Lotuswurzel süßsauer

Lotuswurzel süßsauer
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Lotuswurzel süßsauer passt als knackige und milde Beilage perfekt zu etwas schärferen Gerichten wie zum Beispiel zu unserem veganen Mapo Tofu oder dem „Home-Style“-Tofu!

Wie Jörg am Montag schon erzählt hat, haben wir zum aktuellen Mondneujahrsfest Yang und Kathi von littlericenoodle ausgequetscht, was denn bei ihnen zu dieser Gelegenheit auf den Tisch kommt. Der von ihnen empfohlene „Home-Style“-Tofu ist nur eines von vielen leckeren Gerichten, die am besten bunt gemischt zusammen gegessen werden. Der Tisch darf gerne richtig gut gefüllt sein! Die Feierlichkeiten dauern traditionell 16 Tage, genug Zeit also, um sämtliche neuen Köstlichkeiten auszuprobieren – das lassen wir uns sicher nicht zweimal sagen, ist ja klar, oder?

Also gibts zum Tofu, neben obligatorischem Jasminreis, auch noch gedämpfte Dumplings mit einer ordentlichen Ladung Chili Hot Oil und crunchy Lotus süßsauer. Zu Lotus hatten wir bisher ehrlich gesagt leider noch keinen großen Bezug und sind froh, dass Yang und Kathi uns jetzt noch mal mit diesem oberleckeren und supereinfachen Rezept drauf gestoßen haben – der Lotus süßsauer hat sich sozusagen direkt in unsere Bestenliste der chinesischen Gemüsebeilagen „gelöchert“.

Und mal ehrlich, gibt es etwas Schöneres als Lotuswurzeln? Es sei denn natürlich, du leidest unter Trypophobie und kannst mit Löchern so gar nichts anfangen, was wir jetzt einfach mal nicht hoffen. Ansonsten sind wir uns ziemlich sicher, dass die knackigen Teile auch dich umhauen werden. Die Wurzel ist das Rhizom der Lotusblume, einer Wasserpflanze und erinnert mit ihrer stärkehaltigen Konsistenz entfernt auch ein bisschen an Kartoffeln. Das milde Gemüse passt zusammen mit der süßsauren Sauce einfach perfekt zu etwas schärferen Gerichten wie zum Beispiel unserem veganen Mapo Tofu oder eben dem „Home-Style“-Tofu.

Rezepte fürs Mondneujahrsfest

Tipps & Tricks zu Lotuswurzel süßsauer

Im Idealfall findest du im Asialaden deines Vertrauens eine schöne frische Lotuswurzel in der Gemüseabteilung. Die frischeren Wurzeln sind heller und haben wenige dunkle Flecken beziehungsweise Prellungen, haben uns Yang und Kathi noch als Qualitätsmerkmal-Tipp an die Hand gegeben.

Wenn du allerdings keine Frische findest, ist das auch kein Beinbruch. Dann machst du es wie wir und verwendest einfach bereits geputzten und geschnittenen Lotus aus dem Tiefkühler. Dieser sollte eigentlich in jedem Asiamarkt erhältlich sein.

Die frische Lotuswurzel wird geschält und die Enden auf beiden Seiten abgeschnitten. Danach wird das Gemüse gründlich gewaschen, besonders die Löcher. Damit sich die frische Knolle nicht verfärbt, kannst du sie zwischenzeitlich auch in eine Schüssel mit etwas Wasser und Essig geben. Die restliche Zubereitung ist ein Kinderspiel. Wir sind gespannt, ob die schnieke ballaststoffreiche Wurzel voller Vitamine auch bald auf deiner liebsten chinesischen Beilagenliste landet.

Und natürlich noch mal vielen Dank an Yang und Kathi für die beiden großartigen Rezepte! 🤘

Noch mehr Rezepte zum Mondneujahrsfest

Lotuswurzel süßsauer
Zutaten für 2 Portionen als Beilage

Lotuswurzel süßsauer

Vorbereitung 10 Minuten
Zubereitung 15 Minuten
Gesamt 25 Minuten
  1. Frischen Lotus schälen und Enden abschneiden, anschließend gründlich waschen. Alternativ TK-Lotus in eine Schüssel geben, mit heißem Wasser übergießen und 10 Minuten auftauen lassen, anschließend Wasser abgießen.
  2. Frische Lotuswurzel in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und in etwas Essigwasser einlegen. Knoblauch fein hacken, Frühlingszwiebel in dünne Ringe schneiden.
  3. Essig, Zucker, Sojasauce, Shaoxin-Wein und Maisstärke verrühren.
  4. Öl in eine heiße Pfanne oder Wok geben und Lotusscheiben 5 Minuten bei hoher Hitze anbraten.
  5. Auf mittlere Hitze runterstellen, Knoblauch hinzufügen und eine weitere Minute braten.
  6. Mit der Sauce ablöschen und bei mittlerer bis niedriger Hitze weitere 5 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce stark einreduziert ist. Dabei ab und zu umrühren, zum Schluss Frühlingszwiebelringe unterheben.

  7. Heiß servieren.
Lotuswurzel süßsauer

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Seit 2005 aus ethischen Gründen glücklich vegan. Ist dem Backen von gutem Sauerteigbrot verfallen, würde für Kartoffeln ihr letztes Hemd geben und wird deshalb auch Mrs. Potato Head genannt. Träumt außerdem vom eigenen Permakulturgarten mit den Bremer Stadtmusikanten.


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