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Süßkartoffel-Toasts mit Bimi®-Brokkoli und weißen Bohnen

Süßkartoffel-Toasts mit Bimi®-Brokkoli und weißen Bohnen

Gegen unsere leuchtend-bunten Süßkartoffel-Toasts haben nicht einmal die Grau- und Beigetöne der trüben Jahreshälfte eine Chance. Leckerere (legale) Stimmungsaufheller gibt es nicht!

Klar, der Herbst kann, ohne groß darüber diskutieren zu müssen, die schönste Jahreszeit überhaupt sein. Er kann aber auch zu einem ganz fiesen Ekel werden, mit dem eigentlich niemand etwas zu tun haben möchte.

Dann ist plötzlich alles grau und beige. Auch auf den Tellern. Nichts gegen Kürbis. Gar nichts! Aber – und ja, Schockschwerenot, ich spreche hier Dinge aus, die man eigentlich nicht aussprechen sollte – es gibt so etwas wie zu viel Kürbis. Meiner Meinung nach die einzige Situation, in der ein „Das wird man ja wohl mal sagen dürfen“ angebracht und erlaubt ist.

Wir haben deshalb heute ein knallbuntes, beinahe schon übertrieben gesundes Rezept im Gepäck, welches jeglichem auflodernden Herbst-Frust gleich mal den Wind aus den Segeln nimmt. Gegen unsere schnellen Süßkartoffel-Toasts, die jeden noch so trüben Tag ein kleines bisschen sommerlicher machen, hält kein farbenfeindliches Argument stand!

Süßkartoffel-Toasts mit Bimi®-Brokkoli und weißen Bohnen

Die Bataten schneiden wir in etwa ein Zentimeter dicke Scheiben und braten sie in etwas Olivenöl etwa fünf Minuten pro Seite goldbraun. Im Anschluss werden sie mit veganem Frischkäse, den es glücklicherweise ja mittlerweile überall gibt, mit Oregano und Apfelessig angemachten weißen Bohnen, unserem „geht-auf-alles“-Topping, schnell eingelegten Zwiebeln und Bimi®-Brokkoli getoppt.

„Was zur Hölle ist Bimi?“ fragst du dich? Habe ich mich auch. Und das, obwohl ich hier ja eigentlich so was wie der offizielle Brokkoli-Beauftragte bin und die grünen Kreuzblütler ja quasi morgens, mittags, abends wegschnupfen könnte. Wenn mich Nadine lassen würde, stünde das Risiko (oder die Chance, je nachdem, wie scharf du auf das Zeug bist) nicht schlecht, dass Eat this! quasi zum reinen Brokkoli-Blog mutieren würde.

Süßkartoffel in Scheiben

Beim Bimi handelt es sich um eine Kreuzung aus dem bekannten Grünzeug, welches – für mich völlig unverständlich – auf manchen Tellern gerne mal an den äußersten Rand geschoben wird und dann, hoppla, auf den Tisch und dann auf den Boden fällt, und Kai-Lan, dem chinesischem Brokkoli, der mit dem wiederum ja eigentlich von allen Seiten geliebten Pak Choi verwandt ist. Hier kannst du noch mehr über den leckeren Gemüse-Wolpertinger lesen.

Heraus kommt ein nicht nur verdammt schickes, sondern genauso zartes Gemüse mit einem erheblich dezenteren Kohlaroma. Tatsächlich erinnert der Geschmack sogar ein bisschen an Spargel. Der Bimi hat also absolut das Zeug dazu, auch erklärte Brokkoli-Skeptiker zu überzeugen. Nadine ist das beste Beispiel.

Bimi®-Brokkoli in weißer Schale

Fix zubereitet ist der Schlingel auch noch und behält – ganz passend zum Thema des Rezeptes – seine leuchtend-grüne Farbe auch beim schnellen Rösten in der Pfanne, in die wir das Grünzeug einfach nach den Süßkartoffelscheiben werfen, die so lange im Ofen warm gehalten werden. Sorry, „normaler“ Brokkoli, aber das ist schon eine Art von Superpower.

Zum Schluss darf noch etwas Knoblauch und Limettensaft an die zarten Stängel, die easy auch als Blumenbouquet durchgehen könnten, und fertig sind unsere Süßkartoffel-Toasts. Hey, eigentlich sollten bis hier hin nur maximal 20 Minuten vergangen sein, was nicht zuletzt auch daran liegt, dass der Bimi®-Brokkoli durch seine zarte Struktur nicht geschält werden, du dich auch nicht mit einem holzigen Strunk herumärgern musst und das Gemüse somit kaum Vorbereitung in Anspruch nimmt. Und diese Zeit ist dir doch ein gesundes und buntes After-Work-Dinner wert, oder?

Süßkartoffel-Toasts mit Bimi®-Brokkoli und weißen Bohnen

Zutaten für 4 Portionen

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Zubereitung 20 Minuten

Für die Süßkartoffel-Toasts

  • 500 g Süßkartoffel möglichst groß
  • 2 EL Olivenöl

Für die Bohnen

Für den Bimi

  • 200 g Bimi®-Brokkoli
  • 1/2 TL Salz
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Limette Saft ausgepresst

Außerdem

Für die Süßkartoffel-Toasts

  1. Süßkartoffel in lange, 1 cm dicke Scheiben schneiden. Olivenöl in eine heiße Pfanne geben, Süßkartoffelscheiben bei mittlerer bis hoher Hitze 10 Minuten braten. Nach der Hälfte der Zeit wenden. Anschließend aus der Pfanne nehmen und im Ofen warm halten. Die Süßkartoffeln nehmen wenig Öl auf, das übrigbleibende sollte auch für den Bimi®-Brokkoli ausreichen.

Für die Bohnen

  1. Bohnen mit Olivenöl und Apfelessig vermengen und mit Oregano und Salz abschmecken. Bis zum Servieren beiseite stellen und durchziehen lassen.

Für den Bimi

  1. Falls notwendig, 1 EL zusätzliches Öl in die Pfanne geben, Bimi bei mittlerer bis hoher Hitze 10 Minuten rösten, dabei ab und zu wenden. Knoblauch fein hacken und 2 Minuten vor Ende der Garzeit des Bimi mit in die Pfanne geben. Anschließend mit Limettensaft ablöschen.

Servieren

  1. Süßkartoffelscheiben mit veganem Frischkäse, Bohnen und Bimi belegen, mit schnell eingelegten roten Zwiebeln, Pfeffer, Meersalz und Limettenzesten toppen und sofort servieren.

Tipps

Noch schneller geht es, wenn du die Süßkartoffel direkt im Toaster zubereitest. Dazu die Scheiben etwas dünner Schneiden und 7-8 Minuten auf hoher Stufe toasten. In dem Fall würden wir die Süßkartoffel-Toasts zum Schluss noch mit jeweils 1 TL Olivenöl toppen.

Die Bohnen können auch bereits am Tag vorher vorbereitet werden. Gut durchgezogen schmecken sie noch aromatischer.

Süßkartoffel-Toasts mit Bimi®-Brokkoli und weißen Bohnen

Werbung! Dieser Beitrag wurde von Bimi®-Brokkoli unterstützt. Gesponserte Beiträge helfen uns dabei, regelmäßig neue Rezepte für unsere Leser zu kreieren, Inhalte spiegeln aber immer unsere eigene Meinung wider. Danke, und Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten.

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.

11 Kommentare

  1. Liebe Nadine, lieber Jörg,

    habe das Rezept gestern nachgekocht, allerdings mit Zitronen und normalem Brokkoli statt Limetten und Bimi. Ich danke euch vielmals für eure tolle Arbeit, meine Freunde und ich versuchen uns so gut es geht vegan zu ernähren und eure Rezepte sind einfach auch für „Vegan-Dummies“ leicht nachzukochen. Wenn man einmal die extra Zutaten, die einem noch nicht so geläufig sind (zb. Tapiokastärke etc.) im Haushalt hat, kann man wirklich nahezu alle Rezepte nachkochen und man weiß, dass auf sie einfach immer Verlass ist.

    Macht genau so weiter bitte!

    LG aus Stuttgart,
    Kat

    Antworten
    1. Ganz lieben Dank, das freut uns mega!

      Wir werden in Zukunft unseren Vorratsschrank-Post um weitere Zutaten und auch Erklärungen ergänzen, dann dürfte es noch einfacher sein, sich durch „neue“ Zutaten zu navigieren. 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  2. Guten Abend,
    Habe das Rezept heute ausprobiert, sehr lecker! Und ganz einfach und schnell gemacht. Habe ganz „normalen“ Brokkoli genommen und den in der Pfanne zubereitet, köstlich!
    LG Inga.

    Antworten
  3. Vielen Dank für das tolle Rezept. Ich habe auch in anderen Rezepten schon diesen “feinen“ Brokkoli gesehen, da war aber nicht von Bimi die Rede. Ist der chinesische Brokkoli sehr ähnlich?
    Lebensmittel-Rohstoffe mit einem Copyright zu belegen finde ich nämlich wirklich bedenklich. Mir ist schon klar, dass es üblich ist, dass Konzerne durch Kreuzungen und spezielle Saatgutzüchtungen auch den Markt und die Produktion kontrollieren (Stichwort nicht samenfeste Sorten). Aber der Gedanke, dass nicht verarbeitete Lebensmittel patentiert und somit jemandem gehören dürfen, stößt mir doch immer wieder unangenehm auf.
    Meistens freue ich mich aber über die allgemeine Anwendbarkeit und vor allem die Saisonalität eurer Rezepte, die euch häufig von anderen veganen Blogs abhebt. <3
    Liebe Grüße
    Kathrin

    Antworten
    1. Hi Kathrin,

      der Bimi ist, wie beschrieben, eine Kreuzung aus dem chinesischen Brokkoli und „normalem“ Brokkoli. Ich verstehe auch deine Haltung zu Saatgut-Copyrights. Wir sehen das auch kritisch und insbesondere alte, „bekannte“ Sorten sollten selbstverständlich frei verfügbar bleiben. Auf der anderen Seite ist aber auch verständlich, dass Hersteller „Produktforschung“ und die Entwicklung gesichert sehen wollen. Wir werden sicher die nächsten Jahre sehen, wohin sich das Thema noch entwickeln wird.

      Abgesehen davon kannst du das Rezept selbstverständlich auch mit „normalem“ Brokkoli oder Brokkolini zubereiten. 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  4. Hallo ihr Lieben, das sieht wie immer köstlich aus! Ich danke euch für eure konsequent großartige Arbeit <3

    Ich würde das Rezept total gerne kochen, frage mich aber, wo nochmal ich das Rezept für die eingelegten Zwiebeln finde? Ich erinnere mich dunkel, es mal in irgendeinem Rezept gelesen zu haben, finde es aber nicht. SOS.

    Antworten
    1. Hallo liebe Christin,

      vielen, vielen Dank für dein tolles Feedback! 💚Genau, die Zwiebel-Pickles verstecken sich in einem ganz alten Rezept von uns, habe sie aber oben auch noch mal verlinkt. ☺️

      Lieben Gruß & viel Spaß beim Ausprobieren,
      Nadine

      Antworten
    2. Liebe Nadine, lieber Jörg,

      Da kann ich mich nur anschließen! Eure Texte dazu bringen mich auch jedes Mal zum schmunzeln oder lachen (drauf kommt dann der fragende Blick meines Freundes, was das ausgelöst hat).

      Lieben Dank <3

      Antworten
      1. Das freut uns sehr liebe Jil, vielen lieben Dank 🧡

  5. Wow, das klingt lecker! Ich liebe übrigens Brokkoli. Aber wo, bitte, bekommt man Bimi???

    Antworten
    1. Hallo liebe Carola,

      Bimi gibt es z. B. bei Rewe und Edeka – notfalls kannst du ihn in deinem Markt bestellen. In Skandinavien werden wohl bereits 80 % Bio-Bimi verkauft, also stehen die Chancen nicht schlecht, dass dieser hier auch irgendwann ankommt, dann könnte er natürlich auch ins Sortiment der Bioläden aufgenommen werden.

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten

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