Dinner Time

Mit Couscous gefüllte Zucchini & Bärlauch-Pesto

Gefüllte Zucchini mit Bärlauch-Pesto

Bär­lauch­zeit! Wer noch nie selbst Bär­lauch gepflückt hat, soll­te es unbe­dingt nach­ho­len. Er wächst im Früh­jahr im Wald fast über­all und es macht ja bekannt­lich ziem­lich Spaß selbst geern­te­tes zu ver­spei­sen! Ihr soll­tet nur dar­auf ach­ten, dass ihr auf­passt und nicht aus Ver­se­hen Blät­ter der Herbst­zeit­lo­sen oder Mai­glöck­chen­blät­ter erwischt, denn die sind bei­de extrem gif­tig. Macht euch ein­fach vor­her schlau oder nehmt jeman­den mit, der sich aus­kennt 🙂 Das Bär­lauch-Pes­to passt natür­lich auch per­fekt zu Nudeln oder gera­de auch aktu­ell zu wei­ßem oder grü­nem Spar­gel – pro­biert euch am bes­ten mal durch, viel Spaß!

Zuta­ten für 4 Portionen

  • 4 run­de Zucchini
  • 1 Zwie­bel
  • 300 g Couscous
  • Salz, Pfef­fer

 

für das Pesto

  • eine hand voll Bärlauch
  • 1 EL Cashewkerne
  • 2 EL Hefeflocken
  • 1 TL Meersalz
  • 6 EL gutes Olivenöl
  • Salz, Pfef­fer

Zunächst schnappt ihr euch die klei­nen Zuc­chi­nis, wascht sie, schnei­det den Deckel ab und höhlt sie innen mit einem Ess­löf­fel aus. Das übrig geblie­be­ne Zucchini-„Fleisch“ schnei­det ihr ein­fach in klei­ne Stü­cke. Danach schält ihr die Zwie­bel und hackt sie eben­falls in klei­ne Wür­fel. In der Zwi­schen­zeit kann schon mal der Was­ser­ko­cher mit der pas­sen­den Was­ser­men­ge für 300g Cous­cous (sie­he Packungs­an­wei­sung) ange­schal­tet wer­den. Den Cous­cous braucht ihr ledig­lich in eine Schüs­sel geben und mit dem kochen­den Was­ser über­gie­ßen – ca. 5–8 Minu­ten war­ten und fer­tig ist er.

Nun gebt ihr etwas Oli­ven­öl in eine Pfan­ne und düns­tet dar­in zunächst die Zwie­bel gla­sig. Dazu gebt ihr dann das Zuc­chi­ni-Fleisch und den Cous­cous und düns­tet alles gut an. Mit Salz und Pfef­fer abschmecken.

Jetzt könnt ihr die Zuc­chi­nis mit dem Cous­cous befül­len, in eine klei­ne Auf­lauf­form stel­len und den Zucchini-„Hut“ wie­der dar­auf set­zen. Dort hin­ein gebt ihr noch ca. einen Liter hei­ße Gemü­se­brü­he, damit sie im Ofen nicht aus­trock­nen. Das Gan­ze kommt jetzt bei ca. 180 Grad Umluft für ca. 25–30 Minu­ten in den Ofen. Nach der Hälf­te der Gar­zeit gebt ihr kurz ein bis zwei Mal mit einem Schöp­fer etwas von der Gemü­se­brü­he über die Zuc­chi­nis, damit sie schön saf­tig werden.

In der Zwi­schen­zeit könnt ihr schon mal blitz­schnell das Pes­to zube­rei­ten. Ein­fach alle Zuta­ten in den Mixer oder in einen Rühr­be­cher (Pürier­stab) geben, bei uns kommt das Gan­ze natür­lich in unse­ren Vit­amix TNC 5200.

Je nach dem, ob ihr das Pes­to cre­mi­ger oder flüs­si­ger haben möch­tet, ver­wen­det ihr ein­fach mehr Cas­hew­ker­ne oder mehr Öl. Mit Salz und Pfef­fer abschmecken.

Die hei­ßen Zuc­chi­nis mit dem küh­len Pes­to anrich­ten & genießen.

Guten Appe­tit!

Seit 2005 aus ethischen Gründen glücklich vegan. Ist dem Backen von gutem Sauerteigbrot verfallen, würde für Kartoffeln ihr letztes Hemd geben und wird deshalb auch Mrs. Potato Head genannt. Träumt außerdem vom eigenen Permakulturgarten mit den Bremer Stadtmusikanten.

5 Kommentare

  1. Ich habe heu­te nur das Pes­to gemacht, da ich aus früh­lings­grün­den unbe­dingt Bär­lauch kau­fen muss­te und ich hät­te es unge­lo­gen pur weg­löf­feln kön­nen. Wür­zi­ger Früh­ling im Glas. So lecker! Dan­ke für die­se flot­te Köstlichkeit.

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    1. Dan­ke­schön lie­be Chris­ti­ne, freu­en wir uns rie­sig! 🙃 Wir haben auch schon ein paar Mal zugeschlagen!

      Liebst,
      Nadine

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  2. Hal­lo Nadine,
    dan­ke für das lecke­re Rezept!
    Es ist Bär­lauch­zeit und ich möch­te das Pes­to gern zube­rei­ten. Wie lan­ge hält sich das Pes­to im Kühlschrank?
    Lie­be Grü­ße Conny

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    1. Wenn du es mit etwas Öl abdeckst, hält sich das Pes­to locker 7–14 Tage 🙂

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  3. Hal­lo Nadine,
    die­ses Rezept hat mich gleich ange­macht, es nach zu kochen 🙂
    Da ich seit Janu­ar auch einen Home­page gemacht habe und eini­ge mei­ner Freun­de und Bekann­ten sich ein vega­nes Rezept gewünscht haben, muss­te ich mich erst ein wenig umschau­en, was man so kochen könn­te. Die­ses Rezept klingt echt lecker und ich bin gespannt wie es schmeckt 🙂 Dan­ke für die vie­len Anre­gun­gen auf dei­ner Seite.
    Lg Larissa

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