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Diese Messer brauchst du in der veganen Küche

Eat this! Diese Messer brauchst du in der veganen Küche

Ja, der Titel klingt ein biss­chen nach Click­bait, denn grund­sätz­lich braucht die vega­ne Küche kei­ne ande­ren Mes­ser, als jede ande­re. Okay, genau genom­men sogar weni­ger. Wobei wirk­lich alle, egal ob pflanz­lich unter­wegs oder nicht, bei der Zube­rei­tung von Rezep­ten mit ledig­lich drei Mes­sern aus­kom­men sollten.

Man­che wer­den jetzt behaup­ten, dass auch das zu viel sei. Und ich bin sicher, dass es Men­schen gibt, die völ­lig schmerz­be­freit alles mit dem Fünf-Euro-Brot­mes­ser aus dem Dis­coun­ter-Set (übri­gens das Letz­te, das aus sel­bem übrig blieb, weil sich die ande­ren schon in Ein­zel­tei­le auf­ge­löst haben) schnei­den oder sich ein Schäl­mes­ser beim Ver­such, einen Kür­bis zu zer­le­gen rui­niert haben. Aber will man sich das als Vor­bild neh­men? Das ist ja unge­fähr so, wie Mes­ser in die Spül­ma­schi­ne zu wer­fen. Das tut man ein­fach nicht!

Selbst als jemand, der über die Jah­re eine ganz schö­ne Samm­lung an Mes­sern ange­häuft hat, hor­te ich bei­na­he aus­schließ­lich essen­zi­el­le Stan­dards. Wel­che Stan­dards das sind? Oh, dar­über quat­sche ich ger­ne. Und ausführlich.

Eat this! Kochmesser und Santoku

Links: Hohen­moo­rer Yvo 1, Rechts v. o. n. u.: Taka­mu­ra Chro­max, Yu Kuro­sa­ki Sen­ko Gyu­to, Miya­bi Black, ZWILLING x Kra­mer Mei­ji Santoku

Nummer 1: Das Kochmesser

Kei­nes der Mes­ser, die ich auf­zäh­le, dürf­te son­der­lich über­ra­schend sein, aber dass du irgend­ei­ne Art von Koch­mes­ser in der Schub­la­de oder an der Magnet­leis­te hän­gen haben soll­test, dürf­te klar sein.

Irgend­ei­ne Art? Ja, denn ob du nun zu einer klas­sisch euro­päi­schen Koch­mes­ser-Form greifst, die bei japa­ni­schen Her­stel­lern Gyu­to hei­ßen oder eher zur meist etwas kür­ze­ren, gedrun­ge­ne­ren San­to­ku-Form mit einer weni­ger aus­ge­präg­ten Spit­ze ist mehr oder weni­ger egal, bei bei­den han­delt es sich um All­zweck-Küchen­mes­ser. Das San­to­ku trägt die­se Kate­go­ri­sie­rung sogar im Namen, denn über­setzt bedeu­tet San­to­ku so viel wie „Mes­ser der drei Tugen­den“, die hier – war ja irgend­wie klar, oder? – für Fleisch, Fisch und Gemü­se ste­hen. Ich sag mal Aus­le­gungs­sa­che und behaup­te, die drei Tugen­den las­sen sich auch super auf Schnei­den, Schä­len, Hacken über­tra­gen, wenn das Mes­ser nur Gemü­se sieht.

Auch für klei­ne Hän­de lohnt es sich, eine län­ge­re Klin­ge zumin­dest aus­zu­pro­bie­ren. Der Stan­dard liegt hier bei etwa 20 cm und nein, gro­ße Mes­ser sind nicht für gro­ße Men­schen gemacht, son­dern für gro­ßes Schnitt­gut. So eine Rie­sen­ka­rot­te lässt sich längs eben bes­ser mit einem Küchen­schwert hal­bie­ren, als mit einem Schwei­zer Taschenmesser.

Eat this! Diese Messer brauchst du in der veganen Küche

Ich habe beson­ders viel übrig für die japa­ni­sche Mes­ser­schmie­de­kunst. Im Gegen­satz zu euro­päi­schen Koch­mes­sern wird dort für tra­di­tio­nel­le Mes­ser rela­tiv har­ter Stahl ver­wen­det, der es ermög­licht, dass die Klin­gen dünn aus­ge­schlif­fen wer­den kön­nen und auch die Schär­fe län­ger hal­ten. Beson­ders dün­ne Mes­ser wer­den auch „Laser­mes­ser“ genannt – wenn du damit ein­mal durch eine fes­te Karot­te wie durch But­ter schnei­dest, weißt du warum.

Mein abso­lu­tes Lieb­lings­mes­ser ist ein hand­ge­schmie­de­tes Yu Kuro­sa­ki Sen­ko Guy­to in 21 cm Län­ge. Es ist nicht das aller­dünns­te Mes­ser, glei­tet durch alles, was ihm vor­ge­wor­fen wird den­noch ohne Pro­ble­me und bleibt bei guter Pfle­ge lan­ge rasier­mes­ser­scharf. Mit der für die­sen Schmied typi­sche, stern­för­mi­ge Ham­mer­schlag­op­tik und dem acht­ecki­gen, lackier­ten Eichen­griff sieht es außer­dem rela­tiv schlicht, aber dafür umso schi­cker aus.

Mes­ser von Yu Kuro­sa­ki und ande­ren vor­wie­gend japa­ni­schen Schmie­den bekommst du übri­gens bei Kni­fe Art. Mit dem Rabatt­code eatthis5 sparst du bei jedem Ein­kauf 5 % und unter­stützt uns durch eine klei­ne Rabatt­pro­vi­si­on. Das erwähn­te Sen­ko Gyu­to ist zur Zeit zwar aus­ver­kauft, die Vari­an­te mit Rosen­holz­griff gibt es aktu­ell aber noch.

Ein 18 cm lan­ges und ver­gleichs­wei­se hohes ZWILLING x Kra­mer Mei­ji San­to­ku und ein Miya­bi Black Gyu­to mit 20 cm Län­ge sind zwar „Mes­ser von der Stan­ge“, wer­den also maschi­nell gefer­tigt, was sie aber kei­nes­falls schlech­ter macht. Sowohl das San­to­ku, als auch das Gyu­to sind etwas dicker, damit aber auch etwas robuster.

Ein eben­falls knapp 20 cm lan­ges hand­ge­schmie­de­tes Hohen­moo­rer Yvo 1 aus Kar­bon­stahl fügt sich als so eine Art von Grenz­gän­ger zwi­schen einer eher euro­päi­schen und japa­ni­schen Form­ge­bung und Schliff in die Samm­lung ein.

Die Tei­le sind alle­samt alles ande­re als Schnäpp­chen, aber was soll ich sagen? Ich lie­be Mes­ser eben auch als Hob­by. Du musst aber natür­lich nicht gleich so tief in die Tasche grei­fen, ab etwa 50–60 € bekommst du qua­li­ta­tiv ordent­li­che Koch­mes­ser von bekann­ten deut­schen Her­stel­lern, von Taka­mu­ra gibt es ab etwa 150 € bereits enorm gute, sehr har­te, wenn auch teils etwas lang­wei­lig wir­ken­de Laser­mes­ser aus einer sehr bekann­ten japa­ni­schen Schmie­de. Ich habe die hand­ge­schmie­de­te Chro­max-Ver­si­on in 21 cm, die mit der „Tsuch­i­me“ genann­ten Ham­mer­schlag­op­tik und dem west­li­chen Holz­griff optisch dann doch etwas mehr her­macht. Sehr güns­tig kommst du weg, wenn dein Lieb­lings-Asi­a­laden die Mes­ser der thai­län­di­schen Mar­ke Kiwi führt oder du online ein­kaufst. Für meist um die 10–15 € bekommst du selbst­ver­ständ­lich kei­nen fan­cy Stahl, auch die Holz­grif­fe sind meist nicht gera­de gut ver­ar­bei­tet und Augen­wei­den sind die Tei­le auch nicht. Aber sie sind scharf, las­sen sich recht ein­fach auch so scharf hal­ten und sind min­des­tens als Zweit- oder Gast­mes­ser super geeignet.

Eat this! Kleine Kochmesser und Petties

Miya­bi Black Sho­toh, ZWILLING Pro­fes­sio­nal S Com­pact, Kei Koba­ya­shi Petty

Falls du dich trotz aller Über­zeu­gungs­ar­beit nicht ganz so gut mit einer Klin­ge jen­seits der 18 cm fühlst: Geht Nadi­ne genau­so. Ihre Lieb­lings­mes­ser sind ein extrem leich­tes, 15 cm lan­ges Kei Koba­ya­shi Pet­ty, von dem ich auch die Gyu­to-Vari­an­te besit­ze und die um eini­ges fili­gra­ne­re, 13 cm lan­ge „Shotoh“-Variante mei­nes Miya­bi-Koch­mes­sers. Im Kni­fe Art Shop wür­de ich das Yoshi­mi Kato Tsuch­i­me Pet­ty emp­feh­len, eben­falls in 15 cm Län­ge, von Zwil­ling gibt es die Sho­toh-Form auch in einer güns­ti­gen Vari­an­te für etwa 65 €.

Eat this! Schälmesser

ZWILLING x Kra­mer Mei­ji Schäl­mes­ser, Palla­res Schäl­mes­ser in ver­schie­de­nen Formen

Nummer 2: Das Schälmesser

Beschneid­mes­ser, Schäl­mes­ser, Spick- und Gar­nier­mes­ser. Gefühlt gibt es noch drölf­zig ande­re Namen für mehr oder weni­ger ein und das­sel­be: ein mit etwa 8 cm rela­tiv kur­zes, etwas dün­ner aus­ge­schlif­fe­nes Mes­ser mit fei­ner Spitze.

Was macht man damit? Stell‘ nicht so blö­de Fra­gen, Jörg, schä­len. Aber auch für alle ande­ren fei­nen Arbeits­schrit­te ist das Schäl­mes­ser geeig­net. Den Strunk aus Erd­bee­ren schnei­den? Kein Pro­blem. Toma­ten ent­ker­nen oder deren Haut für die bes­te, fri­sche Pas­ta al pomo­do­ro abzie­hen? Locker. Aus dem Hand­ge­lenk. Bäm!

Diese Messer brauchst du in der veganen Küche

Leicht und ergo­no­misch soll­te dein Schäl­mes­ser sein, am bes­ten hat es einen run­den Griff, damit du es gut in der Hand bewe­gen kannst. Unse­re Lieb­lin­ge für sol­che Auf­ga­ben sind die güns­ti­gen, aber ver­dammt foto­ge­nen Pall­arès Mes­ser aus Car­bon­stahl und das ZWILLING x Kra­mer Mei­ji Schäl­mes­ser.

Eat this! Brotmesser

ZWILLING x Kra­mer Mei­ji Brot­mes­ser, Vic­to­ri­nox Vespermesser

Nummer 3: Das Brotmesser

Schnei­det nicht nur knusp­rigs­tes (oder ältes­tes) Brot, son­dern auch alles ande­re, was zu groß, zu hart oder, im Gegen­teil, zu weich für die bereits vor­ge­stell­ten Mes­ser ist. Das Brot­mes­ser hal­biert in der Küche Kür­bis­se, schnei­det selbst wei­che Toma­ten noch in gleich­mä­ßigs­te Schei­ben und – wer hät­te es gedacht – das Wur­zel­brot fürs Bar­be­cue Tofu Sand­wich.

Brot­mes­ser haben in der Regel einen soge­nann­ten Wel­len­schliff, was zwar das Nach­schär­fen erschwert (oder, sind wir ehr­lich, zu Hau­se ein­fach unmög­lich zu machen ist), aber dafür sägt sich das Mes­ser noch im bereits etwas stump­fe­ren Zustand durch alles, was ihm in den Weg kommt. Das Brot­mes­ser ist nicht unbe­dingt für fili­gra­ne Arbei­ten gedacht und damit du auch durch den größ­ten Brot­laib und den dicks­ten Kür­bis kommst, soll­test du auch hier wie­der auf eine aus­rei­chen­de Klin­gen­län­ge achten.

Das Brot­mes­ser unse­rer Wahl ist das ZWILLING x Kra­mer Mei­ji Brot­mes­ser (du erkennst ein Mus­ter), die etwas rus­ti­ka­le­ren „Wind­müh­len­mes­ser“ sind für um die 50 € recht erschwing­lich. Außer­dem dür­fen natür­lich klas­si­sche Ves­per­mes­ser für die glei­chen Ein­satz­zwe­cke nicht feh­len. Am bes­ten drölf Stück davon!

Eat this! Diese Messer brauchst du in der veganen Küche

Shi­ba­zi Chai Dao, WMF Spar­schä­ler, Crink­le Cut­ter, ZWILLING All­zweck­sche­re, Rost­ra­die­rer, Nani­wa Pro 3000 Schleif­stein mit Winkelhilfe

Nummer 4: Andere Schneidgeräte und Bonusmesser

Es han­delt sich dabei nicht direkt um Mes­ser und den­noch dür­fen ein paar zusätz­li­che Werk­zeu­ge nicht in der Mes­ser­schub­la­de feh­len. Ein ganz stink­nor­ma­ler Spar­schä­ler muss nicht viel kos­ten, für eine gute Küchen­sche­re wür­de ich trotz­dem etwas tie­fer in die Tasche grei­fen, wenn mög­lich. Sie eig­net sich näm­lich nicht nur dafür, Tofu­pa­ckun­gen auf­zu­schnei­den. Wir hal­ten es da wie die Korea­ner und nut­zen die Sche­re auch für die Zube­rei­tung, bei­spiels­wei­se zum schnel­len Schnei­den man­cher Kräu­ter oder Nudeln oder zum Ser­vie­ren. Ja, Piz­za lässt sich super mit der Sche­re por­tio­nie­ren! Wir ver­wen­den die ZWILLING Viel­zweck­sche­re, aber auch eine korea­ni­sche Bar­be­cue-Sche­re oder selbst eine gute Schnei­der­sche­re eig­net sich super.

Crinkle Cutter

Ich habe geschrie­ben, dass wir bei­na­he aus­schließ­lich Stan­dard­mes­ser­for­men besit­zen. Beto­nung auf bei­na­he. Ein güns­ti­ger Crink­le Cut­ter für in Wel­len­form geschnit­te­ne Zuc­chi­ni für das grü­ne Thai-Cur­ry oder für die bes­ten Ofen­pom­mes ist für uns ein klei­nes Muss und außer­dem konn­te ich nicht anders und habe mir ein güns­ti­ges Chai Dao gekauft. Das tra­di­tio­nel­le chi­ne­si­sche Koch­mes­ser wirkt bru­tal, als könn­te man damit Holz hacken. Es ist aber eigent­lich eben­falls haupt­säch­lich fürs all­täg­li­che Schnei­den gedacht, eig­net sich auch für fei­ne Schnit­te und heißt über­setzt schlicht und ergrei­fend nur „Gemü­se­mes­ser“. Ich gebe zu, dass ich per­sön­lich mit der Form im All­tag nicht ganz warm wer­de, trotz­dem macht es viel Spaß, hin und wie­der damit eine Wagen­la­dung Gemü­se für ein ein­fa­ches Stir Fry zu verhackstücken.

Die Materialfrage

Bei Edel­stahl, Kar­bon­stahl oder gar Kera­mik schei­den sich die Geis­ter. Wäh­rend ros­ten­de Kar­bon- oder Koh­len­stoff­stahl­mes­ser ein­fach ver­dammt schick sind (und noch schi­cker wer­den. Stich­wort Pati­na!) und im Regel­fall bes­ser zu schlei­fen, haben sie ein­fach einen gro­ßen Nach­teil, den ich schon genannt habe. Soll ich noch­mal? Okay: Sie rosten!

Das heißt, nach jeder Benut­zung, im Ide­al­fall sogar nach jedem Schritt im Rezept, für den du ein Mes­ser brauchst, müs­sen die Din­ger abge­putzt wer­den, andern­falls sieht das teu­res Drei­la­gen­stahl­mes­ser ganz fix schlim­mer aus als ein uralter Fiat Uno. Was wie­der­um im bes­ten Fall Hand­ar­beit mit dem Rost­ra­die­rer bedeu­tet, im schlech­tes­ten jedoch Hil­fe vom Pro­fi erfordert.

Edel­stahl­mes­ser sind da nach­gie­bi­ger. Und das ist manch­mal nicht ganz schlecht, vor allem, wenn du zwi­schen Topf und Schnei­de­brett hin und her rennst. Dafür fehlt ganz schlich­ten rost­frei­en Klin­gen ein­fach ein biss­chen was von die­sem gewis­sen Extra, das so ein hand­ge­schmie­de­tes, irgend­wie bru­ta­lis­ti­sches Kar­bon­stahl­mes­ser mit sich bringt.

Hoch gehär­te­te Edel­stahl­klin­gen sind auch etwas schwie­ri­ger zu schlei­fen. Die Klin­gen­här­te wird in Rock­well oder abge­kürzt in HRC gemes­sen und ohne dich mit Zah­len lang­wei­len zu wol­len: Höher heißt här­ter. Klas­si­sche euro­päi­sche Mes­ser haben einen HRC-Wert von etwa 58. Sie las­sen sich auch mit dem Wetz­stab scharf hal­ten, ver­zei­hen den ein oder ande­ren Anwen­dungs­feh­ler, wer­den jedoch nicht die Schär­fe von här­te­ren Klin­gen errei­chen und hal­ten die­se dann auch nicht so lan­ge. Japa­ni­sche Koch­mes­ser lie­gen meist im Här­te­be­reich um die 62, kön­nen aber auch Wer­te bis etwa 67 errei­chen. Sie kön­nen sehr dünn aus­ge­schlif­fen wer­den, wer­den damit wirk­lich sau­mä­ßig scharf, nei­gen bei fal­scher Hand­ha­bung jedoch auch zu klei­ne­ren Ausbrüchen.

Kera­mik­mes­ser emp­feh­le ich für den täg­li­chen Gebrauch gar nicht. Das Mate­ri­al ist noch här­ter und vor allem sprö­der, lässt sich nur mit spe­zi­el­len Schleif­stei­nen scharf hal­ten und auch optisch spre­chen mich Kera­mik­mes­ser nicht an.

Eat this! Messeraufbewahrung

Pflege deine Messer und du wirst ewig etwas von ihnen haben

Die teu­ers­ten, bes­ten und schärfs­ten Mes­ser blei­ben nur so lan­ge scharf, wie du dich um sie küm­merst. Und das fängt nicht erst beim Schlei­fen an, son­dern bei der Benut­zung und bei der Aufbewahrung.

Schnei­de­un­ter­la­gen aus Glas, Kera­mik oder gar aus Stein sind töd­lich für schar­fe Klin­gen. Und schar­fe Klin­gen sind siche­re Klin­gen, lass dir da nix von der über­vor­sich­ti­gen Tan­te ein­re­den, die dau­ernd mit Pflas­tern in der Gegend her­um­rennt, weil sie mit ihren spül­ma­schi­nen-stump­fen Mini-Mes­sern dau­ernd von den Toma­ten ab- und auf ihre Flos­sen draufrutscht.

Viel bes­ser sind Schneid­bret­ter aus Holz. Eiche, Buche oder Wal­nuss sind super, im Ide­al­fall sind die­se dann aus soge­nann­tem Hirn­holz gear­bei­tet, die Holz­fa­sern ste­hen dir also ent­ge­gen. Beim Schnei­den zer­störst du so die Struk­tur der Ober­flä­che nicht und dein Brett bleibt dir län­ger erhal­ten. Holz ist außer­dem recht gut zu rei­ni­gen, man­che Holz­sor­ten wie Eiche wir­ken auf­grund der ent­hal­te­nen Gerb­säu­ren sogar von sich aus anti­bak­te­ri­ell. Es gibt jedoch auch beson­ders scho­nen­de Bret­ter aus syn­the­ti­schen Mate­ria­li­en. Schneid­bret­ter von Hase­ga­wa bei­spiels­wei­se wer­den für pro­fes­sio­nel­le (Sushi-)Küchen und japa­ni­sche Mes­ser gefer­tigt und bestehen aus einem Holz­kern und hoch­wer­tigs­te Kunststoffoberflächen.

Dass Küchen­mes­ser wirk­lich nie­mals nicht in die Spül­ma­schi­ne gehö­ren, habe ich bereits erwähnt. Nein, auch nicht-ros­ten­de Edel­stahl­mes­ser nicht. Die Rei­ni­gungs­mit­tel ent­hal­ten Säu­ren, Lau­gen und Sal­ze und das in Ver­bin­dung mit den hohen Tem­pe­ra­tu­ren und der Dau­er, die die Mes­ser in der Maschi­ne ver­brin­gen, machen sie stumpf und anfäl­lig für Kor­ro­si­on, wie man frü­her oder spä­ter am all­täg­li­chen Ess­be­steck fest­stel­len kann.

Wir bewah­ren die Mes­ser, die wir dau­ernd benut­zen in einem höl­zer­nen Schub­la­den­ein­satz auf. Magnet­leis­ten, idea­ler­wei­se eben­falls aus Holz sind auch eine gute Opti­on. Zum Mit­neh­men – für die Feri­en­woh­nung, den Cam­per oder ähn­li­ches – eig­net sich eine ein­fa­che Mes­ser­ta­sche und Klin­gen­schutz­klam­mern oder soge­nann­te Sayas aus Holz … die sich auch leicht aus Bal­sa­holz selbst bas­teln lassen.

Eat this! Messeraufbewahrung

Auch bei pfleg­li­cher Hand­wä­sche und mit dem bes­ten Schnei­de­brett als Unter­grund: Jedes Mes­ser wird stumpf und muss nach­ge­schärft werden.

Aller­dings ist das dann The­ma für einen eige­nen Arti­kel. Lass mich in den Kom­men­ta­ren wis­sen, ob Inter­es­se an einem Schär­fen für Anfän­ger-How-To besteht. Ich bin noch lan­ge nicht fer­tig, wenn es um das The­ma Küchen­mes­ser geht. Ob das eine Dro­hung ist? Wer weiß!


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Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.

39 Kommentare

  1. Hal­lo Jörg,

    du hast ja eine recht ver­rück­te Aus­wahl an Messern.
    Was kos­ten die im Ein­zel­nen den in der Anschaffung?

    Grü­ße Andreas

    Antworten
    1. Hey Andre­as,

      ich habe die Mes­ser so gut es ging ver­linkt, in den Shops fin­dest du auch die jewei­li­gen Preise. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  2. Lie­ber Jörg,
    wir haben uns jetzt auch rich­tig tol­le Mes­ser geholt. Ein Bob Kra­mer von Zwil­ling und mein Mann hat das tol­le Miya­bi „Schwert“ 😃. Mei­ne Fra­ge: schleifst du dei­ne top Mes­ser selbst? Und ja mit was? Wir haben uns das Schleif­set von Horl geholt. Ist echt super. Nur it dem extrem har­ten Stahl des Miya­bi klappt es nicht so dolle.
    Hast du einen Vorschlag? 

    Dan­ke und ganz lie­be Grüße
    Christ

    Antworten
    1. Hi Chris­tie,

      erst­mal herz­li­chen Glückwunsch!

      Wenn du vom Miya­bi-Schwert schreibst und die Stahl­här­te erwähnst, meinst du ver­mut­lich eines aus der erwähn­ten „Black“-Serie (5000MCD 67), richtig?

      Grund­sätz­lich stimmt’s schon, der Stahl ist sehr hart (nach Her­stel­ler­an­ga­ben bis zu 66 Rock­well). Die Kra­mer-Mes­ser sind mit einer Här­te von etwa 61 auf der Rock­well-Ska­la ange­ge­ben und damit auch schon recht hart.

      Die­se Stahl­sor­ten sind schwie­rig nur über einen Wetz­stahl (und das Horl-Sys­tem ord­ne ich auf­grund der Art der Benutzung/Bewegung in die­se Kate­go­rie ein, ohne es selbst getes­tet zu haben, auch wenn ich es wirk­lich sehr inter­es­sant fin­de) zu schär­fen (scharf hal­ten ist noch­mal was ande­res, aber auch da wür­de ich eher einen Kera­mik­stab empfehlen).

      Um die Mes­ser wie­der rich­tig scharf zu bekom­men, soll­tet ihr euch Schleif­stei­ne zule­gen. Auf denen kann mit ganz ande­rem Druck und einer ande­ren Dyna­mik gear­bei­tet wer­den. Für den Anfang ist ein Kom­bistein aus­rei­chend (ich wür­de dir jetzt mei­nen 400/1000er von Zwil­ling ver­lin­ken, aber aktu­ell scheint es nur einen 250/1000er zu geben … der klingt auch okay, wobei 250 schon recht grob ist). Die 1000er Sei­te reicht für eine All­tags­schär­fe, wenn das Mes­ser mal wirk­lich stumpf gewor­den ist oder tat­säch­lich Macken in der Klin­ge sind, kann mit der gro­ben Sei­te „repa­riert“ wer­den. Aber auch in Schleif­stei­nen kann man sich ver­lie­ren, also vorsicht. 😉

      Ich habe ja eigent­lich seit dem ursprüng­li­chen Bei­trag über die Mes­ser vor, etwas zum The­ma Schlei­fen zu schrei­ben, aber irgend­wie ste­hen sol­che Din­ge immer ganz unten auf der Todo-Liste. 🙈

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Bit­te mach doch mal einen Schleif-Arti­kel lie­ber Jörg! 🙂

      2. Du glaubst nicht, wie lan­ge ich dar­auf schon mega Bock habe – ich kom­me ein­fach nicht dazu. 🙈

  3. Ich habe die Über­schrift gele­sen und bin nun etwas ver­wirrt. Ist Die Küche vegan, oder sind es nur die Gerich­te? Vega­ne Mes­ser, recht aben­teu­er­lich. Aber viel­leicht bin ich noch nicht in der moder­nen Zeit ange­kom­men, denn Sto­ries, Shop und How to sind mir auch voll­kom­men fremd, genau wie der töd­li­che Unfall oder der elek­tri­sche Stra­ßen­bahn­fah­rer. Hans – Die­ter Mobertz
    Nach­satz: Wenn man die sprach­li­chen Bekloppthei­ten ein­fach ein­mal über­sieht, die Koch­vor­schlä­ge sind lecker

    Antworten
    1. Ach Hans-Die­ter, viel­leicht soll­test du in Zukunft am Sams­tag­abend davon abse­hen, Kom­men­ta­re ins Netz zu schrei­ben. Ins­be­son­de­re, wenn es dir schwer zu fal­len scheint, über die Head­line eines Tex­tes her­aus­zu­le­sen, stel­le ich doch schließ­lich im ers­ten Satz bereits klar, wor­über du dich zu wun­dern scheinst – abge­se­hen vom Stra­ßen­bahn­fah­rer, der men­tal doch recht wild geschla­ge­ne Bogen erschließt sich mir näm­lich nicht.

      Antworten
  4. Hal­lo Jörg,
    der Bei­trag ist wirk­lich infor­ma­tiv und optisch sehr anspre­chend geschrie­ben. Vie­len Dank für die Tipps! 🙂
    Vie­le Grüße,
    Ralf

    Antworten
  5. Dan­ke für die wert­vol­len Tipps und die tol­len Bilder!

    Was ist das für eine schi­cke, höl­zer­ne Magnet­leis­te im Aufmacherfoto?

    Der Bei­trag zum Mes­ser­schär­fen wird übri­gens nach wie vor sehn­süch­tig erwartet =)

    Bes­ten Gruß,
    Alex

    Antworten
    1. Hey Alex,

      erst­mal vie­len lie­ben Dank für das Feed­back und ja, ich hät­te den Schärf-Bei­trag ger­ne auch „end­lich“ von der To-do-Lis­te runter. 🙈

      Die Leis­te ist tat­säch­lich nur ein Stück Abschnitt von unse­rer Küchen­fron­ten aus Eiche. 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  6. Ich bin gera­de durch Zufall auf den Arti­kel gestos­sen und fin­de ihn rich­tig infor­ma­tiv und nett geschrie­ben. Auch das Bild­ma­te­ri­al ist wun­der­bar. Ich gehe mal davon aus, dass Jörg die Fotos sel­ber gemacht hat. Küchen­mes­ser zu foto­gra­fie­ren ist wegen der spie­geln­den Ober­flä­che nicht gera­de ein­fach. Dau­men hoch und lie­be Grü­ße, Sascha

    Antworten
  7. Dan­ke für den Bei­trag zu Mes­sern für die vega­ne Küche. Mei­ne Freun­din ist Vega­ne­rin und hat sich auch spe­zi­el­le Mes­ser gekauft. Die Mes­ser müss­ten mal geschlif­fen wer­den, aber wir wis­sen nicht wie. Habt ihr dafür Tipps?

    Antworten
    1. Tipps kom­men noch. 🙂

      Dan­ke­schön und LG

      Antworten
  8. Wun­der­ba­rer Arti­kel. Ich hät­te auf jeden Fall wirk­lich gro­ßes Inter­es­se an einen How to fürs Messerschleifen. 🙂

    Lie­be Grü­ße aus Hannover
    Saskia

    Antworten
    1. Ganz lie­ben Dank! Ist geplant, wird aber noch ein wenig dauern. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  9. Hal­lo,
    was ist das für ein Mes­ser auf dem Titel­bild gleich neben dem „PALLARÈS“? Also das zwei­te von links.

    Vie­le Grüße
    Alex

    Antworten
    1. Hi Alex!

      Das hat uns ein Leser handgeschmiedet. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  10. Hal­lo Jörg,
    ich habe mir jetzt drei Mes­ser aus Kera­mik gekauft und bin mit denen sehr zufrie­den. Ich habe nur gehört, dass sie leicht bre­chen, wenn man seit­lich auf sie Druck aus­übt. aber da ist mir zum Glück noch nichts pas­siert. und scharf sind sie! Das ist der wirk­li­che Vor­teil. Kann die Kera­mik­mes­ser also nur empfehlen.

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    1. Hal­lo lie­be Anna,

      bei Kera­mik­mes­sern schei­den sich ein­fach die Geis­ter. Natür­lich sind sie sehr hart und kön­nen des­halb extrem dünn und damit scharf aus­ge­schlif­fen wer­den, aller­dings bricht die Schnei­de auch schnell. Und zwar nicht nur, wenn man sie fal­len lässt, son­dern auch beim täg­li­chen Gebrauch ent­ste­hen Mikro­aus­brü­che, die das Mes­ser stumpf wer­den lassen.

      Und da man Kera­mik­mes­ser Zuhau­se eigent­lich nur mit Dia­mant­stei­nen schlei­fen kann, fris­ten die meis­ten nach eini­ger Zeit ein unschö­nes Dasein in der Schublade. 

      Dan­ke übri­gens für die Inspi­ra­ti­on, den Bei­trag noch um die Mate­ri­al­wahl zu ergän­zen. Wer­de ich nach­ho­len, geschrie­ben ist ja schon fast alles. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  11. tol­ler Arti­kel! Kam gera­de recht, weil Soh­ne­mann mir einen Mes­ser­block Zwil­ling 4 **** gegönnt hat. Auf Dei­nen Schleif­kurs freue ich micht jetzt schon
    Lie­be Grüße
    Cornelia

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    1. Hal­lo lie­be Cornelia,

      da hast du dir einen guten Soh­ne­mann her­an­ge­zo­gen. Der Mes­ser­block sieht ganz ver­nünf­tig aus, auch wenn ich zum Wetz­stahl nicht viel sagen kann. Aber wie ich schon mein­te: Es ist super zu wis­sen, was die Leser schon so in den Küchen haben. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  12. Als stol­zer Besit­zer eines „Kra­mer – Mei­ji San­to­ku­mes­sers“ möch­te ich mich auch kurz zu Wort mel­den, denn auch wenn die meis­ten hier beim The­ma Schär­fen das „Do-it-yourself“ Prin­zip pro­pa­gie­ren, las­se ich das doch lie­ber von einem Pro­fi machen. Nicht weil die Arbeit so schwer ist, es dau­ert nur ein­fach lan­ge und erfor­dert (dem Wert des Mes­sers ent­spre­chend) gewis­se Werk­zeu­ge, deren Hand­ha­bung erlen­bar aber (für mich) müh­se­lig ist.

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    1. Hal­lo Otto!

      Kei­ne Fra­ge, man kann sich selbst­ver­ständ­lich ab und zu den Pro­fi gön­nen. Sei es, weil man sich das Schär­fen nicht zutraut, die Zeit nicht inves­tie­ren möch­te oder sich kein Equip­ment zule­gen möch­te. Das Wis­sen dar­über, wie man Mes­ser scharf hält, ist aller­dings sicher für jeden sinnvoll. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  13. Hal­lo Jörg, ich habe mir mal von mei­nem Kin­dern ein 3‑teiliges Küchen­mes­ser-Set von Zwil­ling schen­ken las­sen. Und die sind ein­fach toll. 3 ver­schie­de­ne Grö­ßen und auch ein Schleif­ding ist dabei. Wobei ich nicht weiß, ob ich das rich­tig mache. Des­we­gen freue ich mich auf den Arti­kel übers Schär­fen. Ich fin­de auch, dass Kochen nur Spaß macht, wenn man gute Mes­ser hat.

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    1. Hal­lo lie­be Karin,

      super, das freut mich. Tau­send Dank dir und ich mache mich dann mal in Kür­ze an den Schärfe-Post 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  14. Hal­lo Jörg,
    dan­ke für die­sen tol­len Beitrag.
    Ich hät­te auch gro­ßes Inter­es­se einem „Schär­fen für A“ How-To 🙂
    Ich habe zwei Schleif­stei­ne von Fäll­k­ni­ven (DC4 und CC4) zu Hau­se – mit kera­mi­scher und Diamant-Schleiffläche.
    Ganz lie­ben Dank schon­mal für dei­ne Mühe!
    Lie­be Grüße
    Nadja

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    1. Hal­lo lie­be Nadja,

      dan­ke dir, das freut mich. Die Fäll­k­ni­ven sind recht klein und eher für Taschen­mes­ser geeig­net, richtig?

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  15. Hal­lo Jörg,
    auch ich habe Inter­es­se übers Schär­fen von Mes­sern und freue mich jetzt schon auf Dei­nen Beitrag 😃
    LG
    Andrea

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  16. Ach ja, und den „Schleif­kurs“ erwar­te ich auch sehnsüchtig.

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    1. Hal­lo lie­be Sabine,

      so soll es sein: Die Mes­ser altern ein­fach in Wür­de mit dem Besit­zer mit. Und wenn man sich gut dar­um küm­mert, klappt das auch. Tau­send Dank für die Sto­ry und der Schleif­kurs „kommt“. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  17. Beim The­ma Brot­mes­ser fällt mir ein, dass ich mei­nes seit 40 Jah­ren habe. Das war der aller­ers­te Haus­halts­ge­gen­stand, den ich selbst gekauft hat­te und ich habe damals um die 60,- Mark dafür bezahlt. Das Ambi­en­te war bemer­kens­wert, denn das Geschäft führ­te Mes­ser und Waf­fen, die rings­um in glä­ser­nen Vitri­nen aus­ge­stellt waren und auch an den Wän­den hin­gen. Den Laden gab es noch bis vor gut zehn Jah­ren. Zwei­mal habe ich das Brot­mes­ser seit­dem schlei­fen las­sen – hält also eine hal­be Ewig­keit. Es ist das ein­zi­ge Mes­ser, das so lan­ge über­lebt hat. Ich habe nach­ge­schaut: Es steht kein Name drauf, nir­gends. Ist aber nach dama­li­ger Aus­sa­ge des Ver­käu­fers aus Solin­gen. Ech­te deut­sche Wert­ar­beit, das darf ich nach die­ser Zeit wohl behaupten.

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  18. Schleif­tipps fän­de auch ich groß­ar­tig. Benutzt du auch einen Wetzstahl?
    Ich habe ein Abzieh­stein (Her­bertz) mit zwei ver­schie­de­nen Kör­nun­gen, habe mich aber noch nicht getraut, aus Angst mehr zu zer­stö­ren als zu schärfen.
    Danke!

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    1. Hal­lo lie­be Sabine,

      nein, Wetz­stäh­le benut­ze ich nicht. Ich zie­he Mes­ser regel­mä­ßig über einen sehr fei­nen Kera­mik­stein oder ‑stab ab. Bewirkt das­sel­be, dau­ert nur unwe­sent­lich län­ger und ist mei­ner Mei­nung nach genauer. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  19. Hi Ihr Lieben,
    eins der Mes­ser habe ich gleich geor­dert, ich fand es wunderschön. 🙂
    ich hät­te Inter­es­se an einem „Schleif­kurs“. Einen Schleif­stein habe ich schon.
    Lie­ben Gruss
    Christine

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    1. Hal­lo lie­be Christine,

      oh, super. Das freut mich. Was hast du dir denn gegönnt? Und – damit ich schon­mal weiß, was viel­leicht bei dem ein oder ande­ren in der Küchen­schub­la­de her­um­wabert – was für eine Art Schleif­stein hast du denn schon zuhause?

      Lie­be Grüße
      Jörg

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      1. Hal­lo Jörg,
        das klei­ne, spit­ze Palla­res hat es mir ange­tan. Ansons­ten habe ich eini­ge Wind­müh­len­mes­ser, gro­ße und klei­ne. Mein bis­her liebs­tes ist auch ein Wind­müh­len­mes­ser, sehr scharf und mit­tel groß und ein „Beil“ aus Vietnam. 🙂
        Der Schleif­stein hat eine fei­ne und eine etwas grö­be­re Sei­te, bis­her schärft mein Mann die Mes­ser. Ich habe mich noch nicht ran getraut.
        Lie­ben Gruß und schon mal ein schö­nes Wochenende
        Christine

  20. Gute Mes­ser kön­nen in der Tat viel Freu­de machen und schön sind sie auch noch!
    Ein Bei­trag über das Schär­fen wür­de mich freu­en. Die Dro­hung kannst du gern wahr machen!

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    1. Hal­lo lie­be Heike,

      dan­ke dir viel­mals. Um ganz ehr­lich zu sein: Auch wenn nie­mand kom­men­tiert hät­te, hät­te es den Bei­trag frü­her oder spä­ter gege­ben. Not­falls nur für mich. 😅

      Aber schön zu lesen, dass Inter­es­se besteht!

      Lie­be Grüße
      Jörg

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