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Richtig Sushireis kochen • #SushiSession No. ½

Richtig Sushireis kochen

Wenn man bedenkt, dass angehende Sushi-Chefs einen großen Teil ihrer bis zu 15 Jahre dauernden Ausbildung nur damit beschäftigt sind, den perfekten Reis zu kochen, will man doch eigentlich gleich aufgeben, oder? Fünf-Zehn Jahre!

Beruhigend ist da nur, dass der Koch im Sushi-Schuppen um die Ecke sicherlich nicht annähernd so lange in die Sushi-Lehre gegangen ist und die DIY-Lösung deshalb wieder absolut in Ordnung geht.

Solange du also nicht in den teuersten Omakase-Restaurants – die ohnehin kaum vegan-freundlich sind – ein- und ausgehst und Lust darauf hast, zu Hause zumindest „fast perfektes“ Sushi zu machen, lies weiter. Zusammen mit unseren Freunden von Oryza bringen wir dir heute bei, wie du jedes Mal den „fast perfekten“ Sushireis zubereitest.

Equipment

Fürs Sushireis kochen, brauchst du dich nicht in Unkosten zu stürzen. Grundsätzlich sind nur drei Dinge wichtig:

  • ein Topf … logisch
  • ein Holzlöffel, der die überschüssige Feuchtigkeit aufnimmt
  • eine flache Schale oder ein großer Teller, auf dem der Reis abgekühlt wird und
  • irgendwas zum fächern

Damit gewinnst du keine anerkennenden Worte von deinen sushiverrückten Freunden, aber fürs Erste reicht die „Billo-Ausstattung“ aus.

Fortgeschrittene legen sich eine sogenannte Hangiri, eine große flache Holzschale, und einen schicken Fächer zu, mit dem der Reis abgekühlt wird.

https://www.instagram.com/p/BKoN2RDjyuw/

Auch hier geht es darum, überschüssige Feuchtigkeit schnell loszuwerden, damit der Reis nicht matschig wird. Es gibt nämlich nichts Schlimmeres, als matschige Maki und Nigiri. Das Vergnügen hatte jeder schon mal, oder?

Die Zubereitung gleicht sich aber, ob du dich nun mit Teller und Kartonfächer durchmogelst oder nun endlich das Sushi-Set herauskramst, dass du zum letzten Geburtstag geschenkt bekommen hast – und das seitdem im Schrank verstaubt.

Zubereitung

Vermische 3 EL Reisessig mit 2 EL Zucker oder Agavensirup und 1 TL Salz. Die Mischung wird kurz erwärmt und gut umgerührt, bis sich Zucker und Salz aufgelöst haben. Anschließend auskühlen lassen.

Für vier Portionen verwendest du 400 g Sushireis, welcher in 500 ml Wasser mit geschlossenem Deckel aufgekocht wird.

Nach etwa 1 Minute auf hoher Hitze schaltest du den Herd auf die niedrigste Stufe und lässt den Reis 15 Minuten garen.

Nimm den Topf vom Herd und lass den Reis etwa 5 Minuten mit abgenommenem Deckel ausdampfen.

Der Reis kommt nun auf einen großen Teller oder in eine breite, flache Holzschüssel und wird vorsichtig mit Hilfe eines Holzlöffels mit der Würze vermengt. Dazu furchst du den Reis mit dem Löffel auf, würzt ihn und machst so weiter, bis der Reis glänzt und die Würzmischung überall ankam. Pass dabei auf, dass du die Reiskörner nicht zerdrückst.

Mit einem Fächer oder einem Tuch (oder sogar notfalls einem Stück Karton) sorgst du dafür, dass der Reis beim Mischen schneller kalt wird.

Sobald der Reis ganz abgekühlt ist, kannst du ihn für die bombastischen Maki, Nigiri und Temaki unserer #SushiSessions verwenden.

Das war’s schon. Sushireis kochen ist einfacher, als du dachtest, oder?

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Zu Steady

Die nerdige Hälfte von Eat this! Liebt es, auch aufwändiger zu kochen und ist deshalb vermutlich für die langen Rezepte auf dem Blog verantwortlich. Kann nie genügend Kochmesser haben und liebt Chilis in allen Formen und Farben. In der Freizeit sitzt er gerne auf dem Fahrrad und hört dabei Metal.


20 Kommentare

Gib deinen Senf dazu

    1. Klar, das funktioniert auf jeden Fall. Wir haben einen sehr „dummen“ Reiskocher – damit meine ich ohne Programmwahl o. ä. –, mit dem kochen wir den Sushireis genauso, wie hier beschrieben. 👍