Kürbis-Donuts für Halloween & schaurige Filmtipps

Der Oktober ist nun fast leider schon wieder vorbei, gehört er doch zu meinen Lieblingsmonaten. Und das nicht nur weil ich zuuuufällig auch Geburtstag habe, hehe.

Nein, es gibt zum einen eine riesige tolle Auswahl an leckerem Gemüse – gerade von Kürbis in allen Variationen kann ich einfach nicht genug bekommen – und zum anderen finde ich das Wetter und die Lichtstimmung äußerst gemütlich und heimelig. Die Bäume leuchten in den schönsten Farben, was gerade zusammen mit unserem Donaunebel besonders toll aussieht.

Ich krieg dann meistens meinen Rappel und dekoriere die Wohnung schon gerne etwas winterlicher. Mehr Kerzen, mehr Decken und Kissen und Duftöle dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Die Sonntagnachmittage kann man dann getrost faul auf dem Sofa verbringen und rund um Halloween natürlich Gruselschocker bis zum Umfallen schauen. Unsere Filmtipps findest du am Ende des Posts!

Passend dazu gibt es leckere, saftige Kürbis-Donuts mit einer extra Portion Schoki. So lässt sich die dunkle Zeit bestens aushalten.

Was sind deine Herbstrituale, bzw. welche Gänsehaut-Filme schaust du am liebsten? Viel Spaß beim Backen, Naschen und Gruseln!

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Zutaten für 6 Donuts

  • 150 g Weizen- oder Dinkelmehl (Typ 550 oder feiner)
  • 100 g Rohrohrzucker
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 180 g Hokkaido
  • 2 1/2 EL Kokosöl
  • 120 ml ungesüßte Mandelmilch

Für die Glasur

  • 80 g Zartbitterschokolade
  • 1–2 TL geschälte Hanfsamen (optional)

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Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Kürbis in Stücke schneiden und etwa 10–12 Minuten in kochendem Wasser weich garen. Wasser abgießen und im Mixer oder mit dem Pürierstab glatt pürieren.

Alle trockenen Zutaten in einer Rührschüssel vermengen.

Kokosöl in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze schmelzen und mit dem Kürbispüree und der Mandelmilch verquirlen.

Die flüssige Mischung vorsichtig unter die Mehlmischung rühren, bis ein glatter Teig entsteht.

Donut-Form mit etwas Kokosöl gut einpinseln.

Etwa 2 EL Teig pro Donut-Mulde einfüllen und etwa 15–20 Minuten backen. Anschließend auf einem Kuchengitter komplett abkühlen lassen.

Die Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen und die Donuts vorsichtig bis zur Hälfte eintauchen. Nach Belieben mit Toppings, wie z. B. geschälten Hanfsamen oder gehackten Nüssen bestreuen und auf einem Kuchengitter trocknen lassen.

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Unsere Filmtipps für einen gruseligen Halloweenabend:

Halloween-Movies

Happy Halloween! 

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Seit 2005 aus ethischen Gründen glücklich vegan. Ist dem Backen von gutem Sauerteigbrot verfallen, würde für Kartoffeln ihr letztes Hemd geben und wird deshalb auch Mrs. Potato Head genannt. Träumt außerdem vom eigenen Permakulturgarten mit den Bremer Stadtmusikanten.


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  1. Hallöchen, meine Donuts sind leider nur sehr schwach aufgegangen (trotz richtiger Menge Backpulver) und das obwohl ich sogar mehr als 2 EL in jede Mulde gefüllt habe. Habt ihr vielleicht eine Idee, woran das liegen könnte? 

    Liebe Grüße Emmy

    1. Ohne dabei gewesen zu sein, leider nicht. Ich würde auf das Backpulver tippen, das möglicherweise einfach durch lange oder falsche Lagerung die Wirkung verloren hat, ansonsten ist das Rezept nämlich eigentlich nahezu „failproof“.

      1. Ok vielen Dank, dann kann ich ja nochmal einen Versuch starten, ansonsten waren sie sehr lecker.

  2. Hallo! 🙂
    Ist der Teig fest genug, um die Donuts auch ohne Donutform zu machen? Ich würde versuchen wollen, sie selber zu formen oder auszustechen.

    1. Hallo liebe Laura,

      das wird so nicht funktionieren, sorry. Du könntest es mit etwas weniger Flüssigkeit probieren, aber dafür würde ich meine Hand nicht ins Feuer legen 😅

      Liebe Grüße
      Jörg

      1. Hallo Jörg,

        ich habe es jetzt mit einem einfachen Kuchenblech versucht, da ich unbedingt das Rezept ausprobieren wollte. Eine Donutform wäre eindeutig besser gewesen, aber ich habe am Ende kleine Küchlein mit Schokoglasur draus gemacht, die Konsistenz ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber geschmacklich sind sie klasse!

  3. Hallo zusammen 🙂
    Habe schon viele Rezepte von eurem Blog nachgekocht. Ich war jedesmal restlos begeistert. Auch das ist wieder eine schöne Idee, jetzt zur Kürbissaison. Aber welchen Zweck erfüllt denn das Kokosöl!? Kann ich es vielleicht figurfreundlich ersetzen? 😉
    Liebe Grüße, Franziska

    1. Hi Franziska,

      vielen Dank für das liebe Feedback! Freuen wir uns total 🙂
      Du kannst das Kokosöl auch durch ein anderes Lieblingsöl oder ‑fett ersetzen. Allerdings muss man bedenken, dass Kokosfett im kalten Zustand ja fest wird und natürlich auch noch mal die Konistenz eines Gebäcks beeinflusst. Ähnlich wie Kakaobutter 😉 Auch die Menge bei anderen Ölen könnte variieren. 

      Einfach mal probieren 😉

      Liebe Grüße & viel Spaß
      Nadine

    1. Hallo liebe Sophie,

      theoretisch sollte es klappen. Wobei Muffins immer noch ein klein wenig fluffiger sein sollten als Donuts. Der Teig ist schon etwas „kompakter“. Ein Versuch ist es aber bestimmt wert 😉

      Liebe Grüße
      Nadine

      1. Hey! Ich hab das Rezept schon zwei mal in der muffin Form gemacht und schleiche mich mal in die Frage rein 🙂 klappt super. 2 EL pro muffinmulde und es ist einfach ein Donut ohne Loch..
        Liebe Grüße Jasmin