Sandwiches, Snacks & Burger

Grünes Kohlrabischnitzel-Sandwich mit Tamari-Schalotten

Grünes Kohlrabischnitzel-Sandwich

Wuss­test du, dass 2017 das Jahr des Hahns ist?

Nein, der Hahn ist nicht das offi­zi­el­le Tier des Jah­res 2017, son­dern die Haselmaus.

Ich rede von den chi­ne­si­schen Tier­zei­chen von denen du sicher ja auch schon mal gehört hast. Oder naja, spä­tes­tens, wenn du zum Jah­res­wech­sel bei dei­nem Stamm­chi­ne­sen einen far­ben­fro­hen Kalen­der mit eben all die­sen Tier­kreis­zei­chen und deren Erklä­rung in die Hand gedrückt bekom­men hast.

Hund, Schwein, Affe, Büf­fel, Rat­te? Ins­ge­samt gibt es zwölf mög­li­che Tier­kreis­zei­chen denen du ange­hö­ren kannst. Wel­ches Tier du bist, hängt davon ab in wel­chem Jahr du gebo­ren wor­den bist.

Ich bin ein Hund und Jörg ist ein Schwein! Haha, das woll­te ich schon immer mal schreiben.

Späß­le … Was du für ein Tier bist und was es mit dem jewei­li­gen Cha­rak­ter laut chi­ne­si­schem Horo­skop auf sich hat, fin­dest du genau­er erklärt hier. Auf jeden Fall lustig!

Das Datum für das chi­ne­si­sche Neu­jahr vari­iert von Jahr zu Jahr und fällt die­ses Jahr auf den 28. Janu­ar. Pas­send zum Fei­er­tag hat uns Kik­ko­man gefragt, ob wir zu die­sem Anlass nicht was Lecke­res mit Soja­sauce zau­bern möchten.

Grünes Kohlrabischnitzel-Sandwich

Da haben wir uns natür­lich nicht zwei mal bit­ten las­sen! Wir lie­ben die Kik­ko­man-Soja­sauce seit Jah­ren über alles und ver­wen­den sie wirk­lich ger­ne und häu­fig in unse­ren Rezep­ten. Aber Soja­sauce eig­net sich nicht nur für die typisch asia­ti­schen Gerich­te, wie zum Bei­spiel unse­ren Sze­chu­an Sel­le­rie Wok, Pad Thai oder den Toma­ten Tofu.

Unse­rer heiß­ge­lieb­ten Bra­ten­sauce, der Seit­an-Cho­ri­zo oder unse­rem heu­ti­gen Kohl­ra­bi­schnit­zel-Sand­wich wür­de ohne die magi­sche Sau­ce auf jeden Fall eben­falls etwas feh­len. Denn sie lie­fert den extra Kick und ver­leiht dem Essen erst den rich­ten „Uma­mi“-Geschmack.

Ach ja, Kik­ko­man ist übri­gens ein japa­ni­sches Unter­neh­men – das chi­ne­si­sche Neu­jahr fei­ern sie aber trotz­dem flei­ßig mit.

Grünes Kohlrabischnitzel-SandwichGrünes Kohlrabischnitzel-Sandwich

Wie wird Sojasauce eigentlich hergestellt?

Natür­lich gebrau­te Soja­sauce, wie die Kik­ko­man-Soja­sauce, besteht nur aus vier Grund­zu­ta­ten: Soja­boh­nen, Wei­zen, Salz und Was­ser. Mehr braucht’s nicht!

Wer kein Wei­zen bzw. Glu­ten ver­trägt, muss jetzt hier aber nicht ent­täuscht abbre­chen. Zum Glück gibt’s näm­lich auch eine glu­ten­freie Soja­sauce: Tama­ri! Also bit­te weiterlesen.

Los geht’s also mit dem Brauen!

Dafür wer­den die Soja­boh­nen, wie bei der Tof­u­her­stel­lung, zunächst eine Wei­le in reich­lich Was­ser ein­ge­weicht und anschlie­ßend bei hoher Tem­pe­ra­tur gedüns­tet. Der Wei­zen wird gerös­tet und gemahlen.

Danach wird’s rich­tig spannend.

Für die Fer­men­ta­ti­on wer­den Pil­ze benö­tigt. Um genau zu sein eine bestimm­te Pilz­art namens „Koji“. Die­ser Pilz wird mit den Soja­boh­nen und dem Wei­zen gemischt und anschlie­ßend an einem Ort gela­gert an dem sich Böhn­chen und Pilz wohl­füh­len und die opti­ma­len Bedin­gun­gen für den Rei­fe­pro­zess herrschen.

Nach drei Tagen hat sich dann das soge­nann­te „Sho­yu Koji“, die Basis für die Soja­sauce ent­wi­ckelt und ist bereit für die Wei­ter­ver­ar­bei­tung. Die­ses Sho­yu Koji kommt anschlie­ßend zusam­men mit Salz­was­ser in einen Tank und fer­men­tiert dort meh­re­re Monate.

Jetzt ist es fast soweit: die Mai­sche, die man „Moro­mi“ nennt, muss nun noch auf­wän­dig gepresst und gefil­tert wer­den, damit Soja­sauce entsteht.

Danach kommt die­se soge­nann­te „rohe Soja­sauce“ noch mal in einen Tank, damit sich die ver­schie­de­nen Bestand­tei­le abset­zen kön­nen. Und zu guter letzt wird sie noch mal spe­zi­ell erhitzt und so wie wir sie ken­nen in die Fla­schen abgefüllt.

Wer’s noch genau­er wis­sen möch­te und ein paar Fotos dazu sehen will, schaut ein­fach mal bei Kik­ko­man vorbei.

Grünes Kohlrabischnitzel-Sandwich

Und wenn du jetzt auch schon ein biss­chen Appe­tit bekom­men hast und was lecke­res mit Soja­sauce kochen möch­test, dann pro­bier doch gleich mal unser super­saf­ti­ges grü­nes Schnitzel-Sandwich!

Unse­re Schnit­zel-Pana­de ist extra dünn und super­kross (von wegen vega­ne Pana­de hält nicht gut!) und schmeckt ein­fach nur sau­gut. Dazu gibt’s fei­ne Soja­saucen-Scha­lot­ten, frisch geho­bel­te Gur­ken, Salat und Avo­ca­do. Das gan­ze in einem fei­nen Rog­gen­sauer­teig­bröt­chen. Nomnomnom.

Der grüns­te Schnit­zel­we­cken der Welt quasi!

Grünes Kohlrabischnitzel-Sandwich

Zutaten für 2 Sandwiches

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Vor­be­rei­tung 10 Minu­ten
Zube­rei­tung 15 Minu­ten
Gesamt 25 Minu­ten

Für die Sojasaucen-Schalotten

Außerdem

  • 2 EL mit­tel­schar­fer Senf
  • 2 EL Soja­sauce oder Tama­ri z. B. von Kikkoman
  • 1/2 Gur­ke klein
  • 2 Hän­de voll Pflück­sa­lat
  • 1/2 Avo­ca­do
  • 2 Sand­wich-Buns oder glu­ten­freie Brötchen
  1. Kohl­ra­bi schä­len und in vier, etwa 1 cm dicke Schei­ben schneiden.
  2. Drei Tel­ler für die Pana­de vor­be­rei­ten. In einen kommt die Pflan­zen­milch, in einen Mehl und Mais­stär­ke gemischt und in den drit­ten die Panko-Semmelbrösel.
  3. Kohl­ra­bi­schnit­zel nach­ein­an­der in Pflan­zen­milch und Mehl wen­den. Kurz trock­nen las­sen, erneut in Pflan­zen­milch, Mehl und anschlie­ßend in Sem­mel­brö­seln wen­den. Gut andrücken.
  4. Öl in eine hei­ße Pfan­ne geben und die Schnit­zel bei mitt­le­rer bis hoher Hit­ze 4 Minu­ten pro Sei­te gold­braun braten.
  5. Für die Soja­saucen-Scha­lot­ten Scha­lot­ten längs in nicht zu dün­ne Schei­ben schnei­den. Zusam­men mit Soja­sauce, Reis­essig und brau­nen Zucker auf­ko­chen und bei nied­ri­ger Hit­ze 10 Minu­ten kara­mel­li­sie­ren. Ab und zu umrühren.
  6. Senf und Soja­sauce ver­men­gen, Gur­ke längs mit dem Spar­schä­ler in dün­ne Strei­fen schneiden.
  7. Avo­ca­do hal­bie­ren, schä­len und in Strei­fen schneiden.
  8. Sand­wich-Buns auf­schnei­den und nach­ein­an­der mit Senf, Salat, Kohl­ra­bi­schnit­zel, Soja­saucen-Scha­lot­ten, Avo­ca­do und Gur­ke belegen.

 

Grünes Kohlrabischnitzel-Sandwich

Rekla­me! Die­ser Bei­trag ist in Zusam­men­ar­beit mit der Kik­ko­man Tra­ding Euro­pe GmbH ent­stan­den, er spie­gelt jedoch aus­schließ­lich unse­re eige­ne Mei­nung wie­der. Dan­ke, dass du Pro­duk­te und Mar­ken unter­stützt, die Eat this supporten.

Seit 2005 aus ethischen Gründen glücklich vegan. Ist dem Backen von gutem Sauerteigbrot verfallen, würde für Kartoffeln ihr letztes Hemd geben und wird deshalb auch Mrs. Potato Head genannt. Träumt außerdem vom eigenen Permakulturgarten mit den Bremer Stadtmusikanten.

21 Kommentare

  1. Moin zusam­men,
    auch die­ses Rezept sieht köst­lich aus, wie so vie­le auf Eurem Blog – schon sehr viel begeis­tert nachgekocht!
    Die Soße unter den Kohl­ra­bi-Bulet­ten und auf dem Holz­löf­fel sieht nur nicht wie „Senf+Sojasoße“ aus …eher fluffig oder kör­nig oder so?!
    Dan­ke und vie­le Grüße

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    1. Doch, doch, da kannst du dich schon auf das Rezept ver­las­sen. Das war ein selbst­ge­mach­ter, ziem­lich fes­ter Senf – was uns beim Foto­gra­fie­ren tat­säch­lich sogar geär­gert hat, ein smoot­her Senf hät­te schi­cker ausgesehen. 😉

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  2. Klingt auch wie­der herr­lich köst­lich! Lie­be eure Rezep­te. Bis­her alles geling­s­i­cher und maxi­mal lecker – ges­tern erst das Naan aus der Pfan­ne. Hät­te mich rein­set­zen können.
    Bin hier­über gestol­pert weil ich mich auf der Suche nach einem Bun-Rezept durch alle Bur­ger kli­cke… Aber viel­leicht könnt ihr das abkür­zen und mir hel­fen. Gibt es eins?
    Macht bit­te wei­ter so.

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  3. Hal­lo ihr Zwei,
    bes­ten Dank für das tol­le Rezept. Ich habe es auch schon bereits diver­se Male nach­ge­kocht und da ich so begeis­tert bin woll­te ich nun mal die Kohl­ra­bi Schnit­zel­chen „auf Vor­rat“ machen, wenn mög­lich. Habt ihr da einen Tipp wie lan­ge ich die fer­tig gebra­ten im Kühl­schrank auf­be­wah­ren kann?
    Natür­lich schme­cken Sie auf­ge­wärmt nicht mehr so lecker wie frisch zube­rei­tet aber für zum Vor­ko­chen für die Arbeits­wo­che, wäre das eine gute Idee für mich.
    Lie­ben Dank im Vor­aus und schö­ne Grüße,
    Vanessa

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Vanessa,

      ich wür­de die panier­ten aber unge­bra­te­nen Schnit­zel eher ein­frie­ren und so lagern. Du kannst sicher auch ange­bra­te­ne Schnit­zel in den Tief­küh­ler geben und dann ein zwei­tes mal in die Pfan­ne wer­fen, um ihnen noch­mal ein biss­chen „Crunch“ zu geben. 

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  4. Hey,
    Eure Fotos sehen ja echt bom­ben­mä­ßig aus! Ich wür­de die Bur­ger ger­ne nach­ma­chen, aller­dings für mei­ne Mit­tags­pau­se in der Schu­le, das heißt ich wür­de sie am Vor­tag zube­rei­ten, über Nacht im Kühl­schrank lagern und dann in der Früh (wahr­schein­lich in einer Lunch­box) mitnehmen…würden die Lecker­bis­sen das denn über­le­ben? Soll­te ich sie luft­dicht oder ander­wei­tig geschützt über­nach­ten las­sen? Vie­len Dank schon im Vorraus!
    Lg Marlene

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Marlene,

      das soll­te schon funktionieren 🙂
      Du soll­test sie eini­ger­ma­ßen luft­dicht ver­pa­cken und erst am Mor­gen mit den fri­schen Top­pings belegen.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  5. Tol­le Rezep­te, tol­le Fotos! Die Kik­ko­man Soja­sauce ist übri­gens mit Glu­ten, die Tama­ri­s­auce nicht.

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    1. Vie­len Dank Micha­el! Genau, so steht’s im Beitrag ?

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  6. Hal­lo, den köst­li­chen Bur­ger eben gemacht, Man­del­milch für die Pana­de genom­men. Auf­grund feh­len­der Men­ge an Soja Sau­ce muss­te kon­ven­tio­nel­le Honig Senf Sau­ce her­hal­ten.… Ich muss sagen „unfass­bar“. Lecker. Und das erstaun­lichs­te Es schmeckt tat­säch­lich irgend­wie wie ein Bur­ger. Ein ein­ge­fleisch­ter „Mäc­ces Fan“ hat ihn sich gera­de­zu rein­ge­stopft. Super Teil, unbe­dingt ausprobieren.

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    1. Vie­len lie­ben Dank ☺️ Freut uns, dass er dir genau­so schmeckt wie uns ??

      LG, Nadi­ne

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  8. Was ist denn Pflan­zen­milch? Wür­de es ja ger­ne nach­ma­chen, aber Man­del- und Soja­milch ken­ne ich. Pflan­zen­milch noch nicht.

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    1. Pflan­zen­milch ist der Über­be­griff für alle pflanz­li­chen Milch­sor­ten wie Mandel‑, Soja‑, Hafer‑, Reis­milch etc. ? Sie sind in den meis­ten Rezep­ten ganz ein­fach aus­tausch­bar bzw. kannst du ver­wen­den wel­che du am liebs­ten magst.

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  9. Hi ihr zwei,

    die Pana­de hält? Das wär die Sen­sa­ti­on schlecht hin. Den bes­ten Erfolg hat­te ich bis­lang mit einer Soja­mehl-Was­ser-Mischung als Basis.

    Aller­dings hat man dabei den Soja­ge­schmack in der Panade.

    Wer­de jetzt mal eure Pana­de tes­ten. Auch wenn mir die Rei­hen­fol­ge der „Tauch­vor­gän­ge“ etwas komisch vorkommt! ?

    Grü­ße
    Dieter

    Antworten
    1. Na logo hält sie, sonst hät­ten wir uns nicht getraut, das Rezept online zu stellen ?

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  10. Haha ich bin Pferd als chi­ne­si­sches Stern­zei­chen, aber eure fin­de ich irgend­wie coo­ler 😉 End­lich mal en Kohl­ra­bi-Schnit­zel zu machen, neh­me ich mir schon seit Ewig­kei­ten vor. Das sieht immer so unglaub­lich lecker aus!

    Lie­be Grüße
    Lena | http://​www​.healt​hy​le​na​.de

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    1. Dan­ke Lena! ?

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  11. Ihr Zwei,

    die­se Fotos machen schon um 9.00 mor­gens Appe­tit, sehen so herr­lich frisch und schmack­haft aus <3
    Woll­te mir das Rezept direkt bei Pin­te­rest in mei­ner Samm­lung abspeichern..hattet ihr nicht mal nen Pin­te­rest­But­ton auf jedem Foto oder haue ich da was durch­ein­an­der? Jeden­falls wür­de ich mir einen wün­schen (sofern mög­lich und nicht all­zu auf­wän­dig für euch!) 🙂

    Habt ein schö­nes Wochenende!

    Helen

    Antworten
    1. Hal­lo Helen,

      vie­len lieb­ne Dank! Das Pin­nen soll­te eigent­lich ganz nor­mal über die ver­schie­de­nen But­tons funk­tio­nie­ren. Wir schau­en aber gleich mal nach, ob etwas hakt ?

      Lie­ber Gruß
      Nadine

      Antworten

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