Spaghetti Napoli? Pasta al Pomodoro!

Spaghetti Napoli? Pasta al Pomodoro!
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Hand aufs Herz, du kennst das doch. Du sitzt beim Lieb­lings-Ita­lie­ner, über­legst dir, was du ger­ne essen wür­dest und da lachen sie dich an: die guten Spa­ghet­ti Napo­li. Du wür­dest sie am liebs­ten nach dem Came­rie­re rufen, aber ers­tens traust du dich nicht, von der Kin­der­kar­te zu bestel­len und zwei­tens sind das doch „nur“ Nudeln mit Toma­ten­sauce. Dafür geht man doch nicht ins Restau­rant – Ver­zei­hung, in die Oste­ria, oder?

Jetzt mal abge­se­hen davon, dass es die Napo­li-Sau­ce eigent­lich nicht gibt – wenn über­haupt heißt das bit­te ab sofort alla Napo­le­ta­na und noch bes­ser Pas­ta al Pomo­do­ro –, ist das aller­dings eine wahn­wit­zi­ge Untertreibung.

Spaghetti Napoli? Pasta al Pomodoro!

Zuge­ge­ben, ein­fa­cher kann eine Pasta­sau­ce bei­na­he nicht mehr sein, aber es gehört schlicht mehr dazu, ein ordent­li­ches Sugo di pomo­do­ro auf die Nudeln zu klat­schen, als nur eine Fla­sche Pas­sa­ta auf­zu­ma­chen und über lät­schig gekoch­te Spa­ghet­ti zu kip­pen. Oder noch schlim­mer: den fer­tig gepack­ten Mira­co­li-Kar­ton auf­zu­rei­ßen. Unter­steh’ dich!

Auch dei­ne neue liebs­te Toma­ten­sauce hat Lie­be und vor allem Beach­tung ver­dient. Des­halb nimm dir beim nächs­ten Hun­ger auf Spa­ghet­ti Napo­li ein paar Minu­ten mehr Zeit und murm­le bei der Vor­be­rei­tung das Man­tra „Ich nen­ne sie ab sofort nur noch al pomo­do­ro“ vor dich hin. Es dau­ert auch wirk­lich nur einen Hauch län­ger für maxi­ma­len Pastagenuss.

Spaghetti Napoli? Pasta al Pomodoro!

Zuerst bra­ten wir ange­drück­ten Knob­lauch in gutem Oli­ven­öl an, bis die Zehen leicht gebräunt sind und an den Ober­flä­chen leich­te Bla­sen wer­fen. Jetzt kommt ein Hauch Chi­li und wirk­lich gute geschäl­te Toma­ten aus dem Glas (oder der Dose) dazu. Und nein, das ist kein Fre­vel, denn was spricht denn dage­gen, den Geschmack von wirk­lich bis zur Per­fek­ti­on gereif­ten Som­mer­to­ma­ten das gan­ze Jahr über zu genie­ßen? Wenn dich natür­lich im Som­mer dein Lieb­lings­markt­stand mit bes­ten Früch­ten ver­sor­gen kann, go for it!

Aber halt! Nicht ein­fach in den Topf kip­pen. Die Toma­ten wer­den abge­gos­sen und auch das Kern­ge­häu­se ent­fer­nen wir – fan­gen bei­des aber selbst­ver­ständ­lich auf –, denn zuerst schwit­zen wir das Frucht­fleisch im aro­ma­ti­sier­ten Öl an, bis es zu einer vor Uma­mi nur so strot­zen­den Pas­te ein­re­du­ziert ist.

Jetzt kommt der gan­ze gute Rest der Toma­ten, fri­scher Basi­li­kum, Thy­mi­an, eine Pri­se Salz und ein Hauch brau­ner, kara­mel­li­ger Zucker dazu und du kannst dich der Zube­rei­tung dei­ner Pas­ta widmen.

Wir ver­wen­den für unse­re Pas­ta al pomo­do­ro ger­ne etwas dicke­re Spa­ghet­to­ni, die bit­te, bit­te, bit­te in viel Salz­was­ser gegart wer­den. Pro 100 g getrock­ne­ter Pas­ta wird ein Liter Was­ser auf­ge­kocht und dann mit je einem gut gehäuf­ten Tee­löf­fel Salz gewürzt. Das Pasta­was­ser dient uns spä­ter noch zum Stre­cken und Wür­zen der Sau­ce, hier also nicht unnö­tig spa­ren. Noch einen oben­drauf setzt du mit selbst gemach­ter, fri­scher vega­ner Pas­ta.

Selbstgemachte vegane Spaghetti

Wenn die Nudeln „kurz vor al den­te“ sind, kom­men sie tropf­nass in unse­ren Sugo di pomo­do­ro, ganz deka­dent rüh­ren wir noch einen Ess­löf­fel vega­ne But­ter und etwas von unse­rem vega­nen Par­me­san dar­un­ter und fer­tig sind dei­ne neu­en liebs­ten Spa­ghet­ti Napo­li, äh, Pas­ta al pomo­do­ro. Buon appe­ti­to!

Kennst du auch ein Gericht, wel­ches in den hei­mi­schen Küchen meist sträf­lich unter­schätzt wird und wel­chem wir uns des­halb unbe­dingt wid­men soll­ten? Lass uns dei­ne per­sön­li­chen „Spa­ghet­ti Napo­li“ in den Kom­men­ta­ren wissen.

Spaghetti Napoli? Pasta al Pomodoro!
Zuta­ten für 4 Por­tio­nen

Pasta al Pomodoro

Vor­be­rei­tung 10 Minu­ten
Zube­rei­tung 15 Minu­ten
Gesamt 25 Minu­ten

Für die Sauce

Für die Pasta

Außerdem

  1. Toma­ten abgie­ßen, Saft auf­fan­gen. Die ein­zel­nen Früch­te anschnei­den und auch den inne­ren Saft abgießen.
  2. Knob­lauch­ze­hen mit der fla­chen Sei­te des Küchen­mes­sers andrü­cken und schälen.
  3. Oli­ven­öl in einen hei­ßen Topf geben, Knob­lauch und Chi­lif­locken bei nied­ri­ger bis mitt­le­rer Hit­ze 3–5 Minu­ten anschwit­zen, bis der Knob­lauch leicht anbräunt.
  4. Frucht­fleisch der Toma­ten dazu­ge­ben, unter­rüh­ren und wei­te­re 5 Minu­ten anschwit­zen, bis die Toma­ten zer­fal­len sind. Mit Salz, Zucker und schwar­zem Pfef­fer würzen.
  5. Basi­li­kum zup­fen, eini­ge Blät­ter für die Deko auf­be­wah­ren und wei­che Stie­le klein schnei­den. Basi­li­kum und Thy­mi­an zusam­men mit dem Toma­ten­saft zur Sau­ce geben und auf­ko­chen. Bei gerin­ger Hit­ze köcheln las­sen und ab und zu umrühren.
  6. 4 Liter Was­ser auf­ko­chen und mit Salz wür­zen. Spa­ghet­to­ni ins Koch­was­ser geben und etwa eine Minu­te kür­zer kochen, als auf der Packung ange­ge­ben. Anschlie­ßend noch tropf­nass in die Sau­ce geben und gut ver­men­gen. Bei Bedarf mit Pasta­was­ser verdünnen.
  7. Thy­mi­an­zwei­ge und Knob­lauch­ze­hen aus der Sau­ce neh­men, vega­nen Par­me­san und optio­nal vega­ne But­ter unter­rüh­ren und mit Basi­likum­blät­ter getoppt servieren.

Unsere Tipps

Die Knob­lauch­ze­hen kann man natür­lich auch getrost mit­es­sen, falls man auf Knob­lauch steht, kein Date mehr hat oder es einem ohne­hin schon völ­lig egal ist, ob man dezent nach lecke­rem Essen duf­tet 🤷‍♂️.

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Steady

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.


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  1. Hal­lo Ihr zwei,
    ich habe, dem hei­ßen und tro­cke­nen Som­mer geschul­det, eine Toma­ten­schwem­me. Naja, und wegen mei­nes Sam­mel­wahns (31 Sorten 🙈).
    .… und suche momen­tan stän­dig nach lecke­ren Rezep­ten. So bin ich auf Eure Spa­ghet­ti al pomo­do­ro gestos­sen. Die wird es heu­te geben – logi­scher­wei­se mit fri­schen pomodori.
    Ich wer­de Eure Toma­ten­re­zep­te wei­ter­hin durch­su­chen in der Hoff­nung vie­le Tomät­chen unterzubringen 😉.
    Lie­ben Dank und vie­le Grüße,
    Jutta 🌿🍅

    1. Wow, 31 Sor­ten, da wird man direkt nei­disch! Lie­ben Dank für dein Feed­back, wir hof­fen, es hat geschmeckt (kön­nen uns aber allein auf­grund der fri­schen Toma­ten nichts ande­res vor­stel­len, haha).

      Lie­be Grüße
      Jörg

  2. Hey ihr Bei­den, vie­len Dank für die­se Geschmacks­ex­plo­si­on und die Fest­stel­lung, dass ich mei­ne Toma­ten­so­ße vor­her 20 Jah­re lang falsch zube­rei­tet habe 🙂

  3. Ich lie­be Pas­ta und die­ses Rezept ist ein­fach der Wahn­sinn! Vie­len Dank dafür 🙂 Ich lebe erst seit ein paar Wochen vegan und bin von eurem Blog begeistert!

  4. Ich dach­te wirk­lich „Was ist dar­an so beson­ders und dann auch noch Dosen­to­ma­ten?“ Und oh mein Gott ich habe es nach­ge­kocht und war geschockt, wie lecker das war 🤤

    1. Wie gesagt, (gute) Dosen­to­ma­ten haben ihren schlech­ten Ruf nicht ver­dient. Rei­fer und süßer bekommt man Toma­ten ein­fach nur, wenn man selbst anbaut oder einen wirk­lich guten Toma­ten-Dea­ler hat und auch dann nur in der Tomatensaison. 

      Lie­ben Dank für das Feed­back, freut uns wirk­lich riesig.

      1. Hal­lo eine Fra­ge ich bin kein Vega­ner oder Vege­ta­ri­er kann ich eigent­lich auch ganz nor­ma­len Par­mesa­no Reg­gia­no und But­ter neh­men? Oder wel­chen Käse nimmt man nor­ma­ler Wei­se für das Gericht?

      2. Hi Anna,

        du bist hier auf einem vega­nen Blog, ich bit­te um Ver­ständ­nis, dass wir dir kei­nen Frei­fahrt­schein dafür geben, Tier­pro­duk­te zu ver­wen­den. Probier’s doch ein­fach mal nach unse­rem Rezept aus, viel­leicht bemerkst du dann, dass du ganz „nor­ma­len“ Käse und die But­ter geschmack­lich gar nicht brauchst. 🙂

        Lie­be Grüße
        Jörg

    1. Mein Gott war­um macht man um Toma­ten­sauce so ein Getue. Und Hal­lo lie­be Vega­ner, wenn ihr auf tie­ri­sche Pro­duk­te ver­zich­ten wollt, dann ver­zich­tet auch und benutzt nicht irgend­wel­chen Ersatz. Wenn ohne dann ganz ohne.

      1. Haha, da kommt sogar bei Jörg die tota­le Resi­gna­ti­on durch 😂😂

        Ich kann es mir nicht verkneifen:
        Hä? War­um denn das? Ziem­lich kru­de Logik, da tref­fen Leu­te aus ethi­schen Grün­den die Ent­schei­dung, auf Tier­pro­duk­te zu ver­zich­ten und sol­len dann auf „Ersatz­pro­duk­te“ ver­zich­ten müs­sen?! Ein­fach nö. Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen.

      2. Iss doch ein­fach Ketch­up und lass sich ande­re Men­schen an Toma­ten­so­ße erfreuen.

      3. Ich ver­ste­he nicht war­um das immer als Argu­ment kommt. Ist es so schwer zu ver­ste­hen, dass Vega­ner den Geschmack von Käse und Fleisch mögen, aber nicht wol­len, dass Tie­re dafür lei­den? Ist doch super, dass es tier­leid­freie (und noch dazu auch umwelt­freund­li­che­re) Alter­na­ti­ven gibt 🙂

      4. Na, wenn nicht um Toma­ten­so­ße, um was denn SONST😆Die essen doch vie­le Men­schen wirk­lich ger­ne und da kann man gro­ße Unter­schie­de schme­cken bei etwas auf­wän­di­ge­rer Zube­rei­tung. Ein­fach mal aus­pro­bie­ren und viel­leicht schmeckst Du den Unter­schied auch. Habe von die­sem Blog schon vie­le Rezeo­te nach­ge­kocht und sie waren wirk­lich alle sehr, sehr köstlich.

      5. Dann ver­zich­te du doch bit­te auch auf alle vega­nen Lebens­mit­tel, wenn die nur für die Vega­ner da sind 🙂

  5. Wer hät­te gedacht, dass „nor­ma­le“ Toma­ten­so­ße so lecker sein kann! (Noch bes­ser mit fri­schem Basi­li­kum und Thy­mi­an aus dem Garten)Vielen Dank für das tol­le und ein­fa­che Rezept, wird es bei mir ab jetzt mit Sicher­heit häu­fi­ger geben. Ich bin letz­tens auf euren Blog gesto­ßen und bin beein­druckt, die Fotos sind ein­fach unglaub­lich! Ich wer­de mich bestimmt noch durch vie­le ande­re Rezep­te pro­bie­ren. Dan­ke, dass Ihr hier so tol­le vega­ne Rezep­te kre­iert und beweist, dass die vega­ne Küche extrem abwechs­lungs­reich sein kann!

    1. Hal­lo lie­be Vanessa,

      haha, super. Vie­len lie­ben Dank für das tol­le Feed­back und tau­send Dank für die lie­ben Wor­te. Freut uns echt rie­sig. 🙇‍♂️

      Lie­be Grüße
      Jörg

  6. Ich habe ja wirk­lich schon so vie­le Rezep­te von euch nach­ge­kocht – alle­samt sehr lecker. Aber die­ses hier trifft genau ins Pasta­herz! Habe es in den letz­ten zwei Woche schon drei Mal gekocht 😉 Und der „Par­me­san“ dazu ist ein Gedicht. Steht jetzt immer auf Vor­rat im Kühl­schrank. Dan­ke, danke!!

  7. Ich war vor drei Wochen beim Ita­lie­ner und habe dort Spa­ghet­ti al Pomo­do­ro geges­sen, war lecker! Jetzt habe ich end­lich mal Euer Rezept aus­pro­biert und was soll ich sagen – der Ham­mer! Hat mir sogar bes­ser als beim Ita­lie­ner geschmeckt. Gut, ist viel­leicht biss­chen unfair, weil ich ja hier selbst wür­zen konn­te etc. aber trotzdem 😀

    1. Hal­lo lie­be Mareike,

      den Lieb­lings-Ita­lie­ner zu top­pen hat natür­lich was. Tau­send Dank und freut uns rie­sig, dass es dir geschmeckt hat!

      Lie­be Grüße
      Jörg

  8. Das war so lecker, ich glau­be das war die bes­te Toma­ten­so­ße, die ich je geges­sen habe. Und das gan­ze auch noch so ein­fach. Eure Sei­te ist super, bin erst vor kur­zem drauf gesto­ßen und habe schon so eini­ge Gerich­te nach­ge­kocht. Ein gro­ßes Lob dafür.
    Lie­be Grüße

  9. Mein Tipp für ulti­ma­tiv lecke­re Spa­ghet­ti al pomo­do­ro: Och­sen­herz­to­ma­ten hal­bie­ren und mit der Schnitt­flä­che nach unten in eine Auf­lauf­form geben, in die zuvor etwas Oli­ven­öl und Mosco­va­do­zu­cker gege­ben wur­de und ab damit in den Ofen! Wenn die Haut der Toma­ten anfängt Bla­sen zu wer­fen aus dem Back­ofen raus­ho­len, Haut abhe­ben und dann alles, was sich in der Auf­lauf­form befin­det in einen Topf geben, in dem man zuvor eine Zwie­bel und Knob­lauch ange­schwitzt hat. Das gan­ze mit einem Pürier­stab leicht anpü­rie­ren und noch­mal ein paar Minu­ten köcheln las­sen, mit Salz und Pfef­fer abschme­cken, fer­tig ist die leckers­te Toma­ten­so­ße die ich kenne!
    Aber euer Rezept mit den Toma­ten aus der Dose/dem Glas wer­de ich sicher­lich pro­bie­ren, denn Och­sen­herz­to­ma­ten hat man halt lei­der nicht immer zur Hand.…

    1. Hal­lo lie­be Martina,

      das klingt nach der per­fekt-deka­den­ten Pomo­do­ro-Vari­an­te. Wird im Som­mer auf alle Fäl­le ausprobiert 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

  10. Hal­lo ihr Lieben!
    Euren Blog ver­fol­ge ich seit einem Jahr und es waren schon vie­le tol­le und inter­es­san­te Rezep­te dabei zum aus­pro­bie­ren für einen Nicht-Vega­ner wie mich, dadurch neh­men mitt­ler­wei­le die vega­nen Gerich­te bei uns daheim einen höhe­ren Anteil in Anspruch (selbst mein fleisch­lie­ben­der Freund ist überzeugt 🙂 ).
    Die Pas­ta al pomo­do­ro set­zen aber noch­mal einen oben drauf, schme­cken genau­so lecker wie ich sie aus mei­ner Zeit in Ita­li­en kenne!!

    Ich dan­ke euch für die vie­len neu­en Inspi­ra­tio­nen und wünsch euch wei­ter­hin viel
    Erfolg und vor­al­lem Spaß 🙂

  11. Da ja gefragt wur­de, wel­che Gerich­te (unver­dient) in Ver­ges­sen­heit gera­ten sind, hier mein Lieb­ling: (Kartoffel-)Sterz. Eigent­lich ein typisch baye­ri­sches (wahr­schein­lich auch öster­rei­chi­sches) Gericht, wel­ches ‑sofern nicht in But­ter ange­bra­ten- völ­lig vegan ist. Scha­de, dass man es nie in Wirts­häu­sern ange­bo­ten bekommt. Wahr­schein­lich, weil es den Ruf eines „Arme-Leu­te-Essens“ hat. Und das Bes­te: der Sterz kann sowohl sau­er mit Sauer­kraut (und veg. Sauer­rahm) oder süß mit Mar­me­la­de geges­sen werden. 

    LG

  12. Ich bin schon seit eini­ger Zeit stil­le Mit­le­se­rin hier und möch­te mich zunächst ein­mal für euren tol­len Blog bedan­ken! Mein Vor­schlag für ein hei­mi­sches Gericht, wel­ches nicht nur unter­schätzt son­dern sogar in Ver­ges­sen­heit zu gera­ten droht sind sau­re Kartoffelrädla.

    Lie­be Grü­ße aus der Nach­bar­stadt Neu-Ulm
    Sabi­ne von http://​www​.pflan​zen​koest​lich​.de

    1. Hal­lo lie­be Sabine,

      ich muss­te echt erst­mal goog­len, was Kar­tof­fel­räd­le sind. War mir echt nicht geläufig 😅
      Klingt aber recht lecker, ein biss­chen nach einer Mischung aus Kar­tof­fel­sa­lat und Ein­topf. Wird probiert!

      Lie­be Grü­ße und tau­send Dank für die lie­ben Worte
      Jörg

  13. Oh man, ihr Zwei, das sieht ja mal ein­fach nur per­fekt lecker aus. 😍
    Wenn ich nicht heu­te den 5. Jah­res­tag mit mei­nem Liebs­ten fei­ern wür­de und wir sowie­so vor­hät­ten zu unse­rem Lieb­lings­ita­lie­ner zu gehen, müss­ten eure Pas­ta al pomo­do­ro direkt nach­ge­kocht wer­den. Aber Pas­ta geht ja immer und dann mach ich das halt nächs­te Woche.
    Auf jeden Fall hat sich jetzt schon die Fra­ge geklärt, was ich denn heu­te Abend bestel­len wer­de, ha! 🍝🍝🍝
    Dan­ke für das Rezept und die tol­len Bil­der. Sooo lecker!
    Liebs­te Grüße,
    Romy

    In Love with Bliss – plan­ti­ful reci­pes nou­ris­hing body & soul

  14. So ähn­lich machen wir das auch. Nur grund­sätz­lich mit viel mehr Knoblauch:-)
    Und ich lösche mit einem Schluck Rot­wein ab bevor ich Toma­ten zuge­be. Wer kein Freund von Basi­li­kum ist, soll­te unbe­dingt mal ein hal­bes Bund glat­te Peter­si­lie dazu geben. Ganz anders aber sehr erlebenswert!!

  15. Ein Hoch auf die ein­fa­chen Gerich­te. Ein wei­te­res Hoch auf die Nor­mal­kü­che. Dan­ke für euer Lob­lied und die Tipps. Tol­ler Post, tol­ler Blog. Tol­le Fotos.
    Fra­gen? Ja.
    Schon mal eine Zwie­bel, gespickt mit 3—4 Nel­ken, ins Koch­was­ser gege­ben? Das peppt das Nudel­was­ser und den Geschmack der Nudeln über­ra­schend gut auf. Sie muss natür­lich nach dem kochen wie­der raus.
    Die zwei­te Fra­ge, die Fra­gen aller Fra­gen: Deckel drauf oder nicht??
    Und noch eine Fra­ge: wie hältst du es mit Dosen­to­ma­ten? Im Som­mer obso­let, im Win­ter bes­ser — fin­de ich. Die Qua­li­tät macht’s. Ich habe gute Erfah­rung mit mei­nem Lieb­lings­pro­dukt gemacht.
    Bin gespannt. Lie­be Grü­ße, Micha­el ( ein Frevel) 😂😂

    PS: Ein Fre­vel ist aber ein sehr altes Wort…

    1. Hi Micha­el!

      Die Nel­ken­zwie­bel wer­den wir mal aus­pro­bie­ren, dan­ke für den Tipp – und vor allem für die lie­ben Worte 🙂

      Und zu Dosen- bzw. Kon­ser­ven­to­ma­ten habe ich ja im Bei­trag etwas geschrie­ben, da bin ich voll bei dir!

      Lie­be Grüße
      Jörg

  16. Shame on me… Ich esse Nudeln am Liebs­ten mit.… KETCHUP! XD
    Damit ich mich ´nicht ganz so schlecht füh­le, wer­de ich die­ses Rezept nach­lo­chen. Klingt simp­le aber per­fek­tio­niert – also super ! 🙂
    LG Susi

  17. Lecker!!! Je simp­ler ein Rezept, des­to schwie­ri­ger ist es, es per­fekt hin­zu­be­kom­men. Ich habe z.B. Sehr lan­ge gebraucht, um einen per­fek­ten Salat hin­zu­be­kom­men – aus­ge­wo­ge­ne Säu­re aus dres­sing und Zuta­ten und eine per­fek­te Mischung ver­schie­de­ner Tex­tu­ren. Wenn wie­der Salat ist wäre das viel­leicht eine tol­le Idee. 🙂 bis dahin köchelt bei mir die Toma­ten­sauce… im Som­mer mache ich die echt ger­ne auch mit fri­schen Toma­ten. Hat noch ein fruch­ti­ge­res Aro­ma! Wel­che Kon­ser­ve benutzt ihr? Ich mag Mut­ti oder La Selva… 🙂

    1. Hal­lo lie­be Leony,

      vie­len lie­ben Dank für die Idee mit dem Salat­dres­sing. Habe ich notiert 😉
      Mit Mut­ti und La Sel­va macht man nix falsch!

      Lie­be Grüße
      Jörg

  18. Uhhhh das woll­te ich auch schon immer per­fek­tio­nie­ren! Mich wür­de noch inter­es­sie­ren, ob ihr drü­ber nach­ge­dacht habt, einen Schluck Rot­wein in die Sau­ce zu geben und war­um ihr Euch ggf. dage­gen ent­schie­den habt? Freue mich schon auf das Pas­ta Rezept! Das wird etwas feines!

    1. Hi Bec­ca!

      Rot­wein hat ja eine gewis­se Säu­re. Bei der super­simp­len al Pomo­do­ro soll aber gera­de die Süße der Toma­ten so rich­tig her­aus­kom­men (des­halb auch der Hauch Zucker). Es spricht nix dage­gen, mal ein Schlück­chen mit in die Sau­ce zu geben, wenn’s dir schmeckt – ist ja hier kein Regel­werk –, aber brau­chen tut’s ihn defi­ni­tiv nicht 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

  19. Ein Hal­le­lu­ja auf die­sen Blog­post! Eine gute Toma­ten­so­ße ist das mit­un­ter schwie­rigs­te was ich in mei­ner Küche zube­rei­ten muss. (Es lebe die Becha­mel.) Sie ist mein Kryp­to­nit! Wenn die Soße nur nach sau­rer Plör­re schmeckt ist jede gute Pas­ta, impor­tiert aus der Fat­to­ria La Vial­la aus Ita­li­en, ein­fach nur dahin. Und daher ste­hen die Nudeln hübsch ver­packt seit Mon­den im Küchen­re­gal; zu scha­de um sie in One Pots, Auf­läu­fe oder Soße unter­ge­hen zu las­sen. Das beach­tungs­lo­se Dasein hat hier­mit und ganz offi­zi­ell sein Ende gefun­den, da das Rezept genau mei­nen Nerv trifft und in Gän­ze ohne Zwie­beln aus­kommt, die mein Bauch für tod­brin­gen­des Teu­fels­zeug hält und nach einem (ver­se­hent­li­chen) Ver­zehr sei­nen Unmut dar­über mit Höl­len­qua­len für mich quit­tiert. Ich dan­ke euch für eure Inspiration.

    1. Hal­lo lie­be Jeannine,

      jetzt freu­en wir uns ja schon auf dei­ne impor­tier­ten Nudeln al Pomodoro 🙈😆

      Wir wür­den dir ein-zwei Test­läu­fe mit Stan­dard­pas­ta emp­feh­len, um dann beim gro­ßen Tag so rich­tig per­fek­te Nudel­tel­ler auf­ti­schen zu können. 

      Den bes­ten Appe­tit und lie­be Grüße
      Jörg