Saftige Dinkel-Zimtschnecken

Wie du ja wahr­schein­lich weißt, sind wir nicht die größ­ten Süß­kram-Bäcker. Essen kön­nen wir Süßig­kei­ten aber natür­lich dau­ernd haha (wobei das eigent­lich auch eher für mich gilt).

Beson­ders schwe­di­sche Zimt­schne­cken haben mir es gera­de ange­tan. So fluffig und weich und am aller­bes­ten ganz frisch aus dem Ofen! Beson­ders saf­tig wer­den sie durch die Gla­sur, in der sie schon beim Backen „blub­bern“ dürfen.

Obwohl ich die Schne­cken ohne her­kömm­li­chen Zucker, son­dern mit Kokos­blü­ten­zu­cker und Ahorn­si­rup zube­rei­tet habe, gehö­ren sie wegen dem Mar­ga­ri­ne­an­teil ganz klar in die Kate­go­rie „Com­fort Food“. Man gönnt sich ja sonst nix, oder? Clean Eating gibt’s die übri­ge Woche.

Zutaten für 7‑Mini-Zimtschnecken

Für den Teig

  • 125 g Dinkelmehl
  • 1/4 Päck­chen Trockenhefe
  • 80 ml Mandelmilch
  • 1/2 EL Agavendicksaft
  • 1 Pri­se Salz

Für die Fül­lung & die Glasur

Saftige Zimt-Dinkelschnecken

Zuta­ten für den Teig in eine Schüs­sel geben und gut ver­men­gen. Anschlie­ßend mit den Hän­den 5 Minu­ten zu einem geschmei­dig-glat­ten Teig verkneten.

Zu einer Kugel for­men, wie­der in die Schüs­sel geben und mit einem sau­be­ren Küchen­tuch abdecken.

An einem war­men Ort (z. B. Fens­ter­bank) eine Stun­de gehen las­sen. Wer es beson­ders eilig hat, kann den Teig auch im leicht ange­wärm­ten Back­ofen (Vor­sicht: nicht zu warm, sonst geht die Hefe kaputt!) 30 Minu­ten gehen lassen.

In der Zwisch­zeit die vega­ne Mar­ga­ri­ne bei nied­ri­ger Hit­ze schmel­zen und Kokos­blü­ten­zu­cker, Ahorn­si­rup und Zimt hin­zu­ge­ben und zu einer siru­par­ti­gen, dick­flüs­si­gen Mas­se verrühren.

Back­ofen auf 180° C Ober- und Unter­hit­ze vorheizen.

Hat sich das Teig­vo­lu­men ver­dop­pelt, ist er soweit und kann auf einer gut bemehl­ten Arbeits­flä­che zu einem Recht­eck, etwa 1 cm dick,  aus­ge­rollt werden.

Etwa die Hälf­te der Zimt-Sirup­mas­se in eine Mini-Auf­lauf­form (max. 15 x 20 cm) gießen.

Die ande­re Hälf­te (etwa 1 EL auf­he­ben) auf dem Teig-Recht­eck gleich­mä­ßig ver­strei­chen und anschlie­ßend der Län­ge nach vor­sich­tig aufrollen.

Mit einem Mes­ser in gleich gro­ße Stü­cke schnei­den und neben­ein­an­der in die Auf­lauf­form setzen.

Auf mitt­le­rer Schie­ne 20–25 Minu­ten backen.

Anschlie­ßend Back­form auf einen Tel­ler stür­zen und mit der rest­li­chen Sirup­mas­se beträufeln.

Warm schme­cken sie beson­ders gut ;-).

Tipp: Du kannst aus den Mini-Schne­cken natür­lich auch ein­fach gro­ße Zimt-Schne­cken machen. Dazu ein­fach von allem die dop­pel­te Men­ge neh­men und in einer grö­ße­ren Form backen.

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Steady

Seit 2005 aus ethischen Gründen glücklich vegan. Ist dem Backen von gutem Sauerteigbrot verfallen, würde für Kartoffeln ihr letztes Hemd geben und wird deshalb auch Mrs. Potato Head genannt. Träumt außerdem vom eigenen Permakulturgarten mit den Bremer Stadtmusikanten.


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  1. Mei­ne Erfah­rung: Hab die heu­te aus­pro­biert und beim Lesen eben schon gelernt: ein­ko­chen braucht man die Fül­lung nicht 🙂
    Dafür fin­de ich aber auch, dass es SEHR viel Fül­lung ist, habe was übrig in nem Schraub­glas (das schreit nach Milch­reis oder Porridge :))
    Lei­der hat­te ich nur VK Mehl, was geschmack­lich nicht so lecker ist und teig­mä­ßig nicht so schön fluffig…
    Aber der Teig war gut und hät­te bei mir noch nen tuk mehr Flüs­sig­keit haben kön­nen, nur ganz wenig.
    Habe die dop­pel­te Men­ge gemacht und wür­de für weni­ger gar nicht den Ofen anschmei­ßen wol­len. Nächs­tens 2ter Ver­such, drei­fach mit hel­le­rem Mehl! 🙂 Sehr lecker und schön schlotzig 😋

  2. kann ich die zimt­schne­cken auch mit mei­nem sauer­teig­s­tar­ter (din­kel) statt tro­cken­he­fe ansetzen?
    backe jz schon lan­ge brot und ver­sen­de auch oft euren link zum sauer­teig­s­tar­ter wenn jemand fragt nach wer wie wann was – ist euch ein­fach super toll gelungen👍

    aber habe noch nie süß­spei­sen davon pro­biert… außer bana­nen pan­ca­kes vom star­ter direkt beim auf­fri­schen, ist aber qua­si süß sau­er😉 und sehr lecker mit etwas kar­da­mom oder garam masa­la – auch dafür dan­ke an euch🙏

    1. Also prin­zi­pi­ell kannst du selbst­ver­ständ­lich auch Süß­spei­sen mit Sauer­teig her­stel­len. Dann wür­de ich aber einen Sauer­teig mit rela­tiv wenig Star­ter anset­zen, damit du nicht zu viel Säu­re ins Gebäck bekommst. Men­gen­an­ga­ben kann ich dir lei­der nicht free­sty­len, da müss­test du – bis wir mal Lust auf Sauer­teig-Süß­kram bekom­men – selbst den Labor­kit­tel anziehen. 🙂

  3. GROSSARTIG! Hab den Teig nach eurem ande­ren Rezept gemacht (https://​www​.eat​-this​.org/​k​a​n​e​l​b​u​l​l​a​r​-​s​c​h​w​e​d​i​s​c​h​e​-​z​i​m​t​s​c​h​n​e​c​k​e​n​-​m​i​t​-​p​u​m​p​k​i​n​-​s​p​i​ce/) und dann die Fül­lung wie hier beschrie­ben. Die ers­te Rut­sche ging in die Hose (die Tro­cken­he­fe lag wohl schon zu lang); neue Tro­cken­he­fe gekauft und schwupp. Fan­tas­tisch!! Da war dann gleich mal FIKA Time ange­sagt (auch wenn es dann schon halb acht abends war 😀 ) Vie­len vie­len Dank für die tol­len Rezepte!

  4. Lei­der auch bei mir viel zu flüs­sig, daher war es unmög­lich, Schne­cken dar­aus zu rol­len. ABER: Die Zimt­fla­den schme­cken sehr lecker 😉

  5. Dan­ke für das Rezept. Die Zimt­schne­cken sind SUPER LECKER! Wir backen sie heu­te schon zum zwei­ten Mal.…Eure Rezept­fo­tos sind auch ein­fach sehr schön und anspre­chend. e lie­be Gruess aus der Schweiz, Barbara

  6. Die Zimt­schne­cken sind der Ham­mer! Ich habe sie heu­te mor­gen nach­ge­ba­cken und bin begeis­tert. Habe sie noch um Kur­ku­ma erwei­tert, was mei­ne etwas gelb­lich gefärbt hat 😀

    1. Vie­len lie­ben Dank Fabi­en­ne! Kur­ku­ma im Hefeg­bäck steht bei mir auch schon so lan­ge auf der To-Do-Lis­te, super! Sieht so schön aus ?

      Lie­ber Gruß
      Nadine

  7. Hal­lo ich wür­de es ger­ne eine glu­ten­freie Ver­si­on machen. Was muss ich dabei beach­ten? Funk­tio­niert das? Ich hab sie schon mit Din­kel­mehl pro­biert und es hat super geklappt und funk­tio­niert. Ich bin hell­auf begeistert!;)
    Vie­len Dank

    1. Hal­lo lie­be Lisa,

      wir leben nicht glu­ten­frei, sind da wirk­lich gar kei­ne Exper­ten und kön­nen dir des­halb lei­der nicht 100pro sagen, dass es klappt, aber wir wür­den mal mit einer glu­ten­frei­en Mehl­mi­schung experimentieren ?

      Lie­be Grüße
      Jörg

  8. Hal­lo!
    Habe die Zimt­schne­cken ges­tern aus­pro­biert aber mit der dop­pel­ten Men­ge. Irgend­wie ist der Teig aber viel zu dick­flüs­sig gewor­den auch nach­dem ich mehr Mehl hin­zu­ge­fügt hat­te… Habt ihr viel­leicht ne Ver­mu­tung wor­an das gele­gen haben könn­te, denn ich habe alles so gemacht wie im Rezept… Aber nichts­des­to­trotz ist es sehr lecker gewor­den und war dann eher ein Zimt­brot mit Karamellboden 😉
    LG

    1. Hal­lo lie­be Luise,

      wel­ches Mehl hast du denn ver­wen­det? Für sof­te Back­sa­chen funk­tio­niert Type 630 wun­der­bar – dein Pro­blem klingt fast danach, als hät­test du Voll­korn­mehl verwendet.

      Lie­be Grüße
      Jörg

  9. Suuu­per lecke­res Rezept! Total saf­tig und zimt­ig, ein­fach perfekt! 🙂
    Habe Wei­zen­mehl ver­wen­det, weil ich lei­der kein Din­kel­mehl mehr da hatte.
    Die Zimt­schne­cken haben mir wort­wört­lich den Abend ver­süßt, vie­len Dank für das fan­tas­ti­sche Rezept!

  10. Hal­lo! 🙂

    Bei mir ist der Teig lei­der nicht wirk­lich auf­ge­gan­gen und auch die Mas­se ist eher von flüs­si­ger Kon­sis­tenz gewesen.
    Und mei­ne Fül­lung ist viel dunk­ler als eure. Hat Zimt oder Ahorn­si­rup unter­schied­li­che Färbungen?
    Trotz­dem hat es am Ende irgen­wie ganz lecker geschmeckt, auch wenn es nicht so gelun­gen ist wie gedacht.

    Lie­be Grü­ße und fro­he Weihnachten! 🙂

    1. Gera­de im Win­ter muss man dar­auf ach­ten, den frisch auf­ge­gan­ge­nen Hefe­teig nicht mit der Wei­ter­ver­ar­bei­tung auf einer kal­ten Arbeits­plat­te zu „scho­cken“. In dem Fall sicher­heits­hal­ber das Gan­ze vor dem Backen noch­mals für 20 Minu­ten an einem war­men Ort gehen lassen. 

      Das Sirup und Zimt unter­schied­li­che Fär­bun­gen haben, kann sehr gut sein, ja 🙂

  11. Hal­lo,
    Habe die Zimt­schne­cken die­ses Wochen­en­de aus­pro­biert und das war sicher nicht das letz­te Mal. Sie waren super lecker, saf­tig und ganz schnell aufgegessen 🙂

    Lg, Julia

  12. Hal­lo! Auf dem Foto sieht die Men­ge über­schau­bar aus, ich möch­te sie aber für die Abschluss­par­ty in der Kita backen, soll­te ich die dop­pel­te Men­ge an Teig neh­men? So 20 klei­ne Zimt­schne­cken bräuch­te ich schon! Dan­ke für die Ant­wort! LG, Nadja

    1. Hal­lo Nadja,

      also für 20 klei­ne Zimt­schne­cken kannst du die Men­ge ruhig ver­drei­fa­chen. Es sind wirk­lich nur „Mini“-Zimtschnecken und mei­ne Anga­ben rei­chen ja nur für sie­ben Stück 😉

      Lie­be Grüße

    1. Hej Vicky,

      das kannst du ger­ne machen, an der Kon­sis­tenz wird sich nichts ändern. Nur der kara­mel­li­ge Geschmack vom Ahorn­si­rup wird viel­leicht fehlen 😉

    1. Hej Jen­ny,

      vie­len Dank 🙂 Sie sind zwar an sich schon mal etwas gesün­der, weil sie ohne raf­fi­nier­ten Zucker aus­kom­men, aber als „gesund“ kann man sie auch nicht wirk­lich bezeich­nen 😉 Sie sind aber auf jeden Fall eine bes­se­re Alter­na­ti­ve zu her­kömm­li­chem Gebäck 😉

      Vie­le Spaß beim Backen & lie­be Grüße!

  13. Ich lie­be ja Zimt­schne­cken auch und die schau­en so unglaub­lich lecker aus, dass ich sofort wel­che will. Es wird also bestimmt nicht lan­ge dau­ern bis ich die­ses Rezept nach­ma­chen werde.

    Liebs­te Grüße,
    Lisa