How to

Like a boss! Richtig guten Tofu zubereiten

Richtig guten Tofu zubereiten

Tofu. Absoluter Liebling oder kulinarischer Endgegner. Scheinbar gibt es nichts dazwischen und gerade für Nicht-Veganer und -Vegetarier sind die weißen Sojablöcke gefundenes „Fressen“ (pun intended), um mitleidig auf die Teller der Pflanzenfresser zu gucken. Wir wollen das ändern und zeigen dir deshalb heute zusammen mit unseren Freunden von Taifun Tofu, wie wir echt richtig guten Tofu zubereiten. Jedes verdammte Mal! *micdrop*

Hand aufs Herz: Wir hatten alle schon mal miesen Tofu auf dem Teller. Vielleicht hat dir die es selbstredend nur gut meinende Verwandtschaft bei der Familienfeier den ungewürzten, kalten Klotz als vegetarische Alternative zum Schnitzel, welches die anderen Gäste aufgetischt bekommen haben, zu den Beilagen-Pommes gepackt. „So was esst ihr doch, ihr Vegetarier, richtig?“ #truestory.

Vielleicht konnte der Koch in dem Restaurant, welches jetzt unbedingt zumindest mal ein veganes Gericht auf die Karte packen musste, um nicht ganz aus der Zeit zu fallen, einfach mal so rein gar nichts mit dem weißen Klumpen anfangen und dachte sich, den 400-Gramm-Klotz im Ganzen zu panieren und frittieren, wäre eine super Idee. #nocheinetruestory

Vielleicht lag es aber einfach nur am falschen Tofu, am falschen Rezept, dem falschen Handling und damit, ja, sprechen wir es aus, ultimativ an dir!

Damit zumindest der letzte Punkt in Zukunft nicht mehr zwischen dir und der Liebe steht, die der Sojaquark verdient hat, lass uns mal gucken, was häufig beim Einkauf und in der Küche schief läuft und was wir dagegen machen können. Und dann postest du den Link zu diesem Post hier einfach in die Familien-WhatsApp-Gruppe, damit da zwischen den grenzwertigen „Bildern-mit-Sprüchen“ von Tante Hilde auch mal etwas Sinnvolles passiert. Das Kalter-Tofu-Pommes-Dilemma darf sich nicht nochmal wiederholen. Nie wieder!

Marinierter Tofu vor dem Rösten

Tofu ist Tofu ist Tofu … Nicht!

Klar, jeder Tofu (sieht man mal vom Kichererbsen-Tofu ab, der sich aber eigentlich nur den Namen mit dem Lebensmittel teilt, um welches es heute geht) besteht aus Sojabohnen und einem Gerinnungsmittel, meist Nigari, welches hauptsächlich aus Magnesiumchlorid besteht, oder Kalziumsulfat oder, wie bei Taifun, aus einer Kombination. Das heißt aber bei Weitem nicht, dass jeder Tofu gleich schmeckt. Prinzipiell einleuchtend, er wird ja nicht aus irgendwelchen Norm-Sojabohnen hergestellt und jeder Tofuhersteller arbeitet natürlich nach eigenem Rezept, welches dem Endprodukt einen ganz eigenen Geschmack gibt. Und trotzdem hat das noch lange nicht jeder Tofu-Kritiker verstanden.

Die Unterschiede in Konsistenz, Textur, Optik und schlicht und ergreifend im Geschmack können wirklich riesig sein. Auch innerhalb der bekannten Sorten!

Dass frischer Tofu eine Klasse für sich ist, darüber haben wir ja schon berichtet. Die wenigsten von uns werden allerdings eine Tofurei um die Ecke haben und auch wir haben nicht die Zeit, wöchentlich unseren Tofuvorrat selbst herzustellen.

Glücklicherweise ist das aber kein Problem mehr, denn mittlerweile gibt es in nahezu jedem einigermaßen gut sortierten Bio- und Supermarkt qualitativ mindestens guten Tofu zu kaufen. Dass die Produkte von Taifun Tofu aus Freiburg bei uns an erster Stelle stehen, ist dabei ja kein wirkliches Geheimnis.

Taifun Tofu Sortiment

Aber welche Sorten gibt es denn nun eigentlich und wofür verwendet man sie bestenfalls?

Als Naturtofu wird der relativ feste „Bohnenkäse“ bezeichnet, der in 90 % der Fällen gemeint ist, wenn es darum geht, Tofu in Stir Fries oder Curries zu packen, zerbröselt in Chilis zu verwenden oder zusammen mit Seitan in vegane Weißwürste zu verwandeln. Die Festigkeit und der Flüssigkeitsanteil kann hier unheimlich variieren, weshalb es sich wirklich lohnt, sich durch die Sortimente deiner Stammläden zu futtern. Der Taifun Tofu Natur ist saftig, perfekt schnitt- und bissfest und lässt sich super durch die Pfanne schubsen. Unser absoluter Liebling!

Seidentofu wird bei der Herstellung weniger beziehungsweise gar nicht gepresst, enthält somit viel Flüssigkeit und bleibt so sehr zart. Auch wenn es Ausnahmen gibt – unser Mapo-Tofu ist das beste Beispiel –, wird Seidentofu selten in der Pfanne malträtiert. Dafür eignet er sich mit seiner cremigen Konsistenz und dem dezenten Geschmack sehr gut dafür, püriert in Cremes, Aufstrichen, Desserts oder dem verblüffensten veganen Ei für unser Shakshuka verwendet zu werden.

Shakshuka mit veganem Ei

In den Herkunftsländern gibt es übrigens zahllose Zwischenstufen zwischen festem und weichem Tofu. Und darüber sind wir als Fans ziemlich neidisch. Wollte ich nur mal gesagt haben.

Als dritte, bekannte „Sorte“ führe ich mal den Räuchertofu auf, obwohl es hier eigentlich nur um Naturtofu handelt, der – Wer hätte es gedacht? –, häufig mit Sojasauce und auch gerne mit anderen Zutaten gewürzt wird und einige Zeit im aromatischen Räucherraum abhängen durfte. Wenn du dich davon abhalten kannst, ihn einfach so zu verspachteln, ist Räuchertofu kross angebraten ein perfekter Ersatz für „Speckwürfel“, wie zum Beispiel in unserem Rezept für vegane Schupfnudeln, schmeckt aber einfach auch erstklassig mit einem Klecks Senf oder Meerrettich auf gutem Brot. Mit dem mit Kümmel und Kräutern verfeinerten Black Forest Tofu setzt Taifun übrigens noch eins obendrauf auf das geschmackliche Siegertreppchen.

Darüber hinaus gibt es Spezialitäten, wie beispielsweise die mit Gewürzen, Kräutern oder anderen Zutaten verfeinerten Tofus von Taifun oder den fermentierten, sagenhaft leckeren FETO. Um diese soll es heute aber nur am Rande gehen.

Tofu zubereiten … ja, endlich geht es los

So, Schluss mit der trockenen Theorie, ich habe dich jetzt genug vollgesabbelt! Ab in die Küche, schnapp’ dir dein Lieblingsmesser, ich zeige dir jetzt unsere besten Tipps und wie wir Tofu zubereiten.

Tofu verträgt viel Würze

Als Allererstes muss ich jetzt einfach loswerden, dass es einfach nicht stimmt, dass Tofu geschmacklos und nahezu völlig neutral ist. Guter Tofu schmeckt bohnig, je nach verwendetem Gerinnungsmittel leicht bitter oder sogar süßlich. Uns kannst du auch ein Stück Seidentofu mit Sojasauce, fein geschnittenen Frühlingszwiebeln und einem kleinen Klecks Wasabi vorsetzen und damit eine sehr große Freude machen. Ernsthaft, die Kombi ist eine der besten Methoden, mit den sich wohl ab sofort wiederholenden Rekordsommern umzugehen, auf die wir uns einstellen müssen.

Tofu richtig zubereiten - Seidentofu

Aber klar, Geschmacksexplosionen löst kein naturbelassener Tofu aus. Das macht ihn dafür aber auch zum perfekten Vehikel für deine liebsten Gewürze und Marinaden. Und von beidem verträgt Tofu viel. Sehr viel!

Jedes Food-Magazin, jeder Blogger und seine Katze haben dir schon um die Ohren gehauen, dass eigentlich nichts daran vorbeiführt, „festen“ Naturtofu vor dem Würzen zu pressen. Und klar, so entfernst du überschüssiges Wasser, welches du anschließend durch eine würzige Marinade ersetzen kannst. Klingt nicht nur logisch, das ist es auch.

Barbecue Tofu Sandwich

Wir schließen uns der allgemeinen Meinung trotzdem nicht an. Tofu auszupressen ist nicht in jedem Fall Pflicht, tatsächlich kommen die meisten unserer Rezepte ohne diesen Schritt aus. Ausschlaggebender ist, wie du würzt und welches Ergebnis du dir erwartest.

Bei einfachen Stir Fries wie unserem vietnamesischen Tomaten-Tofu reicht es völlig aus, die geschnittenen Würfel trocken zu tupfen, damit es in der Pfanne nicht unnötig spritzt. Der Geschmack kommt von der Sauce, in der der Tofu schmort.

Steht der Tofu etwas mehr im Vordergrund als – Achtung, Triggerwort – „Fleischersatz“, wie im Rezept für unseren marinierten Tofu vom Blech oder für das Tofu Steak aus unserem Buch Vegan grillen kann jeder, sieht das Ganze anders aus. Hier wollen wir den Tofu mit Aromen regelrecht betanken. Dafür wickeln wir den Tofublock im Ganzen in ein bis zwei Lagen Küchenpapier ein, legen ihn in einen tiefen Teller und beschweren ihn beispielsweise mit einem schweren Topf. Nach 10 Minuten sollte ein großer Teil des überschüssigen Wassers ausgetreten sein.

Marinierter Tofu vom Blech mit Spargel & Frühkartoffeln

Das Tiefkühlfach ist des Tofus Freund

Nein, ich erzähle dir jetzt nicht, dass sich Tofu super als Eis am Stiel macht. Das ginge dann selbst uns zu weit. Wenn das im Bohnenkäse enthaltene Wasser allerdings aus Gründen von eher ungemütlich kalten Temperaturen fest wird, dehnt es sich auch aus. Kennt man aus den Greatest Hits des Physikunterrichts. Wenn das Ganze dann wieder aufgetaut wird, läuft die überschüssige Flüssigkeit sozusagen ganz ohne Gegenwehr aus dem Tofu, zurück bleibt eine feste, poröse Struktur, die nicht nur optisch an Sponge Bob erinnert. Gratulation, du hast einen Geschmacks-Schwamm gewonnen, der Gewürze besser aufsaugt, als jedes noch so sensationelle Putz-Gadget aus dem Teleshopping.

Profi-Tipp: Spiel’ das Einfrieren-Auftauen-Spiel zweimal in Folge für eine noch bissfestere Konsistenz.

Gefrorener Tofu mit Marinade

Die Marinade …

… gibt es natürlich nicht. Erlaubt ist, was schmeckt. Im Normalfall baden wir unsere Tofuwürfel in Sojasauce und geriebenem Knoblauch. In die Aroma-Badewanne darf sonst, was zum Rezept passt. Geriebener Ingwer, Oregano, Chiliflocken, Zitronen- oder Limettensaft … alles gern gesehene Gäste.

Nur Öl muss im Normalfall draußen bleiben, denn auch wenn wir bereits viel davon aus unserem Tofu gepresst oder herausgefroren haben, besteht er nach wie vor zu einem Großteil aus Wasser. Und Wasser und Öl mögen sich bekanntlich nicht besonders. Letzteres bildet beim Marinieren eine Art Film um unser zukünftiges Tofusteak, die Gewürze haben so keine Chance mehr, wirklich in den Bohnenkäse einzudringen. Beim gefrorenen Tofu verhält es sich etwas anders, der Schluckspecht mit trockener Kehle trinkt prinzipiell alles weg.

Tofu Steak London Style Vegan grillen kann jeder

Extraknuspriges Geheimnis

Ob du deinen Tofu ausgepresst und mariniert hast oder nicht: Es gibt eine Zutat in deinem Vorratsschrank, die den Würfeln, Scheiben, Dreiecken oder auf welche Form du gerade eben Lust hast beim Braten noch ein kleines Konsistenz-Krönchen aufsetzen kann.

Ich rede von einfacher Speise- beziehungsweise Maisstärke. Wende den Tofu in dem feinen Mehl, bis er rundum bedeckt ist. Dieser Mantel wird superknusprig, während der Tofu im Inneren nach wie vor weich und saftig bleibt.

Kartoffelstärke funktioniert übrigens eher suboptimal, diese bildet einen eher schleimigen Film. Tapiokastärke hingegen ist ebenfalls empfehlenswert.

Knuspriger Tofu

Braten, Rösten, Frittieren, Grillen

Tofu ist so ein von Natur aus notorisch fettarmes Light-Produkt. Das Öl in der Marinade habe ich dir auch verboten. Du wirst dich jetzt also vermutlich nicht wundern, wenn ich dir erzähle, dass es sich Tofu gerne in einer gut gefetteten Pfanne gemütlich machen oder gar im sprudelnden Öl-Whirlpool herumdümpeln möchte, in dem er außen ganz besonders knusprig und innen mindestens genauso zart wird. Falls du dich immer gefragt hast, wie dein Lieblings-Vietnamese diese leckeren Tofukissen hinbekommt – jetzt weißt du es.

Das heißt natürlich nicht, dass du ab sofort jedes Tofugericht zum weniger gesunden Triefspektakel machen musst, ein bis zwei Esslöffel mehr Öl dürfen es aber gerne sein. Das gilt insbesonders, wenn der Tofu Star des nächsten Barbecues sein soll – andernfalls klammert er sich wirklich gerne an den Grillrost und löst sich nur mit sehr viel Überredungskunst oder eben brachialer Gewalt wieder davon – oder du eine unbeschichtete Pfanne verwendest.

Gebratener Räuchertofu

Tofu zubereiten – Heißer Scheiß?!

Wir braten Tofu gerne bei nicht zu hoher Hitze. Eine mittlere bis hohe Stufe reicht aus für ein perfekt krosses Ergebnis. Dafür geben wir ihm gerne mal ein paar Minuten länger und achten darauf, ihn wirklich von allen Seiten gleichmäßig zu braten.

Ähnliches gilt auch für das Rösten im Ofen, bei dem der Tofu eine ganz besonders bissfeste Konsistenz bekommt. 200 bis 220 °C dürfen es schon sein, wichtiger ist es, dass du ihn mit ausreichend Öl bestreichst – Du erkennst ein Muster, richtig? – und ihm etwa 20 Minuten Zeit gibst.

Übrigens schaffen es Heißluftfritteusen ganz ordentlich, das in der eigenen Küche eher unbeliebte Ölbad zu simulieren. Falls dir also die letzte Ausrede gefehlt hat, um dir so ein Teil zuzulegen, hier hast du sie.

Für alle Zubereitungsarten gilt für uns: Wenn der Tofu im Anschluss nicht in einer Sauce geschmort wird, dürfen nach dem Braten, Rösten oder Frittieren ein paar Spritzer Essig, Zitronen- oder Limettensaft ran. Etwas Säure verstärkt nicht nur das Aroma der Marinade, sondern auch das vom Tofu selbst. Und mittlerweile wissen wir ja alle, dass Tofu Geschmack hat. Oder etwa nicht?

Tofu Tikka Masala

Vegane Butter bei die Tofu-Fische: Hast du einen Liebling? Vielleicht von Taifun? Wie bereitest du den zuhause am liebsten zu? Hast du auch Tricks und Kniffe? Oder bist du gar tatsächlich noch Skeptiker? So viele Fragen! Schreib’ uns einen Kommentar und lass’ uns über Bohnenkäse und über das Thema „Tofu zubereiten“ quatschen.


Werbung! Dieser Beitrag wurde von Taifun-Tofu GmbH unterstützt. Gesponserte Beiträge helfen uns dabei, regelmäßig neue Rezepte für unsere Leser zu kreieren, Inhalte spiegeln aber immer unsere eigene Meinung wider. Danke, Taifun und Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten.

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt scharfes Essen und steht auf die Kombi Pasta & Brokkoli. Sammelt E-Gitarren und schreibt ab und zu darüber. Ist "eigentlich" Grafikdesigner und Webentwickler.

26 Kommentare

  1. Hallo und herzlichen Dank für diesen tollen Beitrag!!! 😀
    Damit kann ich mein Repertoire grandios erweitern. Der Black Forest ist sehr lecker, das stimmt wohl. Ich mag aber die Soy Rebels (bei mir in Berlin umme Ecke! 🙂 auch sehr gerne. Da bekomme ich den Tofu frisch und auch noch ohne Plastik-Verpackung 🙂
    Ich esse Tofu bisher am liebsten kalt aufs Brot (Räuchertofu oder Chilitofu) oder den Sesam-Mandel-Tofu aus der Pfanne 🙂
    Ganz liebe Grüße, Christof

    Antworten
    1. Hi Christof,

      oha, die Sachen von den Soy Rebels sehen tatsächlich super aus. Müssen wir ausprobieren, wenn wir mal wieder in Berlin sind.

      Tausend Dank und liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  2. Tofu is love, Tofu is life. Könnte ich ungelogen jeden Tag essen. Zuletzt gab es bei uns leckeren Chili-Tofu. Möchte euch beiden ein großes Kompliment für eure Seite hier aussprechen. Jedes Rezept ein Highlight. Man spürt richtig die Liebe zum Detail. Macht so weiter.

    Liebe Grüße Philipp

    Antworten
    1. Hey Philipp,

      tausend Dank für das grandiose Feedback. Freut uns mega und Chili-Tofu klingt perfekt!

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  3. Super interessanter Artikel👍
    Tofu ist aus unserer Küche seit Jahren nicht mehr wegzudenken.
    Wir haben uns durch sämtliche Hersteller-Marken durchprobiert.
    Der von Taifun ist unser absoluter Favorit.
    Er hat eine wunderbare Konsistenz und genau den Geschmack, den wir lieben.
    Wusstet ihr, dass man ihn sogar in Bioläden in der Provence bekommt?
    Nicht mal im Urlaub muss darauf verzichten 😊
    Den Trick mit dem Stärkemehl werde ich unbedingt ausprobieren.
    Tofu erwärme ich bislang höchstens, weil er bei mir sonst wie Schuhsohle wird.
    Viele Grüße aus Singen
    Ursa Minor

    Antworten
    1. Hi Ursa,

      klasse, das freut uns, tausend Dank. Taifun bezieht auf jeden Fall auch viele Bohnen aus Frankreich, vielleicht hat sich herumgesprochen, dass die daraus etwas tolles basteln. Klasse zu wissen, dass wir nicht auf Tofu verzichten müssen, falls es uns mal in die Provence verschlägt. 😉

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  4. Ganz um die Ecke habe ich die Tofurei nicht und mangels KFZ komme ich da auch nicht mal eben hin, also kommt der Block bei mir aus der nächsten Drogerie. Ich kenne noch eine Zubereitungsmethode, die in China für Fleisch angewendet wird. Sie heißt „rot braten“ und dabei wird in diesem Fall der Tofu mit den Händen zerbröselt und bei hoher Temperatur in etwas Fett angebraten. Wenn er ein wenig Farbe angenommen hat, kommt Sojasoße dazu. Ich benutze Tamari und nehme davon 2 Eßlöffel. Dadurch färbt sich der Tofu dunkler und bekommt ein ganz eigenes Aroma. Das „Sojahack“ lässt sich jetzt z.B. zu einer Sauce Bolognese weiterverarbeiten oder zu einem Chili.

    Antworten
    1. Hallo liebe Sabine,

      das machen wir so tatsächlich ab und zu für eine schnelle Nudelpfanne oder als Burritofüllung. Cool, dass es für die Zubereitungsart auch einen Begriff gibt, werden wir auf jeden Fall recherchieren. 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  5. Hey, danke für den sehr hilfreichen Beitrag! =) Kombiniert ihr die Einfrier-Methode in der Regel mit dem Auspressen durch Beschweren? Also quasi dem auftauenden Tofu richtig einen draufgeben? Oder reicht eine der beiden Methoden für ein gutes Ergebnis?
    Liebe Grüße, Kathrin

    Antworten
    1. Hey Kathrin,

      im Normalfall fließt das Wasser beim Auftauen auch recht gut ohne Hilfsmittel ab, wie ich ja beschrieben habe. Du kannst den gefrorenen Block aber auf jeden Fall beschweren. Die beiden Methoden ergeben auch nicht dasselbe Ergebnis, sind keine reine „Entweder-Oder“-Zubereitung. Einfach gepresster Tofu bleibt nach wie vor saftig, der gefrorene bekommt eine andere, bissfestere und „zähere“ Struktur.

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  6. Super Artikel! Jetzt weiß ich ja Bescheid! Ich habe mich Anfang des Jahres auf der Veggie World am Taifun Stand einmal quer durchs ganze Sortiment gegessen 😉 Im Kühlschrank liegt sogar gerade der Black Forest. Den mag meine Mutter auch am liebsten. Danke für eure tolle Arbeit! Ihr seid spitze und eure Rezepte so lecker!!

    PS: Wann kommt die nächste Podcast-Folge?
    Bis dahin 🙂 <3

    Antworten
    1. Hallo liebe Jessica,

      klasse, das freut uns. Tausend Dank auch für das liebe Feedback. Und natürlich kommen auch wir nie am Taifun-Stand und daran vorbei, sich einmal durchs Sortiment und wieder zurück zu futtern. 😆

      Liebe Grüße
      Jörg

      P. S.: Der Podcast ist erstmal auf Eis gelegt, sorry. 🙁

      Antworten
  7. Danke für diesen tollen Beitrag! Bei mir gibt es heute Mittag auf jeden Fall Tofu-Bolognese.
    Ich bin auf jeden Fall auch von der Tofu-Fraktion und finde auch den von Taifun am besten (vor allem der Black Forest Tofu!!).

    Allerdings finde ich, dass in vietnamesischen Restaurants der Tofu irgendwie ganz anders schmeckt, er hat eine ganz andere Konsistenz, irgendwie weicher und saftiger, und wie eine Art „Haut“ außenherum. Wisst ihr, was ich meine? Ich frage mich schon seit Ewigkeiten, wo man solchen Tofu wohl herbekommt…Vielleicht habt ihr ja eine Idee?

    Liebe Grüße

    Marianne

    Antworten
    1. Hallo liebe Marianne,

      yeah, #TeamTofu 🙌

      Diese „Haut“, die du meinst, kommt vom Frittieren. Häufig verwenden vietnamesische Restaurants auch einen etwas softeren Tofu, der dann natürlich so richtig kissenartig wird. Ich habe das kurz im Frittierabsatz erwähnt, ergänze die Info aber mal. 😉

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  8. Danke für diesen tollen Tofu-Guide! Da kann ich noch einige Ideen und Inspirationen mitnehmen. Ich bin eigentlich erst durch euch zu einem Tofufan geworden 😉 Meine Liebsten sind auch von Taifun, der Black Forest (Suchtgefahr!) und der Rosso.
    Liebe Grüße an euch

    Antworten
    1. Ganz lieben Dank Sabrina, das freut uns natürlich riesig! Ja, der Black Forest ist wirklich unschlagbar 😋👌

      Lieben Gruß,
      Nadine

      Antworten
  9. Hallo ihr Lieben,
    Ein ganz toller Tofu-Beitrag ! Ich höre tatsächlich oft dieses “ Tofu ist bäh…! von diversen Fleischessern. Ich kann darüber mittlerweile nur grinsen….
    Die Firma Taifun durfte ich vor ca. 8 Jahren auf der Biofach-Messe in Nürnberg kennenlernen. Damals war ich selbst noch skeptisch, was Tofu angeht, hatte ich doch schlechte Erinnerungen an den grausigen Tofu aus den 80ern. Ich wurde innerhalb kürzester Zeit eines Besseren belehrt, denn es wurde vom Taifun-Team vor Ort gebraten und gegrillt. Und was soll ich sagen – seither bin ich ein absoluter Tofu-Fan und ich kann mich bei Räuchertofu kaum beherrschen…
    Wir haben hier außerdem das große Glück eine Tofu-Manufaktur in der Nähe zu haben.
    Herzliche Grüße aus Bingen am Rhein.

    Antworten
    1. Hi Sabine!

      Also wir können zwar nicht beim 80s-Tofu mitreden, aber ja, auch wir haben grausige Erinnerungen an kleinste, wahnsinnig harte (?) Tofubrocken, eingelegt in einer eher klinisch schmeckenden Lake.

      Eine Tofurei in der Nähe ist natürlich purer Luxus.

      Liebe Grüße und tausend Dank
      Jörg

      Antworten
    2. Hallo Sabine, wie heißt denn die Tofumanufaktur? Ich kann nichts finden? Danke für eine kurze Info!

      Antworten
      1. Es ist die Tofurei Christian Nagel in Ellerbek.

  10. Wir haben ja das sagenhafte Glück, dass es in unserer Stadt (Karlsruhe) eine Tofu-Manufaktur gibt.
    Der Taifun Tofu ist natürlich super, aber nichts kommt über den Tofu den wir Samstags unverpackt mit der eigenen Box bei unserer „Tofu-Frau“ kaufen können.

    Antworten
    1. Hi Nadine!

      Was geht denn jetzt? Schon die zweite, die tatsächlich eine Tofurei „um die Ecke“ hat? Wir wohnen falsch! 🤬😆

      Klingt auf jeden Fall toll, frischer Tofu ist eben auch etwas besonderes.

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
    2. Hey,
      kurze Zwischenfrage: sind das die auf dem Guttenbergplatzmarkt? Das würde mal wieder zeigen: ich muss daa unbedingt mal probieren,

      Antworten
  11. Hallo, gibt es ein Rezept zu dem Block Seidentofu, den ihr da auf einem der Fotos zeigt? Seidentofu mit einer dunklen Sauce und Frühlingszwiebelringchen garniert…. Wäre toll!
    Danke

    Antworten
    1. Hallo liebe Miriam,

      das Rezept habe ich quasi im Nebensatz unter „Tofu verträgt viel Würze“ ‚runtergetippt. Sojasauce, Frühlingszwiebel, eventuell Wasabi. Ernsthaft, mehr ist nicht dabei. 😆

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten

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