Wir lieben indisches Essen! Heute gibt’s ein leckeres, herbstliches, wärmendes Curry mit Hokkaido, Kichererbsen, Kartoffeln und cremiger Kokosmilch.
Der Clou sind hier die Bockshornkleeblätter und die Zitronenzesten, die hier für ordentlich Geschmack sorgen. Dieses Curry ist jedes Jahr meistens gleich das erste Rezept, das wir mit Kürbis zubereiten. Ich lieb’s.
Kürbis-Kichererbsencurry
- 350 g Hokkaidokürbis
- 150 g Kartoffeln
- 1 Zwiebel
- 1 Zehe Knoblauch
- 1 rote Chili
- 2 EL Kokosöl
- 400 ml Kokosmilch
- 2 EL Bockshornkleeblätter
- 4 TL Currypulver
- 1 TL Salz
- 350 g gekochte Kichererbsen
- 1 TL Zitronenzesten
- Saft 1 Zitrone
- Kürbis, Kartoffeln und Zwiebel in 2cm große Stücke schneiden. Knoblauch und Chili fein hacken.
- Kokosöl in einen heißen Topf geben. Kürbis, Kartoffeln und Zwiebel 3 Minuten scharf anbraten, öfter umrühren.
- Knoblauch und Chili hinzufügen und mit Kokosmilch ablöschen. Bockshornkleeblätter, Currypulver und Salz hinzugeben.
- Das Ganze aufkochen und 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Ab und zu umrühren.
- Kichererbsen hinzufügen und 5 Minuten weiter köcheln lassen. Zitronenzesten und Zitronensaft hinzufügen und umrühren.
- Mit Basmatireis, Chapatis oder Naan-Brot servieren.
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68 Kommentare
Hervorragend! Ich habe zwar die Kichererbsen vergessen (aus Schusseligkeit, hatte extra welche vorgekocht) aber es hat an nichts gemangelt. Und Bockshornkleeblätter werden jetzt wohl öfters zum Einsatz kommen. Tolles Rezept!
Kleiner Tipp für alle Nachkocher: Die Kartoffeln wirklich klein würfeln, ansonsten dauert es wesentlich länger als die angegebene Zeit.
Haha, das ist wirklich Pech. Du solltest das Curry aber auf jeden Fall nochmal MIT Kichererbsen kochen, das macht dann schon noch mehr her 🙂
Hallo, so nun ist es soweit, das Gericht schmort im Topf und es duftet schon genial, allerdings habe ich Möhren anstatt Kürbis verwendet,mangels Kürbis:-)lg Anja
Hallo Anja,
das freut uns zu hören! Möhren haben wir jetzt noch nicht verwendet, haben es nur mal mit Zucchini statt Kürbis nachgekocht – auch sehr zu empfehlen! Aber lass uns doch bitte wissen, wie es Dir/Euch mit Möhren geschmeckt hat – sind gespannt 🙂
Guten Appetit & viele Grüße!
Nadine
Hallo
supertoller Blog mit sehr schönen Fotos.D
Dieses Rezept hört sich genial an, muss ich unbedingt nachmachen,yummy
lg
Anja
Hey Anja,
dankeschön, das freut uns zu hören! Sag uns Bescheid, wie es dir geschmeckt hat & viel Spaß beim Nachkochen 😉
Liebe Grüße!
Yummy yummy yummy I got love in my tummy 🙂 War das lecker, vielen lieben Dank für das tolle Rezept! Ich habe es gerade zum ersten Mal gekocht, der Kürbis hat mich genervt, aber na gut. Ich habe noch eine Möhre reingeschnippelt und bin, wie viele Andere hier auch, völligst begeistert vom Bockshornklee.
Viele Grüße von der Curry äh Fruchschnitte
Haha … wieso hat dich der Kürbis denn genervt? 😀
Danke für deinen Kommentar und wir freuen uns, dass dir unser Rezept geschmeckt hat!
geniales rezept! hätte nicht gedacht, dass mich der bockshornklee so begeistert. war super lecker!
Danke! 🙂
Das Rezept ist echt super, wirklich zum reinlegen!
Das erste mal ist es mir leider nicht gelungen, ich habe das mit den „grob würfel“ wörtlich genommen und mich strickt an die Kochzeit gehalten.
Als das Ganze dann fertig war, waren die Stücken noch viel zu hart und da auch zu groß, hat man nurnoch kürbis geschmeckt.
Jetzt würfel ich alles kleiner und lass es länger kochen und das Ergebnis ist einfach Phänomenal!
Habe es seitdem schon ein paar mal gekocht und bin jedes mal begeistert
Hey Ally,
schade, dass es beim ersten mal nicht hingehauen hat, aber die Stücke sollten natürlich nicht zu groß sein. Zumal der Hokkaido Kürbis normal eh sehr schnell weichgekocht ist. Aber manchmal steckt man einfach nicht drin, ist mir auch schon passiert 😉
Schön, dass du es trotzdem noch mal probiert hast und jetzt begeistert bist – freut uns!
Lieber Gruß, Naddl
Hey Sabrina,
ja, ich hoffe du bekommst den Bockshornklee – normalerweise sollte ihn jeder gut sortierte Asialaden haben…Leider hab ich noch keine Erfahrung mit Bockshornkleesamen gemacht, werd ich wohl aber demnächst auch gleich mal ausprobieren – der Unterschied interessiert mich ja jetzt schon :-)..Jap, lass hören wie es dir geschmeckt hat, würden uns freuen!
Lieber Gruß, Naddl
Wow! Ehi, das Zeug ist der wahnsinn!!! hab bockshornkleeblätter bekommen und sesamöl auch(aus geröstetensesamsamen, deswegen auch nicht zum anrbaten geeignet, hab einfach ein bisschen rapsöl genommen zum anbraten und später noch mit ein bisschen sesamöl verfeinert). Dank dir hab ich jetzt nicht nur das – kein witz- beste curry meines lebens gegessen sondern auch nocht gleich meinen neunen lieblings asia shop entdeckt, weil die bei denen ich sonst immer einkauf leider keine bockshornkleeblätter hatten.
1000 Dank!!!! ich glaub ich kann da 3 tage dran essen. Kürbisschneiden fand ich zwar aufwendig weil der soooo hart war und gedauert hats bei mir irgendwie länger als bei allen anderen, aber die Zeit und den Aufwand ist es allemal wert!!
Gang ganz liebe Grüße aus dem Norden
Sabrina
Hey Sabrina, das ist ja toll, dass es was geworden ist! Uns hat es auch so gut geschmeckt, dass wir es gestern Abend gleich nochmal gekocht haben 🙂 Hab es wohl bloß mit den Zitronenschalen diesmal etwas
übertrieben – war dann am Schluss ein Tick zu zitronig:D Man sollte ja hauptsächlich den Bockshornklee schmecken, der ja schon recht fein ist! Ja, die Kürbisse sind mal mehr mal weniger widerspenstig, aber halt sooooo lecker! Also danke nochmal für deinen lieben Kommentar!
Ganz liebe Grüße aus dem Süden in den Norden, Naddl
Hmm..ich hab nur bockshornkleesamen…dann muss ich wohl morgen mal los und schaun was die asialäden der stadt so hergeben. Ich hoff ich werd fündig und probier das rezept dann mal aus. Hab ja noch Kürbis um Kühlschrank. Danke schonmal fürs Rezept, ich werd berichten wies geworden ist 😉
Liebe Grüße
Sabrina
Hey Nadine,
ich habe mich auch mal an das Rezept gewagt – mal was proteinreiches ohne Soja ;).
Folgendes ist bei mir schief gelaufen: mein Sesam-Öl war nicht zum Anbraten geeignet, das machte sich recht schnell bemerkbar. Außerdem hab ich doch tatsächlich keinen Bockshornklee gefunden (allerdings auch keinen Asia-Laden abgeklappert, weil auf dem Dorf nicht existent).
Und ich hab ziemlich viel Chili genommen.
Dennoch: ein echt leckeres Rezept – irgendwo zwischen ziemlich scharf, herrlich sauer und currylastig! Nächstes Mal dann aber hoffentlich MIT Bockshornklee.
Hallo Steffen,
das freut mich zu hören, dass es dann doch auch ohne Bockshornklee und „Anti-Brat-Sesamöl“ geschmeckt hat :D…Ist natürlich zugegeben auch gemein, wenn man keinen Asialaden um die Ecke hat. Vielleicht online bestellen?…Bin ja mal gespannt, wie es dir dann „mit“ schmeckt 🙂
Hallo Nadine,
Bin mal wieder total begeistert, und mein Freund auch. Super Rezept, geht total schnell und kocht sich fast von selbst. 🙂 und dann schmeckt’s auch noch wie beim Inder! Liegt wohl am bockshornklee, der übrigens im Gegensatz zu anderen indischen Gewürzen sehr günstig zu haben ist: 100 g (habe über die Packungsmenge ganz schön gestaunt, die etwa 3/4 l Volumen an bockshornklee umfasst) für schlappe 1,80 € …
Liebe Grüße, Isa.
Hey Isa,
danke, das freut uns zu hören! Ja, wir waren auch total begeistert, wie authentisch das Gericht mit Hilfe der richtigen Gewürze schmeckt…gewusst wie! 🙂 Das stimmt, über den Preis kann man nun wirklich nicht meckern – da können noch einige Currys verputzt werden!!
Lieber Gruß, Naddl