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Mujadarra – die leckersten arabischen Linsen mit Reis

Mujadarra - die leckersten arabischen Linsen mit Reis

Und hier ist wie­der eine neue Fol­ge von „Was man nicht tun soll­te“ mit Jörg. Num­mer dreihunderteinundzwanzig.

Wenn auch nur der Hauch einer Chan­ce besteht, dass ich dir den Appe­tit auf das Rezept ver­der­be, indem ich gleich in den ers­ten Zei­len ver­ra­te, was der Name dei­nes ver­mut­lich ab sofort neu­en Lieb­lings-Reis­ge­rich­tes über­setzt bedeu­tet, soll­te ich das ein­fach nicht tun.

Eigent­lich soll­te ich dir irgend­was über Reis erzäh­len. Oder dar­über, wie toll Lin­sen sind. Und natür­lich sind Lin­sen toll. Das haben wir in unse­rem Spe­cial über Hül­sen­früch­te bereits aus­führ­lichst geklärt.

Oder dar­über, wie für Muja­dar­ra über den Nahen und Mitt­le­ren Osten hin­weg unzäh­li­ge Rezep­te exis­tie­ren, weil jedes Fami­li­en-Küchen-Ober­haupt sei­ne eige­nen spe­zi­el­len Knif­fe für die Zube­rei­tung hat und dar­auf besteht, dass alle ande­ren etwas falsch machen. Und dass sich die­se Viel­fäl­tig­keit auch auf unter­schied­lichs­te Schreib­wei­sen für ein und das­sel­be – oder zumin­dest für ähn­lichs­te Gerich­te – aus­ge­wei­tet hat. Wenn du irgend­wo etwas über Meja­dra liest oder über Mega­dar­ra … du dürf­test immer mit Lin­sen, Reis und Gewür­zen zu tun haben. Regio­nal und je nach Koch in unter­schied­li­chen Vari­an­ten, aber die Ver­wandt­schaft ist nie zu verleugnen.

Viel­leicht könn­te ich erwäh­nen, dass Muja­dar­ra das ers­te Mal bereits im 13. Jahr­hun­dert in einem im Irak zusam­men­ge­tra­ge­nen Koch­buch mit dem wun­der­bar simp­len Namen Kit­ab al-Tabikh, was ein­fach „Das Buch der Gerich­te“ bedeu­tet, auf­ge­schrie­ben wur­de. Und dir vom ara­bi­schen Sprich­wort erzäh­len, wel­ches besagt, dass „ein hung­ri­ger Mann sei­ne See­le für Muja­dar­ra ver­kau­fen würde“.

Mujadarra - die leckersten arabischen Linsen mit Reis

Ich könn­te etwas dar­über schrei­ben, wie das Gan­ze im Liba­non als Mjad­dara teil­wei­se püriert und als eine Art Ein­topf ser­viert wird, die unpü­rier­te Vari­an­te Mudar­d­ara heißt und dass das sicher nicht immer für Klar­heit gesorgt haben dürf­te, wenn es dar­um ging, was gera­de bestellt wur­de. Oder wie in Paläs­ti­na häu­fig Bul­gur statt Reis ver­wen­det wird und ich jetzt lang­sam Bam­mel bekom­me, dass ich mich hier um Kopf und Kra­gen schrei­be, weil ich beim Recher­chie­ren wirk­lich aus jedem kleins­ten Eck des Inter­nets neue inter­es­san­te Details über ein Gericht her­aus­ge­kramt habe, wel­ches unzäh­lig vie­le Gesich­ter hat. Und, dass ich mich sicher­lich irgend­wo ver­schrie­ben habe. Wo kommt jetzt noch­mal das Doppel‑R hin?

Ich soll­te mal wie­der einen Lob­ge­sang über One-Pot-Gerich­te vom Sta­pel las­sen und dar­über phi­lo­so­phie­ren, wie ein­fachs­te Gerich­te mit wirk­lich wenig Auf­wand plötz­lich grö­ßer als die Sum­me ihrer Tei­le wer­den kön­nen. Sehr viel größer!

Und wenn Muja­dar­ra eines ist, dann ein­fach. Ver­dammt lecker, aber ein­fach. Und das gilt nicht nur für die Zube­rei­tung. Lin­sen mit Reis? Stark, mit Schma­ckes, aber fein abge­stimmt gewürzt? Mit Röst­zwie­beln, Min­ze und – für uns gaa­anz wich­tig – fri­schem Dill oben­drauf? Das klingt doch im bes­ten Sin­ne sim­pel, ehr­lich und trotz­dem anspruchs­voll. So ein biss­chen nach der per­fek­ten Freund­schaft. Qua­si nach einem neu­en Tel­ler-BFF, den du dir auch nach einem anstren­gen­den Tag noch easy aus dem Ärmel schüt­teln kannst und der bei der Zube­rei­tung weni­ge Ansprü­che an dich oder dei­nen Vor­rats­schrank stellt.

Mujadarra - die leckersten arabischen Linsen mit Reis

Wir ver­wen­den für unser Muja­dar­ra Par­di­na-Lin­sen, aber du kannst sie getrost gegen grü­ne Lin­sen oder Berg­lin­sen aus­tau­schen. Der Reis? Lang­kör­nig soll­te er sein. Dein Lieb­lings-Bas­ma­ti funk­tio­niert auf jeden Fall. Und falls dir eines der Gewür­ze feh­len soll­te, ist das auch nicht das Ende der Welt – ver­sprich’ mir ein­fach, den „Miss­stand“ zu behe­ben und es beim nächs­ten Mal bes­ser zu machen, okay? So rich­tig bestehe ich nur auf den Dill, also ver­ra­te es mir bes­ser nicht, wenn du vor­hast, den wegzulassen.

Und mit dem Ende der Geschich­te löse ich nun end­lich auf und ver­ra­te dir, dass Muja­dar­ra das ara­bi­sche Wort für „pocken­nar­big“ ist. Dass ich die­se Namens­ge­bung zwar auf eine Art nach­voll­zie­hen kann (die Lin­sen im Reis erin­ner­ten den Auf­zeich­ner des Rezepts damals wohl an Pocken­nar­ben), aber trotz­dem befürch­tet habe, dass du sofort den Brow­ser geschlos­sen hät­test, wenn ich die­se Bom­be schon im ers­ten Absatz hät­te plat­zen lassen.

In die­sem Sin­ne: Guten Appe­tit! Ehr­lich jetzt. In einer guten Freund­schaft kann man doch über nament­li­che Schön­heits­feh­ler hin­weg­se­hen, oder? Wir ken­nen doch schließ­lich alle einen Ron­ny oder eine Man­dy. Und du hast recht, Jörg ist jetzt auch kein pho­ne­ti­scher Genuss. 🤷‍♂️

Zutaten für 4 Portionen

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Vor­be­rei­tung 10 Minu­ten
Zube­rei­tung 30 Minu­ten
Gesamt 40 Minu­ten

Für das Topping

  1. Zwie­bel wür­feln, Knob­lauch in dün­ne Scheiben.
  2. Oli­ven­öl in einen hei­ßen Topf geben. Zwie­beln und Knob­lauch hin­ein­ge­ben, mit Salz wür­zen und bei nied­ri­ger bis mitt­le­rer Hit­ze 3 Minu­ten gla­sig dünsten.
  3. Gewür­ze grob mör­sern und zusam­men mit den Rosi­nen und den Lor­beer­blät­tern zu den Zwie­beln geben. Eine Minu­te unter Rüh­ren braten.

  4. Lin­sen mit in den Topf geben, mit 800 ml Was­ser auf­gie­ßen, auf­ko­chen und mit geschlos­se­nem Deckel bei nied­ri­ger Hit­ze 10 Minu­ten köcheln lassen.
  5. Reis unter­rüh­ren und wei­te­re 20 Minu­ten mit geschlos­se­nem Deckel köcheln lassen.
  6. Min­ze und Dill fein, Pis­ta­zi­en grob hacken. Kräu­ter unter Lin­sen und Reis heben, 2 EL gehack­ten Dill für die Deko aufheben.
  7. Mit dem rest­li­chen Dill, Pis­ta­zi­en und Röst­zwie­beln getoppt servieren.

Tipps

Muja­dar­ra wird tra­di­tio­nell ger­ne mit Kraut­sa­lat ser­viert, ein israe­lisch-inspi­rier­ter Toma­ten-Gur­ken-Salat passt aber auch super dazu.

Mujadarra - die leckersten arabischen Linsen mit Reis

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.

39 Kommentare

  1. Hal­lo ihr zwei,
    hat­te heu­te Mit­tag das Mujad­dara – ich muss schon sagen eure Men­gen­an­ga­ben pas­sen 100%. Dan­ke euch für das lecke­re Gericht.

    Anstel­le der Röst­zwie­bel hab ich ein Tahi­na-Top­ping gewählt 😋

    Vie­le lie­be Grü­ße aus Österreich…

    Antworten
    1. Das freut uns natür­lich rie­sig! Beim nächs­ten Mal aber dann mit den Röst­zwie­beln, ja? Die sind qua­si ein Muss. 😉

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  2. Hal­lo, da ich euch blind ver­traue und die­ses Rezept sich so unglaub­lich lecker liest und aus­sieht: 1. Geht das auch im Reis­ko­cher? Stel­le mir den Reis und die Lin­sen dar­in gegart so ultra lecker vor. Habt ihr da Erfah­rung? 🙂 2. Ihr sprecht da von einem israe­lisch ange­hauch­ten Toma­ten-Gur­ken-Salat, bei dem Gedan­ken möch­te ich am liebs­ten sofort anfan­gen – habt ihr da ein Rezept oder ein paar Must-Zuta­ten, die mit dar­einsoll­ten? Ich lie­be eure Rezep­te und dan­ke euch 1000mal! Paulina 🙂

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    1. Hal­lo lie­be Paulina,

      erst­mal tau­send Dank für die lie­ben Wor­te! Du könn­test es auf jeden Fall im Reis­ko­cher ver­su­chen, solan­ge die­ser zumin­dest ein Biss­chen Hit­ze schafft, um Zwie­bel und Knob­lauch anzu­düns­ten. Hier haben wir ein paar Reis­ge­rich­te im Reis­ko­cher zube­rei­tet, ich wür­de mich so ein wenig am Dju­vec-Reis orientieren. 

      Nein, den israe­li­schen Salat haben wir (noch) nicht sepa­rat auf dem Blog, hier könn­test du dich aber an der Fül­lung für unser Sabich ori­en­tie­ren und mit etwas Oli­ven­öl und Zitro­nen­saft (und even­tu­ell Min­ze) würzen.

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  3. Köst­lichst! Hat­te kei­ne Rosi­nen und Pis­ta­zi­en da und hab die­se kur­zer­hand durch klein geschnit­te­ne getrock­ne­te Dat­teln und Pini­en­ker­ne ersetzt. Wahn­sin­nig lecker! Dan­ke für die­ses tol­le Rezept

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  4. Hal­lo Jörg, bin gro­ßer Fan von eat­this. Ich mache den Mujad­dara für mei­ne 3 klei­ne Jungs, mit gerös­te­ten Süß­kar­tof­fel­wür­fel als Bei­la­ge. Die Kin­der lie­ben es, selbst mein picky eater der sonst kei­ne Rosi­nen mag sagt sogar, das ist sein Lieb­lings­es­sen! Euer Web­site hilft uns abwechs­lungs­rei­cher und öfter vegan zu essen. Dan­ke! <3

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    1. Super, das freut uns! Vie­len lie­ben Dank für das Feedback.

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  5. Eigent­lich habe ich es nur gekocht, weil das Intro zum Rezept so kurz­wei­lig war und mich echt neu­gie­rig gemacht hatte.
    Heu­te dann für eine Freun­din gekocht. Wir sind bei­de begeis­tert und es wird sicher öfter gekocht.
    Danke!

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    1. Hey Cor­du­la!

      Das freut mich. Ins­be­son­de­re, da sich erst kürz­lich ein Leser über die lan­gen Intros beschwert hat. 😆

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  6. Nach­dem ich die­se Köst­lich­keit am liebs­ten täg­lich essen wür­de, aber doch befürch­te, dass ich es dann irgend­wann nim­mer sehen kann, hab ich letz­tens mal eine Vari­an­te pro­biert. Ich weiß nicht, ob man’s dann noch Muja­dar­ra nen­nen kann, aber es war jeden­falls auch sehr lecker.
    Statt den Gewür­zen aus dem Rezept, die ent­spre­chen­de Men­ge Ras el Hanout plus Zimt. Rote Lin­sen, die aber erst kurz nach dem Reis in den Topf und noch drei klei­ne Rote Rüben in Wür­fel geschnit­ten. Mit einer gro­ßen Por­ti­on Marok­ka­ni­scher Min­ze obendrauf.
    Als nächs­tes kom­men dann mal Spros­sen mit rein.
    Ich hof­fe die Muja­dar­ris­ten ver­zei­hen mir die Experimente. 😋

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    1. Hal­lo lie­be Monika,

      das klingt doch lecker und inso­fern sei dir verziehen. 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  7. Moin ges­tern gekocht. Ich fand es etwas fade. Viel­leicht habe ich zu wenig Kräu­ter genom­men. Pfef­fer uns Salz wer­den gar nicht genom­men, die Gewür­ze sind ja in Tl ange­ge­ben, das soll­te pas­sen. Wer­de noch­mal tes­ten und mehr Min­ze und Dill neh­men. Viel­leicht ist es eine Idee Anga­ben wie 1/2 Bund in Gramm anzu­ge­ben, macht’s dann leich­ter und fin­de ich ver­mehrt in ande­ren Rezepten.

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    1. Hal­lo Peter!

      Kein Salz? Hast du unter Umstän­den das Salz in Schritt 2 über­le­sen? Fad soll­te da eigent­lich nix schmecken. 😆

      Zur Men­gen­an­ga­be: Wir ver­su­chen eben, stan­dar­di­sier­te Anga­ben zu neh­men, andern­falls müss­ten wir auch bei Tee- und Ess­löf­fel­an­ga­ben eigent­lich auf Gramm­an­ga­ben umschwenken. 

      Aber du hast wohl recht, bei Kräu­tern soll­ten wir uns das noch­mal über­le­gen. Hier wür­de ich je 15–20 g Kräu­ter verwenden.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Ich Depp, wer lesen kann ist klar im Vor­teil. Update: Am Sonn­tag war noch ein guter Rest übrig, den ich mit ein wenig Brü­he ange­rei­chert habe, eben­so mit noch vor­han­de­nen Dill und Min­ze, dann wars gut! Also nächs­tes mal erst gründ­lich lesen.
        LG Peter

      2. Hal­lo Jörg,
        so, habe die Ver­pa­ckung aus der gel­ben Ton­ne gefischt. Dill und Min­ze waren je 15 gramm in der Ver­pa­ckung. Also habe ich anfangs nur ca. 7–8 g ver­ar­bei­tet. Nach dem Nach­ar­bei­ten am nächs­ten Tag waren es dann je 15 g und hat gepasst. Ich wer­de Muja­dar­ra auf jeden Fall in mein Stan­dard­re­gis­ter auf­neh­men, also vie­len Dank fürs Rezept und für die Hilfe.
        LG Peter

      3. Na, dann bin ich aber froh. Und wir wer­den in Zukunft Kräu­ter in Gramm angeben. 👍

        Lie­be Grüße
        Jörg

  8. Wenn es einen Vega­ner-Him­mel gibt, dann muss die­ses Gericht bit­te unbe­dingt auf die dor­ti­ge Spei­se­kar­te. Ein­fach himm­lisch köstlich.
    Dan­ke für das Rezept. 😘

    Antworten
    1. Tau­send Dank lie­be Moni­ka, freut uns riesig 😘

      Antworten
  9. Hal­lo Jörg!
    Ich ken­ne ein ähn­li­ches Gericht von mei­ner per­si­schen Schwie­ger­mut­ter. Sie macht immer gebra­te­ne Dat­teln dazu, das schmeckt auch sehr lecker, kann euch emp­feh­len mal auszuprobieren.
    Ich wer­de heu­te mal eure Ver­si­on kochen und bin gespannt wie es die Kin­der finden 🙂
    Lie­be Grüße
    Linda

    Antworten
    1. Uuuuuh, gebra­te­ne Dat­teln kann ich mir super dazu vor­stel­len. Wer­den wir auf jeden Fall tes­ten. Gib dei­ner Schwie­ger­ma­ma vor­sorg­lich schon­mal einen High Five von uns, das kann ja nur gut werden. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Hal­loo 🙂
        Zur Dat­tel-The­ma­tik, ich mixe immer Dat­teln mit Soja­so­ße und Knob­lauch und träuf­le dies dar­über… So so gut!

        Lie­be Grüße
        Alina

      2. Was ist denn eigent­lich mit unse­ren Lesern und den gran­dio­sen Dat­tel-Ideen los? Das klingt SO-WAS von gut! 😱
        Tau­send Dank für die Idee.

        Lie­be Grü­ße, Jörg

  10. Ein­fach nur gut. Ich hab’s ges­tern Abend gekocht. Die Kräu­ter und das Top­ping… alles passt per­fekt zusam­men. Dau­men hoch!

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Claudia,

      vie­len lie­ben Dank, das freut uns mega! 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  11. Lie­ber Jörg, 

    das klingt köst­lich und super span­nend! Es erin­nert mich an das indisch-ayur­ve­di­sche Kit­cha­ri, das im Grun­de ziem­lich ähn­lich gekocht wird, nur anstatt der Lin­sen wird dafür Mung Dal ver­wen­det. Und da ich Kit­cha­ri lie­be, genau­so wie die Zuta­ten des von Dir ange­prie­se­nen Muja­dar­ra, wer­de ich das ganz zeit­nah nach­ko­chen. Und der Dill wird sowas von den Weg auf den Tel­ler fin­den, den fin­de ich näm­lich auch groß­ar­tig und er kommt immer auf mein Kit­cha­ri 🙂 Ich bin gespannt! Aber mir fehlt irgend­wie Gemü­se dabei…hast Du even­tu­ell eine emp­feh­lens­wer­te Gemü­se­kom­bi dazu oder soll­te man das Muja­dar­ra wirk­lich am bes­ten pur, so wie es ist, genießen? 

    Lie­be Grü­ße, Linda

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Linda,

      Kit­cha­ri ist auf jeden Fall ent­fern­ter Ver­wand­ter, also schmeckt dir unser Muja­dar­ra bestimmt. 😉

      Das Gericht wird tra­di­tio­nell ger­ne mit Kraut­sa­lat ser­viert, ein israe­lisch-inspi­rier­ter Toma­ten-Gur­ken-Salat passt auch super dazu. Ich ergän­ze das mal im Tipp.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  12. .…..mmmhhhh.….. unglaub­lich lecker die­ses Familienrezept 🙂
    Wird sofort in mei­ne Lieb­lings­re­zep­te­samm­lung auf­ge­nom­men – wie so vie­le von euren Rezep­ten. Durch euch könn­te ich zum Vega­ner wer­den, wenn nicht die Grill­sai­son wie­der star­ten wür­de. Aber selbst da habt ihr tol­le Alter­na­ti­ven. Gro­ßes Lob an euch 2.
    Lie­be Grü­ße, Berna

    Antworten
    1. Tau­send Dank lie­be Ber­na ☺️Aber kla­ro, gibt ja schließ­lich ein gan­zes Grill­buch 😅

      Liebst,
      Nadine

      Antworten
  13. Haha­ha­ha! Ich war sehr gespannt auf die „Bom­be“ und ja – das ist echt ein ekel­haf­ter Name!!! Ein sehr wit­zi­ger Bei­trag und ein sich mega gut anhö­ren­des Gericht (sofern man es schafft das Kopf­ki­no aus­zu­schal­ten). Freu mich schon aufs Nachkochen!
    Lie­be Grüße,
    Jana

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Jana,

      tau­send Dank, das freut mich rie­sig. 🙇‍♂️

      Ich hof­fe, es schmeckt dir und, dass das Kopf­ki­no die Klap­pe hält.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  14. Lie­ber Jörg! Ich lie­e­be Dei­ne Bei­trä­ge! Nadi­nes natür­lich auch! Ihr seid ein­fach klas­se! – und ich habe jetzt ein brei­tes Grin­sen im Gesicht, um das mich mei­ne Arbeits­kol­le­gen schon benei­den. Ich schi­cke denen ein­fach gleich mal den Link 😀
    Und das Rezept wird die nächs­ten Tage mal aus­pro­biert. Klingt wahn­sin­nig lecker!
    Lie­be Grüße
    Mary

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Mary,

      das freut mich wirk­lich rie­sig – ins­be­son­de­re an einem Tag wie heu­te, an dem irgend­wie alles ein wenig schwie­ri­ger zu sein scheint. 😅

      Vie­len lie­ben Dank dir. 🙇‍♂️

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  15. Hal­lo Jörg!
    Da hat­te ich doch am frü­hen Mor­gen schon wie­der ein Lachen im Gesicht. Dan­ke dafür!😃 Der Bericht ist herr­lich geschrie­ben und das Rezept hört sich wirk­lich sehr lecker an. Ich habe alle Zuta­ten zu Hau­se und wer­de mich auf jeden Fall dar­an machen.
    Wer­de berich­ten wie es geschmeckt hat.
    Gruß Konni

    Antworten
    1. Hi Kon­ni!

      Na, dann habe ich mei­ne gute Tat für heu­te ja voll­bracht und kann ja direkt wie­der ins Bett gehen. 🙌

      Vie­len lie­ben Dank und wir sind gespannt auf dei­ne Meinung.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
    2. Ich lie­be die­ses Rezept ‚min­des­tens ein­mal in zwei Wochen koche ich es ‚das ist echt viel ‚weil ansons­ten gibt es stän­dig neue Gerich­te bei mir 🤗

      Antworten
      1. Hal­lo Jörg, die­se ewig lan­gen, sonst oft mit gram­ma­ti­ka­li­schen Feh­lern bestück­ten Intros sind für mich in der Regel nur anstren­gend zu lesen. Ein ordent­li­cher Satz­bau fehlt dort so oft und ich den­ke, Mädels (…und es sind meist jun­ge Frau­en.) laßt das Schrei­ben, kon­zen­triert euch auf die Rezep­te. Doch hier: ein Licht­strahl der Blog­ger­welt erreicht mich! Ich lese mit Freu­de den schon auch lan­gen Ein­füh­rungs­text und! das Rezept und den­ke ja, die­ser Mann kann schrei­ben und kochen. Ich wer­de gera­de­zu nost­al­gisch beim Rezept­le­sen! Sol­che ‚Reis­pfan­nen‘ habe ich doch vor gut 30 Jah­ren zu Ost­zei­ten im Stu­den­ten­wohn­heim gekocht. Damals war zwar Kreuz­küm­mel und Kar­da­mom nicht ver­füg­bar und wir haben Man­deln statt Pis­ta­zi­en ver­wen­det. Möh­ren und Peter­si­lie gab es statt dem nicht immer ver­füg­ba­ren ande­ren Kräu­tern dazu. Aber Zimt, Lorbeer,…Rosinen, Zwie­beln, Knob­lauch waren immer dabei. Um so mehr freue ich mich über die­se Rezep­t­an­re­gung hier. Ich koche sel­tenst zwei­mal genau das Glei­che. Rezep­te sind immer nur Ori­en­tie­rungs­hel­fer im Para­dies der luk­kul­li­schen Genüs­se. Sel­ten habe ich mich so gefreut auf das Aus­pro­bie­ren einer Rezeptanregung!

      2. Hey Susann,

        ich sag‘ dir was: Nach­dem sich in den letz­ten Wochen ein paar Leser (ja, nur männ­lich, ist Absicht) über die lan­gen Intro­tex­te beschwert haben (scrol­len ist auch ver­flucht anstren­gend), dach­te ich bei dei­nem ers­ten Satz echt so „Wow, die ers­te Frau, die kein Lese-Inter­es­se hat“. 😅

        Inso­fern ganz lie­ben Dank für das dann doch super­po­si­ti­ve, lie­be Feed­back! Und natür­lich hast du recht, ein Rezept kann, muss aber kei­ne fixe Richt­li­nie sein. Mit dem eige­nen Vor­rats­schrank aus­zu­kom­men, zu expe­ri­men­tie­ren und krea­tiv zu sein macht doch erst den Spaß am Kochen aus. 🙂

        Lie­be Grüße
        Jörg

  16. Hey ihr Lie­ben! Mein Papa war Liba­ne­se und er hat die­ses Gericht ganz ohne Gewür­ze gekocht. Nur lin­sen, Reis, Oli­ven­öl und zwar nicht zu knapp und Zwie­beln. Jetzt bin ich sehr gespannt auf euer Rezept! Ist es eine eigen­krea­ti­on oder stammt es aus einem bestimm­ten ara­bi­schen Land? Vie­le Grü­ße, Eva

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Eva,

      na dann sind auch wir gespannt, was du so als Pro­fi dazu sagst. 🙂

      Beim Rezept haben wir uns nur an die gro­ben „Richt­li­ni­en“ gehal­ten, Lin­sen und Reis die Haupt­rol­le spie­len las­sen und ansons­ten rein­ge­packt, was für uns sinn­voll erschie­nen ist. Ist also qua­si jetzt das „Fami­li­en­re­zept“. 🤷‍♂️

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten

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