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Diese Messer brauchst du in der veganen Küche

Diese Messer brauchst du in der veganen Küche

Ja, der Titel ist ein wenig click­bai­ty, denn grund­sätz­lich braucht die vega­ne Küche kei­ne ande­ren Mes­ser, als jede ande­re. Okay, genau genom­men weni­ger. Wobei wirk­lich jeder, egal ob Pflan­zen­fres­ser oder Kar­ni­vo­re, bei der Zube­rei­tung von Rezep­ten mit ledig­lich drei Mes­sern aus­kom­men sollte.

Man­che wer­den jetzt behaup­ten, dass auch das zu viel sei. Und ich bin sicher, dass es Men­schen gibt, die völ­lig schmerz­be­freit alles mit dem Fünf-Euro-Brot­mes­ser aus dem Dis­coun­ter-Set (übri­gens das letz­te, das aus sel­bem übrig blieb, weil sich die ande­ren schon in Ein­zel­tei­le auf­ge­löst haben) schnei­den oder sich ein Schäl­mes­ser beim Ver­such, einen Kür­bis zu zer­le­gen rui­niert haben. Aber die­se Leu­te möch­ten wir uns wirk­lich nicht als Vor­bild neh­men, oder? Das sind Mons­ter, die ihre Mes­ser auch in die Spül­ma­schi­ne wer­fen. Das tut man ein­fach nicht!

Selbst als jemand, der über die Jah­re eine ganz schö­ne Samm­lung an Mes­sern ange­häuft hat, hor­te ich bei­na­he aus­schließ­lich die essen­zi­el­len Stan­dards. Spe­zi­el­le Klin­gen­for­men? Fehlanzeige.

Wel­che Stan­dards das sind? Oh, dar­über quat­sche ich ger­ne. Und ausführlich.

Essential No. 1: Das Kochmesser

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Kei­nes der Mes­ser dürf­te son­der­lich über­ra­schend sein, aber dass du „irgend­ei­ne Art“ von Koch­mes­ser an dei­ner Magnet­leis­te hän­gen haben soll­test, dürf­te klar sein.

„Irgend­ei­ne Art“? Ja, denn ob du nun zu einer klas­sisch euro­päi­schen Koch­mes­ser-Form greifst, die bei japa­ni­schen Her­stel­lern Gyu­to hei­ßen oder eher zur meist etwas kür­ze­ren San­to­ku-Form ist mehr oder weni­ger egal, bei bei­den han­delt es sich um All­zweck-Küchen­mes­ser. Das San­to­ku trägt die­se Kate­go­ri­sie­rung sogar im Namen, denn über­setzt bedeu­tet San­to­ku so viel wie „Mes­ser der drei Tugen­den“, die hier – war ja irgend­wie klar, oder? – für Fleisch, Fisch und Gemü­se ste­hen. Ich sag mal Aus­le­gungs­sa­che und behaup­te, die drei Tugen­den las­sen sich auch super auf Schnei­den, Schä­len, Hacken übertragen.

Auch für klei­ne Hän­de lohnt es sich, eine län­ge­re Klin­ge zumin­dest aus­zu­pro­bie­ren. Der Stan­dard liegt hier bei etwa 20 cm und nein, gro­ße Mes­ser sind nicht für gro­ße Men­schen gemacht, son­dern für gro­ßes Schnitt­gut. So eine Rie­sen­ka­rot­te lässt sich längs eben bes­ser mit einem Küchen­schwert hal­bie­ren, als mit einem Taschenmesser.

Ich lie­be mein 18 cm lan­ges, aber auch ver­gleichs­wei­se hohes ZWILLING x Kra­mer Mei­ji San­to­ku, mein Miya­bi Black Gyu­to mit 20 cm Län­ge und mein eben­falls 20 cm lan­ges hand­ge­schmie­de­tes Hohen­moo­rer Yvo 1 aus Kar­bon­stahl – qua­si so eine Art von Grenz­gän­ger zwi­schen einer eher euro­päi­schen und japa­ni­schen Form­ge­bung und Schliff. Die Tei­le sind alle­samt alles ande­re als Schnäpp­chen, aber was soll ich sagen? Ich lie­be Mes­ser eben. Du musst aber natür­lich nicht gleich so tief in die Tasche grei­fen, ab etwa 50–60 € bekommst du qua­li­ta­tiv sehr gute Koch­mes­ser.

Und falls du dich trotz aller Über­zeu­gungs­ar­beit nicht ganz so gut mit einer Klin­ge jen­seits der 18 cm fühlst: Geht Nadi­ne genau­so. Ihr Lieb­lings­mes­ser ist die um eini­ges fili­gra­ne­re, 13 cm lan­ge „Shotoh“-Variante mei­nes Miya­bi-Koch­mes­sers.

Essential No. 2: Das Schälmesser

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Beschneid­mes­ser, Schäl­mes­ser, Spick- und Gar­nier­mes­ser. Gefühlt gibt es noch drölf­zig ande­re Namen für eigent­lich ein und das­sel­be: ein mit etwa 8 cm rela­tiv kur­zes, etwas dün­ner aus­ge­schlif­fe­nes Mes­ser mit fei­ner Spitze.

Was macht man damit? Blö­de Fra­ge, schä­len. Aber auch für alle ande­ren fei­nen Arbeits­schrit­te ist das Schäl­mes­ser geeig­net. Den Strunk aus Erd­bee­ren schnei­den? Kein Pro­blem. Toma­ten ent­ker­nen oder deren Haut für die bes­te, fri­sche Pas­ta al pomo­do­ro abzie­hen? Locker. Aus dem Hand­ge­lenk. Bäm!

Leicht und ergo­no­misch soll­te dein Schäl­mes­ser sein, am bes­ten hat es einen run­den Griff, damit du es gut in der Hand bewe­gen kannst. Unse­re Lieb­lin­ge für sol­che Auf­ga­ben sind die güns­ti­gen, aber ver­dammt foto­ge­nen Pall­arès Mes­ser aus Car­bon­stahl und das ZWILLING x Kra­mer Mei­ji Schäl­mes­ser.

Essential No. 3: Das Brotmesser

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Schnei­det nicht nur knusp­rigs­tes (oder ältes­tes) Brot, son­dern auch alles ande­re, was zu groß, zu hart oder – im Gegen­teil – zu weich für die ande­ren Mes­ser ist.

Das Brot­mes­ser hal­biert in der Küche Kür­bis­se, schnei­det selbst wei­che Toma­ten noch in gleich­mä­ßigs­te Schei­ben und – wer hät­te es gedacht – das Wur­zel­brot fürs Bar­be­cue Tofu Sand­wich.

Brot­mes­ser haben in der Regel einen soge­nann­ten Wel­len­schliff, was zwar das Nach­schär­fen erschwert (oder, sind wir ehr­lich, zu Hau­se ein­fach unmög­lich zu machen ist), aber dafür sägt sich das Mes­ser noch im bereits etwas stump­fe­ren Zustand durch alles, was ihm in den Weg kommt. Das Brot­mes­ser ist nicht unbe­dingt für fili­gra­ne Arbei­ten gedacht und damit du auch durch den größ­ten Brot­laib und den dicks­ten Kür­bis kommst, soll­test du auch hier wie­der auf eine aus­rei­chen­de Klin­gen­län­ge achten.

Das Brot­mes­ser unse­rer Wahl ist das ZWILLING x Kra­mer Mei­ji Brot­mes­ser (du erkennst ein Mus­ter), die­sem soll aber bald ein etwas rus­ti­ka­le­res „Wind­müh­len­mes­ser“ fol­gen, wel­ches für um die 50 € recht erschwing­lich ist.

Diese Messer brauchst du in der veganen Küche

Die Materialfrage

Bei Edel­stahl, Car­bon­stahl oder gar Kera­mik schei­den sich die Geis­ter. Wäh­rend ros­ten­de Car­bon­stahl­mes­ser ein­fach ver­dammt schick sind (und noch schi­cker wer­den. Stich­wort Pati­na!) und im Regel­fall bes­ser zu schlei­fen, haben sie ein­fach einen gro­ßen Nach­teil, den ich schon genannt habe. Soll ich noch­mal? Okay: Sie rosten!

Das heißt, nach jeder Benut­zung, im Ide­al­fall sogar nach jedem Schritt im Rezept, für den du ein Mes­ser brauchst, müs­sen die Din­ger abge­putzt wer­den, andern­falls sieht dein teu­res Drei­la­gen­stahl­mes­ser ganz fix schlim­mer aus als ein uralter Fiat Uno. Was wie­der­um im bes­ten Fall Hand­ar­beit mit dem Rost­ra­die­rer bedeu­tet, im schlech­tes­ten jedoch Hil­fe vom Pro­fi erfordert.

Edel­stahl­mes­ser sind da natür­lich nach­gie­bi­ger. Und das ist manch­mal nicht ganz schlecht, vor allem, wenn du zwi­schen Topf und Schnei­de­brett hin und her swit­chen musst, um die per­fek­te Pas­ta al Pomo­do­ro auf den Tisch zu bekommen.

Dafür fehlt ganz schlich­ten rost­frei­en Klin­gen ein­fach ein biss­chen was von die­sem gewis­sen Extra, das so ein hand­ge­schmie­de­tes, irgend­wie bru­ta­lis­ti­sches Car­bon­stahl­mes­ser mit sich bringt und gut gehär­te­te Klin­gen sind auch etwas schwie­ri­ger zu schleifen.

Etwas ganz ande­res sind Kera­mik­mes­ser, die ich für das all­täg­li­che Kochen nicht emp­feh­le. Es stimmt zwar, dass Kera­mik sehr dünn und damit enorm scharf aus­ge­schlif­fen wer­den kann, das liegt aber schlicht an der Mate­ri­al­här­te und die bringt Nach­tei­le mit sich: Kera­mik­mes­ser bre­chen leicht. Und zwar nicht nur, wenn man sie fal­len lässt, son­dern auch beim täg­li­chen Gebrauch ent­ste­hen Mikro­aus­brü­che, die das Mes­ser stumpf wer­den lassen.

Und da man Kera­mik­mes­ser Zuhau­se eigent­lich nur mit Dia­mant­stei­nen schlei­fen kann, fris­ten die meis­ten nach eini­ger Zeit ein unschö­nes Dasein in der Schublade.

Pflege deine Messer und du wirst ewig was von ihnen haben

Die teu­ers­ten, bes­ten und schärfs­ten Mes­ser blei­ben nur so lan­ge scharf, wie du dich um sie küm­merst. Und das fängt nicht erst beim Schlei­fen an, son­dern bei der Benut­zung und bei der Aufbewahrung.

Schnei­de­un­ter­la­gen aus Glas, Kera­mik oder gar aus Stein sind töd­lich für schar­fe Klin­gen. Und schar­fe Klin­gen sind siche­re Klin­gen, lass dir da nix von der über­vor­sich­ti­gen Tan­te ein­re­den, die dau­ernd mit Pflas­tern in der Gegend her­um­rennt, weil sie mit ihren spül­ma­schi­nen-stump­fen Mini-Mes­sern dau­ernd von den Toma­ten ab- und auf ihre Flos­sen draufrutscht.

Viel bes­ser sind Schneid­bret­ter aus Holz. Eiche, Buche oder Wal­nuss sind super, im Ide­al­fall sind die­se dann aus soge­nann­tem Hirn­holz gear­bei­tet, die Holz­fa­sern ste­hen dir also ent­ge­gen. Beim Schnei­den zer­störst du so die Struk­tur der Ober­flä­che nicht und dein Brett bleibt dir län­ger erhalten.

Dass Küchen­mes­ser wirk­lich nie­mals nicht in die Spül­ma­schi­ne gehö­ren, habe ich bereits erwähnt. Nein, auch nicht-ros­ten­de Edel­stahl­mes­ser nicht. Die Rei­ni­gungs­mit­tel ent­hal­ten Säu­ren, Lau­gen und Sal­ze und das in Ver­bin­dung mit den hohen Tem­pe­ra­tu­ren und der Dau­er, die die Mes­ser in der Maschi­ne ver­brin­gen, machen sie stumpf und anfäl­lig für Kor­ro­si­on, wie man frü­her oder spä­ter am all­täg­li­chen Ess­be­steck fest­stel­len kann.

Aber auch bei pfleg­li­cher Hand­wä­sche und mit dem bes­ten Schnei­de­brett als Unter­grund: Jedes Mes­ser wird stumpf und muss nach­ge­schärft werden.

Aller­dings ist das dann The­ma für einen eige­nen Arti­kel. Lass mich in den Kom­men­ta­ren wis­sen, ob Inter­es­se an einem Schär­fen für Anfän­ger-How-To besteht. Ich bin noch lan­ge nicht fer­tig, wenn es um das The­ma Küchen­mes­ser geht. Ob das eine Dro­hung ist? Wer weiß!

Diese Messer brauchst du in der veganen Küche

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Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.

39 Kommentare

  1. Hal­lo Jörg,

    du hast ja eine recht ver­rück­te Aus­wahl an Messern.
    Was kos­ten die im Ein­zel­nen den in der Anschaffung?

    Grü­ße Andreas

    Antworten
    1. Hey Andre­as,

      ich habe die Mes­ser so gut es ging ver­linkt, in den Shops fin­dest du auch die jewei­li­gen Preise. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  2. Lie­ber Jörg,
    wir haben uns jetzt auch rich­tig tol­le Mes­ser geholt. Ein Bob Kra­mer von Zwil­ling und mein Mann hat das tol­le Miya­bi „Schwert“ 😃. Mei­ne Fra­ge: schleifst du dei­ne top Mes­ser selbst? Und ja mit was? Wir haben uns das Schleif­set von Horl geholt. Ist echt super. Nur it dem extrem har­ten Stahl des Miya­bi klappt es nicht so dolle.
    Hast du einen Vorschlag? 

    Dan­ke und ganz lie­be Grüße
    Christ

    Antworten
    1. Hi Chris­tie,

      erst­mal herz­li­chen Glückwunsch!

      Wenn du vom Miya­bi-Schwert schreibst und die Stahl­här­te erwähnst, meinst du ver­mut­lich eines aus der erwähn­ten „Black“-Serie (5000MCD 67), richtig?

      Grund­sätz­lich stimmt’s schon, der Stahl ist sehr hart (nach Her­stel­ler­an­ga­ben bis zu 66 Rock­well). Die Kra­mer-Mes­ser sind mit einer Här­te von etwa 61 auf der Rock­well-Ska­la ange­ge­ben und damit auch schon recht hart.

      Die­se Stahl­sor­ten sind schwie­rig nur über einen Wetz­stahl (und das Horl-Sys­tem ord­ne ich auf­grund der Art der Benutzung/Bewegung in die­se Kate­go­rie ein, ohne es selbst getes­tet zu haben, auch wenn ich es wirk­lich sehr inter­es­sant fin­de) zu schär­fen (scharf hal­ten ist noch­mal was ande­res, aber auch da wür­de ich eher einen Kera­mik­stab empfehlen).

      Um die Mes­ser wie­der rich­tig scharf zu bekom­men, soll­tet ihr euch Schleif­stei­ne zule­gen. Auf denen kann mit ganz ande­rem Druck und einer ande­ren Dyna­mik gear­bei­tet wer­den. Für den Anfang ist ein Kom­bistein aus­rei­chend (ich wür­de dir jetzt mei­nen 400/1000er von Zwil­ling ver­lin­ken, aber aktu­ell scheint es nur einen 250/1000er zu geben … der klingt auch okay, wobei 250 schon recht grob ist). Die 1000er Sei­te reicht für eine All­tags­schär­fe, wenn das Mes­ser mal wirk­lich stumpf gewor­den ist oder tat­säch­lich Macken in der Klin­ge sind, kann mit der gro­ben Sei­te „repa­riert“ wer­den. Aber auch in Schleif­stei­nen kann man sich ver­lie­ren, also vorsicht. 😉

      Ich habe ja eigent­lich seit dem ursprüng­li­chen Bei­trag über die Mes­ser vor, etwas zum The­ma Schlei­fen zu schrei­ben, aber irgend­wie ste­hen sol­che Din­ge immer ganz unten auf der Todo-Liste. 🙈

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Bit­te mach doch mal einen Schleif-Arti­kel lie­ber Jörg! 🙂

      2. Du glaubst nicht, wie lan­ge ich dar­auf schon mega Bock habe – ich kom­me ein­fach nicht dazu. 🙈

  3. Ich habe die Über­schrift gele­sen und bin nun etwas ver­wirrt. Ist Die Küche vegan, oder sind es nur die Gerich­te? Vega­ne Mes­ser, recht aben­teu­er­lich. Aber viel­leicht bin ich noch nicht in der moder­nen Zeit ange­kom­men, denn Sto­ries, Shop und How to sind mir auch voll­kom­men fremd, genau wie der töd­li­che Unfall oder der elek­tri­sche Stra­ßen­bahn­fah­rer. Hans – Die­ter Mobertz
    Nach­satz: Wenn man die sprach­li­chen Bekloppthei­ten ein­fach ein­mal über­sieht, die Koch­vor­schlä­ge sind lecker

    Antworten
    1. Ach Hans-Die­ter, viel­leicht soll­test du in Zukunft am Sams­tag­abend davon abse­hen, Kom­men­ta­re ins Netz zu schrei­ben. Ins­be­son­de­re, wenn es dir schwer zu fal­len scheint, über die Head­line eines Tex­tes her­aus­zu­le­sen, stel­le ich doch schließ­lich im ers­ten Satz bereits klar, wor­über du dich zu wun­dern scheinst – abge­se­hen vom Stra­ßen­bahn­fah­rer, der men­tal doch recht wild geschla­ge­ne Bogen erschließt sich mir näm­lich nicht.

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  4. Hal­lo Jörg,
    der Bei­trag ist wirk­lich infor­ma­tiv und optisch sehr anspre­chend geschrie­ben. Vie­len Dank für die Tipps! 🙂
    Vie­le Grüße,
    Ralf

    Antworten
  5. Dan­ke für die wert­vol­len Tipps und die tol­len Bilder!

    Was ist das für eine schi­cke, höl­zer­ne Magnet­leis­te im Aufmacherfoto?

    Der Bei­trag zum Mes­ser­schär­fen wird übri­gens nach wie vor sehn­süch­tig erwartet =)

    Bes­ten Gruß,
    Alex

    Antworten
    1. Hey Alex,

      erst­mal vie­len lie­ben Dank für das Feed­back und ja, ich hät­te den Schärf-Bei­trag ger­ne auch „end­lich“ von der To-do-Lis­te runter. 🙈

      Die Leis­te ist tat­säch­lich nur ein Stück Abschnitt von unse­rer Küchen­fron­ten aus Eiche. 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  6. Ich bin gera­de durch Zufall auf den Arti­kel gestos­sen und fin­de ihn rich­tig infor­ma­tiv und nett geschrie­ben. Auch das Bild­ma­te­ri­al ist wun­der­bar. Ich gehe mal davon aus, dass Jörg die Fotos sel­ber gemacht hat. Küchen­mes­ser zu foto­gra­fie­ren ist wegen der spie­geln­den Ober­flä­che nicht gera­de ein­fach. Dau­men hoch und lie­be Grü­ße, Sascha

    Antworten
  7. Dan­ke für den Bei­trag zu Mes­sern für die vega­ne Küche. Mei­ne Freun­din ist Vega­ne­rin und hat sich auch spe­zi­el­le Mes­ser gekauft. Die Mes­ser müss­ten mal geschlif­fen wer­den, aber wir wis­sen nicht wie. Habt ihr dafür Tipps?

    Antworten
    1. Tipps kom­men noch. 🙂

      Dan­ke­schön und LG

      Antworten
  8. Wun­der­ba­rer Arti­kel. Ich hät­te auf jeden Fall wirk­lich gro­ßes Inter­es­se an einen How to fürs Messerschleifen. 🙂

    Lie­be Grü­ße aus Hannover
    Saskia

    Antworten
    1. Ganz lie­ben Dank! Ist geplant, wird aber noch ein wenig dauern. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  9. Hal­lo,
    was ist das für ein Mes­ser auf dem Titel­bild gleich neben dem „PALLARÈS“? Also das zwei­te von links.

    Vie­le Grüße
    Alex

    Antworten
    1. Hi Alex!

      Das hat uns ein Leser handgeschmiedet. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  10. Hal­lo Jörg,
    ich habe mir jetzt drei Mes­ser aus Kera­mik gekauft und bin mit denen sehr zufrie­den. Ich habe nur gehört, dass sie leicht bre­chen, wenn man seit­lich auf sie Druck aus­übt. aber da ist mir zum Glück noch nichts pas­siert. und scharf sind sie! Das ist der wirk­li­che Vor­teil. Kann die Kera­mik­mes­ser also nur empfehlen.

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Anna,

      bei Kera­mik­mes­sern schei­den sich ein­fach die Geis­ter. Natür­lich sind sie sehr hart und kön­nen des­halb extrem dünn und damit scharf aus­ge­schlif­fen wer­den, aller­dings bricht die Schnei­de auch schnell. Und zwar nicht nur, wenn man sie fal­len lässt, son­dern auch beim täg­li­chen Gebrauch ent­ste­hen Mikro­aus­brü­che, die das Mes­ser stumpf wer­den lassen.

      Und da man Kera­mik­mes­ser Zuhau­se eigent­lich nur mit Dia­mant­stei­nen schlei­fen kann, fris­ten die meis­ten nach eini­ger Zeit ein unschö­nes Dasein in der Schublade. 

      Dan­ke übri­gens für die Inspi­ra­ti­on, den Bei­trag noch um die Mate­ri­al­wahl zu ergän­zen. Wer­de ich nach­ho­len, geschrie­ben ist ja schon fast alles. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  11. tol­ler Arti­kel! Kam gera­de recht, weil Soh­ne­mann mir einen Mes­ser­block Zwil­ling 4 **** gegönnt hat. Auf Dei­nen Schleif­kurs freue ich micht jetzt schon
    Lie­be Grüße
    Cornelia

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Cornelia,

      da hast du dir einen guten Soh­ne­mann her­an­ge­zo­gen. Der Mes­ser­block sieht ganz ver­nünf­tig aus, auch wenn ich zum Wetz­stahl nicht viel sagen kann. Aber wie ich schon mein­te: Es ist super zu wis­sen, was die Leser schon so in den Küchen haben. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  12. Als stol­zer Besit­zer eines „Kra­mer – Mei­ji San­to­ku­mes­sers“ möch­te ich mich auch kurz zu Wort mel­den, denn auch wenn die meis­ten hier beim The­ma Schär­fen das „Do-it-yourself“ Prin­zip pro­pa­gie­ren, las­se ich das doch lie­ber von einem Pro­fi machen. Nicht weil die Arbeit so schwer ist, es dau­ert nur ein­fach lan­ge und erfor­dert (dem Wert des Mes­sers ent­spre­chend) gewis­se Werk­zeu­ge, deren Hand­ha­bung erlen­bar aber (für mich) müh­se­lig ist.

    Antworten
    1. Hal­lo Otto!

      Kei­ne Fra­ge, man kann sich selbst­ver­ständ­lich ab und zu den Pro­fi gön­nen. Sei es, weil man sich das Schär­fen nicht zutraut, die Zeit nicht inves­tie­ren möch­te oder sich kein Equip­ment zule­gen möch­te. Das Wis­sen dar­über, wie man Mes­ser scharf hält, ist aller­dings sicher für jeden sinnvoll. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  13. Hal­lo Jörg, ich habe mir mal von mei­nem Kin­dern ein 3‑teiliges Küchen­mes­ser-Set von Zwil­ling schen­ken las­sen. Und die sind ein­fach toll. 3 ver­schie­de­ne Grö­ßen und auch ein Schleif­ding ist dabei. Wobei ich nicht weiß, ob ich das rich­tig mache. Des­we­gen freue ich mich auf den Arti­kel übers Schär­fen. Ich fin­de auch, dass Kochen nur Spaß macht, wenn man gute Mes­ser hat.

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Karin,

      super, das freut mich. Tau­send Dank dir und ich mache mich dann mal in Kür­ze an den Schärfe-Post 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  14. Hal­lo Jörg,
    dan­ke für die­sen tol­len Beitrag.
    Ich hät­te auch gro­ßes Inter­es­se einem „Schär­fen für A“ How-To 🙂
    Ich habe zwei Schleif­stei­ne von Fäll­k­ni­ven (DC4 und CC4) zu Hau­se – mit kera­mi­scher und Diamant-Schleiffläche.
    Ganz lie­ben Dank schon­mal für dei­ne Mühe!
    Lie­be Grüße
    Nadja

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Nadja,

      dan­ke dir, das freut mich. Die Fäll­k­ni­ven sind recht klein und eher für Taschen­mes­ser geeig­net, richtig?

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  15. Hal­lo Jörg,
    auch ich habe Inter­es­se übers Schär­fen von Mes­sern und freue mich jetzt schon auf Dei­nen Beitrag 😃
    LG
    Andrea

    Antworten
  16. Ach ja, und den „Schleif­kurs“ erwar­te ich auch sehnsüchtig.

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Sabine,

      so soll es sein: Die Mes­ser altern ein­fach in Wür­de mit dem Besit­zer mit. Und wenn man sich gut dar­um küm­mert, klappt das auch. Tau­send Dank für die Sto­ry und der Schleif­kurs „kommt“. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  17. Beim The­ma Brot­mes­ser fällt mir ein, dass ich mei­nes seit 40 Jah­ren habe. Das war der aller­ers­te Haus­halts­ge­gen­stand, den ich selbst gekauft hat­te und ich habe damals um die 60,- Mark dafür bezahlt. Das Ambi­en­te war bemer­kens­wert, denn das Geschäft führ­te Mes­ser und Waf­fen, die rings­um in glä­ser­nen Vitri­nen aus­ge­stellt waren und auch an den Wän­den hin­gen. Den Laden gab es noch bis vor gut zehn Jah­ren. Zwei­mal habe ich das Brot­mes­ser seit­dem schlei­fen las­sen – hält also eine hal­be Ewig­keit. Es ist das ein­zi­ge Mes­ser, das so lan­ge über­lebt hat. Ich habe nach­ge­schaut: Es steht kein Name drauf, nir­gends. Ist aber nach dama­li­ger Aus­sa­ge des Ver­käu­fers aus Solin­gen. Ech­te deut­sche Wert­ar­beit, das darf ich nach die­ser Zeit wohl behaupten.

    Antworten
  18. Schleif­tipps fän­de auch ich groß­ar­tig. Benutzt du auch einen Wetzstahl?
    Ich habe ein Abzieh­stein (Her­bertz) mit zwei ver­schie­de­nen Kör­nun­gen, habe mich aber noch nicht getraut, aus Angst mehr zu zer­stö­ren als zu schärfen.
    Danke!

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Sabine,

      nein, Wetz­stäh­le benut­ze ich nicht. Ich zie­he Mes­ser regel­mä­ßig über einen sehr fei­nen Kera­mik­stein oder ‑stab ab. Bewirkt das­sel­be, dau­ert nur unwe­sent­lich län­ger und ist mei­ner Mei­nung nach genauer. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  19. Hi Ihr Lieben,
    eins der Mes­ser habe ich gleich geor­dert, ich fand es wunderschön. 🙂
    ich hät­te Inter­es­se an einem „Schleif­kurs“. Einen Schleif­stein habe ich schon.
    Lie­ben Gruss
    Christine

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Christine,

      oh, super. Das freut mich. Was hast du dir denn gegönnt? Und – damit ich schon­mal weiß, was viel­leicht bei dem ein oder ande­ren in der Küchen­schub­la­de her­um­wabert – was für eine Art Schleif­stein hast du denn schon zuhause?

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Hal­lo Jörg,
        das klei­ne, spit­ze Palla­res hat es mir ange­tan. Ansons­ten habe ich eini­ge Wind­müh­len­mes­ser, gro­ße und klei­ne. Mein bis­her liebs­tes ist auch ein Wind­müh­len­mes­ser, sehr scharf und mit­tel groß und ein „Beil“ aus Vietnam. 🙂
        Der Schleif­stein hat eine fei­ne und eine etwas grö­be­re Sei­te, bis­her schärft mein Mann die Mes­ser. Ich habe mich noch nicht ran getraut.
        Lie­ben Gruß und schon mal ein schö­nes Wochenende
        Christine

  20. Gute Mes­ser kön­nen in der Tat viel Freu­de machen und schön sind sie auch noch!
    Ein Bei­trag über das Schär­fen wür­de mich freu­en. Die Dro­hung kannst du gern wahr machen!

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Heike,

      dan­ke dir viel­mals. Um ganz ehr­lich zu sein: Auch wenn nie­mand kom­men­tiert hät­te, hät­te es den Bei­trag frü­her oder spä­ter gege­ben. Not­falls nur für mich. 😅

      Aber schön zu lesen, dass Inter­es­se besteht!

      Lie­be Grüße
      Jörg

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