Zeit für Brot

Pinkes Pitabrot mit zweierlei Dips & Goji-Topping

Pinkes Pitabrot mit zweierlei Dipps

Vor kurzem wurden wir von Kirsten von nu3.de angeschrieben, ob wir denn nicht einmal ein Rezept mit Goji-Beeren kreieren möchten. Wir kannten diese zwar vom Namen her,  hatten sie aber noch nie probiert. Der Hype um die kleinen Früchtchen und deren positive Auswirkungen auf die Gesundheit ist recht groß – darauf möchten wir aber gar nicht eingehen, bei uns geht es nur um den Geschmack. Wer sich weiter informieren möchte, schaut am besten auf nu3.de vorbei.

Zu unseren leckeren Kichererbsen- und Tahin-Dips mit selbstgebackenem Rote-Beete-Pitabrot hat es auf jeden Fall seeehr gut geschmeckt 😉

Zutaten für 2 Personen

Für das Pitabrot

  • 1 rote Beete (am besten schon vorgekocht)
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Zucker oder Agavendicksaft, Reissirup etc.
  • 20 g frische Hefe oder 1/2 Packung Trockenhefe
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Salz
  • etwas lauwarmes Wasser (nach Gefühl)

Für den Kichererbsen-Dip

  • 1 Dose/Glas Kichererbsen (250 g – 300 g)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 100 g Champignons
  • 1 Zitrone
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • Meersalz & Pfeffer
  • 1-2 EL getrocknete Goji Beeren

Für den „Joghurt“-Dip

  • 250 g Sojaghurt
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Tahini (Sesampaste)
  • etwas Meersalz, frisch gemahlen

Die bereits vorgekochte, weiche rote Beete mit etwas Wasser zu einem Mus pürieren. Die restlichen Teigzutaten (solltet ihr frische Hefe benutzen, dann muss sie zunächst, wie bei unserem Pizzateig, in warmen Wasser aufgelöst werden) hinzufügen und alles zu einem glatten Teig kneten. Nach Gefühl noch etwas lauwarmes Wasser dazugeben. Der Teig sollte schön gleichmäßig, aber nicht zu klebrig werden. Hat man aus Versehen zuviel Wasser hinzugegeben, dann einfach wieder etwas Mehl hinzufügen bis es richtig ist. Man kann da nicht viel falsch machen, man muss da einfach ein bisschen nach Gefühl werkeln ;-).

Ist der der Teig fertig geknetet, sollte er an einem warmen Ort (im Sommer ideal auf dem Balkon oder dem sonnigen Fensterbrett) ca. 30 Minuten „gehen“.

In der Zwischenzeit könnt ihr euch an die Dip-Zubereitung machen. Zunächst schneidet ihr die Champignons und die Zwiebel in Scheiben. Etwas Olivenöl in eine Pfanne geben und erhitzen. Die Champignons und die Zwiebel schön anschwitzen. Den Herd ausschalten. Die abgetropften Kichererbsen, die gepresste Knoblauchzehe, den Zitronensaft, den Kreuzkümmel, 1 EL Olivenöl und das Meersalz hinzugeben und abschmecken. Das ganze in eine Schüssel geben und pürieren. Die Goji Beeren am Schluss darüber geben.

Etwas Mehl auf eine Arbeitsfläche geben und ca. eine „handvoll“ Teigmasse mit dem Nudelholz zu einem kleine Fladen ausrollen. Unsere Teigmasse ergibt ca. 8 Minifladen. Bei ca. 180° Grad Umluft (vorgeheizt) 5-7 Minuten backen.

Die kurze Zeit reicht, um unseren zweiten Dip zuzubereiten. Das Sojaghurt in eine Schüssel geben und 1 gepresste Knoblauchzehe, 1 EL Tahini hinzufügen. Mit Salz abschmecken.

Die warmen Fladenbrote zu den Dips reichen – ideales Fingerfood 🙂 Guten Appetit!

Unser Fazit zu den Goji-Beeren:

Wir freuen uns immer, neue Geschmacksnoten zu finden und auszuprobieren. Die Goji’s schmecken sehr süß, haben aber trotzdem eine leicht herbe Note und sind nicht zu „zuckrig“. Außerdem sehen sie spektakulär aus! 😀 Für uns sind sie eine tolle Alternative zu Rosinen oder Cranberries und passen auch besonders gut in’s Müsli oder auf Salate. Wir werden auf jeden Fall noch weiter experimentieren. Vielen Dank nochmal an Kirsten von nu3.de.

Seit 2005 glücklich vegan. Pinterest- und Grüne Smoothies-Addict. Kocht aus Leidenschaft. Grafikdesignerin @ kreativagentur wowitmoves

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