

    Danke!
    LG Steffi

    1. Hallo Steffi,

      ja, du kannst auch aufgetaute Edamame, also grüne Sojabohnen verwenden. Allerdings wird das ein „anderer“ Tempeh, da Edamame anders schmecken und einen weicheren, zarteren Tempeh ergeben. Ist im Endeffekt also einfach eine Variante. 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

  3. Hey ihr Lieben,
    Hab mich erneut an euer tolles Rezept gewagt. Habe es extra im Thermomix Fermentationsmodus (dauerhaft 36c) gemacht. Leider sind die Bohnen in der Schale & den ZIP Beuteln total schwarz verschimmelt. Sieht alles nach „normalen“ Tempehsporen aus, jedoch ist er halt mindestens gleich viel schwarz wie weiß.
    Er riecht auch normal, aber einen komplett schwarzen verschimmelten tempeh zu essen? 

    Habt ihr eine Idee warum die ganzen schwarzen Sporen gekommen sind, bevor er überhaupt ganz weiß verschimmelt war?
    Zu den Eckdaten:
    Habe die Bohnen im abgekühlten Topf geimpft.
    Die Tempeh Kulturen sind schon etwas älter, jedoch immer im Kühlschrank gewesen.
    Könnte es dem Tempeh zu warm geworden sein?

    Ich freu mich auf Tipps und Tricks – möchte das Thema ungern aufgeben 🙈

    1. Hi Ricky,

      die Schwarzfärbung deutet darauf hin, dass die Sporen (über-)reif sind. Grundsätzlich ist daran nichts schädlich (wenn sonst alles geklappt hat, der Tempeh gut riecht etc.), aber klar, sieht weniger appetitlich aus. Es klingt einfach so, als wäre die Fermentation zu schnell vorangeschritten. Vermutlich müsstest du die Temperatur im Thermomix anpassen oder das Gerät ab einer gewissen Zeit komplett ausschalten, da auch die Sporen beim Wachsen Wärme erzeugen. Da wir den Thermomix nur vom Hörensagen kennen, kann ich dir leider keine konkreten Tipps zum Timing geben, da müsstest du eventuell etwas herumprobieren.

      Viel Erfolg! 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

      1. So der Tempeh ist bereit zu schimmeln! Wir haben eine Styroporbox genommen und ein kleines Wärmekissen reingelegt mit einem Temperaturfühler, der sich bei 33 Grad selbst abschaltet. Das erste Mal Tempeh hat sehr gut funktioniert, jetzt war ich etwas mutiger und habe die Sojabohnen gleich mit Kräutern gewürzt und außerdem Belugalinsen und Kidneybohnen verwendet. Es wird spannend!

      2. Hi Veronika,

        super, klingt spannend! Gibts schon News? ☺️

        Liebe Grüße
        Nadine

  4. Hallo Jörg,
    Das sind ja jede Menge Kommentare!!
    Ich hab jetzt zwei Anläufe genommen um den Tempeh herzustellen. Alles wie in deinem Rezept . Auflaufform gelöcherte Klarsichtfolie, dann ab in den Dörrautomat 32 Grad über 24 Std. Zwischenstände alles Topp und nach 24 Std hatte ich einen grauen haarigen Schimmel drauf.
    Hast du ne Idee, was da falsch läuft?
    Gruß,
    Klaus

    1. Hi Klaus,

      grauer, haariger Schimmel deutet eher auf „schlechten“ Schimmel hin. Am wahrscheinlichsten ist dann etwas mit in den Tempeh geraten, was da nicht hin soll. Wir spülen die zu verwendenden Formen immer nochmal kurz vor der Tempeh-Herstellung heiß aus, das reicht dann im Regelfall, was die Sauberkeit angeht.

      Viel Erfolg beim nächsten Versuch!

      Liebe Grüße
      Jörg

  5. Hallo,
    ich liebe euer Tempeh Rezept, bislang klappts immer (verpackungsfrei). Mein einziges Problem ist, dass mein Tempeh nicht so dicht ist, d.h. beim Schneiden gerne bröselt. Das ist in der Pfanne zwar kein Problem, aber auf Spieße kann ich ihn eigentlich nicht stecken, und dabei möchte ich ihn gerne mal Grillen…vielleicht lasse ich ihn zu kurz reifen- nach einem schwarze Flecken- Ergebnis bin ich da vorsichtig geworden- der Pilz ist auch oben nie so dicht wie seitlich oder unten.
    Habt ihr einen Tipp für mich? Danke!

    1. Hallo Susi,

      das wird sich ohne Verpackung oder zumindest „Beschwerung“ nicht ganz vermeiden lassen. Auch unser Tempeh ist etwas weniger fest, wenn wir ihn nur in einer Form reifen lassen. Schnittfest ist er dennoch. Vielleicht sind deine Bohnen tatsächlich sogar zu trocken?

      Liebe Grüße
      Jörg

  6. Auf der Jagd nach frischer Schweineleber *duckundwech* stolperte ich im Bio-Markt über Tempeh. Und ich muss sagen, das Zeug schmeckt so endgeil, dass ich gleich anfing, nach „Tempeh selbst“ zu googlen. Und jetzt bin ich hier. 😉
    Danke für die schöne und einfache Beschreibung. Werd ich gleich mal nachmachen…

  7. Hallo Ihr Lieben,
    ich habe Dank Euch Tempeh ausprobiert. Allerdings bisher nur das Essen, nicht das selber machen. Geht es nur mir so, oder empfindet noch jemand das der Geschmack des Tempeh ein bisschen ins säuerliche geht???
    Das Mundgefühl finde ich großartig. Gestern habe ich gebratenen Tempeh in eine Glasnudelsuppe geschnitten und ich muss sagen, das mir darin der säuerliche Geschmack nicht so ganz zugesagt hat. Ich habe den Tempeh vorm braten in ca 1 cm Scheiben geschitten und eine gute Stunde mit Sojasoße mariniert.

    Viele Liebe Grüße

    1. Hi Jutta,

      fertig gekaufte Tempehprodukte können sich im Geschmack auf jeden Fall stark unterscheiden. Die durch die Fermentation entstehende Säure kann da auch mal etwas derber oder milder sein. Uns schmeckt säuerlicher Tempeh gut, ich kann aber auch verstehen, dass das Aroma nicht immer passt. Da solltest du dich einfach durchprobieren … oder dich eben doch ans Selbermachen wagen. 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

  8. Hallo Zusammen!
    Ich bin ein bisschen verzweifelt! Ich habe bei meiner Tempeh immer wieder rosa Flecken… Habt Ihr einen Rat für mich?
    Beste Grüße aus Österreich

    1. Puh, ich bin kein Schimmelexperte, aber roter Schimmel ist ja häufig in feuchten Badezimmern oder Kellern anzutreffen. Reifst du den Tempeh eventuell kellernah? Dann könnten Sporen eventuell „überspringen“. Wenn nicht, dann tippe ich darauf, dass die Bohnen noch zu feucht sind oder zu wenig Luftlöcher in den Beuteln (falls du welche verwendest).

      1. eigentlich werke ich in der Küche und es ist im Haus grundsätzlich nicht feucht. Ich versuche auch wirklich die gekochten Bohnen gut zu trocknen (ich föhne sogar). Luftlöcher steche ich mit der Nadel etwa alle drei Zentimeter…

  9. Habe gestern todesmutig ein Kilo ganze, ungeschälte Sojabohnen (vorher eingeweicht und dann ne Stunde lang versucht, möglichst viel Schale rauszufrickeln) gekocht und verpilzt. Ich hatte keine besonders gute Temperaturkontrolle und einige Kommentare haben mir da ein bisschen Angst gemacht, ehrlich gesagt! Aber irgendwie hat es trotzdem geklappt und ich habe vier wunderbare, riesengroße Blöcke Tempeh :))
    Hab testhalber zwei in den mit dem Starter mitgelieferten perforierten Plastikbeutel und zwei in verschieden große, runde Auflaufformen, eine mit Geschirrtuch und eine mit Zewa abgedeckt. Hat alles funktioniert, in den Beuteln ist es etwas gleichmäßiger durchpilzt, die Auflaufform-Tempehs sind obendrauf etwas trocken, aber das sind nur so 2 mm und tun der ganzen Sache keinen Abbruch! Jetzt wird grade pasteurisiert.… oh ich freu mich so sehr!

  10. Liebe Nadine, lieber Jörg.
    Ich habe gerade nach 24 Stunden meinen ersten eigenen, verpackungsfreien Tempeh geerntet. Ich war arg skeptisch, ob der Backofen mit Wärmflasche auch warm genug bleibt in der Zeit, in der ich arbeiten war. Aber es hat alles hervorragend geklappt (ich kleiner Perfektionist bin aber auch die Nacht 2x aufgestanden, um die Temperatur im Ofen zu kontrollieren und die Wärmflasche noch mal zu erwärmen. Wobei letzteres nicht mal notwendig war 😀 ) Vom Ergebnis bin ich schwer beeindruckt. Mein Tempeh sieht aus wie gemalt und schmeckt fast wie Camembert 🙂 Ich habe noch eine Schale Tempeh im Joghurtbereiter, der ist allerdings noch nicht so weit. Hätte es andersherum erwartet. Beim nächsten Mal dann alles im Ofen, weiß ja jetzt, dass es klappt 🙂
    Danke, danke, danke für dieses wundervolle Rezept und die super Anleitung dazu 🙂
    Liebe Grüße
    Jana

  11. Hey,
    ich würde so gerne den Tempeh ausprobieren, leider lese ich bei den Rezepten (wie auch bei eurem) immer, dass man den Tempeh im offenen Backofen reifen lassen soll. Leider habe ich nur einen Gasofen, wo nur die Flamme von unten kommt, somit kann ich diese Methode bei mir leider nicht ausprobieren.
    Hättet ihr evtl. einen Tipp oder eine Idee, wo ich den Tempeh sonst noch reifen lassen könnte?
    Liebe Grüße,
    Hannah

    1. Hi Hannah,

      hier geht es mehr darum in einem „kleinen Raum“ die richtige Temperatur zu erzeugen. Du kannst hier auch einfach versuchen, mit ein oder zwei Wärmflaschen zu arbeiten, um die richtige Temperatur zu erzeugen. 😉 Viel Spaß!

      Lieben Gruß,
      Nadine

    2. Ich nehme eine sSteroporkiste oder Kochkiste, sicher geht auch ein Karton mit einer kuscheligen Decke, die Wärmflasche einige Zentimeter neben dem Glasbehälter legen, Deckel oder Decke darüber und auf die Temperatur achten. Hat super geklappt.

    1. Müsste? Ich sage lieber mal, könnte. Aus Mangel an einer Fußbodenheizung kann ich es nicht ausprobieren. 😅

      Aber vorstellen kann ich es mir gut. Leg’ doch einfach mal ein Thermometer auf den Boden, stelle eine umgedrehte, relativ dichte Kiste darüber und schau nach, was sich da temperaturtechnisch tut. 👍

  12. Hallo ihr Tempeh-Experten,

    habe zum ersten Mal Tempeh nach eurer Anleitung gemacht und er ist perfekt geworden- nach 24 Stunden war er fertig und ein fester, weißer Block. Mangels halbierter Sojabohnen habe ich ganze genommen und die Schalen beim und nach den Kochen möglichst gut entfernt und die Bohnen etwas verdrückt). Hat gebraten sooooooo gut geschmeckt, noch besser als gekaufter. 1000 Dank!
    Den Rest habe ich eingefroren. Beim ersten Verwenden des aufgetauten Tempeh ist er mir in der Pfanne etwas zerfallen, ich hatte den Eindruck, der Pilz hat das Auftauen nicht gut vertragen (hatte ihn ein paar Stunden vor dem Kochen in den Kühlschrank gestellt). Wie macht ihr das? Bratet ihr den gefrorenen Tempeh oder habt ihr einen Trick zum Auftauen?

    1. Erstmal freut es mich, dass der Tempeh so gut geschmeckt hat und grundsätzlich klingt es ja eigentlich nach einem vollen Erfolg. Wir frieren Tempeh allerdings regelmäßig ein, in der Pfanne zerbröseln sollte er definitiv nicht. Der „frische“ Tempeh war aber fest, ja?

      1. Hallo Jörg, schonmal danke für den Hinweis. Der frische Tempeh war stabil und ist nicht so zerfallen.
        Wie taut ihr ihn auf oder kommt er gefroren in die Pfanne?

      2. Wir tauen ihn im Regelfall auf. Wenn wir rechtzeitig dran denken, einfach über Nacht im Kühlschrank, bei Ungeduld gießen wir auch mal heißes Wasser darüber, unserer Erfahrung nach ist gefrorener Tempeh nicht empfindlich – deshalb eben auch meine Verwunderung.

      3. So, dieses Mal hat es doch funktioniert. Ich habe etwas dickere Scheiben geschnitten und ein bisschen vorsichtiger gewendet, und voila!
        Er ist insgesamt etwas weicher und luftiger als der aus dem asiamarkt oder von der Tempeh Manufaktur und braucht beim Braten auch mehr Öl. Ich werde Mal versuchen, die Bohnen etwas fester in die Form zu pressen.
        Danke für das geniale Rezept!

  13. Hallo, ich würde so gern auch selbst Tempeh herstellen und frage mich ob dies auch mit Dosenbohnen funktioniert. Hat da jemand Erfahrung? Ich habe noch so viele zu Hause. 

    Liebe Grüße Nancy

    1. Ich erlaube mir mal, die Antwort auf einen anderen Kommentar zu kopieren, denn da ging es fast um dasselbe Thema. 🙂

      Ja, das funktioniert, allerdings mit Einschränkungen. Die Stärke der Kichererbsen wird beim Kochen in verschiedene Zucker gespalten – Nahrung für den Pilz. Beim Abkühlen wird ein Teil davon in sogenannte resistente Stärke umgewandelt, die dann eben nicht mehr als Nahrung für den Pilz dient. Die Fermentation bzw. das Wachstum dauert länger oder funktioniert im Extremfall gar nicht mehr.

  14. Lieber Jörg,
    können die gekochten Sojabohnen auch kalt mit dem Pilz beimpft werden? Ich würde gerne mit meinen Schülern Tempeh machen und die Sojabohnen am Tag vorher schon kochen, da das im Unterricht zu lange dauern würde.

    Danke für die Antwort =)

    1. Ja, das funktioniert, allerdings mit Einschränkungen. Die Stärke der Kichererbsen wird beim Kochen in verschiedene Zucker gespalten – Nahrung für den Pilz. Beim Abkühlen wird ein Teil davon in sogenannte resistente Stärke umgewandelt, die dann eben nicht mehr als Nahrung für den Pilz dient. Die Fermentation bzw. das Wachstum dauert länger oder funktioniert im Extremfall gar nicht mehr.

      Es dauert nach dem Kochen der Kichererbsen aber auch eine Zeit, bis alles auf die notwendige Temperatur abgekühlt ist (ca. 20–30 Minuten). Vielleicht hast du ja die Möglichkeit, in einem anderen Raum einfach vorzukochen und kannst dann direkt im Unterricht mit den weiteren Schritten loslegen.

      Lass mich wissen, wie es geklappt hat. 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

      1. Danke für den Input, Mischa! Ich möchte hier sicherheitshalber nur nochmal auf meinen Kommentar hinweisen, in dem ich erkläre, warum das Pilzwachstum bei bereits gekochten Kichererbsen eben nicht gefördert wird. 👍🙂

  15. Ich hab heute meinen ersten fertigen selbstgemachten Tempeh „geerntet“. Ausnahmsweise hab ich mich strikt an die Anleitung gehalten* und TADAAAA es hat beim ersten Versuch geklappt.
    Und es schmeckt so viel leckerer als der gekaufte Tempeh.

    *na gut, ich gestehe: ich habe schwarze Bohnen benutzt. Die hatte ich noch vorrätig. Sieht optisch auch toll aus.

    DANKE!

    1. Glückwunsch!! ich finde mittlerweile selbst gemachten Tempeh auch sehr viel leckerer als gekauften- allerdings mache ich ihn auch fast immer aus Kichererbsen und hin und wieder aus Kidneys- aber schwarze Bohnen muß ich auch mal versuchen…

  16. Hey! Ich habe mich an den Tempeh gewagt und es ist auch auf Anhieb gelungen! Eine kleine Erfahrung von mir war, dass der Tempeh nach einer gewissen Zeit soviel Eigenwärme produziert, dass ich die Außentemperatur reduzieren musste.
    Ich wollte eigentlich fragen, ob jemand den Tempeh vor dem Reifen schonmal gewürzt hat? Bei mir ist die Marinade nicht perfekt durch den Tempeh „gezogen“ da hab ich gedacht man könnte ja auch vorher würzen. Ich weis jetzt nur nicht, ob dass den Reifeprozess verhindert.
    LG, Martin

    1. Das würde mich auch sehr interessieren… der Tempeh, den ich früher gekauft habe, war gewürzt und ich frage mich natürlich, ob das „nur“ eine Marinade war, oder ob der Curry etc. dem Starter beigemischt wurde. Habe keine Lust das auszuprobieren, weil ich befürchte, dass damit vlt. der Schimmel zu wiehern beginnt… Was meint Ihr?

      1. Hi Marie,

        wir haben es auf jeden Fall auf dem Schirm, Tempeh auch schon während der Fermentation zu würzen, dazu brauchen wir aber auf jeden Fall noch etwas Zeit, deshalb kann ich dir die Frage aus dem Effeff gerade leider nicht beantworten. Sorry dafür und ich hoffe, du hast noch ein bisschen Geduld. 🙂

        Liebe Grüße
        Jörg

  17. Hallo an alle Tempehliebhaber, ich hab jetzt nicht alle neuen Kommentare studiert, aber ich mache meine Tempehs nun schon eine ganze Weile nach diesem Rezept hier und liebe es einfach!! Mittlerweile hab ich auch die passende „Blockgröße“ gefunden- ich habe mir mehrere kleine rechteckige Boxen von Lock und Lock gekauft und sie kurzerhand mit der Bohrmaschine rundrum gelöchert (auch das Deckelchen)- fertig sind die perfekten Reifeboxen für Tempeh!! Der fertige Tempeh sieht aus wie gekauft ^^ Hab ich jetzt schon oft im Einsatz gehabt und kann es wirklich als Tipp empfehlen- einfach abspülen und fertig! Ich sollte mir das patentieren lassen!! Euch allen einen schönen Tag!!

      1. Bin so schlecht im schätzen, deshalb hab ich grad mal nachgemessen: 14×10 cm und ca. 4cm hoch!
        Liebe Grüße-Debora

  18. Hallo Jörg,
    Du schreibst Eine weitere Form dient als Abdeckung, die wir während des Reifeprozesses hin und wieder abnehmen, damit allzu feuchte Luft entweichen kann. Ansonsten ändert sich am Prozess nichts, heraus kommt ein wunderbar
    Frage: könnte man statt eine zweite Form zum abdecken auch mit einer durchlöcherten Klarsichtfolie zum Ziel kommen?
    Liebe Grüße und danke für die tollen Rezepte

      1. Hallo Jörg, danke für die schnelle Antwort.
        Ich habe nun die sojahälften eingeweicht und einen 1. Test hinter mir, ich habe es mit 200 Gramm eingeweichten Bohnen gemacht Ernte war ca. 340 Gramm.
        Bei 500 Gramm Bohnen ohne einweichen ergibt welche Menge?
        Liebe Grüße
        Rainer

      2. Je nach Durstigkeit der Bohnen etwa 1 kg, so wie im Rezept angegeben. 🙂

    1. Guten Morgen Jörg,
      ich habe gestern Abend ( Sonntag ) den Tempeh nach 48 Stunden aus einer Auflaufform geerntet. Leider waren am Rand schwarze stellen, und was ich auch noch schlecht fand das Kondenswasser in die Bohnen gerät wenn ein Deckel darauf ist.
      Außerdem waren die Bohnen am Boden noch nicht vollständig durchzogen.
      Aber nach dem lösen der losen Bohnen war der Tempeh in Ordnung.
      Frage muß unbedingt ein Deckel aufgelegt werden? Ich habe das im Brod & Taylor Gärautomat gemacht.
      LG Rainer

      1. Hi Rainer,

        das Umgebungsklima ist natürlich immer etwas anders. Der Brod & Taylor ist natürlich um einiges kleiner, als ein Backofen, je nachdem, wie gut der die Wärme korrekt hält und eben auch zum Zeitpunkt, an dem der Tempeh selbst Wärme erzeugt, musst du den Tempeh eventuell früher „ernten“. Warum er nicht bis zum Boden durchgezogen sein könnte, ist mir allerdings eher ein Rätsel. Vielleicht ist die Temperatur am Boden etwas zu niedrig?

        Mit dem sich bildenden Kondenswasser haben wir keine Probleme. Ab und zu anheben und abwischen schadet aber auch nicht, solange du ein sauberes Tuch verwendest.

        Grüße

  19. Herzlichen Dank für die guten Tips – ich habe nun schon ein paarmal Tempeh gemacht, auch mit anderen Hülsenfrüchten und es klappt super. Nun meine Frage: Wenn Ihr die halben Sojabohnen verwendet, weicht ihr die vorher noch ein oder kocht ihr die einfach nur direkt 45 Minuten? Liebe Grüsse

    1. Hey, es hat am Anfang immer prima funktioniert. Habe ganze Bohnen genommen und einen Starter von eBay. Jetzt habe ich Original Starter aus Indonesien und halbe Bohnen. Jetzt geht’s nicht mehr. Der Tempeh verdirbt bei der Reifung. Ich habe keine Ahnung warum. Habe einen einfachen Inkubator für Reptilien aus Styropor mit einer Aquarium- Heizung. Wird es jetzt bei den Temperaturen zu heiß mit 35 Grad. Vorher ging es nur bis 33–34 Grad. Sind sie zu feucht? Vorher hatte ich Tüten. Jetzt nehme ich alte Schalen von Champignons… Hilfe

      1. Hi Mischa,

        Styropor und alte Schalen von Champignons … das klingt beides nicht so gut. Styropor lässt keinen Luftaustausch zu und alte Champignon-Schalen könnten natürlich kontaminiert sein und lassen sich – sofern wir von den Holz- oder Pappdingern reden – natürlich auch nicht reinigen.

        Liebe Grüße
        Jörg

      2. Hey Mischa,
        Ich würde fast auf zu hohe Temperaturen tippen. Das hatte ich auch schon Mal. Bei mir funktioniert es mit halben Bohnen und Starter aus Indonesien in Glasschale wunderbar, aber nach 12 Stunden muss ich schauen, dass es nicht zu warm wird. Ab 35 Grad wird es manchmal leicht gelb orange und riecht nach Ammoniak.

      3. Es lag an der Tempeh-ratur! Die Styroporbox war einfach zu klein als ich die Menge erhöht habe. Dadurch wurde die Temperatur dann auch höher. Bin auf eine Kühlbox umgestiegen, jetzt geht’s wieder, wenn sie leicht geöffnet ist. Die Schalen sind aus Kunststoff, so haben sie weiter eine Funktion. Spart Müll! Danke

      4. Alles klar, dann bin ich happy, dass die Tempehproduktion jetzt wieder läuft. 🙂

  20. Hi Nadine und Jörg,
    habe vor 3 Tagen auch euer super leckeres Tempeh Rezept nachgemacht, zum Glück konnte ich von meiner Nachbarin den Dörrautomaten ausleihen, sonst hätte es denke ich nicht auf Anhieb geklappt. Ein paar graue Stellen sind zwar entstanden, aber ihr schreibt ja das das nichts macht. Danach habe ich gleich einen Teil davon mariniert und euer Bami Goreng nachgekocht. Der Rest vom Tempeh ist noch im Gefrierer und wartet aufs nächste leckere Rezept ;-))

  21. Huhu tolles Rezept 🙂
    Würde es gerne ausprobieren, bekomme aber hier in Paraguay keine Sojabohnen und extra bestellen ist mir zu kompliziert aktuell 😉
    Geht das auch mit anderen Bohnenarten?
    Liebe Grüße

    1. Hi Line,

      auf jeden Fall! Wir wollten es auch schon lange mal mit anderen Bohnen ausprobieren, sind nur noch nicht dazugekommen. Viel Spaß beim Experimentieren 😊 Gib‘ doch gerne Bescheid, wenn du’s ausprobiert hast. Wir freuen uns.

      Lieben Gruß,
      Nadine

  22. Mein erster Tempeh ist gerade fertig, ich habe mich genau ans Rezept gehalten und er ist perfekt geworden. Vielen herzlichen Dank für euer tolles Rezept, alleine hätt ich mich nie drübergetraut.
    Ab jetzt wird er nur mehr selber gemacht.

  23. Juchhu, es hat so gut funktioniert! Ich habe mehrfach gekauften Tempeh probiert und war nie besonders begeistert, hatte das für mich schon abgeschrieben. Dann aber letzten Sommer mal geräucherten in Tschechien probiert, der hat mir gut geschmeckt, sodass ich es nochmal probieren wollte. Den Tempeh den ich hier kaufen kann fand ich leider nach wie vor nicht besonders lecker, dafür aber ganz schön teuer. Also habe ich es einfach mal probiert und Dank eurer ausführlichen Beschreibung hat es wirklich toll funktioniert, Danke dafür! Vor allem war ich begeistert wie wenig Aufwand es tatsächlich ist.

    Ich habe die Gefrierbeutel-Variante verwendet aber in einem Joghurtbereiter bei dem ich die Temperatur einstellen kann. 36 h bei 28° haben gut funktioniert. Heute dann gespannt geerntet – sieht super aus, nur an ein paar Stellen wo mehr Luft war sind dunkle Stellen, die ich aber durch euren Post einfach als ausgereiften Pilz identifizieren konnte. Dann angeschnitten und probiert – wow! Soooo lecker. Ich kann es kaum erwarten jetzt sowohl mit der Zubereitung als auch der Herstellung weiter zu experimentieren. Als nächstes probiere ich es mal in Glasschalen aus und werde mir vom Vater meines Freundes vielleicht mal ein paar Stücke räuchern lassen…

    P.S.: Jetzt hat mich ja auch der Selbermach-Bug ein bisschen gepackt und ich überlege mal selber fermentierten Tofu zu machen, habt ihr damit Erfahrung?

    1. Ja sehr cool! Das Räuchern funktioniert super, selbst mit einer einfachen Räucherpistole (vielleicht ergänzen wir das bei Gelegenheit mal). Der fermentierte Tofu steht bereits seit langem auf unserer Probierliste, bisher kamen wir nur leider noch nicht dazu.

    2. Bei der Herstellung von Tempeh im Joghurtbereiter: Wurde da der Tempeh noch mal gewendet? Oder auf ein Gitter gelegt im Joghurtbereiter? Oder einfach reingelegt und fertig?? Bitte um kurze Info. Danke.

      1. Eine späte Antwort aber vielleicht interessiert es ja noch jemanden… Ich habe da nichts mehr gewendet und die Beutel mit Tempeh direkt auf den Boden gestellt. Bei mir war die aufliegende Fläche nicht sehr groß.

  24. Hallöchen!
    Ich habe mir online 1 Kg Bio Sojabohnen GANZ bestellt. Funktioniert das auch mit ganzen anstelle von halben? Und „GANZ“ .… heißt dass das sie ungeschält sind? Das steht nicht dabei und ich kann es nicht erkennen 😀 Das heißt, falls sie nicht geschält sind und ich das dann per Hand nach dem Kochen mache .… geht es mit ganzen Bohnen? 

    Vielen Dank!! 🙂
    LG
    Dominique

    1. Wie beschrieben, die halbierten Bohnen erleichtern die Arbeit natürlich enorm, funktionieren tut es mit ganzen auch. Dabei solltest du sie aber etwas „zerdrücken“, damit sich zum einen etwas von der Schale löst (die sind sicherlich noch dran), außerdem kann der Pilz besser in die Bohne eindringen.

      Liebe Grüße
      Jörg

  25. Danke für dieses tolle Rezept! Mein zweiter Anlauf ist dann auch etwas geworden. Beim ersten habe ich mich zu sehr darauf verlassen, dass der Ofen die eingestellten 30°C halten wird, aber naja… zwischenzeitliche 45°C waren dem Pilz zu viel.
    Beim zweiten Mal habe ich mich an die Wärmflaschenmethode gehalten und war vorallem überrascht, wie viel doch das eingeschaltete Licht im Ofen zur Temperatur beiträgt (ein Hoch auf den schlechten Wirkungsgrad unserer Leuchtmittel).
    Das erste Stück liegt nun mariniert im Kühlschrank und wartet darauf, heute Abend angebraten zu werden 🙂

  26. Hi.
    Bei meinem Ofen kann ich 30 Grad einstellen und dann noch aussuchen ob ich Dampf zugeben will.
    Ist es besser mit oder ohne Feuchtigkeit?

      1. Herzlichen Dank 🙂
        Ich bin schon neugierig wie es wird. Hol mir gleich morgen Sojabohnen vom Biobauern im Nachbarort und dann gehts los!

  27. Hallo zusammen,
    nach einem Wochenende lang Wärmflaschen bereiten habe ich heute Morgen mein erstes Kilo selbstgemachten Tempeh „geerntet“. Vielen Dank für die tolle Anleitung – hat super funktioniert.
    herzliche Grüße
    Marlitha

  28. Lieber Jörg,
    Vielen Dank für dein tolles Rezept!!
    Nach tagelanger Suche nach Sojabohnen habe ich nun endlich einen online Shop gefunden der sieHast & sogar noch plastikfrei verpackt, yippie.
    Nun habe ich den Tempeh am Samstag gemacht & me Wärmflasche in Backofen gelegt. Die Temperatur konnte ich jedoch nie höher als ca 26c bekommen.. nun hat er gestern (nach 60–72h) langsam angefangen zu schimmeln und heute früh war er komplett mit einem schwarz-grünen Schimmer überzogen. Schwarz bzw. grün bedeutet kaputt, richtig?
    Hast du mir einen Tipp, damit es beim nächsten Versuch schneller schimmelt & kein schwarzer Schimmel entstehen kann?

    1. Hi Ricky,

      also wir haben Bio-Sojabohnen (in Papier verpackt) ja auch verlinkt, du klingst so, als wären Sojabohnen super-exotisch, was sie echt nicht sind. 🙂

      Die Temperatur war in dem Fall schlicht und ergreifend zu niedrig. Warum du sie nur auf 26 °C bekommen hast, kann ich jetzt natürlich nicht nachvollziehen, anhand der vielen erfolgreichen Kommentare siehst du ja aber, dass die Methode grundsätzlich funktionieren kann. Da musst du eben ein wenig herumprobieren. 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

  29. Hey Eat-This Team,

    was ich gestern mit dem Tempeh gemacht hab war folgendes:
    Ich habe einen Rub wie für Spare Ribs gemacht, dann den Tempeh mit etwas Flüssigkeit eingestrichen und den Rub gut darauf verteilt und einmassiert. Als Flüssigkeit nehmen die Amis gerne Apfelsaft für etwas Süße.
    Danach ab auf den Grill damit und gegrillt. Richtig lecker! Am besten smoked man zuerst und grillt danach für noch mehr Aroma und trotzdem Kruste, aber so viel Zeit hatten wir dieses Mal nicht…
    Ach ja: wir haben uns einen Tempeh-Inkubator aus einer Thermokühlschrank gebastelt, der auch heizen kann. Gesteuert wird er durch ein Arduino 😉

    1. Ooooha, das klingt echt megalecker, wird für die nächste Grillsession mental direkt abgespeichert. Ich will mich ohnehin mal an einen Smoked Tempeh machen. Danke für die Inspo. 👌

  30. Hallo ihr Lieben… mich treibt seit einiger Zeit die Frage um, ob man Tempeh auch aus Wurzelgemüse machen könnte. Oder müssen es zwangsläufig proteinreiche Hülsenfrüchte sein? Hat jemand schon mal davon gehört oder Ähnliches ausprobiert?

    Liebe Grüße aus München

    1. Also Wurzelgemüse werden nicht funktionieren, davon habe ich noch nie etwas gelesen. Tempeh lässt sich aber aus nahezusämtlichen anderen Hülsenfrüchten, aus Getreide und auch aus manchen Saaten herstellen. Sonnenblumenkerne funktionieren beispielsweise als zusätzliche Zutat.

      1. hey Jörg,
        da ich nicht mit Plastik herstellen möchte, ist mir folgende Idee gekommen:
        ich werde es mit 2 Dämpfeinsätzen aus Glas probieren – werde später über meine ersten „Gehversuche“ in Sachen DIY-Tempeh berichten.
        Gruß aus Berlin

  31. Hallo liebes eat this team und andere Tempeh Fans,
    ich finde leider keine halbierten oder geschälten Sojabohnen. Kann mir jemand weiterhelfen? Wo besorgt ihr euren Nachschub? Der Link im Rezept funktioniert leider nicht mehr. Bei circa 1kg Tempeh pro Woche ist es mir echt zu aufwendig mit dem Pulen per Hand.
    Danke im voraus!

    1. Falls du eine Mehlmühle hast, kannst du die Sojabohnen da auch durchrasseln lassen (auf sehr großer Stufe) – zur Not Freunde fragen. Vorher checken ob die Mühle für Hülsenfrüchte geeignet ist. Hat bei mir super geklappt (habs zuerst zu klein gehabt, jetzt sind halt ein paar kleine Stückchen drin). Dann die Bohnen einweichen, die meisten Schalen schwimmen auf, einfach mit einem Sieb abschöpfen (: Alles Liebe und gutes Gelingen!

  32. Hallo 🙂
    Ich schließe mich meinen Vorrednern an. Euer tolles Rezept hat mich motiviert das ganze einfach Mal auszuprobieren. Und was soll ich sagen: heute ist mein erster eigener Tempeh fertig geworden und ich bin schon ein wenig stolz 😀 Ein paar Schönheitsfehler in Form von gräulichen Flecke hat er zwar noch, aber geschmacklich konnten wir heute Abend keinen Unterschied zum gekauften Tempeh feststellen. 🙂
    Danke dafür 🙂

    Achja: der nächste Tempeh ist schon in der Mache 😉

  33. Hallo ihr Lieben,

    Ab wann könnt ihr denn ungefähr den weißlichen Pilz an den Sojabohnen sehen? Mein Tampeh ist seit ca. 17 Stunden im Backofen aber ich sehe noch gar nichts.
    Lohnt es sich denn überhaupt noch, zu warten oder ist jetzt schon irgendwas falsch gelaufen? 

    Liebe Grüße!!

    1. Ich war damals auch etwas unruhig, aber wahrscheinlich hast du schon selbst gemerkt dass das schon mal 20h oder mehr dauern kann, bis man etwas sieht. Nur nicht verzagen, und geduldig weiter warten ☺️☺️

  34. Moin Jörg, ich habe den Tempeh jetzt schon einige Male gemacht und es hat immer super geklappt – chacka! Nun wollte ich den Plastik umgehen und habe den Tempeh in Käseformen im Ofen gemacht – das hat auch super funktioniert, nur sind die Ränder wahnsinnig trocken geworden – wollte hier beim nächsten Mal eine Schale Wasser mit in den Ofen stellen um eine höhere Luftfeuchtigkeit zu erreichen, mal sehen ob´s was bringt. Aaaaber ohnehin finde ich die Käseförmchen sehr klein und habe in einem Kommentar gelesen, dass ihr den Tempeh mittlerweile in einer Auflaufform macht, könntest du das etwas beschreiben? Nutzt ihr einfach eine normale Form? Und funktioniert es dann auch ohne Luftlöcher? Wendet ihr den Tempeh zwischendrin? Deckt ihr die Form obendrauf nochmal ab? Fragen über Fragen! Würde mich über eine kleine Beschreibung sehr sehr freuen – auch ohne extra Bilder für eine Post-Aktualisierung 😉
    Liebste Grüße, Lia

    1. Hi Lia,

      versprochen, die ausführliche Aktualisierung kommt, sobald wir das nächste Mal Tempeh machen, dann haben alle etwas davon. 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

  35. Ich bin mittlerweile Tempeh süchtig. Und hab jetzt auch schon welchen aus schwarzen Bohnen und Lupinen probiert von einer deutschen Manufaktur (weiß ja nicht, ob ich hier Namen nennen darf?)
    Eat this süchtig bin ich auch langsam. Ihr habt mir den entgültigen Umstieg wirklich sehr erleichtert – danke für eure tolle Arbeit! – und weil ich zwar schon immer experimentierfreudig war, aber trotzdem soo vieles gleich ausprobieren wollte, den Geldbeutel gleich mit😅
    Nachdem ich nun also Tempeh in rauen Mengen auch „roh“ direkt verspeise wollte ich es selbst probieren.
    Meint ihr, mit dünnen Mulltüchern funktioniert das auch? Und bei den aktuellen Temperaturen müsste man ihn doch auch einfach auf den Balkon in den Schatten legen können, also so richtig ursprünglich?

    Lg
    Jenny

    1. Hi Jenny,

      du darfst Produktnamen schon erwähnen, kein Problem. 🙂

      Tausend Dank für das liebe Feedback! Mulltücher könnten funktionieren, ich befürchte aber, dass der Pilz ins Gewebe wachsen könnte. Wir haben den Balkontest noch nicht gemacht, aber klar, wenn die Temperaturen hoch sind und auch die Luftfeuchtigkeit mitspielt, könnte es klappen. Die Backofen-Variante ist für uns dennoch sicherer. 😉

      Liebe Grüße
      Jörg

  36. Hallo!

    Ich würde das Rezept gerne ausprobieren, habe dazu allerdings noch zwei Fragen:

    Wie kann ich die Temperatur von 32 Grad der abgekühlten Sojabohnen messen?

    Kann ich das Ganze auch in einem Dörtapparat machen und so die Temperatur konstant halten?

    Vielen Dank!
    Lg Karin

    1. Hi Karin,

      die Temperatur misst du natürlich am besten mit einem Küchenthermometer. 😉

      Guck zum Dörrautomaten mal in die Kommentare. Wir hatten aufgrund der logischerweise geringen Luftfeuchtigkeit keinen Erfolg darin, Leser offenbar schon.

      Liebe Grüße
      Jörg

  37. Ich hab 2 mal versucht Tempeh zu machen. Beim ersten Mal wohl zu lange reifen gelassen er war recht grau. Beim 2. Mal weniger lang reifen lassen er war schön weiß ABER er hielt nicht. Hab ihn dann vorsichtig geschnitten und mariniert. Im Endefekt hatte ich marinierte Soja Bohnen. Zum Reifen habe ich so Gefrierbeutel genommen und nur die halbe Masse hergestellt. Woran liegt es dass er nicht fest genug wird um ihn zu schneiden?

    1. Hi Jacqueline,

      ohne dabei gewesen zu sein und ohne detailliertere Informationen, ist das jetzt schwierig zu beantworten. War der Tempeh beim zweiten Versuch überall gut mit dem Pilz bedeckt? War möglicherweise die Luftfeuchtigkeit etwas zu niedrig? Hat sich Kondenswasser in den Beuteln gebildet? War die Temperatur ausreichend hoch? 

      Das sind alles kleinere Stellschrauben, an denen du drehen kannst, bis du den perfekten Tempeh für dich „ernten“ kannst. 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

    2. Habe ähnliches Problem. Ich hab viel zu wenig „Teig“ rundherum, wahrscheinlich weil ich tempeh nach 24h bei 30 Grad aus meinem Gärbhälter musste, weil er schon grau wurde. Hatte auch Kondenswasser im Beutel. Und jetzt relativ lose, kaum verbundene Sojabohnen. Keine Idee, was falsch war bzw. warum er nach 24h überreif, aber ohne Masse dazwischen war. Bitte um Hilfe, Danke!

      1. Was für einen Gärbehälter hast du denn verwendet? So ohne weitere Informationen und vor allem ohne dabei gewesen zu sein ist es extrem schwierig, das Problem zu lokalisieren.

    3. Ich glaube ich habe ein ähnliches Problem wie hier beschrieben und versuche noch immer herauszufinden, was schief läuft…
      Die ersten beiden Male hat es mit eurem Rezept super geklappt :). Ich benutzte auch perforierte Gefrierbeutel dazu und dachte auch ich habe gaaaanz gründlich drauf geachtet, dass die Bohnen nicht mehr nass sind (wenn ich sie mit Zewa testtupfe feuchtet wirklich nix mehr). Alles sieht dann ganz prima aus und es bildet sich der weiße Pilz – nur ab Beginn der letzten 12 Stunden etwa fängt es an in der Mitte wieder dunkler und nasser zu werden und ich hab Kondenswasser im Beutel. Das breitet sich dann von innen nach außen aus und der weiße Pilz wächst nicht mehr weiter bzw löst sich sogar wieder auf. Es riecht auch ein bisschen säuerlich und nicht mehr so lecker. Das Endprodukt esse ich dann nicht mehr sondern rette nur die Ränder wenn absehbar ist, dass es nur noch schlimmer wird.
      Ich wunder mich arg, weil die Beutel beim ersten Mal eher noch weniger Löcher hatten, also eigentlich genug Luft dran kommen müsste. Habe sie extra nochmal für den letzten Versuch etwas größer gemacht. Zu viel Luft kann ja eigentlich auch nicht das Problem sein, oder? Die Beutel vielleicht fester wickeln, damit kein Zwischenraum entsteht, in dem Feuchtigkeit auftritt? Ich wäre für Tipps sehr dankbar (!), was es sein könnte…
      Liebe Grüße,
      Mareile

      1. Hey Mareile,

        also leichtes Kondenswasser ist eigentlich kein Problem. Wenn der Pilz zu dunkel wird, wird der Tempeh vermutlich einfach schon selbst genug Temperatur erzeugen. In dem Fall dann einfach früher aus dem Ofen nehmen beziehungsweise die Wärmflasche weglassen. 🙂

        Liebe Grüße
        Jörg

      2. Ich habe leider das gleiche Problem. Ich habe in Nürnberg einen Tempehkurs mitgemacht. Unseren Tempeh haben wir dort gelassen um ihn beim Kursleiter im Reifeschrank gelassen(ein ausgedienter Kühlschrank aus der Gastronomie mit Baustrahler als Wärmequelle, recht witzig finde ich). Ich hab zwei mit nach Hause genommen und es auf der Heizung versucht. Hat wunderbar geklappt. Dann bin ich auf eure Seite gestoßen und hab gleich angefangen Tempeh zu produzieren. Jetzt nicht auf der Heizung sondern mit Wärmflasche in einer Versandkühlbox (aus Karton). Anfangs hab ich ihn sogar erstmal in die Sonne gestellt. Die ersten beiden Male war es ein voller Erfolg. Nun funktioniert es irgendwie nicht mehr. Die letzten beiden musste ich weg schmeißen, waren schleimig geworden. Hab am Freitag einen angesetzt. Er hat gut angefangen zu wachsen, ich hab diese Mal extrem auf die Temperatur geachtet und gefühlt tausend Löcher in den Gefrierbeutel gestochen. Aber gestern Abend hab ich schon gesehen, dass es in der Mitte wieder schleimig wird. Kann ihn also wieder entsorgen. Der Starter ist seit April abgelaufen. Aber vorher hat es auch schon nicht mehr geklappt. Ist total schade. Weiß nicht, was ich anders mache als bei den ersten Malen.

      3. Hi Conny,

        du wirst verstehen, dass es extrem schwierig ist, diese „hat schonmal funktioniert, jetzt nicht mehr“-Fragen zu beantworten, denn wenn es schonmal funktioniert hat, muss sich ja irgendwas an der Zubereitung geändert haben. 

        Was ich schonmal safe sagen kann: Am „abgelaufenen“ Starter liegt es nicht. Der wird nämlich nicht schlecht, mit der Zeit nur schwächer, das heißt, du müsstest eben mehr Starter verwenden, je älter er ist.

        „Schleimig“ wird der Tempeh meiner Erfahrung nach, wenn er zu wenig Luft bekommt. Also mögen die gefühlt tausend Löcher vielleicht doch nicht gereicht haben, weil sie zu klein waren.

        Vielleicht hilft das trotzdem ein wenig weiter. 🙂

        Liebe Grüße
        Jörg

      4. hey… ich hatte lange ich das Problem… bei mir stellte sich dann aber heraus, dass mein Thermometer kaputt war und der Tempeh zu warm gelegen hat!
        ich halte ihn jetzt eher bei 28- max 32 Grad, in einer styropor box, wie lieferdienste sie verwenden und einer wärmeflasche zu beginn… dann ab ca Stunde 10 – 12 macht der tempeh alles allein und ich wickel von draußen noch ne decke drum…
        meine lösung der problems war das neue profi thermometer.
        oft muss ich am anfang den deckel etwas auf ritze machen… aber dank thermometer- alles unter kontrolle:-))

        danke für euer rezept!!

    1. Hi Annick,

      sorry, aber das sind vieeel zu wenig Informationen. Welcher Schimmel hat sich gebildet? Schwarz, Rot, Grün 😱? Wann? Wie sah der Tempeh vor der Schimmelbildung aus? Wie und wo hast du den Tempeh reifen lassen? 

      Lass mal mehr hören, vielleicht fällt mir etwas dazu ein. 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

  38. Nach ein paar Versuchen habe ich jetzt die perfekte Methode Tempeh nach Eurer Anleitung zu machen für mich gefunden.
    Ich benutze dazu eine elektrische Heizmatte für die Pflanzenzucht (kostet um die 20€). So muss ich den Ofen nicht so lange blockieren und habe trotzdem eine konstante Temperatur.
    Da muss man allerdings ein bißchen rumprobieren, da es schnell zu warm wird.
    Ich packe die Heizmatte in so eine Gemüsekiste vom Bioversand und habe mir mit Esstäbchen und einem Gitter eine Vorrichtung für den Tempeh gebastelt, damit er nicht direkt auf der Heizmatte liegt, da es dann zu warm ist. Um die Temperatur zu regeln lege ich ein Tuch darüber, dass die Kiste ganz oder teilweise bedeckt.
    Und ich nutze Käseformen statt Gefrierbeutel, das geht wunderbar. Danke für das tolle und einfache Rezept sagt Tanja

    1. Da hast du dir ja eine coole Reifebox gebaut. Tatsächlich hatte ich ganz zu Anfang auch vor, etwas Ähnliches zu basteln, wollte sogar die Temperaturschaltung computergesteuert laufen lassen. Die Ofenmethode hat sich bei uns aber so eingebürgert, dass das Projekt dann doch in Vergessenheit geraten ist. Aber irgendwie hätte ich jetzt doch wieder Lust auf so eine Bastelei. 🙂

    2. Darf ich fragen, was eine „Käseform“ ist? Ich suche noch nach irgendwas perfektem anstatt der gelöcherten Beutel- habs auch schon in so Glasformen gemacht, aber manchmal wirds nichts, ich glaube, ich muß da mehr dahinter sein, den Tempeh mal zu wenden 🙂

      1. Hallo Debora, Käseformen sind Behälter mit Löchern, die man benutzt um Käse zu formen. Das ist auch der offizielle Name, kannst Du also in ner Bildersuche finden:)

  39. Super Tempeh heut das erste Mal getestet. Der Soja in der Beschreibung ist nicht bestellbar gerade, habe dann 5 kg halben Bio Soja gefunden. Hatte erst Angst, weil es 5 kg sind. Die werden jetzt easy aufgebraucht. Etwas mehr Geduld wäre noch gut gewesen, da er in der Mitte noch etwas lose war. Geschmacklich schön nussig, aber ich persönlich finde, dass etwas Salz fehlt. Zum Marinieren perfekt. Vielen Dank weitere 9 kg Tempeh folgen 😊.

    1. Super, freut uns riesig. Salz kommt allerdings bei der Tempehherstellung grundsätzlich nicht mit dazu – deshalb würzen und marinieren wir Tempeh ja auch vor der weiteren Verarbeitung. 😉

  40. Hi zusammen,
    habe dank euch heute meinen ersten Tempeh geerntet. Leider noch mit kosmetischen grauen Flecken aber schmecken wird er wohl.:)
    Habe daheim eine perforierte Brötchenbackform aus Metall und bin jetzt am Überlegen ob die zwecks rundum Belüftung für Tempeh geeignet ist. Könnte mir aber vorstellen, dass der Pilz keinen Karbonstahl mag.
    Wisst ihr dazu etwas? Ansonsten probiere ich es aus und melde mich mit Ergebnissen. 🙂
    Liebe Grüße
    Alex

    1. Hey Alex!

      Ich kann dir leider nicht sagen, ob der Pilz über längere Zeit mit Karbonstahl reagiert. Ein Versuch würde sicher nicht schaden, die Formen könnten, wenn es funktioniert natürlich eine ganz gute Zero-Waste-Lösung für einen rundherum schön(er) gewachsenen Pilz sein. 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

      1. Hi Jörg,

        hat super geklappt, habe aber auch nachgelesen, dass die Form beschichtet ist und der Tempeh gar nicht direkt mit dem Metall in Kontakt war. Mein „Lieblingsgefäß“ ist gerade eine von mir perforierte, große, flache Vesperbox. Gleiches Ergebnis wie im Gefrierbeutel aber einfacher zu befüllen und reinigen. 🙂
        Ein Mix aus Kichererbsen und Pinto Bohnen aus der Dose haben übrigens auch super funktioniert als ich spontan einen Tempeh herstellen wollte.

      2. Ja dann ist das ohnehin kein Problem. Wir bereiten ihn mittlerweile auch nur noch in Auflaufformen zu. Eigentlich wollte ich den Post schon lange aktualisieren, habe aber jedes mal vergessen, Fotos zu machen. 🙈

    2. Hallöchen, ich habe gerade meinen ersten Tempeh aus dem Ofen geholt.Was soll ich sagen, er ist perfekt geworden.
      Vielen Dank für das wunderbar einfache Rezept .
      Liebe Grüße
      Bettina

  41. Hallo !
    Ich finde das sehr interessant, auch wenn ich kein Veganer bin, und beim Kochen vorhin Sojabohnen eher ungeübt.
    Zwei Fragen hätte ich aber noch:
    Wenn du schreibst dass Sojabohnen gekocht werden sollen, meinst du frische Sojabohnen oder getrocknete Sojabohnen?
    Und ist es korrekt dass in das Kochwasser keinerlei Salz kommt?
    Bin für jeden Tipp dankbar !
    LG, Martin

    1. Hi Martin,

      es geht um getrocknete Sojabohnen (die sind auch verlinkt) und nein, in das Kochwasser kommt beim Tempeh wirklich kein Salz. 🙂

      Liebe Grüße und viel Erfolg
      Jörg

      1. getrocknete Sojabohnen muss ich nicht einweichen?? Habe nur die ganzen bestellen können getrocknet zu einem Kilo.

      2. Die verlinkten, empfohlenen Hälften musst du nicht einweichen. Die ganzen kannst du natürlich einweichen (über Nacht), um die Kochzeit zu reduzieren (dann etwa auch 45 Minuten).

  42. Einen wunderschönen Sonntagmorgen euch allen!! Ich muß mich wenigstens kurz vorstellen, wenn ich hier schon einfach so rein schneie: Ich bin Debora, 59 Jahre,seit 41 Jahren verheiratet, 3 Kinder, 5 Enkel 🙂 Ich bin eigentlich (noch) Allesesserin, aber die vegane Küche begleitet mich schon seit fast 15 Jahren! In den letzten Monaten hab ich mich über Tempeh informiert, weil ich den unheimlich gerne esse und man ihn entweder nur aus Soja bekommt oder aber relativ teuer! Und da ich sowieso alles selber mache- also ran an die Bohnen! Was bin ich begeistert, hier auf diesem wunderschön gestalteten Blog in ein paar Minuten alle wichtigen Infos und Tipps zu dem Thema gefunden zu haben!! Vielen Dank für die großartigen Rezepte und dir tolle Arbeit, die ihr hier investiert- ihr werdet mich so schnell nicht mehr los und ich hoffe, ich darf hier ein wenig mitmischen mit meinen Experimenten, Erfolgen und Misserfolgen, die ich gerne mit euch teilen würde! Liebe Grüße vom sonnigen Main! Und jetzt geh ich Kichererbsen kochen!! ^^

    1. Hi Debora,

      klasse, das freut uns doch. Lieben Dank für das tolle Feedback! Darf ich fragen, was in deinem Fall gegen Soja-Tempeh spricht?

      Liebe Grüße
      Jörg

      1. Zunächst mal ein hochgradiger Soja-Allergiker in meiner Familie- und zunehmend auch so Themen wie z.B. Anbau von Soja und einfach die überproportionale Präsenz von Sojaprodukten in der veganen Küche! Dabei sollte man gar nicht sooo viel Soja zu sich nehmen- oder zumindest eben ausgewogen- wie immer im Leben! Aber von Sojasoße in fast jedem Rezept über sämtliche Joghurts- Fertigprodikte wie Wurst, käse, etc. die ganzen trockenen Sojaschnetzel usw. Es gibt so unendlich viele wertvolle und leckere Hülsenfrüchte- da möchte ich gerne rumprobieren und hab mir schon ein stattliches Sammelsurium an „soy-free“ Rezepten angelegt. Meine neueste „Errungenschaft“ ist tatsächlich eine sojafreie Würzsoße, die einer Sojasoße sehr ähnlich ist! Und Lupnen sind auch ein sehr interessantes Thema, womit ich mich gerade beschäftige und experimentiere 🙂

      2. Klar, eine Allergie und natürlich auch die Wertschätzung anderer Hülsenfrüchte sind natürlich ein guter Grund, Soja hier und da zu ersetzen.

        Der Anbau spielt für Produkte für den menschlichen Verzehr allerdings eine untergeordnete Rolle, Tofu, Sojamilch etc. stehen da leider unschuldig in der Kritik. Nur ein sehr kleiner Bruchteil der weltweit angebauten Sojabohnen geht in die Produktion für den menschlichen Verzehr, die meisten Hersteller von Sojaprodukten für den deutschen Markt setzen außerdem beispielsweise auf Soja aus EU-Ländern.

        Und das mit der Menge ist auch so eine Sache, da wurde eben auch viel einseitig dargestellt und nachgeplappert. Spricht keine Allergie oder Schilddrüsenerkrankungen gegen den Konsum, ist Soja eigentlich unbedenklich. Siehe auch den Artikel der Albert-Schweitzer-Stiftung dazu.

  43. Hallöchen Nochmal ;),

    ich würde den Tempeh gerne mit Süßlupinen herstellen. Muss man die Süßlupinen nach dem kochen schälen? muss man die Süßlupinen nach dem kochen halbieren oder geht das auch im ganzen mit oder ohne Schale? Fragen über Fragen. Vielen Dank für die Hilfe.

    Grüßle aus Stuttgart

  44. Hallöchen Zusammen,

    was muss man beachten wenn man das Tempeh im Dörrautomaten macht? Ich habe den großen Dörrautomaten von Sedona. Braucht man da auch die Wärmflasche?

    Grüßle aus Stuttgart

      1. Hi Alexander!

        Guck dich da bitte in den Kommentaren um, wir stellen den Tempeh nur im Backofen her – hat sich für uns als die sicherste Methode herausgestellt. 🙂

        Liebe Grüße
        Jörg

    1. Hallo Alexander 🙂 Ich hab mich direkt gefreut über deinen Kommentar- ich gehöre auch zu denen, die uuuunbedingt Tempeh aus Süßlupinen herstellen möchten!! Meine erste Hürde ist schon das Weichkochen der kleinen „Sturköpfe“ Dafür hab ich mir jetzt erstmal einen gebrauchten Schnellkochtopf geleistet und hoffe, damit bekomm ich die Dinger annähernd weich!! Ich wollte sie anschließend ganz grob zerkleinern- das Schälen möchte ich mir eigentlich sparen… Und- Ich nutze auch einen Sedona für meinen Tempeh!! Ich heize ihn quasi auf 30 Grad vor, lege die Päckchen rein und schalte nach 2–3 Std. aus. Am nächsten Tag wende ich die Päckchen und schalte wieder für einige Std. auf 30 Grad- das klappt ganz prima!

      1. @ Debora Scheuer: hast du die Lupinen mal eingeweicht für 1 – 2 Tage? Danach langsam kochen für mindestens 1h. Das sollte eigentlich reichen?! ich werde dieses Wochenende den Test mit dem Sedona starten. Dann schaue ich mal wie es klappt. Hast du Wasser mit reingestellt oder ohne Wasser?
        Ich denke schon das ich die Lupinen nach dem kochen schälen werde. oder zumindestens etwas zerhacken. Damit der Pilz besser wachsen kann so wie es JÖRG schon geschrieben hat.

        Ich werde berichten!

        Grüßle aus Stuttgart.

  45. Lieber Jörg,
    liebes Eat-this-Team,
    liebe Tempeh-Freunde,

    Wir müssen reden !

    Vorab, quasi zum Einschleimen *zwinker*:
    Dass ich ein Fan von eat​-this​.org bin, hatte ich zwar hier schon erwähnt, kann ich aber gar nicht genug hervorstellen. Eure gesamte Seite ist super. Besonders hervorheben möchte ich Euer „Vegan kann jeder“, habe es zum Muttertag von meiner Familie geschenkt bekommen.

    Aber …
    … leider ist es mir bis heute nicht geglückt, Tempeh zu machen – weder mit Wärmflasche, noch im Instant Pot, auch nicht in meinem Dörrautomaten (was bei meinem immer Natto super klappt).
    Ich habe alles versucht. Vergebens.

    Vor einigen Wochen dann endlich der Durchbruch.
    Ich habe mir einen klappbaren Gärautomaten für den Heimgebrauch gleistet (leider 170 EUR). Damit geht es kinderleicht. Für Tempeh allein war diese Anschaffung natürlich nicht. Es gedeihen darin Kombucha, Hefewasser, Sauerteig, Hefeteig, Natto … the sky is the limit. Lange Reifezeiten unterbreche ich dann mal eben für kurze Reifungen, so braucht z.B. Kombucha bei mir ca. 1 Woche, Natto nur 24 Std.
    Meinen Yoghurt mache ich immer noch mit dem Instant Pot, weil das für mich am einfachsten geht.

    Also, wenn bei irgendjemandem zuhause das soundsovielste Pfund Bio Sojabohnen samt Tempeh Starter misslückt ist … es gibt diese teure Lösung & es klappt danach wie am Schnürchen.
    Úbrigens: Tempeh mache ich nun immer in diesen kleinen eckigen Glasschalen vom Schwedischen Möbelhaus, macht super schöne feste Tempeh Blöcke, auch wenn der Schimmel Flaum nur auf der Oberfläche steht.

    1. Hi Julie,

      kann es sein, dass du dir den Brød & Taylor geleistet hast? Der ist sicher super für die Tempeh-Herstellung (aber natürlich auch mega fürs Brotbacken!), keine Frage. Trotzdem ist die Ofenmethode eigentlich ziemlich safe, was hat denn genau nicht funktioniert?

      Liebe Grüße
      Jörg

      1. Hi Jörg,

        jaaaa genau den habe ich … einfach super. *strahl*

        Hier Tipps für alle, die den Brød & Taylor auch haben bzw. sich zulegen wollen:
        1. Mein Glas ist aber höher !
        Der Gärraum ist auf 20 cm in der Höhe beschränkt. Meine Glasbehälter für 1,5 l Kombucha sind wenige Zentimeter höher. Beim 2.Mal habe ich einfach den Geräte Deckel weggelassen, einen passenden Karton über meinen Glastopf gestülpt & das Bauwerk mit einem Badetuch lose abgedeckt. Da die Behälter im Gerät auf einem Gitter plaziert werden, kommt auch Luft an alles. Taraaa … nachgemessen … weder Temperatur Anstieg noch Verlust ! *freu*
        2. Wieviel Gärgeräte braucht man eigentlich so ?
        Das Gerät ist recht geräumig. Die Gärtemperaturen sind oft ziemlich ähnlich. So könnte man in die Versuchung kommen, mehrere Fermentierungsprojekte gemeinsam reifen zu lassen. Aber Vorsicht: Bakterien, Schimmel & sonstige Kulturen vermischen sich gerne in der Luft. Man riecht es ja sogar, wenn z.B. Kombucha reift oder ein Hefeteig. Durch die Mischung in der Raum Luft kann die Reifung in den Behältern gestört werden, also sich verlangsamen oder gar mislingen. Also längere Reifungszeiten wie z.B. Sauerteig, Kombucha, Wasserkefir, Jun … unterbreche ich einfach für ein kurzes Gärprojekt & ich trenne auch räumlich. Beispiel: Kombucha ist drin, braucht noch 3 Tage, aber ich will Hefeteig gehen lassen. Dann kommt der Kombucha kurz aus dem Brød & Taylor & auch aus der Küche heraus in ein anderes Zimmer & die Schüssel mit dem Hefeteig darf nun ins Gärgerät. 

        Mittlerweile reift alles bei uns so dahin … mit & ohne Gärgerät. Milchsaures Gemüse braucht die ersten 2 Wochen nur 20 Grad & danach 15 & weniger. An schwarzen Knoblauch habe ich mich noch nicht gewagt, weil das, wie mir aus 1.Hand gesagt wurde, die ganzen Wochen lang so unglaublich stinkt, dass man es selbst durch geschlossene Keller oder Gartenhäuser noch riecht.

        Zu Deiner Frage: Ja, die Ofen Methode ist bestimmt safe, aber … „Isch ‚abe gar keinen Ofen“ *zwinker*.

        Ganz liebe Grüsse,
        Julia Rose

    2. Hallo liebe Julie,
      ich habe mir auch einen Gärautomaten zugelegt. Wie genau stellst du ihn denn ein? Ich habe den Tempeh in Käseformen hergestellt und den Automaten auf 31°C gehabt. Nach ca. 20 Stunden war der Tempeh zwar schön dicht und fest aber außen hat sich auch schon deutlich schwarzer Schimmel gebildet. Ist das ein Problem oder mache ich was falsch?
      Liebe Grüße, Martin

  46. Super Artikel. Mega detailliert! Danke für das Rezept. 

    Ich bin selber Teil eines Fleischersatz Food Blogs (https://vitaritus‑1.de/). Daher ist Tempeh für unser Team sehr interessant. Normalerweise testen wir gekaufte Produkte, aber durch diesen Artikel werde ich versuchen das Team zu überzeugen Tempeh selber zu machen. Ich werde im Artikel auf jeden Fall auf euch verweisen. Geiler Content auf jeden Fall. Gerne mehr davon!

  47. Hallo Jörg, danke für die tolle Beschreibung! Ich bin neu in der Tempeh Herstellung und hab es jetzt probiert mit Belugalinsen, kleinen Kichererbsen, Schwarzen Bohnen und Lupinenschrot. Klappt alles wunderbar!
    Auffällig finde ich den säuerlich-hefigen Geschmack, den ich vom gekauften Tempeh nicht kenne. Soll das so oder hast Du da eine Idee zu? Klar, kommt vom Pilz, aber ich frage mich, ob ich was optimieren kann. Vielleicht nehme ich zu viel Starterkultur? Oder es ist zu warm? Ich nutze meinen Dörrautomaten, der als geringste Temperatur 35°C hat. Oder lasse ich den Tempeh vielleicht zu lange in der Wärme?
    Liebe Grüße, Doro

    1. Hey Doro!

      Super, der Belugalinsen-Tempeh klingt interessant. Zu deiner Frage: Einen wirklich auffälligen, hefigen Geschmack haben wir bisher nicht ausgemacht, da kann ich leider nichts zu Optimierungsmöglichkeiten sagen, da musst du vielleicht einfach auch mal herumprobieren. Mild säuerlich wird Tempeh natürlich durch die Fermentation.

      Liebe Grüße
      Jörg

  48. Sehr interessantes Rezept, vielen Dank dafür! 🙂 Magst du noch einmal erklären, wie du das ganze jetzt in der Auflaufform machst? Wie funktioniert das da mit der „Belüftung von unten“?

    1. Kommt noch, bisher haben wir einfach vergessen, Fotos zu machen oder der Tempeh wurde nicht so schick. Belüftung untenrum ist nicht nötig. 😉

  49. Hi!
    Ich habe nach deinem Rezept den Tempeh gemacht, aber nach ca. 20h hat sich, trotz der Löcher, im Gefrierbeutel so ein Kondenswasserfilm an der Oberseite gebildet. Nach 36h war der Tempeh fertig, doch da wo das Kondeswasser war, ist jetzt ein riesiger Grauschleier. Ist das noch genießbar, oder haben sich durch das Wasser Schimmelpilze o.ä. gebildet?
    Trotzdem super Rezept!!

    1. Hey!

      Ohne zu sehen, was sich da gebildet hat, kann ich dir leider kein Go! für den Verzehr geben, sorry. Wie ich beschrieben habe, der Pilz färbt sich, wenn er reif wird, schwarz. Riech dran, lass den gesunden Menschenverstand und den Instinkt entscheiden und wenn dir das Ganze einfach zu riskant ist: Bitte weg damit!

      Liebe Grüße
      Jörg

    2. Genauso war es bei bei mir gestern auch. War auch schwarz und ein kleiner grauschleier bzw Pflaum. Abgeblich hätte ich den nich essen können und ärgere mich jetzt. Meiner war wohl zu lange drin 48 Stunde und ich hab auch ganze Bohnen benutzt. Er sah schon zu 80% richtig gut aus… tja auf ein neues! Will den gerne auf den Grill schmeißen an meinen Geburtstag.

  50. Hallo und danke für euer Rezept!

    Ich habe den Tempeh letztes Mal im Badezimmer bei 22 bis 23 ° und entsprechender Luftfeuchtigkeit reifen lassen und nach ca. 4 Tagen war er fertig und wirklich perfekt. (Schöne Farbe, schöne Festigkeit, guter Geschmack)

    Überall lese ich in den Rezepten für Tempeh, dass mindestens 30 ° nötig sind. Nun frage ich mich, wieso es bei meinen 22 bis 23 ° auch funktioniert hat und ob die geringere Temperatur irgendwelche größeren Nachteile mit sich bringt. Wisst ihr dazu mehr?

    Liebe Grüße, Dennis

    1. Hi Dennis,

      mindestens 30 °C sind quatsch, wie du ja selbst herausgefunden hast. Die Idealtemperatur für das Pilzwachstum liegt eben bei 30–34 °C, bei geringerer Temperatur dauert es einfach länger. Das untere Limit wirst du mit den 22 °C aber vermutlich erreicht haben, darunter wird sich der Pilz möglicherweise auch nicht mehr regen.

      Liebe Grüße
      Jörg

  51. Hallo, Jörg

    Vielen Dank für die umfangreiche Beschreibung.
    Wir haben die Einfachversion versucht:
    Vorgegarte Sojabohnen (funktioniert auch mit Kichererbsen sehr gut) in so einen Multicooker gegeben, samt Flüssigkeit.
    30 Minuten bei starker Hitze, dann war die Flüssigkeit fort.
    Dann den Tempehstarter hinzugegeben.
    Das Ganze dann 2 Stunden auf Joghurtfunktion.
    Die Masse habe ich dann in kleine Bambusförmchen gepackt, in denen ich auch schon einmal Frischkäse gepresst hatte damit sie dort nachreifen kann. Einige davon habe ich zusätzlich in Meeretticblätter gewickelt, was eine interessante Geschmacksnote ergab.

    PS:
    Halb Kichererbsen, Viertel Sojabohnen, Viertel Saubohnen schmeckt sagenhaft. Wie haben gleich in den Tempeh noch etwas Gewürz hineingetan, in diesem Fall war es Chili mit Ingwer und Zitronengras plus Zitronenmelisse. Das sah auch durch die grünen Blättchen recht fröhlich aus.

    1. Selbstantwort da ich etwas vergessen habe:
      Was sich auch zum späteren Nachreifen eignet sind die kleinen Niriförmchen usw, die es im Chinaladen gibt. Sie sind ja eigentlich für Sushi gedacht, aber da gibt es eben unendlich viele Möglichkeiten. Und es sieht dann auch ganz hübsch aus, wenn zu Ostern beispielsweise ein paar Tempeh-Hasen auf dem Teller liegen.

      1. Na da guck an. Das nenne ich Experimentierfreude! Voll gut, der Mix klingt sehr interessant, vor allem die Saubohnen im Tempeh werden wir mal nachmachen. 👍

        Lieben Dank!

  52. Hallo Jörg,
    vielen Dank für die ausführlichen Infos zum Tempeh selber machen. Könnte man eventuell auch Kohlrabiblätter oder andere essbare Blätter nutzen, um den Tempeh einzuwickeln ? 

    Herzliche Grüße
    Manu

    1. Hi Manu,

      auch wenn wir das selbst noch nicht ausprobiert haben (wir bereiten den Tempeh mittlerweile nur noch „unverpackt“ in Auflaufformen zu, ich muss den Beitrag endlich mal ergänzen), klappt das. Wirsingblätter funktionieren wohl gut, große Kohlrabiblätter kann ich mir auch gut vorstellen.

      Liebe Grüße
      Jörg

      1. Hi Jörg,
        was heißt denn „unverpackt“ für dich? Deckt ihr die Auflaufform ab oder wird der Tempeh quasi nur im Ofen bebrütet mit der Wärme der Wärmflasche und dient quasi nur als Keimarmer Behälter?

        vielen Dank für eure vielen tollen veganen Inspirationen! eigentlich wollte ich vor allem eine vegane Fastenzeit machen aber jetzt bin ich richtig angefixt:-)

      2. Die Auflaufform sollte leicht abgedeckt werden, sonst trocknet die Oberfläche zu arg aus. 🙂

  53. ich liebe Tempeh… allerdings ist für mich der Lupinen-Tempeh vom Geschmack, Nachhaltigkeit und Nährwerte das beste was ich mir vorstellen kann.
    Das habe ich ausprobiert, allerdings aus Lupinen-Schrott, da ich keine genze Bohnen bekommen habe. Und es hat funktioniert 🙂 Nach 28 Stunden die erste Packung aus dem Backofen geholt, makellos weiß. Die anderen brauchen noch etwas (habe insgesamt ein Kilo Lupinenschrott, entspricht 4 Beutel gemacht). Ich schätze mal, weil sie etwas dicker waren.
    Gleich probiert geschmacklich einwandfrei, nur vom Mundgefühl her ist es natürlich nicht so fest wie mit ganzen Bohnen. Lässt sich aber super schneiden und auch anbraten.
    Liebsten Dank für die ausführliche und liebevolle Anleitung♡
    Cristina

    1. Super, das freut uns. Und Lupinen-Tempeh steht auf jeden Fall auf unserer Liste (dann ebenfalls aus Schrot, wir verwenden hier ja auch halbierte Bohnen). Aber wo siehst du Nachhaltigkeitsvorteile?

    2. Hallo Cristina, da bin ich ganz neu hier rein gestolpert und finde gleich was zu Lupinen!! Toll 🙂 Darf ich dich mal fragen, wie du die Lupinen weich bekommen hast? Das ist im Moment mein größtes Problem- ich hab hier tolle BIO-Lupinen aus Deutschland- aber ich kann sie kochen, wie ich will, die Dinger werden einfach nicht weich!! Werde jatzt mal einen Versuch mit dem Schnellkochtopf machen!! Ich würde sooo gerne Lupinen als Sojaerstz verwenden…

    1. Hi!

      Das haben wir noch nicht probiert, allerdings vermute ich, dass sich die Sporen nicht gleichmäßig verteilen. Besser wäre es, fertigen Tempeh komplett ausreifen zu lassen und davon die Sporen zu „ernten“. Haben wir auch noch nicht getestet, im Netz gibt es aber Anleitungen dazu.

      Liebe Grüße
      Jörg

  54. Hallo,
    also ich habe jetzt 500g Sojabohnen ganz (es gab nur die beim Bio Dealer) mit der Pilzkultur geimpft.
    Da ich (aufgrund meines Brotbackens) einen Gärautomaten habe, lagen die Beutel jetzt 60h bei 33 Grad im Gärautomat.
    Sieht gut aus, sehr schön überzogen.
    Allerdings ist mir jetzt nicht klar, ob ich ihn pasteurisieren soll oder nicht. Ein Paket pasteurisiere ich gerade. Ist das schlecht oder gut?
    Vielen Dank!
    LG Pamela

      1. Hi Jörg,
        danke für Deine Antwort. Heute das Bami Goreng mit meinem selber gemachten Tempeh (past. 🙂 ) gemacht.
        Trotz nur 30 min Marinaden Bad, total lecker im Geschmack… ich glaube das wird mein Lieblingsgericht!
        Lieben Dank für die Anregung, ich wäre nie auf die Idee gekommen, mir Tempeh selber zu machen…

  55. Hallo zusammen,

    ich möchte die aktuelle Corona-Isolationszeit nutzen, um mich endlich mal an eurem Tempeh-Rezept zu versuchen.
    Bevor ich durchstarte, wollte ich mich noch nach einem Tipp erkunden, wie ihr die Temperatur im Ofen konstant haltet? Bzw. ob es keine negativen Auswirkungen hat, wenn die Temperatur zwischenzeitlich mal unter den oben angegebenen 30–34 °C liegt? Die Starttemperatur bekomme ich mit der Wärmflasche auf 30–34 °C. Jedoch frage ich mich, ob die Wärmflasche nicht vielleicht öfter gewechselt werden müsste, um dabei zu bleiben? Besonders, wenn der Ofen auch noch ein Stück geöffnet sein soll und die Wärme dadurch ja noch schneller entweicht?

    Ich würde mich sehr über einen Tipp aus euren Erfahrungen freuen 🙂

    Liebe Grüße
    Alina

    1. Hi Alina,

      wie beschrieben, verwenden wir eine Wärmflasche. Und es ist, wie gesagt, kein großes Problem, wenn du mal 1–2 °C über oder unter dem Temperaturbereich bist. Wenn das Thermometer anzeigt, dass es im Ofen etwas kühl geworden ist, tauschst du die Wärmflasche aus. Das hängt natürlich auch immer von der Jahreszeit und deinem Heizverhalten ab. 😉

      Liebe Grüße
      Jörg

  56. Hi ihr beiden, mein Tempeh-Versuch liegt nun seit ca. 2,5 Tagen im Ofen, es tut sich: Nichts. Irgendeine Idee? Wie lange lohnt es sich wohl noch zu warten, ob sich der „Pelz“ bildet? Danke euch und liebe Grüße, Lena

    1. Ohne dabei gewesen zu sein, ist es natürlich schwierig, zu sagen, was falsch lief. Vielleicht hast du die Kulturen in noch zu heiße Bohnen gekippt, vielleicht war die Kultur nix mehr, vielleicht ist es den Kulturen im Ofen zu warm geworden. Wie du an den anderen Kommentaren siehst, klappt das Rezept prinzipiell super, aber natürlich gibt es auch ein paar Fehlerquellen. 🙂

  57. Hallo zusammen und Danke für die ausführliche Beschreibung! 🙂 Ich möchte mich nun auch endlich mal an der Tempeh-Kunst versuchen und habe noch eine Frage zu der Backofen-Technik. Die Wärme kommt ja nicht vom Ofen, sondern der Wärmflasche, richtig? Im Ofen soll nur das Licht an sein? Braucht der Pilz das Licht zum wachsen oder funktioniert das auch ohne Licht an?
    Liebe Grüße,
    Jessica

    1. Hi Jessica,

      nein, das Licht musst du nicht anmachen. Auch das dient zur Wärmegenerierung, wir haben den Tempeh mittlerweile aber auch erfolgreich nur mit Wärmflasche zubereitet.

      Liebe Grüße
      Jörg

  58. Hallo 😊

    Vielen Dank für das tolle Rezept! Erstaunlicherweise hat bisher jeder versuch bei mir super funktioniert (sogar ohne Thermometer – nur mit Wärmflasche im Backofen)! 

    Als Form kann ich die Verwendung von gebrauchten Joghurtbechern empfehlen, die man mit Löchern versieht! 😊

    Auch in Kombination mit Kidneybohnen und Kichererbsen klappt es hervorragend! 

    Liebe Grüße,
    Inga

  59. Hi,

    danke für das Rezept. 

    Mein erster Tempeh wurde sehr bröckelig, auch innen grauschwarz, es sieht halt aus wie Schimmel, riecht aber nicht schlecht, schon nussig, wie du sagst wobei man das nicht ganz vergleichen kann.

    Ich habe allerdings auch ganze Bohnen genommen und die Reifezeit ca 40h, vielleicht noch zu kurz? habe es wegen der Schwärze entschieden aufzumachen. 

    Ich habe die übliche Frage, meinst du man kann ihn essen wenn er auch innen derbst grauschwarz ist und eben nicht so eine schöne klare Masse wie auf den Designerfotos oben sondern eben eher eine nicht so dichte schimmelartige gitter-watte-konsistenz des pilzes? 

    Danke, wenn du mir mit meinem ersten Tempeh Rat gibst,

    Chris

    1. Hi Chris,

      lies nochmal den Text, grauschwarze Stellen deuten auf einen sehr reifen Tempeh hin. Du hast den einfach viel zu lange bei vermutlich zu großer Wärme reifen lassen. 🙂

      Ohne ihn gesehen zu haben, kann ich dir aber nicht bestätigen, dass du den noch essen kannst, wie du sicher verstehen wirst.

      Liebe Grüße
      Jörg

      1. Hi,

        danke, ich habs mehrfach gelesen, mich hat mehr die Fluffigkeit / Wattigkeit irritiert. Die Fotos die man so im Internet findet sehen halt doch arg perfekt aus, wie ein Brotteig, mein Ergebnis eher wie verschimmelte Watte 🙂 ich werde mal vorsichtig probieren. Danke für die prompte Antwort und für das Engagement hier 🙂

        Lieben Gruß und frohe Weihnachten, 

        Chris

      2. Das mit dem gleichmäßigen, festen Teig gehört schon auch so. Wie gesagt, ich vermute, der Pilz ist einfach überreif und hat so womöglich auch die Konsistenz derart verändert. Ich würde jetzt einfach sicherheitshalber mal neu anfangen, deine Beschreibung klingt halt auch nicht wirklich lecker. 😅

        Tausend Dank und LG
        Jörg

  60. Habt ihr mittlerweile Erfahrungen mit Käseformen oder anderen alternativen ohne Plastik gemacht?
    Ich nutze momentan noch die IKEA 0,4L Beutel welche zumindest mal zu großem Teil aus Zuckerrohr stammen aber eine dauerhaft waschbare und wiederverwendbare Alternative wäre super.

      1. Die Auflaufformen werden abgedeckt? Wär super wenn du noch Bilder anhängen würdest. (oder per mail)
        LG Dario

      2. Mache ich bei der nächsten Tempeh-Session. Die Formen können abgedeckt werden, wir haben aber auch schon ohne schöne Blöcke produziert.

    1. Ich benutze eine Plastikschale in der ich die geimpft Masse reingebe und festdrücke. Die Schale stelle ich wiederum in eine deutliche größere Salatschüssel bzw Tortenbox. Deckel auflegen, nicht fest verschließen. Dann steht das ganze ca. 2–3 Tage im Wohnzimmer. Klappt perfekt auch ohne Backofen.

  61. Hey , ich habe euer Rezept gestern ausprobiert, doch selbst nach 24 h gibt es noch nicht mal die kleinsten Anzeichen eines Pilzes ( mein Ofen ist allerdings die ganze Zeit zuverlässig auf 30 Grad erhitzt). Gibt es noch irgendwas was ich tun kann um diese Ladung (1,5 kg) zu retten, weil es schade wäre all das Essen wegzuwerfen.
    Vielen Dank Lilly

    1. Hi Lilly,

      ohne danebenzustehen, kann ich dir da jetzt wenig sagen. Prüfst du die Temperatur mit einem Thermometer oder verlässt du dich auf die Skala auf den Ofen-Knöpfchen? Die sind nämlich in der Regel nicht wirklich genau. Gut möglich, dass dein Ofen bei der 30°-Stellung um einiges heißer ist – dann wächst da natürlich nix.

      Liebe Grüße
      Jörg

      1. Hallo! Das Problem hatte ich auch, habe den Ofen auf 30 Grad erhitzt und irgendwann festgestellt das er viel heisser ist!! Habe die Masse abgekühlt und noch einmal geimpft da die Pilzkulturen sicherlich tod waren, danach in eine Kühlbox mit einer Wärmeflasche (bei meinem Ofen kann man nicht nur das Licht eingeschaltet lassen 🙁 ) so hat s dann funktioniert.

    2. Meiner Recherche nach wächst er sogar bei 22°C noch, stirbt aber bei >40°C ab. Vielleicht war es zu warm, viele Ofen überschießen kräftig bis deren Thermometer reagiert.

      Ich war auch kurz davor aufzugeben, nach 20h war nichts zu sehen, aber dann plötzlich ging es los und nach 36h war er fertig. Die Temperatur ear bei mir 29–33°C.

      Nach 24h brauchte ich auch keine frische Wärmflasche mehr, der Pilz hat von selbst den Backofen bei 30°C gehalten. Licht kann ich nicht separat anschalten.

      Vielleicht ist es bei dir zu warm geworden?

    1. Hallo Maria,

      gelbe Stellen könnten natürlich einfach die Bohnen sein, auf denen sich weniger vom Pilz gebildet hat. In dem Fall ist er selbstverständlich essbar und lecker.

      Liebe Grüße
      Jörg

    2. Wie sieht das denn mit Gewürzen und ölen aus? Kann man die einfach dazu mischen von Anfang an oder muss man den fertigen tempeh marinieren?
      Liebe Grüße, danke für das tolle Rezept! (:

      1. Also Öl würde ich nicht direkt zur Fermentation geben. Bei der Dauer und den benötigten Temperaturen könnte das ranzig werden. Gewürze (kommt natürlich auch immer drauf an, welche) könntest du unter Umständen auch zum Tempeh geben, wir würden aber dazu raten, den fertigen Tempeh zu marinieren.

  62. Heyyyyy, könntet ihr mir netterweise verraten, wie viel ein TL Starterkultur in Gramm wiegt?
    Damit ich abschätzen kann wie viel ich kaufen muss.
    Vielen Dank im Vorraus
    Lilly

  63. Hallo, vielen Dank für das tolle Rezept!

    Nur zum Verständnis: Tempeh wird fermentiert. Wo genau findet der Fermetationsprozess bei eurem Rezept statt? Und: Hast du Erfahrungen mit anderen Getreidesorten? Auf welche Nährstoffzusammensetzung muss ich achten? Isst der Pilz in erster Linie Eiweiß? DANKE! <3

    1. Hallo liebe Katharina,

      die Fermentation findet während der Reifezeit des Pilzes statt. Es gibt auch Tempehrezepte mit Getreide, da haben wir uns aber noch nicht durchprobiert. 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

  64. Hallo zusammen. Hier ein kurzer Bericht über meine erste Tempeh-Produktion.

    Bin grundsätzlich nach euer Anleitung vorgegangen, musste jedoch die ganzen Bohnen nach dem einweichen schälen. Tempeh-Starter von tempeh​.info war in 2 Tagen zuhause!:D Zur Inkubation hab ich den Dörrex verwendet bei 30–32°, nach 14h auf ca. 28° reduziert. Nach ca. 18h hat sich Kondens gebildet, woraufhin ich zum Messer griff und mehr Löcher in die Beutel machte.^^ Dies war vielleicht nicht nötig, da der fertige Tempeh dadurch am oberen Rand/Ecke und bei grossen Löchern ein wenig ausgetrocknet ist. (keine weisse Schicht gebildet)
    Ansonsten hab ich nach 45h Reifung ordentlichen Tempeh erhalten, schön kompakt und leicht nussig duftend. (mit kleineren schwarz/grauen Stellen)

    Danke für die Inspirationen durch eure tolle Website!
    Cheers

    1. Hi Sibylle,

      guck mal in die Kommentare, da gibt es einige User, denen der Tempeh auch im Dörrautomaten gelungen ist. Wir haben (noch) keinen, deshalb können wir dazu nichts aus erster Hand sagen. 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

  65. Hallo und einen guten Tag,
    meine Sojabohnen habe ich 48 Std bei 30 Grad im Umluft Ofen gelassen. Es hat sich gar nichts getan. Danach habe ich sie über Nacht mal in den Joghurtbereiter gelegt….. auch nichts. Sie riechen nach Essig und sind noch immer lose… Soll ich sie einfach waschen und das ganze nochmals probieren? Dies ist mein 2. Versuch, beim 1. hat sich auch kein Schimmelpilz gebildet.

    1. Hi Dany!

      Backöfen sind – insbesondere bei diesen niedrigen Temperaturen – nicht wirklich genau. Die eingestellten 30 °C könnten tatsächlich auch um einiges mehr gewesen sein. Insbesondere bei Umluft, die eben vielleicht auch zu stark ausgetrocknet hat. Hast du die Temperatur mit einem Thermometer kontrolliert?

      Liebe Grüße
      Jörg

  66. Hallo zusammen,
    erstmal vielen Dank für die super ausführliche Anleitung und alle anderen Mega ober leckeren Rezepte😋. Habe soeben meine erste Ladung Tempeh aus der Röhre geholt, nach 27 Stunden. Leider habe ich sowohl an den Luftlöchern, als auch im Inneren des Tempeh graue bis schwarze Stellen, er riecht aber gut! Ich vermute 1–2 Stunden weniger Reife und er wäre perfekt gewesen. Etwas bröckelig ist er auch , aber schneidbar. Wegen den grauen Stellen schreibt Ihr ja, dass er im Regelfall noch geniessbar ist, auch wenn diese Stellen im Inneren des Tempeh zu finden sind? Wie gesagt, Geruch ist angenehm.…

    Liebe Grüsse aus der Schweiz, Iris

    1. Hallo liebe Iris,

      wie ich geschrieben habe: Der Pilz wird dunkel, wenn er ausgewachsen ist. Solange nichts plüschig ist oder der Tempeh streng riecht, sollte er noch gut sein. Nachdem ich ihn aber selbstverständlich nicht sehen kann, kann und will ich keine pauschale Freigabe geben. Vertrau‘ einfach deiner Nase und deinem gesunden Menschenverstand. 😉

      Liebe Grüße
      Jörg

  67. Hallo Joerg,
    ich habe es wieder versucht (mit Kichererbsen) und es hat einigermassen geklappt. Die Kichererbsen zu schaelen und halbieren hat eine Ewigkeit gedauert. Habe sie dann in Mull eingepackt (siehe ohne Plastik) und bei knapp 30 gr. gelagert. Nach 24 Stunden ist nichts passiert. Habe sie dann doch in Plastik beutel getan und bei etwa 32 gr, in den Backofen getan. Und siehe da, nach 24 Stunden waren sie mit dem Pilz ueberzogen. So ganz zufrieden bin ich nicht mit dem Resultat. 1. Man bekommt sie schlecht aus dem Plastikbeutel heraus und ich musste die Beutel aufschneiden. 2. Sie broeseln und ich glaube, man kann keine Scheiben schneiden. Ich finde alles etwas zu trocken. War die Reifezeit etwa zu kurz?
    Also, das war meine 2. Erfahrung. Werde es weiter versuchen. Eure Erfahrung ohne Plastik wuerde mich sehr interssieren.
    Liebe Gruesse
    Cristina

    1. Hallo liebe Cristina, 

      Kichererbsen müssen auf jeden Fall etwas weicher gekocht werden, es sei denn, du verwendet direkt halbierte Kichererbsen (die gibt es auch), dann kannst du relativ ähnlich verfahren, wie bei den Sojabohnenhälften. ☺️

      Liebe Grüße, Jörg

      1. Hallo Joerg,
        es hat geklappt! Ich habe das Ganze noch einige Stunden laenger reifen lassen und siehe da, mein tempeh mit Kichererbsen ist perfekt. Nun ja, der Geschmack ist nicht derselbe wie bei dem gekauften. Die Kichererbsen brauchen garnicht so lange zum kochen, nach 40 Min. waren sie schon gar. Ich hatte sie natuerlich etwas lange eingeweicht.
        Liebe Gruesse
        Cristina

      2. Hallo liebe Cristina,

        super, freut mich, dass es jetzt geklappt hat. Wo hast du denn den Kichererbsen-Tempeh gekauft? Würde uns interessieren, wie sich der gekaufte vom selbstgemachten unterscheidet. 🙂

        Liebe Grüße
        Jörg

      3. Hallo Joerg,
        Also das Kichererbsen Tempeh ist gut gelungen, schmeckt mir aber nicht. Im Geschaeft habe ich es noch nicht gesehen. Dort gibt es nur Soja Tempeh.
        Liebe Gruesse

      4. Okay, dann habe ich dich falsch verstanden. Du hast doch geschrieben, der Geschmack wäre nicht so, wie bei dem „gekauften“?

  68. Liebe Nadine, lieber Jörg,

    ich habe es gewagt und habe gewonnen – dank Euch. Und ich habe bisher auch noch nie auf einem Blog einen Kommentar abgegeben. Also alles Premieren.
    Und dann habe ich versucht, das Ganze ohne Plastik hinzukriegen und es hat geklappt! Beim Durchstechen der Plastik-Tüten (weniger) bzw. Joghurtbecher (mehr) entsteht ein Plastikgrat im Inneren, der mir nicht gefällt und mit Sicherheit nicht gesund ist.

    Jedenfalls habe ich zunächst alte Stoffreste aus Nessel gewaschen und die Sojabohnen dort eingewickelt. Das war ein Akt, die kleinen Biester zu bändigen. Aber das fertige Tempeh war SUPER.

    Jetzt habe ich Nessel-Tüten genäht, kann die Sojabohnen dort reinstopfen und dann mit Klammern verschließen. Danach habe ich sie in meinem Brotback-Wärmebehälter 48 Stunden brüten lassen.
    Beim nächsten Versuch werde ich immer ein wenig Feuchtigkeit versprühen, weil alles relativ trocken war, aber trotzdem köstlich. Der Geruch war immer angenehm, am Anfang mehr Essig-lastig, aber nachher nicht mehr. Unerwünschter Schimmel kann auf diese Weise wahrscheinlich gar nicht mehr entstehen. Und auch nicht ganz trockene Sojabohnen stellen wahrscheinlich kein Problem mehr dar.
    Die Behältnisse werden anschließend bei der 60°-Wäsche (natürlich ohne Weichspüler) mit gewaschen und die Produktion kann wieder starten.
    Vielleicht können wir alle auf diese Weise ein wenig mehr Plastik einsparen.

    Ganz herzliche Grüße für Eure Vorarbeit!
    Birgit

    1. Hallo liebe Birgit,

      das klingt auch cool, allerdings haben wir eine Methode gefunden, die gar keine Beutel benötigt. Bei der nächsten Tempeh-Session machen wir Bilder und ergänzen den Beitrag. 😉

      Liebe Grüße
      Jörg

      1. Guten Morgen Jörg, 

        wann kann man denn mit mit den neuen Tipps rechnen? 

        Viele Grüße,
        Luisa

      2. Mensch, Jörg, ihr macht es aber spannend… habe grade wieder abkühlende Bohnen hier stehen – mit der beutelfreien Variante ist noch nicht zu rechnen, oder? 😉

      3. Hi Nadja,

        wir haben zwischendurch wieder Tempeh ohne Beutel gemacht, aber blöderweise vergessen, Fotos davon zu machen. Du solltest die geimpften Bohnen (nicht zu dick) in Auflaufformen geben, diese dann so abdecken, dass die Wärme konzentriert auf den Bohnen bleibt und diese auch nicht austrocknen, dann bekommst du schöne, große Tempehblöcke. 🙂

        Liebe Grüße
        Jörg

      4. Oh, die Version mit den Auflaufformen klingt spannend. Ich frage mich nur, womit ihr das abgedeckt habt? Nem leichten Tuch oder so? Naja, meine jetzige Charge ist eh grade fertig – dann warte ich mal auf die Bilder der nächsten Produktion 😉

      5. Ein gespanntes Tuch, ein Brett, eine zweite Form. Hauptsache, es schließt nicht völlig dicht ab. 🙂

      6. Ah, verstehe, klingt super. Aber: Wenn der Tempeh in der Form liegt, wird dann nicht nur die Oberseite flauschig? 😉

      7. Na ja, so richtig „flauschig“ wird der Tempeh im Beutel ja auch nicht, da hat er ja überall Kontakt zur Folie. Der Pilz zieht aber dennoch durch den ganzen Tempeh, wie auch in der Auflaufform. 😉

      8. Ich hatte sehnsüchtig darauf gewartet das Ihr schreibt wie Ihr Tempeh ohne Plastikbeutel herstellt.
        Nun weiss ich es. 🙂
        Bei mir im Backofen stehen gerade vier Auflaufformen mit Tempeh. Ich habe sie mit Butterbropapier abgedeckt und das Papier mit Gummibändern an der Form befestigt. Ich bin gespannt.
        Lieben Gruß
        Christine

      9. Hallo liebe Christine,

        klasse, das freut uns. Bei der nächsten Tempeh-Session vergessen wir hoffentlich nicht wieder, Bilder zu machen, dann aktualisiere ich auch den Beitrag. 😉

        Liebe Grüße
        Jörg

      10. ..ohne Beutel, in Auflaufformen und mit Butterbrotpapier abgedeckt. Das hat super geklappt!
        Danke. 🙂
        Liebe Grüße Christine

  69. Huhu,

    ja Mensch, da hab ich mich so lange nicht „getraut“ Tempeh zu machen und jetzt hab ich es endlich gewagt und sowas von gewonnen. Ich bin so positiv überrascht über den Erfolg und die hammermäßige Qualität 🙂
    Vielen dank nochmal für euch und diese Seite !!!
    Ich höre immer wieder wie unkompliziert es doch ist vegan zu kochen, wenn ich euch weiter empfehle !!! 

    LG
    Miriam

  70. Hallo zusammen,
    Also ich habe es jetzt auch versucht, bin mir aber nicht sicher ob es geklappt hat. Ich hatte ganze Bohnen, eingeweicht und geschaelt, in 18×20 Zip-Beutel gefuellt (hatte keine Anderen zur Hand). Sie lagen im Heizraum bei konstanter Waerme von 34 gr. Anfangs alles gut, nach 48 Stunden hatte sich rundherum der weisse Pilz gebildet, aber nicht in der Mitte des Beutels.
    Ausserdem ist es in der Mitte kruemelig. Jetzt sind etwa 55 Stunden vergangen und der Geruch ist etwas streng. Es hat keine dunklen stellen ist in der Mitte aber immer noch bruechig. Was habe ich falsch gemacht? Muss ich alles entsorgen?
    Liebe Gruesse
    Cristina

    1. Hallo liebe Cristina,

      das klingt ein wenig danach, als wären die Bohnen nicht trocken genug gewesen. In dem Fall bildet sich der Pilz nicht so gut und somit bleibt der Tempeh auch brüchig. Was heißt „streng“ in Sachen Geruch? Solange er nicht rötlich schimmelt und nach Ammoniak riecht, hast du noch gute Chancen, dass zumindest die äußeren Teile immer noch genießbar sind. 😅

      Liebe Grüße
      Jörg

  71. Hallo Jörg,
    Ich bin durch Zufall auf euere Seite gestoßen und muss sagen, dass ich mich sehr angesprochen fühle.
    Ich mache schon seit ca. 3 Jahren meinen Tofu selber an Tempeh habe ich mich auch schon dran gewagt, und hat auch mehr oder weniger funktioniert. Den Pilz habe ich im Internet gefunden, und kommt aus Indonesien. Der ist auch sehr günstig, nur bin ich mir unsicher ob es auch eine gute Qualität
    Etsy​.com und dann in der suchleiste Tempeh starter eigeben, da geben es 227 gr. Für 21,83€ inclusive Porto.
    Nun noch einmal zur Herstellung. Ich habe die geimpften Bohnen Hälften die ich beim bio-Lex ( ich kaufe dort schon länger ) erst über Nacht eingeweicht, abgespült und dann mit frischem Wasser gekocht. Ist das einweichen etwa überflüssig?
    Nun wie gesagt dann habe ich die Päckchen mit den geimpften Bohnen in gefrierbeutel gepackt und dann mit einem Holz Spieß Löcher rein gestoßen.
    Nun zur Temperatur: ich lasse das Licht im Backofen an und Messe mit einem digitalen Temperatur Messer die kerntemperatur und gebe acht nicht über 35 Grad zu kommen. Nach 24 Std. Sehen die Päckchen aus als wären sie fertig, innen sind sie, nicht immer ein wenig matschig.
    Ich bin aber für Tipps offen und freue mich nach wie vor weiter zu experimentieren.
    Liebe Grüße
    Rainer

    1. Hallo lieber Rainer,

      die halbierten Bohnen weichen wir tatsächlich nicht mehr ein, die werden auch so gut durch. Das „Matschige“ im Inneren des Tempehs kann eigentlich nur von zu weichen Bohnen kommen oder aber daher, dass die Bohnen noch nicht trocken genug waren, als du sie geimpft hast. Wenn aber sonst alles gut aussieht, kannst du dich langsam an die richtige Kochzeit und damit an deine liebste Konsistenz des fertigen Tempeh herantasten. 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

  72. Hallo und danke für die tolle Anleitung, hab es auch gleich ausprobiert. Leider haben sich der Inhalt in meinen 3 Beuteln unterschiedlich „entwickelt“. Bei 2 Beuteln bin ich eigentlich ganz zufrieden mit dem ersten Ergebnis, bei einem Beutel aber hat irgendwas nicht hingehauen, es ist überhaupt kein Pilz zu erkennen und die Bohnen riechen auch jetzt schon, nach 24 Stunden ziemlich muffig und so, daß ich sie lieber weggeworfen habe. Mein Inkubator ist ein flacher Pizzaofen, in dem ich lediglich das Licht brennen und einen kleinen Spalt offen lasse. Kann es sein, daß der Beutel, bei dem es nichts geworden ist zu nah an der Wärmequelle lag (es war da wohl etwas wärmer als 35 Grad)? Klappt das dann einfach nicht, wenn es minimal zu warm ist? Oder mag der Pilz vielleicht keine direkte Lichteinstrahlung? Wie gesagt, es war der Beutel, der der Wärmequelle am nähesten war. Sonst freu ich mich sehr darüber, es probiert zu haben und mache jetzt noch eine leckere Marinade. Viele Grüße, Florian

    1. Hi Florian,

      also wenn sich zwei Beutel gut entwickelt haben und der eine, der nichts wurde so nah an der Wärmequelle lag, würde ich auch darauf tippen, dass es dem etwas zu heiß wurde. An der Lichteinstrahlung dürfte es nicht liegen. 

      Achte beim nächsten Mal einfach darauf, dass er nicht zu nah an der Lampe liegt, dann sollte alles passen. Außerdem haben wir festgestellt, dass es dem Tempeh wohl weniger ausmacht, wenn es ein paar Grad zu kühl ist, als zu warm. Ich würde sogar sagen, die Idealtemperatur liegt eher zwischen 28 und 32 °C, werde das aber auf jeden Fall beobachten.

      Liebe Grüße
      Jörg

  73. Hey, ich habe was cooles entdeckt beim Tempeh machen:
    Ich kaufe mir immer mal wieder Soja-Joghurt und da habe ich mir gedacht, die Plastikbecher könnten doch für die Tempeh-Produktion Verwendung finden.
    Gesagt, getan. Ich habe mal ein Becher versuchsweise mit einer dicken Nadel perforiert und die ungereifte Tempehmasse hineingefüllt und siehe da nach weniger als 2 Tagen ein wunderschöner becherförmiger Tempeh :D.
    Ist echt super!!

  74. Wow! Was für ein ausführlicher Beitrag! Sehr interessant und ich liebe eure Art zu Schreiben einfach sehr! Auf das Rezept komme ich auf jeden Fall zurück! Das muss ich versuchen 😍

  75. Hallo Jörg,
    Ich habe soeben meinen zweiten ersten Versuch gestartet selbst Tempeh herzustellen. Beim ersten Versuch waren es Sojabohnen. Da hat sich nach 3 Tagen immer noch nur Stellenweise etwas entwickelt. Meine Lösung war, dass es wohl zu heiss gehalten wurde. Nun beim zweiten Versuch sind es Kidneybohnen und schwarze Bohnen. Die Temperatur kann ich diesmal gut halten. Heute ist der dritte Tag und es hat sich größtenteils ein pelziger Pilz gebildet. Mit dem Geruch bin ich mir nicht ganz sicher. Es kommt mir so rauchig vor, mein Freund sagt es riecht moderig. Wenn ich mir Bilder von anderen Selbstversuchen ansehe, kommt mein Tempeh dem nicht wirklich nahe, weil eben die Pilzschicht ganz anders aussieht.

    1. Hi Else,

      dazu können wir jetzt leider, wie du verstehen wirst, nicht wirklich eine sinnvolle Aussage treffen. Als rauchig oder gar moderig würden wir den Geruch aber nicht bezeichnen – eher frisch, leicht nussig und nach Pilzen. So ein bisschen wie bei frischen Champignons 😉 Genau, zu hohe Hitze tötet den Pilz ab und es könnte sich lückenhaft entwickeln. Probier‘ es doch zunächst noch mal mit Sojabohnen, wie im Rezept beschrieben. Wenn dann alles gut klappt, kannst du ja mit anderen Bohnen weiter experimentieren. 

      LG,
      Nadine

  76. Hallöchen,
    Ist eigentlich schonmal jemand auf die Idee gekommen, Seitan mit Gewürzen zu pürieren und anschließend im Kühlschrank reifen zu lassen? Als Camembert?
    Ich hab das eben getan. Er steht jetzt kühl und hoffe, dass sich der Schimmel wieder außen bildet. Bin mir nur unsicher, ob die Reifezeit mit der Haltbarkeit einhergeht.
    So oder so: Ich hatte eine Scheibe Brot mit dem Aufstrich und es war phänomenal.

  77. Oh, na das ist bei mir erstmal in die Hose gegangen… Ich habe es nicht geschafft, mit der von euch beschriebenen Technik die Temperatur halbwegs konstant zu halten. Nach Erneuerung der Wärmflasche ist die gleich viel zu hoch gestiegen (mind. 40°, weiter geht mein Thermometer nicht) und nach nur 2 Stunden war sie schon auf 28° abgekühlt… Da muß ich mir was anderes einfallen lassen, oder habt ihr eine Idee? Jedenfalls haben die Pilze die zu hohe Temperatur wohl nicht überlebt, und am 2. Tag war alles grau-schwarz verschimmelt… :-/
    Die Idee, Tempeh selber zu machen finde ich aber so toll, daß ich sogar mit dem Gedanken spiele, mir einen Inkubator zu leisten. Mal sehen. Erst überlege ich mir mal, ob ich die Temperatur nicht anders konstant halten kann. 🙂
    Danke auf jeden Fall für die tolle Anregung!

    1. Hallo liebe Mary,

      du kannst ein bisschen mit der Position der Wärmflasche experimentieren. Wir packen sie auf den Boden des Ofens, die Tempeh-Päckchen auf einen Gitterrost und den schieben wir in die Mitte des Ofens.

      Und dann schau einfach, wie der Tempeh aussieht und nimm ihn aus dem „Makeshift Inkubator“, sobald er gut aussieht. Du musst ihn nicht die vollen 48 Stunden in der Wärme lassen. 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

    2. Hey Mary, also ich hab den Ofen einfach so lang ganz niedrig eingeschaltet gelassen (mit Wärmflasche hatte bei mir eben auch nicht funktioniert). Verbraucht zwar Strom, aber hey, ist total niedrig eingestellt und wenn man (nach dem ersten Test) ne größere Menge Tempeh herstellt und einfriert, lohnt sich das auch. Nur so als Tipp 🙂

      1. Danke für die Tipps! Ich glaube, ich werde mal ein bißchen mit dem Ofen und _ohne_ Tempeh rumexperimentieren, und am Wochenende gehe ich dann in die zweite Runde 🙂

    3. grau schwarz ‘verschimmelt’sieht ünerreifer Tempeh aus, da die Pilzsporen beim reifen schwarz werden.
      Wenn er dann noch nach Champions und nicht nach Amoniak riecht, hast du ihn einfach nur zu lange in der Röhre gelassen er er hat sich pudelwohl gefühlt.
      Probier es nochmal, ich denk du warst schon auf dem richtigen Weg.

      1. hm, ich bin mir nicht sicher wonach er gerochen hat. Irgendwie nach warmen Sojabohnen… Aber sah schon irgendwie eklig aus. Und das war auch schon nach 24 Stunden. Kann er da denn schon überreif gewesen sein?

      2. Wie ich ja schon im Betrag geschrieben habe und wie Birgid ja auch noch mal versichert hat: Eine dunkle Färbung deuten erstmal nur auf den Reifegrad des Pilzes hin, der Tempeh ist nicht zwangsläufig hinüber. Bei zu hohen Temperaturen oder superfixen Pilzsporen kann der Prozess auch schneller gehen. Schick uns doch mal ein Foto des vermeintlich „verschimmelten“ Tempehs rüber 🙂

    4. oh… den hab ich leider schon auf dem Kompost entsorgt… *schäm* Ich versuch’s einfach am WE nochmal und schick euch dann im Zweifelfall ein Foto 🙂

      1. Aaaalso.… Es ist mir nicht gelungen, die Temperatur konstant zu halten. Schwankte zwischen 37/38° und 28° bei Erneuerung der Wärmflasche alle 5 Stunden. Nach 26 Stunden hat der Tempeh begonnen, an den Ecken grau zu werden, weshalb ich den Reifeprozeß dann auch unterbrochen habe. Leider ist der Pilz in den Zwischenräumen noch nicht richtig weiß, eher durchsichtig, und so richtig zusammenhalten tut das Ganze auch nicht. Man kann ihn zwar in Scheiben braten, aber es bröselt an den Seiten ab und man muß aufpassen, daß er beim Wenden nicht völlig auseinanderfällt.
        Also essen kann man ihn. Schmeckt sogar recht lecker, wenn auch nicht wirklich nach Tempeh. Überreif sollte er eigentlich nicht sein, denn dann wäre er doch insgesamt fester? Aber wieso wird er dann schon grau? *grübel*
        Ich schick Dir mal ein paar Fotos per Mail (die steht sicher irgendwo auf der Seite). Die kann ich nicht hier anhängen oder?

      2. Hallo liebe Mary,

        auch wenn es natürlich optimal wäre: super konstant muss die Temperatur gar nicht sein. Auf den Fotos, die du per Mail geschickt hast, sehe ich, dass du ganze Sojabohnen verwendet hast. Hast du diese geschält? Andernfalls kann der Pilz nicht in die einzelnen Bohnen eindringen und der Tempeh kann leicht bröseln, wie du beschreibst.

        Hast du denn nach etwa 12 Stunden aufgehört, die Wärmflasche als zusätzliche Wärmequelle mit in den Ofen zu packen, wie beschrieben? 

        Liebe Grüße
        Jörg

    5. Zitat: „Nach etwa 12 Stunden erzeugt der Pilz selbst Wärme“
      *Hand gegen die Stirn schlag* jaja, wer lesen kann ist klar im Vorteil! Nein, habe ich natürlich nicht gemacht, sondern schön weiter eingeheizt… und geschält hatte ich die Bohnen auch nicht. Das erklärt einiges.
      Prima! Ganz lieben Dank für Deine Hilfe! Dann starte ich am nächsten Wochenende doch ganz optimistisch in Runde Drei 🙂

    6. Bin erst heute auf eure Seite gestoßen, und hab mich richtig „festgelesen“.
      Zu der Temperaturfrage bei Tempeh überlege ich mir gerade ob es nicht möglich wäre die konstante Temperatur mit einem Dörrautomaten zu realisieren. Ich denke das könnte funktionieren. Erstens lässt sich an den Dingern die Temperatur einstellen, und zweitens würde vermutlich der notwendige Luftdurchsatz auch gewährleistet werden. Ich werde das demnächst mal ausprobieren

      1. Hallo lieber Horst,

        erstmal vielen lieben Dank für das tolle Feedback. Freut uns wirklich sehr.

        Aus Mangel an einem Dörrofen haben wir das noch nicht ausprobiert. Aber nachdem mehrere Leser in den Kommentaren geschrieben haben, dass es super funktioniert hat (siehe auch die anderen Kommentare), gebe ich dir hiermit das „Go!“. 🙂

        Liebe Grüße
        Jörg

      2. Hallo Horst,
        hallo liebes Eat-this-Team,
        hallo an alle,

        wenn ihr auf dem Computer mit Ctrl5 nach dem Wort Dörrautomat sucht (also die Ctrl-Taste & 5 zusammen drücken & das Wort Dörrautomat tippen), dann könnt Ihr mit der Enter-Taste Euch durch die Beiträge hier auf der Seite lesen, in denen Leute Ihre Erfahrungen hier mitgeteilt haben.

        Mit meinem (low budget) Dörrautomaten mache ich in der Nicht-Heizperiode seit Jahren regelmässig Nattō. Ich nutze die untere von 2 Wärmestufen (keine Temperatur-Angaben vorhanden) & lasse es solange, bis die Nattō-Reifung sichtbar wird.
        Tempeh werde ich genauso versuchen & dann hier berichten.

        Bis dahin viel Glück & Spass & nochmals ein Dankeschön an die Betreiber dieser Eat-this-Seite.
        Julie

  78. Yeah, es hat funktioniert! Ich kann’s immer noch kaum glauben, aber da isser – wundervoll weiß-überzogener Tempeh 😀 Danke für die Anregung und die Versicherung, dass es idiotensicher ist – sonst hätte ich das nie probiert 😉 Nur eine Frage: Ich finde, mein Tempeh (MEIN Tempeh – hallöchen?!) schmeckt minimal weniger nussig als der gekaufte. Habt ihr ne Ahnung, woran das liegen könnte? Zu lang drin, zu kurz, zu wenig Pilzpulver?

    1. Hallo liebe Nadja,

      super, freut mich riesig, dass das Experiment geklappt hat 🙂

      Der Geschmack hängt natürlich von einigen Faktoren ab. Sojabohnen, die Fermentationsdauer, das Produkt, mit dem du deinen Tempeh vergleichst – alles Komponenten, die in den Vergleich mit hinein spielen. 

      Der Tempeh wird etwas nussiger und aromatischer, je länger du den Pilz „wachsen“ lässt. Du kannst hier natürlich super experimentieren und warten, bis die Sporen schon etwas dunkel werden. Das deutet ja, wie beschrieben auf die Reife des Pilzes hin. 

      Liebe Grüße
      Jörg

  79. Hey hey ihr zwei,
    ich habe heute morgen zwei wunderbare Päckchen Tempeh aus dem Ofen geholt und mich gefreut wie 100 Kinder an Weihnachten.
    Nun bin ich etwas verunsichert wie genau man den Tempeh lagert. Einen hab ich ins Gefrierfach, der andere hat es sich im Kühlschrank bequem gemacht. Allerdings war ich etwas ratlos bzgl. der Art und Weise.
    Soll man die Tempehs aus den durchlöcherten Beuteln rausholen? Und was dann?
    Oder soll man sie in diesen Beuteln im Kühlschrank belassen bzw. darin einfrieren?
    Würde mich über eine Antwort freuen, habe Angst, dass ich jetzt nach dem Erfolg noch etwas falsch mache 🙂

    1. Hallo liebe Selina,

      wir nehmen die Blöcke aus den gelochten Beuteln (waschen diese, um sie wiederzuverwenden) und packen sie, mit Pergament getrennt, in Tiefkühlboxen. Also alles easy 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

  80. Danke für das einfache Rezept! Habe von vorgestern Abend auf heute den ersten Block reifen lassen und er ist prima geworden (einen Teil davon habe ich in Chili con Tempeh verarbeitet, was auch klasse schmeckte).
    Hab auf Eurer Seite noch einige andere Rezepte gefunden, die umgehend nachgebastelt werden müssen (Camembert und Chorizo für den Anfang), wobei ich eben erst einmal eine Großbestellung für die Zutaten getätigt hab:-) .
    Freu mich auf jeden Fall über neue Rezepte von Euch, bin bisher von der Seite begeistert.

  81. Hi!
    Vielen Dank für das Rezept und die gute Anleitung. Mein Tempeh ist soeben fertig geworden und sieht super aus. Ich habe die Pakete für knapp 48 h im Dörrgerät reifen lassen. Probiert wird die Leckerei heute Nachmittag. Ich habe mir direkt 10 kg Sojabohnen bestellt und war erschrocken als das Paket ankam. 10 kg habe ich mir doch etwas kleiner vorgestellt 😀 Naja, jetzt gibt es öfter selbstgemachten Tempeh.
    Die Spieße werde ich auch mal machen!
    Viele Grüße aus Wolfsburg

  82. Hallo,

    als langjaehrige Veganerin und wahrer RealFoodFan bin von Eurer Seite total begeistert. Danke schoen !

    Hab mir mal ein wenig Gedanken gemacht ueber die Gesundheitswirkungen beim Tempeh:
    Bleiben die beim Einfrieren auch erhalten (je kuerzer der Winterschlaf desto besser, versteht sich) ?
    Und ueberhaupt: Im Internet tummeln sich die Gesundheitsaspekte von Tempeh, aber worauf beziehen die sich – auf Naehrstoffuntersuchungen des rohres gekochten, gedaempften, gebratenen oder frittierten Tempehs oder nur auf Untersuchungen des Mycels oder nur des Trockenstarters (also Pilz im Ruhrzustand und Reis) ?
    Praktische Untersuchungen, also Lagerung, Zubereitung, Verzehr an Menschen wird es ja wohl nicht geben.
    Ich finde nichts dazu im Internet. Wisst Ihr da mehr ? Weiss irgendjemand, der das hier liest, mehr darueber ? Wuerde mich riesig freuen.
    Tempeh ist super lecker und fuer mich die beste Alternative zur grausamen Welt des Fleischverzehrs !

    Habt Ihr auch schon daran gedacht, Miso selbst zu machen ? Ist ja der gleiche Pilz, soweit ich weiss. Ist nichts schnelles, weil es ja am besten im Steintopf mit Wasserrinne ein paar Monate reifen muss.
    Ein DIY Miso Abenteuer bei Euch wuerde mich und all die anderen DIY Veganer riesig freuen.

    Bitte denkt doch mal darueber nach, eine englisch sprachige Seite zu machen. Ich koennte dann alles viel besser via social media verbreiten.
    Ich weiss, das Leben ist kein Ponyhof und bei Euch bin ich auch nicht auf einem Wunschkonzert 🙂 Aber es waere super von Euch, wenn Ihr mir und all den anderen neugierig Gebliebenen das ein oder andere positiv beantworten wuerdet.

    Nochmals Danke und liebe Gruesse !
    Julie

    1. Hallo liebe Julie,

      ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, wie ich deine Fragen zu den gesundheitlichen Wirkungen verstehen soll. Die Nährstoffzusammensetzung verändert sich ja schonmal durch das Einfrieren nicht bzw. nur in Maßen (durch Feuchtigkeitsverlust etc.). Ernährungsphysiologisch bleibt der Tempeh also gleich und da sollten die Quellen natürlich vom Tempeh im Rohzustand ausgehen, denn frittierter Tempeh hat selbstverständlich einen höheren Fettgehalt, als ein roher oder gedämpfter. 

      Miso wird mit einer anderen Pilzkultur hergestellt, aber ja, das Projekt ist auf der Todo-Liste – genauso, wie die englische Seite, aber wie du schon richtig schreibst: Das Leben ist kein Wunschkonzert und leider kamen wir bisher rein aus Zeitgründen einfach nicht dazu, uns darum zu kümmern. Aber mal sehen, was 2019 so bringt.

      Dennoch tausend Dank und liebe Grüße
      Jörg

      1. Danke, lieber Joerg,
        fuer Deine Beantwortung meiner Fragen, sehr freundlich.
        Mir ging es um den Naehrstoffverlust bei der Lagerung oder Zubereitung.
        Ach, schade, fuer Miso ist also wieder eine andere Kultur erforderlich, auf dem Video ist nur von Koji die Rede.
        https://​www​.youtube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​W​O​V​a​B​p​m​p​f0A

        Dass Ihr eine tolle Seite habt, erwaehnte ich bereits, gelle *zwinker*

        Vielen Dank und liebe Gruesse,
        Julie

      2. Hallo liebe Julie,

        das werden dir wohl eher wenige Leute beantworten können, allerdings dürften besonders beim Einfrieren nicht besonders viele Nährstoffe verloren gehen 😉

        Koji ist keine Kultur, sondern der mit der Pilzkultur geimpfte Reis (oder auch andere Getreidesorten), der so sozusagen als Trägermaterial dient.

        Liebe Grüße
        Jörg

  83. Ach, ich komme mir langsam vor wie ein Ammoniakproduzent.
    Soja- Ammoniak
    Weisse gebrochne Bohnen-super Ammoniak.
    Was mach ich falsch?
    Zu feucht?
    Zu wenig Kultur?
    Zu kalt?dazu gibt es Themperaturamgaben von28-38 Grad im Netz.
    Oder woran mag das liegen?
    Danke für eure Antwort

    1. Hi!

      Ein leichter Ammoniakgeruch ist noch kein wirkliches Problem. Wird er stärker, hast du den Tempeh vermutlich zu lange fermentiert. Hat sich denn eine durchgehende Pilzschicht gebildet?

      Liebe Grüße
      Jörg

  84. Nadine, Jörg – ich DANKE euch für diese wunderbare Inspiration, die meinen kulinarischen Entdeckerdrang mal wieder geweckt hat! Jetzt halte ich knapp 1 kg fertigen Tempeh (aus 500 g ganzen, von Hand geschälten Sojabohnen) in den Händen und bin stolz wie Bolle! 🙂

    Mein erster Versuch ist leider misslungen, da ich kein Thermometer verwendet hatte und es dem Pilz wohl zu warm geworden ist (lieber nicht auf die Temperaturanzeige am Backofen verlassen!). Also 4 € investiert und ein Raumthermometer gekauft und beim 2. Anlauf hats dann direkt geklappt. Mit dem übrigen Tempeh-Starter kann ich bestimmt noch einige Male Tempeh machen.

    Tausend Dank für die Inspiration, die ausführliche Erklärung und eure wunderbare Homepage!

    Alles Liebe, Dominique

    1. Hej Dominique,

      dankeschön für dein tolles Feedback! Jap, so ein Thermometer ist auf jeden Fall eine gute Anschaffung 😁Schön, dass es dann so gut geklappt hat. Wie gesagt, wenn man sich an ein paar einfache Regeln hält, ist es echt ein Kinderspiel ☺️ Wir schweben auch immer noch auf Tempeh-Wolke Nummer sieben, haha!

      Liebst,
      Nadine

  85. Hallo Jörg!

    Glaubst du klappt der Tempeh auch, wenn ich ihn mit ganzen Sojabohnen mache oder müssen die halbiert sein?
    Und weißt du ob man den Starter auch in einem „normalen Laden“ bekommt, ich bestelle nicht gern übers Internet.

    Danke schon mal und liebe Grüße,

    Michaela

    1. Hallo Michaela,

      natürlich klappt es auch mit ganzen Sojabohnen. Wie ich beschrieben habe, müssten die allerdings geschält werden, da sonst der Pilz nicht in die Bohnen gelangen kann. Deshalb wählen wir die einfache Abkürzung mit den halbierten Bohnen. 

      Bei der Kultur wird es im Laden schwierig werden.

      Liebe Grüße
      Jörg

  86. Danke für die, mal wieder, tolle Anregung. 🙂
    Ich habe das fertige Tempeh gerade in den Kühlschrank gelegt. Gestern Abend haben wir schon eine Portion im Airfryer gebacken und getestet – so lecker!
    Eine Frage habe ich noch: packt Ihr das fertige Tempeh um oder lagert Ihr es erstmal in der Tüte in der es sich befindet?
    Liebe Grüße und macht weiter so.
    Christine

  87. Ich oute mich hiermit als Erste mit einem misslungenen Versuch. XD
    Bevor ich in die nächste Runde starten kann, wird noch einige Zeit ins Land ziehen- bis dahin erinnere ich mich und alle Kommentareleser hiermit an die oberste Regel des Tempehismus:
    Nur eine trockene Bohne ist eine gute Bohne – wer Kondenswasser im Frischhaltebeutel hinterlässt, der muss eine Runde zum Nachtrocknen in die Ecke.

    PS: ich wünsche mir einen Beitrag zum Thema Geduld-in-der-Küche. Om.

    1. Hi Jenny,

      oh nein, wie Schade! Aber klar, kann passieren – und das mit der Ungeduld kenne ich nur zu gut 🙈Halte durch, das nächste Mal klappt’s bestimmt 😅🙌🏼Trotzdem viel Spaß (und Geduld) beim nächsten Mal!

      Lieben Gruß,
      Nadine

  88. Hi! Ich mache auch schon lange meinen eigenen Tempeh, genau wie ihr es in eurer Anleitung schildert (nur darf er bei mir in den Dörrautomaten, da ist es konstant kuschelig warm …) und anschließend räuchere ich ihn:-) Das geht ganz einfach: Ich nehme Hickory-Räucherspäne, verteile diese auf dem Boden eines großen gusseisernen Topfes, stelle ein entsprechendes Gitter darüber (z.B. eines aus der alten ausrangierten Mikrowelle oder ein rundes Kuchengitter zurecht biegen…), lege den Tempeh-Block darauf und werfe entweder den Grill an und stelle den Topf darauf bis die Späne zu schwelen beginnen. Räucherzeit ca. 1 Std. Oooooooder, aber nur ungern, nutze ich den Herd. Dann habe ich aber tagelang den Räuchergeruch im Haus. Ich mag‚s ja supergerne, aber die Mitbewohner … 😉 Na ja, am einfachsten ginge es mit dem Räucherkasten meines Nachbarn, aber da quoddelt auch so manches Mal ein Fisch oder eine Leberwurst drin rum, das finde ich dann weniger cool :-0. Ein HOCH auf den gusseisernen Topf:-) Danke für eure vielen tollen Anregungen. Ein in eurem Falle angebrachtes WEITER SO! 🙂

    1. Hi Sharon,

      oh ja, selbstgeräuchert klingt auch ganz wunderbar! Müssen wir unbedingt auch noch ausprobieren und steht schon auf unserer To-Do-Liste 🤗Tausend Dank für dein Feedback, freuen wir uns sehr 🙏🏼

      Lieben Gruß,
      Nadine

  89. Hallo Ihr Beiden,
    Starter ist schon eingetroffen, Sojabohnen kommen morgen » hab ich natürlich direkt bestellt 😉.
    Dann lege ich morgen sofort los und bin auf das Ergebnis gespannt 😏. Ich hoffe sehr, dass mir „Euer“ Tempeh besser schmeckt als sie vielen Testkäufe .….…
    Vielen Dank für dieses Rezept und liebe Grüße,
    Jutta

      1. Hallo Ihr Beiden.….…ENDLICH habe ich es geschafft die TempehHerstellung anzugehen. Ich muss sagen, es ist wirklich sehr spannend. Blöderweise hab ich mich bei den 36 Stunden verrechnet und er wird in etwa 3 Std fertig sein, einiges nach Mitternacht 🙈.
        Als ich vorhin mal einen Blick gewagt habe, bemerkte ich etwas weißen Flaum. Ist das Okay oder ein Zeichen von Schimmelbildung? Sonst sieht er super aus. Keine schwarzen Stellen oder unangenehmer Geruch.…..
        Liebe Grüße und einen guten Rutsch ins Jahr 2019 ,
        Jutta

      2. Hallo liebe Jutta! Gut, dass wir den Kommentar gerade noch sehen, nicht, dass der gute tempeh aus Angst im Müll landet. Der weiße Flaum ist GENAU, was du haben möchtest. Also alles gut 👌☺️

        LG
        Jörg

  90. Hört sich klasse an, ich werde das auf jeden Fall einmal ausprobieren 🙂 Danke für das Rezept!
    Ich muss allerdings sagen, dass mich die Variante mit den Gefrierbeuteln irgendwie abschreckt. Habt ihr schon einmal ausprobiert einen Beutel zur Herstellung von Nussmilch oder ein Passiertuch zu verwenden? Dürfte die Bohnen zusammenhalten (mit Baumwolle anstatt Kunststoff) und gleichzeitig genügend Luft ran lassen …oder?!

    1. Hi Lisa,

      das freut uns, danke! Die Beutel sind super einfach wiederverwendbar, falls es dir auch um das Müllthema geht? Die anderen Varianten haben wir noch nicht probiert, aber wir freuen uns natürlich über Feedback dazu 🤗

      Lieben Gruß,
      Nadine

    2. Habe die Variante mit dem Passiertuch kürzlich auch ausprobiert. Zunächst war es schwieriger die Masse in Form zu bringen und dann auch zu halten. Runde Formen haben sich da als praktisch erwiesen. Der Pilz hat sich auch gut entwickelt, aber insgesamt war der fertige Tempeh sehr trocken, verglichen mit den Plastikvarianten. Aber ich probiere weiter…

      1. Hi 🙂
        ich nutze, wenn ich Vurst dämpfe, seit langem einfacheStofftaschentücher aus Baumwolle. Die habe ich bei der letzten Tempehherstellung getestet. Es hat zwar funktioniert, aber im Vergleich zu den Tempehstücken aus der Plastiktüte waren sie auch eher trocken und hielten auch nicht so gut zusammen.
        Den nächsten Versuch werde ich mit Glasauflaufformen starten.
        Liebe Grüße und macht weiter so mit Euren tollen Ideen!
        Christine

  91. Hallo 🙂

    Nachdem ich jetzt das erste Mal Tofu selbst hergestellt hab, liegt Tempeh doch fast nah. Braucht man für jeden neuen Laib wieder eine Kultur oder kann man etwas von alten nehmen zum überimpfen? 

    Liebe Grüße,
    Conny

    1. Hi Conny!

      Yeah, jetzt schonmal viel Spaß dabei 🙂

      Nein, du kannst nicht einfach „überimpfen“ bzw. den bereits fertigen Tempeh als Starter verwenden. Zum züchten der eigenen Kulturen müsstest du einen gewissen Teil des „alten“ Tempehs weiter reifen lassen, bis die Pilzsporen vollständig gereift sind (der Pilz wird dabei schwarz, wie beschrieben). Das Ergebnis wird dann getrocknet und pulverisiert. 

      Das Problem dabei: Der Aufwand und das Risiko ist uns zu groß, denn alles sollte in einer sterilen Umgebung passieren, um keine „falschen Pilze“ mit zu züchten. Da ist es um einiges einfacher, die Kultur einfach günstig nachzukaufen 😉

      Liebe Grüße
      Jörg

  92. Ihr Tollen!
    Ein ganz riesiges Lob! Ich schaue so oft auf euren Blog und koche entweder 1:1 nach oder lasse mich inspirieren und wandele gemäß meiner Pantry oder meinen Vorlueben ab, aber fündig geworden bin ich immer und enttäuscht worden noch nie!
    Dieses selbstgemachte Tempeh ist super! Ich versuche parallel zum pflanzenbasierten essen auch meine Abfallproduktion zu reduzieren und ärgere mich jedes Mal über die Verpackung von Tofu und Tempeh!
    Wenn euer Rezept für mich machbar ist, werde ich das sicherlich regelmäßig praktizieren! Ich liebe Tempeh!
    Ganz liebe Grüße
    Sandr

  93. Oah, euer Tempeh klingt echt abartig geil und steht bei mir schon jetzt direkt ganz oben auf der Liste. Nur eine Frage ploppte bei mir auf: Kann man auch Tempeh aus anderen Bohnen als Soja auf diese Art selber herstellen, wisst ihr das? So beispielsweise Kichererbsentempeh, Lupinentempeh (den gibt es ja auch zu kaufen) …
    Liebe Grüße, ihr seid die Besten und eure spitzenmäßigen Rezepte verfolgen mich sogar in meinen Träumen, gaaaah!
    Anna

    1. Hi Anna!

      Erstmal tausend Dank für die lieben Worte. Freut uns wirklich riesig 🙇‍♂️

      Tempeh kann auf jeden Fall auch aus anderen „Rohstoffen“ gemacht werden. Kichererbsen, Schwarze Bohnen, Lupinen, sogar Getreide ist möglich und wir werden da auf alle Fälle weiter experimentieren und die Ergebnisse teilen (ohne spoilern zu wollen: Wir haben da auch schon ein paar ziemlich abgefahrene Ideen).

      Wir wollten den Basic Tempeh-Beitrag aber nicht überfrachten und spinnen die Tempeh-Story lieber weiter. Ist ja auch spannender so 😉

      Liebe Grüße
      Jörg

  94. huhu…schöner bericht. starter gerade bestellt. werde es mal in er tofupresse versuchen, habe noch eine aus den 90er jahren aus edelstahl mit vielen löchern. grüße suse

  95. ENDLICH! Ich wollte ihn schon sooooo lange selbst machen, aber konnte mich nie aufraffen. Dank eurer Inspiration geht es jetzt los mit der eigenen Produktion 😀

      1. Juuhuu, es hat funktioniert!!! Der erste Versuch war ein totaler Reinfall. Mein Ofen hat die Temperatur nicht halten können und es wurde mal zu heiß, mal zu kalt. Aber im Dörrofen war es super easy. 30°C eingestellt und 24h später war alles schön weiß überzogen. Bin total happy! Vielen Dank für die Inspiration, das tolle Rezept und diesen fabelhaften Blog!
        Alles Liebe,
        Simone

      2. Hallo liebe Simone,

        ah super, das freut mich. 

        Klar, wer einen Dörrofen hat, kann den natürlich absolut verwenden. Achte aber bei zukünftigen „Produktionen“ auch auf die Luftfeuchtigkeit, denn die Teile sind ja dazu ausgelegt, alles ziemlich trocken zu halten und ein bisschen Wasser hätte der Tempeh ja gerne.

        Tausend Dank für das Feedback und die lieben Worte!
        Jörg

  96. Spannend, das möchte ich unbedingt ausprobieren. Wieviel Gramm ist den ein TL-Tempeh Starter? Damit ich einschätzen kann, wieviel aus 10g, 25g oder 75g des Tempeh Starters so rauskommen? Und mit was perforiert ihr die Tüten? Einfach ein Nadel oder sollen das schon richtige kleine Löcher sein? Herzlichen Dank auf alle Fälle für die Anleitung!!

    1. Hallo liebe Tina,

      so genau musst du es nicht nehmen. Ein Teelöffel, nicht gestrichen, nicht abstrus gehäuft und alles ist paletti. Aber ein Teelöffel entspricht in etwa 4–5 g, für deine Kalkulation 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

  97. Das ist echt eine tolle Anleitung. Ich werde den Tempeh auf jeden Fall testen und berichten.

    Was mir direkt einfällt: Vielleicht könnt ihr gleich als Tipp hinzufügen, dass statt einem Ofen natürlich ein Dörrautomat (wer einen hat) auch super funktionieren würde. 

    Liebe Grüße,
    Tina

    1. Hallo liebe Tina,

      wir haben keinen Dörrautomaten und konnten das nicht testen. Ich hatte Bedenken, dass die Feuchtigkeit zu stark entzogen wird, werde das aber bei Gelegenheit gerne mal testen, denn der Automat würde das mit der Temperaturregelung natürlich super vereinfachen 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

      1. Hallo zusammen,
        vielen Dank für die Anregung – und direkt hab ich Sojabohnen und Tempeh-Starter bestellt und bin nun hochmotiviert 🙂 Es gibt da nur ein Problem: Ich kann bei meinem Ofen nicht nur das Licht anschalten, sondern müsste ein Programm und eine Temperatur auswählen. Testweise hab ich es gestern nur mit Wärmflasche und Stäbchen in der Tür versucht, aber da kam es grade mal auf 20 Grad 🙁 Den Ofen 36 Stunden lang ein kleines bisschen angeschaltet zu lassen, scheint mir ne krasse Stromverschwendung…oder? Oder habt ihr vielleicht noch andere Ideen? Ein Dörrgerät wäre ebenfalls vorhanden, ist aber a) alt, d.h. ohne Temperaturauswahl, nur mit 3 Stufen und b) sind die Etagen so niedrig, dass ich da keinen Tempehblock reinkriegen würde. Puh… was tun? Hilfe!

      2. Hi Nadja,

        wenn du den Ofen wirklich nur auf „kurz nach 0“ stellst, wirst du kaum den großen Stromverbrauch haben, den du gerade befürchtest, da kann ich dich beruhigen. Wenn du allerdings eine gute Wärmflasche und die Gelegenheit hast, 2–3 mal am Tag nach deinem Tempeh zu sehen, reicht auch diese.

        Einfach unten in den Ofen legen, den Tempeh auf ein Gitter darüber (mit ausreichend Abstand, damit er sich nicht die Flossen verbrennt) und abwarten. Unter Umständen musst du die Ofentür dabei geschlossen halten, mit einem Thermometer und etwas Übung hat man das aber schnell raus 🙂

        Liebe Grüße
        Jörg

      3. Lieber Jörg,
        vielen Dank für den Hinweis. Mmh…vielleicht probier ich’s dann einfach nochmal mit 2–3 Wärmflaschen und geschlossener Tür. Danke!

    1. Liebe Nadine, lieber Jörg,

      ich möchte mich an den Tempeh wagen und werde mir den Starter bestellen.
      Nun ist er ja in etwas größerer Menge auch billiger und ich frage mich, ob es Sinn macht die größere Menge zu bestellen. Meine Frage: habt ihr Erfahrungen wie lange sich der Starter hält? Man benötigt ja nur 1 TL pro Tempeh, d.h. die Haltbarkeit des Starters sollte schon gegeben sein und auf der HP des Vertreibers finde ich keine Hinweise.
      Danke und liebe Grüße
      Kristin

      1. Hallo liebe Kristin,

        das ist eine echt gute Frage 😆
        Tatsächlich kann ich dazu auch nichts finden, ich gehe aber von einer langen Haltbarkeit aus – wir haben uns auf jeden Fall gut eingedeckt und machen uns da jetzt mal keine Sorgen, dass wir die Kultur nicht „wegbekommen“. Bei der nächsten Gelegenheit werde ich mich da aber mal schlauer machen.

        Liebe Grüße
        Jörg

      2. Hallo Kristin, ich habe mir auch gleich eine größere Menge Starter bestellt (ca. 250g)! Ich hab einen Anbieter direkt aus Indonesien gefunden, der eine unglaublich detaillierte und sorgfältige Beschreibung zu seinem Produkt geliefert hat- da war ich echt beeindruckt! Mir war ja wichtig,das kein Soja verwendet wird- und bei den doch erheblichen Versandkosten von knapp 20 Euro wollte ich dann schon eine Zeitlang Starter auf Vorrat haben! Ich hab ihn in ein großes Glas gefüllt und fertig 🙂 Irgendwo hab ich auch mal gesehen, wie jemand einfach fertigen Tempeh ganz fein vermahlen hat und dieses Pulver dann als Starter verwendet- hat jetzt bei meinem Versuch nicht funktioniert- vielleicht geht das nur mit Soja-Tempeh? Das wäre halt genial!

      3. Hallo Kristin,
        mein Hersteller Raprima aus Indonesien gibt 1 Jahr Haltbarkeit an. Kühl und trocken gelagert versteht sich. Habe jetzt zipbeutel im Eisfach doppelt eingepackt und vermute dass sich dann die Haltbarkeit auf 2 Jahre verlängert. Habe nur einen Teil des halben Kilos im Kühlschrank. Hoffe das ist noch aktuell.
        Liebe Grüße