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Tagliatelle mit Paprikasauce

Pas­ta essen wir, wie die meis­ten wahr­schein­lich, ziem­lich oft – beson­ders wenns mal wie­der schnell gehen muss und wir kei­ne Zeit für eine gro­ße Koch­ses­si­on haben.

Damit’s uns nicht zu lang­wei­lig wird und wir nicht immer nur zu den obli­ga­to­ri­schen Spa­ghet­ti mit Toma­ten­sauce grei­fen müs­sen, ver­su­chen wir natür­lich immer wie­der was Neu­es zu Pro­bie­ren. Ange­fan­gen mit der Pasta­s­or­te, bis hin zur Sau­ce gibt es unglaub­lich vie­le Mög­lich­kei­ten Pas­ta zuzu­be­rei­ten und damit die Geschmacks­knos­pen zu überraschen 😀

Die­se Vari­an­te mit Taglia­tel­le und gerös­te­ter Papri­ka­sauce war für uns auch Pre­mie­re und hat uns super geschmeckt. Wird direkt ins Pas­ta-Reper­toire auf­ge­nom­men! Weil naja, Nudeln machen ja bekannt­lich glück­lich, ne?

Und damit auch alles kor­rekt ist: in leich­ter Abwand­lung eines Rezep­tes eines unse­rer Lieb­lings-Blogs „mini­ma­list baker“ 🙂

Zuta­ten für 2 Portionen

  • 2 rote Paprika
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • 1 Zwie­bel
  • 3 Knob­lauch­ze­hen
  • 300 ml unge­süß­te Soja­milch (oder Reis‑, Hafer‑, Mandelmilch)
  • 1 1/2 EL Speisestärke
  • 1 rote Chili
  • 3 EL Hefeflocken
  • 1 Hand­voll Cashewnüsse
  • 250 g Tagliatelle
  • 2–3 EL fri­sche, gehack­te Petersilie

Papri­ka mit etwas Oli­ven­öl und Salz ein­rei­ben. Ent­we­der im Back­ofen oder in der Pfan­ne rös­ten, bis sie weich sind. Klappt auch auf einem Gas­herd auf nied­ri­ger Flam­me super!

Papri­ka, Zwie­bel, Knob­lauch, Soja­milch, Spei­se­stär­ke, Chi­li, Cas­hews und Hefe­flo­cken in einen guten Mixer geben und zu einer cre­mi­gen Soße pürieren.

Sau­ce in einen Topf geben, kurz Auf­ko­chen und dann auf nied­ri­ger Flam­me sim­mern lassen.

Nudel­was­ser kochen und Taglia­tel­le nach Packungs­an­wei­sung zubereiten.

Etwas Nudel­was­ser mit in die Sau­ce geben, Taglia­tel­le und Papri­ka­sauce gut ver­men­gen. Sofort servieren.

Tipp: Noch etwas Räu­cher­to­fu in die Sau­ce püriert, gibt ein schö­nes rau­chi­ges Aroma.

Tagliatelle mit Paprikasauce-2

Seit 2005 aus ethischen Gründen glücklich vegan. Ist dem Backen von gutem Sauerteigbrot verfallen, würde für Kartoffeln ihr letztes Hemd geben und wird deshalb auch Mrs. Potato Head genannt. Träumt außerdem vom eigenen Permakulturgarten mit den Bremer Stadtmusikanten.

38 Kommentare

  1. Wie „dosiert“ ihr denn die Chi­li? Klar, man kann zwi­schen­drin pro­bie­ren und nach und nach mehr dazu­ge­ben. Ich habe mich letz­tes Mal mit einer hal­ben Chi­le ran­ge­tas­tet und dann die pürier­te Pas­te pro­biert. Und weil es noch recht mild war, auch die zwei­te Hälf­te dazu­ge­ge­ben. Als ich das Rezept heu­te über­mü­tig gleich mit einer gan­zen Chi­li gekocht hab, wur­de es viiiel zu scharf. Habt ihr einen Tipp, wel­che Chil­is­or­te gut geeig­net ist? Lie­ben Dank!

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    1. Um ganz ehr­lich zu sein: „Chi­li“ als ver­all­ge­mei­ner­te Zutat kann man so gar nicht rich­tig dosie­ren. Lei­der ist das Ver­ständ­nis und die Akzep­tanz der Scho­ten in DE ziem­lich ver­korkst, wes­halb wir es uns bei den Anga­ben auch ein­fach machen.

      Im Super­markt bekommt man meist irgend­was in Rich­tung „Dut­ch Red“, „Cayenne“ oder irgend­ein F1-Hybrid. Die kön­nen eini­ger­ma­ßen scharf oder recht mild sein. Und auch lecker oder eher lasch.

      Wir selbst kochen meist mit den klei­nen, super­fruch­ti­gen, aber auch rela­tiv schar­fen Birds Eye Chi­lis (gibt es meist im Asi­a­laden) oder einer Haba­ne­ro-Art. Bei­des kann natür­lich dosiert wer­den, damit es dir nicht gleich aus den Ohren raucht. 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

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      1. Dan­ke, Jörg!

  2. Über Insta­gram und Euren Soho Sling Cock­tail (der super ist) auf die­ses Rezept gesto­ßen. Es ist so unglaub­lich lecker und ein­fach gemacht (hab aller­dings fer­ti­gen Cas­hew­mus ver­wen­det). Das wird es in unse­rer Fami­lie ganz sicher regel­mä­ßig geben. Dan­ke dafür 🤗

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    1. Hey Anja,

      freut uns! Tau­send Dank. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  3. Lecker… 🤤
    Hab das nach­ge­kocht, aber: Statt Kno­bi und Chi­li habe ich 2 TL Sam­bal Oelek genom­men. Statt 300ml nur 200 ml Hafer­sah­ne und eine hal­be Creme Vega. Mei­ne Mas­se war nicht ganz so sei­dig, aber ist für mich in Ord­nung, wenn noch Stü­cke drin sind. Man kann noch 1 TL Tapio­ka­stär­ke reinmachen.

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    1. Oh super, das freut uns mega! Etwas Tapio­ka­stär­ke geht da auch auf jeden Fall klar. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  4. Fan­den wir super­le­cker! Habe mir das Rezept in mein „Büch­lein geschrie­ben ☺️.
    Ich habe noch klein­ge­wür­fel­ten Räu­cher­to­fu dazu gege­ben. Gab dem gan­zen eine zusätz­li­chen Pfiff 😌
    Vie­len Dank für das ein­fa­che aber genia­le Rezept 🤝

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    1. Das freut uns sehr lie­be Petra, dan­ke­schön ☺️

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  5. Noch ein klei­ner Tipp: Die Zwie­bel und den Knob­lauch mit in den Back­ofen geben, dann besteht nicht die Gefahr, dass man mal eine zu schar­fe Zwie­bel erwischt.

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  6. Habe es heu­te für mei­ne Fami­lie und mich gekocht. Es war wirk­lich köst­lich. Als Top­ping gab es noch gerös­tet Früh­lings­zwie­bel­rin­ge 🤤 kommt defi­ni­tiv in den Ord­ner für Lueb­lings­re­zep­te! Dan­ke dafür!!!

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    1. Oh, die Früh­lings­zwie­bel­rin­ge klin­gen als Top­ping wirk­lich super!

      Vie­len lie­ben Dank und lie­be Grüße

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  7. Habs aus­pro­biert. Super, abso­lut mega lecker! Schmeckt ein biß­chen wie Spa­ghet­ti Cala­bre­se. Wer­de ich immer wie­der kochen. Gro­ßes Lob! Whoop Whoop!

    Lie­be Grüße
    Katharina

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    1. Whoo­hoo! Vie­len lie­ben Dank, Katharina 🙂

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  8. Lie­be Nadine,

    wir haben gera­de das Rezept aus­pro­biert und gegessen ??
    Es schmeckt wun­der­bar und wird in jedem Fall als Lieb­lings­es­sen aufgenommen!!!

    Lie­be Grü­ße, Anke

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    1. Lie­be Anke,

      das freut uns, vie­len Dank! 🙂

      Lie­be Grü­ße, Nadine

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  9. Tol­les Rezept!
    Gibt es eine Lösung, OHNE Mixer? 

    Lie­be Grüs­se, Silvia

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    1. Hal­lo lie­be Silvia,

      da bleibt wohl nur der gute alte Pürier­stab übrig 😉 Die Sau­ce zwar dann nicht ganz so „sei­dig“, aber wenn man lan­ge genug püriert, soll­te es den­noch klappen.

      Lie­be Grüße,
      Nadine

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  10. Ihr tol­len koch­be­geis­ter­te Kochbuchschreiber
    Die­ses Papri­ka­pes­to ist der ober­ham­mer. So lecker. Und.… schmeckt auch kalt auf leicht gerös­te­ten Brot­schei­ben wahn­sin­nig gut. 

    Ach von euren tol­le Rezep­ten- wie mar­ra­kesch Piz­za ‑muss ich sowie­so immer schwärmen.
    Aber ich kann doch nicht nur noch kochen, ab und zu muss ich arbei­ten, ein biss­chen Geld ver­die­nen, falls ihr mal wie­der ein Koch­buch rausbringt.…
    LG
    Susanne

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    1. Vie­len, vie­len Dank lie­be Susan­ne für so ein tol­les Feed­back! Wir sind schon ganz rot 😀 Freut uns natür­lich wahn­sin­nig, dass es dir schmeckt und dir unser Buch so gut gefällt!

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  11. suuuuuuu­per lecker, gera­de alles auf­ge­fut­tert 🙂 das nächs­te mal wür­de ich die Zwie­bel aber glau­be ich ein biss­chen anbraten.
    Ein wirk­lich per­fek­tes, lecke­res und schnel­les Gericht 🙂

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    1. Schön, dass es dir geschmeckt hat Lia! Lie­ben Dank 🙂

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      1. Das Rezept ist wirk­lich suuu­per lecker! Nur las­sen wir inzwi­schen die Knob­lauch­ze­hen weg! Sogar nur mit einer ein­zi­gen Knol­le ist uns der Geruch von Knob­lauch zu intensiv 🙂

      2. Hey Celi­ne,

        erst­mal tau­send Dank. Aber du bist hier auf einem ech­ten Knob­lauch-Blog unter­wegs – wir könn­ten auch gan­ze Knol­len verkochen. 😉

        Lie­be Grüße
        Jörg

  12. Sehr lecke­res, schnel­les Gericht 🙂
    Ich mag euren Blog total & euer Koch­buch ist auch letz­te Woche eingezogen.

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    1. Lie­ben Dank Miri­am, freut uns sehr! 🙂
      Hof­fe, du hast viel Spaß mit unse­rem Buch!

      Lie­be Grüße

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  13. Das Rezept hört sich gut an, dass wer­de ich dem­nächst aus­pro­bie­ren. Eine gute Papri­ka­sauce fehlt noch in mei­nem Rezep­te­re­per­toire. Und wenn sie noch vegan ist, umso besser : )

    Vie­le Grüße
    Patricia

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    1. Freut uns, Patri­cia, dan­ke! Viel Spaß beim Nachkochen 🙂

      Lie­be Grüße

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  14. Sieht super lecker aus – die mache ich mir heu­te Abend 🙂

    LG, Kat­ja

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    1. Dan­ke Kat­ja! Viel Spaß beim Köcheln 😉

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  15. Hört sich gut an.
    Nur klei­ne Anmer­kung (und sry für Haar­spal­te­rei, ich hat­te zu lan­ge Zeit ita­lie­ni­sche Kol­le­gen ;): das was ihr da auf dem Foto zeigt sind kei­ne Taglia­tel­le, denn die wären fla­cher und brei­ter. Das was ihr da habt sieht für mich mehr nach ent­we­der Ver­mic­el­li oder vllt Chit­ta­ri­ne aus.

    Und zwei­tens, ech­te Taglia­tel­le (und auch Chit­ta­ri­ne) sind nicht vegan. Ita­lie­ni­sche Pasta­s­or­ten sind zwar groß­teils nur aus Hart­wei­zen­gries und damit vegan (und deut­sche Vari­an­ten mit Eiern rufen bei Ita­lie­nern ent­setz­tes Kopf­schüt­teln her­vor), aber Taglia­tel­le sind auch in Ita­li­en eine „Pas­ta all’uo­vo“ – also mit Ei im Teig. Dh. da muß man dann schon auf­pas­sen wenn man’s vegan haben will – oder auf eine ande­re Pasta­s­or­te ausweichen.

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    1. Hej Tina,

      ui, dan­ke für den Hin­weis! Wir haben die Hart­wei­zen­grieß-Nudeln tat­säch­lich als „Taglia­tel­le“ gekauft, müss­te aber noch mal nach der Mar­ke guggn. Auf jeden Fall gut zu wis­sen, wer­den wir gleich mal nach­for­schen, dan­ke dir! 😉

      Lie­be Grüße

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  16. Taglia­tel­le und Papri­ka­sauce? Das klingt ja suuu­per gut. Ich lie­be ja Papri­ka aber irgend­wie hat es das Gemü­se noch nicht in die Pasta­sau­ce geschafft. Das muss ganz drin­gend nach­ge­holt werden. 😉
    Lie­be Grüße
    Sarah

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    1. Hej Sarah,

      dann hof­fen wir, es schmeckt dir! 😉 Vie­le Spaß beim Köcheln.

      Lie­be Grüße

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  17. Das hört sich rich­tig rich­tig toll an. Wird hof­fent­lich schleu­nigst nach­ge­macht. Lie­be Grü­ße, Lena 🙂

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    1. Super, freut uns 🙂

      Lie­be Grüße

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  18. Ver­dammt, jetzt hab ich Hun­ger. Ich glaub das muss bal­digst nach­ge­kocht werden! 🙂

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    1. wer nicht?

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