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Pasta e Ceci – Pipe Rigate mit Kichererbsen

Pasta e Ceci – Pipe Rigate mit Kichererbsen

Wir lie­ben die ein­fa­che ita­lie­ni­sche Küche. Nicht nur Piz­za und Pas­ta, aber hey, sind wir ehr­lich, gera­de da macht den Non­nas und Piz­zaio­los nie­mand was vor. Ich neh­me mal an, Wider­sprü­che wür­de sich auch nie­mand trau­en. Ich jeden­falls nicht.

Geme­cker? Ein halb vol­ler Tel­ler, der ste­hen bleibt? Zack, gibt’s eins mit dem Nudel­holz oder der Piz­za­kel­le. Gerecht­fer­tigt? Wahr­schein­lich bis ziem­lich sicher, wir hat­ten das The­ma ja schon mal bei unse­rer Lin­sen-Bolo­gne­se.

Non­nas kochen ohne­hin jeden in Grund und Boden, da bin ich mir sicher. Allein schon wegen der Geheim­zu­tat, die zu glei­chen Tei­len aus Lie­be und Respekt besteht. Viel­leicht mit einer klei­nen Pri­se Angst vor dem Nudel­holz, aber die ist das i‑Tüpfelchen, die­ses klei­ne biss­chen ita­lie­ni­sches Umami.

Pasta e Ceci – Pipe Rigate mit Kichererbsen

Des­halb möch­te ich mich gar nicht all­zu weit aus dem Fens­ter leh­nen, behaup­te aber trotz­dem, dass du dir viel­leicht gleich dein neu­es Lieb­lings-Pas­ta-Rezept abgreifst. Jeden­falls, wenn du Kicher­erb­sen liebst.

Pas­ta e Ceci, also Pas­ta mit Kicher­erb­sen ist ein biss­chen was von allem. Halb Sup­pe, halb Pas­ta­ge­richt, gehört eigent­lich in den Win­ter, wird vor allem in Rom aber das gan­ze Jahr über zele­briert. Und das zurecht, denn auch wir fin­den, dass das Gericht viel zu scha­de ist, um es nur bei Minus­gra­den auf den Tisch zu bringen.

Pasta e Ceci – Pipe Rigate mit Kichererbsen

Rezep­te für Pas­ta e Ceci gibt es von der nörd­li­chen bis zur süd­li­chen Sei­te des Stie­fels so unge­fähr drölf­tau­send. Man­che Köche las­sen die Kicher­erb­sen ganz, man­che pürie­ren sie leicht an. Manch­mal erin­nert das Gericht eher an eine Sup­pe mit Nudel­ein­la­ge und auch die Pasta­form unter­schei­det sich von Regi­on zu Regi­on, wobei das Gericht am bes­ten mit kur­zen Nudel­for­men funktioniert.

Wir lie­ben Pas­ta e Ceci mit klei­nen Pipe Riga­te und ziem­lich soßig, mit einem Teil anpü­rier­ter Kicher­erb­sen, um der lecke­ren Schwei­ne­rei eine unglaub­li­che Cre­mig­keit zu verpassen.

Ach­tung, Kin­der und zart­be­sai­te­te gucken jetzt sicher­heits­hal­ber weg.

Pasta e Ceci – Pipe Rigate mit Kichererbsen

Bei uns kommt außer­dem noch ein Lor­beer­blatt und eine Pri­se Chi­li dazu. Zusam­men mit Zwie­beln, Knob­lauch, Toma­ten­stü­cken und den erwähn­ten Kicher­erb­sen war es dann aber auch schon bei­na­he mit der Zutatenliste.

Unse­re Pas­ta e Ceci ist mal wie­der so ein unauf­ge­reg­tes Gericht, das mit wenig Auf­wand in 20 Minu­ten auf dem Tisch steht und trotz­dem jeden glück­lich macht.

Ich wet­te, du hast ohne­hin alles im Vor­rats­schrank und des­we­gen fra­ge ich dich jetzt mal ganz ehr­lich: War­um sitzt du noch hier vor dem Bild­schirm? Gib es doch zu, der Hun­ger hat dich schon gepackt, also ab in die Küche mit dir.

Pasta e Ceci – Pipe Rigate mit Kichererbsen

Zutaten für 4 Portionen

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Vor­be­rei­tung 5 Minu­ten
Zube­rei­tung 30 Minu­ten
Gesamt 35 Minu­ten
  1. Zwie­bel und Knob­lauch fein hacken. Oli­ven­öl in einen hei­ßen Topf geben, Zwie­bel, Knob­lauch, Lor­beer­blatt, Ros­ma­rin und Chi­lif­locken bei mitt­le­rer Hit­ze 7 Minu­ten unter Rüh­ren bra­ten, bis Zwie­bel und Knob­lauch leicht gebräunt sind.
  2. Mit Toma­ten­stü­cken und Kicher­erb­sen­was­ser auf­gie­ßen und mit Salz und Zucker wür­zen. Auf­ko­chen und 10 Minu­ten bei mitt­le­rer bis hoher Hit­ze köcheln lassen.

  3. Lor­beer­blatt und Ros­ma­rin ent­fer­nen. Kicher­erb­sen dazu­ge­ben, etwas anpürieren.
  4. Pas­ta unter­he­ben, auf­ko­chen und 10 Minu­ten bei mitt­le­rer bis hoher Hit­ze köcheln las­sen. Häu­fig umrühren.
  5. Mit frisch gehack­ter Peter­si­lie und vega­nem Par­me­san toppen.
Pasta e Ceci – Pipe Rigate mit Kichererbsen

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.

21 Kommentare

  1. Sehr lecker, ein­fach und schnell!
    Ganz vie­len Dank für das tol­le Rezept!

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    1. Dan­ke dir, freut uns riesig! 🙂

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  2. Klingt toll, aber ich fra­ge mich war­um 5 Minu­ten Vor­be­rei­tung plus 30 Minu­ten Zube­rei­tung = 25 Minu­ten Gesamt betra­gen können. 😉

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    1. Haha. Rechen­feh­ler im Rezep­te­sys­tem. Dan­ke für den Hinweis. 😅

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  3. Geni­al lecke­rer One-Pot! Dan­ke für das tol­le Rezept. 🙂

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    1. Lie­ben Dank dir!

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  4. Das Rezept klingt wie­der mal toll.
    Die Kicher­erb­sen wer­den vor­her nicht ein­ge­weicht, son­dern in der Soße weich gekocht?

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    1. Hi Ste­fan!

      Nein, wir ver­wen­den direkt gekoch­te Kichererbsen. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  5. Was für ein groß­ar­ti­ges Rezept! Und alles in einem Topf, wie prak­tisch! Ich habe das Rezept gera­de erfolg­reich mit Voll­korn­pen­ne zube­rei­tet und einen Teil des Was­sers (ca. 100ml) durch Rot­wein ersetzt. Zur Nach­ah­mung durch­aus zu empfehlen! 😉

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    1. Hal­lo lie­be Eva,

      vie­len lie­ben Dank für das Feed­back und die Idee für die Sau­ce. Wird auf jeden Fall ausprobiert!

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  6. Ein sehr lecke­res Rezept! Habe statt klei­nen Nudeln (die waren schlicht nicht im Schrank) Gemü­se­tor­tel­li­ni genom­men. Die Kon­sis­tenz war perfekt 🙂

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    1. Uuuuuh, klingt nach der per­fek­ten Art von Dekadent! 😋

      Lie­ben Dank und vie­le Grüße
      Jörg

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  7. Per­fek­tes Essen wenn am Fei­er­tag Abends lang­sam die fri­schen Gemü­se­vor­rä­te ausgehen 🙂

    Habe eine Dose gestü­ckel­te Toma­ten ver­wen­det und getrock­ne­ten Ros­ma­rin. Sonst genau wie angegeben-Träumchen:)

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    1. Dan­ke lie­be Cari­na, freut uns ❤️

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  8. Sehr lecker!!! Aber was mache ich mit dem brau­nen Zucker?

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    1. Who­ops, total ver­bum­melt. Ist ergänzt 😉

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  9. Kom­men die Nudeln wirk­lich roh dazu und kochen dann noch­mal 10 Minu­ten? Oder ist das ein Feh­ler? Jeden­falls passt das auch nicht zur Zube­rei­tungs­zeit von 20 Minuten…

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    1. Ja, die kom­men roh mit dazu, das ist kein Feh­ler. Und du hast recht, die Zube­rei­tungs­zeit passt um genau 2 Minu­ten nicht (okay, ca. 10, wenn man die Schnib­be­lei mit dazu rech­net). Dan­ke für den Hin­weis, ist direkt ausgebessert 🙂

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  10. Ihr Lie­ben, ich dach­te mir schon , wann kom­men denn die Pasta­re­zep­te ? Es ist doch Früh­ling! Ich ver­su­che seit eini­ger Zeit ordent­li­che Vega­ne Pas­ta her­zu­stel­len. Mit Din­kel­gries, Hart­wei­zen­gries oder ver­schie­de­ne Voll­korn­meh­le. Die Erfol­ge sind mäßig. Manch­mal gut aber nie sehr gut. Wie sieht es bei euch aus? Bis jetzt kauft ihr eure Pas­ta. Wie sieht es aus mit selbst­ge­mach­ten ? Gebt mir nen Tipp wenn ihr „ gut bis sehr gute „ hin­be­kommt. Fro­hes Schaf­fen, Klaus

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    1. Hey Klaus. Bei uns gibt’s doch nicht nur Frühlingspasta 🙂

      Die selbst­ge­mach­ten Nudeln ste­hen bei uns auch schon lan­ge auf der Todo-Lis­te. Wir hof­fen, wir kom­men bald dazu, uns dem The­ma inten­siv auch auf dem Blog zu widmen. 

      Lie­be Grüße
      Jörg

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      1. Hal­lo, bin zwar kein Vega­ner – mache aber die Nudeln selber.
        Nur Hart­wei­zen­gries und Wasser.
        Antrock­nen las­sen ca 3h und dann in das Kochwasser.
        Hat bis jetzt immer super geklappt.

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