AusprobiertDrinks & Smoothies

Rote Bete Saft mit Apfel & Ingwer {Beet the cold}

Die große Hatschi-Saison lauert mal wieder in den Startlöchern und wir versuchen natürlich, uns mit allen gängigen Methoden die verschiedensten fiesen Seuchen vom Leib zu halten.

Also ab unter die kalte Dusche! Das stärkt die Abwehrkräfte und härtet dich ab wie einen Wikinger. Mein Uropa hat, wenn man ihn nach seinem Geheimnis gefragt hat, auf’s „kalt o’waschen“ geschworen und ist immerhin über 100 Jahre alt geworden. Irgendwie kommt diese Brachialmethode aber außerhalb von heißen Sommertagen bei mir (noch) nicht so richtig in Frage. Uaaah. Sorry, Urgroßpapa!

Regelmäßiger Sport, frische Luft und genug Schlaf stehen zwar auch immer groß auf der „Ich-tu-mir-jetzt-was-Gutes“-Liste, aber auch das läuft im hektischen Alltag, wie du sicher weißt, nicht immer nach Plan. Sagen wir es so: Man ist stets bemüht 🙄

Seit ein paar Wochen haben wir jetzt dafür einen neuen Mitbewohner, den Entsafter MJ-L500 von unseren Freunden von Panasonic, der uns jeden Tag mit frischen, leckeren und vor Vitaminen nur so strotzenden Säften versorgen soll. Das Teil ist nun von uns auch offiziell zum „Antiseuchenschutzbeauftragten“ ernannt worden.

Der Entsafter ist nicht zu groß, stört in unserer kleinen Küche kaum und ist auch relativ leise. Für mich ist das ein großer Pluspunkt, denn wer bei mir morgens schon ordentlich Krach macht, fliegt raus. Zackdiflack.

Der erste kleine Schritt zu einer echten Freundschaft war also getan. Unser Saftbutler hat sich bisher auch wirklich vorbildlich verhalten. Mit gleichbleibendem Enthusiasmus und Genauigkeit presst er uns jeden Morgen gesunde, aber auch oberlecker schmeckende, frische Säfte.

Sauber machen kann er sich leider jedoch nicht alleine. Und wie alle anderen mir bekannten Entsafter ist er leider auch, no surprise, ein kleiner Schmutzfink. Fasern klammern sich hartnäckig in jede Ritze der vielen auseinanderzunehmenden Einzelteile. Eine gründliche Reinigung dauert deshalb einfach ihre Zeit und ja, den Saft hat man in einem Bruchteil davon weggeschlürft.

Zur Verteidigung des Slow Juicers muss ich aber sagen, dass die Reinigung der einzelnen Teile mit der dazugehörigen kleinen Spülbürste gut funktioniert und man auch schnell und einfach in alle zu reinigenden Ecken kommt.

Auch über die Saftausbeute können wir uns nicht beklagen. Zur Kontrolle braucht man sich auch immer nur die Trester ansehen und die haben beim Entsafter MJ-L500 wirklich nur noch eine minimale Restfeuchte – mehr Flüssigkeit geht also wirklich nicht.

Das Entsaften an sich ist wirklich kein Hexenwerk. Obst und Gemüse in den Entsafter stecken, Knopf an und los geht’s. Alles rund um das Entsaften und ein paar Tipps und Tricks findest du auch in unserem Beitrag Richtig Entsaften – die Juice Bar für Zuhause.

Natürlich lassen wir dich auch nicht ohne Anti-Seuchenrezept im kalten, stürmischen Herbstregen stehen. Hier kommt unser aktuelles Lieblingsrezept – eine wirklich harmonisch-leckere Rote-Bete-Apfel-Ingwer- und Orangenmischung, die gerade auch bei Home-Juicery-Neulingen super ankommt.

Mit unserem „Beet the Cold“-Saft darf das tosende Herbstwetter ruhig weiter Gas geben. Wir sind ja jetzt gewappnet. Na gut, der kalten Dusche werde ich aber auch noch mal eine Chance geben.

Falls du keinen Entsafter hast, musst du natürlich nicht auf einen leckeren Drink mit Rote Bete verzichten. Einen tollen Rote-Bete-Smoothie, den du ganz einfach im Blender zubereiten kannst, findest du hier.

Und weil Halloween ja vor der Tür steht: Servier deiner Family und Freunden doch den „Beetlejuice“ mit einem Schuss Gin und einem Litschiauge! 🎃

Welche sind deine Geheimtipps, um in Herbst und Winter möglichst fit zu bleiben? Ich freue mich auf deine Tipps!

Zutaten für 400 ml

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Vorbereitung 10 Minuten
Zubereitung 5 Minuten
Gesamt 15 Minuten
  • 300 g Rote Bete
  • 1 Apfel
  • 1 Karotte
  • 3 Orangen
  • 1 kleines Stück Ingwer
  1. Rote Bete und Orange schälen.

    Alle Zutaten in den Entsafter geben und sofort genießen.

Tipps

Entsafter-Einsteigern schmecken die Säfte meist mit ein paar Eiswürfeln gekühlt besser.


Reklame! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Panasonic Marketing Europe GmbH entstanden, er spiegelt jedoch ausschließlich unsere eigene Meinung wider. Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten.

Seit 2005 glücklich vegan. Pinterest- und Grüne Smoothies-Addict. Kocht aus Leidenschaft. Grafikdesignerin @ kreativagentur wowitmoves

8 Kommentare

    • Mmmh, lecker! Leider ist die Brombeer-Saison jetzt schon wieder vorbei 😉

  1. Hallo 🙂

    Das sieht ja toll aus! Ich muss sagen, ich habe mich mit dem Entsaften noch nicht so angfreundet, Smoothies ja, aber bei Säften finde ich es immer so schade, wie viel vom „Einsatzgut“ übrig bleibt…
    Meint ihr, man kann die Zutaten mit etwas mehr Flüssigkeit auch zu einem Smoothie verarbeiten?

    Und ganz anderes Thema: Darf ich fragen woher der schöne Ring auf dem letzten Foto ist? 🙂

    Antworten
    • Hallo liebe Isabelle,

      das stimmt, die Trester sind nicht zu unterschätzen und können leider auch nicht immer weiterverarbeitet werden. Bei der Menge an festen Bestandteilen von Apfel, rote Bete und Karotte müsstest du allerdings schon sehr viel Wasser hinzufügen, damit es kein Brei wird und dann schmeckt es vermutlich ziemlich fad. Probier doch mal unseren Rote Bete Smoothie, den ich auch im Beitrag verlinkt habe. Der schmeckt auch super 😊

      Ui, das freut mich, danke! Den Ring habe ich vor einiger Zeit auf Etsy erstanden 😉

      Lieber Gruß
      Nadine

  2. Wow, du hast einen Entsafter! Das sieht sowas von toll aus, und rote Beete roh zu verzehren ist natürlich besonders gut, weil so die enthaltene Folsäure nicht kaputt geht. Du hast mich jetzt ermutigt, mir doch mal den lange überlegten Entsafter zu besongen, das ist schon was besonders gutes…

    Antworten
    • Hi Andy,

      ja, die frisch gepressten Säfte sind auf jeden Fall was Besonderes und schmecken einfach genial ☺️

      Liebe Grüße
      Nadine

  3. Ja Du hast Recht, die habe ich aus meinem Garten. Nachdem es eine Brombeerschwemme gab, habe ich diese eingefroren und habe nun immer „taufrische“ Brombeeren.

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    • „Taufrische“ Beeren aus dem eigenen Garten – Na das ist natürlich der Knaller! 🙌🏼 😍 So gut!

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