Herbstliches Ofengemüse mit Hirse & Kürbiskernöl-Dip

Herbstliches Ofengemüse mit Hirse & Kürbiskernöl-Dip
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Momentan befinden wir uns ja dank der Erntezeit im Gemüseschlaraffenland! Von leckerem Kürbis, Roter Bete, knackigen Möhren bis hin zu feinen, roten Zwiebeln und frischem Mais ist alles in Hülle und Fülle und leckerster Qualität vorhanden.

Bei so viel Auswahl kommt bei mir schon mal die Qual der Wahl auf und ich mache einfach „kurzen Prozess“: Es gibt alle Leckereien auf einmal!

Sobald der Herbst losgeht, gibt’s bei uns dann sehr häufig Ofen- und Schmorgemüse. Die Zubereitung ist kinderleicht, aber die Aromen und Geschmäcker mit unterschiedlichem Gemüse, Ölen und Gewürzen ist jedes Mal – ohne hier übertreiben zu wollen – wirklich göttlich.

Diesmal haben uns unsere Freunden von Vitaquell ein leckeres, mildes Kokosöl zugeschickt, das aus reinem, getrockneten Kokosnussfleisch gewonnen wird und anschließend gedämpft wird, um ein besonders geruchs- und geschmacksneutrales Kokosöl zu erhalten. Das passt perfekt, wenn man beim Braten, Kochen und Schmoren den Eigengeschmack des Gemüses hervorkitzeln will und er nicht vom Kokosgeschmack überlagert werden soll. Wie bei unserem Ofengemüse.

Den Backofen anzuwerfen hat außerdem etwas extrem Behagliches und gerade, wenn man abends nach Hause in die kühle Wohnung (also noch nicht vom „Smart Home“ profitiert), ist es schön, das Gemüse am wärmenden Herd zu schnippeln. So ein bisschen dient der Herd heutzutage ja schließlich als Lagerfeuer-Ersatz.

Ich meine: Zehn Minuten Schnibbelei allerlei leckerer und farbenfroher Herbstgemüse vor dem gemütlichen Bollerofen sind ja auch nach Feierabend noch drin, oder?

Nach dem Schneiden musst du dem Gemüse nur noch eine Blitzmassage mit etwas mildem Kokosöl, Salz und aromatischen Kräutern wie Rosmarin verpassen und dann ab mit dem Backblech in die „Sauna“! Jetzt kannst die Füße hochlegen und abschalten. Ab und zu wird das beruhigende Knistern und Seufzen einer schwitzenden Roten Bete oder Möhre zu hören sein. Sonst nichts. Herrlich!

Wer sagt da, dass Kochen nicht absolut meditativ sein kann?

Zum Gemüse passt dann noch perfekt feine, schnellkochende Hirse und ein leckerer Dip aus Tahin, Knoblauch und dem super aromatischen geröstetem Kürbiskernöl von Vitaquell. Das Öl aus frisch gerösteten Kürbiskernen hat einen super leckeren, kräftigen nussigen Geschmack und eine richtig leuchtende, dunkelgrüne satte Farbe. So gut!

Welches Herbstgemüse darf auf deinem Blech auf keinen Fall fehlen?

Zutaten für 4 Portionen

Herbstliches Ofengemüse mit Hirse & Kürbiskernöl-Dip

Vorbereitung 10 Minuten
Zubereitung 30 Minuten
Gesamt 40 Minuten

Für das Ofengemüse

  • 200 g Kürbis
  • 200 g Rote Bete
  • 2 rote Zwiebeln
  • 2 Karotten
  • 1 Maiskolben
  • 3 EL Sonnenblumenkerne
  • 1 1/2 EL Kokosöl mild z. B. von Vitaquell
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 1 TL Salz

Für den Dip

  • 3 EL Tahin
  • 2 TL Kürbiskernöl z. B. von Vitaquell
  • 1/2 Zehe Knoblauch gepresst
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1/4 TL Salz

Für die Hirse

  1. Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Kürbis in grobe Stücke schneiden. Rote Bete und Zwiebeln in Spalten, Karotten in Stifte schneiden. Maiskolben vierteln.
  3. Kokosöl in einem Topf schmelzen. Gemüse und Sonnenblumenkerne mit Rosmarin, Öl und Salz vermengen und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen.
  4. Auf mittlerer Schiene 30 Minuten rösten.
  5. Hirse mit Gemüsebrühe aufkochen und bei niedriger Hitze 10 Minuten köcheln lassen.

  6. Für den Dip alle Zutaten vermengen und zum Servieren über das Ofengemüse träufeln.

 

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Seit 2005 aus ethischen Gründen glücklich vegan. Ist dem Backen von gutem Sauerteigbrot verfallen, würde für Kartoffeln ihr letztes Hemd geben und wird deshalb auch Mrs. Potato Head genannt. Träumt außerdem vom eigenen Permakulturgarten mit den Bremer Stadtmusikanten.


Gib deinen Senf dazu!

    1. Wir verwenden hier frischen Mais, aber auch der vorgekochte funktioniert. Der Strunk ist allerdings bei beiden nicht essbar. 😅
      Allerdings könntest du ihn noch für eine Gemüsebrühe aufheben, da steckt noch gut Geschmack drin, der ausgekocht werden kann.

  1. Hey, mega mega Rezepte!!! Danke dafür!
    Frage: Hab viel zu viel Dip gemacht 🙈 kann ich den evtl für andere Sachen verwenden? Wie lange hält er sich im Kühlschrank? Danke

    1. Na klar, den Tahin-Dip kannst du natürlich auch für andere Sachen verwenden. Für Gemüsesticks oder auch als Salatdressing-Basis. Gut verschlossen sollte er sich im Kühlschrank schon ein paar Tage halten. 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

  2. Ich hab es eben gekocht, super lecker!!
    Nur der Dip war bei mir total breiig und dickflüssig, weshalb ich recht viel Wasser zum verdünnen hinzu gefügt habe. War sehr lecker und dann auch die richtige Konsistenz 🙂

    1. Hallo liebe Alina,

      der Dip sollte eigentlich recht smooth sein, allerdings gibt es auch unterschiedliche Konsistenzen bei Tahin. Vielleicht hast du ein recht dickes erwischt. Das lässt sich aber, wie du schon bemerkt hast, mit ein paar EL Wasser ausgleichen 🙂

      Vielen lieben Dank auf jeden Fall für dein Feedback. Freut uns, dass es dir geschmeckt hat 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

  3. Ihr habt sooo tolle Geschmackskompositionen!! Ich bin immer begeistert und auch, wenn ich all‘ Eure Bücher bereits habe, ist es immer wieder Koch-schön bei Euch für ein Abendessen online schnell zu stöbern. Vielen, vielen Dank!!!!

    1. Hejhej!
      Auf dem Bild ist da noch Radicchio mit drauf? Habt ihr den mit dem anderen Gemüse im Ofen zubereitet oder separat in der Pfanne?
      Liebsten Dank!

      1. Hi Kathi,

        nein, Radicchio haben wir nicht verwendet, nur die angegebenen Zutaten. Ich vermute, du meinst die roten Zwiebeln, die auf den Bildern etwas wie Radicchio aussehen. 🙂

        Liebe Grüße
        Jörg