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Warum Pfeffer nicht gleich Pfeffer ist und welche Pfeffersorten wir immer daheim haben

Warum Pfeffer nicht gleich Pfeffer ist und welche Pfeffersorten wir immer daheim haben

Pfef­fer ist wohl das welt­weit wich­tigs­te Gewürz über­haupt. Wir schau­en uns an, wel­che Pfef­fer­sor­ten es gibt, zu wel­chen Rezep­ten sie am bes­ten pas­sen und ver­ra­ten euch, wel­che bei uns nicht feh­len dürfen.

Wenn ich die­se typi­schen Pfef­fer­streu­er auf Tischen ste­hen sehe – klei­ne Glas­be­häl­ter, nicht sel­ten leicht bis mit­tel­schwer trüb, Blech­de­ckel mit ein paar Löchern, die Hälf­te davon ver­stopft –, die gefüllt sind mit wer weiß wann gemah­le­nem Pfef­fer, ob schwarz oder weiß ist eigent­lich nicht aus­zu­ma­chen, bekom­me ich immer ein wenig Mitleid.

Seit der Anti­ke und über Jahr­hun­der­te hin­weg hat Pfef­fer den Gewürz­han­del bestimmt. Zu Krie­gen um das Pfef­fer­mo­no­pol, auf einer Sei­te zu gro­ßem Leid, auf der ande­ren Sei­te zu genau­so gro­ßem Reich­tum und schluss­end­lich zu zuvor unbe­kann­ter Schär­fe in unse­rem Essen geführt. Und jetzt wird er teil­wei­se so der­ma­ßen sträf­lich ver­nach­läs­sigt behan­delt. Nice. 👌

Bis noch vor rela­tiv kur­zer Zeit waren die Bee­ren ver­schie­de­ner Pfef­fer­ge­wäch­se nur wohl­ha­ben­den Haus­hal­ten vor­be­hal­ten. Mit Pfef­fer wur­de ange­ge­ben oder auch Wert­schät­zung aus­ge­drückt. Wen man moch­te oder respek­ti­ve den eige­nen sozia­len Sta­tus mit dem sprich­wört­li­chen Holz­ham­mer zei­gen woll­te, dem ser­vier­te man ordent­lich „gepfef­fer­te“ Spei­sen. Lei­ser und im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes geschmack­vol­ler als der nagel­neue Protz-SUV mit Schiffs­mo­tor in der Ein­fahrt, prin­zi­pi­ell aber ähn­lich. Daher stammt auch der Begriff „Pfef­fer­sack“ als eher spöt­tisch gemein­te Bezeich­nung für ver­mö­gen­de Kaufleute.

Heu­te? Wird er als „Stan­dard­aus­stat­tung“ auf prin­zi­pi­ell jedem Ess­tisch erwar­tet. Pfef­fer ist Pfef­fer, ein­fach nur mal mehr, mal weni­ger scharf, mal mehr, mal weni­ger teu­er und eben mal in mehr, mal in weni­ger schi­cken und appe­tit­li­chen Gefä­ßen. Den Ein­druck könn­te man zumin­dest bekommen.

Dabei ist Pfef­fer super viel­sei­tig und eine extrem lecke­re und vor allem ein­fa­che Mög­lich­keit, „Pepp“ (jo, der schlech­te Wort­witz muss­te ja kom­men, oder?) an alle Gerich­te zu brin­gen – ob nun All­tags-After-Work-Din­ner oder groß auf­ge­kocht. Und das auch mit einem wirk­lich guten Kos­ten-Nut­zen-Fak­tor, denn auch wenn Pfef­fer immer noch (und zurecht) zu den teu­ren Gewür­zen zählt, kann er halt auch in klei­nen Dosen viel – Protz-SUVs nicht. Das schau­en wir uns in die­sem Bei­trag zusam­men mit Peu­geot, dem Her­stel­ler der Pfef­fer­müh­len unse­rer Wahl an … der übri­gens auch die pas­sen­den Pfef­fer­sor­ten gleich mit ver­kauft. Gutes Geschäftsmodell.

Peugeot Pfeffermühlen

Original und leckere „Fakes“ – welche Pfeffersorten gibt es?

Wenn man von Pfef­fer spricht, ist meist „ech­ter“ Pfef­fer, noch genau­er die Früch­te des Pfef­fer­strauchs, Piper nig­rum, gemeint. Das Klet­ter­ge­strüpp kommt ursprüng­lich von der Mala­bar­küs­te in Indi­en, wird heu­te aber auch in Viet­nam, Malay­sia, Kam­bo­dscha, Bra­si­li­en und Indo­ne­si­en ange­baut und ver­sorgt Pfef­fer­lieb­ha­ber mit gleich vier ver­schie­de­nen End­pro­duk­ten … und da muss ich jetzt etwas ausholen.

Schwarze Pfefferkörner

Echter Pfeffer

Schwar­zer Pfef­fer. Kennt man. Wer irgend­wo noch „etwas Pfef­fer“ ran haben möch­te, meint ver­mut­lich genau das Zeug. Im End­ef­fekt han­delt es sich dabei um die unrei­fen, grün geern­te­ten Bee­ren der Pflan­ze, die im Anschluss in der Son­ne getrock­net wer­den und dabei eben schwarz­braun wer­den. Er ent­hält vie­le äthe­ri­sche Öle und am meis­ten Pipe­rin von allen Pfef­fer­sor­ten, das Alka­lo­id, das den Geschmack, aber auch die Wir­kung von Pfef­fer aus­macht. Das Aro­ma kennt man, es ist scharf, irgend­wie warm und, na ja, eben „pfeff­rig“. Pipe­rin wer­den aber auch eini­ge posi­ti­ve Eigen­schaf­ten auf den mensch­li­chen Kör­per zuge­schrie­ben. Wie alle schar­fen Stof­fe regt es die Ver­dau­ung an, hemmt aber auch den Abbau von Sero­to­nin, dem Glücks­hor­mon und Dopa­min, dem wich­tigs­ten Ner­ven­bo­ten­stoff. Pfef­fer macht also im über­tra­ge­nen Sin­ne Spaß und gibt einen moti­vie­ren­den Tritt in den Hintern.

Es steht schon in der Über­schrift: Pfef­fer ist nicht gleich Pfef­fer. Selbst­ver­ständ­lich gibt es qua­li­ta­ti­ve Unter­schie­de, die bereits bei den Früch­ten und der Ern­te und Wei­ter­ver­ar­bei­tung anfan­gen und spä­tes­tens bei der Lage­rung auf­hö­ren. Was ich sagen will ist, dass es sich wirk­lich lohnt, sich auch in Sachen Pfef­fer durch­zu­pro­bie­ren. Der schwar­ze Tan-Hoi-Pfef­fer aus Viet­nam von Peu­geot schmeckt etwa hol­zig (natür­lich im bes­ten Sin­ne) und warm und hat eine inten­si­ve Pfef­fer­schär­fe. Er passt beson­ders gut zu unse­ren vega­nen Spa­ghet­ti Cacio e pepe. Der schwar­ze, nach Fairtra­de-Richt­li­ni­en ange­bau­te Bio-Kam­pot-Pfef­fer aus Kam­bo­dscha hat dazu noch eine bei­na­he schon zitro­ni­ge Fri­sche, die super zu unse­rem Soba­nu­del-Rezept mit Tofu und Grün­kohl schmeckt.

Grü­ner Pfef­fer ist die unrei­fe Aus­gangs­form von schwar­zem Pfef­fer. Man kennt ihn sowohl in noch fri­scher Form – die Früch­te gibt es häu­fig in Asi­a­lä­den in der Kühl­ab­tei­lung –, ein­ge­legt in Salz­la­ke oder Essig und sel­te­ner gefrier­ge­trock­net. Er ent­hält wenig Pipe­rin, des­halb schmeckt er mild und etwas gra­sig. Zuge­ge­be­ner­ma­ßen ver­wen­den wir grü­nen Pfef­fer eher sel­ten, frisch ist er als Gemü­se zum Bei­spiel in einem grü­nen Thai-Cur­ry aber klasse!

Weißer Pfeffer

Wei­ßer Pfef­fer ist rei­fer Pfef­fer, des­sen Bee­ren in Was­ser ein­ge­weicht, von der Scha­le befreit und anschlie­ßend getrock­net und fer­men­tiert wer­den. Durch das Ein­wei­chen ent­steht ein – ich habe lei­der echt kei­ne Ahnung, wie ich es appe­tit­li­cher beschrei­ben soll – „stal­li­ges“ Aro­ma. Er ist wür­zig, kann fast ein wenig käsig schme­cken und wirkt häu­fig schär­fer oder zumin­dest prä­sen­ter, als schwar­zer Pfef­fer. Wei­ßer Pfef­fer passt beson­ders gut zu vega­ner Peking­sup­pe oder unse­rem Pad See Ew und ist ein abso­lu­tes Must Have in unse­rer Gewürzschublade!

Der wei­ße Sara­wak-Pfef­fer von Peu­geot kommt aus dem Nor­den Bor­ne­os, ist etwas mil­der als ande­re wei­ße Pfef­fer­sor­ten und eig­net sich des­halb für vie­le Gerichte.

Damit sind wir beim roten Pfef­fer. Und jetzt fängt es an, etwas kom­pli­ziert zu wer­den, denn im all­ge­mei­nen Sprach­ge­brauch denkt man bei rotem Pfef­fer gern mal nicht an „ech­ten Pfef­fer“, son­dern an rosa Pfef­fer­bee­ren, die mit den Früch­ten vom Pfef­fer­strauch nichts zu tun haben. Von letz­te­ren sind wir kei­ne Fans, ech­ter roter Pfef­fer ist aber toll! Es han­delt sich dabei um rei­fen Pfef­fer, also um die Vor­stu­fe vom wei­ßen Pfef­fer und um die kost­bars­te Form vom ech­ten Pfef­fer. Die Kör­ner sind rost­rot oder bräun­lich und schme­cken fruch­ti­ger und fri­scher als schwar­zer Pfef­fer, sind ansons­ten aber ähn­lich scharf.

Peu­geot bei­spiels­wei­se hat roten Mondol­ki­ri-Pfef­fer aus Kam­bo­dscha im Angebot.

Für alle bis­he­ri­gen „ech­ten“ Pfef­fer­sor­ten im getrock­ne­ten Zustand eig­nen sich die Peu­geot-Müh­len mit Pfef­f­er­mahl­werk. Wir haben das Glück, meh­re­re ver­schie­de­ne Müh­len für die unter­schied­li­chen Pfef­fer­sor­ten ver­wen­den zu kön­nen. Bei­spiels­wei­se ist eine schwar­ze Paris Natu­re Müh­le mit schwar­zem Pfef­fer gefüllt. Wei­ßer Pfef­fer kommt aus der Paris Chef Pfef­fer­müh­le aus Edel­stahl. Hier lässt sich der Mahl­grad über einen Dreh­me­cha­nis­mus ganz ein­fach einstellen.

Pfeffermühle nachfüllen

„Fast echter“ Pfeffer

In der Pipe­r­aceae-Fami­lie gibt es nicht nur Piper nig­rum, der die bis­her vor­ge­stell­ten Pfef­fer­sor­ten abwirft. Für Pfef­fer-Nerds wer­den irgend­wann auch ande­re Ver­wand­te interessant.

Beson­ders lan­ger Pfef­fer (Piper longum oder Piper retro­fac­tum) fällt da allein auf­grund der Form auf. Er schmeckt ähn­lich wie „ech­ter Pfef­fer“, hat aber zusätz­li­che Noten, die je nach­dem an ande­re Gewür­ze wie Kar­da­mom und Zimt erin­nern. Außer­dem ist er in der Regel schär­fer, da er mehr Pipe­rin ent­hält. Er kann wie „ech­ter“ Pfef­fer ver­wen­det wer­den, passt aber am bes­ten, wenn er für sich allei­ne ste­hen kann. Zum Bei­spiel in unse­rer vega­nen Bra­ten­sauce. Im Peu­geot-Shop gibt es schwar­zen Lang­pfef­fer und sogar roten, den auch wir vor­her noch nicht kann­ten und der unheim­lich frisch und zitro­nig schmeckt – bei­de aus Kam­bo­dscha. Die Zap­fen kön­nen im Mör­ser zer­klei­nert wer­den oder las­sen sich, vor­her in klei­ne Stü­cke gebro­chen, in den nor­ma­len Peu­geot-Pfef­fer­müh­len mah­len. Wer so rich­tig auf den Geschmack gekom­men ist, kann sich aber auch die spe­zi­el­le Isen Müh­le von Peu­geot für Lang­pfef­fer­sor­ten anschauen.

Außer­dem zählt auch Kube­ben­pfef­fer zu den Ver­wand­ten des „Real Deals“. Optisch fällt er durch den klei­nen Stiel­an­satz an den Kör­nern auf, der ihm den Namen Schwanz­pfef­fer ein­ge­bracht hat. Ja, ähm, lass’ ich mal so ste­hen. Er kommt von der indo­ne­si­schen Insel Java, hat einen mil­den, eher bit­te­ren, fast schon medi­zi­ni­schen Geschmack. Er kommt eher als Teil von Gewürz­mi­schun­gen zum Ein­satz, bei­spiels­wei­se in Ras El-Hanout für unse­ren gerös­te­ten Brok­ko­li mit grü­nen Lin­sen.

Voatsiperifery – Wilder Pfeffer

Zu guter Letzt kommt der „wohl abso­lut kras­ses­te ech­te Pfef­fer – der Voatsi­pe­rife­ry Wild­pfef­fer“ (Zitat von unse­rem Peu­geot-Kon­takt). Das wil­de Zeug kann­ten wir bis­her auch nicht, aber ja, die groß­spu­ri­ge Aus­sa­ge steht mit bei­den Bei­nen auf dem Boden der Tat­sa­chen. Der Wild­pfef­fer kommt aus Mada­gas­kar, schmeckt irgend­wie nach allem, aber am ehes­ten nach schwar­zem Pfef­fer, der ein­mal quer durch den Wald, dann einen Obst­korb und anschlie­ßend durch einen Blu­men­la­den gezo­gen wur­de. Er ist rar, folg­lich teu­rer und des­halb geht man natür­lich eher spar­sam damit um. Reicht aber auch, ein paar Dre­her an der Müh­le über bei­spiels­wei­se fri­sche Toma­ten – oder Erd­bee­ren – genü­gen. Guter Pfef­fer ist eigent­lich immer eine gute Geschenk­idee, der Voatsi­pe­rife­ry ist eine bessere.

Falsche Pfeffer, die aber trotzdem nicht fehlen dürfen

Ich las­se hier gleich mal Cayenne­pfef­fer oder die erwähn­ten Rosa Pfef­fer­bee­ren weg. Ers­te­rer ist ein­fach gemah­le­nes Chili­pul­ver und wie schon erwähnt, vom Rosa Pfef­fer sind wir ein­fach kei­ne Fans. Auch Piment, also Nel­ken­pfef­fer igno­rie­re ich, denn auch wenn Piment eine leich­te Schär­fe hat und irgend­wie nach jedem Gewürz schmeckt (des­halb auch die eng­li­sche Bezeich­nung All Spi­ce), hat er sonst nicht viel mit Pfef­fer gemein.

Szechuanpfeffer

Wer in der Lis­te aber auf kei­nen Fall feh­len darf, ist Sze­chuan­pfef­fer und sei­ne Ver­wand­ten. Es geht dabei um die Frucht­scha­len ver­schie­de­ner Sträu­cher der Fami­lie Zan­t­h­oxylum, einer mit Zitruspflan­zen ver­wand­ten Pflan­zen­art, die pri­mär in Chi­na, Korea, Japan und Tai­wan hei­misch ist (aber auch in ande­ren Tei­len der Erde vor­kommt). Sze­chuan­pfef­fer steht – wer hät­te es beim Namen ahnen kön­nen? – ins­be­son­de­re für die Küche der chi­ne­si­schen Pro­vinz Sze­chu­an. Zusam­men mit der Schär­fe von Chi­li sorgt das pri­ckeln­de, tat­säch­lich leicht die Zun­ge und die Lip­pen betäu­ben­de Aro­ma für die typi­sche Geschmacks­kom­bi­na­ti­on ma la, was tat­säch­lich ein­fach nur „scharf und betäu­bend“ bedeu­tet. Mapo-Tofu ohne Sze­chuan­pfef­fer geht nicht, genau­so wenig Tofu Kung Pao. Bei uns steht Sze­chuan­pfef­fer in einer oran­ge­far­be­nen Peu­geot Bali Pfef­fer­müh­le aus Guss­ei­sen wirk­lich immer auf dem Esstisch.

Übri­gens gehört auch San­cho-Pfef­fer aus Japan und der Timut-Wild­pfef­fer aus Nepal zur glei­chen Fami­lie. Bei­de schme­cken ähn­lich, der Timut aller­dings sogar noch säu­er­li­cher und fruch­ti­ger und passt des­halb beson­ders als zusätz­li­ches, frisch gemah­le­nes Topping.

Ein wichtiger Rausschmeißer – die Lagerung und wie schmeckt Pfeffer möglichst lange frisch

Egal, ob es um ech­ten, „so eine Art von ech­ten“ oder Sze­chu­an-Pfef­fer geht: Es ist nie eine gute Idee, ihn gemah­len zu lagern. Nicht­mal beim Cam­pen, dafür gibt es die klei­ne Peu­geot Pocket-Müh­le, die auch in die Hosen­ta­sche passt … auch bei­spiels­wei­se zum dis­kre­ten Nach­pfef­fern im Restau­rant oder so. Damit wären wir auch wie­der beim Anfang die­ses Tex­tes, Pfef­fer­streu­er gehen ein­fach nicht!

Peugeot Taschenpfeffermühle

Gela­gert wird das Gewürz am bes­ten mög­lichst luft­dicht ver­schlos­sen, kühl, tro­cken und dun­kel. Da das Aro­ma gera­de im gemah­le­nen Zustand und mit Kon­takt zu Sauer­stoff und Licht ver­fliegt, kommt es mög­lichst frisch in den Mör­ser oder die Müh­le. Bei Peu­geot-Müh­len kein Pro­blem, kurz oben den Deckel abschrau­ben, schon kann nach­ge­füllt werden.

Beim Kochen selbst wird im Regel­fall aus den glei­chen Grün­den rela­tiv spät, also kurz vor dem Ende der Gar­zeit oder sogar erst kurz vor dem Ser­vie­ren gewürzt. Das ist aber kei­ne fes­te Regel, in einer Pfef­fer­sauce dür­fen die Kör­ner auch län­ger köcheln – dann aber auch meis­tens im Gan­zen. Übri­gens eigent­lich auch nicht direkt über dem Topf oder der Pfan­ne. Auf­stei­gen­der Dampf gerät in die Müh­le und an die Pfef­fer­kör­ner und die mögen das nicht.

Auch der Mahl­grad spielt eine Rol­le. Fein gemah­le­ner Pfef­fer schmeckt im ers­ten Moment inten­si­ver, das Aro­ma ver­fliegt aber schnel­ler. Grob gemah­len bleibt der Geschmack län­ger auf der Zun­ge, wenn er gut gekaut wird. Die Peu­geot Pfef­fer­müh­len bie­ten die Mög­lich­keit, den Mahl­grad ganz ein­fach beim Mah­len ein­zu­stel­len, du kannst also ein­fach her­um­pro­bie­ren, was dir bes­ser schmeckt.

Für uns die drei wichtigsten Pfeffersorten

Pfef­fer ist super inter­es­sant – ich hof­fe, die­ser Text bringt das rüber. Ich will aber nicht den Ein­druck erwe­cken, dass jede Küche drölf ver­schie­de­ne Vor­rats­glä­ser mit unter­schied­li­chen Pfef­fern braucht.

Schwar­zer Pfef­fer geht immer und steht geschmack­lich eben genau für das, was wir alle vom Gewürz erwar­ten, des­halb ist er auch der Wich­tigs­te in jeder Gewürz­samm­lung. An zwei­ter Stel­le folgt für uns Sze­chuan­pfef­fer, da ein­fach wirk­lich nichts ande­res an die­sen ganz typi­schen Geschmack und das Briz­zeln auf der Zun­ge her­an­kommt. Wei­ßer Pfef­fer ist für uns eigent­lich am wich­tigs­ten für chi­ne­si­sche Sup­pen oder wenn es dar­auf ankommt, dass eine hel­le vega­ne Sau­ce Hol­lan­dai­se nicht von schwar­zen Spren­keln durch­zo­gen ist.

Wenn du mit die­sen drei Pfef­fer­sor­ten anfängst, bist du super aus­ge­stat­tet. Nach und nach erwei­tern kann man ja ohne­hin jede Samm­lung. Und das geht natür­lich ein­fa­cher mit Rabatt. Mit dem Code Eatthis25 spart unse­re Com­mu­ni­ty gan­ze 25 % auf den Ein­kauf im gesam­ten Peu­geot-Online­shop … natür­lich auch beim Pfeffer.


Werbung! Dieser Beitrag wurde von Peugeot Saveurs unterstützt. Gesponserte Beiträge helfen uns dabei, regelmäßig neue Rezepte für unsere Leser zu kreieren, Inhalte spiegeln aber immer unsere eigene Meinung wider. Danke, Peugeot und Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten.

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.

9 Kommentare

  1. Sze­chuan­Pfef­fer wächst tat­säch­lich bei uns auch. Wir haben im Gar­ten einen Strauch der uns jedes Jahr unglaub­lich viel Arbeit für den Win­ter beschert mit auslösen.
    Für mich war wei­ßer Pfef­fer bis jetzt immer das go to wenn mans nicht sehen soll.. Aber ich denk ich werd mich mal ein biss­chen spie­len damit 😀

    Antworten
    1. Ja, dass Arten auch hier wach­sen, habe ich schon gehört und war natür­lich direkt inter­es­siert (wür­de mich nicht wun­dern, wenn wir schon­mal an einem Strauch vor­bei­ge­lau­fen wären und ihn nicht erkannt hät­ten). Die Pflan­zen sehen ja auch ganz schick aus. Weißt du zufäl­lig, wel­che Art ihr im Gar­ten habt? Und vor allem: Wie schmeckt das DIY-Zeug? 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      P. S.: Und ja, bit­te mehr wei­ßen Pfef­fer ver­wen­den! Haben wir auch viel zu lan­ge links lie­gen gelas­sen. Wenn er passt, dann passt er wirk­lich gut.

      Antworten
  2. Ha, per­fek­tes Timing – hat­te mir der klei­nen Guss­ei­sen Pfef­fer­müh­le gelieb­äu­gelt und da kom­men mir 25% gera­de recht…

    Top Arti­kel, macht Spaß zu lesen, Hun­ger noch dazu und mein aktu­el­ler Favo­rit, der fast schon Grape­fruit-arti­ge Timut­pfef­fer fin­det end­lich Mal Erwäh­nung! Das Zeugs ist echt ver­rückt und lecker!

    Antworten
    1. Grape­fruit! Das ist die per­fek­te Beschrei­bung. Dann check‘ auf jeden Fall bei Gele­gen­heit den Voatsi­pe­rife­ry aus, wirk­lich auch verrückt.

      Viel Spaß mit der Bali … macht sich super, um sie ein­fach auf dem Tisch ste­hen zu lassen. 👌

      Antworten
  3. Hey, vie­len Dank für den Bei­trag! Ich habe rich­tig Lust bekom­men, mehr Pfef­fer zu ver­wen­den und woll­te gera­de bei Peu­geot bestel­len. Aber der Code funk­tio­niert nicht mehr, richtig?

    Antworten
    1. Hal­lo Alexandra, 

      dan­ke für das tol­le Feed­back. Nein, der Rabatt funk­tio­niert noch, habe ihn eben selbst getes­tet. Es gibt auch kein Ablauf­da­tum für den Code. Probier’s doch bit­te ein­fach nochmal. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Jetzt ging es. Lag wohl dar­an, dass ich redu­zier­te Arti­kel gewählt hat­te. Beim regu­lä­ren Ange­bot fun­tio­nier­te es. Danke!

  4. Hey, das war sehr sehr inter­es­sant, vie­les davon wuss­te ich nicht. Unter ande­rem hat­te ich mal auf­ge­schnappt, wei­ßer Pfef­fer sei irgend­ein min­der­wer­ti­ger Kram und tun­lichst zu ver­mei­den. Tja, man darf eben nicht alles glau­ben, was man so hört.
    Sehr lus­tig fand ich auch die eng­li­sche Bezeich­nung von Piment, kann­te ich auch nicht. Erin­ner­te mich aber dar­an, dass wir mal in däni­schen Rezep­ten die Zutat „allehån­de“ gefun­den und ein­fach aller­hand in die Gerich­te geschmis­sen haben, bis wir raus­fan­den, dass Piment gemeint war.🤣🤣🤣
    Vie­len Dank für den tol­len Artikel!

    Antworten
    1. Hi Nata­lie,

      dan­ke dir für das Feed­back. Ja, das mit dem „min­der­wer­ti­gen“ wei­ßen Pfef­fer hält sich teil­wei­se echt hart­nä­ckig. Liegt ver­mut­lich am etwas stren­gen Aro­ma, wel­ches eben nicht über­all passt. 😅

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten

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