Hummus mit gerösteter Roter Bete

Hummus mit gerösteter Roter Bete
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Alle lie­ben Hum­mus, oder? Also ich ken­ne wirk­lich nie­man­den, der kein Hum­mus mag. Und wenn, dann wäre mir die­se Per­son ein­fach suspekt. Sorry.

Hum­mus muss man in mei­ner Welt ein­fach mögen, Punkt.

Uns ist auf­ge­fal­len, dass man Hum­mus mitt­ler­wei­le ja wirk­lich in jedem gut sor­tier­ten Super­markt fin­det – und der fer­ti­ge schmeckt für zwi­schen­durch auch gar nicht schlecht!

Vor ein paar Jähr­chen konn­te man da jeden­falls bei uns noch lan­ge danach suchen, wäh­rend wir im Urlaub in Eng­land, Spa­ni­en oder eigent­lich jedem ande­ren Land über­all ton­nen­wei­se Hum­mus gefun­den – und auch geges­sen haben.

Hach Deutsch­land, war­um nur bist du essens­tech­nisch gefühlt immer drei Schrit­te hinterher?

Naja, ein biss­chen dank­bar müs­sen wir die­sem Rück­schritt sogar sein, denn hät­te es über­all immer tol­les, vega­nes, fri­sches und gesun­des Essen gege­ben, hät­ten wir Eat this! wohl nie ins Leben gerufen!

Und zuge­ge­ben, Hum­mus machen wir sowie­so am liebs­ten sel­ber, da wir ein­fach Unmen­gen davon ver­drü­cken kön­nen. Da reicht so ein klei­nes Beche­re­chen aus dem Super­markt nicht wirk­lich aus #Hum­mus­streit

Hummus mit gerösteter Roter Bete

Außer­dem ist wirk­lich nichts ein­fa­cher zuzu­be­rei­ten. Wenn man mal die rich­ti­gen Men­gen­ver­hält­nis­se der Grund­zu­ta­ten wie Kicher­erb­sen, Zitro­nen­saft, Knob­lauch, Salz und, ganz wich­tig: Tahin, abge­spei­chert hat.

Hummus mit gerösteter Roter Bete

Tahin? Wie, die lecke­re Pas­te aus Sesam kennst du noch nicht? Dann wird’s aber wirk­lich höchs­te Eisenbahn!

Tahin bezie­hungs­wei­se Tahi­ni oder auch Tahi­na ist eine Pas­te, die aus Sesam her­ge­stellt wird und sehr häu­fig in der ara­bi­schen und nah­öst­li­chen Küche zum Ein­satz kommt. Wir lie­ben die Sau­ce heiß und innig und es kommt bei uns in vie­len Rezep­ten zum Ein­satz. Ob als Nudel­sauce, lecke­rer Dip, als Brü­hen-Basis oder natür­lich zu Fala­fel! Ach ja, ein ech­ter Geheim­tipp ist übri­gens Tahin im Salat­dres­sing – so gut!

Für unser Rote Bete Hum­mus durf­ten wir dies­mal ein beson­ders fei­nes Tahin aus­pro­bie­ren, wel­ches von Yuval König­stein in einer klei­nen Manu­fak­tur, der König­stein­müh­le, am Ammer­see her­ge­stellt wird. Der gebür­ti­ge Israe­li war zuerst in Öster­reich und dann hier in Deutsch­land lan­ge auf der Suche nach dem per­fek­ten Tahin, hat es aber nicht gefun­den und dann beschlos­sen, ein­fach selbst Hand anzu­le­gen, hat sich eine Müh­le gekauft und macht seit­dem Sesammus.

Und zwar leckers­tes Bio-Tahin. Und das schmeckt nicht nur super­le­cker, son­dern ist uns auch optisch gleich ins Auge gestochen!

Hummus mit gerösteter Roter Bete

Ich bin ja sowie­so ganz schön Pack­a­ging-Design-affin, wie du gut auf unse­rer Pin­te­rest-Pinn­wand sehen kannst, und das Tahi­na von Yuval kommt wirk­lich in einem außer­ge­wöhn­lich schi­ckem Glas daher.

Fürs Auge und für den Geschmacks­sinn per­fek­tes Tahin fin­dest du bei Yuval im Shop auf koenig​stein​mueh​le​.de.

Hummus mit gerösteter Roter Bete

Ach ja, gesund ist Tahin übri­gens auch noch – es ent­hält Vit­amin B1, B2 und B6 und außer­dem viel Cal­ci­um. Also, esst mehr Tahin und mehr Hum­mus Leute!

Zuta­ten für 4 Por­tio­nen

Hummus mit gerösteter Roter Bete

Vor­be­rei­tung 5 Minu­ten
Zube­rei­tung 30 Minu­ten
Gesamt 35 Minu­ten

Für den Hummus

Außerdem

  1. Back­ofen auf 200 °C Ober-/Un­ter­hit­ze vorheizen.
  2. Rote Bete schä­len und in 3 cm gro­ße Wür­fel schnei­den. Wür­fel zusam­men mit einer Pri­se Salz auf ein Back­blech geben und 30 Minu­ten rösten.
  3. Zitro­ne aus­pres­sen. Alle Zuta­ten in einen High-Speed-Blen­der oder guten Mixer geben und fein pürieren.

  4. Peter­si­lie fein hacken. Hum­mus in einer Scha­le mit fein gehack­ter Peter­si­lie und Oli­ven­öl anrich­ten, mit Fla­den­brot (oder als Brot­auf­strich oder zu einer Good Life Bowl) servieren.

 

Hummus mit gerösteter Roter Bete

Rekla­me! Die­ser Bei­trag ist in Zusam­men­ar­beit mit der König­stein­müh­le / Yuval König­stein ent­stan­den, er spie­gelt jedoch aus­schließ­lich unse­re eige­ne Mei­nung wie­der. Dan­ke, dass du Pro­duk­te und Mar­ken unter­stützt, die Eat this supporten.

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Steady

Seit 2005 aus ethischen Gründen glücklich vegan. Ist dem Backen von gutem Sauerteigbrot verfallen, würde für Kartoffeln ihr letztes Hemd geben und wird deshalb auch Mrs. Potato Head genannt. Träumt außerdem vom eigenen Permakulturgarten mit den Bremer Stadtmusikanten.


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  1. Super lecke­re Kom­bi­na­ti­on aus Hum­mus­sucht und zu vie­len roten Bee­ten aus der Gemü­se­kis­te! Ich habe gleich noch ein paar in Halb­mon­de geschnit­ten und für Salat­bowls mitgebacken.
    Geht zur Not auch mit Kicher­erb­sen aus der Dose.

    1. Dan­ke dir für das super Feed­back! Klar, Kicher­erb­sen aus der Dose funk­tio­nie­ren super. Ich glau­be, wir haben das Rezept hier auch etwas ver­kom­pli­ziert, das ände­re ich mal bei Gelegenheit. 😅

  2. Das ist soooooo mega lecker, dan­ke für das Rezept.
    Ich rös­te Kreuz­küm­mel immer tro­cken in der Pfan­ne, anschlie­ßend wird er gemör­sert, so kommt das Aro­ma noch bes­ser durch. 🙃

  3. Hat­te noch zwei mat­schi­ge Rote Bee­ten im Kühl­schrank, die wohl irgend­wie in Ver­ges­sen­heit gera­ten sind, ups…
    Euer Rezept hat aber wirk­lich das Bes­te aus ihnen raus­ge­holt, schmeckt abso­lut spitze! 🙂

    1. Hi Lana,

      Tahin wird aus unge­rös­te­tem Sesam, ent­we­der geschält oder unge­schält, her­ge­stellt 😉 Tahin aus unge­schäl­tem Sesam ist dunk­ler und bit­te­rer und Tahin aus geschäl­tem Sesam hel­ler und milder.

      Lie­ber Gruß
      Nadine

  4. Hal­lo ihr zwei 🙂
    Ich habe mal eine Fra­ge zum Tahin:
    Ist Sesam­mus immer bit­ter, oder gibt es auch eines ohne die­sen bit­te­ren Bei­geschmack? Habe bis­her noch kei­nes gefunden…
    An die­ser Stel­le auch mal ein dickes Lob für Eure Arbeit 🙂

    1. Hi Anja,

      Sesam­mus hat immer eine leicht bit­te­re Note, aber es gibt defi­ni­tiv Unter­schie­de im Geschmack. Das vor­ge­stell­te Tahi­na fin­de ich zum Bei­spiel etwas mil­der als eini­ge übli­chen Sor­ten ? Nor­ma­ler­wei­se schmeckt man aber auch die etwas bit­te­re­ren im Hum­mus auch nicht mehr her­aus – aber klar für ande­re Rezep­te wie Salat­sau­cen, Dips etc. kann das eine Rol­le spielen.

      Vie­len lie­ben Dank für dein lie­bes Feed­back, freu­en wir uns wie Bolle! ?

      LG, Nadi­ne

  5. Also Rezept hab ich nach­ge­macht. Mei­ne Far­be war nicht so schön dun­kel. Dar­auf hin habe ich noch eine fri­sche Rote Bee­te rein­ge­zo­gen. War dann sehr lecker und kam super bei allen an. Tol­les Rezept.

  6. Wow, der Hum­mus sieht super aus – die Far­be ist ein ech­ter Hin­gu­cker! Ich lie­be Hum­mus, habe aber eigent­lich immer nur den klas­si­schen geges­sen. Dein Rezept mit roter Bee­te wer­de ich des­halb unbe­dingt mal aus­pro­bie­ren und mit klas­si­schem Hum­mus zukünf­tig expe­ri­men­tier­freu­di­ger sein!

  7. Das sieht ja mal extra lecker aus! Ich lie­be Hum­mus, hab auch erst vor kur­zem mein Lieb­lings­re­zept für Hum­mus auf mei­nem Blog ver­öf­fent­licht. Rote Bee­te mag ich auch sehr, daher wer­de ich das Rezept bestimmt bald aus­pro­bie­ren! Dan­ke für das tol­le Rezept! Soll­test du mal mehr Inspi­ra­ti­on suchen, dann würd’s mich freu­en wenn du auf eat​w​ho​le​greens​.com vor­bei­schaust! Bis dann 🙂
    Lie­be Grü­ße, stäf | http://​www​.eat​w​ho​le​greens​.com