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Selbst gemachter veganer Nudelteig

Pas­ta steht hier auf dem Blog immer hoch im Kurs. Haben wir ja auch erst wie­der anhand unse­rer bes­ten vega­nen Car­bo­na­ra gese­hen. Es ist also Ehren­sa­che, dass wir uns dem The­ma vega­ner Nudel­teig noch­mal genau­es­tens wid­men. Und das machen wir heu­te zusam­men mit unse­ren Freun­den von Kit­chen­Aid, denn die fei­ern die­ses Jahr 100-jäh­ri­ges Jubi­lä­um und das muss schließ­lich zele­briert wer­den. Wir freu­en uns jeden­falls irre, Teil der Par­ty zu sein.

Das Gerücht, fri­sche Nudeln müss­ten zwangs­läu­fig Ei ent­hal­ten, haben wir ja bereits Anfang des Jah­res in aller Aus­führ­lich­keit aus­ge­räumt. Aber noch­mal: Ja, vega­ner Nudel­teig oder Pas­ta fre­s­ca ist nicht nur mög­lich, son­dern auch ganz tra­di­tio­nell. Kei­ne ech­te ita­lie­ni­sche Non­na wür­de dir das Nudel­holz über die Bir­ne zie­hen, weil du die Eier ver­wei­gerst und dei­ne Lieb­lings­pas­ta nur aus Hart­wei­zen­grieß, Mehl und Was­ser her­stel­len möchtest.

Und in Chi­na, dem ver­mut­lich eigent­li­chen Her­kunfts­land der Nudel? Auch nicht, kei­ne Sor­ge, auch hier wer­den Nudeln mit und ohne Ei zubereitet.

Das Ei als aus­schlag­ge­ben­de Zutat für Nudeln haben wir also aus­ge­schlos­sen. Viel wich­ti­ger ist, was du sonst so in die Schüs­sel wirfst und ver­kne­test. Allem vor­an: Das Mehl.

KitchenAid Artisan Küchenmaschine

Mehl ist eine Wissenschaft für sich

Auch wenn die ältes­te bis­her aus­ge­gra­be­ne Nudel (ja, auch ich fin­de, dass das lus­tig klingt) wohl aus Hir­se gemacht wur­de und damit womög­lich glu­ten­frei war, besteht die Grund­la­ge von klas­si­schen Nudel­tei­gen aus Wei­zen­mehl und optio­nal aus Hartweizengries.

Aber nicht aus irgend­ei­nem Wei­zen­mehl. Nein, Mehl ist nicht gleich Mehl und wenn du das noch­mal sagst, klopp’ ich dir auf die Fin­ger! Für biss­fes­te, elas­ti­sche Spa­ghet­ti, aber eben auch für La Mian-Nudeln brauchst du ein hel­les Mehl mit einem hohen Glu­ten­ge­halt. Ist auch irgend­wie klar, oder? Jeder, der sich bereits selbst an Seit­an-Expe­ri­men­te gewagt hat, kann es sich vor­stel­len: Glu­ten macht Nudeln stret­chy. Und damit auch sexy (ja, auch ich fin­de, dass das schon wie­der lus­tig klingt).

12–14 % Glu­ten wären ide­al. Aber wie fin­dest du jetzt her­aus, ob das 405er oder 550er Mehl in dei­nem Vor­rats­schrank auch die­se geball­te Power hat? Sehr ein­fach: Über die Nähr­wert­kenn­zeich­nung auf der Packung. Was da in der Zei­le neben der Eiweiß-Anga­be steht, ergibt den Glu­ten­ge­halt, weil das Glu­ten eben das im Mehl ent­hal­te­ne Eiweiß dar­stellt. Wäh­rend ita­lie­ni­sche Meh­le mit der Typi­sie­rung Tipo 00 da häu­fig per­fekt auf­ge­stellt sind, schwä­cheln hie­si­ge Meh­le häu­fig etwas, wes­halb sich ein Ver­gleich auf jeden Fall lohnt.

Jetzt hast du viel­leicht im Mehl­re­gal schon die­se spe­zi­el­len Spätz­le- und Pas­ta­meh­le gese­hen und fragst dich: Brau­che ich das wirk­lich? Die abso­lut kon­kre­te Ant­wort lau­tet: Jein!

Selbst gemachter veganer Nudelteig

Die­se Mischun­gen sind meis­tens soge­nann­te „grif­fi­ge“ oder „dop­pelt grif­fi­ge“ Meh­le. Das heißt, sie ent­hal­ten einen hohen Anteil an Wei­zendunst. Und kei­ne Sor­ge, auch ich hat­te eigent­lich kei­nen blas­sen „Dunst“ (mei­ne Güte, heu­te bin ich mal wie­der ganz groß in Sachen schlech­te Wort­spie­le), was das heißt. Grund­sätz­lich bedeu­tet das nichts ande­res, als dass die­se Meh­le etwas grö­ber ver­mah­len sind. Das führt wie­der­um dazu, dass das Mehl Flüs­sig­keit lang­sa­mer auf­nimmt, wodurch es ein­fa­cher ist, den für die Ver­ar­bei­tung not­wen­di­gen, typi­scher­wei­se recht tro­cke­nen Teig über­haupt erst herzustellen.

Und nein, das hat nichts mit Voll­korn zu tun. Auch höhe­re Mehl­ty­pen kön­nen fein ver­mah­len sein und andersherum.

Die­se Ver­ar­bei­tungs­ei­gen­schaf­ten las­sen sich aber auch durch die Mischung von ein­fa­chem Wei­zen­mehl mit Hart­wei­zen­grieß erzeugen.

Weil ich die Fra­ge schon mit Voll­gas auf mich zura­sen sehe: Ja, Voll­korn­mehl oder auch Din­kel­mehl zu ver­wen­den ist prin­zi­pi­ell mög­lich. Aller­dings wird dein vega­ner Nudel­teig mit anstei­gen­dem Mine­ral­stoff­ge­halt auch grö­ber und weni­ger elas­tisch. Hier kommt es auf jeden Fall auf den eige­nen Geschmack an, ich als Voll­korn­brot und ‑bröt­chen-Fana­ti­ker ste­he bei­spiels­wei­se so gar nicht auf Vollkornnudeln.

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Und sonst so?

Etwas Salz macht unse­ren vega­nen Nudel­teig wür­zig und hilft auch dabei, die fer­ti­ge Pas­ta im Anschluss für die Lage­rung zu trock­nen. Du soll­test es aber auch nicht über­trei­ben, denn zu viel Salz macht die Pas­ta auch schnell brü­chig. Viel wich­ti­ger ist es, die fer­ti­gen Nudeln in reich­lich gesal­ze­nem Was­ser zu kochen, aber dazu spä­ter mehr.

Die Zuga­be von Öl macht den Teig geschmei­di­ger und gibt ihm – je nach ver­wen­de­tem Öl ver­steht sich – auch etwas Far­be. Außer­dem bre­chen die getrock­ne­ten Spa­ghet­ti, Riga­to­ni oder Lasa­gne­plat­ten nicht so leicht, also bit­te rein damit.

Mehl, Hart­wei­zen­grieß und Salz wer­den jetzt locker ver­mischt, anschlie­ßend formst du in der Mit­te eine Mul­de, in die nun das Öl und hand­war­mes Was­ser kommt. Jetzt ver­mengst du das Gan­ze mit einer Gabel von innen nach außen und kne­test den zunächst brö­se­li­gen Teig mit den Hän­den etwa zehn Minu­ten gut durch, bis er gleich­mä­ßig, elas­tisch und glatt ist. Dabei drückst du den zunächst rund geform­ten Teig mit den Hand­bal­len nach unten und presst von dir weg, fal­test ihn dann wie­der zu dir hin, drehst ihn um 45 Grad und wie­der­holst das Pro­ze­de­re. So wird die Glu­ten­struk­tur am bes­ten gebil­det und du erhältst einen superelas­ti­schen Pastateig.

Alter­na­tiv gibst du nichts aufs Hand­werk, wirfst alles zusam­men in die Küchen­ma­schi­ne – in unse­rem Fall ist das die Kit­chen­Aid Arti­san 4,8 l in Pis­ta­zie – und lässt die­se die gan­ze Arbeit machen. Völ­lig legi­tim, machen wir auch so.

Dein vega­ner Nudel­teig wird nun luft­dicht ver­schlos­sen für 20 Minu­ten in den Kühl­schrank gepackt, wo er jetzt ein­fach noch­mal rela­xen kann, bevor es auf die „Streck­bank“ geht. Er hat gleich viel vor sich.

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Nudelmaschine oder Handbetrieb?

Die Ver­ar­bei­tung des mitt­ler­wei­le ent­spann­ten Teigs ist auf jeden Fall am ein­fachs­ten, wenn du eine Nudel­ma­schi­ne besitzt. Von Kit­chen­Aid gibt es für den direk­ten Anschluss an dei­ne Küchen­ma­schi­ne den Pas­ta-Rol­ler und den drei­tei­li­gen Nudel­vor­satz, mit dem du auch Spa­ghet­ti und Fet­tuc­ci­ne her­stel­len kannst. Du musst nicht von Hand kur­beln und Platz gespart hast du auch noch. Ich wür­de sagen, das gibt alle ver­füg­ba­ren Dau­men nach oben.

Das Vor­ge­hen ist jedoch das­sel­be, egal, ob du von Hand an der Kur­bel drehst oder die Küchen­ma­schi­ne zur Hil­fe nimmst.

Der fer­ti­ge Nudel­teig wird in hand­li­che­re Stü­cke geteilt und dann mehr­fach durch die Nudel­ma­schi­ne gedreht. Dabei beginnst du beim größ­ten Abstand der Wal­zen und lässt den Teig durch die Maschi­ne lau­fen. Im Anschluss fal­test du die aus­ge­frans­ten Rän­der von der lan­gen Kan­te zur Mit­te hin und drehst das so ent­stan­de­ne Paket zwei wei­te­re Male bei unver­än­der­ter Stu­fe durch die Maschine.

Jetzt arbei­test du dich ein­fach durch die immer klei­ner wer­den­den Abstän­de, bis der Teig so dünn ist, wie du ihn ger­ne hät­test. Wird der „Lap­pen“ etwas zu lang, kannst du sie ein­fach hal­bie­ren und mit den klei­ne­ren Stü­cken wei­ter­ma­chen. In den letz­ten bei­den Stu­fen kannst du zum Bei­spiel auch Kräu­ter wie Sal­bei oder Thy­mi­an oder – ganz fan­cy – ess­ba­re Blü­ten in den Teig geben. Macht kei­ne Arbeit, aber halt schon was her, oder?

Selbst gemachter veganer Nudelteig Selbst gemachter veganer Nudelteig

Für klas­si­sche, lan­ge Nudel­for­men gehen wir auf dem Kit­chen­Aid Pas­ta-Rol­ler bis zur Stu­fe 6 oder 7, für Lasa­gne­plat­ten oder für die Ver­ar­bei­tung zu Ravio­li oder Maul­ta­schen hören wir bereits bei Stu­fe 5 auf.

Die fer­ti­gen Nudel­plat­ten kannst du nun von Hand mit einem mög­lichst schar­fen Mes­ser schnei­den, oder mit den bereits erwähn­ten Schneide­auf­sät­zen, die auch den meis­ten manu­el­len Nudel­ma­schi­nen bei­lie­gen, in Spa­ghet­ti oder Fet­tuc­ci­ne schneiden.

Die Ver­ar­bei­tung von Hand klappt natür­lich auch. Dazu brauchst du ein gutes, schwe­res Nudel­holz und kannst dich ohne Übung auf einen gehö­ri­gen Mus­kel­ka­ter am nächs­ten Tag einstellen.

Der eben­falls in klei­ne­re Stü­cke geteil­te Teig wird auf einer gut bemehl­ten Arbeits­flä­che – du hast es dir gedacht – ein­fach aus­ge­rollt. So gleich­mä­ßig, wie es geht und so dünn, wie du magst. Bemeh­le dabei auch das Nudel­holz und spie­le eine Play­list ab, die dich latent stin­kig macht. Das hilft, glaub’s mir. Schlech­te Schla­ger eig­nen sich zum Bei­spiel ganz gut. Dei­ne Nach­barn gucken dich ab sofort zwar schief von der Sei­te an, aber dafür hast du dich mal wie­der so rich­tig gut abge­regt. Ist doch auch was.

Selbst gemachter veganer Nudelteig

Wohin mit all der selbst gemachten veganen Pasta?

Die fer­ti­gen, selbst gemach­ten Nudeln schme­cken selbst­ver­ständ­lich frisch am bes­ten. Du hast ja jetzt hof­fent­lich aber einen ordent­li­chen Vor­rat gemacht und vor dir lie­gen und der will ja gut und sicher kon­ser­viert werden.

Wir frie­ren unse­re DIY-Pas­ta am liebs­ten ein. Dazu bestäu­ben wir die Nudeln leicht mit Reis­mehl, dre­hen Spa­ghet­ti und Fet­tuc­ci­ne zu Nes­tern, zwi­schen Nudel­plat­ten legen wir zurecht­ge­schnit­te­ne Back­pa­pier-Stü­cke. Im Anschluss kommt alles in dicht ver­schließ­ba­re Behäl­ter und ein­fach direkt ins Tief­kühl­fach. Die Pas­ta kann so super por­ti­ons­wei­se ent­nom­men wer­den und braucht nur unwe­sent­lich län­ger im Kochwasser.

Getrock­net wer­den fer­tig geschnit­te­ne Nudeln am bes­ten hän­gend. Dazu kannst du spe­zi­el­le Pas­tatrock­ner ver­wen­den oder du legst sie vor­sich­tig über Stuhl­leh­nen. Aller­dings sind dann schnell alle vor­han­de­nen Stüh­le besetzt und da du sie erst wie­der auf­sam­meln soll­test, wenn sie wirk­lich kom­plett durch­ge­trock­net sind. Und da das – je nach Kli­ma – auch mal drei bis vier Tage oder län­ger dau­ern kann, ist das eher unpraktisch.

Egal, ob ein­ge­fro­ren oder getrock­net: Dei­ne selbst gemach­ten Nudeln kannst du bis zu einem Jahr aufbewahren.

Selbst gemachter veganer Nudelteig

Wann kochen wir endlich?

Auch wenn ich bei unse­ren Spa­ghet­ti al Pomo­do­ro noch die Urban Legend wie­der­holt habe, dass (gekauf­te, getrock­ne­te) Pas­ta in viel Was­ser gekocht wer­den soll­te, stimmt das eigent­lich gar nicht. J. Ken­ji López-Alt hat die­sen Koch­my­thos, wie so vie­le ande­re auch, schon vor Jah­ren entkräftet.

Bei fri­scher Pas­ta hin­ge­gen wür­de ich trotz­dem emp­feh­len, einen etwas grö­ße­ren Topf zu ver­wen­den, denn egal, ob du ein­ge­fro­re­ne oder gera­de erst aus der Nudel­ma­schi­ne geschlüpf­te Pasta­nes­ter ins Was­ser gibst: Du wirst auf jeden Fall etwas rüh­ren müs­sen, um die ein­zel­nen Nudeln von­ein­an­der zu trennen.

Viel wich­ti­ger jedoch ist das Salz im Koch­was­ser. Und ich rede von viel Salz. Schon­mal unfrei­wil­lig eine Ladung Meer­was­ser geschluckt? Genau so soll­te auch dein Koch­was­ser schme­cken. Und das gilt sowohl für selbst­ge­mach­te, als auch für gekauf­te Nudeln.

Die fri­sche, selbst gemach­te Pas­ta braucht etwa 2–3 Minu­ten im blub­bern­den Was­ser, die gefro­re­ne oder getrock­ne­te DIY-Nudel etwa eine Minu­te länger.

Und jetzt? Machst du damit, was du willst. Lust auf die bes­te vega­ne Car­bo­na­ra? Oder doch lie­ber al Pomo­do­ro? Oder als Hips­ter-Vari­an­te mit Avo­ca­do-Grün­kohl-Pes­to? Ich sage: Am bes­ten alles als Pas­ta mis­ta! Hey, du willst den Auf­wand, den du betrie­ben hast, doch wohl ordent­lich zele­brie­ren, oder? Ist doch schließ­lich ein run­der Geburts­tag, den Kit­chen­Aid hier feiert. 🎂

Zutaten für 700 g

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Vor­be­rei­tung 15 Minu­ten
Zube­rei­tung 30 Minu­ten

  1. Wei­zen­mehl, Hart­wei­zen­gries und Salz grob ver­men­gen. Auf die Arbeits­flä­che geben und eine Kuh­le in der Mit­te bil­den. Oli­ven­öl und 175 ml lau­war­mes Was­ser hin­ein­ge­ben und mit einer Gabel von der Mit­te aus ver­men­gen, bis ein brö­se­li­ger Teig ent­stan­den ist.
  2. Anschlie­ßend in der Küchen­ma­schi­ne oder von Hand 10 Minu­ten zu einem glat­ten Teig ver­kne­ten. Bei Bedarf ess­löf­fel­wei­se Was­ser hin­zu­ge­ben. In einen luft­dicht ver­schließ­ba­ren Behäl­ter geben und 20 Minu­ten im Kühl­schrank ruhen lassen.
  3. Nudel­ma­schi­ne vor­be­rei­ten. Dazu die Wal­zen leicht mit Mehl bestäu­ben. Teig in 6–8 gleich gro­ße Stü­cke tei­len. Jeweils zu Kugeln formen.
  4. Jeweils einen Teig­ling bei größ­tem Wal­zen­ab­stand durch die Nudel­ma­schi­ne füh­ren. Teig von den bei­den lan­gen Sei­ten her zur Mit­te fal­ten, sodass ein Recht­eck ent­steht. Wei­te­re zwei mal bei größ­tem Wal­zen­ab­stand durch die Maschi­ne lau­fen las­sen, dann die Stu­fen nach und nach redu­zie­ren, bis der Teig etwa 1/2 Mil­li­me­ter dick ist.
  5. Fer­tig aus­ge­roll­te Nudel­plat­ten unter einem leicht ange­feuch­te­ten Tuch lagern und nicht über­ein­an­der­sta­peln. Die Plat­ten kön­nen jetzt von Hand oder mit der Maschi­ne zu Spa­ghet­ti, Fet­tuc­ci­ne oder Pap­par­del­le geschnit­ten und gleich gekocht, getrock­net oder ein­ge­fro­ren wer­den. Dazu vor und nach dem Schnei­den leicht mit Mehl bestäuben.


Werbung! Dieser Beitrag wurde von KitchenAid unterstützt. Gesponserte Beiträge helfen uns dabei, regelmäßig neue Rezepte für unsere Leser zu kreieren, Inhalte spiegeln aber immer unsere eigene Meinung wider. Danke, und Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten.

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.

26 Kommentare

  1. Hal­lo,

    schö­ne Geschich­ten merkt man sich leicht, aber mit Geschich­te haben sie meist wenig zu tun…

    Teig­f­la­den gehö­ren zu den ältes­ten Ver­ab­rei­chungs­for­men von Getrei­de und ähn­li­chen stär­ke­hal­ti­gen Kör­nern und wur­den ver­mut­lich schon vor dem Acker­bau aus Wild­pflan­zen­sa­men her­ge­stellt. Dass man sie nicht nur zu Fla­den­brot backen, son­den in viel­fäl­ti­ge For­men wal­zen, zie­hen, schnei­den und pres­sen kann, ist im Mit­tel­meer­raum seit min­des­tens 6000 Jah­ren bekannt.

    Wenn Mar­co Polo etwas aus Chi­na mit­ge­bracht hat, dann ver­mut­lich die Berich­te, dass Nudeln dort zu fast jedem Menü gehö­ren, und das dürf­te ihre Beliebt­heit in Ita­li­en gestei­gert haben. Auf die Erfor­schung frem­der Län­der (und die Berich­te dar­über) folg­ten ja bis ins 19. Jh. jah­re- oder jahr­zehn­te­lan­ge „Hypes“, vor Allem unter der ade­li­gen und wohl­ha­ben­den Bevöl­ke­rung. Twit­ter gab’s ja noch nicht…

    Lie­be Grüße,
    Gerald

    Antworten
    1. Hi Gerald,

      dan­ke für dei­ne Ergän­zung, aber ich habe doch gar nichts ande­res behaup­tet bezie­hungs­wei­se bezie­he mich doch selbst auf ande­re Berichte. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  2. Hal­lo in die Run­de, hal­lo Nadi­ne und Jörg

    Kurz und direkt:
    Wie sieht’s aus, wenn man dem Nudel­teig etwas Glu­ten in Form von Seit­an zugibt?
    Das müss­te doch bei „jedem“ Mehl ruck­zuck den erwünsch­ten Effekt brin­gen, oder?
    LG
    Liv

    Antworten
    1. Hey Liv,

      grund­sätz­lich ja, das machen wir auch bei Ramen­nu­deln, du müss­test eben den rich­ti­gen Anteil Glu­ten aus­rech­nen, sonst kön­nen die Nudeln etwas zu biss­fest fürs klas­si­sche Pas­ta-Mouth­feel werden. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  3. Hal­lo! Kann man due Nudeln auch ohne Nudel­ma­schi­ne machen?

    Antworten
    1. Klar, ist auch im Text beschrieben. 🙂

      Antworten
  4. Ich habe ges­tern wie­der mal Nudeln nach eurem Rezept gemacht und dies­mal Spa­ghet­ti dar­aus gemacht. Die ers­te Por­ti­on haben wir gleich geges­sen, war super. Aber die zwei­te Por­ti­on woll­te ich in Nes­tern trock­nen. Heu­te habe ich mir das ange­schaut, aus­sen ist es tro­cken und sieht nach Spa­ghet­ti aus, innen war es noch feucht und wie ein Bröt­chen, obwohl ich die Spa­ghet­ti extra noch­mal in Mehl gewälzt habe.

    Antworten
    1. Hey Yvonne,

      in Nes­tern trock­nen die Nudeln nur bei einem noch gerin­ge­ren Was­ser­an­teil. Des­halb emp­feh­len wir ja auch im Bei­trag, sie ent­we­der ein­zu­frie­ren oder hän­gend trock­nen zu lassen. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Zum trock­nen eig­net sich der Wäsche­stän­der sehr gut. Das spart Stüh­le :). Dan­ke für das tol­le Rezept

  5. Das Rezept ist her­vor­ra­gend, vie­len Dank! Wir haben ver­schie­de­nen Vari­an­ten von Nudeln pro­biert – ein­fach köstlich.

    Antworten
  6. Ich habe ein­mal 100 % ige Hir­sen­udeln geges­sen – sie waren der Hammer!
    Es gibt eine gekann­te Fir­ma aus Baden-Wüt­ten­berg (30 km nörd­lich von Ulm), die Hir­se Nudeln herstellt.
    Jedoch ist der Preis schon sehr hap­pig, vor allem wenn meh­re­re Mäu­ler zu ver­sor­gen sind.
    Habt ihr Erfah­rung mit der Her­stel­lung von Hirse-Nudeln?
    Herz­li­chen Dank!

    Antworten
    1. Hi Maria,

      nein, lei­der haben wir Hir­sen­udeln noch nicht mal selbst pro­biert. Ich habe mal recher­chiert und fin­de tat­säch­lich Pro­duk­te, die aus­schließ­lich aus Hir­se und Was­ser bestehen. Ich ver­mu­te aber, dass die meis­ten ein zusätz­li­ches Bin­de­mit­tel ent­hal­ten (z. B. Guar­kern­mehl). Viel­leicht pro­bie­ren wir mal rum. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  7. Hal­lo Zusammen
    Kann man den Teig auch vor­ma­chen und einen Tag spä­ter verabeiten?

    Lg und dan­ke fürs Rezept!

    Tan­ja

    Antworten
    1. Wenn du den Teig wirk­lich gut luft­dicht ver­packst, geht das. Ich wür­de aller­dings eher die Nudeln her­stel­len und dann trock­nen bzw. lagern, wie beschrieben.

      Antworten
  8. Hey­ho,
    Bin grad am Stö­bern auf eurem Blog. Ihr bringt mich immer wie­der zum Schmunzeln.
    Wenn bei uns wie­der Nudel­par­ty ange­sagt ist, machen wir in ers­ter Linie Kärnt­ner Kas­nu­del (im ori­gi­nal mit Top­fen, habs aber auch schon nur mit Kar­tof­feln und Gewür­zen gemacht) und aus dem rest­li­chen Teig Bandnudeln.
    Die wer­den bei uns ganz deko­ra­tiv auf dem Wäsche­stän­der auf­ge­hängt zum trock­nen. Funk­tio­niert rich­tig gut.
    Lg
    Alicia

    Antworten
    1. Sehr cool. Erst die Wäsche, dann die Nudeln. 😂

      Tau­send Dank für das lie­be Feedback!

      Antworten
  9. Ich hab euren Nudel­teig jetzt schon drei Mal gemacht. Beim ers­ten Mal war ich echt begeis­tert. Die Nudeln waren nahe­zu per­fekt. Beim zwei­ten und drit­ten Mal hat irgend­et­was nicht geklappt. Die Nudeln wur­den sehr mat­schig und klump­ten teil­wei­se im Topf zusam­men. Ich weiß nur nicht, wor­an das lie­gen könn­te. Habt ihr viel­leicht eine Ahnung, was der Grund dafür sein könnte?

    Antworten
    1. Sol­che Fra­gen sind eben immer sehr schwie­rig zu beant­wor­ten. Gera­de, wenn das Rezept schon­mal funk­tio­niert hat. Meinst du denn, dass die Nudeln nach dem Kochen mat­schig wur­den oder war bereits der Teig feuchter?

      Antworten
  10. Hab die den Nudel­teig letz­tens aus­pro­biert und von Hand zusam­men­ge­kne­tet😊 super easy und sicher zu machen!. Man soll­te aber nicht ver­ges­sen sie vor dem schnei­den ein biss­chen zu meh­len🌸! Sonnst kle­ben sie spä­ter ganz komisch zusam­men nach und vor dem kochen😳. Tol­les Rezept ! Super erklärt danke!😍

    Antworten
    1. Hi Sophie,

      super, freut mich, dass es so gut geklappt hat. Die Anga­be, dass die Nudel­plat­ten leicht bemehlt wer­den soll­ten, habe ich gera­de ergänzt. Das ist zwar nicht immer erfor­der­lich, scha­det aber auch nicht. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Das kann gut sein 😊 bin erst Anfän­ger im Nudel Busi­ness und hab halt bei mei­ner Ladung fest­ge­stellt das die Hälf­te, die ich vor dem schnei­den biss­chen ange­mehlt habe im Topf leich­ter aus­ein­an­der gin­gen und irgend­wie bes­ser waren 🌸😂

  11. Ich hät­te eine Fra­ge zur Auf­be­wah­rung. Ihr schreibt, dass ihr die Pas­ta in Behäl­ter packt. Friert ihr die Pas­ta dann dar­in ein?

    Antworten
    1. Hey! Ja klar, zuerst in Behäl­ter, dann ins TK-Fach. 🙂

      Antworten
  12. Ich erwar­te gera­de sehn­süch­tig die Lie­fe­rung mei­nes drei­tei­li­gen Kit­chen­Aid Nudel­vor­sat­zes und möch­te dann natür­lich sofort los­le­gen mit der gro­ßen Nudelei. Euer Arti­kel ist groß­ar­tig und schon sehr hilf­reich, das Rezept für den Teig für die Wei­zen­all­er­gi­ker unter uns (mich) aber lei­der nicht geeignet…gibt’s evtl nen hilf­rei­chen Tip, wie ich auch aus Din­kel­mehl einen halb­wegs brauch­ba­ren Teig zusam­men­rüh­ren kann? Hartdin­kel­grieß ist mir noch nicht begegnet..

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Sarah,

      du hast eine Wei­zen­all­er­gie, aber Din­kel funk­tio­niert? Das ist auch eher unty­pisch, oder? Din­kel ist Wei­zen schließ­lich extrem ähn­lich. Aber wie auch immer: Din­kel­grieß gibt es z. B. von Alna­tu­ra, damit wür­de ich mal experimentieren.

      Für mich gilt für Din­kel­nu­deln in etwa das­sel­be, wie für Voll­korn­nu­deln, aber das ist selbst­ver­ständ­lich Geschmackssache. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Hal­lo Jörg,

        typisch sein ist ja auch lang­wei­lig… 😜 Tat­säch­lich reagie­ren vie­le All­er­gi­ker auf Wei­zen, ver­tra­gen aber die Urkorn­va­ri­an­ten – ich bin dar­über ganz froh, Din­kel­pro­duk­te sind ja ganz gut ver­füg­bar. Und wenn man kei­ne ande­re Wahl hat, schme­cken sie außer­dem toll 😅

        Ich habe heu­te mei­nen ers­ten Ver­such unter­nom­men und irgend­et­was ist furcht­bar schief gelaufen..das war ein ein­zi­ges Gemat­sche im Topf. Beim nächs­ten Mal ver­su­che ich’s mit Grieß. 

        Dan­ke für die Rück­mel­dung und einen ent­spann­ten Abend euch

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