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Spaghetti Napoli? Pasta al Pomodoro!

Spaghetti Napoli? Pasta al Pomodoro!

Hand aufs Herz, du kennst das doch. Du sitzt beim Lieb­lings-Ita­lie­ner, über­legst dir, was du ger­ne essen wür­dest und da lachen sie dich an: die guten Spa­ghet­ti Napo­li. Du wür­dest sie am liebs­ten nach dem Came­rie­re rufen, aber ers­tens traust du dich nicht, von der Kin­der­kar­te zu bestel­len und zwei­tens sind das doch „nur“ Nudeln mit Toma­ten­sauce. Dafür geht man doch nicht ins Restau­rant – Ver­zei­hung, in die Oste­ria, oder?

Jetzt mal abge­se­hen davon, dass es die Napo­li-Sau­ce eigent­lich nicht gibt – wenn über­haupt heißt das bit­te ab sofort alla Napo­le­ta­na und noch bes­ser Pas­ta al Pomo­do­ro –, ist das aller­dings eine wahn­wit­zi­ge Untertreibung.

Spaghetti Napoli? Pasta al Pomodoro!

Zuge­ge­ben, ein­fa­cher kann eine Pasta­sau­ce bei­na­he nicht mehr sein, aber es gehört schlicht mehr dazu, ein ordent­li­ches Sugo di pomo­do­ro auf die Nudeln zu klat­schen, als nur eine Fla­sche Pas­sa­ta auf­zu­ma­chen und über lät­schig gekoch­te Spa­ghet­ti zu kip­pen. Oder noch schlim­mer: den fer­tig gepack­ten Mira­co­li-Kar­ton auf­zu­rei­ßen. Unter­steh’ dich!

Auch dei­ne neue liebs­te Toma­ten­sauce hat Lie­be und vor allem Beach­tung ver­dient. Des­halb nimm dir beim nächs­ten Hun­ger auf Spa­ghet­ti Napo­li ein paar Minu­ten mehr Zeit und murm­le bei der Vor­be­rei­tung das Man­tra „Ich nen­ne sie ab sofort nur noch al pomo­do­ro“ vor dich hin. Es dau­ert auch wirk­lich nur einen Hauch län­ger für maxi­ma­len Pastagenuss.

Spaghetti Napoli? Pasta al Pomodoro!

Zuerst bra­ten wir ange­drück­ten Knob­lauch in gutem Oli­ven­öl an, bis die Zehen leicht gebräunt sind und an den Ober­flä­chen leich­te Bla­sen wer­fen. Jetzt kommt ein Hauch Chi­li und wirk­lich gute geschäl­te Toma­ten aus dem Glas (oder der Dose) dazu. Und nein, das ist kein Fre­vel, denn was spricht denn dage­gen, den Geschmack von wirk­lich bis zur Per­fek­ti­on gereif­ten Som­mer­to­ma­ten das gan­ze Jahr über zu genie­ßen? Wenn dich natür­lich im Som­mer dein Lieb­lings­markt­stand mit bes­ten Früch­ten ver­sor­gen kann, go for it!

Aber halt! Nicht ein­fach in den Topf kip­pen. Die Toma­ten wer­den abge­gos­sen und auch das Kern­ge­häu­se ent­fer­nen wir – fan­gen bei­des aber selbst­ver­ständ­lich auf –, denn zuerst schwit­zen wir das Frucht­fleisch im aro­ma­ti­sier­ten Öl an, bis es zu einer vor Uma­mi nur so strot­zen­den Pas­te ein­re­du­ziert ist.

Jetzt kommt der gan­ze gute Rest der Toma­ten, fri­scher Basi­li­kum, Thy­mi­an, eine Pri­se Salz und ein Hauch brau­ner, kara­mel­li­ger Zucker dazu und du kannst dich der Zube­rei­tung dei­ner Pas­ta widmen.

Wir ver­wen­den für unse­re Pas­ta al pomo­do­ro ger­ne etwas dicke­re Spa­ghet­to­ni, die bit­te, bit­te, bit­te in viel Salz­was­ser gegart wer­den. Pro 100 g getrock­ne­ter Pas­ta wird ein Liter Was­ser auf­ge­kocht und dann mit je einem gut gehäuf­ten Tee­löf­fel Salz gewürzt. Das Pasta­was­ser dient uns spä­ter noch zum Stre­cken und Wür­zen der Sau­ce, hier also nicht unnö­tig spa­ren. Noch einen oben­drauf setzt du mit selbst gemach­ter, fri­scher vega­ner Pas­ta.

Selbstgemachte vegane Spaghetti

Wenn die Nudeln „kurz vor al den­te“ sind, kom­men sie tropf­nass in unse­ren Sugo di pomo­do­ro, ganz deka­dent rüh­ren wir noch einen Ess­löf­fel vega­ne But­ter und etwas von unse­rem vega­nen Par­me­san dar­un­ter und fer­tig sind dei­ne neu­en liebs­ten Spa­ghet­ti Napo­li, äh, Pas­ta al pomo­do­ro. Buon appe­ti­to!

Kennst du auch ein Gericht, wel­ches in den hei­mi­schen Küchen meist sträf­lich unter­schätzt wird und wel­chem wir uns des­halb unbe­dingt wid­men soll­ten? Lass uns dei­ne per­sön­li­chen „Spa­ghet­ti Napo­li“ in den Kom­men­ta­ren wissen.

Spaghetti Napoli? Pasta al Pomodoro!

Zutaten für 4 Portionen

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Vor­be­rei­tung 10 Minu­ten
Zube­rei­tung 15 Minu­ten
Gesamt 25 Minu­ten

Für die Sauce

Für die Pasta

Außerdem

  1. Toma­ten abgie­ßen, Saft auf­fan­gen. Die ein­zel­nen Früch­te anschnei­den und auch den inne­ren Saft abgießen.
  2. Knob­lauch­ze­hen mit der fla­chen Sei­te des Küchen­mes­sers andrü­cken und schälen.
  3. Oli­ven­öl in einen hei­ßen Topf geben, Knob­lauch und Chi­lif­locken bei nied­ri­ger bis mitt­le­rer Hit­ze 3–5 Minu­ten anschwit­zen, bis der Knob­lauch leicht anbräunt.
  4. Frucht­fleisch der Toma­ten dazu­ge­ben, unter­rüh­ren und wei­te­re 5 Minu­ten anschwit­zen, bis die Toma­ten zer­fal­len sind. Mit Salz, Zucker und schwar­zem Pfef­fer würzen.
  5. Basi­li­kum zup­fen, eini­ge Blät­ter für die Deko auf­be­wah­ren und wei­che Stie­le klein schnei­den. Basi­li­kum und Thy­mi­an zusam­men mit dem Toma­ten­saft zur Sau­ce geben und auf­ko­chen. Bei gerin­ger Hit­ze köcheln las­sen und ab und zu umrühren.
  6. 4 Liter Was­ser auf­ko­chen und mit Salz wür­zen. Spa­ghet­to­ni ins Koch­was­ser geben und etwa eine Minu­te kür­zer kochen, als auf der Packung ange­ge­ben. Anschlie­ßend noch tropf­nass in die Sau­ce geben und gut ver­men­gen. Bei Bedarf mit Pasta­was­ser verdünnen.
  7. Thy­mi­an­zwei­ge und Knob­lauch­ze­hen aus der Sau­ce neh­men, vega­nen Par­me­san und optio­nal vega­ne But­ter unter­rüh­ren und mit Basi­likum­blät­ter getoppt servieren.

Tipps

Die Knob­lauch­ze­hen kann man natür­lich auch getrost mit­es­sen, falls man auf Knob­lauch steht, kein Date mehr hat oder es einem ohne­hin schon völ­lig egal ist, ob man dezent nach lecke­rem Essen duf­tet 🤷‍♂️.

Spaghetti Napoli? Pasta al Pomodoro!

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.

52 Kommentare

  1. Hey ihr Bei­den, vie­len Dank für die­se Geschmacks­ex­plo­si­on und die Fest­stel­lung, dass ich mei­ne Toma­ten­so­ße vor­her 20 Jah­re lang falsch zube­rei­tet habe 🙂

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    1. Dan­ke Lu! ☺️

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  2. Klingt super­le­cker, ein ande­rer Kind­heits­klas­si­ker, der in vegan toll wäre, Pfann­ku­chen oder bes­ser noch Kaiserschmarrn

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    1. Und bei­des steht schon echt lan­ge auf der „To-Cook“-Liste. 😅

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  3. Ich lie­be Pas­ta und die­ses Rezept ist ein­fach der Wahn­sinn! Vie­len Dank dafür 🙂 Ich lebe erst seit ein paar Wochen vegan und bin von eurem Blog begeistert!

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    1. Tau­send Dank, das freut uns riesig!

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  4. Ich dach­te wirk­lich „Was ist dar­an so beson­ders und dann auch noch Dosen­to­ma­ten?“ Und oh mein Gott ich habe es nach­ge­kocht und war geschockt, wie lecker das war 🤤

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    1. Wie gesagt, (gute) Dosen­to­ma­ten haben ihren schlech­ten Ruf nicht ver­dient. Rei­fer und süßer bekommt man Toma­ten ein­fach nur, wenn man selbst anbaut oder einen wirk­lich guten Toma­ten-Dea­ler hat und auch dann nur in der Tomatensaison. 

      Lie­ben Dank für das Feed­back, freut uns wirk­lich riesig.

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  5. Sehr gutes Rezept, dan­ke dafür. Wir haben die­ses Rezept ein zwei­tes Mal mit Stein­pilz- und Trüf­fel­sauce pro­biert! Ein Gau­men­schmaus bei­de mal!

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  6. Was ihr hier abzieht ist gro­ßes Kino – dan­ke dafür!

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    1. Tau­send Dank, Mathi­as, freut uns mega! 🙂

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      1. Hal­lo eine Fra­ge ich bin kein Vega­ner oder Vege­ta­ri­er kann ich eigent­lich auch ganz nor­ma­len Par­mesa­no Reg­gia­no und But­ter neh­men? Oder wel­chen Käse nimmt man nor­ma­ler Wei­se für das Gericht?

      2. Hi Anna,

        du bist hier auf einem vega­nen Blog, ich bit­te um Ver­ständ­nis, dass wir dir kei­nen Frei­fahrt­schein dafür geben, Tier­pro­duk­te zu ver­wen­den. Probier’s doch ein­fach mal nach unse­rem Rezept aus, viel­leicht bemerkst du dann, dass du ganz „nor­ma­len“ Käse und die But­ter geschmack­lich gar nicht brauchst. 🙂

        Lie­be Grüße
        Jörg

    2. Mein Gott war­um macht man um Toma­ten­sauce so ein Getue. Und Hal­lo lie­be Vega­ner, wenn ihr auf tie­ri­sche Pro­duk­te ver­zich­ten wollt, dann ver­zich­tet auch und benutzt nicht irgend­wel­chen Ersatz. Wenn ohne dann ganz ohne.

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      1. Irgend­wie lese ich nur Mimimimimi…

      2. Haha, da kommt sogar bei Jörg die tota­le Resi­gna­ti­on durch 😂😂

        Ich kann es mir nicht verkneifen:
        Hä? War­um denn das? Ziem­lich kru­de Logik, da tref­fen Leu­te aus ethi­schen Grün­den die Ent­schei­dung, auf Tier­pro­duk­te zu ver­zich­ten und sol­len dann auf „Ersatz­pro­duk­te“ ver­zich­ten müs­sen?! Ein­fach nö. Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen.

      3. Iss doch ein­fach Ketch­up und lass sich ande­re Men­schen an Toma­ten­so­ße erfreuen.

      4. Ich ver­ste­he nicht war­um das immer als Argu­ment kommt. Ist es so schwer zu ver­ste­hen, dass Vega­ner den Geschmack von Käse und Fleisch mögen, aber nicht wol­len, dass Tie­re dafür lei­den? Ist doch super, dass es tier­leid­freie (und noch dazu auch umwelt­freund­li­che­re) Alter­na­ti­ven gibt 🙂

      5. Na, wenn nicht um Toma­ten­so­ße, um was denn SONST😆Die essen doch vie­le Men­schen wirk­lich ger­ne und da kann man gro­ße Unter­schie­de schme­cken bei etwas auf­wän­di­ge­rer Zube­rei­tung. Ein­fach mal aus­pro­bie­ren und viel­leicht schmeckst Du den Unter­schied auch. Habe von die­sem Blog schon vie­le Rezeo­te nach­ge­kocht und sie waren wirk­lich alle sehr, sehr köstlich.

      6. Dann ver­zich­te du doch bit­te auch auf alle vega­nen Lebens­mit­tel, wenn die nur für die Vega­ner da sind 🙂

  7. Wer hät­te gedacht, dass „nor­ma­le“ Toma­ten­so­ße so lecker sein kann! (Noch bes­ser mit fri­schem Basi­li­kum und Thy­mi­an aus dem Garten)Vielen Dank für das tol­le und ein­fa­che Rezept, wird es bei mir ab jetzt mit Sicher­heit häu­fi­ger geben. Ich bin letz­tens auf euren Blog gesto­ßen und bin beein­druckt, die Fotos sind ein­fach unglaub­lich! Ich wer­de mich bestimmt noch durch vie­le ande­re Rezep­te pro­bie­ren. Dan­ke, dass Ihr hier so tol­le vega­ne Rezep­te kre­iert und beweist, dass die vega­ne Küche extrem abwechs­lungs­reich sein kann!

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    1. Hal­lo lie­be Vanessa,

      haha, super. Vie­len lie­ben Dank für das tol­le Feed­back und tau­send Dank für die lie­ben Wor­te. Freut uns echt rie­sig. 🙇‍♂️

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  8. Wow, was ein Uma­mi­mons­ter 🤤 Vie­len Dank, (auch) die­ses Rezept ist der Hammer !!!!

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    1. Tau­send Dank, lie­ber Alex! 🙂

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  9. Ich habe ja wirk­lich schon so vie­le Rezep­te von euch nach­ge­kocht – alle­samt sehr lecker. Aber die­ses hier trifft genau ins Pasta­herz! Habe es in den letz­ten zwei Woche schon drei Mal gekocht 😉 Und der „Par­me­san“ dazu ist ein Gedicht. Steht jetzt immer auf Vor­rat im Kühl­schrank. Dan­ke, danke!!

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    1. Hal­lo lie­be Franzi,

      per­fekt, das freut uns mega. Tau­send Dank für das tol­le Feedback!

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  10. Ich war vor drei Wochen beim Ita­lie­ner und habe dort Spa­ghet­ti al Pomo­do­ro geges­sen, war lecker! Jetzt habe ich end­lich mal Euer Rezept aus­pro­biert und was soll ich sagen – der Ham­mer! Hat mir sogar bes­ser als beim Ita­lie­ner geschmeckt. Gut, ist viel­leicht biss­chen unfair, weil ich ja hier selbst wür­zen konn­te etc. aber trotzdem 😀

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    1. Hal­lo lie­be Mareike,

      den Lieb­lings-Ita­lie­ner zu top­pen hat natür­lich was. Tau­send Dank und freut uns rie­sig, dass es dir geschmeckt hat!

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  11. Das war so lecker, ich glau­be das war die bes­te Toma­ten­so­ße, die ich je geges­sen habe. Und das gan­ze auch noch so ein­fach. Eure Sei­te ist super, bin erst vor kur­zem drauf gesto­ßen und habe schon so eini­ge Gerich­te nach­ge­kocht. Ein gro­ßes Lob dafür.
    Lie­be Grüße

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Sabine,

      das freut uns rie­sig. Vie­len lie­ben Dank für das Feed­back und die lie­ben Worte!

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  12. Mein Tipp für ulti­ma­tiv lecke­re Spa­ghet­ti al pomo­do­ro: Och­sen­herz­to­ma­ten hal­bie­ren und mit der Schnitt­flä­che nach unten in eine Auf­lauf­form geben, in die zuvor etwas Oli­ven­öl und Mosco­va­do­zu­cker gege­ben wur­de und ab damit in den Ofen! Wenn die Haut der Toma­ten anfängt Bla­sen zu wer­fen aus dem Back­ofen raus­ho­len, Haut abhe­ben und dann alles, was sich in der Auf­lauf­form befin­det in einen Topf geben, in dem man zuvor eine Zwie­bel und Knob­lauch ange­schwitzt hat. Das gan­ze mit einem Pürier­stab leicht anpü­rie­ren und noch­mal ein paar Minu­ten köcheln las­sen, mit Salz und Pfef­fer abschme­cken, fer­tig ist die leckers­te Toma­ten­so­ße die ich kenne!
    Aber euer Rezept mit den Toma­ten aus der Dose/dem Glas wer­de ich sicher­lich pro­bie­ren, denn Och­sen­herz­to­ma­ten hat man halt lei­der nicht immer zur Hand.…

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    1. Hal­lo lie­be Martina,

      das klingt nach der per­fekt-deka­den­ten Pomo­do­ro-Vari­an­te. Wird im Som­mer auf alle Fäl­le ausprobiert 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  13. Hal­lo ihr Lieben!
    Euren Blog ver­fol­ge ich seit einem Jahr und es waren schon vie­le tol­le und inter­es­san­te Rezep­te dabei zum aus­pro­bie­ren für einen Nicht-Vega­ner wie mich, dadurch neh­men mitt­ler­wei­le die vega­nen Gerich­te bei uns daheim einen höhe­ren Anteil in Anspruch (selbst mein fleisch­lie­ben­der Freund ist überzeugt 🙂 ).
    Die Pas­ta al pomo­do­ro set­zen aber noch­mal einen oben drauf, schme­cken genau­so lecker wie ich sie aus mei­ner Zeit in Ita­li­en kenne!!

    Ich dan­ke euch für die vie­len neu­en Inspi­ra­tio­nen und wünsch euch wei­ter­hin viel
    Erfolg und vor­al­lem Spaß 🙂

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    1. Hal­lo lie­be Florentine,

      tau­send Dank für dein lie­bes Feed­back! Da freu­en wir uns natür­lich mega 😉 Mil­le grazie! 

      Liebst,
      Nadine

      Antworten
  14. Da ja gefragt wur­de, wel­che Gerich­te (unver­dient) in Ver­ges­sen­heit gera­ten sind, hier mein Lieb­ling: (Kartoffel-)Sterz. Eigent­lich ein typisch baye­ri­sches (wahr­schein­lich auch öster­rei­chi­sches) Gericht, wel­ches ‑sofern nicht in But­ter ange­bra­ten- völ­lig vegan ist. Scha­de, dass man es nie in Wirts­häu­sern ange­bo­ten bekommt. Wahr­schein­lich, weil es den Ruf eines „Arme-Leu­te-Essens“ hat. Und das Bes­te: der Sterz kann sowohl sau­er mit Sauer­kraut (und veg. Sauer­rahm) oder süß mit Mar­me­la­de geges­sen werden. 

    LG

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Karolina,

      ah, das ist eine super Idee! Vie­len lie­ben Dank, der Sterz kommt direkt auf die „to cook“-Liste 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

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    2. Ein Träum­chen!!!! So sehr schmack­of­at­zig superlecker!!!

      Antworten
  15. Ich bin schon seit eini­ger Zeit stil­le Mit­le­se­rin hier und möch­te mich zunächst ein­mal für euren tol­len Blog bedan­ken! Mein Vor­schlag für ein hei­mi­sches Gericht, wel­ches nicht nur unter­schätzt son­dern sogar in Ver­ges­sen­heit zu gera­ten droht sind sau­re Kartoffelrädla.

    Lie­be Grü­ße aus der Nach­bar­stadt Neu-Ulm
    Sabi­ne von http://​www​.pflan​zen​koest​lich​.de

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Sabine,

      ich muss­te echt erst­mal goog­len, was Kar­tof­fel­räd­le sind. War mir echt nicht geläufig 😅
      Klingt aber recht lecker, ein biss­chen nach einer Mischung aus Kar­tof­fel­sa­lat und Ein­topf. Wird probiert!

      Lie­be Grü­ße und tau­send Dank für die lie­ben Worte
      Jörg

      Antworten
  16. Oh man, ihr Zwei, das sieht ja mal ein­fach nur per­fekt lecker aus. 😍
    Wenn ich nicht heu­te den 5. Jah­res­tag mit mei­nem Liebs­ten fei­ern wür­de und wir sowie­so vor­hät­ten zu unse­rem Lieb­lings­ita­lie­ner zu gehen, müss­ten eure Pas­ta al pomo­do­ro direkt nach­ge­kocht wer­den. Aber Pas­ta geht ja immer und dann mach ich das halt nächs­te Woche.
    Auf jeden Fall hat sich jetzt schon die Fra­ge geklärt, was ich denn heu­te Abend bestel­len wer­de, ha! 🍝🍝🍝
    Dan­ke für das Rezept und die tol­len Bil­der. Sooo lecker!
    Liebs­te Grüße,
    Romy

    In Love with Bliss – plan­ti­ful reci­pes nou­ris­hing body & soul

    Antworten
  17. So ähn­lich machen wir das auch. Nur grund­sätz­lich mit viel mehr Knoblauch:-)
    Und ich lösche mit einem Schluck Rot­wein ab bevor ich Toma­ten zuge­be. Wer kein Freund von Basi­li­kum ist, soll­te unbe­dingt mal ein hal­bes Bund glat­te Peter­si­lie dazu geben. Ganz anders aber sehr erlebenswert!!

    Antworten
  18. Ein Hoch auf die ein­fa­chen Gerich­te. Ein wei­te­res Hoch auf die Nor­mal­kü­che. Dan­ke für euer Lob­lied und die Tipps. Tol­ler Post, tol­ler Blog. Tol­le Fotos.
    Fra­gen? Ja.
    Schon mal eine Zwie­bel, gespickt mit 3—4 Nel­ken, ins Koch­was­ser gege­ben? Das peppt das Nudel­was­ser und den Geschmack der Nudeln über­ra­schend gut auf. Sie muss natür­lich nach dem kochen wie­der raus.
    Die zwei­te Fra­ge, die Fra­gen aller Fra­gen: Deckel drauf oder nicht??
    Und noch eine Fra­ge: wie hältst du es mit Dosen­to­ma­ten? Im Som­mer obso­let, im Win­ter bes­ser — fin­de ich. Die Qua­li­tät macht’s. Ich habe gute Erfah­rung mit mei­nem Lieb­lings­pro­dukt gemacht.
    Bin gespannt. Lie­be Grü­ße, Micha­el ( ein Frevel) 😂😂

    PS: Ein Fre­vel ist aber ein sehr altes Wort…

    Antworten
    1. Hi Micha­el!

      Die Nel­ken­zwie­bel wer­den wir mal aus­pro­bie­ren, dan­ke für den Tipp – und vor allem für die lie­ben Worte 🙂

      Und zu Dosen- bzw. Kon­ser­ven­to­ma­ten habe ich ja im Bei­trag etwas geschrie­ben, da bin ich voll bei dir!

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  19. Shame on me… Ich esse Nudeln am Liebs­ten mit.… KETCHUP! XD
    Damit ich mich ´nicht ganz so schlecht füh­le, wer­de ich die­ses Rezept nach­lo­chen. Klingt simp­le aber per­fek­tio­niert – also super ! 🙂
    LG Susi

    Antworten
    1. Naja, Ketch­up-Nudeln sind ein „guil­ty plea­su­re“, das man ab und zu (aber nur ab und zu! haha) durch­ge­hen las­sen kann 😉

      Antworten
  20. Lecker!!! Je simp­ler ein Rezept, des­to schwie­ri­ger ist es, es per­fekt hin­zu­be­kom­men. Ich habe z.B. Sehr lan­ge gebraucht, um einen per­fek­ten Salat hin­zu­be­kom­men – aus­ge­wo­ge­ne Säu­re aus dres­sing und Zuta­ten und eine per­fek­te Mischung ver­schie­de­ner Tex­tu­ren. Wenn wie­der Salat ist wäre das viel­leicht eine tol­le Idee. 🙂 bis dahin köchelt bei mir die Toma­ten­sauce… im Som­mer mache ich die echt ger­ne auch mit fri­schen Toma­ten. Hat noch ein fruch­ti­ge­res Aro­ma! Wel­che Kon­ser­ve benutzt ihr? Ich mag Mut­ti oder La Selva… 🙂

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Leony,

      vie­len lie­ben Dank für die Idee mit dem Salat­dres­sing. Habe ich notiert 😉
      Mit Mut­ti und La Sel­va macht man nix falsch!

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  21. Uhhhh das woll­te ich auch schon immer per­fek­tio­nie­ren! Mich wür­de noch inter­es­sie­ren, ob ihr drü­ber nach­ge­dacht habt, einen Schluck Rot­wein in die Sau­ce zu geben und war­um ihr Euch ggf. dage­gen ent­schie­den habt? Freue mich schon auf das Pas­ta Rezept! Das wird etwas feines!

    Antworten
    1. Hi Bec­ca!

      Rot­wein hat ja eine gewis­se Säu­re. Bei der super­simp­len al Pomo­do­ro soll aber gera­de die Süße der Toma­ten so rich­tig her­aus­kom­men (des­halb auch der Hauch Zucker). Es spricht nix dage­gen, mal ein Schlück­chen mit in die Sau­ce zu geben, wenn’s dir schmeckt – ist ja hier kein Regel­werk –, aber brau­chen tut’s ihn defi­ni­tiv nicht 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  22. Ein Hal­le­lu­ja auf die­sen Blog­post! Eine gute Toma­ten­so­ße ist das mit­un­ter schwie­rigs­te was ich in mei­ner Küche zube­rei­ten muss. (Es lebe die Becha­mel.) Sie ist mein Kryp­to­nit! Wenn die Soße nur nach sau­rer Plör­re schmeckt ist jede gute Pas­ta, impor­tiert aus der Fat­to­ria La Vial­la aus Ita­li­en, ein­fach nur dahin. Und daher ste­hen die Nudeln hübsch ver­packt seit Mon­den im Küchen­re­gal; zu scha­de um sie in One Pots, Auf­läu­fe oder Soße unter­ge­hen zu las­sen. Das beach­tungs­lo­se Dasein hat hier­mit und ganz offi­zi­ell sein Ende gefun­den, da das Rezept genau mei­nen Nerv trifft und in Gän­ze ohne Zwie­beln aus­kommt, die mein Bauch für tod­brin­gen­des Teu­fels­zeug hält und nach einem (ver­se­hent­li­chen) Ver­zehr sei­nen Unmut dar­über mit Höl­len­qua­len für mich quit­tiert. Ich dan­ke euch für eure Inspiration.

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Jeannine,

      jetzt freu­en wir uns ja schon auf dei­ne impor­tier­ten Nudeln al Pomodoro 🙈😆

      Wir wür­den dir ein-zwei Test­läu­fe mit Stan­dard­pas­ta emp­feh­len, um dann beim gro­ßen Tag so rich­tig per­fek­te Nudel­tel­ler auf­ti­schen zu können. 

      Den bes­ten Appe­tit und lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten

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