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Richtig guten Seitan selber machen

Seitan selber machen

Seit­an. Pro­te­in­rei­cher, vega­ner „Flei­scher­satz“, den wir eigent­lich nicht so nen­nen möch­ten. Wir zei­gen dir, wie du ihn selbst her­stellst und war­um Seit­an weder unge­sund, noch teu­er sein muss.

Ver­steh’ mich nicht falsch. Wir fin­den es schon ganz schön, wenn wir bei­spiels­wei­se in Inter­views dar­auf ange­spro­chen wer­den, dass wir angeb­lich nie mit Flei­scher­satz kochen.

Abge­se­hen davon, dass das gar nicht mal so kor­rekt ist: Fri­sches Gemü­se, ger­ne so regio­nal und sai­so­nal wie mög­lich, kommt bei uns auf alle Fäl­le am aller­liebs­ten auf den Tisch.

Aber heißt das, dass wir nie beherzt in die Tofu­wurst bei­ßen, die vor­her mit unge­fähr einem Kilo Senf bela­den wur­de? Nein. Wir fin­den „Flei­scher­satz­pro­duk­te“ auch nicht eklig oder ver­teu­feln den Gebrauch der Wor­te Steak oder Schnit­zel, weil wir Vega­ner sind. Nehmt das, Land­wirt­schafts­mi­nis­ter aller Län­der! Ich habe als Vega­ner die ver­bo­te­nen Wor­te in den Mund genommen.

Auch wenn wir den Namen nicht unbe­dingt mögen, ist Flei­scher­satz – in wel­cher Form auch immer – für uns min­des­tens eine Zutat, die Neu-Vega­nern den Umstieg erleich­tern kann und ansons­ten ein­fach etwas, das schlicht und ergrei­fend schmeckt.

Aller­dings grei­fen wir nur in Aus­nah­me­fäl­len zu Fer­tig­pro­duk­ten. Die sind zwar bei wei­tem nicht alle so schlecht, so ver­sal­zen und fett­reich wie uns von den Medi­en in den letz­ten Jah­ren links und rechts um die Ohren gehau­en wur­de, aber sind wir mal ehr­lich: Selbst­ge­macht ist immer besser.

Und heu­te ist es end­lich soweit. Wir wid­men uns nach Jah­ren, in denen er auf dem Blog eigent­lich eher ein Schat­ten­da­sein fris­ten muss­te unse­rem aller­liebs­ten Flei­scher­satz und bewei­sen dir: Rich­tig guten Seit­an sel­ber her­zu­stel­len ist extrem ein­fach und noch dazu sehr güns­tig. Da soll noch­mal jemand behaup­ten, vegan zu leben wäre nur was für Besserverdienende.

Seitan selber machen

Basics

Lass uns erst­mal klar­stel­len, wor­über wir hier reden. Seit­an ist grund­sätz­lich – Ach­tung, gleich kommt ein Trig­ger­wort – das Glu­ten, also das Bau­stein­ge­misch im Getrei­de, das dafür ver­ant­wort­lich ist, dass dein Brot­teig aus glu­ten­hal­ti­gem Getrei­de, also aus Din­kel, Wei­zen, aber auch Rog­gen elas­tisch wird und nicht als unde­fi­nier­ba­re Mas­se endet. Okay, Rog­genteig ist ein klein wenig eine ande­re Geschich­te. Der wird zwangs­läu­fig zur kleb­ri­gen Mas­se, aber Glu­ten ent­hält er trotzdem.

Das Glu­ten ist schlicht und ergrei­fend das Haupt­pro­te­in des Getrei­des und das Kle­ber­ei­weiß, das das Teig­ge­rüst bil­det und zusammenhält.

Zum Seit­an wird es, wenn Stär­ke und Kleie aus dem gemah­le­nen Getrei­de – meist aus Wei­zen – aus­ge­wa­schen wird. Übrig bleibt ein sehr pro­te­in­rei­ches und damit für die vega­ne Ernäh­rung gesun­des Lebensmittel …

wenn man nicht an Zölia­kie oder einer „nicht-zölia­ki­schen Glu­ten­sen­si­ti­vi­tät“ lei­det, deren Exis­tenz übri­gens nach wie vor umstrit­ten ist. Lei­der gibt es auch kei­ne Alter­na­ti­ve zum Aus­wa­schen des Kle­ber­ei­wei­ßes, Zölia­kie­pa­ti­en­ten soll­test du also kei­nen Seit­an auftischen.

Men­schen, die nicht von die­ser Glu­ten­un­ver­träg­lich­keit betrof­fen sind, kön­nen Seit­an­pro­duk­te jedoch ohne Beden­ken ver­put­zen und soll­ten nicht auf rei­ße­ri­sche Buch­ti­tel oder Ein­zel­stu­di­en hören. Bit­te, Bit­te, Bitte.

Eine 1‑Sterne Ama­zon-Rezen­si­on zu unse­rem Buch Vegan kann jeder wird zum Bei­spiel mit der Behaup­tung begrün­det, dass Glu­ten das „unge­sün­des­te“ Lebens­mit­tel über­haupt sei. Sol­che bru­tal-pau­scha­li­sie­ren­den Aus­sa­gen sind ein­fach falsch, lei­der hört man es den­noch aktu­ell von allen Seiten.

Hey, ich habe Heu­schnup­fen. Mache ich des­halb die Bir­ke ver­ant­wort­lich und plä­die­re dafür, jeden die­ser gefähr­li­chen Bäu­me nie­der­zu­bren­nen? Nö, ich gehe ihm aber ger­ne aus dem Weg, weil ich weiß, dass wir nicht so gut mit­ein­an­der kön­nen. Es wäre schön, wenn wir uns auch in Sachen Lebens­mit­teln wie­der auf die­sem Niveau unter­hal­ten könnten.

Seitan selber machen

Wo kommt das Zeug her?

Bekannt ist die Ver­wen­dung von Glu­ten als Flei­scher­satz zumin­dest in Chi­na wohl seit dem sechs­ten Jahr­hun­dert. Vor Jah­ren hat­te ich mal von der Ent­de­ckungs­ge­schich­te gele­sen, die Quel­le fin­de ich aber par­tout nicht mehr. Unter­halt­sam ist sie trotz­dem und des­halb erzäh­le ich die Sto­ry auch ger­ne. Quel­le hin oder her. #sor­rynot­sor­ry

Also: Angeb­lich lager­ten bud­dhis­ti­sche Mön­che auf einer Wan­de­rung ihre Vor­rä­te nahe an einem Bach­lauf und wie es Mur­phys Gesetz so will, fällt aus­ge­rech­net der Beu­tel mit dem Getrei­de für die Nudeln ins Was­ser. Da das kei­ner merkt, bau­melt das Zeug so lan­ge in der Strö­mung, bis die Stär­ke aus­ge­wa­schen ist und nur noch das, jetzt wohl etwas „algig“ gewürz­te, schwamm­ar­ti­ge Glu­ten übrig bleibt. Ich mei­ne, geben wir es zu: So ein Bat­zen frisch aus­ge­wa­sche­ner Seit­an sieht alles ande­re als anspre­chend aus. Aber die Mön­che hat­ten wohl zu viel Hun­ger, um das gute Getrei­de ein­fach weg­zu­wer­fen und schein­bar hat es ihnen auch geschmeckt und des­halb gibt es heu­te Seit­an. Dan­ke, Leute!

Wie gesagt: Ob sich die Geschich­te genau­so erge­ben hat? Kei­ne Ahnung. Sicher ist, dass sich die Ver­wen­dung von Glu­ten in der Küche über die Dynas­tien hin­weg auch in Chi­na ver­än­dert hat. Ab der Song-Dynas­tie wird jedoch von mian jin berich­tet, was über­setzt soviel wie „Teigse­h­ne“ bedeu­tet und damit schon mal in die rich­ti­ge Rich­tung weist. Auf jeden Fall kam es als Flei­scher­satz für vege­ta­risch leben­de, bud­dhis­ti­sche Mön­che, aber auch für die Obrig­keit auf den Tisch, die jähr­lich eine vege­ta­ri­sche Woche ein­ge­legt hat. Übri­gens auch in Japan, dort aller­dings unter dem Namen „Fu“ und in etwas ande­rer Form.

In den Wes­ten kam mian jin übri­gens schon im 18. Jahr­hun­dert und wur­de als gesun­des Lebens­mit­tel zum Bei­spiel für Dia­be­ti­ker angepriesen.

Trotz­dem: Seit­an, sowohl die Wort­schöp­fung, als auch das Pro­dukt, wie wir es heu­te ken­nen, wur­de erst ab Ende der 60er geprägt. Und zwar mit Geor­ge Ohsa­wa, der als Erfin­der der makro­bio­ti­schen Küche gilt und den Begriff Seit­an geprägt hat. Die Sil­ben „sei“ und „tan“ bedeu­ten höchst­wahr­schein­lich schlicht „aus Glu­ten gemacht“.

Ab die­sem Zeit­punkt ging Seit­an dann so rich­tig um die Welt und – wer hät­te es gedacht – wur­de so bereits in den 70ern in den USA als Flei­scher­satz an Vege­ta­ri­er vermarktet.

Seitan selber machen

Die beste vegane Proteinquelle? Fast.

Glu­ten ent­hält viel Pro­te­in. Ver­dammt viel sogar. Auf 100 g etwa 75 g. Ist auch nicht ganz ver­wun­der­lich, denn wir haben ja schon gelernt, dass es sich um das Kle­ber­ei­weiß des Getrei­des handelt.

Nun unter­schei­den sich Seit­an­pro­duk­te, egal, ob gekauft oder selbst­ge­macht, natür­lich in ihrer Zusam­men­set­zung, pau­schal kann man des­halb nicht von einem bestimm­ten Eiweiß­an­teil spre­chen. Ein rela­tiv ein­fa­cher Seit­an aus Glu­ten, Was­ser, Gewür­zen und sonst nichts besteht immer noch zu einem guten Drit­tel aus Pro­te­in und hängt damit sogar Tofu, Tem­peh und ande­re Soja­pro­duk­te ab …

… aber eben auch Fleisch.

Seit­an wäre also eine gute Ant­wort auf die Fra­ge, woher Vega­ner denn über­haupt ihr Eiweiß her­be­kom­men. Die Sache hat aller­dings einen klei­nen Haken, denn dem Pro­te­in­pro­fil fehlt die essen­zi­el­le Ami­no­säu­re Lys­in und die kann der Kör­per auch nicht sel­ber bilden.

Blöd? Nur ein bisschen.

Es spielt näm­lich eigent­lich kei­ne Rol­le, ob das gesam­te Ami­no­säu­ren­pro­fil in einem ein­zi­gen Lebens­mit­tel steckt. Wie auch unser Freund und Ernäh­rungs­ex­per­te Niko Rit­ten­au bestä­tigt, kommt es ein­fach auf die viel zitier­te „aus­ge­wo­ge­ne“ Ernäh­rung an. Beson­ders gut wird das Lys­in zum Bei­spiel über Hül­sen­früch­te ergänzt.

Heißt also: Seit­an­auf­schnitt zum Früh­stück und Linsen­ein­topf am Abend? Passt! Seit­an­würst­chen im Linsen­ein­topf? Noch besser.

Getrei­de ist ein groß­ar­ti­ges Lebens­mit­tel. Um sein Ami­no­säu­re­pro­fil zu ver­voll­stän­di­gen, lohnt es sich aber, im Lau­fe des Tages auch noch an ande­rer Stel­le Hül­sen­früch­te zu essen, um dadurch die eige­ne Pro­te­in­zu­fuhr zu opti­mie­ren. So ergän­zen sich die ein­zel­nen Pro­te­ine unter­ein­an­der und ste­hen somit tie­ri­schem Pro­te­in in nichts nach. Dass die­se Kom­bi­na­ti­on zwin­gend inner­halb einer Mahl­zeit vor­kom­men muss, ist aller­dings ein Mythos.
Niko Rit­ten­au, B.A. Ernährungsberatung

Man kann jedoch auch bereits den Seit­an „auf­mö­beln“, was das Ami­no­säu­ren­pro­fil angeht. Wir mischen wir schon seit Jah­ren Boh­nen, Kicher­erb­sen oder Mehl aus Hül­sen­früch­ten in die Seit­an­mas­se. Ursprüng­lich, weil es die Kon­sis­tenz ver­än­dert, aber ist doch auch schön, wenn man die Wer­tig­keit des selbst­ge­mach­ten Würst­chens so auch noch verbessert.

Kaufen oder selber machen?

Es gibt auf jeden Fall sehr lecke­re Fer­tig­pro­duk­te aus und mit Seit­an und wir wür­den dir nie vor­schrei­ben, dass du davon auf alle Fäl­le die Fin­ger las­sen solltest.

Aller­dings ste­hen die­se Pro­duk­te nun seit eini­gen Jah­ren unter Dau­er­be­schuss der Medi­en. Zu viel Salz, zu viel Fett und damit nicht so gesund, wie sich Vega­ner ger­ne selbst darstellen.

Unse­rer Mei­nung nach ist das eine Streit­fra­ge. Hey, sich nur von Fer­tig­pro­duk­ten zu ernäh­ren ist nie eine gute Idee. Egal, wel­cher Ernäh­rungs­form du folgst. Darf man sich den Griff ins Super­markt­re­gal hin und wie­der gön­nen? Absolut.

Trotz­dem: DIY ist immer bes­ser und Seit­an sel­ber machen ist nicht annä­hernd so schwie­rig, wie es viel­leicht scheint. Und güns­tig noch dazu. Glu­ten­pul­ver als Grund­zu­tat kos­tet etwa 6 € pro Kilo­gramm als kon­ven­tio­nel­les Pro­dukt und etwa das Dop­pel­te in Bio­qua­li­tät. Gewür­ze und Was­ser? Bei der Kos­ten­be­rech­nung eigent­lich fast schon zu ver­nach­läs­si­gen. Dazu noch ein paar Cent für den Ener­gie­auf­wand bei der Zube­rei­tung. Unterm Strich also super für die Haushaltskasse.

Theo­re­tisch nimmst du ein­fach Wei­zen­mehl und wäschst die Stär­ke unter flie­ßen­dem Was­ser aus. Fertig.

Strei­chen wir das „theo­re­tisch“ und das „ein­fach“ mal aus dem Satz her­aus und du siehst mich vor mehr als 10 Jah­ren vor dem Wasch­be­cken ste­hen, wie ich sehr prak­tisch und gar nicht mal so ein­fach mit einem Teig­klum­pen han­tie­re. Denn ja, das mit dem Aus­wa­schen funk­tio­niert wirk­lich, hat aber zwei ent­schei­den­de Nachteile.

Zum einen ver­schwen­det man einen Hau­fen Was­ser, zum ande­ren dau­ert die Her­stel­lung ein­fach mal kna­ckig lan­ge. Kann man bes­ser verbringen.

Ein­fa­cher geht es auf jeden Fall mit Glu­ten­pul­ver oder „Seit­an Fix“ als Basis­zu­tat. Das hat auch den Vor­teil, dass Gewür­ze und ande­re Zuta­ten direkt unter­ge­mischt wer­den kön­nen, wäh­rend man den Geschmack von aus­ge­wa­sche­nem Seit­an eigent­lich nur noch über Mari­na­den steu­ern kann.

Seitan selber machen

Zubereitungsarten

Der rohe Pamp, den du zusam­men­ge­rührt hast, ist, genau­so wie roher Brot­teig noch nicht genieß­bar. Die Roh­mas­se muss vor der Wei­ter­ver­ar­bei­tung – und dazu zählt dann auch das Bra­ten oder Gril­len – gegart wer­den. Und da gibt es prin­zi­pi­ell drei Möglichkeiten.

Im Sud kochen

Häu­fig wird in Zube­rei­tungs­an­lei­tun­gen dazu gera­ten, den Seit­an in einem (sehr) kräf­ti­gen Sud zu kochen. Der Seit­an nimmt so zwar viel Geschmack aus dem Sud an, aller­dings wird der Geschmack der Gewür­ze, die direkt in den Teig ver­ar­bei­tet wur­den auch etwas aus­ge­wa­schen. Unse­rer Mei­nung nach ist die Kon­sis­tenz gewöh­nungs­be­dürf­tig „schwamm­ar­tig“ und eher weich.

Backen

Geba­cke­ner Seit­an wird im Gegen­satz zum gekoch­ten fes­ter und ist super als Auf­schnitt geeig­net. Für bei­na­he alles ande­re wird der Seit­an im Ofen aller­dings zu zäh.

Dämpfen

Unse­re Lieb­lings­me­tho­de. Beim Dämp­fen fährt man so den per­fek­ten Mit­tel­weg. Der Geschmack der Gewür­ze, die man bereits bei der Zube­rei­tung des Teigs ver­wen­det, bleibt erhal­ten und die Seit­an­stü­cke wer­den weder zu weich, noch trock­nen sie aus und wer­den zäh.

Wir benut­zen dazu ein­fach einen gro­ßen Topf mit pas­sen­dem Dämpf­auf­satz, aller­dings kannst du natür­lich auch einen Dampf­ga­rer verwenden.

Wich­tig: Für alle Zube­rei­tungs­ar­ten gilt, dass der Seit­an anschlie­ßend drin­gend abküh­len soll­te und bes­ten­falls über Nacht in den Kühl­schrank darf. Die Kon­sis­tenz wird ein­fach besser.

Seitan selber machen

Konsistenz ist alles

Wo wir gera­de beim The­ma sind. Die Qua­li­tät von selbst­ge­mach­tem Seit­an steht und fällt ein­fach mit der Konsistenz.

Oha, schreck­li­che Erin­ne­run­gen an den gru­se­lig-schwam­mi­gen Klum­pen, der da aus dem Topf kam wer­den wach? Oder an die uralte Schuh­soh­le, die „die­ser vega­ne Freund aus der WG, in der es immer nach Pat­schu­li oder die­sem Kraut riecht, das man nicht rau­chen darf“ auf­ge­tischt hat und die nur mit einem Liter Ketch­up run­ter­zu­be­kom­men war?

Been the­re, done that.

Aber weil ich mei­nen Schwie­ger­el­tern schon zu zäh gewor­de­ne, selbst­ge­mach­te Mock Duck auf­ge­tischt habe, musst du das ja nicht und kannst aus mei­nen Feh­lern lernen.

Die Kon­sis­tenz dei­nes selbst­ge­mach­ten Seitans hängt maß­geb­lich von fünf Fak­to­ren ab:

  1. Von der Gar­me­tho­de, das haben wir ja schon gelernt.
  2. Von der Gardau­er und der Zeit, die du dem Seit­an zum Abküh­len gibst. Klar, ein grö­ße­rer Seit­an­bra­ten braucht ein­fach länger.
  3. Vom kor­rek­ten Flüs­sig­keits­ge­halt für die Zube­rei­tungs­art. Und das fin­det man nur per tri­al and error heraus.
  4. Von der guten alten Handarbeit.
  5. Und von dem Seit­an-Fix-Pro­dukt selbst. Man­che Pul­ver brau­chen ein­fach mehr Flüs­sig­keit, um sie gut hän­deln zu kön­nen. Mit dem bereits ver­link­ten haben wir nur gute Erfah­run­gen gemacht, ver­wen­dest du ein ande­res, musst du dich unter Umstän­den an die kor­rek­te Men­gen­ver­hält­nis­se herantasten.

Würst­chen ver­tra­gen bei­spiels­wei­se mehr Was­ser­zu­ga­be, als ein Auf­schnitt, der ohne eine bestimm­te Fes­tig­keit beim Auf­schnei­den ein­fach auf­gibt und sich denkt: „Das kur­ze Dasein als Blob zu ver­brin­gen ist auch okay“.

Als Faust­re­gel kannst du dir mer­ken, dass die Flüs­sig­keit, die du den tro­cke­nen Zuta­ten hin­zu­fügst, etwa im Ver­hält­nis 60/40 ste­hen soll­te. Das gilt sowohl für die Zube­rei­tung im Dampf­auf­satz, als auch für geba­cke­ne Seit­an­pro­duk­te, die ohne­hin fes­ter wer­den. Der Flüs­sig­keits­an­teil beinhal­tet übri­gens auch Zuta­ten wie Rote Bete oder die bereits erwähn­ten Hül­sen­früch­te, die du bei der Zube­rei­tung im Regel­fall mit pürierst.

Und dann ist da noch die Sache mit der Hand­ar­beit (die du glück­li­cher­wei­se aber auch einer Küchen­ma­schi­ne über­ge­ben kannst).

Damit der Seit­an einen guten Biss bekommt, muss er gut gekne­tet wer­den. So bil­den sich Strän­ge im Glu­ten, die dann die faser­ähn­li­che Kon­sis­tenz bil­den. Doch Vor­sicht: Seit­an kann auch „über­kne­tet“ wer­den. Wie bei Brot auch gilt hier die Faust­re­gel, dass du dich etwa 10 Minu­ten so rich­tig ins Zeug legen soll­test. Oder eben auf das Knöpf­chen dei­ner Küchen­ma­schi­ne drückst.

Im Anschluss wird das End­pro­dukt geformt. Würst­chen und Auf­schnitt wer­den in reich­lich Frisch­hal­te­fo­lie oder sehr kräf­ti­ges „But­ter­brot­pa­pier“ gewi­ckelt und seit­lich mit fes­ten Kno­ten ver­schnürt. Hier hilft viel auch viel, denn auf­grund der hohen Feuch­tig­keit im Teig kann es schnell pas­sie­ren, dass dir die guten Brat­würs­te beim Dämp­fen um die Ohren flie­gen oder zumin­dest aufplatzen.

Auch Bra­ten kannst du ein­schla­gen. Hier kannst du auch aus Grün­den der Abfall­ver­mei­dung auf ein sau­be­res Küchen­tuch zurück­grei­fen. Ein­fach ein­wi­ckeln, gut ver­schnü­ren und ab in den Dämpfaufsatz.

Bei Geschnet­zel­tem und Chunks für Spie­ße spa­re ich mir das Ein­schla­gen kom­plett. Auch hier ist es von Vor­teil, wenn du schon Brot­back­er­fah­run­gen hast. Der Teig wird in Form gebracht und dann mehr­fach nach innen gefal­tet. So sorgst du für eine gro­ße Ober­flä­chen­span­nung, die für ein etwas schi­cke­res End­ergeb­nis sorgt.

Falls der Teig etwas wider­bors­tig ist und sich nur schwer in Form brin­gen lässt, kann es hel­fen, ihm etwa 15–30 Minu­ten Pau­se zu gön­nen. Die gebil­de­ten Glu­ten­strän­ge ent­span­nen sich dabei leicht, das For­men geht dann einfacher.

Die richtige Würze

Seit­an is a blank canvas

Das Glu­ten­pul­ver als Basis schmeckt erst­mal nach sehr wenig, um nicht zu sagen, nach nichts. Per­fek­te Grund­la­ge also dafür, das Zeug genau nach dei­nem Geschmack zu würzen.

Zu Basis­ge­wür­zen, die ordent­lich Uma­mi in die Sache brin­gen wie Soja­so­ße, Miso, Hefe­flo­cken oder Toma­ten­mark kannst du unter­mi­schen, wonach es dir gera­de ist. Getrock­ne­te Kräu­ter? Gewür­ze? Immer rein damit. Es ist immer sinn­voll, tro­cke­ne Zuta­ten direkt unter das Glu­ten­pul­ver zu mischen und flüs­si­ge Würz­mit­tel zum Was­ser zu geben, mit dem der Teig ange­rührt wird. So klumpt nichts und alles ver­teilt sich gleichmäßig.

Übri­gens nimmt Seit­an auch gut Mari­na­den an. Es spricht also nichts dage­gen, ein Basis­re­zept auf Vor­rat zuzu­be­rei­ten und dann je nach Lust und Lau­ne zu marinieren.

Haltbarkeit

Selbst­ge­mach­ter Seit­an hält sich, gut ver­schlos­sen, im Kühl­schrank etwa sie­ben Tage. Ach­te am bes­ten dar­auf, dass der Seit­an immer mit etwas Flüs­sig­keit bedeckt ist, so trock­net er auch nicht aus.

Seit­an lässt sich jedoch auch wun­der­bar ein­frie­ren und büßt beim Auf­tau­en weder in Sachen Geschmack, noch Kon­sis­tenz und Optik ein. Es lohnt sich also, gleich eine gro­ße Men­ge auf Vor­rat zuzu­be­rei­ten und dann einzufrieren.

Und wie verwende ich die 5 kg Seitanvorrat jetzt?

Wie. Du. Willst.

Gebra­ten, als Chunks auf Spie­ßen (zum Bei­spiel unse­re Souvla­ki-Spie­ße aus Vegan Street Food) und gegrillt, dünn geschnit­ten aufs selbst­ge­ba­cke­ne, fri­sche Sauer­teig­brot: Seit­an ver­hält sich auch in der Wei­ter­ver­ar­bei­tung wie der per­fek­te „Flei­scher­satz“.

Geschnet­zel­tes macht sich als Seit­an süß-sau­er super im Wok, zu Pat­ties geformt wird Seit­an zum per­fek­ten Bur­ger und hey, unse­re Seit­an-Cho­ri­zo ist sogar preis­ge­krönt. Im Ernst!

Seitan selber machen

Rezepte

Kom­men wir zum Ein­ge­mach­ten (ja, du kannst Seit­an theo­re­tisch so auch halt­bar machen, aber wir bevor­zu­gen das TK-Fach), den Rezep­ten. Und ich habe heu­te sogar zwei davon für dich.

Ein­mal einen rela­tiv simp­len Basic-Seit­an, der mit weni­gen Zuta­ten aus­kommt und eigent­lich zu allem passt und einen Kicher­erb­sen-Seit­an, der per­fekt als Geschnet­zel­tes oder als Alter­na­ti­ve zu Jack­f­ruit in unse­rem Pul­led Jack­f­ruit Sand­wich geeig­net ist, da er sich sehr schön in fei­ne, fase­ri­ge Schnet­zel zup­fen lässt.

Seitan – einfaches Basisrezept

Zutaten für 1 kg

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Vor­be­rei­tung 10 Minu­ten
Zube­rei­tung 45 Minu­ten
Gesamt 55 Minu­ten
  1. Tro­cke­ne Zuta­ten mit­ein­an­der ver­men­gen. Essig in 500 ml Was­ser ein­rüh­ren und unter die Glu­ten­mi­schung heben.
  2. 10 Minu­ten gut mit­ein­an­der ver­kne­ten, anschlie­ßend 10–30 Minu­ten ruhen las­sen. Teig hal­bie­ren und die Teig­lin­ge leicht flach drü­cken. Von allen Sei­ten straff nach innen fal­ten, umdre­hen und rund for­men. Dabei dar­auf ach­ten, dass die Ober­flä­che schön gespannt und gleich­mä­ßig geformt ist. 

  3. Mit Schluss nach unten in den Dämpf­auf­satz geben und bei mitt­le­rer Hit­ze mit Deckel 45 Minu­ten garen.

  4. Anschlie­ßend voll­stän­dig aus­küh­len las­sen. Für die bes­te Kon­sis­tenz über Nacht in den Kühl­schrank legen.

Seitangeschnetzeltes – Chicken Style

Zutaten für 1 kg

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Vor­be­rei­tung 15 Minu­ten
Zube­rei­tung 45 Minu­ten
Gesamt 1 Stun­de
  1. Alle Zuta­ten bis auf das Seit­an Fix mit 500 ml Was­ser pürieren.
  2. Flüs­sig­keit zum Seit­an Fix geben und 10 Minu­ten gut mit­ein­an­der ver­kne­ten, anschlie­ßend 10–30 Minu­ten ruhen las­sen. Teig hal­bie­ren und leicht flach drü­cken. Teig­lin­ge von allen Sei­ten straff nach innen fal­ten, umdre­hen und rund for­men. Dabei dar­auf ach­ten, dass die Ober­flä­che schön gespannt und gleich­mä­ßig geformt ist. 

  3. Mit dem Schluss nach unten in den Dämpf­auf­satz geben und 45 Minu­ten bei mitt­le­rer Hit­ze und mit Deckel garen.

  4. Voll­stän­dig aus­küh­len las­sen und in Schnet­zel zup­fen. Für die bes­te Kon­sis­tenz über Nacht in den Kühl­schrank legen.

Tipps

Anstel­le von den Kicher­erb­sen kannst du auch wei­ße Boh­nen oder Tofu ver­wen­den. Mit Boh­nen oder Kicher­erb­sen wird der Seit­an „fase­ri­ger“, mit Tofu etwas zarter.

„Beef“ Seitan

Zutaten für 1 kg

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Vor­be­rei­tung 15 Minu­ten
Zube­rei­tung 45 Minu­ten
Gesamt 1 Stun­de
  1. Tro­cke­ne Zuta­ten mit­ein­an­der ver­men­gen. Toma­ten­mark, Hefe­ex­trakt, Raps­öl und Essig in 500 ml Was­ser ein­rüh­ren und unter die Glu­ten­mi­schung heben.
  2. 10 Minu­ten gut ver­kne­ten (am bes­ten in der Küchen­ma­schi­ne mit Flach­rüh­rer), anschlie­ßend 10–30 Minu­ten ruhen lassen.
  3. Teig hal­bie­ren und die Teig­lin­ge leicht flach drü­cken. Von allen Sei­ten straff nach innen fal­ten, auf­rol­len und zu Lai­ben for­men. Dabei dar­auf ach­ten, dass die Ober­flä­che schön gespannt und gleich­mä­ßig ist.
  4. Mit dem Schluss nach unten in den Dämpf­auf­satz geben und bei mitt­le­rer Hit­ze mit Deckel 45 Minu­ten garen. Anschlie­ßend voll­stän­dig aus­küh­len las­sen. Für die bes­te Kon­sis­tenz über Nacht in den Kühl­schrank legen.

Tipps

Der Kakao sorgt für die dunk­le Fär­bung und ein leicht her­bes Aro­ma, wel­ches zusam­men mit dem Hefe­ex­trakt tat­säch­lich „flei­schig“ schmeckt. Beim Dämp­fen und auch beim Abküh­len kann der Seit­an tat­säch­lich ein wenig nach „Kuchen“ rie­chen, der scho­ko­la­di­ge Geruch und Geschmack ver­flüch­ti­gen sich aber nach eini­gen Stunden.

Dir fällt jetzt viel­leicht auf, dass die Rezep­te nicht den Bil­dern ent­spre­chen, rich­tig? Rich­tig! Wir sind sol­che Tea­ser. Uner­träg­lich, oder? Die Meat­balls fin­dest du hier, Ribs hier, der Bra­ten folgt noch.

Ein ande­res Rezept für wirk­lich wun­der­ba­re Ribs mit einer Geheim­zu­tat fin­dest du in unse­rem Buch Vegan gril­len kann jeder, ande­re Meat­balls für per­fek­te Sand­wi­ches in Vegan Street Food. Und unse­re Dau­er­bren­ner, die Brat­würst­chen gibt es bereits hier auf dem Blog.

Wel­che Fra­gen zu Seit­an habe ich dir noch nicht beant­wor­ten kön­nen und wel­ches Seit­an­re­zept möch­test du unbe­dingt auf Eat this! sehen? Wir ver­an­stal­ten in den Kom­men­ta­ren ein Wunsch­kon­zert und ich bin mega­ge­s­pannt dar­auf, was du unbe­dingt schon­mal mit Seit­an zube­rei­ten wolltest.

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.

222 Kommentare

  1. Wie lan­ge soll ich denn den Seit­an im Dampf­koch­topf lassen ?

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    1. Das steht in den Rezepten. 🙂

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      1. Ent­schul­di­gung, Wör­ter ver­wech­selt, schon klar, beim Chi­cken Seit­an z.Bsp: 45 min. Ich dach­te bei Dampf­ga­rer an einen Schnell­koch­topf. Kann man in einem Schnell­koch­topf mit Dämp­fein­satz die Zeit ver­kür­zen, wenn ja um wie viel. Sor­ry für die unkla­re Ausdrucksweise

      2. Ah, ver­ste­he, sor­ry, da hät­te ich drauf kom­men kön­nen. Ich muss da lei­der pas­sen, bis vor rela­tiv kur­zer Zeit hat­ten wir gar kei­nen Schnell­koch­topf und bis­her habe ich auch noch kei­ne Seit­an-Ver­su­che dar­in gestartet.

      3. Kein Pro­blem, dann pro­bie­re ich sel­ber ein biss­chen rum und berichte

      4. Super­ger­ne! Ich bin selbst gespannt. Wenn ich raten müss­te, wür­de ich die Gar­zeit auf die Hälf­te kür­zen. Zu lan­ge Dämp­fen geht bei Seit­an fast gar nicht, also stell den Timer lie­ber 5 Minu­ten zu lang, als zu kurz.

  2. Yay, ich habe ges­tern zum ers­ten Mal euren Seit­an mit Kicher­erb­sen gemacht und heu­te zum Gyros ver­ar­bei­tet- er ist ein­fach per­fekt gewor­den, das mit den Kicher­erb­sen ist eine genia­le Idee!
    Per­fek­ter Geschmack und super Kon­sis­tenz und total easy zuzu­be­rei­ten (hab aller­dings schon öfter Seit­an gemacht, war aber noch nie so zufrie­den)! Tol­le Anlei­tung und abso­lut idiotensicher…
    1000 Dank für eure Rezep­te. Hab euren Blog schon an so vie­le begeis­ter­te Freun­de wei­ter­ge­ge­ben, da stän­dig gesagt wird: „Das Rezept brau­che ich unbedingt!!!“ :)))

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    1. Das freut uns wirk­lich rie­sigst. Dan­ke dir!

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  3. LEUTE, mein WTF Seit­an (wash the flour :D) ist unglaub­lich gewor­den. Das kann man mit dem seitan­fix-seit­an über­haupt nicht ver­glei­chen. Da lie­gen Wel­ten dazwi­schen. Ich bit­te die Autoren, die­se Rezept­sei­te zu über­ar­bei­ten, um die klas­si­sche Aus­waschme­tho­de nicht in einem so nega­ti­ven Licht dar­zu­stel­len (dau­ert gar­nicht so lan­ge, eigent­lich genau­so lan­ge wie das gekne­te mit dem seitan­fix). Die hier ange­ge­be­nen Gewür­ze und das Kicher­erb­sen­mehl las­sen sich anschlie­ßend ohne jeg­li­che Pro­ble­me in den Sei­t­anklotz ein­ar­bei­ten, und das ohne Stab­mi­xer oder Fleisch­wolf, ganz ein­fach mit den Hän­den! Und die gewon­ne­ne Wei­zen­stär­ke wird nach­her zu super lecke­rem BACON!

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    1. Du, you do you, schön, dass es so gut geklappt hat. Ich bin aber nach wie vor von der Aus­waschme­tho­de nicht (mehr) begeis­tert, nach­dem ich das zu vega­nen Anfangs­zei­ten wirk­lich häu­fig gemacht habe, des­halb wer­de ich auch mei­nen Text nicht ändern und hof­fe da auf dein Verständnis. 😅

      Erfah­rungs­ge­mäß wird der aus­ge­wa­sche­ne Seit­an von Grund auf etwas wei­cher, was vie­len viel­leicht erst­mal ent­ge­gen­kommt. Mit etwas Erfah­rung kriegt man das aber auch mit dem Pul­ver hin – und das eben komfortabler. 🙂

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  4. Mein 25kg Sack Seitan­fix war im März alle, da gab es dann erst­mal eine Seit­an­pau­se, weil die Fir­ma neu­er­dings auch für gro­ße Bestel­lun­gen Ver­sand­kos­ten ver­langt. Kei­nen Bock das zu zah­len 😀 Und im Laden gibts bei uns kein Seitan­fix. Letz­te Woche habe ich mich zum ers­ten Mal ans Aus­wa­schen gewagt und das ging prompt in die Hose. Angeb­lich soll Brot­mehl mehr Glu­ten ent­hal­ten, aber meins war dann wohl doch ZU voll­kor­nig, da hielt nix zusam­men. Also Glu­ten-Blech­foc­cacia geba­cken und aus der aus­ge­wa­sche­nen Stär­ke Bacon gemacht (sehr lecker, schon­mal pro­biert? Rezept auf der seit­an socie­ty web­site). So, heu­te ande­res Mehl genom­men und soweit so gut. Bin jetzt kurz davor, die Gewür­ze und Kicher­erb­sen gem. eurem Rezept in mei­nen Klum­pen zu mixen, drückt die Dau­men, die Glu­ten­strän­ge müss­ten sich inner­halb 1–2 Stun­den wie­der von selbst repa­rie­ren! Bin gespannt. Ach­ja und das Aus­wa­schen find‘ ich rich­tig angenehm.

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  5. Hal­lo 🙂
    Ich habe gera­de Seit­an Chi­cken Style im Dampfgarer.
    Wann zup­fe ich, nach dem Aus­küh­len, aber vor der Über­nacht-Lage­rung oder erst am nächs­ten Tag?
    Und frie­re ich gezupft ein oder lie­ber im Ganzen?
    Bin schon sehr gespannt, ob ich es hin­be­kom­men habe 🙂
    LG
    Susanne

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    1. Hey Susan­ne,

      wie beschrie­ben, wird nach dem Aus­küh­len gezupft. So wür­de ich auch ein­frie­ren, das geht dann natür­lich auch super portionsweise. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  6. Hab kei­nen Dampf­gar­auf­satz der groß genug wäre (das kommt jetzt auf die Wunsch­lis­te), pro­bie­ren es jetzt Mal im Römer­topf, mit etwas Was­ser am Boden und den Römer­topf geba­det… Will report back. 😀

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    1. Dann sind wir gespannt auf die Ergeb­nis­se lie­be Wiebke! 😊

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  7. Kann ich in mei­nen Teig eigent­lich jeg­li­che Art von Hül­sen­früch­ten unter­mi­schen? Wür­de das gern mal mit Beluga­lin­sen probieren

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    1. Grund­sätz­lich ja. Aller­dings eig­nen sich Kicher­erb­sen durch ihre beson­de­re Kon­sis­tenz ein­fach gut. Ich könn­te mir außer­dem vor­stel­len, dass Beluga­lin­sen den Seit­an etwas unan­sehn­lich grau machen, aber hey, go for it! Und mach‘ Bilder. 👍

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  8. Hi ihr bei­den, ich habe ges­tern euer SEITANGESCHNETZELTES – CHICKEN STYLE gemacht und heu­te ange­bra­ten geges­sen und ich kann ein­fach nur sagen ‚’super lecker“ und es hat eine tol­le Kon­sis­tenz. Ich habe selbst gekoch­te Kicher­erb­sen und das Bio Wei­zen­glu­ten der Fir­ma Spie­gel­hau­er ver­wen­det und es hat mit euren Men­gen­an­ga­ben im Rezept super geklappt. End­lich auch mal ein Kon­sis­tenz, die nicht an Gum­mi­soh­len erin­nert und so aus­ein­an­der­ge­zupft hat es eine wirk­lich tol­le Hap­tik. Freu mich schon sehr, auf die vie­len asia­ti­schen Gerich­te, die ich damit zube­rei­ten kann. Als nächs­tes ste­hen eure Tand­ori Seit­an Spie­ße auf dem Plan. Ganz lie­ben Dank für all eure Mühe, die ihr in die Rezep­te und den Blog steckt. Nicht umsonst ist euer Blog inzwi­schen einer mei­ner Lieb­lings­blogs. Bit­te macht wei­ter so. GlG

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    1. Sehr cool, das Feed­back freut uns rie­sig! Lie­ben Dank.

      Antworten
  9. Bin zwar schon seit fast 9 Jah­ren Vege­ta­rie­rin, aber habe erst im Dezem­ber bei einem Freund zu Hau­se das ers­te mal Seit­an gegessen.
    Der war sooo lecker, dass ich mir dar­auf selbst Seitan­fix gekauft hab. Da er den Seit­an lei­der ohne Rezept gemacht hat, bin ich auf mei­ner Suche auf eure Sei­te gestoßen.
    Ich muss sagen zuerst haben mich die gan­zen mir unbe­kann­ten Zuta­ten vom Beef Seit­an etwas abge­schreckt, aber ich konn­te die gan­zen Zuta­ten auf zwei Web­sei­ten online bestellen.
    Zwei Wochen spä­ter gings dann ans Werk. Und was soll ich sagen.. ich bin hell­auf begeis­tert! Ges­tern habe ich den Seit­an dann noch im Vegan Shephard’s Pie ver­wen­det (Inspo von Jamie Oli­ver). Das hat so gut geschmeckt, dass ich mir mein selbst kre­iertes Rezept sogar auf­ge­schrie­ben habe und es sicher­lich öfters nach­ge­kocht wird. 🙂

    Antworten
    1. Super, das klingt doch nach vol­lem Erfolg! Lie­ben Dank! 🙌

      Antworten
  10. Hal­lo Jörg, 

    bin absol­ter Seit­an Anfän­ger, habe erst ein­mal Seit­an sel­ber gemacht und heu­te auf euch gestoßen.
    Hier eröff­nen sich ja Wel­ten, bin begeis­tert!!! Vor­al­lem die vega­nen Spätz­le fin­de ich total interessant.
    Aber zum Seit­an hät­te ich gleich einen Wunsch, ganz beschei­den.… Wür­de ger­ne Seit­an­bo­lo­gne­se kochen, habt ihr dazu ein Rezept? Wir lie­ben die ita­lie­ni­sche Küche sowie die asia­ti­sche, natür­lich die schwä­bi­sche, ganz klar!!!

    Wür­de mich rie­sig freu­en über die Seitanbolognese,
    Vie­le Grü­ße vom Bodensee
    Conni

    Antworten
    1. Hey Con­ni,

      haben wir so tat­säch­lich (noch) nicht, aber du kannst den Beef-Seit­an (oder auch eines der ande­ren Rezep­te) im Food Pro­ces­sor fein hacken und damit das Sau­cen-Rezept für unse­re Bolo-Lasa­gne zubereiten. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  11. Ich fin­de es sehr schwie­rig eine gute Kon­sis­tenz zu errei­chen. Lei­der ist es mir auch mit eurem Beef Seit­an Rezept nicht gelun­gen, obwohl ich mich genau an das Rezept gehal­ten und sogar die glei­che Mar­ke Glu­ten ver­wen­det habe. Das Ergeb­nis erin­nert eher an ein rie­si­ges Radier­gum­mi mit einer sehr dich­ten Kon­sis­ten, aber den­noch annehm­ba­ren Biss. Als Auf­schnitt wäre es wohl gut geeig­net, aber lei­der nicht so wirk­lich als Geschne­zel­tes. Ich wür­de es mir fase­ri­ger wün­schen. Beim Kne­ten sah es anfangs noch sehr fase­rig aus und woll­te sich kaum ver­bin­den, am Ende ist es dann noch eine Pral­le kugel gewor­den, die ich wie einen Brot­teig rund­ge­wirkt habe. Wor­an kann das nun lie­gen? Teig zu feucht oder zu tro­cken, zu lang oder zu kurz gedämpft?

    Antworten
    1. Hi Nils,

      wir soll­ten mal Seit­an-Kur­se anbie­ten, habe ich das Gefühl. Grund­sätz­lich ist’s eigent­lich kein gro­ßes Hexen­werk, wir bekom­men aber den­noch hin und wie­der ähn­li­che Rück­mel­dun­gen und wis­sen dann selbst nicht so recht, was bei den Lesern schief gelau­fen ist. 

      Du schreibst, dass der Seit­an einen annehm­ba­ren Biss hat­te, aber sich kaum Fasern gebil­det haben. Das ist eigen­ar­tig, da das Pro­te­in- und das Kakao­pul­ver das eigent­lich ver­hin­dern soll­ten. Wie lan­ge und mit wel­chem Hilfs­mit­tel hast du gekne­tet und ab wel­chem Punkt hast du bemerkt, dass sich ein zu homo­ge­ner Teig gebil­det hat?

      Lie­be Grüße
      Jörg

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      1. Ich habe gele­sen, dass der Seit­anteig tat­säch­lich zehn Minu­ten ordent­lich gekne­tet wer­den muss damit sich Fasern bil­den. Ich per­sön­lich has­se das Hand­ge­kne­te, so lass ich das mei­ne Knet­ma­schi­ne erle­di­gen. Die bekommt das nach drei Minu­ten hin. Die Fasern sind dann schön zu sehen. Kein Kurs nötig 😉 lie­be Grüsse!

      2. Hey Michae­la,

        ich „las­se“ auch kne­ten. Aller­dings auch in der Maschi­ne län­ger (min­des­tens 10 Minu­ten) und das Pro­blem ist natür­lich: Nicht jede*r hat den Luxus einer sol­chen Knethilfe. 🙂

        Lie­be Grüße
        Jörg

  12. Hi, hat schon­mal jemand ver­sucht die Kicher­erb­sen im chi­cken style seit­an mit roten Lin­sen zu ersetzen?

    Antworten
  13. Hi,
    Vie­len Dank erst ein­mal für eure tol­len Rezepte!

    Kne­tet ihr euer Seit­an mit der Hand oder mit der Küchen­ma­schi­ne (wel­cher Aufsatz)?

    Bes­te Grüße

    Antworten
    1. Hey Hen­ri­ke,

      es kommt immer ein biss­chen auf das Rezept an. Von Hand geht immer, die Küchen­ma­schi­ne mit Haken auch. Manch­mal, bei Rezep­ten mit viel Feuch­tig­keit, wie beim Beef-Seit­an ist das Pad­del-Dings­bums sogar noch besser.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Hal­lö­chen!
        Da sowohl mein Hand­rühr­ge­rät als auch mei­ne Küchen­ma­schi­ne schon etwas in die Jah­re gekom­men sind (wur­den von der Schwie­ger­ma­ma an uns wei­ter gereicht), über­le­gen wir, mit wel­chen Gerä­ten wir sie erset­zen kön­nen. Eure Rezep­te sind der HAMMER und wir wol­len sie in Zukunft noch bes­ser nach­ko­chen können! 😁
        Denn die alte Kü-Ma macht aus dem Seit­an­beef lei­der einen eher led­ri­gen Klum­pen. Wenn ich mehr Was­ser zuge­be, kriecht der Klum­pen mit gro­ßer Saue­rei unters Mes­ser und 10 Minu­ten mixen am Stück packt sie auch nicht, da muss ich 2x 5 min mit Pau­se zum Motor-Abküh­len machen. Ist auch mehr ein Mixer als eine Teig­kne­te­ma­schi­ne. Des­halb frag ich auch gar nicht, war­um mein Beef zum Leder­fuß­ball wur­de, ich kann es mir schon denken… 🤓
        Mit Haken und Pad­del ist die wahn­sin­nig hüb­sche Küchen­ma­schi­ne von K.A. gemeint, die es in so vie­len tol­len Far­ben gibt, gell? Sor­ry fürs Nach­fra­gen, aber ich möch­te sicher sein, dass das The­ma Seit­an mit dem neu­en Gerät funk­tio­niert und ich beim Essen nicht mehr die trau­ri­gen Bli­cke mei­nes Part­ners ertra­gen muss. 😉
        Dan­ke und lie­be Grüße!

      2. Hey!

        Rich­tig, wir haben die bekann­te Küchen­ma­schi­ne von Kit­chen­Aid in grün – siehst du auch hier im Post zu unse­rem Küchen­up­date. 🙂

        Lie­be Grü­ße und viel Spaß beim Far­be aussuchen 😉
        Jörg

  14. Dan­ke, Danke.….
    Welch gei­le Rezepte!
    End­lich, nach zahl­rei­chen Fehl­schlä­gen am Seit­an-Ziel angekommen.
    Es ist wirk­lich erstaun­lich wel­che Qua­li­täts­un­ter­schie­de es bei den ver­schie­de­nen seit­an-Fixes gibt, euer emp­foh­le­nes ist jeden­falls der Hammer!
    Dan­ke, macht wei­ter so, Ihr seid eine Berei­che­rung jeder Küche
    Hail Seitan 😈

    Antworten
  15. Ser­vus Jörg,
    auch wenn man schon wirk­lich weit scrol­len muss, um bei die­sem Ein­trag zum Kom­men­tie­ren zu kom­men, habe ich Fragen.
    Die Bil­der sehen so unglaub­lich gut aus, der Bra­ten macht mich jedes Mal wie­der an. Aber mei­ne eige­nen Expe­ri­men­te dazu waren lei­der von wenig Erfolg gekrönt. Habt ihr das noch auf der ToDo-List?
    Schwie­rig­kei­ten Seit­an bei uns wei­ter zu eta­blie­ren macht mir lei­der der Grund- / Eigen­ge­schmack der Mas­se, der bis­her immer wie­der durch­kam. Hier habt ihr schon geschrie­ben, dass das am Pul­ver lie­gen kann. Ihr habt schon unter­schied­li­che Seitan­pul­ver getes­tet. Wollt ihr nich mal mit dem Her­stel­ler eures Lieb­lings­pro­dukts ver­han­deln und dann hier einen Ein­trag spon­sern lassen?
    Mir wird Seit­an oft zu tro­cken und auf dem Feld expe­ri­men­tie­re ich viel her­um. Letz­tens habe ich eure Meth­fett­au­gen aus dem Hackes Rezept ver­sucht mit ein­zu­bau­en. Lei­der unter etwas hek­ti­schen Umstän­den, daher waren sie nicht gefro­ren und geras­pelt, son­dern nur als Mas­se. Der Effekt war daher lei­der nicht deut­lich, aber ich kann mir vor­stel­len, dass da mit etwas mehr Muse was dabei rum­kom­men kann. Habt ihr mit der Kom­bi schon mal gespielt? Oder gibt es ande­re Wege, die zu etwas mehr Fett – auch als Geschmacks­trä­ger – in den Seit­an zu bekommen?
    Vie­len Dank, ich bin schon gespannt 🤩

    Antworten
    1. Hey Chris,

      erst­mal muss ich sagen, dass ich den Begriff „Meth­fett­au­gen“ ziem­lich gelun­gen finde. 😂

      Den Bra­ten habe ich abge­spei­chert, aber die Ver­öf­fent­li­chung wird noch dau­ern – vor allem, da ich ja jetzt erst­mal den Seit­an-Speck aufs Blog brin­gen muss. 😉

      Unser Seit­an-Lieb­lings­pro­dukt ist in den Rezep­ten seit jeher ver­linkt, ich habe für den Speck aus dem Flamm­ku­chen­re­zept aber auch das Pul­ver von Veganz ver­wen­det, mit dem vie­le Pro­ble­me zu haben schei­nen und das ging auch. Es scheint also so, als gäbe es bei der Ver­ar­bei­tung noch ande­re Fak­to­ren, die ich echt noch nicht aus­ma­chen konnte. 

      Wel­ches Pul­ver ver­wen­dest du denn meistens? 

      Lie­be Grüße
      Jörg

      P. S.: Das Meth­fett spielt auch beim Speck eine Rol­le. Und zwar genau­so, wie du es bis­her ver­wen­det hast. 😉

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      1. 🤗 dann war­te ich gespannt auf den Speck und den Bra­ten und mach dann Bra­ten im Speckmantel 🤩🥳

        Mit extra viel Methfettaugen 😉

        Ver­zeih mir bit­te mei­ne schlech­te Recher­che zu eurer Emp­feh­lung zum Seit­an Pulver.
        Ver­wen­det hab ich bis­her haupt­säch­lich den Bio Seit­an Fix von Edna, kennt ihr den? Und danach, naja, ich konn­te ja nicht nur 100 Gramm Methyl­cel­lu­lo­se für das Hackes bestellen…
        Wenn die 3kg dann mal weg sind, werd ich eurer Emp­feh­lung nach­kom­men 🤦‍♂️
        Lie­be Grüße
        Chris

      2. Zum Bra­ten im Speck­man­tel wür­de ich dir dann aber eher schon­mal zu die­sem hier raten. 😉

      3. Jörg, gro­ßes Kom­pli­ment für die Basic-Rezep­te! Alle!
        Von dem (Gol­den Peanut-)Seitan, auf den du ver­linkt hast, gibt es auch eine Bio-Vari­an­te. Kennst du die?

      4. Klas­se, das Feed­back freut mich riesig!

        Nein, die Bio-Vari­an­te haben wir noch nicht getes­tet, sorry.

    2. Ich habe mir jetzt mal Din­kel­glu­ten bestellt und bin dann auf die geschmack­li­chen Ergeb­nis­se gespannt. Mein Expe­ri­ment ges­tern, Glu­ten aus Din­kel­mehl aus­zu­wa­schen, hat mir schon­mal ein lecke­res Geschmacks­er­leb­nis beschert. Es hat­te nicht die­sen komi­schen „Nudel­ge­schmack“, den Seit­an manch­mal so mit sich bringt. Ich hof­fe, mit dem Pul­ver bekom­me ich eben­sol­che tol­len Ergebnisse.

      Antworten
      1. Hey Moni­ka,
        Hast du schon Erfah­run­gen mit dem Din­kel­glu­ten gemacht? 🙂

  16. Super Anre­gun­gen, danke!
    Kann man die Zuga­be von Hüs­en­früch­tenn weg­las­sen oder erset­zen, wenn ja mit ws? Ver­tra­ge die lei­der abso­lut nicht.

    Antworten
    1. Also hier stel­len wir ja drei Rezep­te vor, nur in einem ver­wen­den wir Hül­sen­früch­te im Gan­zen. Ver­trägst du denn auch Kicher­erb­sen­mehl und das iso­lier­te Soja­pro­te­in nicht? Im Regel­fall geht es bei einer Unver­träg­lich­keit ja meist um die Boh­nen etc. in der ursprüng­li­chen Form.

      Antworten
  17. Ich muss sagen, dass mich euer Beef-Seit­an wirk­lich über­zeugt hat! Genau das fehl­te mir noch! Nach 2 Tagen hat es aller­dings noch­mal nach­ge­zo­gen! Ich freue mich schon auf Rou­la­den und co 🙂

    Antworten
    1. Sehr cool, freut mich mega! Und ja, die Rou­la­den mit dem neu­en Beef-Seit­an ste­hen bei uns auch schon auf der Todo-Liste. 🙈

      Antworten
      1. Das Beef ist der Knal­ler! Was mich inter­es­siert: Was genau ist die Funk­ti­on des Proteinisolats?

        Lie­be Grüße
        Moritz

      2. Hey Moritz,

        super, das freut mich! Das iso­lier­te Pro­te­in­pul­ver lockert die Teig­struk­tur auf und ver­hin­dert, dass der Seit­an die­se gum­mi­ar­ti­ge Kon­sis­tenz bekommt, von der man immer mal wie­der liest. Dabei über­nimmt es eine ähn­li­che Funk­ti­on wie das Kicher­erb­sen­mehl oder die gan­zen Kicher­erb­sen in den ande­ren Rezep­ten, wird dabei aber zar­ter und weni­ger fase­rig (was man bei den „No Chicken“-Rezepten ja haben will).

        Lie­be Grü­ße, Jörg

  18. Wer die Mög­lich­keit hat: im Asia-Laden gibt’s den Chin­kiang Essig 550ml für unter 2 Euro (zumin­dest hier in Berlin).
    Lie­be Grüße!

    Antworten
  19. Ich woll­te mich gera­de an das „Beef Seit­an“ machen, aber ich glau­be in der Zuta­ten­lis­te ist der 2. Ein­trag teil­wei­se verschwunden.
    Da steht nur noch “ 100 g oder Erbsenproteinisolat“.

    Sind mit den 100 g Kicher­erb­sen­mehl gemeint?

    Dan­ke für die Ant­wort und wei­ter so! (Außer die links zu Ama­zon. Ich weiß schon, ihr müsst auch Geld ver­die­nen. Aller­dings ver­kauft ihr eure See­le damit an den Teufel)

    Antworten
    1. Nein, damit ist Soja­pro­te­in­iso­lat gemeint. Den Link ver­schluckt ver­mut­lich dein Adblocker. 😉

      Antworten
      1. Geht im Grun­de genom­men jedes Pro­te­in­iso­lat oder was genau sind die Grün­de für Erb­sen oder Soja? Hier im Laden fin­de ich lei­der bei­des nicht 🙁

      2. Wel­ches vega­ne Iso­lat fin­dest du denn sonst? Ich den­ke, Soja und Erb­se soll­ten da am „ein­fachs­ten“ erhält­lich sein. Ver­linkt sind bei­de Pro­duk­te ja auch. 🙂

        Lie­be Grüße
        Jörg

  20. Guten Mor­gen – ich kann die Seit­an­mas­se weder Platt­drü­cken, noch Löcher ver­schlie­ßen. Er ist stur und ver­bleibt beharr­lich in sei­ner Posi­ti­on. Tja und Fal­ten – geht schon mal gar nicht :-D. Gibt es da ein Geheim­nis? Den­noch habe ich das alles etwas aben­teu­er­lich ver­sucht um Schnit­zel her­zu­stel­len. Gekne­tet, gefal­tet, gedämpft. Jetzt habe ich zwei gro­ße Klö­ße zu lie­gen und schaue mal was dar­aus wird. 1kg Schnit­zel ist wohl etwas viel. 😉

    Antworten
    1. Wel­ches Glu­ten­pul­ver hast du denn ver­wen­det? Hier gibt es auch Unter­schie­de, das eine wird recht zäh, wäh­rend ein ande­res noch recht form­bar bleibt. Ins­ge­samt hilft es sehr, wenn du den Teig eini­ge Zeit ruhen lässt. Dabei ent­spannt sich das Glu­ten wie­der etwas und so lässt sich der Seit­an bes­ser formen.

      Antworten
  21. Ich muss mal wie­der ganz blöd fra­gen… die Kicher­erb­sen, kom­men die mit oder ohne Flüs­sig­keit in die Mischung?
    Wenn ich eine ganz nor­ma­le 400 g Dose Kicher­erb­sen neh­me, sind da ja, nach Abzug der Flüs­sig­keit, noch 240 g Kicher­erb­sen drin… also das Abtropfgewicht.
    Ist das dann damit gemeint? Ich komm da immer nie mit klar, sorry 🙁

    LG
    Kerstin

    Antworten
    1. Hi Kers­tin,

      wenn die Flüs­sig­keit nicht extra auf­ge­führt ist, reden wir immer vom Abtropf­ge­wicht, also von der rei­nen beschrie­be­nen Zutat. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Dan­ke schön, ich merk mir das jetzt! 🙂
        Dann bin ich mal gespannt, ob das bei mir was wird…

        Lie­be Grüße
        Kerstin

  22. Hej Ihr,

    ich möch­te das Chi­cken Rezept jetzt mal aus­pro­bie­ren, kapie­re aber nicht den Teil der Anlei­tung „Teig­lin­ge von allen Sei­ten straff nach innen falten“…
    Wie muss ich mir das vorstellen?
    Sor­ry für die blö­de Frage.

    Antworten
    1. Hal­lo Heiko, 

      prin­zi­pi­ell genau so, wie es da steht. Du nimmst einen der „Teig­lin­ge“, drückst ihn auf der Arbeits­flä­che etwas flach und fal­test dann die äuße­ren Rän­der straff zur Mit­te hin und drückst die­se fest, um so eine Art „Kugel“ zu bekom­men. Die ent­stan­de­ne, etwas unschö­ne Fal­te oder „Nar­be“ nennt man dann den Schluss.

      Lie­be Grüße
      Jörg

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      1. Dan­ke, Jörg. Ich habs jetzt aus­pro­biert und ich muss sagen: es ist irre!!!
        Ich glau­be nicht, dass ich noch­mal Geschnet­zel­tes kau­fen muss.
        Ich wuss­te nicht, ob der gan­ze „Blob“ über Nacht in den Kühl­schrank muss, oder ob man ihn erst aus­ein­an­der fummelt.
        Hab also bei­de Stü­cke in den Kühl­schrank getan und bin jetzt dabei, alles zu zerkleinern.
        Die „Haut“ drum­rum kann man weg­las­sen, aber viel­leicht ist sie bei dem einen oder ande­ren Gericht auch akzeptabel.

        Wenn man es geschickt anstellt, kann man sogar rich­ti­ge Filets aus­lö­sen, die einer Hähn­chen­brust in nichts nachstehen.
        Leu­te, ich bin begeis­tert. Auch das Glu­ten, das ich bestellt habe, hat ‑ent­e­ge­gen frü­he­rer Erfah­run­gen- über­haupt kei­nen muf­fi­gen Geschmack.

      2. Klas­se, das freut mich! Die „Haut“ kannst auf jeden Fall mit ver­ar­bei­ten, beim Anbra­ten wird die­se dann teils auch rich­tig knusprig.

        Grund­sätz­lich ist es etwas ein­fa­cher, den Seit­an nach dem Abküh­len und vor dem Kühl­schrank zu zup­fen. Nach der Nacht im Kühl­schrank wer­den die Stü­cke optisch dafür etwas schö­ner. Die Unter­schie­de sind aber rela­tiv marginal.

    2. Noch bes­ser gehts even­tu­ell (erfor­dert aber etwas Übung), wenn man die Rän­der / Ecken nicht in Rich­tung Decke zieht und nach innen fal­tet, son­dern in Rich­tung Arbeits­flä­che und sozu­sa­gen nach Innen unter den Teig­ling fal­tet. So kann man rich­tig Span­nung erzeu­gen und der Teig­ling geht nicht gleich wie­der auf, weil die Naht unten ist und die Ecken durch die Arbeits­flä­che „fest­ge­hal­ten“ wer­den. Die­sen Pro­zess kann man meh­re­re Male wie­der­ho­len. Flach­drü­cken, fal­ten, flach­drü­cken, fal­ten… Auf you­tube Brot / Bröt­chen­back­vi­de­os angucken

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      1. Glaub‘ mir, erfah­rungs­ge­mäß funk­tio­niert das nicht wirk­lich, zumin­dest nicht am Anfang. Die „Naht“ schließt sich so näm­lich auch nicht, wenn du das Gan­ze umdrehst, geht alles wie­der auf. Was funk­tio­niert: Zunächst die Rän­der nach innen fal­ten, dann umdre­hen und nach Bröt­chen­form­ma­nier Span­nung aufbauen. 🙂

    3. Ja da hast du recht – aber egal, es macht ja über­haupt nix wenn die Naht auf­geht, wenigs­tens hat man dann beim „in Stü­cke zup­fen“ einen Ansatz­punkt und muss nicht unter Kraft­auf­wand erst den Dau­men reinpressen.

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      1. In dem Fall geht die Naht aller­dings beim Dämp­fen auf, damit expan­diert dann auch der „Laib“ und die Kon­sis­tenz wird schlicht und ergrei­fend nicht so gut. Es ergibt schon Sinn, den rohen Seit­an sehr kom­pakt zu for­men – auch wenn man dann erst­mal einen „Angriffs­punkt“ zum Zup­fen schaf­fen muss. 🙂

  23. Dan­ke für die Ant­wor­ten, Jörg und Jiri Überall.
    Habe Hefe­flo­cken bestellt.
    👍🏻
    @Jiri Überall:
    Bier­he­fe ist kei­ne fri­sche Hefe.
    😉
    Es gibt sie zum Bei­spiel als Tablet­ten oder Pul­ver und sie dürf­te einen ähn­li­chen Geschmack haben, wir die Hefe-Flocken.
    Zum Backen neh­me ich natür­lich fri­sche Hefe.
    👍🏻
    VG!

    Antworten
    1. Ich ver­mu­te, Jiri hat auf Susan­ne geant­wor­tet, auf deren Kom­men­tar ja auch du geant­wor­tet und dich ein­ge­klingt hast. Jetzt hast du aller­dings einen ganz neu­en Kom­men­tar geschrie­ben und Jiri wird dei­ne Ant­wort wohl nicht mehr lesen, das Cha­os ist also per­fekt, aber natür­lich hast du recht. 😆

      Wie ich geschrie­ben habe: Bier­he­fe ist geschmack­lich schon etwas ande­res, als Hefe­flo­cken. Sie ist inten­si­ver und her­ber. Um – wie wir es hier ja haben wol­len – rela­tiv neu­tral Uma­mi ans Essen zu brin­gen, wür­de ich auf jeden Fall Hefe­flo­cken vorziehen.

      Antworten
      1. 🙈
        Danke!
        Habe Hefe­flo­cken besorgt.
        👍🏻
        Eure Sei­te ist der Ham­mer. Nicht nur die Rezep­te und Fotos, son­dern auch die Tex­te sind brillant!
        Chapeau.
        Vie­le Grüße

      2. Freut uns rie­sig. Tau­send Dank! Und viel Spaß mit den Hefeflocken. 😉

  24. Hal­lo,

    Habe eben dein Rezept gefun­den und war über­rascht zu lesen, dass das Glu­ten Pul­ver qua­si nach nichts schmeckt. Ich habe jetzt schon 3 ver­schie­de­ne Sor­ten Wei­zen Glu­ten aus­pro­biert und bekom­me jedes Mal einen brot­ar­ti­gen Bei­geschmack bei jeder Zube­rei­tung. Egal ob gedämpft, im Ofen oder im Sud. Mir gehen lang­sam die Ideen aus wor­an das liegt, vor allem weil ich recht wenig dar­über fin­de. Oder ist das ein­fach nor­mal? Als neu­tral wür­de ich den Geschmack ein­fach nicht bezeichnen =(.

    Antworten
    1. Hi Chris­toph,

      mit „nichts“ mei­ne ich hier nicht „völ­lig neu­tral“. Klar schmeckt es etwas „bro­tig“, tei­gig eben. Wenn die­ses Aro­ma aber auch nach dem Wür­zen stark durch­kommt, soll­test du wei­te­re Seit­an-Fix-Pro­duk­te aus­pro­bie­ren, es gibt da auch neu­tra­le­re und stren­ger schmeckende.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  25. Hal­lo ihr Lie­ben, ich bin ganz am Anfang vegan zu kochen . Fin­de alles super span­nend und manch­mal bin ich überfordert. 😊
    In dem Seit­an Basis­re­zept ver­wen­det ihr Hefe­flo­cken geht auch fri­sche Hefe ??
    Gespann­te Grü­ße Susanne

    Antworten
    1. Hi Susan­ne,

      nein, Hefe­flo­cken sind ein Würz­mit­tel. Die Hefe wird erhitzt und qua­si dehydriert. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
    2. Hal­lo!
      Da klin­ke ich mich doch direkt mal ein:
      Kann man statt Hefe­flo­cken auch Bier­he­fe nehmen?
      Die hab ich näm­lich vorrätig.
      🙈Bit­te nicht lachen – ich ste­he mit dem The­ma noch ganz am Anfang…🙈
      Vie­le Grü­ße von Mel

      Antworten
      1. Hi!

        Bier­he­fe­flo­cken kannst du ver­wen­den – die­se haben in der Regel aller­dings einen ande­ren, kräf­ti­ge­ren Geschmack. Probier’s am bes­ten aus. 🙂

        Lie­be Grüße
        Jörg

      2. Kön­nen kannst du alles, wirst aber bei Ver­wen­dung fri­scher Hefe deren Eigen­ge­schmack im End­pro­dukt haben. Kauf dir Hefe­flo­cken, du wirst es nicht bereu­en – und ver­wen­de die fri­sche Hefe zum backen, z.B. eine lecke­re Focac­cia oder indi­sches Fladenbrot

  26. Hey! Kann ich auch die Kicher­erb­sen aus dem Glas ver­wen­den für den Seit­an Chi­cken Style? Danke 🙂

    Antworten
    1. Na ja, Haupt­sa­che, sie sind gekocht. Aus wel­chem Behäl­ter sie kom­men, ist rela­tiv egal. 😉

      Antworten
      1. Dan­ke! Noch eine Fra­ge zum Dämp­fen. Kann man das auch im Varo­ma vom Ther­mo­mix machen? Dankea

      2. Wir haben kei­nen Ther­mo­mix und wis­sen des­halb nicht, was ein Varo­ma ist. 🙈
        Aber wenn das Ding einem Dämpf­auf­satz ähnelt, sehe ich da kei­ne Probleme.

    2. Das geht im Ther­mo­mix-Varo­ma super.

      Antworten
      1. Hey,

        habe mir gera­de euren Bei­trag durch­ge­le­sen. Sehr gut. Ich habe noch nie mit Seit­an gekocht und bin auf der Suche nach Rezep­ten. Wie sieht es denn mit fri­schen Zuta­ten in euren Rezep­ten wie z.B. Zwie­beln aus? Zie­he ich dann etwas von der Was­ser­men­ge ab? 

        Grü­ße
        Marcus

      2. Hi Mar­cus,

        als wür­zen­de Zuta­ten ver­wen­den wir Zwie­beln nur in dehy­drier­ter Pul­ver­form, weil das ein­fa­cher zu dosie­ren ist. Prin­zi­pi­ell machst du aber genau das: Die Was­ser­men­ge leicht redu­zie­ren, die Zwie­bel wür­de ich dann mitpürieren.

        Lie­be Grüße
        Jörg

  27. Ges­tern Abend Euer Seit­an ‚Chi­cken Style‘ aus­pro­biert. Groß­ar­tig! In Erman­ge­lung von Zwie­bel­pul­ver habe ich eine gan­ze, recht gro­ße Zwie­bel gehackt und mitpü­riert, dafür einen Hauch weni­ger Was­ser genom­men. Den zwei­ten Laib habe ich erst heu­te mor­gen zer­pflückt, ging auch tadel­los. Nur die Vor­rats­si­tua­ti­on fin­de ich ein biß­chen unbe­frie­di­gend, denn ich habe nur ein nor­ma­les Dreis­terne­fach im Kühl­schrank. Habe mich in den letz­ten Mona­ten ver­mehrt mit Ein­ko­chen beschäf­tigt, eben wegen der Bevor­ra­tung im Sin­gle­haus­halt. Das klappt toll. Aber für die­ses Rezept ratet Ihr ja ein­deu­tig ab.…ansonsten: 10 Punkte.
    Vie­le Grü­ße von Malaika

    Antworten
    1. Yeah, freut uns rie­sig! Zu dei­nem Pro­blem mit der Vor­rats­hal­tung: Ein­frie­ren funk­tio­niert super, machen wir auch so. Beim Ein­ko­chen mei­ne ich das Garen in Brü­he, tat­säch­lich im Glas „ein­ge­kocht“ haben wir Seit­an noch nie (noch­mal, weil die Lage­rung im Tief­kühl­fach ein­fa­cher ist und fle­xi­ble­re Wei­ter­ver­ar­bei­tung zulässt). 

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  28. Hall­öle 🙂

    ich habe da mal eine Fra­ge. Bin in gro­ßen Aktio­nis­mus ver­fal­len und habe eini­ge Por­tio­nen von dem Basis-Rezept auf Vorat gemacht. Jezt geht es mir um die Ver­wen­dung. Habt Ihr Erfah­rung damit, ob man den Seit­an wol­fen kann und dann wie Gehack­tes ver­wen­den kann?

    Antworten
    1. Hi Mai­ke,

      geht, wenn der Seit­an nicht zu fest ist. Im Food Pro­ces­sor funktioniert’s auch. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  29. Eine auch sehr zu emp­feh­len­de Vari­an­te der Seit­an­zu­be­rei­tung gibt es noch neben dämp­fen kochen backen – und zwar zwei­fa­ches bra­ten. Habe ich vor lan­ge Zeit mal auf einem japa­nisch-eng­li­schen Blog gefun­den (den es lei­der nicht mehr gibt und da die Domain über­nom­men wur­de, fin­det man auch die Rezep­te nicht mehr…)
    Hier­für nimmt man den Seit­an­bro­cken nach dem Kne­ten und Ruhen, schnei­det ihn in Schei­ben (die man auch viel viel kne­ten und zieht, bis sie ganz flach sind), brät die­se Stü­cken in Öl. Danach nimmt man die gebra­te­nen Stü­cken und brät­kocht sie in einer Mischung aus Was­ser, Soja­sauce, Shi­ta­ke­pil­zen und die­sen Rotal­gen, bis die Flüs­sig­keit ein­ge­saugt und ver­dampft ist. Mei­ne aller­liebs­te Vari­an­te, die Stü­cke haben eine unglaub­lich gute Kon­sis­tenz, kann man auch kalt essen dann. Die genau­en Anga­ben habe ich lei­der nicht zur Hand, son­dern mache es meist nach Gefühl, aber wer etwas expe­ri­men­tier­freu­dig ist, dem kann ich es nur empfehlen.

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Sophie,

      die Zube­rei­tungs­art erin­nert mich tie­risch an die von die­sen „Mock-Duck-Dosen“. Da wird der Seit­an auch frit­tiert und anschlie­ßend noch­mal in einer stark gewürz­ten Sau­ce geschmort. Da klemm‘ ich mich bei Gele­gen­heit mal hinter. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. super, da freu ich mich jetzt schon drauf!

    2. Lie­be Sophie, wie heißt denn bit­te die Adres­se des blogs? Dank way­back machi­ne (archi​ve​.org) kön­nen wir sicher­lich dar­auf zugreifen.

      Antworten
      1. Lie­ber Jiri Über­all, Sophies Rezept wür­de mich auch sehr interessieren…

  30. Hal­lo Jörg,
    mein Seit­an hat frisch gedämpft echt geil geschmeckt, lei­der von der Kon­sis­tenz her zu locker, wie Mock Duck aus der Dose.
    Scha­de, wor­an liegt das?

    Zwei­te Fra­ge, ich hab dar­aus Hühnerfrikaseegemacht.

    Geschmack­lich war die Soße echt super. Habs gleich noch­mal gekocht, aaa­ber: der Seit­an hat wie ein Sem­mel­knö­del und etwas zu weich, geschmeckt.
    Hil­fe, wor­an liegts???

    Antworten
    1. Hi Danie­la,

      wel­ches Seit­an Fix hast du ver­wen­det? Wir sam­meln gera­de die Aus­gangs­pro­duk­te zusam­men, die ver­hal­ten sich offen­bar recht unterschiedlich.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. ich könn­te mir den­ken, dass es an dem kicher­erb­sen­mehl liegt. das gibt es in ganz ver­schie­de­nen qua­li­tä­ten und dem­nach ist es gerös­tet oder auch nicht, grob oder fein, muf­fig oder nussig, .…

      2. Das glau­be ich bei der ver­gleichs­wei­se gerin­gen Men­ge des Kicher­erb­sen­mehls nicht. Wir haben auch selbst schon ver­schie­dens­te aus­pro­biert und grund­sätz­lich hat alles funk­tio­niert … solan­ge es fein genug gemah­len ist. Aber klar, geschmack­li­che Fein­hei­ten kann ein gerös­te­tes Mehl natür­lich in den Seit­an bringen. 🙂

    2. Ich kann mir eigent­lich nicht vor­stel­len, dass die Pro­duk­te soooo unter­schied­lich sind. Viel wahr­schein­li­cher ist, dass eure Nach­ko­cher das Rezept nicht exakt befol­gen, der Seit­an zu tro­cken ist (da die Pam­pe am Anfang recht nass wirkt und vie­le bestimmt mehr Glu­ten nach­schüt­ten), aber auch unzu­rei­chen­des Kne­ten even­tu­ell die Pro­blem­stel­le ist. Ich hat­te mit dem­sel­ben Pro­dukt anfangs groß­ar­ti­ge Ergeb­nis­se, habe aber beim drit­ten Seit­an ange­fan­gen zu expe­ri­men­tie­ren, beim vier­ten hat­te ich wenig Zeit und war im Anschluss gezwun­gen, bro­ti­ge und tro­cke­ne Klum­pen her­un­ter­zu­wür­gen. Zwei Punk­te: 1. Rezept exakt befol­gen 2. solan­ge kne­ten, bis der Teig elas­tisch wird, sich sicht­bar spannt und eigent­lich nicht mehr rich­tig wei­ter­ver­ar­bei­tet wer­den kann, da sich die Glu­ten­struk­tur schon ver­fes­tigt hat.

      Antworten
      1. Hi Jiri!

        Die Seit­an-Fix oder Glu­ten­pul­ver-Pro­duk­te sind offen­bar tat­säch­lich etwas unter­schied­lich. Sowohl, was den Geschmack, als auch die Kon­sis­tenz angeht. Wir ver­su­chen gera­de, uns da ein biss­chen durchzutesten.

        Dei­ne Tipps gel­ten natür­lich trotzdem! 🙂

        Lie­be Grüße
        Jörg

  31. Hal­lo Jörg, e i l t
    bin gera­de dabei das chi­cken­seit­an zu machen.
    was meinst du mit schluss nach unten dämpfen???
    Grü­ße Daniela

    Antworten
    1. Der „Schluss“ ist die „Naht“, die beim For­men eines bei­spiels­wei­se Brot­laibs ent­steht. Wenn du den Seit­an also gera­de formst, legst du ihn mit der weni­ger schö­nen Sei­te nach unten in den Dämpfeinsatz.

      Antworten
      1. D a n k e!
        Ich leg gleich los.
        Lie­be Grü­ße von Danie­la, die Dei­ne Rezep­te geni­al findet!

  32. Lie­ber Jörg, ich habe mich dran­ge­wagt! An chi­cken style. Geschmack­lich toll, aber irgend­wie knat­schig… konn­te auch kei­ne Stück­chen abzup­fen, es hing irgend­wie total anein­an­der. Ich habe kei­nen Dämp­fein­satz und dach­te, ich könn­te im ein­ge­häng­ten Sieb dämp­fen… schät­ze, es ist nicht gar gewor­den, weil der Deckel nicht zuging? Ich muss wohl noch­mal üben. Was mache ich nun mit der Mas­se? Noch mal in den Ofen?

    Antworten
    1. Hi Yvi,

      also zunächst mal ist es schon nor­mal, dass man den Seit­an mit ein wenig Schma­ckes zup­fen muss. Ist er aller­dings wirk­lich zu hart, wür­de ich ger­ne erst­mal wis­sen, wel­ches Seit­an Fix du ver­wen­det hast. Gar ist er auf jeden Fall, wenn er dir zu zäh vorkommt.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  33. Hal­lo Jörg,

    dan­ke für den tol­len Bei­trag! Ich habe am Sonn­tag mein ers­tes Seit­an aus­pro­biert. Ich habe es ganz ein­fach nach­dem kne­ten und in klei­ne Stück­chen schnei­den in einem Topf mit Gemü­se­brü­he kochen las­sen. Die­sen ers­ten Ver­such fand ich im Cur­ry gar nicht schlecht. 🙂
    Nun habe ich zu dei­nen Rezep­ten eine Frage:
    bei dei­nem ers­ten Rezept steht dabei das es „SEITANGESCHNETZELTES – CHICKEN STYLE“ ist, ist das zwei­te Rezept dann die „Bra­ten-Vari­an­te“ wie in Eurem Bild zu sehen? Dan­ke und vie­le Grüße
    Alisha

    Antworten
    1. Hi Ali­sha,

      nein, das „ande­re“ Rezept ist ein ein­fa­ches Basis­re­zept für einen Seit­an, den für alles mög­li­che ver­wen­den kannst … als Gyros­ba­sis, Auf­schnitt, für Stir Fries etc.

      Ein (nicht das) Bra­ten­re­zept fin­dest du hier. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Ich habe auch noch when Fra­ge zum basis Rezept wenn ich das mari­nie­ren möch­te soll ich dass neh­me ich an erst nach dem dampf­gah­ren machen oder? Und nd kann ich das dann sozu­sa­gen als rohes Hünd­chen wei­ter verwenden?

      2. Genau, der Seit­an wird sinn­vol­ler­wei­se nach dem Dämp­fen mariniert. 🙂

      3. Habe doch noch zwei Fra­gen: kann ich das Soja­pro­te­in­iso­lat auch weg las­sen, bzw. wel­che Auf­ga­be hat das für das Beef und zwei­tens fin­de ich das Video zum „Fal­ten“ des Seitans nicht. Ich rät­sel noch was ich da genau machen muss. Freue mich auf eure Antworten!

      4. Nein, das Pro­te­in­iso­lat kannst du nicht weg­las­sen, das ergibt die fase­ri­ge Kon­sis­tenz. Und das Video kannst du gar nicht fin­den, das gibt es näm­lich immer noch nicht. 😉

    2. Hal­lo Alisha,
      ich glau­be da liegt ein Miß­ver­ständ­nis vor: die Über­schrif­ten zu dem jewei­li­gen Seit­an­re­zept befin­den sich immer ganz oben, über­halb des Strichs! Somit ist das ers­te Rezept das „Basis­re­zept“ und das zwei­te das „Chi­cken Style“.

      Antworten
  34. Ich habe gera­de mei­nen Freund, des­sen Lieb­lings­es­sen Gyros war, sehr sehr glück­lich gemacht! Erst war ich skep­tisch, als ich den gedämpf­ten Klops vor mir lie­gen hat­te – jetzt bin ich hin und weg. Dan­ke für das tol­le Rezept!!

    Antworten
    1. Hey Maren,

      sehr cool. Freut uns wirk­lich rie­sig … und erin­nert mich gera­de dar­an, dass wir schon viel zu lan­ge kein Seit­an-Gyros mehr hatten. 😅

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  35. Ich habe schon ein paar mal Seit­an gemacht, mei­en Frau hat­te so kllei­ne Beu­tel­chen a 100 Gramm gekauft.
    Mit der Kon­sis­tenz muss ich noch expe­ri­men­tie­ren, war eigent­lich ein wenig zu zäh geworden…
    Aber was man (auch bei Glu­ten­pul­ver) sagen muss: Es ist wich­tig, alles nach der Zube­rei­tung sofort gut zu rei­ni­gen. Wer kennt es nicht, Ei, was antrock­net und hart wird, das pas­siert bei die­sem Pro­te­in genau so, die Spül­ma­schi­ne kriegt so etwas nicht mehr sau­ber, da muss man mit der Hand dran…
    Ich werd auch mal die Heiss­luft-Frit­teu­se aus­pro­bie­ren, und eure Tipps zum Dämp­fen klin­gen ziel­füh­rend, um die Kon­sis­tenz zu optimieren…

    Antworten
  36. Hal­lo,

    an für sich möch­te mei­nen Fleisch­ver­zehr deut­lich Redu­zie­ren! Nicht mehr das Bil­li­ge aus den Dis­coun­ter halt eben! Ich möch­te damit vor allen die Mas­sen Tier­hal­tung nicht wei­ter fördern!
    Habe bereits schon ein­mal Seit­an gemacht aus Wei­zen­mehl! Hat geschmeckt, jedoch sah mei­ne Küche über­haupt nicht Gut aus in Anschluss! Dem­nächst wer­de ich mir Glu­ten­pul­ver kau­fen. Dann mache ich einen neu­en Ver­such! In der Zwi­schen­zeit steht Tofu an der Rei­he! Soja­boh­nen ste­hen bereits 5kg bereit. Ich mache an für sich am Liebs­ten alles Sel­ber. Wäre auch blöd wenn nicht, wozu dann bit­te die­se über 1000€ teue­re Küchen­ma­schi­ne die ich habe.

    Antworten
  37. Ich habe vor dem­nächst Seit­an selbst zu machen. Ich lade meh­re­re Freun­de zum Essen ein und es gibt einer­seits Bra­ten und für die Vege­ta­ri­er möch­te ich Seit­an machen. Muss ich dann den Seit­an backen, mari­nie­ren und dann noch­mal backen, oder wie mache ich das?

    Antworten
  38. ich habe letz­tens den Seit­an für Geschnet­zel­tes gemacht und bin echt begeis­tert. Jetzt ist mir aber auch der Gedan­ke gekom­men, ob man anstatt Kicher­erb­sen vllt. ande­re Hül­sen­früch­te neh­men kann z.B. Kid­ney­boh­nen oder Acker­boh­nen? Habt ihr das schon ausprobiert?

    Antworten
    1. Hi Moni­ka!

      Kid­ney­boh­nen ver­wen­den wir auch ger­ne in Bur­ger­pat­ties. Kicher­erb­sen pas­sen geschmack­lich ein­fach sehr gut – Kid­ney­boh­nen erge­ben einen süß­li­che­ren Geschmack – und sie fär­ben nicht. Das ist für vie­le Anwen­dun­gen natür­lich super, aber lass dich nicht von Expe­ri­men­ten abhalten. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  39. Wow, ich habe den Seit­an „Chi­cken Style“ gera­de fer­tig, Kon­sis­tenz und Geschmack sind der Hammer!
    Jetzt bin ich gespannt auf das Rezept für den Braten 🙂

    Antworten
      1. Wann kommt denn das Rezept für den Bra­ten? Wür­de den ger­ne an Weih­nach­ten mei­nen Kin­dern präsentieren. 😉

        Gruß Ute

      2. Hi Ute!

        Guck‘ dir mal unse­ren Seit­an-Roll­bra­ten an, die „Basis“ ist dem abge­bil­de­ten sehr ähnlich. 😉

        Lie­be Grüße
        Jörg

  40. Hi,

    ich habe jetzt zwei­mal ver­sucht mit dem Seit­an Fix Pul­ver Seit­an zu machen. Aber ent­we­der wird der Seit­an extrem gum­mi­ar­tig und kaum ess­bar oder er hat­te nach dem Backen eine Kon­sis­tenz wie nor­ma­les Brot. Als hät­te ich Teig benutzt. Hat jemand Ideen was ich viel­leicht falsch gemacht haben könn­te? Den Teig zu kurz geknetet?

    Gruß
    Philipp

    Antworten
    1. Hi Phil­ipp,

      es gibt auf jeden Fall auch Unter­schie­de zwi­schen den Seit­an-Fix-Pro­duk­ten. Wel­ches benutzt du? Ansons­ten hät­te ich auf zuviel Kne­ten getippt.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Ich benut­ze das Seit­an Fix Pul­ver, dass auf die­ser Sei­te ver­linkt ist.
        Oder könn­te es dar­an lie­gen, dass ich es im Was­ser koche?

      2. Hi Phil­ipp,

        jetzt mal abge­se­hen davon, dass gekoch­ter Seit­an eigent­lich noch sof­ter sein soll­te (wie beschrie­ben) und dass das ver­link­te Pul­ver bis­her bei uns eigent­lich immer super Ergeb­nis­se gelie­fert hat, ist es halt so: Machst du’s anders, als wir emp­feh­len, kön­nen wir für nix garantieren. 😉

        Lie­be Grüße
        Jörg

  41. lei­der hat das „Hühner„_Geschnetzelte nicht geklappt: ist total bro­tig gewor­den- saugt danach alles auf wie … Brot.…
    was habe ich falsch gemacht?

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Miriam,

      du wirst ver­ste­hen, dass ich wenig aus­sa­ge­kräf­ti­ge Tipps geben kann, wenn ich das Ergeb­nis nicht sehen kann und auch nicht dabei war. „Bro­tig“ klingt aber erst­mal nach „porig“. Da wür­de ich auf zu wenig Flüs­sig­keit tip­pen oder dar­auf, dass der Seit­an nach dem Dämp­fen nicht lan­ge genug im Kühl­schrank ruhen konn­te. Wie hat sich der Laib denn beim Kne­ten angefühlt?

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Naja, eigent­lich echt wie Voll­korn­brot: eher tro­cken, fest aber saug­stark.… sozu­sa­gen ein ZEWA-Seitan .…
        beim Kne­ten alles super, schö­ne Span­nung auch bei den Teig­lin­gen vor dem Dämp­fen, 1 Tag Ruhe im Kühlschrank.
        Ver­mut­lich waren die Kicher­er­be­sen nicht fein genug püriert.… das wäre zumin­dest ein Schwach­punkt.… daher etwas „kör­nig“ hier und da. Das schö­ne Fase­ri­ge jeden­falls fehlt total. Eine Fra­ge, was macht beim Ergeb­nis kon­sis­tenz­mä­ßig den Unter­schied bei den bei­den Rezep­ten? Danke

      2. Hi Miri­am!

        Ich habe jetzt eine Befürch­tung, weil du schreibst „kör­nig“. Hast du viel­leicht über­se­hen, dass gekoch­te Kicher­erb­sen ver­wen­det wer­den sol­len? Denn die las­sen sich ja easy fein pürie­ren. Unge­koch­te Kicher­erb­sen hin­ge­gen wür­den natür­lich mas­siv Flüs­sig­keit auf­sau­gen – sowohl beim Dämp­fen, als auch danach. ZEWA-Seit­an käme mir so nun gar nicht komisch vor. 😊 

        Lie­be Grü­ße, Jörg

    2. Ich habe das chi­cken style Seit­an heu­te zum drit­ten Mal gemacht. Bei mir war es auch immer krü­me­lig, hat mir aber trotz­dem geschmeckt 😉. Ich habe die Kicher­erb­sen dies­mal nach dem pürie­ren noch durch ein Sieb gestri­chen. Ich habe schon beim anschlies­sen­den Kne­ten einen gros­sen Unter­schied gemerkt. Der Teig war wesent­lich geschmei­di­ger. Jetzt dämpft er gera­de. Viel­leicht ist das eine Option.
      Auch hier wie immer rie­sen Dank für Eure wun­der­ba­ren Rezepte👏🤤😋
      Lie­be Grüs­se Iris

      Antworten
      1. Also die Kicher­erb­sen soll­ten schon wirk­lich kom­plett „zer­mußt“ sein, sonst kann es natür­lich krü­me­lig wer­den. Durch ein Sieb pas­sie­ren geht natür­lich, ansons­ten den Mixer lie­ber ein paar Minu­ten län­ger lau­fen lassen. 😉

      2. In der Schweiz ist gera­de ein neu­es Pro­dukt auf den Markt gekom­men planted.chicken aus Erb­sen­pro­te­in (plan​ted​.ch). Ich mache ja sehr viel sel­ber, pro­bie­re aber auch ger­ne aus, was neu auf den Markt kommt. Euer Seit­an chi­cken style ist beim Ver­gleich mit dem neu­en Fer­tig-Pro­dukt der haus­ho­he Sie­ger, sowohl bei mir als auch bei mei­nen Jungs. Dach­te ich lass Euch das Kom­pli­ment noch schnell da👏😎

      3. Yeah, das freut uns natür­lich rie­sig! Ist auch ein­fach gera­de irre, wie vie­le neue Pro­duk­te auf den Markt kom­men. Von dem Plan­ted Chi­cken haben wir noch gar nichts mitbekommen.

  42. Habt ihr oder hat jemand jemals aus­pro­biert Bio-Fala­fel-Fix­mi­schung statt rei­nem Kicher­erb­sen­mehl oder gekoch­ten Kicher­erb­sen zu neh­men? da ist Kicher­erb­sen­mehl und Kicher­erb­sen­schrot drin + Gewür­ze.… klingt für mich nach guter Konsistenz-beigabe.…

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Miriam,

      also vor allem das Schrot hät­te ich per­sön­lich jetzt ungern im Seit­an. Ich stel­le mir das Ergeb­nis doch recht san­dig vor. Aber go for it. Probier’s ger­ne aus. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
    2. könn­te mir auch ein­fach hum­mus natur und dafür weni­ger was­ser vor­stel­len… kicher­erb­sen pürie­ren stresst mei­nen mini­mi­xer immer ganz schön 🙂

      Antworten
  43. habe Seit­an bis­her im Ein­weck­glas her­ge­stellt, aber die Kon­sis­tenz ist sehr unter­schied­lich gewor­den: mal Gum­mi, mal toll. Pri­ma dabei: ist gleich ein­ge­macht und hält ewig. Jetzt wer­de ich mich aber doch mal an den gedämpf­ten wagen. Bin gespannt auf die Kicher­erb­sen­va­ri­an­te 🙂 Dan­ke dafür!
    und… bit­te den Bra­ten nicht vergessen 😉

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Miriam,

      kei­ne Sor­ge, der Bra­ten ist nicht vergessen. 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  44. Ich möch­te mich auch end­lich ein­mal an Seit­an wagen :).
    Eine Fra­ge dazu: ich habe einen elek­tri­schen Schnell­koch­topf mit Dämp­fein­satz. Meint Ihr, dass ich auch dar­in dämp­fen kann? Falls ja, ver­rin­gert sich dadurch die Zeit des Dämp­fens oder habt Ihr eine Empfehlung? 

    Dan­ke Euch! Und macht wei­ter so 🙂

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Franka,

      wir haben lei­der kei­nen Schnell­koch­topf – weder elek­trisch, noch einen für den Herd –, des­halb kann ich dir lei­der kei­ne genaue Info geben. So rich­tig „überga­ren“ kannst du Seit­an aber fast nicht. Pro­bie­re es doch mal mit 25 Minu­ten, schnei­de den Seit­an auf und gucke, ob er innen noch etwas zu weich ist. Das macht vor allem beim ers­ten Ver­such nichts aus. 🙂

      🙂

      Antworten
  45. Dan­ke für die schö­ne „Sei­te“, die ich da heu­te ent­deckt habe
    und ein paar Tipps und Tricks, die ich noch nicht kannte. 😉
    Ich koche mei­nen Seit­an­vor­rat schon seit Jah­ren mit­hil­fe eines Schnell­koch­top­fes in Glä­sern ein.
    Und zwar in jed­we­der Form: Also Würst­chen, Schnit­zel, Goulaschstücke.
    Bei vol­ler Leis­tung 20 min. und dann lang­sam abküh­len las­sen reicht da nach mei­ner Erfah­rung aus.

    Das ist mir siche­rer als Ein­frie­ren bei der heu­ti­gen Lage der Stromversorgung,
    wo eine „Unter­bre­chung des Saft­flus­ses“ ja nicht mehr uto­pisch, son­dern durchaus
    im Rah­men des heu­te lei­der Mög­li­chen liegt.
    Und wenn ich allei­ne dann mit einer Gefrier­tru­he vol­ler auf­tau­en­dem Seit­an da stän­de – hmh.….

    Antworten
    1. Dan­ke­schön Edel­traud, freut uns 😉Das Ein­we­cken klingt natür­lich auch cool, dan­ke für das Feed­back! Wie lan­ge hal­ten sich die Glä­ser dei­ner Erfah­rung nach? ☺️

      Lie­ben Gruß,
      Nadine

      Antworten
      1. Also die Glä­ser – wenn man sie nicht fal­len lässt – hal­ten wahr­schein­lich ewig! 😉
        Und der Inhalt – nun, ich (69) bin da ja sowie­so ziem­lich schmerz­frei, was die­se Halt­bar­keits­an­ga­ben anbelangt -
        aber den Genuss nach weit über einem Jahr Lage­rung habe ich bei vol­ler Gesund­heit überlebt!
        Aber,. ich habe das Zeug auch ein­ge­kocht wie Fleisch/Eiweiß: Schnell­koch­topf (weil höhe­re Tem­pe­ra­tur) Voll­leis­tung – also 2 Rin­ge oder Ver­gleich­ba­res und dann 20 min.!
        Im nor­ma­len Ein­koch­kes­sel müss­te man es womög­lich dann wie Fleisch 2 Stun­den rich­tig kochen, das habe ich noch nicht gemacht – ist mir zu energieaufwendig.

      2. PS: Ich neh­me übri­gens Twist off-Glä­ser. Da gehen 3–4 so nor­ma­le Gemü­se­glä­ser­grö­ßen von in den Pott.
        Rich­ti­ge Ein­weck­glä­ser so mit Gum­mi und Klam­mern gehen theo­re­tisch auch, aber es passt nur ein ein­zi­ges pro Ein­koch­vor­gang rein und außer­dem ist die Hand­ha­bung mit die­sen Glä­sern für DEN Zweck ein wenig komplizierter.

  46. Hey! 1000 Dank für die­sen tol­len Blog… ich lie­be eure Ideen!
    Jetzt habe ich heu­te euer Basis­re­zept für Seit­an gedämpft aus­pro­biert und das scheint super geklappt zu haben. Nun habe ich noch Fra­gen zur Lagerung.
    Soll­te ich den Seit­an am Stück ein­frie­ren? ‚Tro­cken‘ oder ein­ge­legt in Flüssigkeit?
    Ihr schreibt man kann den Seit­an in Flüs­sig­keit im Kühl­schrank 7 Tage aufbewahren…welche Flüs­sig­keit eig­net sich? Ich hab noch kei­nen Plan, was ich damit anfan­gen will, reicht dann neu­tra­les Salzwasser?
    Ich freue mich auf eure Antwort!

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Tine,

      ich wür­de den Seit­an ein­fach in Stü­cke tei­len, die du inner­halb eini­ger Tage ver­brau­chen kannst und die­se dann ein­frie­ren. Im Kühl­schrank musst du den Seit­an nicht zwangs­läu­fig in Flüs­sig­keit lagern, wenn du ihn inner­halb von 2–3 Tagen ver­brauchst. Damit er nicht aus­trock­net kannst du ihn direkt mari­nie­ren oder eben, wie schon von dir vor­ge­schla­gen, in Salz­was­ser aufbewahren. 

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Dan­ke!

  47. ich möch­te mich an die Seit­an Rezep­te wagen. Dazu wür­de ich ger­ne wis­sen, wozu das Kicher­erb­sen­mehl gut ist? Ich habe kei­nes da und kann ich dann auch ein ande­res nehmen?

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Andrea,

      das Kicher­erb­sen­mehl sorgt dafür, dass dein Seit­an nicht zäh wird, wie die sprich­wört­li­che Schuh­soh­le. Wir haben auch schon Spei­se­stär­ke ver­wen­det, Johan­nis­brot­kern­mehl funk­tio­niert auch, jede Zutat hab aber unter­schied­li­che Eigen­schaf­ten, des­halb emp­feh­le ich dir schon, für das DIY-Seit­an-Pro­jekt zusätz­lich Kicher­erb­sen­mehl einzukaufen. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Buch­wei­zen müss­te auch recht gut funk­tio­nie­ren und ist auch ein tol­ler Flei­scher­satz. Falls du nicht schon einen sehr geschick­ten Mixer/Häcksler hast, kann ich wärms­tens emp­feh­len, eine klei­ne Kaf­fee / Gewürz­müh­le anzu­schaf­fen. Kos­tet kei­ne 15eur.

  48. Ich bin bei Seit­an ziem­lich skep­tisch. Es besteht doch aus Wei­zen­glu­ten!? Immer mehr Men­schen reagie­ren auf Glu­ten und ver­zich­ten dar­auf. Bei mir ver­ur­sacht Glu­ten Bauch­schmer­zen mit Blä­hun­gen, außer­dem bekom­me ich emp­find­li­che Haut, die sehr stark zu jucken beginnt.
    Als pflanz­li­che Eiweiß­lie­fe­ran­ten nut­ze ich vor allem alle Arten von Hül­sen­früch­ten sowie Erd­nüs­se und ande­re Nüsse.

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Meli,

      hast du den Bei­trag denn gele­sen? Ich gehe ja eigent­lich auf das The­ma ein. 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. und bei vie­len ist es auch eher wei­zen als glu­ten. ich ken­ne auch fäl­le, die din­kel viel bes­ser ver­tra­gen, obwohl es genau­so glu­ten ent­hält. din­kel­seit­an gibt es inzwi­schen auch schon im handel 😉

  49. Kann ich auch einen Bam­bus­dämp­fer für den Seit­an nehmen?

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Tanja,

      na klar, die Kör­be sind nur häu­fig eher klein, du kannst aber natür­lich auch „hoch­sta­peln“. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  50. Wie kann es sein, dass die­ser gran­dio­se Bei­trag von euch bis­lang an mir vor­über gegan­gen ist? Vie­len Dank für die aus­führ­li­che Dar­stel­lung und die vie­len prak­ti­schen Tipps. Ich bin seit kur­zem auch Fan von selbst zube­rei­te­ten Seit­an-Teil­chen. Da kommt mir euer Input gera­de gelegen.
    LG, Anne

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Anne,

      tau­send Dank für die lie­ben Wor­te. Das freut uns natür­lich rie­sig. Wir soll­ten auch mal wie­der etwas Neu­es in Sachen Seit­an posten.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  51. Dan­ke für die vie­len Ideen die­ses Arti­kels. Ich woll­te mich nach dem Bra­ten erkun­di­gen, wel­cher auf den Bil­dern zu sehen ist.
    Ihr sagt, dass die Zube­rei­tung im Ofen fast nur geeig­net ist für Auf­schnitt. Der Bra­ten sieht aber über­haupt nicht gedämpft aus. Wie wür­det ihr denn so einen Bra­ten zubereiten?
    Lie­be Grüsse
    Angela

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Angela,

      erst­mal vie­len lie­ben Dank für das tol­le Feed­back und kei­ne Sor­ge, der Bra­ten kommt noch. Ich woll­te eigent­lich schon längst wie­der mal ein Seit­an­re­zept pos­ten, kam bis­her ein­fach noch nicht dazu. 

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Moin
        Wann schickst Du das Rezept? Bin schon Mega­ge­s­pannt, sieht soo lecker aus. Bit­te nicht mehr so lan­ge damit war­ten. Dan­ke und ganz lie­be Grü­ße aus dem son­ni­gen Hamburg.
        Euer Fan Angelika

      2. Hal­lo lie­be Angelika,

        du musst dich lei­der noch etwas gedul­den, den Bra­ten wer­den wir wohl auf die käl­te­re Jah­res­zeit planen. 🙂

        Lie­be Grüße
        Jörg

  52. An ande­ren Stel­len habe ich gele­sen, dass der Seit­an nur 2–3 Minu­ten gekne­tet wer­den soll, damit er nicht brot­ar­tig wird. Wie sind da Eure Erfah­run­gen im Ver­gleich? Und wel­che Art zu Garen wür­dest du vor­schla­gen, wenn der Seit­an mari­niert und gegrillt wer­den soll?
    Dan­ke für Eure aus­führ­li­chen Anleitungen!

    Antworten
    1. Hey Juke!

      Das mit dem Kne­ten ist auch hier mal wie­der so eine Art „Glau­bens­fra­ge“. Wir bevor­zu­gen es, wenn die Glu­ten­ver­bin­dun­gen durch das Kne­ten Gele­gen­heit hat­ten, sich zu ent­wi­ckeln. Der Seit­an wird so fes­ter, aber auch faseriger.

      Grund­sätz­lich spielt die vor­he­ri­ge Gar-Art beim Gril­len kaum eine Rol­le. Du kannst den Seit­an dämp­fen oder klas­sisch in Brü­he garen. Aller­dings kannst du ihn nach dem Dämp­fen direkt in die Mari­na­de packen, nach dem Kochen wür­de ich emp­feh­len, ihn erst ein wenig „abtrop­fen“ zu lassen.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Hal­lo Jörg,
        Dan­ke für die schnel­le Ant­wort. Dann wer­de ich mal tes­ten, wie ich die Struk­tur mit 10 Minu­ten kne­ten hin­be­kom­me! Fase­ri­ger klingt ja für einen Flei­scher­satz ganz passend!
        LG
        Juke

  53. Hey zurück.

    Kei­ne Ahnung, ob ich das ein­fach über­le­sen habe…Dann Asche auf mein Haupt… Hadt Du eine Alter­na­ti­ve für Leber­kä­se parat?

    Lg Yvonne

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Yvonne,

      nein, bis­her nicht, aber dan­ke für die Anre­gung. So ein vega­ner Leber­käs-Wecken wäre mal wie­der was. 👍

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  54. Hal­lo, mei­ne bis­he­ri­ge Erfah­rung mit Seitan­fix war, dass, wenn man nicht schnell genug das Tro­cke­ne mit dem Flüs­si­gen ver­mischt hat­te, noch viel Flüs­si­ges übrig blieb, was sich ein­fach nicht mehr in den Teig­klum­pen ein­ar­bei­ten ließ. Hast du dafür eine Lösung?

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Tanja,

      hast du es mit unse­ren Rezep­ten schon ver­sucht? Eigent­lich passt die Flüs­sig­keits­men­ge genau. Wenn ein biss­chen was in der Schüs­sel bleibt, ist das aber auch kein Beinbruch 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
    2. Ich fin­de es gera­de bei den Bra­t’­v’ürs­ten sogar gut, wenn etwas übrig bleibt. Bevor ich sie vor dem Dämp­fen fer­tig ein­rol­le, mache ich immer noch ein wenig übrig geblie­be­ne Flüs­sig­keit dazu. Das macht sie am Ende nicht so trocken.

      Antworten
  55. Hal­lo ihr,
    dan­ke für den schö­nen Arti­kel, das Basis­re­zept wür­de ich ger­ne mal ausprobieren. 

    Ich bin offen­sicht­lich der ein­zi­ge, dem das nicht klar ist, aber: woher kom­men bei Schritt 2 die „Teig­lin­ge“ nach dem ver­kne­ten, die man hal­bie­ren soll? Hät­te ich zu dem Zeit­punkt nicht einen gro­ßen Klum­pen Teig?

    Sor­ry, ich bin bei so etwas manch­mal etwas schwer von Begriff, viel­leicht könnt ihr mir ja noch mal einen kur­zen Satz dazu schreiben 🙂

    Antworten
    1. Okay, ich muss­te das Rezept selbst drei­mal lesen, bis ich kapiert habe, was du meinst. Du hast natür­lich recht. Du hast einen Teig, den du hal­bierst und erst dann hast du Teig­lin­ge vor dir lie­gen. Habe ich angepasst 😉

      Antworten
      1. Dan­ke­schön! Jetzt ver­steh ich’s auch 🙂

  56. Hal­lo Jörg
    Ich habe gera­de Seit­an aus „Seit­an Basis“ her­ge­stellt, nach­dem ich heu­te zum ers­ten Mal auf eure wun­der­ba­re Sei­te gestos­sen bin. Gestol­pert bin ich über die Beschrei­bung „Im Anschluss wird das End­pro­dukt geformt.“ Die­se zähe Mas­se kann man doch gar nicht for­men?! Ist euer Seit­an-Fix viel­leicht etwas anders als Sei­ten-Basis? Aaaa­ber: Ich habe Seit­an Basis schon ein­mal zu Weih­nach­ten gemacht und den fer­tig gedämpf­ten Klum­pen zu Geschnet­zel­tem geschnit­ten – das schmeck­te wunderbar!
    Schö­ne Grü­ße von Anne, einer ers­te seit 6 Mona­ten Vege­ta­rie­rin und schon nach und nach auf Vegan-Umstellerin

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Anne,

      also zuge­ge­be­ner­ma­ßen muss man den Teig mit etwas „Schma­ckes“ for­men, aber das soll­te mach­bar sein. Tat­säch­lich gibt es teils Unter­schie­de in den ver­schie­de­nen Seit­an Fix/­Glu­ten­pul­ver-Pro­duk­ten. Wenn der Teig wirk­lich zu fest ist, lass ihn etwa 30 Minu­ten ent­span­nen und ver­su­che es dann noch­mal und gib beim nächs­ten mal even­tu­ell etwas mehr Flüs­sig­keit dazu 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  57. Hall­öle… Man möge mir mein Unwis­sen ver­zei­hen, aber war­um macht ihr Essig in die Glu­ten­mi­schung? Greetz yvonne

    Antworten
    1. Hi Yvonne!

      Weil’s gut schmeckt 🙂
      Im Ernst: Der Essig hellt den Seit­an auch ein wenig auf, sieht ein­fach ein biss­chen lecke­rer aus. 

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Hal­lo Jörg.

        Mit der Erklä­rung kann ich leben😆

        Dan­ke Dir.

  58. Ahoi,
    vie­len Dank für das tol­le Seit­an Grund­re­zept. Ich habe den Seit­an gedämpft und er ist spit­zen­mä­ßig gewor­den, saf­tig, fest und unwab­be­lig. Bei mei­nen bis­he­ri­gen Ver­su­chen habe ich ihn immer gekocht und bin nie wirk­lich zufrie­den gewesen.

    Am Wochen­en­de gibt’s Gulasch mit selbst­ge­mach­ten Maccheroni.

    Lie­be Grüße
    Bastian

    Antworten
    1. Hal­lo lie­ber Bastian,

      yeah, das freut mich! Tau­send Dank für das Feed­back und das Gulasch klingt fantastisch 👍

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  59. Hal­lo,
    ich habe jetzt mehr­fach Rezep­te mit Seit­an ver­sucht. Ich fin­de aller­dings nicht, dass Seit­an nach nichts schmeckt. Sobald ich es gegart habe, schme­cke und rie­che ich die­se Arte getrei­di­gen Geschmack/Geruch..Und den fin­de ich abso­lut eklig. Leider!
    Mit den Fer­tig­pro­duk­ten aus Seit­an habe ich kein Problem.
    Wür­ze ich evtl. nicht richtig?
    Eure Rezep­te habe ich aller­dings noch nicht ausprobiert.
    Was mache ich falsch?

    Antworten
    1. Hi!

      Was du falsch machst? Naja, im Moment hast du unser Rezept ja nicht aus­pro­biert, also kann ich dir nur raten, das erst­mal nachzuholen 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  60. Hal­lo,
    vie­len Dank für eure tol­le Sei­te, ihr seid mir eine gro­ße Hil­fe 🙂 Nach 3 Jah­ren low – carb-clean­food mit jeder MENGE tie­ri­schen Pro­duk­ten hat­te ich die Nase voll. Ich habe lei­der fest­stel­len müs­sen, dass ich ein „Eiweiß­typ“ bin. Mich machen Pro­te­ine satt. Getrei­de funk­tio­niert lei­der nicht. Koh­len­hy­dra­te aus Kar­tof­feln sind okay. Aber wenn die Pro­te­in­bi­lanz abends nicht stimmt, bekom­me ich Heiß­hun­ger­at­ta­cken. Euer Seit­an­re­zept ret­tet mich 🙂 Als nord­deut­sche ver­mis­se ich ein Leib­ge­richt: Labs­kaus! Habt ihr eine Idee, wie ich Cor­ned Beef imi­tie­ren kann? Ein­fach das Kicher­erb­sen­re­zept klein schred­dern…? LG und wei­ter so 🙂

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Maike,

      freut uns erst­mal sehr, dass wir dir den Spei­se­plan erwei­tern konnten 🙂

      Mit Laubs­kaus hat­ten wir als Süd­deut­sche in pre-vegan Zei­ten wenig Berüh­rung, aber viel­leicht fällt uns was dazu ein. Um Seit­an Cor­ned Beef könn­te ich mich mal küm­mern, ich den­ke aber nicht, dass nur klein schred­dern nahe kommt 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  61. Ich habe ges­tern das Basic-Rezept in der Dampf­va­ri­an­te aus­pro­biert. Und was soll ich sagen. Der Seit­an sist groß­ar­tig gewor­den. Kein Ver­gleich zu mei­ner bis­he­ri­gen Zube­rei­tungs­art (Kochen im Sud).

    Vie­len lie­ben Dank für das tol­le Rezept. Ich lie­be eure Rezep­te und euer Blog ist wunderbar.

    Lie­be Grüße
    Katrin

    Antworten
    1. Tau­send Dank lie­be Kat­rin, das freut uns wirk­lich sehr ☺️

      Lie­ben Gruß,
      Nadine

      Antworten
  62. Hal­lo Jörg!
    Bin begeis­tert von dem Arti­kel. Vie­len Dank.
    Ich wür­de ger­ne Rou­la­den mit Senf, Gur­ken und geräu­cher­tem Tofu pro­bie­ren. Hast Du Tipps dafür? Vie­len Dank, Finn

    Antworten
    1. Hi Finn!

      Vie­len lie­ben Dank für das Lob und Rou­la­den wird es auf jeden Fall noch auf dem Blog geben. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  63. Hal­lo ihr beiden!
    Erst ein­mal: herz­li­chen Dank für die­se tol­len Rezep­te! Die Pas­ta mit den Aus­tern­pil­zen und die Smas­hed Pota­toes sind inzwi­schen bei mei­nen Top Tens gelan­det… Sooo lecker.… Aber zurück zum Seitan…
    Die Cho­ri­zo hab ich kürz­lich aus­pro­biert und ein geschmack­lich wirk­lich gutes Ergeb­nis erreicht. Aaaa­ber: sie war trotz lan­gem Kne­ten sehr, sehr kom­pakt und über­haupt nicht fase­rig. Die Brat­würs­te hin­ge­gen waren von der Kon­sis­tenz total per­fekt, trotz kur­zer Knet­zeit. Nun habe ich den Bra­ten aus­pro­biert und… naja… er ist weder schwam­mig, noch zäh, aber ich hät­te ihn ger­ne etwas „fase­ri­ger“, ähn­lich der Mock Duck im Handel.
    Habt ihr eine Idee wie ich das ver­bes­sern könn­te? Mach ich was falsch beim Kne­ten? Oder kann die Tem­pe­ra­tur der Flüs­sig­keit aus­schlag­ge­bend sein? Fra­gen über Fragen…
    Lie­be Grü­ße aus dem Schwabenland!

    Antworten
    1. Hi Anet­te!

      Super, das freut uns erst­mal rie­sig. Vie­len lie­ben Dank für das Feedback 🙂

      Beim Kne­ten soll­test du den Teig in die Län­ge zie­hen, so bil­det das Kle­ber­ge­rüst läng­li­che Strän­ge, was dann „fase­rig“ wirkt. Bei der Pro­duk­ti­on von Mock Duck wird der Seit­anteig wohl über spe­zi­el­le Maschi­nen in die Län­ge gezo­gen. Von Hand kannst du das durch das „ver­dre­hen“ des Teigs errei­chen. Hof­fe, das hilft dir etwas weiter 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  64. hal­lo jörg,
    der gedämpf­te seit­an ist super gewor­den. auch ich habe schon die schwam­mi­gen und led­ri­gen ergeb­nis­se gehabt. aber jetzt bin ich wie­der voll auf den geschmack gekom­men. has­te du einen tipp für eine mari­na­de a la enten­brust (fürs weih­nachts­es­sen)? dan­ke im vor­aus und 10000 dank für eure mühe

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Claudia,

      das freut mich rie­sig. Vie­len lie­ben Dank 🙂

      Ich habe tat­säch­lich ein „Mock Duck“-Rezept auf Hal­de, ich weiß nur noch nicht, ob ich das noch bis vor Weih­nach­ten auf’s Blog packen kann – ist halt doch noch viel zu tun 🙈

      Wir wer­den sehen. Bis dahin lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  65. Hal­lo Jörg,jetzt hät­te ich auch mal wie­der Lust auf Seitan.…..
    aber was ist denn der Unter­schied zwi­schen den zwei ange­ge­ben Rezep­ten? Nur der Geschmack?
    Wel­ches neh­me ich für was? Und wie mache ich aus dem fer­ti­gen Gros­sen Kilo Stück zb Bur­ger oder Würstchen?
    Ich glau­be ich war­te auch auf das Video😉
    Vie­len Dank für die Beschrei­bung sol­che Ehr­fah­run­gen habe ich auch gesam­melt von schwam­mig oder tro­cken Brotartig!

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Andrea,

      erst­mal vie­len lie­ben Dank 🙂

      Der Basic-Seit­an ist per­fekt für Spie­ße oder für alles, bei dem du etwas grö­ße­re Stü­cke brauchst. Der Kicher­erb­sen-Seit­an lässt sich super zu Geschnet­zel­tem ver­ar­bei­ten, wie beschrieben 🙂

      Bur­ger etc. gibt es ja bereits eini­ge auf dem Blog (z. B. hier oder hier), ande­re Rezep­te fol­gen auf jeden Fall noch. Die Basic-Rezep­te hier aus dem Bei­trag sind für Pat­ties aller­dings weni­ger geeignet. 

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  66. Tol­ler Arti­kel, ich bin gespannt auf das Bratenrezept!
    Ich kann mich noch sehr gut dar­an erin­nern, wie ich vor Jah­ren mei­nen ers­ten Seit­an aus einem Kilo Mehl aus­ge­wa­schen habe… Ich fand den Pro­zess irgend­wie medi­ta­tiv und als Natur­wis­sen­schaft­le­rin hat mich das Ver­fah­ren auch fas­zi­niert. Das End­ergeb­nis war ein vega­nes Gyros, das war auf Anhieb super­le­cker. Spä­ter hab ich auch viel mit Glu­ten­pul­ver expe­ri­men­tiert: Würst­chen, Auf­schnitt, Schnit­zel, Hack­bäll­chen, seit ein paar Mona­ten bin ich wie­der dabei, den Seit­an für mich zu ent­de­cken, das nächs­te Mal pro­bie­re ich viel­leicht eines eurer Rezep­te aus!

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Sara,

      oh ja, der Bra­ten. Der steht auch noch auf der Todo-Lis­te. Dan­ke für’s Erinnern 🙈

      Freut uns rie­sig, dass wir dir den Seit­an noch­mal schmack­haft machen konn­ten. Viel Erfolg und lass uns wis­sen, wie es geschmeckt hat.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  67. Habt ihr das Bra­ten Rezept mitt­ler­wei­le ver­öf­fent­licht? Ich Sab­ber bei die­sem Bild
    Liebs­te Grüße,
    Melli

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Melli,

      nein, noch nicht. Aber jetzt ist Herbst und damit beginnt die Bra­ten­zeit, es soll­te sich also dem­nächst hof­fent­lich ein Plätz­chen für das gute Stück fin­den lassen 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  68. Zwei Zube­rei­tungs­ar­ten würd ich gern ergän­zen: roh (also ohne vor­he­ri­ges Dämp­fen) in den Ofen oder die Pfan­ne. Ers­te­res gelernt bei Pastas­ba­sed (https://​www​.pas​ta​ba​sed​.com/​s​e​i​t​a​n​-​c​u​t​l​e​ts/ ), letz­te­res aus einem Koch­buch (fragt mich bloß nicht, wel­ches das wie­der war).
    Bei­des ergibt sehr fes­ten Seit­an mit Biss, den ich pur als Geschnet­zel­tes, Schnit­zel­chen oder mit Sau­ce lie­ber mag als Gedämpft. Zwei­ter Plus­punkt: War­te­zeit aufs Dämp­fen und Abküh­len entfällt 😛

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Veronika,

      die Zube­rei­tung im Back­ofen und die Vor- und Nach­tei­le beschrei­be ich ja kurz im Bei­trag. Selbst­ver­ständ­lich kommt der Seit­an dann roh in die Röhre 🙂

      Vom „roh in die Pfan­ne wer­fen“ sind wir jedoch kei­ne Fans. Hier blei­ben die Stü­cke im Inne­ren meist weich und und wer­den außen hart, bevor der Seit­an gut durch­ge­gart ist. Im End­ef­fekt also genau die Kon­sis­tenz, die vie­le an Seit­an abstößt. Aber hey, ich wer­de das auf jeden Fall noch­mal aus­pro­bie­ren – viel­leicht funk­tio­niert die fixe Pfan­nen­me­tho­de für Geschnet­zel­tes ganz gut, da las­se ich mich ger­ne „beleh­ren“ 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  69. Dan­ke, dein Text erklärt einiges. ☺
    Mich wür­de die Vari­an­te im Ofen inter­es­sie­ren. Wie ver­packst du das Teil damit es nicht aus­trock­net? Einölen?

    Antworten
    1. Hi!

      Eine Art „Auf­schnitt“ wird, gut ver­packt in Alu­fo­lie am bes­ten. Ich habe schon ver­sucht, die Alu­fo­lie weg­zu­las­sen und nur mit Back­pa­pier zu arbei­ten, aber das klappt nicht wirk­lich. Seitan-„Ribs“ brau­chen gar kei­ne Ver­pa­ckung, aller­dings wer­den die­se vor­her mari­niert und eingeölt. 

      In fol­gen­den Seit­an­re­zep­ten gehe ich da aber noch­mal bes­ser dar­auf ein 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  70. Ganz herz­li­chen Dank für die­sen aus­führ­li­chen Arti­kel über Seit­an. Ehr­lich gesagt habe ich Seit­an vor Jah­ren ein­mal pro­biert und seit­her nie wie­der an mich ran­ge­las­sen. Aber nach Eurem Arti­kel bin ich doch neu­gie­rig und star­te einen neu­en Ver­such. Schließ­lich ver­än­der­te sich in den letz­ten Jah­ren so vie­les in der vega­nen Welt, dass auch Seit­an dank Euch eine zwei­te Chan­ce verdient.
    Lie­ben Dank auch für Euren groß­ar­ti­gen Rezep­te. Es macht gro­ßen Spaß die­se auszuprobieren.
    Lie­be Grüße

    Antworten
    1. Hey Maria,

      freut mich, dass ich dir Seit­an viel­leicht doch noch­mal schmack­haft machen konnte 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Das hört sich ja wirk­lich lecker an !Kom­men die Seit­an­stü­cke ohne Folie in den Dampfgarer ?

      2. Hal­lo lie­be Silvia,

        genau, ein­fach ohne Folie.

        Lie­be Grüße
        Jörg

  71. Dan­ke für die tol­len Tipps. Mit „im-Sud-Kochen“ habe ich auch nicht so die tol­len Erfah­run­gen. Sieht aus wie ein nas­ser Schwamm und ist von der Kon­sis­tenz her schreck­lich. Auf­schnitt mache ich ger­ne in Wurst­glä­sern, die ich im Was­ser­bad koche, dann wird das Ergeb­nis schön fest. Ich neh­me statt Zwie­bel­pul­ver ger­ne fri­sche Zwie­bel, die ich mit dem Was­ser im Stand­mi­xer „schred­de­re“. Eure lecke­ren Rezep­te, vor allem die Cho­ri­zo wer­de ich auf jeden Fall ausprobieren. 

    Lie­be Grüße

    Antworten
  72. Ich fänd ein Video auch super! Nach dem letz­ten Seit­an­schnit­zel à la zäher Auto­rei­fen bin ich etwas vor­sich­tig hin­sicht­lich Seit­an gewor­den und weiß nicht ob ich die Erklä­rung wirk­lich verstehe…
    Gulasch fänd ich auch super, und auch Gehack­tes – da hat­te ich mal ein sehr lecke­res und woll­te mich schon immer mal dar­an versuchen 🙂

    Freue mich auf wei­te­re Seit­an­re­zep­te von euch!

    Antworten
    1. Dan­ke für das Feed­back. Wir schau­en mal, wie wir das im Video angehen 🙂

      Antworten
  73. Mor­gen gibts Seit­an-Gulasch :-)) Bleibt nur noch eine Fra­ge : Wie lan­ge bleibt der Seit­an wohl im Dampfgarer?

    Antworten
    1. Wenn du die Seit­an­stü­cke eine Wei­le im Gulasch zie­hen las­sen willst, wür­de ich dir sogar den Tipp geben, den Seit­an vor­her zu backen. Das gibt dann eine fes­te­re Kon­sis­tenz, dafür sau­gen sich die Stü­cke dann schön mit der Soße voll. 

      Du kannst den Seit­an aber natür­lich auch dämp­fen. Da wür­de ich mich dann trotz­dem an die Anlei­tung hal­ten. Gibt ein­fach die bes­se­re Konsistenz.

      Antworten
      1. Ich bin ganz gespannt und möch­te mich das ers­te mal an das Chi­cken Seit­an Rezept ran­trau­en! Vor­erst Dan­ke für die so schö­ne auf­ge­bau­te Sei­te und coo­len Rezep­te, da wird eini­ges von bald nachgekocht!
        Nun zu mei­ner Fra­ge, viel­leicht etwas doof aber die Kicher­erb­sen aus dem Glas sind die­se schon gekocht? Wenn nein, wie lan­ge soll­te ich die Kicher­erb­sen dann kochen?
        Lie­ben Dank!

      2. Hi Andrea,

        wie jetzt? Du hast echt noch kei­ne Kicher­erb­sen aus dem Glas/aus der Dose verwendet? 😅
        Ja, die sind natür­lich gekocht, steht aber sicher so auch auf dem Etikett. 😉

        Lie­be Grüße
        Jörg

  74. Das ist so groß­ar­tig! End­lich ist die­ses schwam­mi­ge Mys­te­ri­um auch für mich gelöst 😁. Vie­len, vie­len Dank! 😊😍

    Antworten
    1. Das freut uns riesig 😊
      Auf das #Team­Seit­an! 🙌

      Antworten
  75. Darf ich fra­gen, wel­ches hüb­sche Mes­ser man da auf den Bil­dern zu sehen bekommt? 🙂

    Antworten
    1. Das ist ein hand­ge­schmie­de­tes, dass uns einer unse­rer Leser her­ge­stellt hat 🙂

      Antworten
    2. Das woll­te ich auch fra­gen.. Scha­de, dass es nicht zu bekom­men ist! Wunderhübsch 🙂

      Antworten
  76. Ich sag nur ein Wort GULASCH mit Nockerln.

    Antworten
  77. Dan­ke Jörg, das hilft tat­säch­lich schon­mal, aber ich freue mich dann schon auf das Video für den end­gül­ti­gen „Ahaaaaa“-Moment! 😉

    Antworten
  78. …wenn mir jetzt bit­te noch jemand „nach innen umschla­gen“ ver­bild­li­chen könn­te, dann würd ich auch direkt mit viel Begeis­te­rung loslegen! 😅

    Antworten
    1. Hey Camil­la! Das ist dann wohl ein wenig der „Betriebs­blind­heit“ geschuldet 😅

      Ich habe die For­mu­lie­rung noch­mal ange­passt, wir haben aber auch noch ein Video in Pla­nung, denn die Hand­grif­fe sind tat­säch­lich nicht ganz so ein­fach in Wor­te zu fassen 🙈

      Antworten

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