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Taboulé

Taboulé

2009 haben sich 350 voll­kom­men tabou­lé-ver­rück­te Leu­te in She­fa-Amr in Isre­al zusam­men­ge­tan und haben in der ver­mut­lich größ­ten Schüs­sel der Welt (mei­ne Annah­me) 10 1/2 Stun­den lang Tabou­lé zusammengerührt.

Und zwar 4324 Kilo­gram davon!

Zack! Das war nicht nur eine abge­fah­re­ne Ansa­ge, das war Rekord!

Ich kann mir zwar nicht vor­stel­len, dass der nach der gan­zen Akti­on noch sehr frisch war, aber ich muss schon sagen, dass ich mir ab und zu vor­stel­le, ’ne Arsch­bom­be in so einen Pool vol­ler Tabou­lé zu machen. Dane­ben noch ein gro­ßes Becken Hum­mus und dann Mund auf und ’nen Köp­per vom „Zeh­ner“.

Ich bräuch­te mal eben schnell 350 Hob­by­kö­che und einen Peter­si­li­en-Spon­so­ren. Wer hebt die Hand?

Taboulé

Zuta­ten für eine gro­ße Salatschüssel

  • 200 g Bulgur
  • 1/2 Bund Minze
  • 1 gro­ßer Bund glat­te Petersilie
  • 2 Früh­lings­zwie­beln
  • 2 Toma­ten

Für das Dressing

  • 5 EL kalt­ge­press­tes Olivenöl
  • Saft von 1 Zitrone
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL schwar­zer Pfeffer

Bul­gur in 500 ml Was­ser auf­ko­chen. Bei mitt­le­rer Hit­ze 7 Minu­ten köcheln las­sen, anschlie­ßend den Herd aus­schal­ten und den Bul­gur bei geschlos­se­nem Deckel aus­quel­len und abküh­len lassen.

Minz­blät­ter zup­fen und zusam­men mit der Peter­si­lie fein hacken. Früh­lings­zwie­bel in fei­ne Rin­ge schneiden.

Toma­ten vier­teln, Ker­ne ent­fer­nen und das Frucht­fleisch in klei­ne Wür­fel schneiden.

Oli­ven­öl und Zitro­nen­saft ver­rüh­ren und mit Salz und Pfef­fer abschmecken.

Bul­gur mit Kräu­tern und Toma­ten ver­mi­schen, Dres­sing unterrühren.

Taboulé

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.

6 Kommentare

  1. Köst­li­ches und ein­fa­ches Rezept, Top! Habe es mit einem eurer Taji­ne Rezep­te kombiniert.

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    1. Klas­se, freut uns riesig! 🙂

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  2. Du schreibst so lus­tig, das trifft genau mei­nen Nerv!
    Und wenn man ein­mal ange­fan­gen hat zu stö­bern, kann man nicht mehr aufhören 🙂
    Lie­be Grü­ße und Dan­ke dafür !

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    1. Das freut uns, tau­send Dank!

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  3. Ich fin­de das lupen­rein gut, was über den Autor Jörg geschrie­ben steht. Jeder ethisch den­ken­de Mensch muss das doch unters­tuet­zen und jeder Vege­ta­ri­er irgend­wann vegan wer­den. Und die bun­te vega­ne Kue­che ist sooo viel­sei­tig und lecker und leicht und mit bes­tem Gewis­sen zu geniessen.
    Natu­er­lich ersetzt man dann auch noch Zucker durch sues­se Fru­ech­te und nimmt gutes Kris­tall­salz, raucht natu­er­lich nicht, bewegt sich viel (draus­sen) und das Leben wird gesu­en­der und leichter.
    Pro­biert es doch ein­fach mal fuer eine kur­ze Zeit. Es liegt nicht am Koen­nen, son­dern am Wollen.

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