Die leckerste Gemüsebrühe aus Gemüseresten

Die leckerste Gemüsebrühe aus Gemüseresten
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Regen­wür­mer wer­den sich in Zukunft ganz schön umschau­en. Die Gemü­se­res­te lan­den jetzt nicht mehr auf dem Kom­post­hau­fen, son­dern im Koch­topf – für, ja, tat­säch­lich die leckers­te Gemü­se­brü­he aus Gemüseresten.

Eini­ge wer­den von die­sem Trick schon gehört haben, ande­re lesen die Über­schrift zwei- bis drei­mal und über­le­gen sich jetzt schon, wann exakt sich im wei­te­ren Text­ver­lauf ihr Magen umdre­hen wird. Ja, ich ver­su­che, euch davon zu über­zeu­gen, ver­meint­li­chen Küchen­ab­fall in Zukunft auf­zu­be­wah­ren, um dar­aus Brü­he upzu­cy­clen. Und nein, ich rede nicht von „Brü­he“, die nur noch zum Dün­gen der wild wuchern­den Zim­mer­pflan­zen geeig­net ist. Es geht nicht nur um eine gera­de noch ver­zehr­ba­re, son­dern um wirk­lich köst­li­che Gemü­se­brü­he, die im Prin­zip neben­her ent­steht. Kein Grund zur Magen­dre­hung und auch kein Grund zum Wegkli­cken, denn in die­sem Bei­trag beschäf­ti­gen wir uns damit, „War­um“ sich „Wel­che“ Küchen­res­te „Wie“ zu einem sprich­wört­li­chen zwei­ten Leben über­re­den las­sen. Also qua­si mit dem vega­nen „Nose-to-Tail“-Prinzip

Das passt auch per­fekt zur aktu­el­len EDEKA¹‑Kampagne zum The­ma „Lebens­mit­tel­wert­schät­zung“, bei der sich vom 15. Sep­tem­ber bis 15. Okto­ber 2022 alles um den bewuss­te­ren und vor allem ver­ant­wor­tungs­vol­le­ren Umgang mit Lebens­mit­teln dreht. Denn die Zah­len spre­chen Bän­de, 2021 lan­de­ten laut dem Sta­tis­ti­schen Bun­des­amt in Deutsch­land 11 Mil­lio­nen Ton­nen Lebens­mit­tel im Abfall. Und dabei geht es nicht um ver­meint­li­che Küchen­ab­fäl­le, son­dern um tat­säch­lich noch ess­ba­re Lebens­mit­tel. Pro Kopf kom­men so im Schnitt 78 kg zusam­men … so viel brin­ge ich nicht mal auf die Waa­ge. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen, Tipps und Tricks zur Lebens­mit­tel­wert­schät­zung fin­det ihr hier auf der EDE­KA-Lan­ding­pa­ge¹.

Warum wir alle unsere Gemüsereste aufheben sollten

Wie erwähnt, hier geht es bei Wei­tem nicht um einen neu­en Küchen­hack. Es geht aber um einen, den wir selbst lan­ge Zeit nicht ange­wandt haben und uns nach­träg­lich des­halb in den sprich­wört­li­chen Aller­wer­tes­ten bei­ßen, denn das Ergeb­nis über­zeugt … wenn man weiß, wie. Wir sind eigent­lich immer schnell dabei beim The­ma Upcy­cling, fin­den die Vor­stö­ße in Sachen „Right to repair“ der letz­ten Jah­re fan­tas­tisch. Gemü­se­brü­he aus Gemü­se­res­ten aus­zu­ko­chen? Das klang des­halb genau „nach unse­rem Ding“, als wir vor Jah­ren zum ers­ten Mal davon gehört haben. Nicht nur aus Upcy­cling­grün­den. Fer­ti­ge Gemü­se­brü­hen und ‑fonds sind um ehr­lich zu sein geschmack­lich häu­fig nicht gera­de der Brül­ler. Auch der Griff zu teu­re­ren Mar­ken ist kei­ne Garan­tie dafür, dass der Inhalt merk­lich bes­ser schmeckt, als der Brüh­wür­fel. Und nichts gegen Brüh­wür­fel, deren Erfolgs­ge­schich­te nicht klein­ge­re­det wer­den kann. Aber die Din­ger sind durch ihren hohen Salz- und um eini­ges gerin­ge­ren Gemü­se­ge­halt dann doch eher Würz­mit­tel als qua­li­ta­tiv und geschmack­lich hoch­wer­ti­ge Suppenbasis.

Dazu kommt, dass die Zweit­ver­wer­tung ohne­hin anfal­len­der Küchen­ab­fäl­le auch die Haus­halts­kas­se schont. Ein The­ma, wel­ches für vie­le Men­schen schon vor Jah­ren wich­tig war und gera­de für einen noch grö­ße­ren Teil der Bevöl­ke­rung immer rele­van­ter wird. Ein 400 ml-Glas Bio Gemü­se-Fond kos­tet locker 3,49 € und dabei rede ich vom preis­li­chen Mit­tel­maß – das jetzt nicht ein­fach mal so in den Topf kip­pen zu wol­len, hat nichts mit Fru­ga­li­tät zu tun.

Welche Gemüsesorten und welche Reste eignen sich?

Grund­le­gend kann man sagen, dass alles, was auch zu einem Bund „Sup­pen­grün“ im Super­markt­re­gal gewi­ckelt wird, ohne dar­über nach­zu­den­ken, auf­be­wahrt wer­den kann. Zumin­dest fast ohne dar­über nach­zu­den­ken. Grund­sätz­lich soll­tet ihr dar­auf ach­ten, dass auch die Res­te sau­ber, also frei von jeg­li­chen Staub- und Erdrück­stän­den, aber selbst­ver­ständ­lich auch frei von Schim­mel­spu­ren sein soll­ten. Mit ande­ren Wor­ten: Wascht euer Gemü­se, Leu­te. Und zwar gründ­lich! Denn die Wur­zel­an­sät­ze von Sel­le­rie, Zwie­beln oder Lauch kom­men schließ­lich auch bei der Ver­ar­bei­tung des eigent­li­chen Gemü­ses mit eurem Schnei­de­brett, dem Mes­ser und ande­ren Küchen­uten­si­li­en in Kon­takt. Beson­ders schmut­zi­ge Tei­le wer­den aber natür­lich entfernt.

Ein wild zusam­men­ge­wür­fel­ter Hau­fen Gemü­se­res­te führt selbst­ver­ständ­lich nicht immer zum glei­chen Ergeb­nis – das dürf­te klar sein. Wir sehen das als Vor­teil, die Gemü­se­brü­he aus Gemü­se­res­ten schmeckt immer nach der jewei­li­gen Sai­son, immer nach dem, was man ohne­hin ger­ne isst. Bei uns wan­dern zwangs­läu­fig vie­le Zwie­bel- und Knob­lauch­res­te in die Brü­he, aber auch viel Ing­wer, Pil­ze und auch mal das ein oder ande­re Stück Zitro­nen­gras. Das passt per­fekt zu unse­rer sehr asia­tisch inspi­rier­ten Küche. Wer hin­ge­gen vie­le Toma­ten und Basi­li­kum­stie­le ansam­melt, bekommt eine medi­ter­ran ange­hauch­te Brü­he. Im Fol­gen­den kommt ein Über­blick dar­über, was im Topf lan­den darf und was eher nicht.

Perfekt eignen sich

  • Zwie­bel- und Lauch­ge­wäch­se jeg­li­cher Art – sau­be­re inne­re Scha­len­tei­le, Wur­zel­an­sät­ze, etwas ange­trock­ne­tes Grün etc.
  • Sel­le­rie – Knol­len, Stan­gen und Grün
  • Karot­ten, Pas­ti­na­ken, Peter­si­li­en­wur­zeln – Scha­len, Wur­zel­an­sät­ze und Grün
  • Spar­gel – Scha­len, hol­zi­ge Teile
  • Pil­ze jeg­li­cher Art – prin­zi­pi­ell alles, als Res­te blei­ben aber im Regel­fall die Stie­le übrig
  • Mais – der übri­ge Kol­ben, bei­spiels­wei­se von unse­ren Mai­s­puf­fern, unse­re abso­lu­te Geheim­zu­tat für die Res­te­brü­he, ergibt eine nicht zu auf­dring­li­che Süße und viel Umami
  • Toma­ten – Ker­ne und Haut geben eben­falls viel Uma­mi ab, den Strunk soll­te man aller­dings entfernen
  • Ing­wer – Scha­len und jeg­li­che anfal­len­den Reste
  • Stie­le von Peter­si­lie, Basi­li­kum und Thymian
  • Chi­na­kohl

In geringen Mengen eignen sich

  • Dai­kon, wei­ßer Ret­tich und Rüben – Scha­len und Grün, zu viel davon erge­ben ein sehr süßes Aroma
  • Fen­chel – Scha­len, Grün und Stangen
  • Apfel und Bir­ne – Kern­ge­häu­se und Scha­len, zu viel davon macht die Brü­he zu süß
  • Zitro­nen­gras – tro­cke­ne Ansät­ze, äuße­re Blät­ter und Wur­zel­an­sät­ze, wir lie­ben das Aro­ma, aller­dings ver­liert die Brü­he schnell ihren „neu­tra­len“ Geschmack
  • Kori­an­der – Stie­le und etwas lasche Blät­ter, es gilt das­sel­be, wie fürs Zitronengras
  • Wir­sing

Was nicht in die Restebrühe gehört

  • sämt­li­che Kohl­sor­ten (abge­se­hen von den oben ange­ge­be­nen) – auch Blatt­kohl neigt beim län­ge­ren Kochen dazu, Bit­ter­stof­fe abzu­ge­ben, wel­che die Brü­he unge­nieß­bar machen
  • Blu­men­kohl und Brok­ko­li – hier gilt das­sel­be, wie für Kohl
  • Roter Ret­tich und Radies­chen – wer­den eben­falls bit­ter und fär­ben die Brühe
  • Kar­tof­feln – neh­men Geschmack eher auf, als ihn abzugeben
  • sehr inten­si­ve Kräu­ter wie Ros­ma­rin, Sal­bei etc. – deren Aro­ma drängt sich schnell in den Vor­der­grund und wer mag schon Rosmarin-Brühe?

„Bonuszutaten“

Nur weil wir von einer Res­te­brü­he spre­chen, heißt das nicht, dass wir ihr nicht durch zusätz­li­che Gewür­ze und Zuta­ten etwas unter die Arme grei­fen kön­nen. Die­se Zuta­ten dür­fen eben­falls mit in den Topf:

  • getrock­ne­te Toma­ten – die­nen durch ihr kon­zen­trier­tes Aro­ma als eine Art natür­li­cher Geschmacksverstärker
  • Lor­beer­blät­ter
  • Pfef­fer­kör­ner
  • Öl – Fett ist Geschmacks­trä­ger, wir ver­wen­den am liebs­ten Oli­ven­öl, z. B. EDEKA Bio Nati­ves Oli­ven­öl extra aus Griechenland
  • Salz – logisch
Vegane Nudelsuppe mit selbstgemachter Gemüsebrühe

Okay, überzeugt, kommen wir zum „Wie“ – kochen und aufbewahren der Gemüsebrühe aus Gemüseresten

Selbst­ver­ständ­lich fal­len genü­gend Res­te erst nach meh­re­ren Koch­ses­si­ons an und die gesam­mel­ten Res­te möch­te man ja nicht ein­fach so in der Küche her­um­gam­meln las­sen. Dafür haben wir eine gut ver­schließ­ba­re Auf­be­wah­rungs­box im Tief­küh­ler, in der wir sam­meln, bis sie bis zum Bers­ten gefüllt ist. Das Gemü­se zuerst ein­zu­frie­ren hat auch Vor­tei­le für das anschlie­ßen­de Aus­ko­chen. Die Zel­len wer­den beim Gefrie­ren teils auf­ge­bro­chen, die Res­te dabei sozu­sa­gen „vor­ge­gart“, was dazu führt, dass sich die Koch­zeit enorm redu­zie­ren kann.

Die Res­te kom­men direkt im tief­ge­fro­re­nen Zustand zusam­men mit den Bonus­zu­ta­ten und Was­ser in einen Topf und wer­den – je nach Zusam­men­stel­lung der Res­te – 20–40 Minu­ten bei nied­ri­ger bis mitt­le­rer Hit­ze gekocht. Unse­re Dau­men­re­gel lau­tet, dass es etwa 600 g Res­te auf 2,5 l Was­ser sein soll­ten. Die­se Regel ist jedoch nicht in Stein gemei­ßelt und kommt etwas auf die Zusam­men­stel­lung der Res­te an. Nach 15 Minu­ten ist es rat­sam, zu pro­bie­ren, abzu­schme­cken und zu ent­schei­den, wie lan­ge man dem Gan­zen noch gibt. Hier kann ich kei­ne Regeln vor­ge­ben, ab jetzt geht es um den per­sön­li­chen Geschmack. Gibt der dem Geschmacks­sinn Bescheid, dass die Brü­he gut schmeckt, wird alles durch ein mög­lichst fein­ma­schi­ges Sieb gegos­sen. Wer mag, kann die Brü­he zusätz­lich durch ein Pas­sier­tuch geben, um Trüb­stof­fe auszufiltern.

Das war es grund­sätz­lich, die Gemü­se­brü­he aus Gemü­se­res­ten kann direkt ver­wen­det wer­den … aber vor allem kann sie gut gela­gert wer­den. Dazu fül­len wir sie in Kunst­stoff­be­häl­ter oder Schraub­glä­ser und frie­ren sie ein. Ach­tet dabei dar­auf, die Behäl­ter maxi­mal zu 3/4 zu fül­len. Flüs­sig­kei­ten deh­nen sich beim Gefrie­ren aus, was ent­we­der dazu führt, dass sich Deckel abhe­ben oder die Glä­ser im schlimms­ten Fall platzen.

Gemüsebrühe aufbewahren

Wozu eignet sich die Restebrühe?

Oder, wozu eig­net sie sich eigent­lich nicht? Für Gerich­te, die sozu­sa­gen vom eigen­stän­di­gen, immer glei­chen Geschmack und der Qua­li­tät ihrer Brü­he leben. Natür­lich kann man eine schnel­le Nudel­sup­pe mit Pak Choi, Tofu, Shii­ta­ke-Pil­zen und den eifrei­en EDEKA Ming Chu Mie-Nudeln¹ damit machen, die bes­ten Ramen haben aber eine eigen­stän­di­ge Brü­he verdient.

Für prin­zi­pi­ell alle Rezep­te, in denen eine Gemü­se­brü­he die zwei­te oder drit­te Gei­ge spielt, eig­net sich die Res­te­brü­he hin­ge­gen her­vor­ra­gend. Mehr als das, denn wer ein­mal den eige­nen Lieb­lings-Rest­emix gefun­den hat, wird wohl kaum noch zum gekauf­ten Gemü­se­fond im Super­markt­re­gal grei­fen. Hey, wir trin­ken sie auch ger­ne ein­fach so – im Wis­sen, dass der Geschmack ein­fach durch das ent­stan­den ist, was wir ohne­hin in den letz­ten Wochen gekocht haben.

Habt ihr die Gemü­se­brü­he aus Gemü­se­res­ten auch schon getes­tet und even­tu­ell wei­te­re Tipps oder Lieb­lings­res­te? Schreibt uns in die Kom­men­ta­re, wir sind gespannt dar­auf, wel­che indi­vi­dua­li­sier­te Res­te­brü­hen sich da drau­ßen so tummeln.

Zuta­ten für 2 Liter

Die leckerste Gemüsebrühe aus Gemüseresten

Zube­rei­tung 30 Minu­ten
Gesamt 30 Minu­ten
  • 600 g Gemü­se­res­te tief­ge­fo­ren, sie­he Lis­te im Beitrag
  • 20 g getrock­ne­te Tomaten
  • 2,5 l Was­ser
  • 2 EL Oli­ven­öl z. B. EDEKA Bio Nati­ves Oli­ven­öl extra aus Griechenland
  • 1 ½ TL Salz
  1. Gemü­se­res­te und getrock­ne­te Toma­ten in einen gro­ßen Topf geben, mit Was­ser über­gie­ßen und zum Kochen brin­gen. Mit Oli­ven­öl und Salz wür­zen und bei mitt­le­rer Hit­ze mit geschlos­se­nem Deckel 20–40 Minu­ten kochen las­sen. Nach 15 Minu­ten anfan­gen, regel­mä­ßig abzu­schme­cken. Bei Bedarf mit mehr Salz würzen.

  2. Vom Herd neh­men und abküh­len las­sen, anschlie­ßend durch ein mög­lichst fein­ma­schi­ges Sieb abgie­ßen, wer mag, kann die Brü­he auch durch ein Pas­sier­tuch filtern.

  3. Ent­we­der frisch ver­wen­den oder in Behäl­ter umfül­len und ein­frie­ren (sie­he Tipps).

Unsere Tipps

Zum Ein­frie­ren Kunst­stoff­be­häl­ter oder Glä­ser zu maxi­mal ¾ fül­len, gut ver­schlie­ßen und anschlie­ßend im Tief­kühl­fach lagern.

Die leckerste Gemüsebrühe aus Gemüseresten

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Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.


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  1. Ihr hät­tet mal die Gesich­ter bei mei­nem letz­ten Umzug sehen sol­len, als die Gefrier­tru­he aus­ge­leert wur­de und sich wun­dert wur­de, wie­so ich Gemü­se­res­te ein­ge­fro­ren habe. 😁

    Aber seit­dem ist das ein wenig in Ver­ges­sen­heit gera­ten, dan­ke fürs erinnern 🙂

    1. Haha, ja, die ver­wun­der­ten Bli­cke kann ich mir leb­haft vor­stel­len. „War­um liegt da Kom­post im Tiefkühler?“ 😅

      Dann viel Spaß beim Neu­an­le­gen der „Müll­samm­lung“.

      Lie­be Grüße
      Jörg

  2. Ich lie­be (fast) 😉 all Eure Rezep­te. Ihr habt die bes­ten Ideen, Fotos, Geschich­ten…. Genial!

    Eine Brü­he muss ab Okto­ber bis März immer da sein (zum Wär­men bes­ser als jeder Tee) ich gebe immer noch 1 – 2 Piment­kör­ner rein. Die geben einen super Geschmack.

    Habt vie­len Dank!

    1. Hi Mat­hild,

      vie­len Dank für das Feed­back. Freut uns sehr!

      Jetzt wür­de mich die­ses „fast“ aber ja schon interessieren. 😅

      Lie­be Grüße
      Jörg

      1. Hal­lo ihr Lieben,

        Dan­ke für all die tol­len No-Was­te Tipps im die­sem Bei­trag und im gan­zen Blog!

        Nur ein klei­ner Hin­weis: bei Toma­ten soll­te man den Stunk nicht kochen, er ent­hält näm­lich Sola­nin, was auch bei Hit­ze nicht zer­fällt. Das ist in gro­ßer Men­ge gif­tig. Das glei­che gilt auch für Kartoffel(schalen) mit grü­nen Stellen.

        Liebs­te Grüße
        Sophie

      2. Hi Sophie,

        vie­len Dank für das Feed­back – freut uns sehr. Zum Toma­tenstrunk: Grund­sätz­lich wür­de so wenig Sola­nin aus­tre­ten, dass man grund­sätz­lich kei­ne Gefahr einer Ver­gif­tung läuft. Aller­dings hast du prin­zi­pi­ell natür­lich recht und der Strunk ist ja auch ein­fach ent­fern­bar, habe die Info eben ergänzt. 🙂

        Lie­be Grüße
        Jörg

  3. Ich ver­wen­de Gemü­se­brü­he tat­säch­lich sehr sel­ten. Und wenn es in vie­len Gerich­ten als Rezept­zu­tat ange­ge­ben ist las­se ich sie ein­fach weg. Ich lie­be ein­fach den Eigen­ge­schmack von Gemü­se sehr. Und mit Gewür­zen und Kräu­tern lässt sich so viel Geschmack erzeu­gen. Aber tat­säch­lich ist das hier nun eine genia­le Idee für eine tol­le selbst­ge­mach­te Brü­he für Sup­pen mit Ein­la­ge oder ein­fach nur so zum trinken.
    Bis­her habe ich die Res­te näm­lich auch immer weg­ge­wor­fen. Das pas­siert nun in Zukunft nicht mehr.
    Dank euch 😊
    Vie­len Dank

    1. Da hast du abso­lut recht. Geht es um einen Ein­topf oder eine Sup­pe, die ohne­hin auf viel Gemü­se basiert, braucht es die Brü­he nicht unbe­dingt. Aber kla­re Sup­pen oder eben Basis­sup­pen für Ein­la­gen wie Nudeln etc. pro­fi­tie­ren auf jeden Fall von einer guten Brü­he als Grundlage. 

      Viel Spaß beim Nachmachen!

  4. Ganz tol­les Rezept, dan­ke! Ich hab nur ein klei­nes Tief­kühl­fach, des­we­gen wer­de ich mich an einem Kon­zen­trat ver­su­chen und es als Eis­wür­fel ein­frie­ren. Ich fan­ge gera­de schon an, Res­te zu sammeln 😉 

    Zwei klei­ne Fra­gen aus Neu­gier­de: 1) Ich hab bei Otto­lenghi gele­sen, dass Pflau­men in Gemü­se­brü­he super sei­en. Ich hab das mal mit getrock­ne­ten aus­pro­biert, und fand es nicht bes­ser als ohne. Aber vl. mit fri­schen? Any thoughts? 2) Wäre es noch bes­ser, das Gemü­se vor dem Ein­frie­ren zu backen? So für Röst­aro­men? Ist natür­lich nicht ganz so prak­tisch, weil man nicht alles direkt ins Gefrier­fach geben kann … vl. ist das der Grund, war­um ihr das nicht macht? 

    Ich nut­ze mal die Gele­gen­heit, mich für eure tol­le Arbeit zu bedan­ken – ihr habt es mir sooo viel ein­fa­cher gemacht, auf vegan umzu­stel­len. Ich lie­be euren Blog einfach 🙂 

    Lie­be Grü­ße, Johanna

    1. Hi Johan­na,

      erst­mal tau­send Dank für das super Feed­back zum Blog – freut uns riesig!

      An Pflau­men haben wir noch nicht gedacht. Ich wür­de mir getrock­ne­te sehr süß vor­stel­len und hät­te auch etwas Beden­ken, dass sie die Brü­he dun­kel fär­ben. Von den fri­schen bleibt halt zwangs­läu­fig wenig als Res­te übrig, aber viel­leicht tes­ten wir das mal bei Gelegenheit. 🙂

      Die Gemü­se­res­te lau­fen beim Rös­ten natür­lich schnell Gefahr, zu ver­bren­nen. Aller­dings könn­te ich mir gut vor­stel­len, die Res­te vor dem Auf­gie­ßen scharf im Topf anzu­bra­ten, ähn­lich, wie bei unse­rer Bra­ten­sauce. Der Geschmack wird dann natür­lich der­ber, was aber ja kein Nach­teil sein muss.

      Viel Spaß auf jeden Fall beim Nachmachen!

      Lie­be Grüße
      Jörg

  5. Hal­lo in die Runde
    Ich hal­te es mit mei­nen Gemüse„abfällen“ seit lan­gen GENAU SO wie Jörg das beschrie­ben hat.
    Mein Schlüs­sel­er­leb­nis war vor eini­gen Jah­ren, dass ich damals in einer TV Repor­ta­ge gese­hen habe, aus wie­viel Salz eine gekörn­te Brü­he her­ge­stellt wird.
    Aber doch nicht mei­ne, teue­re, extra tolle!!???
    DOCH, lei­der, auch die!
    Mich stör­te dabei nicht­mal sosehr das Salz, das wäre ja dosier­bar. Was mich dar­an so sehr ärger­te, war der Preis: da zah­le ich für schnö­des Salz so viel Geld?
    Tja, das war die Geburt mei­ner Gemü­se­Res­te­Brü­he aus der Gefriere.
    Tipp:
    Wenn man sie in Glä­ser ein­friert, muss man früh­zei­tig dar­an den­ken, die­se aufzutauen.
    In Kunst­stoff­Do­sen lässt sich der Klotz Brü­he auch mal schnell ein­fach rausdrücken.
    ( Ich ver­wen­de beides!)
    Was mir neu war, an Jörgs Erfah­rungs­be­richt, war, dass diver­se Kohl­ar­ten nicht mit­ge­kocht wer­den soll­ten, da sie die Brü­he evtl bit­ter wer­den las­sen. Das wer­de ich in Zukunft beherzigen!
    Was ich per­sön­lich an Gewür­zen noch ger­ne mit­ko­che, ist ein Sternanis.
    Das macht die Brü­he ganz schnell „asia­tisch“, fin­de ich.
    Ist aber sicher nicht jeder­manns Geschmacksrichtung.

    Zum Schluss sei noch gesagt, dass ich die gute Gekörn­te natür­lich nicht ganz aus mei­nem Schrank ver­bannt habe.
    Aber der Ver­brauch hat sich hef­tig redu­ziert ☺️

    Lie­be Grüsse
    Line

    1. Hi Line,

      wie gesagt, die gekörn­te Brü­he, Brüh­wür­fel etc. haben schon ihre Daseins­be­rech­ti­gung – haben wir auch immer da. Aber sie wird eben immer mehr zum rei­nen Würz­mit­tel „degra­diert“ (wobei das eigent­lich der fal­sche Begriff ist, das kann das Zeug eigent­lich ohne­hin besser).

      Das Kohl­di­lem­ma sorg­te tat­säch­lich dafür, dass mir die ers­ten Ver­su­che so miss­lun­gen sind. Ein Stück Brok­ko­listrunk hat die Brü­he am schlimms­ten rui­niert. Aber auch bei zar­ten Kohl­ar­ten wie Pak Choi schmeckt man die Bit­ter­no­te schnell raus, wenn er zu lan­ge in der Nudel­sup­pe schwimmt. Des­halb rate ich lie­ber zur Vorsicht. 🙂

      Lie­be Grü­ße und vie­len Dank für das tol­le Feedback
      Jörg

  6. Juhuu, end­lich ein Rezept, damit mei­ne Wurm­kis­te nicht immer bis zum Bers­ten gefüllt ist 🙂
    Klei­ner Tipp, damit die Glä­ser in der Gefier­tru­he nicht plat­zen kann man sie auch nur mit auf­ge­leg­tem Deckel ein­frie­ren und die­sen erst zuschrau­ben wenn die Brü­he kom­plett durch­ge­fro­ren ist.
    So kann man die Glä­ser auch vol­ler machen ; )

    1. Hi Ron­ja,

      dan­ke­schön und schon­mal viel Spaß beim Nachmachen!

      Dein Tipp ist abso­lut rich­tig, da wir aber eigent­lich immer zu viel Glä­ser übrig haben und rela­tiv häu­fig im TK-Fach her­um­räu­men hät­te ich Angst, dass uns Schus­seln die nicht fest ver­schlos­se­nen Glä­ser im noch nicht durch­ge­fro­re­nen Zustand umkip­pen. Des­halb ist die 3/4‑­Füll-Lösung für uns sicherer. 😅

      Lie­be Grüße
      Jörg