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No Fish Burger mit selbstgemachter veganer Remoulade

No Fish Burger mit selbstgemachter veganer Remoulade

Obwohl ich auch bereits in vorveganen Zeiten nicht der größte Fan von essbarem Meeresgetier war, bei diesem saftigen, dicken No Fish Burger mit selbstgemachter, leichter veganer Remoulade werde sogar ich zum Fischkopp’.

Im Rezept zu unserer No Fish Bowl habe ich noch behauptet, dass ich mit dem Rezept beinahe auf den Hamburger Fischmarkt trauen würde. Aber eben nur beinahe, denn irgendwie kam mir unser Rezept mit dem Limetten-Koriander-Reis und süß-saurem Krautsalat dann doch ein klein wenig zu fancy vor für den ja eher allgemein etwas raueren Hafenkanten-Umgangston.

Mit diesem Kein-Fischbrötchen und unserer easy selbstgemachten (und etwas leichteren) veganen Remoulade würde ich das nun allerdings absolut. Guck dir das Teil doch auch mal bitte an. Zack, bumm, bonjour, dafür finde ich locker Abnehmer!

No Fish Burger mit selbstgemachter veganer Remoulade

Was zwischen die beiden Hälften vom Burger-Rundstück kommt? Wieder mal die #Nichtschwimmer-Veggie-Filees von Fisch vom Feld. Die selbstverständlich veganen, rein aus Gemüse bestehenden pflanzlichen Alternativen zu Fisch, die auch als Omega-3- und Proteinquelle herhalten, haben sich in kürzester Zeit zu wirklichen Lieblingsprodukten von uns gemausert. Ob nun in der bereits erwähnten Bowl, ganz einfach mit Salzkartoffeln und Grünkohl oder eben zwischen zwei Brötchenhälften, dieser klimaneutral „geerntete“ Feldfisch könnte eventuell sogar Aale-Dieter in’n Tüddel koomm. Bonus-Vorteil: Fischiges „Odeur“ und der nachhaltige Geschmack von altem Hering auf der Zunge sind nicht mit in der Packung, da gönnen doch auch Nicht-Veganer dem Meer und den Fischen gerne eine Pause.

Und wenn du in den luxuriösen No-Fish-Burger bereits in 30 Minuten herzhaft reinbeißen kannst, sagst doch auch „Moin moin“, oder?

Fisch vom Feld

Die Veggie-Filees – für die Fotos haben wir die Filees im Backteig verwendet, aber unter uns, die klassisch panierten passen fast noch besser – kommen für 25 Minuten in den vorgeheizten Backofen. Währenddessen bereiten wir unsere vegane Remoulade vor und greifen auf einen kleinen Trick zurück, um diese etwas leichter zu machen. Ganz klassisch kommen fein gehackte Gewürzgurken und Kapern zusammen mit Senf, viel Dill, weniger viel Petersilie und vegane Mayonnaise in die Schüssel, wir ersetzen jedoch den Großteil der Mayo durch ungesüßten Sojajoghurt und haben damit möglicherweise die sportlichste aller Remous erfunden, die den Namen immer noch verdient hat. Die vegane Mayonnaise kannst du selber machen – ein Rezept dazu findest du in unserem Buch Vegan kann jeder –, mittlerweile aber auch verlässlich in Bio- und Supermärkten einkaufen, wie auch den Fisch vom Feld, den es online, oder beispielsweise auch lokal bei EDEKA gibt. Je nachdem, wie süß deine Gewürzgurken sind, kannst du noch mit einem Hauch Ahornsirup und selbstverständlich Salz und Pfeffer abschmecken, das war’s, die Remoulade ist abgehakt und darf jetzt durchziehen.

Knackige Salatblätter und in hauchfeine Ringe geschnittene rote Zwiebel finden wir als Toppings zum veganen Backfisch und unserer Remoulade perfekt, aber auch eine saftige Scheibe Tomate oder leicht scharfe Radieschensprossen schmecken wunderbar.

No Fish Burger mit selbstgemachter veganer Remoulade

Bleibt nur noch, die Burger Buns zu toasten. Die Brötchen werden aufgeschnitten und entweder mit wenig Öl und der Schnittseite nach unten in der Pfanne angeröstet oder kommen kurz mit in den Ofen. Fünf Minuten, bevor der Fisch-vom-Feld-Timer bimmelt, schubsen wir jeweils zwei Filees so zusammen, dass sie perfekt aufs Brötchen passen und belegen sie mit ein paar Scheiben optionalem, aber von mir stark empfohlenem veganem Burgerkäse, der mit etwas Oberhitze dazu überredet wird, zu schmelzen. Jetzt darfst du hochstapeln. Die Reihenfolge – und auf die bestehe ich! – lautet dabei Bun, Remoulade, Salat, Fisch vom Feld Filees, Zwiebel, Remoulade, Bun.

So, Digga, und jetz’ ma’ nich’ lang schnacken, dat lecker Dingen glitscht run’ner wie nix.

Hast du Fisch vom Feld schon probiert und stiftest dein Umfeld bereits zu #MeerZukunft und #Fischfreierfreitag an? Dann lass uns hören, wie du Veggie-Filees und -Stäbchen am liebsten zubereitest. Da geht noch – Achtung, schlechter Witz im Anmarsch – Meer.

Zutaten für 2 Burger

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Zubereitung 30 Minuten
Gesamt 30 Minuten

Für die Remoulade

Außerdem

  • 1/2 rote Zwiebel
  • 2 Blätter grüner Salat z. B. Lollo Bianco
  • 2 Scheiben veganer Burgerkäse
  • 2 Burger Buns
  1. Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen, Fisch vom Feld Veggie Filees 25 Minuten backen, nach 15 Minuten einmal wenden.
  2. Währenddessen für die Remoulade Gewürzgurken, Kapern und Kräuter fein hacken, mit veganer Mayonnaise, Sojajoghurt und Senf verrühren und mit Salz, Pfeffer und je nach Geschmack mit Ahornsirup abschmecken. Bis zur weiteren Verwendung im Kühlschrank ziehen lassen.
  3. Rote Zwiebel in feine Ringe schneiden und in etwas Eiswasser einlegen, so werden sie milder. Salat waschen.
  4. Fünf bis sieben Minuten vor Ende der Garzeit der Fisch vom Feld Filees Burger Buns aufschneiden und mit der Schnittseite nach unten in einer leicht geölten Pfanne oder im Backofen toasten. Veganen Burgerkäse auf je zwei Veggie Filees legen und schmelzen lassen.
  5. Ober- und Unterseiten der Burger Buns mit Remoulade bestreichen und nacheinander mit Salat, Veggie Filees und gut abgetropften Zwiebeln belegen.
No Fish Burger mit selbstgemachter veganer Remoulade

Werbung! Dieser Beitrag wurde von Fisch vom Feld unterstützt. Gesponserte Beiträge helfen uns dabei, regelmäßig neue Rezepte für unsere Leser zu kreieren, Inhalte spiegeln aber immer unsere eigene Meinung wider. Danke, und Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten.

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.

4 Kommentare

  1. Sehr lecker. Vielen Dank für den Fisch vom Feld Tip. Mein Mann hat es nicht mal gemerkt, dass es kein echter Fisch war.

    Antworten
    1. Haha, das sagt viel aus über Fisch vom Feld (oder deinen Mann, lol). Ganz lieben Dank für das Feedback, freut uns mega. 🙂

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  2. Hätte ich doch bloß nicht dieses Rezept heute gelesen…
    Hättet ihr doch nicht solche appetitlichen Fotos gemacht…
    Hätte ich doch bloß für Vorrat im Kühlschrank gesorgt…
    …dann müßte ich jetzt nicht einen ungeplanten Edeka-Besuch machen (hoffentlich haben die das vorrätig!).
    Aber mein Magen sagt eindeutig: HABEN WOLLEN! HEUTE! UNBEDINGT!

    Antworten
    1. Haha, das freut uns. Dann hoffen wir, dass der Burger den Aufwand wert war. 🙂

      Antworten

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