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Kichererbsen-Tofu

Kichererbsen-Tofu

Kichererbsen sind schon irgendwie die Superstars des Vorratsschranks, oder? Hummus in drölfzig Varianten, Knabber-Snack für den Serien-Binge-Abend am Wochenende und natürlich – wie könnte ich die Dinger vergessen – Falafel! Glück in Bällchenform.

Und jetzt machen diese spinnerten Veganer auch noch Tofu draus?

Nein. Ersetze „jetzt“ und „diese spinnerten Veganer“ durch „seit Generationen“ und „das Shan-Volk in Burma beziehungsweise Myanmar“ und wir sind schon eher bei der Realität. Denn tatsächlich handelt es sich beim Kichererbsen-Tofu keinesfalls um eine neue Erfindung. Shan Tofu ist eine traditionelle Spezialität aus dem Ostteil des Landes und wird dort frittiert, gebraten, aber auch als Salat zubereitet. Und natürlich ist das Zeug ein Multitalent. Bei der Abstammung kein Wunder. Ich sagte ja bereits: Superstars!

Kichererbsen-Tofu

Und nein, der Kichererbsen-Tofu erinnert dich nicht ganz ohne Grund an Polenta. Den gestockten Brei (wie das wieder klingt) aus simpelsten Zutaten – Kichererbsenmehl, etwas Kurkuma für die Farbe, Salz und Wasser – gibt es in der sizilianischen Küche ähnlich als Panelle und auch das Socca in Nizza kann eine Ähnlichkeit nicht verleugnen. Na ja, die Kichererbse stammt eben ungefähr aus der Mitte zwischen Fernost und Mittelmeerraum und so haben sich die Zubereitungsarten wohl gleich mit über den Globus verteilt. Gut so, schmeckt nämlich alles bombastisch!

Aber erstmal zurück nach Burma, das Socca wärmen wir die Tage nochmal auf. Ba-dum-tss. Traditionell werden für den Shan Tofu Kichererbsen eingeweicht und anschließend zu einem feinen, dünnflüssigen Teig gemahlen. Dieser wird nun fermentiert, gesiebt und zusammen mit etwas Kurkuma zum Kochen gebracht, bevor die leicht angedickte Masse, die ein wenig an Griesbrei erinnert, in Formen gegossen und zum Abkühlen gestellt wird. Heraus kommt ein zarter, gelblicher Alternativ-Tofu, der – je nach verwendeter Flüssigkeitsmenge – zwischen der Konsistenz von mittelfestem und Seidentofu liegt.

Kichererbsen-Tofu

Die Zubereitung unterscheidet sich von „echtem“ Tofu also ein ganzes Stück, denn im Gegensatz zum Verwandten aus Sojabohnen werden für Shan Tofu tatsächlich die ganzen Hülsenfrüchte verwendet und auf ein Gerinnungsmittel komplett verzichtet. Außerdem ist logischerweise kein Soja drin, für Allergiker also eine perfekte Alternative.

Zuhause können wir uns das ganze Prozedere sogar noch vereinfachen, indem wir direkt gemahlenes Kichererbsenmehl verwenden. Die Herstellung wird so quasi zum Klacks.

Kichererbsen-Tofu

Wie schon erwähnt ist der Kichererbsen-Tofu beinahe so vielfältig, wie Soja-Tofu. Gebraten, gebacken, roh. In den meisten Rezepten, die einen etwas weicheren Tofu erfordern, kannst du Soja-Tofu eins zu eins gegen Kichererbsen-Tofu austauschen.

Aber da ist noch nicht Schluss, denn der Shan Tofu lässt sich bereits bei der Zubereitung geschmacklich perfekt in deine Lieblingsrichtung trimmen. Bock auf Tacos? Gib etwas getrocknete Chili und Oregano in den Teig. Lust auf Pasta? Rühre fein gehackte, getrocknete Tomaten und Thymian unter und gib angebratene Tofu-Würfel über die Spaghetti. Und auch als veganes Rührei macht er sich ganz gut. Falls dir Ideen ausgehen, melde dich einfach nochmal, wir futtern unseren Kichererbsen-Tofu jetzt mal auf Mie-Nudeln mit einer fixen Erdnuss-Sauce.

Kichererbsen-Tofu Kichererbsen-Tofu

Zutaten für 600 g

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Zubereitung 15 Minuten

+ Kühlzeit 4 Stunden
  1. 500 ml Wasser zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze simmern lassen. Kichererbsenmehl nach und nach unter Rühren in den Topf geben, mit Kurkuma und Salz würzen und 8-10 Minuten bei geringer Hitze unter ständigem Rühren köcheln.
  2. Eine Auflaufform mit Rapsöl auspinseln, die Kichererbsenmasse hineingeben und glatt streichen. Beim Shooting ist es auch uns passiert, dass die Masse leichte Klumpen gebildet hat. Das ist aber kein Problem, bei Bedarf durch ein Sieb streichen.
  3. Abkühlen lassen und vor dem Anschneiden mindestens 4 Stunden kalt stellen.

Tipps

Da viele Leser gefragt haben, wo denn der Fermentationsschritt abgeblieben ist: Ich schrieb ja schon, dass wir uns die Zubereitung vereinfachen und da wir direkt auf Mehl als Grundzutat zurückgreifen, fehlt natürlich der Schritt, bei dem die Kichererbsen eingeweicht und püriert werden, woran dann in der traditionellen Herstellung die Fermentation folgen kann.

Aber wir probieren bereits herum und ergänzen das Rezept bei Gelegenheit. 😉

Der Kichererbsen-Tofu hält sich im Kühlschrank etwa 5 Tage. Er kann auch eingefroren werden, allerdings tritt beim Auftauen Flüssigkeit aus und die Konsistenz verändert sich. Anbraten klappt dann nicht mehr, als Suppeneinlage schmeckt er aber noch wunderbar.

Kichererbsen-Tofu

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt scharfes Essen und steht auf die Kombi Pasta & Brokkoli. Sammelt E-Gitarren und schreibt ab und zu darüber. Ist "eigentlich" Grafikdesigner und Webentwickler.

49 Kommentare

  1. Hallo allerseits!
    Ich bin mir gerade nicht ganz sicher wegen der Konsistenz. Habe 500ml Wasser und 200g Kichererbsenmehl und das ganze ist jetzt eher wie Brandteig – eine sehr zähe Masse, die sich kaum rühren lässt. Kommt da wirklich keine andere Flüssigkeit mehr hinzu?
    Danke schonmal!

    Antworten
    1. Hallo liebe Petra,

      wie gesagt, so ein bisschen Arbeit muss man schon reinstecken. Wenn es gar nicht geht, kannst du natürlich auch 50 ml mehr Flüssigkeit zugeben, da geht es auch immer ein wenig um das verwendete Mehl. 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Hallo Jörg!
        Danke für die Rückmeldung. Ich hab‘ insgesamt 200ml mehr Wasser benötigt – übrigens auch das Kichererbsenmehl von Alnatura. Hat sicher nicht so intensiv geschmeckt wie mit der „trockeneren“ Variante, kam aber angebraten super! Wird sicher öfter gemacht.
        Viele Grüße
        Petra

  2. Ich muss jetzt noch ergänzen: sehr lecker!!! Hab es heute Abend in die Gemüsepfanne gewürfelt und mitgebraten. So einfach – so lecker! Das wird es nun häufiger geben 😊 Ihr zwei seid echt meine Helden 🥰 Das Nachkochen macht so viel Spaß!
    Bei mir war es zwar gleich fest aber im Ergebnis ist es genauso wie ich es mir erhofft habe. Beim nächsten Mal werde ich es gleich mit Kräutern würzen und etwas Hefeflocken rein und dann schneide ich es mir wie einen Aufschnitt 😋

    Antworten
    1. Hallo liebe Kristin,

      das freut uns wirklich riesig! Vielen lieben Dank für das tolle Feedback und die lieben Worte. Und klar, der Kichererbsentofu eignet sich natürlich super, um ihn direkt bei der Zubereitung zu würzen. Für einen Aufschnitt sind auch untergerührte Kapern und Oliven genial.

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  3. Hallo!
    Super Rezept, schmeckt uns sehr gut. Leider ist es bei mir nie flüssig obwohl ich mich genau an das Rezept halte 🙄. Ich habe sofort eine püreeartige Masse, aber der Geschmack ist top!!
    Verfolge euren Blog schon länger und habe schon viele Dinge nachgekocht!
    Weiter so, freue mich auf euere nächste Vorschläge!!!

    Liebe Grüße
    Vera

    Antworten
    1. Hallo liebe Vera,

      flüssig soll die Masse auch nicht werden. Püree klingt eigentlich ziemlich ideal. 🙂

      Liebe Grüße und tausend Dank für das liebe Feedback
      Jörg

      Antworten
  4. Guten Morgen.
    Danke für diesen tollen Impuls! 🙂
    Mit Kichererbsen ist das Rezept schon richtig gut, in meinem kleinen Labor tüftele ich gerade an einer Süßlupinen-Variante.
    Habt ihr damit schon Erfahrungen die ihr teilen könnt?

    Ganz liebe Grüße

    Lisa

    Antworten
    1. Hallo liebe Lisa,

      haben wir nicht, klingt aber interessant. Lass uns wissen, wie es geklappt hat. 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  5. Hallo Ihr Beiden,
    ich liebe Kichererbsen. Also habe ich mich gleich an die Arbeit gemacht. Und das war es dann auch: ARBEIT ;-).
    Ich musste ihn durch ein Sieb streichen, weil ich es natürlich geschafft hatte, dass kleine Klümpchen drin waren. Er ist dann ziiiiiieeeeemlich schnell fest geworden – und ich konnte mir mein ArmmuskelWorkout für diesen Tag sparen. Hahaha!
    Aber es hat sich rentiert. Einfach lecker. In Würfel geschnitten, in schwarzem Sesam gewälzt und gebraten. Genial!!!!
    Vielen Dank für das Rezept und liebe Grüße,
    Jutta

    Antworten
    1. Hallo liebe Jutta,

      also ein bisschen Ellbogenschmalz braucht man natürlich beim Rühren, aber das ist ja bei Polenta nicht anders. Aber Arbeit nur mit Großbuchstaben? Ist die Masse bei dir etwas zu fest geworden? Wir haben noch Feedback einer anderen Leserin, die zwar dasselbe Mehl verwendet, wie wir, aber weitaus mehr Wasser benötigt. Dem müssen wir natürlich auf die Spur gehen.

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  6. Hallo ihr Lieben,

    ich habe das Rezept gestern Abend ausprobiert, den fertigen „Tofu“ heute endlich probieren können und ich bin begeistert! Wow, so etwas habe ich lange gesucht. Roh schmeckt er schon super, aber angebraten erst… ein Traum! Tausend Dank dafür, ich bin wirklich happy!

    Viele Grüße
    Patrizia

    Antworten
    1. Hallo liebe Patrizia,

      das freut uns wirklich riesig. Vielen lieben Dank für das tolle Feedback. 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Hallo ihr Lieben,

        gestern habe ich euer Rezept mit einer Mischung aus Mandel- und Kokosmehl ausprobiert (ca. 50/50) und statt mit Kurkuma mit etwas Zimt – das schmeckt auch total klasse. Wie ein süßer Mandel-Kokos-„Tofu“, roh ist er schon super, aber angebraten und in etwas (Pulver-)Erythrit oder (Puder- oder braunem) Zucker karamellisiert – ein Traum! Danke für die tolle Inspiration, werde das sicher öfter und mit unterschiedlichen Mehlsorten ausprobieren. Viele Grüße
        Patrizia

      2. Hallo liebe Patrizia,

        das klingt abgefahren, müssen wir auf jeden Fall mal so oder so ähnlich ausprobieren. 🙂

        Vielen lieben Dank und liebe Grüße
        Jörg

  7. Wir haben den am Samstag schon ausprobiert und waren begeistert. Der Rührtofu hat echt super lecker damit geschmeckt.

    Aber habt ihr die Erdnusssoße am Ende falsch verlinkt oder bin ich blind? 🙈

    Antworten
    1. Hey!

      Das freut uns, tausend Dank! Und ja, der Link war leider falsch gesetzt, sorry 🙈

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  8. Hallo,
    ich habe das Rezept gleich ausprobiert und bin absolut begeistert. Allerdings muss man anscheinend deutlich mehr Flüssigkeit nehmen, wenn man normales (statt wie bei euch geröstetes) Kichererbsenmehl nimmt. Bei der angegebenen Menge wird der Brei sofort so fest, dass umrühren fast unmöglich ist. Ich habe etwas mehr Wasser genommen und tapfer trotzdem gerührt. Herausgekommen ist ein sehr fester, absolut köstlicher Teig. Angebraten in etwas Kokosöl war er außen herrlich knusprig und innen trotzdem cremig. Ich bin echter Fan und danke euch sehr für diese erst abenteuerlich klingende Idee. Ich mag Tofu und generell Soja geschmacklich nicht und bin daher von dieser Alternative (die auch noch supereinfach gemacht und sehr günstig ist) begeistert. Ich danke euch herzlich!
    Melanie

    Antworten
    1. Hallo liebe Melanie,

      tatsächlich haben wir gar kein geröstetes Kichererbsenmehl verwendet. Dass da auf ein geröstetes verlinkt wurde, war ein Versehen. Allerdings sollten die Mengenangaben passen. Welches Mehl hast du denn verwendet? Und lag das eventuell schon eine Weile im Vorratsschrank? Manche „Alternativmehle“ verhalten sich einfach doch recht unterschiedlich. Uns ist das auch schon bei Reismehl aufgefallen.

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Oh, dann werde ich das noch mal testen. Ich hatte das Kichererbsenmehl am selben Tag extra für euer Rezept gekauft (von Alnatura), aber nicht auf das Haltbarkeitsdatum geachtet. Ich werde es noch mal probieren.

        Melanie

      2. Fun Fact: Den Tofu auf den Fotos wurde auch mit dem Alnatura-Kichererbsenmehl zubereitet. Also gib uns gerne nochmal Feedback, dann testen wir die Flüssigkeitsmenge gerne nochmal 🙂

      3. Nächster Versuch: mit meinem Mehl (noch aus derselben Packung) benötige ich ca. 200ml mehr als bei euch angegeben, um eure Konsistenz zu erreichen. Die wesentlich festere erste Variante fand ich allerdings – auch wenn es sehr schwer zu rühren ging – viel viel leckerer. Ich bin gespannt, wie es mit dem nächsten Mehl klappt, da scheint es ja große Schwankungen zu geben.
        Liebe Grüße,
        Melanie

      4. Hallo liebe Melanie,

        wir sind dran und werden das beobachten. Bisher gingen zwei Packungen nach Rezept „gut durch“, aber wer weiß. 🙂

        Liebe Grüße
        Jörg

  9. Hallihallo, da habt Ihr Euch ja mal wieder selber übertroffen. Super Idee!
    Ich habe auch noch Kichererbsenmehl im Schrank und freue mich,damit etwas Neues auszuprobieren.
    Wie groß sollte denn die Auflaufform sein, damit der “ Brei“😃 nicht zu dick oder zu dünn wird?
    Einen schönen Sonntag noch!
    Lieben Gruß Konni

    Antworten
    1. Hi Konni!

      Wir haben zwei etwa 30 x 20 cm große Formen verwendet, aber so genau musst du darauf nicht achten. 😉

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  10. Oh oh😍😍 Das sieht ja toll aus! Wird bei Gelegenheit gleich mal ausprobiert. Was ist in der Good Life Bowl auf dem Bild drin? Die sieht nämlich echt super aus…
    Heute gibt es euer Tofu Kung Pao schon zum zweiten Mal, das ist nämlich auch deliziös😁

    Antworten
    1. Hallo liebe Jessica,

      tausend Dank, freut uns riesig. In der Bowl sind, wie beschrieben einfach Mie-Nudeln, gedämpftes Gemüse und die verlinkte Erdnuss-Sauce. 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  11. Gedankenübertragung???
    Ich starte heute mit einer Eat-up-Challence und werde gezielt Vorräte aufbrauchen, die hier ein wenig verwahrlost in Regalhaltung ihr Dasein fristen. Da ich zwar praktisch ständig Kichererbsen, aber nur relativ selten KichererbsenMEHL verwende, ist die angebrochene Packung also in den nächsten Tagen fällig und jetzt weiß ich auch, was ich damit anstellen werde <3 Danke für diesen Rezept-Tipp!!

    Antworten
    1. Hallo liebe Linda,

      eine „Eat up“-Challenge klingt genial. Wir haben da auch noch diverse „Lager-Leichen“ im Vorratsschrank, die wir einfach nicht wegbekommen. Wir machen mit! 🙌

      Tausend Dank für die Idee und das liebe Feedback.

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  12. I’m having a love affair with chick peas!!! Eigentlich könnte man.da selber drauf kommen, aber ich brauche euren Blog halt. Danke dafür.
    Im Keller stehen ungelogen 100 Pfund Kichererbsen, die uns durch die nächste Zeit bringen werden.
    Wie lange würde man den ‚Brei‘ denn fermentieren? Und nach /vor welchem Schritt?

    Antworten
    1. Hallo liebe Susann,

      die Chickpea Love Affair kennen wir nur zu gut 😉

      Wegen der Fermentation: Ich habe mich da wohl unglücklich ausgedrückt. Ich schrieb ja schon, dass wir uns die Zubereitung mit dem Kichererbsenmehl einfacher machen können und somit entfällt logischerweise der Schritt im Originalrezept, bei dem die Kichererbsen eingeweicht und der anschließend pürierte Brei (teilweise) fermentiert wird.

      Ich bin aber schon dran und teste, wie sich der aus dem Mehl angerührte „Schlonz“ fermentieren lässt. Wenn ich darauf gekommen bin, wird das Rezept ergänzt. 😉

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  13. Hallo 🙂

    Perfekt. Ich bin Sojaallergikerin (und dazu noch einige Nusssorten, was vegan nicht so einfacht macht für mich). Klar, es gibt seit einiger Zeit wirklich gute Seitanprodukte , aber bei gewissen Gerichten ist Tofu bzw. Kichererbesentofu natürlich passender (da bin ich bisher auf Paneer ausgewichen, was halt nicht vegan ist). Von daher, GEIL! Unglaublich, was Ihr immer alles so austüftelt! Eure Küche muss ein halbes Labor sein. 🙂
    Schönes Weekend,
    Eva

    Antworten
    1. Hallo liebe Eva,

      yeah! Dann sollte dir bei (den meisten) Tofurezepten nix mehr im Weg stehen. Lass uns wissen, wie dir der Kichererbsen-Tofu schmeckt.

      Liebe Grüße aus dem Labor
      Jörg

      Antworten
      1. Hallo Jörg

        Die Würfel sind toll geworden, musste aber etwas mehr Wasser dazugeben. Verrückt, so einfach mit so wenigen Zutaten. Bin mir gerade am überlegen, was ich heute mit dem Tofu anstelle. Den California Rice Salat aus dem Buch oder ein Curry. 1,2 oder 3…
        🙂

        LG Eva

      2. Hallo liebe Eva,

        oh, im Reissalat machen sich die Shan-Würfel sicher auch gut. Lieben Dank für die Idee!

        Liebe Grüße
        Jörg

  14. Hallo!
    Im Text oben steht „fermentiert“, im Rezept unten dann nicht mehr. Lasst ihr das weg? Und wir würde das passieren?

    Antworten
    1. Hallo liebe Mara,

      ich habe mich da wohl nicht super klar ausgedrückt. Ich schrieb ja schon, dass wir uns die Zubereitung mit dem Kichererbsenmehl einfacher machen können und somit entfällt logischerweise der Schritt im Originalrezept, bei dem die Kichererbsen eingeweicht und der anschließend pürierte Brei (teilweise) fermentiert wird.

      Ich bin aber schon dran und teste, wie sich der aus dem Mehl angerührte „Schlonz“ fermentieren lässt. Wenn ich darauf gekommen bin, wird das Rezept ergänzt. 😉

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  15. Hallo, was meint ihr, schafft ein Blender auch aus getrockneten Kichererbsen ein Mehl zu machen?

    Antworten
    1. Hallo liebe Anke,

      für einige Hochleistungsmixer gibt es spezielle Mahlbehälter, die dann auch Kichererbsen und Getreide klein bekommen. Uns wären dafür allerdings – um ganz ehrlich zu sein – die Messer zu schade. 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  16. Ich will JETZT! SOFORT! bei Euch vorbeikommen und in diese knackig bunte Nudelbowl hineinhechten … 😀 Kichererbsentofu machen kommt auf die Wochenend-to-do-Liste. Ihr seid großartig!

    Antworten
    1. Tausend Dank liebe Inga! Das freut uns mega 😅Viel Spaß beim Ausprobieren & happy weekend!

      Liebst,
      Nadine

      Antworten
  17. Hallo lieber Jörg, ich habe eben ganz interessiert dein Rezept gelesen – kannst du mir denn auch noch verraten, wo das Fermentieren abgeblieben ist? Ich kann’s nicht wirklich erkennen 🙀😻

    Antworten
    1. Hallo liebe Regina,

      ich habe mich da wohl nicht super klar ausgedrückt. Ich schrieb ja schon, dass wir uns die Zubereitung mit dem Kichererbsenmehl einfacher machen können und somit entfällt logischerweise der Schritt im Originalrezept, bei dem die Kichererbsen eingeweicht und der anschließend pürierte Brei (teilweise) fermentiert wird.

      Ich bin aber schon dran und teste, wie sich der aus dem Mehl angerührte „Schlonz“ fermentieren lässt. Wenn ich darauf gekommen bin, wird das Rezept ergänzt. 😉

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  18. Vielen Dank für das spannende Rezept – ich liebe Kichererbsen in allen Formen und kann es kaum erwarten, das auszuprobieren. Habt ihr schon Erfahrungen gemacht, ob sich das Tofu ähnlich wie die Rettich Dim Sum einfrieren lässt oder wie lange es sich im Kühlschrank hält?

    Antworten
    1. Hey!

      Du kannst den Kichererbsen-Tofu einfrieren, allerdings tritt die Flüssigkeit beim Auftauen aus und somit verändert sich die Konsistenz. Anbraten klappt dann nicht mehr wirklich gut, in einer Misosuppe schmeckt er allerdings immer noch lecker. 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  19. Hallo Jörg,
    was für ein super Rezept! 😉
    Ich werde das gleich nachkochen, bei mir kommen Basilikum, Oregano und Thymian rein, ist gedacht für Nudeln und Tomatensoße mit was dazu. Wird der Tofu vor dem Braten meliert?
    Und wenn ich nicht gleich alles verbrauche, wie lange hält er sich im Kühlschrank?
    Schon mal danke und ich wünsche euch ein schönes Wochenende 😎

    Antworten
    1. Hallo liebe Claudia,

      klingt perfekt! Melieren musst du nicht, aber du kannst natürlich – wie auch bei „echtem“ Tofu. Der Tofu hält sich im Kühlschrank nicht lange, weil du ihn ziemlich schnell essen wollen wirst, aber falls der Vorrat gefüllt werden soll, kannst du ihn sicher 5 Tage lagern. Oder auch einfrieren. Die Konsistenz ändert sich zwar etwas, da beim Auftauen etwas der Flüssigkeit verloren geht, aber auch das ist bei Sojatofu ja ähnlich.

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Lieber Jörg ich folge eurem Blog schon lange und koche viel nach…
        Heute brauche ich aber eine Antwort auf meine Frage an dich
        Ich bin jetzt bald 9 Jahre vegetarier…..
        In den Medien wird zur Zeit viel über Milchprodukte geschrieben wie ungesund sie für die ,,,,normalesser,,,,sind…..Nun meine frage…Ich esse viel soja……tofu…..sojajoghurt. ….sind die Produkte aus soja auf Dauer auch nicht so gut?
        Würde mich freuen über eine Antwort. .Da mich die Meinungen im Netz fast erschlagen. …Danke euer Fan harry

      2. Hallo lieber Harry,

        das Thema wird ja gerne und häufig wenig objektiv diskutiert, ich kann mir also vorstellen, dass dich die Meinungen, die so auf manchen Blogs (haha) und pseudowissenschaftlichen Seiten vertreten werden irritieren.

        Allerdings ist es eben auch bei uns so: Wir können dir natürlich nur unsere Meinung sagen. Die ist nicht wissenschaftlich fundiert, die ist nicht auf dich als Individuum übertragbar. Aber wir sind zumindest ehrlich mit unserer Aussage.

        Abgesehen davon, dass natürlich zwei völlig unterschiedliche „Rohstoffe“ mit unterschiedlichen Inhaltsstoffen verglichen werden, ist nach unserem Wissensstand Soja für die meisten Menschen absolut unbedenklich. Es gibt zahlreiche Studien zu jedem der möglichen Vorurteile und keines davon kann dadurch bewiesen werden. Einwirkungen auf den Testosteron-Spiegel, Brustkrebs-Risiko bei Frauen, negative Auswirkungen auf die Schilddrüse – gerne wird darüber sensationslüstern berichtet, aber die fundierten Beweise fehlen.

        Unser Freund Niko Rittenau hat dem Thema Soja-Kontroverse in seinem Buch Vegan Klischee ade! ein ganzes Kapitel gewidmet, falls du dich mit dem Thema näher beschäftigen möchtest. 🙂

        Liebe Grüße
        Jörg

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